DE20004857U1 - Handschuh - Google Patents

Handschuh

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DE20004857U1
DE20004857U1 DE20004857U DE20004857U DE20004857U1 DE 20004857 U1 DE20004857 U1 DE 20004857U1 DE 20004857 U DE20004857 U DE 20004857U DE 20004857 U DE20004857 U DE 20004857U DE 20004857 U1 DE20004857 U1 DE 20004857U1
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    • AHUMAN NECESSITIES
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    • A41D19/0055Plastic or rubber gloves
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Description

S 22.043 G-DE/ah Pacimex Verpackungen GmbH 16. März 2000/ah
HANDSCHUH
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Handschuh mit einem Fingerbereich und mit einer dem Fingerbereich entgegengesetzt liegenden Handschuhöffnung. Hierbei ist der Begriff "Handschuh" so zu verstehen, daß sowohl Fingerhandschuhe als auch Fäustlinge umfaßt sind; des weiteren ist der Begriff "Fingerbereich" so zu verstehen, daß der Bereich sowohl für den Daumen als auch für die vier weiteren Finger (Zeigefinger, Mittelfinger, Ringfinger, kleiner Finger) umfaßt ist.
Derartige Handschuhe sind bekannt und bestehen beispielsweise aus Kunststoff. Sie werden im Prinzip bei allen Gelegenheiten getragen, in denen es gilt, die Hände vor äußeren Einflüssen, wie etwa Körperflüssigkeiten (beispielsweise bei operativen Eingriffen), Schmutz (beispielsweise bei Gartenarbeiten) oder dergleichen, zu schützen. Hierbei besteht schon seit jeher ein Problem darin, daß die Körperflüssigkeiten, der Schmutz oder dergleichen an der Handschuhöffnung in das Innere des Handschuhs eindringt, so daß die eigentliche schützende Funktion des Handschuhs nicht mehr besteht.
In diesem Zusammenhang besteht ein weiterer relevanter Gesichtspunkt darin, daß die Handschuhöffnung zumindest so weit ausgelegt sein sollte, daß der im Vergleich zum Handgelenk breitere Mittelhand- und Handwurzelbereich beim Anziehen des Handschuhs ohne weiteres durch die Handschuhöffnung in das Innere des Handschuhs eingeführt werden kann. Hierbei entsteht häufig das Problem, daß der Bereich der Handschuhöffnung so ausgedehnt und/oder so weit ist, daß der Bereich der Handschuhöffnung nach Einführen der Hand ausgedehnt und/oder weit ist, so daß es zum unkontrollierten Herumflattern und daraus resultierend auch zum ungewollten Einreißen im Stulpenbereich, das heißt im Bereich der Handschuhöffnung kommt; dies ist für die den Handschuh tragende Person nicht nur unangenehm, sondern mitunter auch gefährlich, nicht zuletzt auch dann, wenn eine Armbanduhr am Handgelenk getragen wird.
Ausgehend von den vorstehend dargelegten Nachteilen und Unzulänglichkeiten liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, derartige Handschuhe in einfacher Art und Weise sowie preisgünstig herstellbar so weiterzubilden, daß der Bereich der Handschuhöffnung nicht mehr zum unkontrollierten Herumflattern und daraus resultierend auch nicht mehr zum ungewollten Einreißen im Stulpenbereich, das heißt im Bereich der Handschuhöffnung neigt.
Diese Aufgabe wird durch einen Handschuh der eingangs genannten Art gelöst, der gemäß der Lehre der vorliegenden Erfindung im Bereich der Handschuhöffnung mindestens einen Arretierverschluß
mit mindestens einem sich im wesentlichen quer zur Einführrichtung der Hand erstreckenden Fixier- oder Verschlußband aufweist.
Erfindungsgemäß wird demzufolge ein Handschuh, beispielsweise ein Einweghandschuh oder ein Wegwerfhandschuh, bereitgestellt, bei dem der Bereich der Handschuhöffnung nicht mehr unkontrolliert herumflattern und auch nicht mehr ungewollt einreißen kann, weil im Bereich der Handschuhöffnung mindestens ein Arretierverschluß mit mindestens einem sich im wesentlichen quer zur Einführrichtung der Hand erstreckenden Fixier- oder Verschlußband vorgesehen ist.
