DE20002821U1 - Mühlenaufzug - Google Patents

Mühlenaufzug

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DE20002821U1
DE20002821U1 DE20002821U DE20002821U DE20002821U1 DE 20002821 U1 DE20002821 U1 DE 20002821U1 DE 20002821 U DE20002821 U DE 20002821U DE 20002821 U DE20002821 U DE 20002821U DE 20002821 U1 DE20002821 U1 DE 20002821U1
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B11/00Main component parts of lifts in, or associated with, buildings or other structures
    • B66B11/02Cages, i.e. cars
    • B66B11/0226Constructional features, e.g. walls assembly, decorative panels, comfort equipment, thermal or sound insulation
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B9/00Kinds or types of lifts in, or associated with, buildings or other structures

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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Types And Forms Of Lifts (AREA)
  • Elevator Door Apparatuses (AREA)

Description

MÜHLEN AUFZUG mit BMP 2000
Die Erfindung betrifft einen Mühlenaufzug als Ersatz für Altanlagen, z.B. Mühlen-Bremsfahrstühle in Getreidemühlen. Hierbei handelt es sich um einfache, mechanische Konstruktionen, teilweise mit Transmissionsantrieb, deren Ursprung über einhundert Jahre zurückliegt und in den Vorschriften beschrieben werden.
In Deutschland erließ der königlich preußische Staat bereits am 4.September 1899 die Normativ-Bestimmungen über Aufzüge und in der Anlage I zum Runderlaß vom 17.März 1908 wurde die PolizeiVerordnung betreffend "die Errichtung und den Betrieb von Aufzügen (Fahrstühlen)" bekannt mit § 21 Ausnahmen zu Bremsfahrstühlen und der Definition "kleine Getreidemühlen" Hier heißt es, "kleine Getreidemühlen sind in der Regel nebst Windmühlen insbesondere nur solche durch Wasserkraft betriebene Mühlen, bei denen die tägliche Verarbeitung an Getreide 5.000 kg nicht Übersteigt".
Die Bestimmungen über Errichtung und Betrieb der Aufzüge (Normalentwurf der preußischen Aufzugverordnung 1926) nennen 1930 bei der Ausführungsanweisung zu § 2 : "Die Sonderbestimmungen für Bremsaufzüge sind ausschließlich auf Bremsfahrstühle in kleinen Getreidemühlen beschränkt." Im Teil D heißt es : "Bremsfahrstühle für kleine Getreidemühlen stellen die allereinfachste Ausführungsform von Führeraufzügen dar."
- 01 -
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1985 wurde der Mühlen-Bremsfahrstuhl so definiert : "Miihlen-Bremsfahrstühle sind Lastenaufzüge, bei denen der Antrieb über eine Aufwickeltrommel erfolgt, die über ein vom Lastaufnahmemittel aus zu betätigendes Steuerseil für die Aufwärtsfahrt an eine laufende Friktionsscheibe gedrückt und für die Abwärtsfahrt von einem Bremsklotz abgehoben wird."
Es entwickelte sich eine Diskussion über die Sicherheit von Mühlen-Bremsfahrstühlen.
Argumente, die immer wieder auftretenden Unfälle seien lediglich auf menschliches Versagen zurückzuführen, waren nicht zu halten. Wie schon in den Vorschriften beschrieben, ist der Bremsfahrstuhl eine allereinfachste Konstruktion und keine moderne Technik. Von der modernen Technik wird erwartet, daß sie in der Lage ist, auf menschliche Unzulänglichkeit zu mindestens verletzungsmildernd einzuwirken; sie soll also Bedienungsfehler hinsichtlich ihrer Auswirkung prüfen und wenn möglich verhindern. Dieses ist bei Bremsfahrstühlen nicht der Fall.
