DE2000569A1 - Haltevorrichtung,welche aus zwei mit Halteorganen versehenen Traegern gebildet ist - Google Patents
Haltevorrichtung,welche aus zwei mit Halteorganen versehenen Traegern gebildet istInfo
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Description
20C0569
F λ ί LNTANWALTS Essen, den 6. Januar 1970
Dt. Andrejewski (3-5 915-111)
I.'i". - ing. H ο nk i
4.'} bsscn, keftwiyer Sir. 36
(Ajb riauptbülmhot IichtUure)
Jean Leon Philemon Isidoor Pierre DE BRABANDER, 9160 Hamme (Belgien).
"Haltevorrichtung, welche aus zwei mit Halteorganen versehenen Trägern gebildet ist".
Die Erfindung betrifft eine Haltevorrichtung, welche auch eine Verschlussvorrichtung sein kann und
aus zwei mit Halteorganen versehenen Trägern gebildet ist, wobei die Halteorgane dazu bestimmt sind, in gegenseitige
Durchdringung gebracht zu werden, wenn die beiden Träger gegeneinander gedrückt werden.
Es sind seit mehreren Jahren Haltevorrichtungen bekannt, welche aus zwei mit Halteorganen versehenen,
biegsamen Teilen gestehen, die aneinanderzulegen sind.
In der schweizerischen Patentschrift 339 155
ist sum BßispiaL ο ine solche Vorrichtung beschrieben, bei
welche/.1 die HaJ.teot\4arie d^s eiaan Teiles Schlingen sind,
wählend die Hal'*eorgd?u>
*?.;; .iiularen Teile?; Hakan sxnd.
Eg ist auch ein;· iialtcivor.-riohSiiiig bek.mnt, welche aus
zw'ii gleichen Teilen besc-iht, wobei ionei* dituie.r Teilo
eine Vielzahl von Sohl.iü^en, w^Lch^ ?ine Mdt'.y odai [j«cke
0090';/n 101
"1^' BAD ORIGINAL
20C0569
einer bestimmten Dicke bilden, sowie eine Vielzahl von Haken aufweist. Die Vorrichtungen mit Schlingen und
mit Haken werden im allgemeinen durch Webverfahren hergestellt. Sie finden bestimmt Anwendungen unter anderem
in der Bekleidungsindustrie (Kleiderverschlüsse), in der Möbelindustrie (Beziehen von Sitzen, Befestigung von
Teppichen), auf dem medizinischen Gebiet (Befestigung von Bandagen) und dergleichen.
Es sind auch Haltevorrichtungen bekannt, welche
aus zwei Teilen gebildet sind, die zur gegenseitigen Durchdringung bestimmt sind und aus einem Kunststoff
oder Metall hergestellt sind. Es wurde im Himblick darauf schon die Anwendung eines Halteelementes vorgeschlagen,
welches aus einem Träger aus synthetischem Material besteht, die auf ihrer Oberfläche eine sehr
grosse Anzahl von eng benachbarten Vorsprüngen aufweist, welche in die Vorsprünge eines anderen, gleichen Elements
eingreifen können. Diese Vorsprünge können pilzförmig oder hakenförmig aus gleichem Material wie die Träger
ausgebildet sein und das Element kann beispielsweise durch Spritzen des Kunststoffs in eine Matrize hergestellt
werden.
Es wurde auch eine metallische Haltevorricht:i!r\
'\, und iwir eine sogenannte Krallenhaltevorrichtung,
v.. ,':-ch lagen - Dh?se Vorrichtung weist zwei Teile auf,
wo;u:i J^rT- eine Teil eine -yro; ne Ansah! van metallischen
Hakrn νι,ι :1 der hindere Teil nii,<.* grosse Ansah! von
fi ΐ-.iLl Ischv-ii ochLingen «lufve ie' und die Heiken und Seil; i~
υ ο π ο 4 7 / ο 1 m
20C0569
in Bändern aus Kunststoff gehalten werden.
Diese Vorrichtungen aus Kunststoff oder aus Metall haben eine grosse Haftkraft, sind jedoch im
allgemeinen weniger biegsam als die durch Weben bzw. durch Stricken erhaltenen Vorrichtungen und werden infolpedessen
zu anderen Zwecken verwendet, beispielsweise zur Befestigung von Dekorationsplatten oder zur Halterung
von Gegenständen in Fahrzeugen aller Art.
Sämtliche bereits vorgeschlagene oder ange- M
wandte Vorrichtungen besitzen die gemeinsame Eigenschaft, dass sie unter annehmbaren Bedingungen nicht elastisch
verformbar sind, obgleich sie oftmals sehr biegsam sind. Nun ist bei zahlreichen Anwendungen eine solche
elastische Verformbarkeit nicht nur erwünscht, sondern oftn.)li.
unerlässlich, da sonst diene Art von Halte- oder
VerschluEsvorrichtung unanwendbar wird. Beispielsweise
In der Bekleidungsindustrie kommt rg häufig vor, dass man
dehnbare Gewebe herstellt und, wenn man als Vert-chlusi* die
bekannten Haltevorrichtungen verwendet,ver]iert der Teil ™
des '-ewebfs, woran die Vorrichtung befestigt ir.", grCsrtento.ils
c-eine elastische Eigenschaft. Aus dies.om Grund
werden dieFu Haltevorrichtungen unter anderem verhältnismässig
wenig für Damenwäsche, Korsettwaren, verschiedene medizinische Anwendungen, und dergleiche angewandt.
fin Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist die Schaffunp einer Halte- oder Verschlussvorrichtung,
welche ohne LPsung der Haltekraft sich für elastische
Verformungen, ja auch für grosse elastische Verformungen,
z.B. unter der Einwirkung einer Längszugkraft, eignet.