In diesem Zusammenhang erfüllt das Fixier- oder Verschlußband auf für den Fachmann nicht vorhersehbare Weise eine stabilisierende und den Bereich der Handschuhöffnung verstärkende Funktion, so daß der Bereich der Handschuhöffnung auch nach gegebenenfalls mehrmaligem - Einführen der Hand in den Handschuh eng und satt am Handgelenk anliegt. Demzufolge wird durch das Vorsehen des Fixier- oder Verschlußbandes und durch die dadurch bewirkte Verschlußfunktion im Bereich der Handschuhöffnung ein Herausrutschen der Hand aus dem Handschuh in zuverlässiger Weise verhindert.
Des weiteren wird der Fachmann als überraschend anerkennen, daß mit der Anordnung des Fixier- oder Verschlußbandes im Bereich der Handschuhöffnung, das heißt im Bereich der sogenannten "Stulpe" des Handschuhs kein zusätzlicher Materialaufwand verbunden ist, denn das für das Fixier- oder Verschlußband erforderliche Material ist durch die
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Kunststoffolie(&eegr;) und/oder durch die Papierbahn(en) und/oder durch die Textilbahn(en) ohnehin zur Verfügung gestellt und wäre andernfalls nur Abfall.
Obgleich für das Fixier- oder Verschlußband vielfältige Ausgestaltungsformen, wie beispielsweise eine einstückige Variante, denkbar sind, so ist in der Praxis doch eine Ausgestaltungsfortn bevorzugt, bei der das Fixier- oder Verschlußband zwei Enden aufweist.
In diesem Zusammenhang empfiehlt es sich, das eine Ende als ein mindestens einen lichten Öffnungsbereich aufweisendes Aufnahmeteil auszubilden und das andere Ende als ein an den Öffnungsbereich angepaßtes, zum Einstecken in den Öffnungsbereich vorgesehenes Einsteckteil auszubilden. Zweckmäßigerweise ist dann das Einsteckteil auf das Aufnahmeteil umschlagbar und am Aufnahmeteil lösbar befestigbar, indem das Einsteckteil in das den Öffnungsbereich aufweisende Aufnahmeteil eingesteckt und so am Aufnahmeteil lösbar befestigt wird.
Das vorstehend dargelegte Arretier- und Fixierprinzip funktioniert für den Bereich der zu verschließenden Handschuhöffnung beispielsweise dann in vorzüglicher Weise, wenn das Aufnahmeteil auf der einen Seite der Handschuhöffnung vorgesehen ist und wenn das Einsteckteil auf der anderen Seite der Handschuhöffnung vorgesehen ist. Bei einer derartigen Konstellation ist in zuverlässiger Manier gewährleistet, daß das Einsteckteil auf das Aufnahmeteil umschlagbar und am Aufnahmeteil lösbar befestigbar ist.
Wenn der vorliegende Handschuh in besonders erfinderischer Weise weitergebildet werden soll, so weist das Einsteckteil ein frei endendes Zungenteil und mindestens ein sich an das Zungenteil in Einsteckrichtung anschließendes, sich im Querschnitt verbreiterndes Halteteil auf, wobei der Querschnitt des Zungenteils im wesentlichen an den Öffnungsbereich angepaßt ist und wobei durch die Umrandung des Öffnungsbereichs ein das Zurückbewegen des Einsteckteils verhinderndes Widerlager zum formschlüssigen Festlegen des Zungenteils gebildet ist, sobald der sich verbreiternde Querschnitt des Halteteils nach Einstecken des Bereichs, dessen Querschnitt größer als der Öffnungsbereich ist, wieder auf das anfängliche Maß zurückgefallen ist.
