DE2000569A1 - Haltevorrichtung,welche aus zwei mit Halteorganen versehenen Traegern gebildet ist - Google Patents

Haltevorrichtung,welche aus zwei mit Halteorganen versehenen Traegern gebildet ist

Info

Publication number
DE2000569A1
DE2000569A1 DE19702000569 DE2000569A DE2000569A1 DE 2000569 A1 DE2000569 A1 DE 2000569A1 DE 19702000569 DE19702000569 DE 19702000569 DE 2000569 A DE2000569 A DE 2000569A DE 2000569 A1 DE2000569 A1 DE 2000569A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
threads
thread
elastic
polyamide
holding
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19702000569
Other languages
English (en)
Other versions
DE2000569C3 (de
DE2000569B2 (de
Inventor
Brabander J L P I P De
Brabander Jean Leon Philemo De
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE2000569A1 publication Critical patent/DE2000569A1/de
Publication of DE2000569B2 publication Critical patent/DE2000569B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2000569C3 publication Critical patent/DE2000569C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A44HABERDASHERY; JEWELLERY
    • A44BBUTTONS, PINS, BUCKLES, SLIDE FASTENERS, OR THE LIKE
    • A44B18/00Fasteners of the touch-and-close type; Making such fasteners
    • A44B18/0023Woven or knitted fasteners
    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D27/00Woven pile fabrics

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Woven Fabrics (AREA)
  • Slide Fasteners, Snap Fasteners, And Hook Fasteners (AREA)
  • Clamps And Clips (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)
  • Sheet Holders (AREA)
  • Package Frames And Binding Bands (AREA)

Description

20C0569
F λ ί LNTANWALTS Essen, den 6. Januar 1970
Dt. Andrejewski (3-5 915-111)
I.'i". - ing. H ο nk i
4.'} bsscn, keftwiyer Sir. 36
(Ajb riauptbülmhot IichtUure)
Jean Leon Philemon Isidoor Pierre DE BRABANDER, 9160 Hamme (Belgien).
"Haltevorrichtung, welche aus zwei mit Halteorganen versehenen Trägern gebildet ist".
Die Erfindung betrifft eine Haltevorrichtung, welche auch eine Verschlussvorrichtung sein kann und aus zwei mit Halteorganen versehenen Trägern gebildet ist, wobei die Halteorgane dazu bestimmt sind, in gegenseitige Durchdringung gebracht zu werden, wenn die beiden Träger gegeneinander gedrückt werden.
Es sind seit mehreren Jahren Haltevorrichtungen bekannt, welche aus zwei mit Halteorganen versehenen, biegsamen Teilen gestehen, die aneinanderzulegen sind.
In der schweizerischen Patentschrift 339 155 ist sum BßispiaL ο ine solche Vorrichtung beschrieben, bei welche/.1 die HaJ.teot\4arie d^s eiaan Teiles Schlingen sind, wählend die Hal'*eorgd?u> *?.;; .iiularen Teile?; Hakan sxnd. Eg ist auch ein;· iialtcivor.-riohSiiiig bek.mnt, welche aus zw'ii gleichen Teilen besc-iht, wobei ionei* dituie.r Teilo eine Vielzahl von Sohl.iü^en, w^Lch^ ?ine Mdt'.y odai [j«cke
0090';/n 101
"1^' BAD ORIGINAL
20C0569
einer bestimmten Dicke bilden, sowie eine Vielzahl von Haken aufweist. Die Vorrichtungen mit Schlingen und mit Haken werden im allgemeinen durch Webverfahren hergestellt. Sie finden bestimmt Anwendungen unter anderem in der Bekleidungsindustrie (Kleiderverschlüsse), in der Möbelindustrie (Beziehen von Sitzen, Befestigung von Teppichen), auf dem medizinischen Gebiet (Befestigung von Bandagen) und dergleichen.
Es sind auch Haltevorrichtungen bekannt, welche aus zwei Teilen gebildet sind, die zur gegenseitigen Durchdringung bestimmt sind und aus einem Kunststoff oder Metall hergestellt sind. Es wurde im Himblick darauf schon die Anwendung eines Halteelementes vorgeschlagen, welches aus einem Träger aus synthetischem Material besteht, die auf ihrer Oberfläche eine sehr grosse Anzahl von eng benachbarten Vorsprüngen aufweist, welche in die Vorsprünge eines anderen, gleichen Elements eingreifen können. Diese Vorsprünge können pilzförmig oder hakenförmig aus gleichem Material wie die Träger ausgebildet sein und das Element kann beispielsweise durch Spritzen des Kunststoffs in eine Matrize hergestellt werden.
Es wurde auch eine metallische Haltevorricht:i!r\ '\, und iwir eine sogenannte Krallenhaltevorrichtung, v.. ,':-ch lagen - Dh?se Vorrichtung weist zwei Teile auf, wo;u:i J^rT- eine Teil eine -yro; ne Ansah! van metallischen Hakrn νι,ι :1 der hindere Teil nii,<.* grosse Ansah! von fi ΐ-.iLl Ischv-ii ochLingen «lufve ie' und die Heiken und Seil; i~
υ ο π ο 4 7 / ο 1 m
20C0569
in Bändern aus Kunststoff gehalten werden.
Diese Vorrichtungen aus Kunststoff oder aus Metall haben eine grosse Haftkraft, sind jedoch im allgemeinen weniger biegsam als die durch Weben bzw. durch Stricken erhaltenen Vorrichtungen und werden infolpedessen zu anderen Zwecken verwendet, beispielsweise zur Befestigung von Dekorationsplatten oder zur Halterung von Gegenständen in Fahrzeugen aller Art.