0098*7/0101
BAD
20C0569 -■♦-
Zu diesem Zweck ist die erfindungsmässige
Halte- oder Verschlussvorrichtung dadurch gekennzeichnet, dass die Träger der Halteelemente sowie der gehaltenen
Elemente elastische Eigenschaften wenigstens in einer Richtung aufweisen. Diese elastischen Eigenschaften
der beiden Träger können gleich oder verschieden sein; es kann sogar der eine Träger elastisch und der andere
Träger unelastisch sein.
Eine solche elastische Vorrichtung kann man ohne Nachteil für die gute Halterung oder Festigung
einer Zugbelastung mit einer der betreffenden Vorrichtung entsprechenen Verlängerung unterwerfen. Die
Zugkräfte in zwei entgegengesetzten Richtungen können gleichzeitig auf die beiden Obereinandergeleg$ren, aneinander
haftenden Träger oder auch auf den einen in einer Richtung und auf den anderen in der entgegengesetzten
Richtung ausgeübt werden. Wenn die elastischen Eigenschaften der beiden Träger gleich sind, verlängern sie
wenn
sich um eine gleiche Länge,/βie dieser Zugkraft ausgesetzt
sind, und die sich gegenseitig durchdringenden Halteorgane werden keiner nachteiligen gegenseitigen
Verschiebung unterzogen. Sie bleiben in jedem Fall vollständig aneinander festgehakt. Wenn die erfindungsgemäese
Haltevorrichtung zur Befestigung von zwei Teilen eines elastischen Gewebes verwendet wird, so kann sie sich bei
Ausübung eines Zuges auf das Gewebe gleichzeitig mit dem Gewebe ausdeh-nen. Dies führt zu einer biegsamen
Befestigung bzw. einem biegsamen Verschluss. Wenn dagegen
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die beiden Träger eine unterschiedliche Elastizität aufweisen, muss der Abstand stets so gewählt werden, dass
die durchschnittliche Elastizität der Halte- bzw. Verschlussvorrichtung ausreicht, um die in den jeweiligen
besonderen Anwendungsfällen vorgesehenen Belastungen aufnehmen zu können.
Es erläutern die beiliegenden Zeichnungen einige Ausführungsbeispiele der erfindungsmässigen
elastischen Haltevorrichtung. Auf diesen Zeichnungen zeigt:
Figur 1 einen Schnitt durch einen Abschnitt eines Hakenträgers einerigewebten Halte- oder Verschlussvorrichtung,
Figur 2 einen Schnitt durch einen Abschnitt eines Schiingenträgers einer gewebten Halte- oder Verschlussvorrichtung,
wobei diese beiden Träger dazu bestimmt sind, in der Halte- oder Verschlussstellung der
Vorrichtung aufeinandergelegt und -gedrückt zu werden,
Figur 3 eine Schrägansicht eines Abschnitts einer erfindungsgemässen elastischen Halte- und Verschlussvorrichtung
,
Figur U einen Schnitt durch einen Abschnitt einer erfindungsgemässen Halte- und Verschlussvorrichtung,
welche im Durchdringungszustand, jedoch nicht von einer Zugkraft belastet, dargestellt ist,
Figur 5 einen der Figur 4 ähnlichen Schnitt, wobei der Abschnitt der elastischen Halte- und Verschlussvorrichtung
nach Verlängerung durch elastische Ver-
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formung dargestellt ist.
die Figur 6 einen Kettenschnitt eines anderen Halteelementes;
die Figur 7 schematischerweise die Anordnung des Trägers für die Bildung des Halteelementes gemäss
der Figur 6;
die Figur 8 die Karte für die Anordnung des betreffenden Halteelementes;
die Figur 9 einen Kettenschnitt eines anderen gehaltenen Elementes;
die Figur 10 schematischerweise die Anordnung des Trägers für die Bildung des betreffenden gehaltenen
Elementes gemäss der Figur 9; und
die Figur 11 die Karte für die Anordnung des betreffenden gehaltenen Elementes.
a) Halteelement (Figur 1)
Gemäss dieser Ausführungsweise wird das betreffende Hakenband hergestellt, indem ein Träger gebildet
wird, der aus einem von vielfädigen Nylonfäden 1 bis 12 gebildeten Schuss und einer aus vielfädigen Nylonfäden
13 und einer aus einem elastischen, natürlichen oder synthetischen Material bestehenden Fäden 14 gebildeten
Kette besteht. Die Schussfaden 2-3, 5-6, 8-9 und 11-12 sind paarweise übereinander angeordnet
und der elastische Faden IU ist zwischen diesen Schussfadenpaaren
und über den Fäden 1, Ί, 7, 10 usw. durchgeführt.
