DE2000282A1 - Spritzgussform - Google Patents

Spritzgussform

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DE2000282A1
DE2000282A1 DE19702000282 DE2000282A DE2000282A1 DE 2000282 A1 DE2000282 A1 DE 2000282A1 DE 19702000282 DE19702000282 DE 19702000282 DE 2000282 A DE2000282 A DE 2000282A DE 2000282 A1 DE2000282 A1 DE 2000282A1
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DE
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movable
male
injection
die
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DE19702000282
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English (en)
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Picard Marvin Cameron
Kyritsis William Thomas
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USM Corp
Original Assignee
USM Corp
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Publication date
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29—WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29C—SHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C44/00—Shaping by internal pressure generated in the material, e.g. swelling or foaming ; Producing porous or cellular expanded plastics articles
    • B29C44/34—Auxiliary operations
    • B29C44/36—Feeding the material to be shaped
    • B29C44/38—Feeding the material to be shaped into a closed space, i.e. to make articles of definite length
    • B29C44/42—Feeding the material to be shaped into a closed space, i.e. to make articles of definite length using pressure difference, e.g. by injection or by vacuum
    • B29C44/428—Mould constructions; Mould supporting equipment
    • Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10—TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10S—TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10S264/00—Plastic and nonmetallic article shaping or treating: processes
    • Y10S264/83—Injection molding of polyolefin-type foam

Landscapes

  • Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)
  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
  • Injection Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)