Sämtliche bereits vorgeschlagene oder ange- M
wandte Vorrichtungen besitzen die gemeinsame Eigenschaft, dass sie unter annehmbaren Bedingungen nicht elastisch verformbar sind, obgleich sie oftmals sehr biegsam sind. Nun ist bei zahlreichen Anwendungen eine solche elastische Verformbarkeit nicht nur erwünscht, sondern oftn.)li. unerlässlich, da sonst diene Art von Halte- oder VerschluEsvorrichtung unanwendbar wird. Beispielsweise In der Bekleidungsindustrie kommt rg häufig vor, dass man dehnbare Gewebe herstellt und, wenn man als Vert-chlusi* die bekannten Haltevorrichtungen verwendet,ver]iert der Teil ™
des '-ewebfs, woran die Vorrichtung befestigt ir.", grCsrtento.ils c-eine elastische Eigenschaft. Aus dies.om Grund werden dieFu Haltevorrichtungen unter anderem verhältnismässig wenig für Damenwäsche, Korsettwaren, verschiedene medizinische Anwendungen, und dergleiche angewandt.
fin Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist die Schaffunp einer Halte- oder Verschlussvorrichtung, welche ohne LPsung der Haltekraft sich für elastische Verformungen, ja auch für grosse elastische Verformungen, z.B. unter der Einwirkung einer Längszugkraft, eignet.
0098*7/0101
BAD
20C0569 -■♦-
Zu diesem Zweck ist die erfindungsmässige Halte- oder Verschlussvorrichtung dadurch gekennzeichnet, dass die Träger der Halteelemente sowie der gehaltenen Elemente elastische Eigenschaften wenigstens in einer Richtung aufweisen. Diese elastischen Eigenschaften der beiden Träger können gleich oder verschieden sein; es kann sogar der eine Träger elastisch und der andere Träger unelastisch sein.
Eine solche elastische Vorrichtung kann man ohne Nachteil für die gute Halterung oder Festigung einer Zugbelastung mit einer der betreffenden Vorrichtung entsprechenen Verlängerung unterwerfen. Die Zugkräfte in zwei entgegengesetzten Richtungen können gleichzeitig auf die beiden Obereinandergeleg$ren, aneinander haftenden Träger oder auch auf den einen in einer Richtung und auf den anderen in der entgegengesetzten Richtung ausgeübt werden. Wenn die elastischen Eigenschaften der beiden Träger gleich sind, verlängern sie
wenn
sich um eine gleiche Länge,/βie dieser Zugkraft ausgesetzt sind, und die sich gegenseitig durchdringenden Halteorgane werden keiner nachteiligen gegenseitigen Verschiebung unterzogen. Sie bleiben in jedem Fall vollständig aneinander festgehakt. Wenn die erfindungsgemäese Haltevorrichtung zur Befestigung von zwei Teilen eines elastischen Gewebes verwendet wird, so kann sie sich bei Ausübung eines Zuges auf das Gewebe gleichzeitig mit dem Gewebe ausdeh-nen. Dies führt zu einer biegsamen Befestigung bzw. einem biegsamen Verschluss. Wenn dagegen
009847/0101
20C0569
die beiden Träger eine unterschiedliche Elastizität aufweisen, muss der Abstand stets so gewählt werden, dass die durchschnittliche Elastizität der Halte- bzw. Verschlussvorrichtung ausreicht, um die in den jeweiligen besonderen Anwendungsfällen vorgesehenen Belastungen aufnehmen zu können.
Es erläutern die beiliegenden Zeichnungen einige Ausführungsbeispiele der erfindungsmässigen elastischen Haltevorrichtung. Auf diesen Zeichnungen zeigt:
Figur 1 einen Schnitt durch einen Abschnitt eines Hakenträgers einerigewebten Halte- oder Verschlussvorrichtung,
Figur 2 einen Schnitt durch einen Abschnitt eines Schiingenträgers einer gewebten Halte- oder Verschlussvorrichtung, wobei diese beiden Träger dazu bestimmt sind, in der Halte- oder Verschlussstellung der Vorrichtung aufeinandergelegt und -gedrückt zu werden,
Figur 3 eine Schrägansicht eines Abschnitts einer erfindungsgemässen elastischen Halte- und Verschlussvorrichtung ,
Figur U einen Schnitt durch einen Abschnitt einer erfindungsgemässen Halte- und Verschlussvorrichtung, welche im Durchdringungszustand, jedoch nicht von einer Zugkraft belastet, dargestellt ist,
Figur 5 einen der Figur 4 ähnlichen Schnitt, wobei der Abschnitt der elastischen Halte- und Verschlussvorrichtung nach Verlängerung durch elastische Ver-
0098 4 7/0101
20CQ569
formung dargestellt ist.
die Figur 6 einen Kettenschnitt eines anderen Halteelementes;
die Figur 7 schematischerweise die Anordnung des Trägers für die Bildung des Halteelementes gemäss der Figur 6;
die Figur 8 die Karte für die Anordnung des betreffenden Halteelementes;
die Figur 9 einen Kettenschnitt eines anderen gehaltenen Elementes;
die Figur 10 schematischerweise die Anordnung des Trägers für die Bildung des betreffenden gehaltenen Elementes gemäss der Figur 9; und
die Figur 11 die Karte für die Anordnung des betreffenden gehaltenen Elementes.