Die Kettenfäden L3 aus viel fädigem Nylon sind
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zickzackweise Ober die Schussfäden 1, 2, 4, 5, 7, 9, 10,
11 usw. gezogen. Die Haken 15, 16, 17, 18 sind mit Hilfe
von zusätzlichen einfädigen Kettenfäden 19 ausgebildet, welche Schiingenfäden sind. Ein erster zusätzlicher
Schlingenfaden 19 bildet eine vom Haken IS dargestellte
unterbrochene Schlinge und verläuft sodann unter den beiden Schussfäden 2 und 3, sodann über den Schussfaden
>t und bildet sodann abermals eine den Haken 17 bildende,
unterbrochene Schleife, nachdem er unter den beiden Schussfäden S und 6 durchgelaufen ist. Nach Bildung
des Hakens 17 läuft der Einfaden 19 unter den Schussfäden 8 und 9 und Ober dem Schussfaden 10 durch und bildet abermals
einen nicht dargestellten Haken, nachdem er unter den Schussfäden 11 und 12 durchgelaufen ist. Der
zusätzliche Einfaden 19a läuft unter dem Schussfaden 1, sodann unter den beiden Schussfäden 2 und 3 durch und
bildet den Haken 16. Er läuft sodann unter den beiden Schussfäden 5 und 6 und über dem Schussfaden 7 durch und
bildet den Haken 18, nachdem er unter den Schussfäden 8 und 9 durchgelaufen ist.
Nach den Weben wird das Hakenband einer Wärmebehandlung unterzogen, welche die vollständige
Festlegung des Grundes und der Schleifen der Einfäden 19 bezweckt, die nach dem Schnitt die Haken 15, 16, 17,
18, ... bilden. Die Temperatur und die Behandlungsdauer hangen von der Art der verwendeten Fäden ab. Es ist im
allgemeinen bei dieser Behandlung erforderlich, das Band zu spannen, ohne jedoch zu dehen, damit es voll-
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ständig flach wird. Zur Bewahrung einer guten Elastizität
und Verbesserung des Körpers des Bandes, sowie zum festen Anchlichten der Schlingen im Grundgewebe, welche
nach dem Schnitt die Haken 15 bis 18 bilden werden, wird das Band durch überziehen oder Aufstreichen einer Appretur
mit dauernder Elastizität, beispielsweise einem Latex, appretiert.
musz, dass das Band während des Aufstreich- und Trocknungsvorgangs nicht gedehnt wird. Die Appreturschicht wird
durch diese Behandlung praktisch vulkanisiert und ergibt eine ausreichend feste Bindung der Einfadenhaken, wobei
es noch möglich ist, das Band ohne jede Gefahr einer Verformung der Haken oder des Gewebes beliebip, zu dehen und
zu entspannen. Zur Durchführung des Schnitts der Einfadenschlingen
19 und damit zur Bildung der Haken wird das Band derart unter Spannung gesetzt, dass sich die
' Schlingen ohne jede Schwierigkeit schneiden lassen.
Das auf Figur 1 dargestellte Hakenband kann um
100 % gedehnt werden, so dass seine Länge sich verdoppelt. Auf Figur 1 ist ersichtlich, dass der elastische Faden
sich dehnt, wenn das Band unter Spannung gesetzt wird. Die Grundfäden 13 und die zusätzlichen Einfäden 19,
welche nicht elastisch sind und sich nicht dehnen können, sind dagegen derart zickzackweise zwischen den Schussfäden
1 bis 12 des Grundgewebes gezogen, dass sie sich bei Dehnung des Bandes abflachen und ihre Länge sich in
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der Zugrichtung vergrössern kann, das heisst auch in
Richtung der Verformung der Halte- oder Verschlussvorrichtung .
b) Gehaltenes Element (Figur 2) Der betreffende Schiingenträger wird in entsprechender
Weise wie das Hakenband gemäss Figur 1 gewoben. Das Schlingenband wird hergestellt, indem ein
Grundgewebe gebildet wird, das Schussfäden 20 bis 28 aus vielfädigem Nylon und Kettenfäden 29, 29a und 29b aus ä
vielfädigem Nylon sowie natürliche oder synthetische
elastische Fäden 30 aufweist.
Der Elastische Faden 30 läuft unter dem Schussfaden 20, über dem Schussfaden 21, unter den beiden
folgenden, nebeneinander angeordneten Schussfäden 22 und 23, über dem Schussfaden 2H durch usw. Die Kettenfäden
29 und 29a des Grundgewebes sind im Zick-Zack um die Schussfäden 20 bis 2 8 gezogen, der Grundfaden 29b
ist ebenfalls zickzackweise um die Kettenfäden 20 bis 28 gezogen, läuft jedoch stets über die zwei nebeneinander
angeordneten Schussfäden 22, 23, 2>», 25 usw.
mittels Die Schlingen 31 bis 36 werden/zusätzlicher Kettenfäden 37, 37a und 37b hergestellt, welche Schiingenfäden sind,
die zickzackweise zwischen den Schussfäden 20 bis 28 gezogen sind und die elastischen Fäden 30 jeweils Oberspringen
.
Beim Zurichten wird das betreffende Band ebenfalls, wie das Hakenband, einer Wärmebehandlung unterworfen
und sodann werden die mit Hilfe der Einfäden 37, 37a
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und 37b gebildeten Schlingen 31 bis 36 und das von den
Schussfäden 20 bis 28 und den Kettenfäden 29, 29a, 29b
und 30 gebildete Grundgewebe geschlichtet, so dass eine
elastische Appretur auf der Rückseite des Trägers angebracht wird, wie beim Hakenträger. Der soeben beschriebene
Schiingenträger weist elastische Eigenschaften auf, welche den Eigenschaften des mit Bezug auf Figur 1 beschriebenen
Hakenträgers gleich sind oder sich von diesen unterscheiden. Vorausgesetzt, dass der elastische
Faden sich dehnen kann und dass das Gewebe der Kettenfäden zick-zack-förmig ausgebildet ist, kann sich der
Schi ingenträger ebenfalls um 100 t verUhgem, und zwar
aus den gleichen Gründen wie der Hakenträger. Wenn man annimmt, dass der Schlingenträger und der Hakenträger
in eine Durchdringungslage gebracht und sodann einem Zug unterworfen werden, so erfahren sie unter der auf sie
angewandten Zugwirkung eine Verlängerung im Verhältnis zur Zugwirkung und die in Durchdringungsstellung befindlichen
Schlingen und Haken bleiben stets praktisch einander gegenüber und werden keiner Merklichen Belastung
unterworfen. Sie-bleiben daher aneinander festgelegt.