Dies bedeutet mit anderen Worten, daß die den Handschuh tragende Person nach Anziehen des Handschuhs das Einsteckteil ergreifen und so weit durch den Öffnungsbereich des Aufnahmeteils ziehen kann, bis auch das sich in Einsteckrichtung hinter dem Zungenteil befindliche Halteteil den Öffnungsbereich voll durchlaufen hat und der Querschnitt des Halteteils auf das ursprüngliche schmale Maß "zurückgesprungen" ist, so daß der breite Querschnitt des Halteteils an der Begrenzung des Öffnungsbereichs anliegt und auf diese Weise gewissermaßen ein Widerlager gebildet ist, das ein Zurückrutschen des Einsteckteils in zur Einsteckrichtung entgegengesetzter Richtung zuverlässig verhindert.
Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung weist das Einsteckteil mindestens zwei, beispielsweise drei sich im
Querschnitt verbreiternde Halteteile auf, die hintereinander angeordnet sind. Hierdurch ist es möglich, den Arretierverschluß in besonderem Maße formschlüssig am Handgelenk der den Handschuh tragenden Person festzulegen, nachdem die Person den Handschuh über die Hand gestreift hat:
Die Anordnung mehrerer Halteteile ermöglicht es nämlich dem Handschuhträger, in Abhängigkeit von der Dicke und von der Stärke des Handgelenks dasjenige Halteteil zu wählen, dessen vom Zungenteil abgewandtes Ende nach Einstecken des Einsteckteils in den Öffnungsbereich des Aufnahmeteils paßgenau das das Zurückbewegen des Einsteckteils verhindernde Widerlager gegen die Umrandung des Öffnungsbereichs bildet; dies bedeutet mit anderen Worten, daß das Einsteckteil so weit durch den Öffnungsbereich des Aufnahmeteils hindurchgezogen wird, bis eine "Einraststellung im Widerlager" dergestalt gefunden ist, daß das Fixier- oder Verschlußband formschlüssig den Bereich der Handschuhöffnung fixiert und verschließt.
Um das "Einfädeln" bzw. Einführen des Einsteckteils in den Öffnungsbereich des Aufnahmeteils zu erleichtern oder beispielsweise auch dann zu ermöglichen, wenn die Person auch für die andere Hand bereits den Handschuh angezogen hat, weist das Zungenteil in zweckmäßiger Weise eine sich zum freien Ende hin verjüngende Form auf. Auf diese Weise muß zunächst lediglich eine Art "Spitze" des Zungenteils des Einsteckteils durch den Öffnungsbereich gesteckt werden, wobei der Öffnungsbereich vorteilhafterweise im wesentlichen rechteckförmig und/oder im wesentlichen schlitzförmig ist.
Gemäß einer alternativen Ausgestaltungsform der vorliegenden Erfindung weist mindestens ein Ende des Fixier- oder Verschlußbandes eine vorzugsweise in etwa rechtwinklig abgewinkelte Form auf. Eine derartige Formgebung ermöglicht es beispielsweise, die beiden Enden des Fixier- oder Verschlußbandes miteinander zu verknoten oder miteinander zu verschnüren, um auf diese Weise mit dem Fixier- oder Verschlußband den Bereich der Handschuhöffnung formschlüssig zu fixieren und zu verschließen.
Gemäß einer weiteren alternativen Ausgestaltungsform der vorliegenden Erfindung weist mindestens ein Ende des Fixier- oder Verschlußbandes mindestens einen Klebepunkt oder mindestens einen Klebestreifen oder mindestens ein Tape auf. Hierbei handelt es sich um eine ergänzende Möglichkeit, ein zuverlässiges Fixieren und Verschließen des Bereichs der Handschuhöffnung herbeizuführen, wobei der Klebstoff oder das Tape auch ergänzend zur vorstehend erläuterten "mechanischen" Arretierung mittels Verrasten, mittels Verknoten und/oder mittels Verschnüren vorgesehen sein kann.