BEISPIEL I
a) Halteelement (Figur 1)
Gemäss dieser Ausführungsweise wird das betreffende Hakenband hergestellt, indem ein Träger gebildet wird, der aus einem von vielfädigen Nylonfäden 1 bis 12 gebildeten Schuss und einer aus vielfädigen Nylonfäden 13 und einer aus einem elastischen, natürlichen oder synthetischen Material bestehenden Fäden 14 gebildeten Kette besteht. Die Schussfaden 2-3, 5-6, 8-9 und 11-12 sind paarweise übereinander angeordnet und der elastische Faden IU ist zwischen diesen Schussfadenpaaren und über den Fäden 1, Ί, 7, 10 usw. durchgeführt. Die Kettenfäden L3 aus viel fädigem Nylon sind
009847/0 10 1
zickzackweise Ober die Schussfäden 1, 2, 4, 5, 7, 9, 10, 11 usw. gezogen. Die Haken 15, 16, 17, 18 sind mit Hilfe von zusätzlichen einfädigen Kettenfäden 19 ausgebildet, welche Schiingenfäden sind. Ein erster zusätzlicher Schlingenfaden 19 bildet eine vom Haken IS dargestellte unterbrochene Schlinge und verläuft sodann unter den beiden Schussfäden 2 und 3, sodann über den Schussfaden >t und bildet sodann abermals eine den Haken 17 bildende, unterbrochene Schleife, nachdem er unter den beiden Schussfäden S und 6 durchgelaufen ist. Nach Bildung des Hakens 17 läuft der Einfaden 19 unter den Schussfäden 8 und 9 und Ober dem Schussfaden 10 durch und bildet abermals einen nicht dargestellten Haken, nachdem er unter den Schussfäden 11 und 12 durchgelaufen ist. Der zusätzliche Einfaden 19a läuft unter dem Schussfaden 1, sodann unter den beiden Schussfäden 2 und 3 durch und bildet den Haken 16. Er läuft sodann unter den beiden Schussfäden 5 und 6 und über dem Schussfaden 7 durch und bildet den Haken 18, nachdem er unter den Schussfäden 8 und 9 durchgelaufen ist.
Nach den Weben wird das Hakenband einer Wärmebehandlung unterzogen, welche die vollständige Festlegung des Grundes und der Schleifen der Einfäden 19 bezweckt, die nach dem Schnitt die Haken 15, 16, 17, 18, ... bilden. Die Temperatur und die Behandlungsdauer hangen von der Art der verwendeten Fäden ab. Es ist im allgemeinen bei dieser Behandlung erforderlich, das Band zu spannen, ohne jedoch zu dehen, damit es voll-
009867/0101
ständig flach wird. Zur Bewahrung einer guten Elastizität und Verbesserung des Körpers des Bandes, sowie zum festen Anchlichten der Schlingen im Grundgewebe, welche nach dem Schnitt die Haken 15 bis 18 bilden werden, wird das Band durch überziehen oder Aufstreichen einer Appretur mit dauernder Elastizität, beispielsweise einem Latex, appretiert.
Während des Appretierens wird das Band einer A bestimmten Spannung unterworfen, welche so gewählt sein
musz, dass das Band während des Aufstreich- und Trocknungsvorgangs nicht gedehnt wird. Die Appreturschicht wird durch diese Behandlung praktisch vulkanisiert und ergibt eine ausreichend feste Bindung der Einfadenhaken, wobei es noch möglich ist, das Band ohne jede Gefahr einer Verformung der Haken oder des Gewebes beliebip, zu dehen und zu entspannen. Zur Durchführung des Schnitts der Einfadenschlingen 19 und damit zur Bildung der Haken wird das Band derart unter Spannung gesetzt, dass sich die
' Schlingen ohne jede Schwierigkeit schneiden lassen.
Das auf Figur 1 dargestellte Hakenband kann um 100 % gedehnt werden, so dass seine Länge sich verdoppelt. Auf Figur 1 ist ersichtlich, dass der elastische Faden sich dehnt, wenn das Band unter Spannung gesetzt wird. Die Grundfäden 13 und die zusätzlichen Einfäden 19, welche nicht elastisch sind und sich nicht dehnen können, sind dagegen derart zickzackweise zwischen den Schussfäden 1 bis 12 des Grundgewebes gezogen, dass sie sich bei Dehnung des Bandes abflachen und ihre Länge sich in
009847/0101
20CQ569
der Zugrichtung vergrössern kann, das heisst auch in Richtung der Verformung der Halte- oder Verschlussvorrichtung .
b) Gehaltenes Element (Figur 2) Der betreffende Schiingenträger wird in entsprechender Weise wie das Hakenband gemäss Figur 1 gewoben. Das Schlingenband wird hergestellt, indem ein Grundgewebe gebildet wird, das Schussfäden 20 bis 28 aus vielfädigem Nylon und Kettenfäden 29, 29a und 29b aus ä
vielfädigem Nylon sowie natürliche oder synthetische elastische Fäden 30 aufweist.