Sehr bekannte Unfälle / Unfallfolgen sind der Bruch der Fersenbeine bei Aufsetzen des Schlittens in der Schachtgrube (trotz Reifens), Prellungen, Quetschungen, Anschlagen oder Einklemmen an Schachtvorsprüngen, Absturz in den Schacht bei wegfahrendem Schlitten oder bei offenen Türen, usw..
Diese Entwicklung führte erneut zu Änderungen der Aufzugverordnung in den Jahren 1994 und 1998 und sagt in § 27 aus :
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"Verbots- und Übergangsbestimmungen für Mühlen-Bremsfahrstühle
Mühlen-Bremsfahrstühle dürfen nicht mehr errichtet werden. Bereits errichtete Mühlen-Bremsfahrstühle müssen bis spätestens 31.Dezember 1994 außer Betrieb gesetzt werden. Abweichend von Satz 2 dürfen Mühlen-Bremsfahrstühle in Mühlen mit einer Mahlleistung von höchstens 10 Tonnen pro Tag bis spätestens 31.Dezember 2004 weiterbetrieben werden, sofern nach Art der Anlage vermeidbare Gefahren für Leben oder Gesundheit der Benutzer nicht zu befürchten ist."
Wegen der nunmehr abzusehenden Außerbetriebnahme der Mühlen-Bremsfahrstühle Ende 2004 ist ein Ersatz zu schaffen. Unter Vorbehalt der Werte von Statistiken dürften sich noch ca. 500 Altanlagen in Betrieb finden.
Die bisherige Errichtungsvorschrift TRA 600 - Technische Regeln für Aufzüge / Mühlenaufzüge endete am 30.Juni 1999.
Ab 1.JuIi 1999 gilt in Deutschland die EG - einheitliche Aufzug-Richtlinie (AufzRL - EG RL Nr. 95/16/EG) und die Norm EN 81 - 1/2 für die Errichtung und den Betrieb von Personen- und Lasten - Aufzügen.
Da diese Norm einen besonderen Mühlenaufzug nicht kennt, wurde für die Ausarbeitung der Erfindung auch die Maschinen-Richtlinie (MRL - EG RL Nr. 98/37/EG) herangezogen und im Rahmen einer Baumusterprüfung auf technische und normative Übereinstimmung untersucht sowie Risikoanalysen durchgeführt.
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Damit wurde die Aufgabe erfindungsgemäß gelöst und unter den folgenden Begriffsbestimmungen, Merkmalen, Typen und technischer Beschreibung dargestellt.
1. BEGRIFFSBESTIMMUNGEN
Mühlenaufzüge sind Lastenaufzüge im Mahlbetrieb von Getreidemühlen, deren Tragfähigkeit 200 kg, deren Fahrkorbgrundfläche 0,65 m2 und deren Betriebsgeschwindigkeit 0,63 m/s nicht übersteigen.
Lastenaufzüge sind Aufzugsanlagen, die dazu bestimmt sind,
a) Güter zu befördern oder
b) Personen zu befördern, die von demjenigen beschäftigt werden, der die Anlage betreibt.
Personen, die nicht von demjenigen beschäftigt werden, der die Anlage betreibt, dürfen in Mühlenaufzügen nicht befördert werden.
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2. HAUPTMERKMALE
Absturzsicherung : Bremsvorrichtung :
Antriebsarten : Aufstellungsort :
Betriebsgeschwindigkeit Fahrkorbgrundfläche :
Förderhöhe : Gegengewicht : Schachtwände :
Schutzraumhöhen : Fangvorrichtung 1 in Abwärtsfahrt
Fangvorrichtung 2 in Aufwärtsfahrt Einbau ab 15,00 m Förderhöhe
Treibscheibenantrieb
beschränkt auf den Mahlbetrieb von Getreidemühlen und als Ersatz von Mühlen-Bremsfahrstühlen gem. § 27 der AufzVO
max. 0,63 m/s - auf- / abwärts
mindestens 0,45 m2
höchstens 0,65 m2
max. 25,00 m
erforderlich, Ausgleich 50 %
feste Umwehrung / Berührungsschutz, falls erforderlich nicht brennbar.
oben : mindestens 0,70 m
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Nach Überfahrt des 2,00 m hohen Fahrkorbes um 0,25 m muß über dem 2,50 m hohen Wandblech (Fahrkorb- und Geländerhöhe) noch ein freier Raum von 0,15 m zu festen Einbauten im Fahrschachtkopf oder Gebäudeteilen verbleiben.