Die im obigen Beispiel I beschriebene Vorrichtung weist elastische Eigenschaften lediglich in einer einzigen
Richtung, d.h. in der Kettenrichtung auf. Dies ist weitaus ausreichend für die meisten gewöhnlichen
Anwendungen. Es ist aber ebenfalls möglich ohne besondere Schwierigkeiten für den betreffenden Fachmann ein Gewebe
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-limit elastischen oder zickzackweise über den Kettenfäden
gelegten Schussfäden herzustellen und dadurch dem derart hergestellten Gewebe elastische Eigenschaften in zwei
Richtungen zu verleihen.
Eine solche Ausführungsweise ist schematisch auf den Figuren 3, M und S wiedergegeben, wo die Pfeilchen
F die Richtung des Längszuges und die Pfeilchen F, die Richtung des Querzuges anzeigen.
Bei dieser Ausführungsweise ist auch der die
Schlingen oder beliebigen geeigneten gehaltenen Elemente 39 tragende Träger 38, sowie der mit Haken oder beliebigen
geeigneten Halteelementen Ul versehene Träger UO vorhanden.
Es lassen sich auf ähnlicher Weise auch Halte- und Verschlussvorrichtungen der betreffenden Art mit
elastischen Eigenschaften in mehreren Richtungen her· stellen.
Dieses Beispiel III bezieht sich auf die Herstellung einer bandförmigen Haltevorrichtung, welche
30 mm breit ist und gute elastische Eigenschaften in der Länpcrichtung aufweist.
a) Halteelement (Figuren 6, 7 und 8)
Gemäss dieser Ausführungsweise besteht die doppelte Grundkette aus einer ersten, aus 160 vielartigen Polyamidfäden von IMO den., 600 "pfc-UOO T/S, bestehenden
und einer zweiten, aus 37 Kunstgummifaden von
2 300 m/Kf bestehenden Kette.
009847/0101
Die Polkette besteht aus 3 5 Polyamid-Einfäden, welche einen Durchmesser von 0,18 mm aufweisen. Der
Schussfaden ist ein vielfädiger Polyamidfaden von 200 den., normal 200 T/Z. Im vorliegenden Fall hat das vollständige
Band die folgende Kettenfolge:
, · . _ o_lini J 1 Kunstgummifaden
linker Saum j 1Q polyamidfäden von luo den.
2 Polyamidfäden von 140 den.
Mitte 3 5X
1 Kunstgummifaden
1 Polyamid-Polfaden 0= 0,18 mm
2 Polyamidfäden von 140 den.
_a .+a„ ρ_,,„ / 10 Polyamidfäden von 140 den.
rechter Saum | χ Kunsigummifaden
Es ist gemäss der schematischen Wiedergabe auf Figur 1 zu bemerken, dass, im Hinblick auf eine hinreichende
Qualität, beim Einziehen Einfadenschiingen derart gebildet werden müssen, dass sie jedesmal im Grundgewebe
wenigstens zwei Polyamid-Grundgewebe überspringen, wobei
ein elastißcher Faden und ein vorläufiger Träger die Bildung
der betreffenden Schlingen erleichtern.
Eine aus vier Polyamid-Grundfäden von 140 den., einem elastischen Faden und einem 0,18 mm starken Polfaden
bestehende Gruppe wird sodann jedesmal durch die entsprechende Öffnung des Webkamme rs gezogen. Das Einziehen durch
die Schäfte findet dabei folgendennassen statt:
009847/0101
| 1 | +1X · | 1 1 1 1 1 1 |
elastischer | Faden | Schaftnummer | |
| sx{j | Grundfaden Grundfaden |
10 | ||||
| Linker Saum | 1 1 1 1 1 1 |
Grundfaden Grundfaden elastischer Grundfaden Polfaden Grundfaden |
Faden | 11 10 |
||
| 17X | 9 8 5 7 11 (Gaze) 6 |
|||||
| Mitte | Grundfaden Grundfaden elastischer Grundfaden Polfaden elastischer |
Faden Faden |
||||
| 6t?undfaden Grundfaden |
9 8 5 7 1 (Gaze) 6 |
|||||
| 1 | elastischer | Faden | 11 10 |
|||
| Rechter Saum· | 11 | |||||
In bezug auf das Bindungsmuster des betreffenden Gewebes ist zu bemerken, dass die gegenseitige Verbindung
der Grundfäden, elastischen Fäden und Polfäden im Hinblick auf eine optimale Elastizität, d.h. auf ein Kompromiss
zwischen einer hinreichenden Elastizität einerseits und einer guten Form- und Positionshaltigkeit der Einfadenschlingen
andererseits, mit besonderen Sorgfalt gewählt ist. Das betreffende Band erhält dadurch gut geöffnete
Schlingen, welche seitlich in bezug auf das Grundgewebe, d.h. senkrecht oder schräg in bezug auf die Längsachse
des Bandeβ, angeordnet sind.