Description

Pfnfc^dt München, 5.1.197Q
ό, Postfach 4 Telefon 0811/2925 55
Mein Zeichen: P 876
Beschreibung zum Patentgesuch
der Firma USM Corporation in Plemington, New Jersey und Boston, Massachusetts, V.St.v.A.
betreffend: Spritzgußform.
Priorität: 7. Januar 1969 - V.St.v.A.
Die Erfindung betrifft eine Spritzgußform zur Herstellung von Gegenständen mit inneren Trennwänden, bestehend aus einer Patrize und aus einer Matrize, die zusammen eine Formkammer bilden, wobei die Patrize eine Anzahl von sich in die Matrize erstreckenden stempeiförmigen Vorsprüngen aufweist.
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Bei derartigen Spritzgußformen ist es speziell in Jenen Fällen, wo Gegenstände aus schäumbarem Kunststoff hergestellt werden, erforderlich, daß sämtliche Teile der Gußform nach dem Einspritzen des Qußgutes ausgedehnt werden können, um ein Schäumen des Materials zu gestatten. Es ist bekannt zur Erfüllung dieser Erfordernisse Spritzgußformen zu verwenden, deren Formkammer nach dem Einspritzen von Gußmaterial vergrößert werden kann sodaß das Schäumen und Ausdehnen des Materials stattfinden kann. Diese Art des Spritzgießens war aber bisher auf Gegenstände von relativ einfacher Ausführung, z.B. Folien, plattenförmige Gegenstände, Schuhsohlen, usw. beschränkt. Zur Herstellung solcher Gegenstände war lediglich eine Spritzgußform mit einem beweglichen Formglied erforderlich. Spritzgießen von Gegenständen aus schäumbarem Material welche eine kompliziertere Ausführungsform aufwiesen, wurde bisher vermieden, da ein gleichmäßiges Ausdehnen aller Teile der Formkammer niöht erzielt werden konnte. Dieses Problem hat sich dort besonders deutlich herausgestellt, wo ein Behälter mit inneren Trennwänden zur Bildung von Zellen innerhalb des Behälters hergestellt werden sollte, da es dort auch notwendig ist, für die Auedehnung der Inneren Trennwände zu sorgen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Spritzgußform mit welcher Gegenstände von komplizierter Ausfuhrungsform aus schäumbarem Material hergestellt werden können, zu schaffen.
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Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Patrize bewegliche Formteile zur Ausdehnung innerer Trennwände und daß die Matrize bewegliche Formteile zur Ausdehnung äußerer Wände eines gegossenen Gegenstandes aufweist.
Um eine Ausdehnung der inneren Trennwände eines solchen Gegenstandes zu erzielen ist nach einer weiteren Ausbildung der Er- · findung Je ein Stempel der Patrize mit einem beweglichen Nokkenstück mit Gleitschienen auf denen mit den beweglichen Formteilen zusammenwirkende Nocken lagern versehen, wobei die Formteile zwischen einem Anschlag und einem Abschlußstück liegen und vertikal zur Bewegungsrichtung des Nockenstückes beweglich sind.
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, daß das Spritzgießen von Gegenständen von komplizierter Ausführungsform und mit inneren Trennwänden aus schäumbarem Material in einer einzigen Spritzgußform möglich ist.
Ein Ausführungsbeisplel der Erfindung ist in der Zeichnung dar- M gestellt und wird im folgenden näher beschrieben; Es zeigen: Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eine: Ausführungsform der erfindungsgemäßen Spritzgußformj
Fig. 2 und 3 sind einander ergänzende Aufrisse, teilweise im Schnitt entlang der Achse der Spritzgußform, wobei in Fig. 2 ein Teil der Form in Normalstellung und in Fig.3 ' ein ergänzender Teil der Form in expandierter Stellung
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dargestellt ist;
Fig. 4 und 5 einander ergänzende Grundrisse im Schnitt entlang der Achsenlinie der Form, wobei Fig. H einen Teil der Form in Normalstellung und Fig. 5 einen ergänzenden Teil der Form in expandierter Stellung zeigt;
Fig. 6 einen Aufriß eines Teils der Oußform und Fig. 7 einen Aufriß eines anderen Teils der Gußform.
Aus Fig. 1 bis 5 kann ersehen werden, daß die erfindungsgemäße Spritzgußform aus einer Patrize 2 und einer Matrize k besteht. Die Patrize 2 weist steppelartige Vorsprünge 6, die an einer Platte 8 befestigt sind, auf. Jeder Vorsprung.6 weist ein mit einer Kolbenstange 12 verbundenes Nockenstück 10 auf (Fig. 2). Jedes der Nockenstücke 10 ist mit Gleitschienen 14 versehen auf denen sich mit Formgliedern 18 zusammenwirkende Nocken 16 gleitbar befinden. Das freie Ende des Vorsprunges 6 ist als Abschlußstück 20 ausgebildet.
Axiale Bewegung des Nockenstückes 10 verursacht transaxiale Bewegung der Formglieder 18, wodurch Jie Formkammer vergrößert wird und schäumbares Sprltzgufigut darin schäumen kann. Druckzylinder 22, welche Kolbenstangen 12 aufnehmen, und an der Platte 8 befestigt sind^ dienee als Bewegungsmittel für die Nockenstücke 10. Jeder Zylinder 22 ist mit Einlaß- und Auslaßöffnungen 22; 2k für ein Druckmittel versehen. Da die Formteile 18 zwischen einem Anschlag 26 und einem Abschlußstück 20 liegen, sind sie gezwungenermaßen nur vertikal zur Bewegungs-
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richtung des Nockenstückes 10 beweglich. Wenn daher die Kolbenstangen 12 In die Zylinder 22 gezogen werden, werden auf Grunti der Gleitbewegung der Nocken 16 auf den Gleitschienen 14 dl» Bormteile 18 axial in Richtung des Nockenstückes 10 von der in Fig. 2 in die in Fig. 3 gezeigte Stellung bewegt.
An der Platte 8 ist weiters ein unbeweglicher Stempel 28 befestigt. Ein Teil 30 der Formkammer wird daher zwischen dem inneren Formglied 18 eines Vorsprunges 6 und dem Stempel 28 gebildet. Ein Einziehen des Formgliedes 18 in Richtung des Nockenstückes 10 vergrößert die Formkammerteile 30, wodurch öin i Ausdehntn und Schäumen des in diesen Teilen befindlichen Gußmaterials ermöglicht wird.