Der Schutzraum bildet sich aus der Höhe der Aufstandsfläche im Fahrkorb bis zu den festen Einbauten oder bis zu den Gebäudeteilen.
unten : mindestens 1,50 m
Wird geschaffen durch einen einlegbaren Aufsetzbalken für den Fahrkorb durch Fachkundigen / Aufzugwärter
Steuerung :
elektrisch; ohne Selbsthalt ( Totmann - Steuerung )
Tragfähigkeit :
max. 200 kg
Tragmittel :
5 Drahtseile, mind. 6,5 mm Durchmesser
Uberfahrwege oben / unten:
jeweils mindestens 0,25 m
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■ · · · 4 · * % 9 t V 9
3. STANDORTBESTIMMUNG / AUF STELLUNGSORT
Die Beschränkung des Aufstellungsortes auf den Mahlbetrieb von Getreidemühlen wird ergänzt, das ein Mühlenaufzug nach dieser Baumusterprüfung nur in Getreidemühlen installiert werden darf, sofern an diesem Standort bereits ein Mühlen - Bremsfahrstuhl oder ein Mühlenaufzug nach älteren Vorschriften / Regeln / Normen betrieben worden ist.
4. TECHN. VORSCHRIFTEN / REGELN / NORME
Maschinen-Richtlinie (MRL) = EG RL Nr. 98/37/EG und die jeweiligen Regeln nach dem Stand der Technik zugrunde.
- 07 -
5. TYPENBEZEICHNUNGEN / HAUPTMASSE
Die verschiedenen Typen erhalten gleiche Sicherheits - Bauteile mit Baumusterprüfungen und weichen nur in den Fahrkorb- / Tür - Maßen ab, sowie in den Anordnungsvarianten 1/2/3 der Treibscheibenwinde.
Typ SB ST KB KT TB TH m/s SK SG
0/1-1 900 982 600 650 600 1.800 0,30 3.000
1.900 2.000
0/2-1 900 982 600 650 600 1.800 0,60 3.600
1.900 2.000
1/1-1 1.000 982 700 650 700 1.800 0,30 3.000
1.900 2.000
1/2-1 1.000 982 700 650 700 1.800 0,60 3.600
1.900 2.000
1/2-2 1.000 982 700 650 700 1.800 0,60 3.800
1.900 2.000
1/2-3 1.000 982 700
650 700 1.800 0,60 3.100 500 1.900 2.000 - 08 -
Ott 6 V · · ft Φ 9 #
Typ SB ST KB KT TB TH m/s SK SG
11/2-1 1.000 1.132 700 800 700 1.800 0,60 3.600
1.900 2.000
11/2-2 1.000 1.132 700 800 700 1.800 0,60 3.800
1.900 2.000
II/2-3 1.000 1.132 700 800 700 1.800 0,60 3.100
1.900 2.000
111/2-1 1.100 1.132 800 800 800 1.800 0,60 3.600
1.900 2.000
111/2-2 1.100 1.132 800 800 800 1.800 0,60 3.800
1.900 2.000
&Igr;&Pgr;/2-3 1.100 1.132 800 800 800 1.800 0,60 3.100
1.900 2.000
- 09 -
Typ SB
ST
KB
KT TB
TH
m/s SK
IV/2-1 1.100 982 800 650 800 1.800 0,60 3.600 500
1.900 2.000
IV/2-2 1.100 982 800
800 1.800 0,60 3.800 1.900 2.000
IV/2-3 1.100 982 800
800 1.800 0,60 3.100 1.900 2.000
V/2-1 1. 380 982 1 .000 650 1 .000 1.800 0, 60 3. 600 500
1.900
2.000
V/2-2 1. 380 ' 982 1 .000 650 1 .000 1.800 0, 60 3. 800 500
1.900
2.000
V/2-3 1.380 982 1.000 650 1.000 1.800 0,60 3.100 500
1.900 2.000
- 10 -
Typ SB