Im speziellen kann das eine Ende des Fixier- oder Verschlußbandes mittels mindestens eines Klebepunkts oder mittels mindestens eines Klebestreifens oder mittels mindestens eines Tapes am anderen Ende des Fixier- oder Verschlußbandes lösbar befestigbar sein oder im Bereich der Handschuhöffnung lösbar befestigbar sein; auch diese Anordnungen ermöglichen es dem Handschuhträger, in Abhängigkeit von der Dicke und von der Stärke des Handgelenks das eine Ende des Fixier- oder Verschlußbandes so zu befestigen, daß
ein paßgenauer und formschlüssiger Sitz der Handschuhöffnung am Handgelenk gewährleistet ist.
Gemäß einer besonders erfinderischen Weiterbildung des vorliegenden Handschuhs können die beiden die Handschuhöffnung bildenden Kanten versetzt zueinander angeordnet sein. Hierdurch ist ein besonders komfortables Einführen der Hand in den Handschuh ermöglicht, denn der Benutzer des Handschuhs kann gegebenenfalls die Tatsache, daß die beiden die Handschuhinnenseite und die Handschuhaußenseite konstituierenden Flächen möglicherweise aneinanderheften, kompensieren, indem er die überstehende Kante auf einfache Weise ergreift und die beiden Flächen auseinanderzieht.
In diesem Zusammenhang können die Flächen beispielsweise aus Kunststoff(folie), aus Papier und/oder aus Stoff sein; in Korrespondenz hierzu bietet es sich an, die Form des Handschuhs, insbesondere die Form des Fixier- oder Verschlußbandes, aus mindestens einer Kunststoffbahn und/oder aus mindestens einer Papierbahn und/oder aus mindestens einer Textilbahn auszustanzen oder auszuschneiden.
Aufgrund der vorstehend dargelegten vorteilhaften Eigenschaften der vorliegenden Erfindung bietet es sich auch an, den Handschuh als Veterinärhandschuh auszubilden, der einen besonders langgezogenen Bereich der Handschuhöffnung, das heißt eine besonders lange Stulpe aufweist.
Wie bereits eingangs angedeutet, weist der Fingerbereich zweckmäßigerweise mindestens eine zur
Aufnahme eines Daumens dienende Daumenabteilung auf. Mit Vorteil kann auf beiden Seiten des Fingerbereichs jeweils eine zur Aufnahme eines Daumens dienende Daumenabteilung vorgesehen sein. Somit müssen Handschuhe für die linke Hand und Handschuhe für die rechte Hand nicht gesondert hergestellt werden; vielmehr kann jeder Handschuh links und rechts getragen werden, so daß unabhängig von der Trageseite ein sicheres Fixieren und ein zuverlässiges Verschließen des Handschuhs im Bereich der Handschuhöffnung gewährleistet ist.
Weitere Ausgestaltungen, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden nachstehend in den Zeichnungen anhand der Figuren 1 bis 3 beschrieben, durch die in exemplarischer Form drei Ausführungsbeispiele des vorliegenden Handschuhs veranschaulicht sind.
Es zeigt:
Figur 1 einen Handschuh (in Form eines Fingerhandschuhs) gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung, in Aufsicht;
Figur 2 einen Handschuh (in Form eines Fäustlings) gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung, in Aufsicht; und
Figur 3 einen Handschuh (in Form eines Fäustlings mit jeweils einer Daumenabteilung auf beiden Seiten des Fingerbereichs) gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung, in Aufsicht.
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Gleiche oder ähnliche Bestandteile oder Merkmale der vorliegenden Erfindung sind in den Figuren 1 bis 3 mit identischen Bezugszeichen versehen.
In den Figuren 1 bis 3 ist jeweils ein Ausführungsbeispiel für einen Handschuh mit einem jeweils sowohl für den Daumen (--> Daumenabteilung 11 in den Figuren 1 und 2; Daumenabteilungen 11, 12 in Figur 3) als auch für die vier weiteren Finger (Zeigefinger, Mittelfinger, Ringfinger, kleiner Finger) vorgesehenen Fingerbereich 1 und mit einer dem Fingerbereich 1 entgegengesetzt liegenden Handschuhöffnung 2 dargestellt. Gemeinsam ist den drei Ausführungsbeispielen hierbei, daß im Bereich der Handschuhöffnung 2 jeweils ein Arretierverschluß mit einem sich quer zur Einführrichtung der Hand erstreckenden Fixier- oder Verschlußband 3 vorgesehen ist, das zwei Enden 4, 5 aufweist.