Der Elastische Faden 30 läuft unter dem Schussfaden 20, über dem Schussfaden 21, unter den beiden folgenden, nebeneinander angeordneten Schussfäden 22 und 23, über dem Schussfaden 2H durch usw. Die Kettenfäden 29 und 29a des Grundgewebes sind im Zick-Zack um die Schussfäden 20 bis 2 8 gezogen, der Grundfaden 29b ist ebenfalls zickzackweise um die Kettenfäden 20 bis 28 gezogen, läuft jedoch stets über die zwei nebeneinander angeordneten Schussfäden 22, 23, 2>», 25 usw.
mittels Die Schlingen 31 bis 36 werden/zusätzlicher Kettenfäden 37, 37a und 37b hergestellt, welche Schiingenfäden sind, die zickzackweise zwischen den Schussfäden 20 bis 28 gezogen sind und die elastischen Fäden 30 jeweils Oberspringen .
Beim Zurichten wird das betreffende Band ebenfalls, wie das Hakenband, einer Wärmebehandlung unterworfen und sodann werden die mit Hilfe der Einfäden 37, 37a
009847/0101
20CC569
und 37b gebildeten Schlingen 31 bis 36 und das von den Schussfäden 20 bis 28 und den Kettenfäden 29, 29a, 29b und 30 gebildete Grundgewebe geschlichtet, so dass eine elastische Appretur auf der Rückseite des Trägers angebracht wird, wie beim Hakenträger. Der soeben beschriebene Schiingenträger weist elastische Eigenschaften auf, welche den Eigenschaften des mit Bezug auf Figur 1 beschriebenen Hakenträgers gleich sind oder sich von diesen unterscheiden. Vorausgesetzt, dass der elastische Faden sich dehnen kann und dass das Gewebe der Kettenfäden zick-zack-förmig ausgebildet ist, kann sich der Schi ingenträger ebenfalls um 100 t verUhgem, und zwar aus den gleichen Gründen wie der Hakenträger. Wenn man annimmt, dass der Schlingenträger und der Hakenträger in eine Durchdringungslage gebracht und sodann einem Zug unterworfen werden, so erfahren sie unter der auf sie angewandten Zugwirkung eine Verlängerung im Verhältnis zur Zugwirkung und die in Durchdringungsstellung befindlichen Schlingen und Haken bleiben stets praktisch einander gegenüber und werden keiner Merklichen Belastung unterworfen. Sie-bleiben daher aneinander festgelegt.
BEISPIEL II
Die im obigen Beispiel I beschriebene Vorrichtung weist elastische Eigenschaften lediglich in einer einzigen Richtung, d.h. in der Kettenrichtung auf. Dies ist weitaus ausreichend für die meisten gewöhnlichen Anwendungen. Es ist aber ebenfalls möglich ohne besondere Schwierigkeiten für den betreffenden Fachmann ein Gewebe
009847/0101
20CC568
-limit elastischen oder zickzackweise über den Kettenfäden gelegten Schussfäden herzustellen und dadurch dem derart hergestellten Gewebe elastische Eigenschaften in zwei Richtungen zu verleihen.
Eine solche Ausführungsweise ist schematisch auf den Figuren 3, M und S wiedergegeben, wo die Pfeilchen F die Richtung des Längszuges und die Pfeilchen F, die Richtung des Querzuges anzeigen.
Bei dieser Ausführungsweise ist auch der die Schlingen oder beliebigen geeigneten gehaltenen Elemente 39 tragende Träger 38, sowie der mit Haken oder beliebigen geeigneten Halteelementen Ul versehene Träger UO vorhanden.
Es lassen sich auf ähnlicher Weise auch Halte- und Verschlussvorrichtungen der betreffenden Art mit elastischen Eigenschaften in mehreren Richtungen her· stellen.
BEISPIEL III
Dieses Beispiel III bezieht sich auf die Herstellung einer bandförmigen Haltevorrichtung, welche 30 mm breit ist und gute elastische Eigenschaften in der Länpcrichtung aufweist.
a) Halteelement (Figuren 6, 7 und 8)
Gemäss dieser Ausführungsweise besteht die doppelte Grundkette aus einer ersten, aus 160 vielartigen Polyamidfäden von IMO den., 600 "pfc-UOO T/S, bestehenden und einer zweiten, aus 37 Kunstgummifaden von 2 300 m/Kf bestehenden Kette.
009847/0101
Die Polkette besteht aus 3 5 Polyamid-Einfäden, welche einen Durchmesser von 0,18 mm aufweisen. Der Schussfaden ist ein vielfädiger Polyamidfaden von 200 den., normal 200 T/Z. Im vorliegenden Fall hat das vollständige Band die folgende Kettenfolge:
, · . _ o_lini J 1 Kunstgummifaden
linker Saum j 1Q polyamidfäden von luo den.
2 Polyamidfäden von 140 den.
Mitte 3 5X
1 Kunstgummifaden
1 Polyamid-Polfaden 0= 0,18 mm
2 Polyamidfäden von 140 den.
_a .+a„ ρ_,,„ / 10 Polyamidfäden von 140 den. rechter Saum | χ Kunsigummifaden
Es ist gemäss der schematischen Wiedergabe auf Figur 1 zu bemerken, dass, im Hinblick auf eine hinreichende Qualität, beim Einziehen Einfadenschiingen derart gebildet werden müssen, dass sie jedesmal im Grundgewebe wenigstens zwei Polyamid-Grundgewebe überspringen, wobei ein elastißcher Faden und ein vorläufiger Träger die Bildung der betreffenden Schlingen erleichtern.