ST
KT TB
TH
m/s SK
VI/2-1 1.100 832 800 500 800 1.800 0,60 3.600 500
1.900 2.000
VI/2-2 1.100 832
800 500 800 1.800 0,60 3.800 500
1.900 2.000
VI/2-3 1.100 832
800 500 800 1.800 0,60 3.100 500
1.900 2.000
6. TECHNISCHE BESCHREIBUNG
Tragfähigkeit : 200 kg oder 2 Personen
Betriebsgeschwindigkeit ca. 0,63 m/s - ohne Feinabstellung
Förderhöhe : max. 25,00 m
Haltestellen : max. IO
Zugänge : Steuerung : max. 10 - nur übereinanderliegend
Drucktasten - Steuerung ohne Selbsthalt des Fahrkommandos AUF oder AB im Fahrkorb und an den Zugängen
Stromart : Antrieb
Drehstrom 400 V - 0 - SL - 50 Hz Steuerung
Wechselstrom 230 V - SL - 50 Hz
Aufstellung der Maschine oben mit Varianten 1/2/3
Aufzug läuft in einem tragenden Schachtgerüst, eingerichtet für bauseitige Verkleidung durch feste Platten oder verzinkten, gekanteten Blechen.
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An der Zugangsseite sind zwischen den Türen (Schwelle - Kämper) glatte, ebene und unnachgiebige Bleche angeordnet.
Schachtgrößen :
Typ 0 900 &khgr; 982 mm
Typ I 1.000 &khgr; 982 mm
Typ II 1.000 &khgr; 1.132 mm
Typ III 1.100 &khgr; 1.132 mm
Typ IV 1.100 &khgr; 982 mm
Typ V 1.380 &khgr; 982 mm
Typ VI 1.100 &khgr; 832 mm
Standard - Größen sind die Typen I / III / V.
Aufhängung von Kabine und
Gegengewicht :
: 1
Seile :
Sei Ie &khgr; D = 6,5 mm
Seilumlenkrollen :
Wi nden-Anordnungsvarianten
oben hinten
1 Umlenkrolle D = 320 mm Achse d = 45 mm mit Wälzlagerungen
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oben über vorn
2 Umlenkrollen D = 320 mm
Achsen d = 45 mm mit
Wälzlagerungen
oben hinten ab
2 Umlenkrollen D = 320 mm
Achsen d = 45 mm mit
Wälzlagerungen
601. AUFZUGMASCHINE mit obenliegender Schnecke und Schneckenrad aus Spezialbronze mit gefrästen Zähnen; Schnecke und Schneckenrad laufen in einem mit Öl gefüllten, staubsicheren Gehäuse. Sämtliche Lagerstellen werden durch eine selbsttätige Umlaufschmierung geschmiert. Der axiale Druck der Schnecke wird durch ein einstellbares Kugeldrucklager aufgenommen. Die Treibscheibe ist auf der Schneckenradwelle direkt befestigt und mit geschnittenen und gehärteten Rillen, sowie mit einem Einlaufschutz versehen. Die Bremseinrichtung ist als Zweikreis - Bremse gemäß EN 81-1, Ziffer 12.4.2.1 ausgeführt.
602. ELEKTRO - AUFZUGMOTOR in Spezialausführung mit dem Getriebe gekuppelt. Leistung ca. 2,5 kW bei 1.000 U/min. Ausführung als Kurzschlußläufer für
90 Fahrten in der Stunde, ohne automatische Fremdbelüftung.
Der Überlastschutz und der Kurzschlußschutz wird durch den Motorschutzschalter bewirkt.