Demzufolge wird in den Figuren 1 bis 3 ein Handschuh bereitgestellt, bei dem der Bereich der Handschuhöffnung 2 nicht mehr unkontrolliert herumflattern und auch nicht mehr ungewollt einreißen kann, weil im Bereich der Handschuhöffnung 2 jeweils ein Arretierverschluß mit Fixier- oder Verschlußband 3 angeordnet ist.
In diesem Zusammenhang erfüllt das Fixier- oder Verschlußband 3 eine stabilisierende und den Bereich der Handschuhöffnung 2 verstärkende Funktion, so daß der Bereich der Handschuhöffnung 2 auch nach
gegebenenfalls mehrmaligem - Einführen der Hand in den Handschuh eng und satt am Handgelenk anliegt. Demzufolge wird durch das Vorsehen des Fixier- oder
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Verschlußbandes 3 und durch die dadurch bewirkte Verschlußfunktion im Bereich der Handschuhöffnung 2 ein Herausrutschen der Hand aus dem Handschuh in zuverlässiger Weise verhindert.
Beim ersten Ausführungsbeispiel gemäß Figur 1 ist das eine Ende des Fixier- oder Verschlußbandes 3 als ein einen lichten Öffnungsbereich 41 aufweisendes Aufnahmeteil 4 ausgebildet, wohingegen das andere Ende als ein an den Öffnungsbereich 41 angepaßtes, zum Einstecken in den Öffnungsbereich 41 vorgesehenes Einsteckteil 5 ausgebildet ist. Hierbei ist das Einsteckteil 5 gemäß der Richtung des Pfeils 54 auf das Aufnahmeteil 4 umschlagbar und am Aufnahmeteil 4 lösbar befestigbar, indem das Einsteckteil 5 in das den Öffnungsbereich 41 aufweisende Aufnahmeteil 4 eingesteckt und so am Aufnahmeteil 4 lösbar befestigt wird.
Wie Figur 1 entnehmbar ist, ist beim ersten Ausführungsbeispiel das Aufnahmeteil 4 auf der einen, in Figur 1 linken Seite der Handschuhöffnung 2 vorgesehen, wohingegen das Einsteckteil 5 auf der anderen, in Figur 1 rechten Seite der Handschuhöffnung 2 vorgesehen ist. Bei einer derartigen Konstellation ist in zuverlässiger Manier gewährleistet, daß das Einsteckteil 5 auf das Aufnahmeteil 4 umschlagbar (vgl. Pfeil 54 in Figur 1) und am Aufnahmeteil 4 lösbar befestigbar ist.
Wie des weiteren aus Figur 1 hervorgeht, weist das Einsteckteil 5 ein frei endendes Zungenteil 51 und drei sich an das Zungenteil 51 in Einsteckrichtung anschließende, sich im Querschnitt jeweils verbreiternde und hintereinander angeordnete
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Halteteile 52a, 52b, 52c auf, wobei der Querschnitt des Zungenteils 51 im wesentlichen an den Öffnungsbereich 41 angepaßt ist und wobei durch die Umrandung des Öffnungsbereichs 41 ein das Zurückbewegen des Einsteckteils 5 verhinderndes Widerlager zum formschlüssigen Festlegen des Zungenteils 51 gebildet ist, sobald der sich verbreiternde Querschnitt der Halteteile 52a, 52b, 52c nach Einstecken des Bereichs, dessen Querschnitt größer als der Öffnungsbereich 41 ist, wieder auf das anfängliche Maß zurückgefallen ist.