Eine derartige Anordnung erweist sich als besonders vorteilhaft für die nachträgliche Wärme-,
mechanische oder sonstige Behandlung der Schlingen,
009847/0101
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welche dazu dient um aus diesen Schlingen Halteelemente
zu machen.
Der Bindungsrapport der Polfäden wird durch sechs Schussfäden gebildet) was eine Überaus starke Bindung
im Grundgewebe verbürgt. Diese W-förmige Bindung verleiht dem Gewebe eine grosse Elastizität, d.h. das
Vermögen sich zu dehnen und darauf leicht und ganz zu seiner ursprünglichen Form und Grosse zurückzukehren.
Im vorliegenden Beispiel ist die derart erlangte Elastizität nach dem Webvorgang wirklich optimal.
Die Abbildung 6 zeigt einen Kettenschnitt des betreffenden Bandes mit den vielfädigen Polyamid-Grundfäden
42, den elastischen Fäden 43, den Polyamid-Poleinfäden 44 und den vielfädigen Polyamid-Schussfäden 45.
Auf dieser Abbildung 6 sind ebenfalls die Schi ingeru-öff nun gen 46 schematischerweise angedeutet,
welche dazu bestimmt sind um die eigentlichen Halteelemente zu bilden.
b) Gehaltenes Element (Figuren 9, 10 und 11) Die doppelte Bodenkette besteht aus einer ersten,
aus 160 vielfädigen Polyamid-Fäden von IUO den., 600 T/Z 400
T/S, bestehenden und einer zweiten aus 34 Kunstgummifäden
von 3 030 m/Kg bestehenden Kette. Die Polkette besteht aus 34 Fäden von 90 den., 200 T/Z. Der Schussfaden
besteht auch hier wie beim Halteelement aus einem vielfädigen Polyamid-Faden von 200 den., norm. 200 T/S.
20C0569
Mitte 32X
die folgenden Kettenfolge:
[ 16 Polyamidfäden von 140 den.
1 Polyamidfaden von IMO den.
1 Polyamid-Polfaden von 90 den.
1 Polyamidfaden von 140 den.
1 Kunstgummifaden
1 Polyamidfaden von 140 den.
1 Polyamid-Polfaden von 90 den.
1 Polyamidfaden von IHO den.
ο , . „ ί 16 Polyamidfäden von 140 den.
Im Gegensatz zum Haltelement wird hier kein Grundfaden zwischen den Hebeteilen der Litzen des Gazegewebes
geführt,sodass die Schlingen des betreffenden Bandes lediglich
stellenweise die entsprechenden vorläufigen Träger überbrücken.
Eine aus vier Bodenfäden, einem elastischen Fäden, zwei Polfäden und zwei entsprechenden vorläufigen
Trägern bestehende Gruppe wird jedesmal durch dieselbe Öffnung des Webkammes gezogen.
Das Einziehen zwischen den Schäften findet dabei folgenderaassen statt:
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Schaftnununer 1 elastischer Faden 13
8X
Mitte
1OX
♦ IX
8X
| 1 | Grundfaden | 12 |
| 1 | Grundfaden | 13 |
| 1 | Grundfaden | 8 |
| 1 | Polfaden | I-Gaze |
| 1 | Grundfaden | 9 |
| 1 | elastischer Faden | 7 |
| 1 | Grundfaden | 10 |
| 1 | Polfaden | II-Gaze |
| 1 | Grundfaden | 11 |
| 1 | Grundfaden | 8 |
| 1 | Polfaden | III-Gaze |
| 1 | Grundfaden | 9 |
| 1 | elastischer Faden | 7 |
| 1 | Grundfaden | 10 |
| 1 | Polfaden | I-Gaze |
| 1 | Grundfaden | 11 |
| 1 | Grundfaden | 8 |
| 1 | Polfaden | II-Gaze |
| 1 | Grundfaden | 9 |
| 1 | elastischer Faden | 7 |
| 1 | Grundfaden | 10 |
| 1 | Polfaden | III-Gaze |
| 1 | Grundfaden | 11 |
| 1 | Grundfaden | 12 |
| 1 | Grundfaden | 13 |
1 elastischer Faden
12
In bezug auf das Bindungsauster des Gewebes ist zu bemerken, dass die gegenseitige Verbindung der Bodenfäden,
elastischen Fäden und Polfäden sorgfältigst gewählt ist in Hinblick auf eine optimale Elastizität des Bandes, wie
obenbeschrieben für das betreffende Halteelement.
Es wird besonderen Wert auf die Bildung einer dichtgefüllten, struppigen behaarten Oberfläche gelegt
la Hinblick auf ein grösstmöglichee Haltevermögen in bezug
auf das gehaltene Element. Der Bindungsrapport der betreffenden Polfäden besteht aus 1 und 5 Schussfäden zwischen
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den durch ein und denselben Faden gebildeten Schlingen, was jedenfalls eine W-Bindung der Polfäden im Grundgewebe
zur Folge hat.
Dank der ausserordentlichenDichte des Gewebes
und der Lage der Schussfäden im Grundgewebe, stehen die Polfäden keineswegs der Elastizität des Bandes sowie
seiner leichten Dehnung und gänzlichen Entspannung im Wege.