Eine aus vier Polyamid-Grundfäden von 140 den., einem elastischen Faden und einem 0,18 mm starken Polfaden bestehende Gruppe wird sodann jedesmal durch die entsprechende Öffnung des Webkamme rs gezogen. Das Einziehen durch die Schäfte findet dabei folgendennassen statt:
009847/0101
1 +1X · 1
1
1
1
1
1
elastischer Faden Schaftnummer
sx{j Grundfaden
Grundfaden
10
Linker Saum 1
1
1
1
1
1
Grundfaden
Grundfaden
elastischer
Grundfaden
Polfaden
Grundfaden
Faden 11
10
17X 9
8
5
7
11 (Gaze)
6
Mitte Grundfaden
Grundfaden
elastischer
Grundfaden
Polfaden
elastischer
Faden
Faden
6t?undfaden
Grundfaden
9
8
5
7
1 (Gaze)
6
1 elastischer Faden 11
10
Rechter Saum· 11
In bezug auf das Bindungsmuster des betreffenden Gewebes ist zu bemerken, dass die gegenseitige Verbindung der Grundfäden, elastischen Fäden und Polfäden im Hinblick auf eine optimale Elastizität, d.h. auf ein Kompromiss zwischen einer hinreichenden Elastizität einerseits und einer guten Form- und Positionshaltigkeit der Einfadenschlingen andererseits, mit besonderen Sorgfalt gewählt ist. Das betreffende Band erhält dadurch gut geöffnete Schlingen, welche seitlich in bezug auf das Grundgewebe, d.h. senkrecht oder schräg in bezug auf die Längsachse des Bandeβ, angeordnet sind.
Eine derartige Anordnung erweist sich als besonders vorteilhaft für die nachträgliche Wärme-, mechanische oder sonstige Behandlung der Schlingen,
009847/0101
20CC569
welche dazu dient um aus diesen Schlingen Halteelemente zu machen.
Der Bindungsrapport der Polfäden wird durch sechs Schussfäden gebildet) was eine Überaus starke Bindung im Grundgewebe verbürgt. Diese W-förmige Bindung verleiht dem Gewebe eine grosse Elastizität, d.h. das Vermögen sich zu dehnen und darauf leicht und ganz zu seiner ursprünglichen Form und Grosse zurückzukehren.
Im vorliegenden Beispiel ist die derart erlangte Elastizität nach dem Webvorgang wirklich optimal.
Die Abbildung 6 zeigt einen Kettenschnitt des betreffenden Bandes mit den vielfädigen Polyamid-Grundfäden 42, den elastischen Fäden 43, den Polyamid-Poleinfäden 44 und den vielfädigen Polyamid-Schussfäden 45.
Auf dieser Abbildung 6 sind ebenfalls die Schi ingeru-öff nun gen 46 schematischerweise angedeutet, welche dazu bestimmt sind um die eigentlichen Halteelemente zu bilden.
b) Gehaltenes Element (Figuren 9, 10 und 11) Die doppelte Bodenkette besteht aus einer ersten, aus 160 vielfädigen Polyamid-Fäden von IUO den., 600 T/Z 400 T/S, bestehenden und einer zweiten aus 34 Kunstgummifäden von 3 030 m/Kg bestehenden Kette. Die Polkette besteht aus 34 Fäden von 90 den., 200 T/Z. Der Schussfaden besteht auch hier wie beim Halteelement aus einem vielfädigen Polyamid-Faden von 200 den., norm. 200 T/S.
Ib vorliegenden EaIl hat das vollständige Band
20C0569
Mitte 32X
die folgenden Kettenfolge:
Linker Saum f λ Kunstguininifaden
[ 16 Polyamidfäden von 140 den.
1 Polyamidfaden von IMO den.
1 Polyamid-Polfaden von 90 den.
1 Polyamidfaden von 140 den.
1 Kunstgummifaden
1 Polyamidfaden von 140 den.
1 Polyamid-Polfaden von 90 den.
1 Polyamidfaden von IHO den.
ο , . „ ί 16 Polyamidfäden von 140 den.
Rechter Saum | χ Kunstgummifaden.
Im Gegensatz zum Haltelement wird hier kein Grundfaden zwischen den Hebeteilen der Litzen des Gazegewebes geführt,sodass die Schlingen des betreffenden Bandes lediglich stellenweise die entsprechenden vorläufigen Träger überbrücken.
Eine aus vier Bodenfäden, einem elastischen Fäden, zwei Polfäden und zwei entsprechenden vorläufigen Trägern bestehende Gruppe wird jedesmal durch dieselbe Öffnung des Webkammes gezogen.
Das Einziehen zwischen den Schäften findet dabei folgenderaassen statt:
009847/0101
20C0569
Linker Saum
Schaftnununer 1 elastischer Faden 13
8X
Mitte
1OX
♦ IX
Rechter Saun
8X
1 Grundfaden 12
1 Grundfaden 13
1 Grundfaden 8
1 Polfaden I-Gaze
1 Grundfaden 9
1 elastischer Faden 7
1 Grundfaden 10
1 Polfaden II-Gaze
1 Grundfaden 11
1 Grundfaden 8
1 Polfaden III-Gaze
1 Grundfaden 9
1 elastischer Faden 7
1 Grundfaden 10
1 Polfaden I-Gaze
1 Grundfaden 11
1 Grundfaden 8
1 Polfaden II-Gaze
1 Grundfaden 9
1 elastischer Faden 7
1 Grundfaden 10
1 Polfaden III-Gaze
1 Grundfaden 11
1 Grundfaden 12
1 Grundfaden 13
1 elastischer Faden
12
In bezug auf das Bindungsauster des Gewebes ist zu bemerken, dass die gegenseitige Verbindung der Bodenfäden, elastischen Fäden und Polfäden sorgfältigst gewählt ist in Hinblick auf eine optimale Elastizität des Bandes, wie obenbeschrieben für das betreffende Halteelement.