Dies bedeutet mit anderen Worten, daß die den Fingerhandschuh gemäß Figur 1 tragende Person nach Anziehen des Handschuhs das Einsteckteil 5 ergreifen und so weit durch den Öffnungsbereich 41 des Aufnahmeteils 4 ziehen kann, bis das passende, sich in Einsteckrichtung hinter dem Zungenteil 51 befindliche der drei Halteteile 52a, 52b, 52c den Öffnungsbereich 41 voll durchlaufen hat und der Querschnitt des passenden der drei Halteteile 52a, 52b, 52c auf das ursprüngliche schmale Maß "zurückgesprungen" ist, so daß der breite Querschnitt des passenden der drei Halteteile 52a, 52b, 52c an der Begrenzung des Öffnungsbereichs 41 anliegt und auf diese Weise gewissermaßen ein Widerlager gebildet ist, das ein Zurückrutschen des Einsteckteils 5 in zur Einsteckrichtung entgegengesetzter Richtung zuverlässig verhindert.
Durch die Anordnung von drei Halteteilen 52a, 52b, 52c beim ersten, anhand von Figur 1 veranschaulichten Ausführungsbeispiel ist es möglich, den Arretierverschluß in besonderem Maße formschlüssig am Handgelenk der den Handschuh tragenden Person
festzulegen, nachdem die Person den Handschuh über die Hand gestreift hat:
Die Anordnung dreier Halteteile 52 ermöglicht es nämlich dem Handschuhträger, in Abhängigkeit von der Dicke und von der Stärke des Handgelenks dasjenige der Halteteile 52a, 52b, 52c zu wählen, dessen vom Zungenteil 51 abgewandtes Ende nach Einstecken des Einsteckteils 5 in den Öffnungsbereich 41 des Aufnahmeteils 4 paßgenau das das Zurückbewegen des Einsteckteils 5 verhindernde Widerlager gegen die Umrandung des Öffnungsbereichs 41 bildet; dies bedeutet mit anderen Worten, daß das Einsteckteil 5 so weit durch den Öffnungsbereich 41 des Aufnahmeteils 4 hindurchgezogen wird, bis eine "Einraststellung im Widerlager" dergestalt gefunden ist, daß das Fixier- oder Verschlußband 3 formschlüssig den Bereich der Handschuhöffnung 2 fixiert und verschließt.
Um das "Einfädeln" bzw. Einführen des Einsteckteils 5 in den Öffnungsbereich 41 des Aufnahmeteils 4 zu erleichtern oder beispielsweise auch dann zu ermöglichen, wenn die Person auch für die andere Hand bereits den Handschuh angezogen hat, weist das Zungenteil 51 eine sich zum freien Ende hin verjüngende Form auf (vgl. Figur 1) . Auf diese Weise muß zunächst lediglich eine Art "Spitze" des Zungenteils 51 des Einsteckteils 5 durch den Öffnungsbereich 41 gesteckt werden, wobei der Öffnungsbereich 41 schlitzförmig ist (vgl. Figur 1).
Beim zweiten Ausführungsbeispiel gemäß Figur 2 weisen beide Enden 4, 5 des Fixier- oder Verschlußbandes 3 eine in etwa rechtwinklig abgewinkelte Form auf. Eine
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derartige Formgebung ermöglicht es, die beiden Enden des Fixier- oder Verschlußbandes 3 miteinander zu verknoten oder miteinander zu verschnüren, um auf diese Weise mit dem Fixier- oder Verschlußband 3 den Bereich der Handschuhöffnung 2 formschlüssig zu fixieren und zu verschließen.
Des weiteren sind beim zweiten Ausführungsbeispiel gemäß Figur 2 die beiden die Handschuhöffnung 2 bildenden Kanten 21, 22 versetzt zueinander angeordnet. Hierdurch ist ein besonders komfortables Einführen der Hand in den Fäustling ermöglicht, denn der Benutzer des Fäustlings kann gegebenenfalls die Tatsache, daß die beiden die Handschuhinnenseite und die Handschuhaußenseite konstituierenden Flächen möglicherweise aneinanderhaften, kompensieren, indem er die überstehende Kante 22 auf einfache Weise ergreift und die beiden Flächen auseinanderzieht.