Aus dem Kettenschnitt (Abbildung 9) des betreffenden Bandes sind deutlich der Aufbau des Gewebes und die
Lage der Ketten- und Schussfäden im entspannten Bande erläutert. Auch hier sind wie auf der Abbildung 6 für
das Halteelement die Grundfäden 42, die elastischen Fäden
43, die Polfäden 44 und die Schussfäden 45 zu sehen.
Es ist ferner zu betonen, dass das Verhältnis zwischen den Spannungen in der aus elastischen Fäden bestehenden
Kette beim Scheren einerseits und während des Webens andererseits sich als überaus wichtig erweist.
Im vorliegenden Ausführungsbeispiel wird das betreffende Verhältnis folgendermassen bestimmt. Man geht
zuerst von der Annahme aus, dass der aufgewickelte elastische Faden, d.h. hier der Kunstgummifaden, die durch die
Zahl 1 ausgedrückte Einheitsspannung hat. Man nimmt ferner
an, dass der betreffende elastische Faden ohne Dehnung oder wenigstens mit vernachlässigbarer Dehnung, d.h. also
mit Verlängerung Null, aufgewickelt ist.
Das Scheren der betreffenden elastischen Kette
findet im vorliegenden Fall mit einem Spannungsverhältnis
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2, 8:1 statt. Dies bedeutet dass die Dehnung auf dem Kettenbaum mit einem Faktor 2,8 stattfindet. Die mit
einer solchen Dehnung angeschlagene elastische Kette wirkt sodann im Webstuhl mit dem tatsächlichen Shannungsverhältnis
1,15:1» was für jede vom Kettenbaum abgewickelte Meterlänge eine tatsächliche Kettenlänge von
1,15 m während des Webvorganges gibt.
Es gibt natürlich die Möglichkeit nötigenfalls das betreffende Spannungs- bzw. Dehnungsverhältnis abzuändern,
wobei ebenfalls die Tatsache zu berücksichtigen ist, dass die Elastizität des derart hergestellten Gewebes
auf bedeutender Weise durch die Wahl der Kettenfolge beeinflusst wird.
Selbstverständlich kommen die derart in aussergewöhnlichen Umständen undfür aussergewöhnliche Zwecke
hergestellten Gewebe für sämtliche nachträgliche Behändlungen im Hinblick auf ihre Fertigstellung bzw. Appretierung
gemäes sämtlichen in der Textilindustrie angewandten
Verfahren in Frage.
Die obige eingehende Beschreibung eines Ausführungsbeispiels hat zum Ziel die Kennzeichen der erfindungemässigen
Haltevorrichtung besser hervorzuheben auf Grund der praktischen Erfahrung sowie der dabei
erhaltenen ausserordentlichen Ergebnisse.
Andererseits ist es möglich statt des Hakenbandes einen durch Matri^zenformung hergestellten Träger
au· Gummi oder Kunststoff zu verwenden, welcher eine Vielzahl von Vorsprüngen, beispielsweise pilzförmigen
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Vorsprüngen, aufweist, welche sich in den Schlingen des
an Hand von Figur 2 beschriebenen Astrachanbandes einhängen können.
Schliesslich kann das Schlingenband mit Hilfe eines Trägers aus Giuuni oder Kunststoff hergestellt
werden, welcher gleich ausgebildet ist, wie der die Vorsprunge tragende, indem an demselben Schlingen eingebettet
oder angeklebt werden. Gemäss einer Ausführungsform, bei welcher die Schlingen und die Haken bzw. Vorsprünge
aus Metall bestehen, ist es mfiglich, die Bänder durch Matrizenformung oder durch Einlagerung herzustellen,
das heisst dass die Schlingen und die metallischen Haken beispielsweise durch ein magnetisches Verfahren zum
Vorstehen aus dem Träger gebracht werden. Man kann auch ein Nadelflor oder Tuftingverfahren, ähnlich dem
bei der Herstellung von Decken oder Teppichen angewandten, anwenden, wobei beispielsweise Schlingen und Haken an einem
gewebten elastischen Träger oder an einem Gitter aus Kautschuk oder Kunststoff angesteppt werden.
Die mit einem Träger aus Gummi oder Kunststoff und Halteorganen aus Metall erzielten Verbindungsvorrichtungen
können natürlich viel stärkeren Kräften unterworfen werden, als eine durch Weben erzielte Vorrichtung und
sind beispielsweise zur Verbindung von Treibriemen oder zur Befestigung von Planen an einem Fahrzeug bestirnt.
Die Teile der Haltevorrichtung können in diesem Fall an den su verbindenden Teilen durch Nieten, Anschrauben oder
durch irgendein anderes geeignetes Mittel befestigt wer-
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Die oben beschriebenen Einrichtungen wurden nur beispielsweise erwähnt. Es ist ersichtlich, dass
man eindringende bzw. aufnehmende Halteträger durch weitgehend verschiedene Mittel verwirklichen kann,
sofern der aus beliebigem zweckmässigem Material bestehende Träger eine Elastizität aufweist und mindestens
eine seiner Flächen Halteelemente und/oder gehaltene Elemente aufweist, so dass zwei solche Obereinandergelegte
und zusammengedrückte Träger fest verbunden werden und eine gute elastische Verformbarkeit wenigstens
in einer Richtung beibehalten.
Daraue ergibt sich, dass man solche Träger nicht nur durch Weben, sondern auch durch Pressen, Beschichten,
Ziehen, Spritzen, Aufdampfen oder Bestäuben, Nähen, Stricken, Ausflocken und dergleichen herstellen
kann. Man kann auch jedes zweckmdssige natürliche oder
künstliche Material verwenden.