Thermofühler überwachen die Motortemperatur und wirken auf die Steuerung ein.
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603. WINDEN- und ROLLENGERÜST aus Profi!trägern oder Blechen zur Lagerung der Aufzugmaschine. Die Umlenkrollen in sauber gedrehter Ausführung, einschließlich der Achsen und der Wälzlagerungen. Ausführung in den Anordnungsvarianten 1 /2/3. Die Umlenkrollen sind mit einem Einlaufschutz oder einem Seilschutzbügel versehen.
604. MASCHINEN - ISOLATION aus Schwingmetall, Lieferung inbegriffen.
605. KABINENTRAGRAHMEN als Blechabkant - Konstruktion zur Aufnahme der Kabine (Fahrkorb) und den Fangvorrichtungen, einschließlich den Führungsschuhen mit Gleiteinlagen und den Ölern, den zwei Aufsetzpuffern und der federnden Seilaufhängungen mit Überlast - Einrichtung.
606. SICHERHEITS - FANGVORRICHTUNGEN als bauartgeprüfte Rollen-Sperrfangvorrichtungen entsprechend EN 81-1 / Anhang F 3 / F 3.2. Die Fangvorrichtung 1 tritt bei Bruch der Tragorgane oder beim Überschreiten der Fahrgeschwindigkeit in Abwärtsfahrt, und die Fangvorrichtung 2 tritt beim Überschreiten der Fahrgeschwindigkeit in Aufwärtsfahrt in Tätigkeit; Einbau erfolgt ab 15,00 m Förderhöhe. Das Einrücken der Fangvorrichtungen wird durch einen Schalter überwacht und die Steuerung des Aufzuges ausgeschaltet.
607. GESCHWINDIGKEITS - BEGRENZER für die Betätigung der Fangvorrichtungen einschließlich verstärktem Spanngewicht mit Seilumlenkrolle, Seilschutz und elektrischer Überwachung der Sei Hängen-Veränderung / Lage der Umlenkrolle; mit Baumusterprüfung nach EN 81-1/2, Anhang F 4.
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608. KABINE (FAHRKORB)
Lichte Breite ca.
lichte Tiefe ca.
lichte Höhe ca.
xx mm, Tabelle Seite 08-11 xx mm, Tabelle Seite 08-11 2.000 mm,
— Grundfläche mindestens 0,45 m2 - höchstens 0,65 m2 —
hergestellt in Abkantbauweise aus grundiert-lackierten Stahlblechen ähnlich RAL 1014 - bestehend aus den drei Wänden - einteilig oder mehrteilig gekantet und mit Schrauben, Klammern, Haken oder Einsteckern verbunden -, dem Deckenrandrahmen mit elektrisch überwachtem Ausstiegsbereich durch ein vielstrahliges, horizontales Lichtgitter, jedoch ohne feste, betretbare Deckenklappe, mit einhängbaren Auftrittsstufen, der festen Leuchte (18 W) und dem festen Stahlblechfußboden mit rutschhemmenden (AIu-) Bodenbelag, jedoch ohne Kabinentür.
Die lichte Zugangsöffnung der Kabine (Fahrkorb) wird mit einem vielstrahligen, vertikalen Lichtgitter überwacht. Bei Unterbrechung-der Lichtstrahlen wird die Steuerung des Aufzuges ausgeschaltet.
Der Zugang der Kabine (Fahrkorb) ist seitlich in der Höhe und der Deckenrandrahmen sind mit gelb - schwarzer Markierung versehen.
Die Fahrkorbwände werden über die lichte Fahrkorbhöhe von 2.000 mm bis auf 2.500 mm herausgeführt.
Die Überlasteinrichtung ist am Tragrahmen (Pos. 05) angeordnet.