Die Matrize 4 besteht aus einer Trägerplatte 40 in welcher eine Formausnehmung 42 ausgebildet ist. Die Trägerplatte 40 ist mit Haltebügeln 44 versehen, an denen doppeltwirkende Druckzylinder 46 mit Ein- und Auslaßöffnungen 48 für Druckmittel befestigt sind. Kolbenstangen 550 der Druckzylinder 46 sind mit Seitenformgliedträgern 52 (Fig. 4 und 5) mit Seitenformgliedern 54 verbunden. Durch Einwirkung der Zylinder 46 f sind die geitenformglieder 54 von der in Fig. 4 in die in Flg. 5 dargestellte Stellung beweghar. Eine derartige Bewegung ermöglicht ein Vergrößern der Formkammerteile 56, welche zwischen, den Seitenformgliedeon 54 und den Vorsprüngen 6; 28 der Patrize ausgebildet sind.
Die Matrize 4 ist weiters mit einem Einspritzkanal 60 versehen, durch welchen die Formkammer mit einer Spritzvorrichtung
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verbunden wird. Spritzgußmaterial wird von der Austrittsdüse fliner Spritzvorrichtung einer Ausnehmung 62 und von dort über den Einspritzkanal 60 durch Verteilerkanäle 6*» durch Eintrittsöffnungen 66 der Pormkammer zugeführt.
Die Trägerplatte 40 ist laterial zu- und wegbewegbar von den Vorsprüngen 6; 28 der Patrize gelagert, wobei ein Formkammerteil 68 welcher zwischen den Vorsprüngen 6; 28 und dem Bodenfßrmglied 70 gebildet wird, vergrößert werden kann. Als Mittel zur Bewegung der Matrize 4 relativ zur Patrize 2 kann eine hydraulische oder anderweitig betriebene, bekannte Vorrichtung dienen. In einem Arbeitsvorgang der Vorrichtung wird die Austrittsdüse einer Spritzgußvorrichtung an die Ausnehmung 62 angeschlossen und Spritzgußmaterial durch den Einspritzkanal 60, die Verteflerkanäle 64 und durch die Einlaßöffnungen in die Pormkammer 42 eingeleitet. Nachdem die Formkammer gefüllt und der Einspritzvorgang beendet ist, wird der von der oben erwähnten, bekannten Vorrichtung auf die Trägerplatte 40 während des Einspritzvorganges ausgeübte Druck beendet, wodurch, ein federgelagerter Teil 80 (Fig. 3) der Matrize 4 von der Patrize 2 von der in Pig. 2 und 4 in die in Fig. 3 und 5 gezeigte Stellung wegbewegt wird. Dadurch wird der FoisnKammerteil 68 vergrößert, um ein Blähen des sich darin befindlichen Spritzgußmaterials zu ermöglichen. Diese Bewegung des Matrizenteils 80 wird von einer ' Druckfeder 82 ausgelöst.
Gleichzeitig mit der Beendigung des Druckes auf die Matrize 1
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und der Bewegung des Matrizenteiles 80 wird Druckmittel in die Zylinder 46 und 22 eingeleitet, wodurch alle übrigen Formglieder gleichzeitig mit dem Formglied 70 bewegt werden. Wenn Druck in die Zylinder 46 eingeleitet wird, befinden sich die Seitenformglledträger 52 in einem Abstand zu Begrenzerblöcken 84, wobei sich die Seitenformkatomerteile zwischen den Vorsprangen 6; 28 und den Seitenformgliedern 54 in Normalstel-' lung (Pig. 4) befinden. Wird der Druck in den Zylindern 46 umgekehrt, was gleichzeitig mit der Bewegung des Matrizenteils 80 mit dem Bodenformglied 70 geschieht, so werden die Träger 52 soweit zurückgezogen,· bis sie mit den Begrenzerblötken 84 in Eingriff stehen. Durch diese Bewegung werden Formkammerteile 56 zwischen den Vorsprüngen 6; 28 und den Seitenformgliedern 54 vergrößert.
Weiters wird zur gleichen Zeit Druckmittel den Zylindern 22 zugeführt, wodurch die Kolbenstangen 12 und damit die Nockenstücke 10 In Richtung der Zylinder 22 bewegt werden. Dadurch werden die Formglieder 18 axial gegeneinander einwärts bewegt (FIg. 2 und 3) da sie zwischen Anschlägen 26 und Abschluß-Stücken 20 liegen. Durch diese Bewegung werden weitere Formkammerteile 30 vergrößert, wobei sich auch darin Spritsgußmaterial ausdehnen kann, welches die Inneren Trennwände des Gußstückes bilden. Auf Grund dieser Zusammenwirfcung werden die Seitenwände,.innere Trennwände und der Boden eines Behälters gleichzeitig vergrößert. Nach Beendigung des Einspritz-
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und Blähvorganges werden die Patrize 2 und die Matrize Ί voneinander getrennt, wobei der gegossene Gegenstand auf den Vor· Sprüngen 6; 28 der Patrize aufgesteckt verbleibt und von dort abgenommen werden kann.
3 Ansprüche 7 Figuren
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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE
    IJ Spritzgußform zur Herstellung von Gegenständen mit inneren Trennwänden, bestehend aus einer Patrize und einer Matrize, die zusammen eine Formkammer bilden, wobei die Patrize eine Anzahl von sich in die Matrize erstreckenden, stempeiförmigen Vorsprüngen aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Patrize (2) bewegliche Formteile (18; 20) zur Ausdehnung Sroerer Trennwände und daß die Matrize (4) bewegliche Formteile (54, 70) zur Ausdehnung äußerer Wände des gegossenen Gegen- "
    Standes aufweist.
    2, Spritzgußform gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß je ein Stempel (6) der Patrize (2) mit einem beweglichen Nockenstück (10) mit Gleitschienen (I1O, auf denen mit den beweglichen Formteilen (18) zusammenwirkende Nocken (16) lagern, versehen ist, wobei die Formteile (18) zwischen einem Anschlag (26) und einem Abschlußstück (20) liegen und vertikal zur Bewegungsrichtung des Nockenstückes (10) beweglich- sind.
    3. Gußform gemäß Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Matrize (4) bewegliche Seitenformglieder (54), die ausdehnbare Formkammern (56) zwischen den Seitenformgliedern (54) und den stempeiförmigen Vorsprüngen (6;28) der Patrize (2) bilden, sowie ein an einer federgelagerten (82) Platte (40) befestigtes Bodenformglied (70), welches eine expandierbare Formkammer (68) zwischen den freien Enden der Vorsprünge (6;28) und dem Bodenformglied (70) bildet, aufweist.
    PT./ALC x 009829/US7
    AO
    Leerseite
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