In jedem Fall verhalten sich die einzelnen Träger in der oder den Richtungen der elastischen Verformung
bzw. der Verlängerung, wie es schematisch zusammengefasst in den Figuren U und 5 dargestellt ist,
wobei sich die Träger jeweils in ihrer Lage vor bzw. nach der Belastung durch eine Zugkraft befinden. Praktisch
wird der Abstand P zwischen zwei benachbarten Halteelementen (Figur H) nach der elastischen Verformung Pl>
P, wobei nach Beendigung der Zugbelastungen dieser Abstand auto-· ■atisch wieder zum Wert P zurückkehrt. Daraus ergibt
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sich, dass die relative Lage der Halteelemente und der gehaltenen Elemente des einen bzw. anderen Trägers der
betrachteten elastischen Halte- oder Verschlussvorrichtung praktisch konstant und in jedem Fall in annehmbaren
Verformungsgrenzen bleibt, das heisst ohne Verringerung bzw. ohne nachteilige Verringerung der Haltekraft der
Haltelemente.
Die Erfindung bezieht sich ebenfalls auf sämtliche Anwendungen der betreffenden Halte- bzw. Verschlussvorrichtungen
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Claims (1)
- 20C056SANSPRUCHE.1.- Haltevorrichtung, welche aus zwei mit Halteorganen versehenen Trägern(1-12 , 13, IH) und (20-28, 29, 29a, 29b, 30) gebildet ist, wobei die Halteorgane (15-18) und (31-36) dazu bestimmt sind, in gegenseitige Durchdringung gebracht zu werden, wenn die beiden Träger gegeneinander gedrückt werden, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein der betreffenden Träger elastische Eigenschaften wenigstens in einer Richtung aufweist.2.- Vorrichtung gemäss dem Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die die Haltedemente (15-18) bzw die gehaltenen Elemente (31-36) tragenden Träger (1-12,13, 14) oder (20-28,29,29a,29b,30) elastische Eigenschaften in einer Richtung aufweisen.3.- Vorrichtung gemäss dem Anspruch 1, oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Träger (1-12,13,1H) und (20-28,29,29a,29b,30) elastische Eigenschaften in zwei Richtungen aufweisen.H.- Vorrichtung gemäss dem Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Träger (1-12,13,14) und (20-28,29,29a,29b,30) elastische Eigenschaften in mehreren Richtungen aufweisen.5.- Vorrichtung gemäss irgendeinem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Träger (1-12,13,1«O und (20-28,29,29a,29b,30) mit ihren Halteelementen (15-18) bzw gehaltenen Elementen (31-36) praktisch gleiche elastische Eigenschaften aufweisen.009847/010120C05696.- Vorrichtung gemäss irgendeinem der Ansprüche 1 bis U , dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Träger (1-12,13,I1*) und (20-28,29 ,29a,29b,30) mit ihren Halteelementen (15-18) bzw gehaltenen Elementen (31-36) verschiedene elastische Eigenschaften aufweisen, wobei der eine sogar eine praktisch verschwindende Elastizität besitzen kann.7.- Vorrichtung gemäss irgendeinem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Elastizität der Träger (1-12,13,1M) und (20-28,29,29a,29b,30) von den Eigenschaften des dieselben bildenden Materials bestimmt ist.8.- Vorrichtung gemäss irgendeinem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Elastizität der Träger (1-12,13,1U) und (20-28,29,29a,29b,30) durch ihre Herstellungsweise bestimmt ist.9.- Vorrichtung gemäss irgendeinem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Elastizität der Träger (1-12 ,13,1U) und CO-28,29,29a,29b,30) durch eine Kombination von elastischen Elementen und Elementen mit geringerer oder praktisch verschwindender Elastizität bestimmt ist, wobei die letzteren so ausgebildet sind, dass sie sich gleichzeitig mit den VerlängerungsVerformungen der Elastischen Elemente verformen können.*0.- Vorrichtung gemäss dem Anspruch 1, bei welcher die Haltelemente Schlingen (31-36) und Haken (15-18) sind, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Träger die Form eines elastischen, dehnbaren Grundgewebes besitzt,wobei die zusätzlichen, die Schlingen oder die Haken bildenden Kettenfäden (13-1U)(29, 29a, 29b, 30) im Zick-Zack0098A7/010120C0569zwischen die Schussfäden (1-12)(20-28) gezogen sind und eine annähernd doppelte Länge wie der entspannte Träger besitzen.11.- Vorrichtung gemäss dem Anspruch 1 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Ketlnfäden (13-1U) (29,29a,29b,30) der Träger elastische Fäden und im allgemeinen nicht elastische, im Zick-Zack um die Schussfäden (1-12) (20-28) gezogene Fäden aufweisen, welche eine wesentlich grossere, beispielsweise doppelte, Länge aufweisen, wie die entspannten Träger.12.- Vorrichtung gemäss den Ansprüchen 1, 10 und 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Schussfäden(1-12) (20-28) - elastische Fäden und im allgemeinen nicht elastische, in den Sprung der Kettenfäden03-10 (29,29a,29b,3O)eingelegte Fäden aufweisen, welche eine wesentlich grössere, beispielsweise doppelte, Länge wie das entspannte Element besitzen.13.- Vorrichtung gemäss dem Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die betreffenden Halteträger und gehaltenen Träger durch Weben hergestellt werden und wenigstens aus drei Ketten, dass heisst einer Kette(H2) aus Kunststoff-Fäden, einer Kette (43) aus elastischen Fäden und einer Kette («♦·») aus künstlichen Polfäden, besteht, wobei die Schussfäden (4S) ebenfalls Kunststoff-Fäden sind.IU.