Beim dritten Ausführungsbeispiel gemäß Figur 3 weist das eine, in Figur 3 linke Ende 4 des Fixier- oder Verschlußbandes 3 einen Klebestreifen 42 auf. Hierbei handelt es sich um eine Möglichkeit, ein zuverlässiges Fixieren und Verschließen des Bereichs der Handschuhöffnung 2 herbeizuführen, wobei der Klebstoff alternativ zur vorstehend anhand der beiden in den Figuren 1 und 2 dargestellten Ausführungsbeispiele erläuterten "mechanischen" Arretierung mittels Verrasten, mittels Verknoten und/oder mittels Verschnüren vorgesehen ist.
Im speziellen ist das eine Ende 4 des Fixier- oder Verschlußbandes 3 mittels des Klebestreifens 42 am anderen Ende 5 des Fixier- oder Verschlußbandes 3 lösbar befestigbar; auch diese Anordnung ermöglicht
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es dem Handschuhträger, in Abhängigkeit von der Dicke und von der Stärke des Handgelenks das eine Ende 4 des Fixier- oder Verschlußbandes 3 so zu befestigen, daß ein paßgenauer und formschlüssiger Sitz der Handschuhöffnung 2 am Handgelenk gewährleistet ist.
Das anhand Figur 3 veranschaulichte dritte Ausführungsbeispiel in Form eines Fäustlings zeichnet sich schließlich noch dadurch aus, daß auf beiden Seiten des Fingerbereichs 1 jeweils eine zur Aufnahme eines Daumens dienende Daumenabteilung 11, 12 vorgesehen ist; hierbei ist die Daumenabteilung 11 auf der in Figur 3 linken Seite des Fingerbereichs 1 angeordnet, wohingegen die Daumenabteilung 12 auf der in Figur 3 rechten Seite des Fingerbereichs 1 angeordnet ist.
Somit müssen gemäß dem dritten Ausführungsbeispiel Handschuhe für die linke Hand und Handschuhe für die rechte Hand nicht gesondert hergestellt werden; vielmehr kann jeder Handschuh links und rechts getragen werden, so daß unabhängig von der Trageseite ein sicheres Fixieren und ein zuverlässiges Verschließen des Handschuhs im Bereich der Handschuhöffnung 2 gewährleistet ist.
Die Flächen der in den Figuren 1 bis 3 dargestellten Handschuhe sind aus Kunststoffolie und aus Papier; in Korrespondenz hierzu ist die Form der in den Figuren 1 bis 3 dargestellten Handschuhe, insbesondere die Form des jeweiligen Fixier- oder Verschlußbandes 3, aus mindestens einer Kunststoffbahn und aus mindestens einer Papierbahn ausgestanzt oder ausgeschnitten.

Claims (20)

1. Handschuh mit einem Fingerbereich (1) und mit einer dem Fingerbereich (1) entgegengesetzt liegenden Handschuhöffnung (2), dadurch gekennzeichnet, daß der Handschuh im Bereich der Handschuhöffnung (2) mindestens einen Arretierverschluß mit mindestens einem sich im wesentlichen quer zur Einführrichtung der Hand erstreckenden Fixier- oder Verschlußband (3) aufweist.
2. Handschuh gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Fixier- oder Verschlußband (3) zwei Enden (4, 5) aufweist.
3. Handschuh gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
- daß das eine Ende als ein mindestens einen lichten Öffnungsbereich (41) aufweisendes Aufnahmeteil (4) ausgebildet ist und
- daß das andere Ende als ein an den Öffnungsbereich (41) angepaßtes, zum Einstecken in den Öffnungsbereich (41) vorgesehenes Einsteckteil (5) ausgebildet ist.
4. Handschuh gemäß Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Einsteckteil (5) auf das Aufnahmeteil (4) umschlagbar ist und daß das Einsteckteil (5) am Aufnahmeteil (4) lösbar befestigbar ist.
5. Handschuh gemäß Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Aufnahmeteil (4) auf der einen Seite der Handschuhöffnung (2) vorgesehen ist und daß das Einsteckteil (5) auf der anderen Seite der Handschuhöffnung (2) vorgesehen ist.