Es wird besonderen Wert auf die Bildung einer dichtgefüllten, struppigen behaarten Oberfläche gelegt la Hinblick auf ein grösstmöglichee Haltevermögen in bezug auf das gehaltene Element. Der Bindungsrapport der betreffenden Polfäden besteht aus 1 und 5 Schussfäden zwischen
009847/0101
den durch ein und denselben Faden gebildeten Schlingen, was jedenfalls eine W-Bindung der Polfäden im Grundgewebe zur Folge hat.
Dank der ausserordentlichenDichte des Gewebes und der Lage der Schussfäden im Grundgewebe, stehen die Polfäden keineswegs der Elastizität des Bandes sowie seiner leichten Dehnung und gänzlichen Entspannung im Wege.
Aus dem Kettenschnitt (Abbildung 9) des betreffenden Bandes sind deutlich der Aufbau des Gewebes und die Lage der Ketten- und Schussfäden im entspannten Bande erläutert. Auch hier sind wie auf der Abbildung 6 für das Halteelement die Grundfäden 42, die elastischen Fäden 43, die Polfäden 44 und die Schussfäden 45 zu sehen.
Es ist ferner zu betonen, dass das Verhältnis zwischen den Spannungen in der aus elastischen Fäden bestehenden Kette beim Scheren einerseits und während des Webens andererseits sich als überaus wichtig erweist.
Im vorliegenden Ausführungsbeispiel wird das betreffende Verhältnis folgendermassen bestimmt. Man geht zuerst von der Annahme aus, dass der aufgewickelte elastische Faden, d.h. hier der Kunstgummifaden, die durch die Zahl 1 ausgedrückte Einheitsspannung hat. Man nimmt ferner an, dass der betreffende elastische Faden ohne Dehnung oder wenigstens mit vernachlässigbarer Dehnung, d.h. also mit Verlängerung Null, aufgewickelt ist.
Das Scheren der betreffenden elastischen Kette findet im vorliegenden Fall mit einem Spannungsverhältnis
009847/0101
20CC569
2, 8:1 statt. Dies bedeutet dass die Dehnung auf dem Kettenbaum mit einem Faktor 2,8 stattfindet. Die mit einer solchen Dehnung angeschlagene elastische Kette wirkt sodann im Webstuhl mit dem tatsächlichen Shannungsverhältnis 1,15:1» was für jede vom Kettenbaum abgewickelte Meterlänge eine tatsächliche Kettenlänge von 1,15 m während des Webvorganges gibt.
Es gibt natürlich die Möglichkeit nötigenfalls das betreffende Spannungs- bzw. Dehnungsverhältnis abzuändern, wobei ebenfalls die Tatsache zu berücksichtigen ist, dass die Elastizität des derart hergestellten Gewebes auf bedeutender Weise durch die Wahl der Kettenfolge beeinflusst wird.
Selbstverständlich kommen die derart in aussergewöhnlichen Umständen undfür aussergewöhnliche Zwecke hergestellten Gewebe für sämtliche nachträgliche Behändlungen im Hinblick auf ihre Fertigstellung bzw. Appretierung gemäes sämtlichen in der Textilindustrie angewandten Verfahren in Frage.
Die obige eingehende Beschreibung eines Ausführungsbeispiels hat zum Ziel die Kennzeichen der erfindungemässigen Haltevorrichtung besser hervorzuheben auf Grund der praktischen Erfahrung sowie der dabei erhaltenen ausserordentlichen Ergebnisse.
Andererseits ist es möglich statt des Hakenbandes einen durch Matri^zenformung hergestellten Träger au· Gummi oder Kunststoff zu verwenden, welcher eine Vielzahl von Vorsprüngen, beispielsweise pilzförmigen
009847/0101
Vorsprüngen, aufweist, welche sich in den Schlingen des an Hand von Figur 2 beschriebenen Astrachanbandes einhängen können.
Schliesslich kann das Schlingenband mit Hilfe eines Trägers aus Giuuni oder Kunststoff hergestellt werden, welcher gleich ausgebildet ist, wie der die Vorsprunge tragende, indem an demselben Schlingen eingebettet oder angeklebt werden. Gemäss einer Ausführungsform, bei welcher die Schlingen und die Haken bzw. Vorsprünge aus Metall bestehen, ist es mfiglich, die Bänder durch Matrizenformung oder durch Einlagerung herzustellen, das heisst dass die Schlingen und die metallischen Haken beispielsweise durch ein magnetisches Verfahren zum Vorstehen aus dem Träger gebracht werden. Man kann auch ein Nadelflor oder Tuftingverfahren, ähnlich dem bei der Herstellung von Decken oder Teppichen angewandten, anwenden, wobei beispielsweise Schlingen und Haken an einem gewebten elastischen Träger oder an einem Gitter aus Kautschuk oder Kunststoff angesteppt werden.