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609. FAHRKORB- und GEGENGEWICHTS - FÜHRUNGSSCHIENEN aus blankgezogenen Stahlprofilen, einschl. Laschen, Schrauben und Befestigungsteilen zum Schachtgerüst.
610. GEGENGEWICHTS - ARMATUR, komplett mit den federnden Seilaufhängungen, den Führungsschuhen mit Notführungen, dem Rahmen mit metallischen Gewichtseinlagen und dem Aufsetzpuffer.
611. TRAGORGANE für die Aufhängung der Kabine und des Gegengewichtes, bestehend aus fünf Stück Spezial-Aufzug-Drahtseilen in der erforderlichen Länge und Stärke einschließlich den Befestigungsteilen.
Typ / Machart 6 &khgr; 19 Warrington nach DIN 2078 und DIN 3051, Blatt 4.
612. AUFZUG - FAHRSCHACHTTÜREN,
lichte Breite ca. xx mm, lichte Höhe mind. 1.800 mm, und / oder nach Tabelle Seite 08-11.
Die Zarge, der Kämper und die Schwelle in Abkantbauweise hergestellt zur Aufnahme des Türverschlusses und des Türschalters. Das Türblatt aus einer Rahmenkonstruktion hergestellt und mit drei mm starkem Welldrahtgitter und die dem Kabinen- (Fahrkorb-) Zugang zugewandten Seite des Türblattes mit (mindestens) vier mm Acrylglas ausgefüllt.
Alle sichtbaren Flächen der handbetätigten, einflügeligen Drehtür sind grundiert-lackiert - ähnlich RAL 1014.
Bei Einsatz von handbetätigten Hub- oder Schiebetüren erfolgt die gleiche technische Ausstattung.
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613. TURVERSCHLÜSSE mit elektrischer Steuerung und Betätigung durch eine Magnetkurve. Die Verschlüsse gestatten nur das Öffnen derjenigen Aufzug-Fahrschachttür, hinter der die Kabine (Fahrkorb) steht und verhindern das Inbetriebsetzen des Aufzuges bei offener Tür.
Die Türverschlüsse und Türschalter haben eine Baumusterprüfung nach EN 81-1, Anhang F 1.
614. DRUCKTASTEN - STEUERUNG von der Kabine (Fahrkorb) und den Aufzug-Fahrschachttüren (Zugängen) aus.
Die Innensteuerung mittels AUF- und AB - Drucktasten ohne Selbsthalt (Totmann-Steuerung), sowie STOP - Schalter und ALARM - Taster.
Die Außensteuerung mittels AUF- und AB - Drucktasten ohne Selbsthalt (Totmann-Steuerung), sowie STOP - Schalter an den Aufzug-Fahrschachttüren. Die Innensteuerung hat 5 see. Vorrang vor der Außensteuerung.
Am Hauptzugang des Aufzuges ist zusätzlich ein Schlüsselschalter angeordnet, mit dem die Steuerung und das Kabinenlicht ausschaltbar sind.
In der Schachtgrube ist ein STOP - Schlagtaster, sowie eine Schuko Steckdose angeordnet. Auf dem Kabinen- (Fahrkorb-) Dach / Rückwand und im Schaltschrank sind weitere Schuko - Steckdosen eingebaut.
615. ALARM - VORRICHTUNG mit einem Drucktaster auf dem Kabinentablo und einem Signalhorn am Hauptzugang.
Notlicht und Notruf für eine Stunde Dauer.
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616. SCHALTTAFEL in der Nähe des Maschinenrahmens am Schachtgerüst angeordnet. Hergestellt für den Aufbau sämtlicher Schaltschütze, Steuerapparate, Sicherungen usw. Die Schalttafel sauber verdrahtet und mit Endklemmen in einem staubgeschützten Schaltschrank für die abgehenden Leitungen ausgerüstet.