- Vorrichtung gemäss dem Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die doppelte Grundkette aus einer ersten, aus vielfädigen Polyamidfäden, (22) bestehenden und einer zweiten (43), aus Kunstgummifäden bestehenden009847/0101Kette besteht.15.- Vorrichtung gemäss den Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die doppelte Grundkette aus einer ersten (42) aus 160 vielfädigen Polyamidfäden von 140 den. 600 T/Z - 100 T/S bestehenden und einer zweiten (43), aus 37 Kunstgunaifäden bestehenden Kette besteht.16.- Vorrichtung genäss den Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Polkette (44) aus Polyamid-Einfäden besteht.17.- Vorrichtung gemäss den Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Polkette (44) aus 35 Polyamid-Einfädan besteht, welche einen Durchmesser von 0,18 mm aufweisen.18.- Vorrichtung genäss den Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Schussfaden (45) ein vielfädiger Polyamidfaden von 200 den. normal 200 T/Z ist.19.*· Vorrichtung geniss den Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass für die Herstellung eines 30 mn breiten Halteelementes die folgende Kettenfolge gewählt wird:tar den !Uta. Sa» { £für die Mitte 35Xfür d.„ «cht.n Sau,140 den.2 Polyamidfäden von 140 den. 1 Kunstgummifaden1 Polyamid-Polfaden 0=0,18mm2 Polyamidfäden von 140 den.{ 1°20.- Vorrichtung gemäss einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass beimEinziehen für die Bildung eines Halteelementee derartigeEinfadenschlingen gebildet werden, dass sie im Grundgewebe0098A7/0101wenigstens zwei Polyamid-Grundgewebe überbrücken, wobei die Bildung der betreffenden Schlingen mittels eines elastischen Fadens und eines vorläufigen Trägers erleichtert wird.21.- Vorrichtung gemäss dem Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass jedesmal eine aus vier Polyamid-Fäden, einem elastischen Faden und einem Polfaden bestehende Gruppe durch eine entsprechende Öffnung des Webkammes gezogen wird.22.- Vorrichtung gemdss dem Anspruch 13, dadurch gekenzxeichnet, dass für die Herstellung eines 30 mm breiten gehaltenen Elementes die folgende Kettenfolge gewählt wird:ι· . ς ,,_, J 1 Kunstgummifadenxinxen aaum ^ lg polyaBidfaden von 1Η0 den.1 Polyamidfaden von 140 den.1 Polyamid-Polfaden von 90 den.1 Polyamidfaden von 140 den. 1 Kunstgummifaden1 Polyamidfaden von 140 den.1 Polyamid-Polfaden von 90 den.1 Polyamidfaden von 140 den.für die Mitte 32 X für d.n r.=ht.„ Sau»23.- Vorrichtung gemäss einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass beim Einziehen für die Bildung eines gehaltenen Elementes Schlingen, welche stellenweise lediglich die entsprechenden vorläufigen Träger überbrücken», gebildet werden.2H,- Vorrichtung gemäss dem Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, dass jedesmal eine aus vier Bodenfäden, einem elastischen Faden und zwei Polfäden,009847/0101sowie zwei entsprechenden vorläufigen Trägern bestehende Gruppe durch die entsprechende öffnung des Webkammes gezogen wird.25.- Vorrichtung gemäss dem Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der eine Träger Schlingen (31-36) und der andere Träger Haken (15-18) aufweist.26.- Vorrichtung genass dem Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Träger (1-12,13,14) und (20-28,29,29a,29b,30) gleichzeitig eine Schlingen- und Hakenmatte aufweist, wobei die betreffenden Schlingen und Haken eine gleiche oder eine verschiedene Höhe haben.27.- Vorrichtung gemäss irgendeinem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine elastische Appretur auf der Rückseite einesjeden Elementes aufgetragen wird, damit die Schlingen und Haken angeschlichtet werden.28.- Vorrichtung gemäss dem Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet, dass die betreffende Appretur eine gummi- bzw. latex- und wasserhaltige Substanz ist.29.- Vorrichtung gemäss dem Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Träger aus Gummi oder Kunststoff hergestellt sind, wobei die Halteorgane auf den Trägern befestigt sind.30.- Vorrichtung gemäss dem Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Träger die Form eines elastischen Gewebes oder eines Gitters aus Gummi oder aus Kunststoff besitzt, wobei die Halteorgane an das Gewebe oder an das Gitter angestept oder angeheftet sind.009847/010131.- Vorrichtung gemäss irgendeinem der Ansprüche 1, 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteorgane Schlingen und Haken sind.32.- Vorrichtung gemüse dem Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlingen und Haken aus einem Textilmaterial hergestellt sind.33.- Vorrichtung gemäss dem Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlingen und die Haken aus Metall oder irgendeinem anderen zweckmäseige Material bestehen.3·».- Vorrichtung gem&ss irgendeinem der Ansprüche 1, 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteorgane Schlingen und Vorsprünge sind.35.- Vorrichtung gemSss dem Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorsprünge pilzförmig ausgebildet sind.PAe Dr.Andrejewski, Dr.Honke0098 U7/0101asLeerseite
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| EGA | New person/name/address of the applicant |