Die mit einem Träger aus Gummi oder Kunststoff und Halteorganen aus Metall erzielten Verbindungsvorrichtungen können natürlich viel stärkeren Kräften unterworfen werden, als eine durch Weben erzielte Vorrichtung und sind beispielsweise zur Verbindung von Treibriemen oder zur Befestigung von Planen an einem Fahrzeug bestirnt. Die Teile der Haltevorrichtung können in diesem Fall an den su verbindenden Teilen durch Nieten, Anschrauben oder durch irgendein anderes geeignetes Mittel befestigt wer-
009847/0101
20C0569
Die oben beschriebenen Einrichtungen wurden nur beispielsweise erwähnt. Es ist ersichtlich, dass man eindringende bzw. aufnehmende Halteträger durch weitgehend verschiedene Mittel verwirklichen kann, sofern der aus beliebigem zweckmässigem Material bestehende Träger eine Elastizität aufweist und mindestens eine seiner Flächen Halteelemente und/oder gehaltene Elemente aufweist, so dass zwei solche Obereinandergelegte und zusammengedrückte Träger fest verbunden werden und eine gute elastische Verformbarkeit wenigstens in einer Richtung beibehalten.
Daraue ergibt sich, dass man solche Träger nicht nur durch Weben, sondern auch durch Pressen, Beschichten, Ziehen, Spritzen, Aufdampfen oder Bestäuben, Nähen, Stricken, Ausflocken und dergleichen herstellen kann. Man kann auch jedes zweckmdssige natürliche oder künstliche Material verwenden.
In jedem Fall verhalten sich die einzelnen Träger in der oder den Richtungen der elastischen Verformung bzw. der Verlängerung, wie es schematisch zusammengefasst in den Figuren U und 5 dargestellt ist, wobei sich die Träger jeweils in ihrer Lage vor bzw. nach der Belastung durch eine Zugkraft befinden. Praktisch wird der Abstand P zwischen zwei benachbarten Halteelementen (Figur H) nach der elastischen Verformung Pl> P, wobei nach Beendigung der Zugbelastungen dieser Abstand auto-· ■atisch wieder zum Wert P zurückkehrt. Daraus ergibt
009847/0101
sich, dass die relative Lage der Halteelemente und der gehaltenen Elemente des einen bzw. anderen Trägers der betrachteten elastischen Halte- oder Verschlussvorrichtung praktisch konstant und in jedem Fall in annehmbaren Verformungsgrenzen bleibt, das heisst ohne Verringerung bzw. ohne nachteilige Verringerung der Haltekraft der Haltelemente.
Die Erfindung bezieht sich ebenfalls auf sämtliche Anwendungen der betreffenden Halte- bzw. Verschlussvorrichtungen
009847/0101

Claims (1)

  1. 20C056S
    ANSPRUCHE.
    1.- Haltevorrichtung, welche aus zwei mit Halteorganen versehenen Trägern(1-12 , 13, IH) und (20-28, 29, 29a, 29b, 30) gebildet ist, wobei die Halteorgane (15-18) und (31-36) dazu bestimmt sind, in gegenseitige Durchdringung gebracht zu werden, wenn die beiden Träger gegeneinander gedrückt werden, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein der betreffenden Träger elastische Eigenschaften wenigstens in einer Richtung aufweist.
    2.- Vorrichtung gemäss dem Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die die Haltedemente (15-18) bzw die gehaltenen Elemente (31-36) tragenden Träger (1-12,13, 14) oder (20-28,29,29a,29b,30) elastische Eigenschaften in einer Richtung aufweisen.
    3.- Vorrichtung gemäss dem Anspruch 1, oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Träger (1-12,13,1H) und (20-28,29,29a,29b,30) elastische Eigenschaften in zwei Richtungen aufweisen.
    H.- Vorrichtung gemäss dem Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Träger (1-12,13,14) und (20-28,29,29a,29b,30) elastische Eigenschaften in mehreren Richtungen aufweisen.
    5.- Vorrichtung gemäss irgendeinem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Träger (1-12,13,1«O und (20-28,29,29a,29b,30) mit ihren Halteelementen (15-18) bzw gehaltenen Elementen (31-36) praktisch gleiche elastische Eigenschaften aufweisen.
    009847/0101
    20C0569
    6.- Vorrichtung gemäss irgendeinem der Ansprüche 1 bis U , dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Träger (1-12,13,I1*) und (20-28,29 ,29a,29b,30) mit ihren Halteelementen (15-18) bzw gehaltenen Elementen (31-36) verschiedene elastische Eigenschaften aufweisen, wobei der eine sogar eine praktisch verschwindende Elastizität besitzen kann.
    7.- Vorrichtung gemäss irgendeinem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Elastizität der Träger (1-12,13,1M) und (20-28,29,29a,29b,30) von den Eigenschaften des dieselben bildenden Materials bestimmt ist.
    8.- Vorrichtung gemäss irgendeinem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Elastizität der Träger (1-12,13,1U) und (20-28,29,29a,29b,30) durch ihre Herstellungsweise bestimmt ist.
    9.- Vorrichtung gemäss irgendeinem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Elastizität der Träger (1-12 ,13,1U) und CO-28,29,29a,29b,30) durch eine Kombination von elastischen Elementen und Elementen mit geringerer oder praktisch verschwindender Elastizität bestimmt ist, wobei die letzteren so ausgebildet sind, dass sie sich gleichzeitig mit den VerlängerungsVerformungen der Elastischen Elemente verformen können.
    *0.- Vorrichtung gemäss dem Anspruch 1, bei welcher die Haltelemente Schlingen (31-36) und Haken (15-18) sind, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Träger die Form eines elastischen, dehnbaren Grundgewebes besitzt,
    wobei die zusätzlichen, die Schlingen oder die Haken bildenden Kettenfäden (13-1U)(29, 29a, 29b, 30) im Zick-Zack
    0098A7/0101
    20C0569
    zwischen die Schussfäden (1-12)(20-28) gezogen sind und eine annähernd doppelte Länge wie der entspannte Träger besitzen.