617. MOTORSCHUTZSCHALTER bestimmt für den Schutz des Antriebsmotor.
618. HANDLAMPE für die Aufzugsanlage, einschließlich drei Meter langem Anschlußkabel und Stecker.
619. ELEKTRISCHES INSTALLATIONSMATERIAL für den Schacht und den Antrieb nach VDE ab anschlußfertiger Zuleitung am Maschinenrahmen / Schaltschrank.
620. DIVERSES
Alle notwendigen Hinweis- und / oder Belastungsschilder an den Türen, an der Winde, am Fahrkorb und in der Schachtgrube in vorgeschriebener Ausführung, das für die Inbetriebnahme des Aufzuges erforderliche Schmiermaterial sowie Grundanstrich aller rohen Stahlteile.
Gelb-schwarz markierter Aufsetzbalken in der Schachtgrube zur Erbringung des Schutzraumes von mindestens 1,50 m Höhe.
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621. PLANUNG und KONSTRUKTION
Die für die Vorprüfung, Herstellung und Montage des Aufzuges erforderlichen Zeichnungen, Schaltpläne, Berechnungen, Beschreibungen und Dokumentationen in der erforderlichen Anzahl.
622. SCHACHTGERÜST
in tragender Stahlkonstruktion als Baukastensystem mit den Größen der Tabellen Seite 08 - 11, aus Abkantprofilen zur Aufnahme des Maschinenrahmens, der Rollenhalterungen, der Schienenhalterungen und der Aufzug-Fahrschachttüren, einschließlich Laschen und Schrauben, gemäß statischer Berechnung ausgelegt.
Die Eckstiele als im Rastermaß gelochte Winkel- oder U - Abkantprofile gestaltet mit dem Profil vorn und dem Profil hinten.
Die Seitengurte als gelochte Winkel- oder U - Abkantprofile gestaltet mit Kantungen und Lochungen für die Befestigung der Schachtverkleidung.
Die Rückengurte als gelochte Winkel- oder U - Abkantprofile gestaltet mit Kantungen und Lochungen für die Befestigung der Schachtverkleidung und die die seitlich verstellbaren Schienenhaltewinkel.
Die Türportale aus Abkantprofilen gestaltet in der Breite des Schachtgerüstes zur Aufnahme des Türflügels. An den Anschraubflächen der Abkantprofile an das Schachtgerüst vertikale Langlöcher, die dem Rastermaß der Eckstiele entsprechen und damit bei der Montage eine genaue Höheneinstellung der Türportale ermöglichen.
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Die Türenseite erhält eine durchgehende Blechverkleidung zwischen den Schwellen und den Kämpern der Türen, während die Rück- und Seitenwände des Schachtgerüstes bauseitig mit festen Platten verkleidet werden.
Das vorstehend beschriebene Baukastensystem des erfindungsgemäßen Mühlenaufzuges erlaubt es, viele Gleichteile bei den verschiedenen Typen / Größen einzusetzen und damit den unterschiedlichen Baumaßen zu folgen und eine wirtschaftliche Herstellung des Mühlenaufzuges zu ermöglichen.