6. Handschuh gemäß mindestens einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
- daß das Einsteckteil (5) ein frei endendes Zungenteil (51) und mindestens ein sich an das Zungenteil (51) in Einsteckrichtung anschließendes, sich im Querschnitt verbreiterndes Halteteil (52) aufweist,
- daß der Querschnitt des Zungenteils (51) im wesentlichen an den Öffnungsbereich (41) angepaßt ist und
- daß durch die Umrandung des Öffnungsbereichs (41) ein das Zurückbewegen des Einsteckteils (5) verhinderndes Widerlager zum formschlüssigen Festlegen des Zungenteils (51) gebildet ist, sobald der sich verbreiternde Querschnitt des Halteteils (52) nach Einstecken des Bereichs, dessen Querschnitt größer als der Öffnungsbereich (41) ist, wieder auf das anfängliche Maß zurückgefallen ist.
7. Handschuh gemäß Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Einsteckteil (5) mindestens zwei sich im Querschnitt verbreiternde Halteteile (52a, 52b, 52c) aufweist.
8. Handschuh gemäß Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Zungenteil (51) eine sich zum freien Ende hin verjüngende Form aufweist.
9. Handschuh gemäß mindestens einem der Ansprüche 3 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Öffnungsbereich (41) im wesentlichen rechteckförmig und/oder im wesentlichen schlitzförmig ist.
10. Handschuh gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Ende (4, 5) eine vorzugsweise in etwa rechtwinklig abgewinkelte Form aufweist.
11. Handschuh gemäß mindestens einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Ende (4) des Fixier- oder Verschlußbandes (3) mindestens einen Klebepunkt oder mindestens einen Klebestreifen (42) oder mindestens ein Tape aufweist.
12. Handschuh gemäß mindestens einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Ende (4) des Fixier- oder Verschlußbandes (3) mittels mindestens eines Klebepunkts oder mittels mindestens eines Klebestreifens (42) oder mittels mindestens eines Tapes
- am anderen Ende (5) des Fixier- oder Verschlußbandes (3) lösbar befestigbar ist oder
- im Bereich der Handschuhöffnung (2) lösbar befestigbar ist.
13. Handschuh gemäß mindestens einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden die Handschuhöffnung (2) bildenden Kanten (21, 22) versetzt zueinander angeordnet sind.
14. Handschuh gemäß mindestens einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Form des Handschuhs, insbesondere die Form des Fixier- oder Verschlußbandes (3), aus mindestens einer Kunststoffbahn und/oder aus mindestens einer Papierbahn und/oder aus mindestens einer Textilbahn ausgestanzt oder ausgeschnitten ist.
15. Handschuh gemäß mindestens einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Handschuh als Veterinärhandschuh ausgebildet ist, der einen besonders langgezogenen Bereich der Handschuhöffnung (2), das heißt eine besonders lange Stulpe aufweist.
16. Handschuh gemäß mindestens einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Handschuh als Einweg- oder Wegwerfhandschuh ausgebildet ist.
17. Handschuh gemäß mindestens einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Handschuh als Fingerhandschuh oder als Fäustling ausgebildet ist.
18. Handschuh gemäß mindestens einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß der Fingerbereich (1) sowohl für den Daumen als auch für die vier weiteren Finger (Zeigefinger, Mittelfinger, Ringfinger, kleiner Finger) vorgesehen ist.
19. Handschuh gemäß mindestens einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß der Fingerbereich (1) mindestens eine zur Aufnahme eines Daumens dienende Daumenabteilung (11, 12) aufweist.
20. Handschuh gemäß Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß auf beiden Seiten des Fingerbereichs (1) jeweils eine zur Aufnahme eines Daumens dienende Daumenabteilung (11, 12) vorgesehen ist.
DE20004857U 2000-03-16 2000-03-16 Handschuh Expired - Lifetime DE20004857U1 (de)

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DE20004857U DE20004857U1 (de) 2000-03-16 2000-03-16 Handschuh
DE10040210A DE10040210A1 (de) 2000-03-16 2000-08-17 Handschuh
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