Claims (7)

1. Mühlenaufzug als kleiner Personen-Lasten-Aufzug mit oben, an der letzen Haltestelle, angeordnetem Antrieb, zum Einbau in einem Gebäude oder an einem Gebäude oder in einem Aufzug-Schachtgerüst, insbesondere in Getreidemühlen, Siloanlagen, Getreideannahmen, Lagereien, usw., bestehend im wesentlichen aus:
Aufzugmaschine mit Getriebe, Elektromotor, Bremse und Treibscheibe,
Kabinentragrahmen in Rucksackausführung mit den Führungsschuhen, der Seilaufhängung mit Überlasteinrichtung und den Aufsetzpuffern,
Sicherheits-Fangvorrichtungen für die Aufwärts- und Abwärts-Fahrt,
Geschwindigkeitsbegrenzer mit Seilspannvorrichtung,
Kabine (Fahrkorb) mit Wänden, Boden, Deckenausstieg und elektrischer Sicherung der Zugangsöffnungen, Fahrkorb- und Gegengewichts-Führungsschienen,
Gegengewichts-Armatur,
Tragorgane (Seile),
Aufzug-Fahrschachttüren in Portalausführung und Türblätter als Rohrrahmen mit Ausfüllungen,
Türverschlüsse,
Drucktasten-Steuerung für die Innen- und Außen- Steuerung,
Alarmvorrichtung mit Notlicht,
Schalttafel (Steuerung) mit Motorschutzschalter,
Aufsetzbalken zur Schaffung des Schutzraumes in der Schachtgrube,
Schachtgerüst in Stahlblech-Biegeteilkonstruktion aus U- und Winkelprofilen, als Baukastensystem zur Aufnahme des Maschinenrahmens, der Rollenhalterungen, der Schienenhalterungen mit den Führungsschienen, der elektrischen Installation mit Schaltern und Steuertablos und der als Portale ausgeführten, höheneinstellbaren Aufzug-Fahrschachttüren,
dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsanordnung im Schachtkopf mit der Einbaulage A = oben hinten mit einer Seilumlenkrolle oder der Einbaulage B = oben über vorn mit zwei Seilumlenkrollen oder mit der Einbaulage C = oben hinten ab mit zwei Seilumlenkrollen zwischen den paarig angeordneten Fahrkorb- und Gegengewichts-Führungsschienen winklig erfolgt.
2. Mühlenaufzug mit Antriebsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufzug-Fahrschachttüren als Portale in der Breite des Schachtes oder des Aufzug-Schachtgerüstes ausgeführt und die Türblätter als Rohrrahmen ausgebildet und mit einer Drahtglas- oder Acrylglas-Scheibe und einem Gittergeflecht oder Lochblech ausgefüllt sind.
3. Mühlenaufzug mit Antriebsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kabinen-Tragrahmen als Blechbiegeteil-Konstruktion in Rucksackausführung gestaltet ist und die Führungen, Fangvorrichtungen, Seilaufhängung mit Überlast-Einrichtung und die Kabine (Fahrkorb) aufnimmt.
4. Mühlenaufzug mit Antriebsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kabine (Fahrkorb) Wände aus gekanteten Blechen aufweist, die über die Kabinenhöhe hinausgeführt sind, einen festen Boden hat, der mit einem rutschfesten Belag belegt ist, mit einer Deckenrahmen- und einer Zugangs-Öffnung entsprechend der Durchgangsgröße der Aufzug-Fahrschachttüren versehen sind, die durch elektrische Lichtgitter mit Signalauswertern überwacht werden und zum Ausstieg über die Deckenrahmen-Öffnung über in eine Seitenwand einhängbare Trittstufen verfügt.
5. Mühlenaufzug mit Antriebsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die am Kabinen-Tragrahmen angeordneten Fangvorrichtungen für die Abwärtsfahrt als Rollensperr-Fangvorrichtung und für die Aufwärtsfahrt als Brems-Fangvorrichtung ausgebildet sind.
6. Mühlenaufzug mit Antriebsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Mühlenaufzug in einem Beton- oder Mauerschacht oder in einem Aufzug-Schachtgerüst eingebaut sein kann und zur Schaffung des unteren Schutzraumes über einen einlegbaren, farblich gekennzeichneten Aufsetzbalken verfügt.
7. Mühlenaufzug mit Antriebsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gegengewichts-Armatur aus einem aus Blech gekanteten und geschraubten oder geschweißten U-Profilrahmen mit einlegbaren Gewichts-Einlagen oder aus einer oder mehreren, festen Platten besteht, an denen die Seilaufhängungen für die Tragseile, der Aufsetzpuffer, die Führungen und die Fangbremse angeordnet sind.
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