    11.- Vorrichtung gemäss dem Anspruch 1 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Ketlnfäden (13-1U) (29,29a,29b,30) der Träger elastische Fäden und im allgemeinen nicht elastische, im Zick-Zack um die Schussfäden (1-12) (20-28) gezogene Fäden aufweisen, welche eine wesentlich grossere, beispielsweise doppelte, Länge aufweisen, wie die entspannten Träger.
    12.- Vorrichtung gemäss den Ansprüchen 1, 10 und 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Schussfäden
    (1-12) (20-28) - elastische Fäden und im allgemeinen nicht elastische, in den Sprung der Kettenfäden03-10 (29,29a,29b,3O)eingelegte Fäden aufweisen, welche eine wesentlich grössere, beispielsweise doppelte, Länge wie das entspannte Element besitzen.
    13.- Vorrichtung gemäss dem Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die betreffenden Halteträger und gehaltenen Träger durch Weben hergestellt werden und wenigstens aus drei Ketten, dass heisst einer Kette(H2) aus Kunststoff-Fäden, einer Kette (43) aus elastischen Fäden und einer Kette («♦·») aus künstlichen Polfäden, besteht, wobei die Schussfäden (4S) ebenfalls Kunststoff-Fäden sind.
    IU.- Vorrichtung gemäss dem Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die doppelte Grundkette aus einer ersten, aus vielfädigen Polyamidfäden, (22) bestehenden und einer zweiten (43), aus Kunstgummifäden bestehenden
    009847/0101
    Kette besteht.
    15.- Vorrichtung gemäss den Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die doppelte Grundkette aus einer ersten (42) aus 160 vielfädigen Polyamidfäden von 140 den. 600 T/Z - 100 T/S bestehenden und einer zweiten (43), aus 37 Kunstgunaifäden bestehenden Kette besteht.
    16.- Vorrichtung genäss den Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Polkette (44) aus Polyamid-Einfäden besteht.
    17.- Vorrichtung gemäss den Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Polkette (44) aus 35 Polyamid-Einfädan besteht, welche einen Durchmesser von 0,18 mm aufweisen.
    18.- Vorrichtung genäss den Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Schussfaden (45) ein vielfädiger Polyamidfaden von 200 den. normal 200 T/Z ist.
    19.*· Vorrichtung geniss den Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass für die Herstellung eines 30 mn breiten Halteelementes die folgende Kettenfolge gewählt wird:
    tar den !Uta. Sa» { £
    für die Mitte 35X
    für d.„ «cht.n Sau,
    140 den.
    2 Polyamidfäden von 140 den. 1 Kunstgummifaden
    1 Polyamid-Polfaden 0=0,18mm
    2 Polyamidfäden von 140 den.
    {
    20.- Vorrichtung gemäss einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass beim
    Einziehen für die Bildung eines Halteelementee derartige
    Einfadenschlingen gebildet werden, dass sie im Grundgewebe
    0098A7/0101
    wenigstens zwei Polyamid-Grundgewebe überbrücken, wobei die Bildung der betreffenden Schlingen mittels eines elastischen Fadens und eines vorläufigen Trägers erleichtert wird.
    21.- Vorrichtung gemäss dem Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass jedesmal eine aus vier Polyamid-Fäden, einem elastischen Faden und einem Polfaden bestehende Gruppe durch eine entsprechende Öffnung des Webkammes gezogen wird.
    22.- Vorrichtung gemdss dem Anspruch 13, dadurch gekenzxeichnet, dass für die Herstellung eines 30 mm breiten gehaltenen Elementes die folgende Kettenfolge gewählt wird:
    ι· . ς ,,_, J 1 Kunstgummifaden
    xinxen aaum ^ lg polyaBidfaden von 1Η0 den.
    1 Polyamidfaden von 140 den.
    1 Polyamid-Polfaden von 90 den.
    1 Polyamidfaden von 140 den. 1 Kunstgummifaden
    1 Polyamidfaden von 140 den.
    1 Polyamid-Polfaden von 90 den.
    1 Polyamidfaden von 140 den.
    für die Mitte 32 X für d.n r.=ht.„ Sau»
    23.- Vorrichtung gemäss einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass beim Einziehen für die Bildung eines gehaltenen Elementes Schlingen, welche stellenweise lediglich die entsprechenden vorläufigen Träger überbrücken», gebildet werden.
    2H,- Vorrichtung gemäss dem Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, dass jedesmal eine aus vier Bodenfäden, einem elastischen Faden und zwei Polfäden,
    009847/0101
    sowie zwei entsprechenden vorläufigen Trägern bestehende Gruppe durch die entsprechende öffnung des Webkammes gezogen wird.
    25.- Vorrichtung gemäss dem Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der eine Träger Schlingen (31-36) und der andere Träger Haken (15-18) aufweist.
    26.- Vorrichtung genass dem Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Träger (1-12,13,14) und (20-28,29,29a,29b,30) gleichzeitig eine Schlingen- und Hakenmatte aufweist, wobei die betreffenden Schlingen und Haken eine gleiche oder eine verschiedene Höhe haben.
    27.- Vorrichtung gemäss irgendeinem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine elastische Appretur auf der Rückseite einesjeden Elementes aufgetragen wird, damit die Schlingen und Haken angeschlichtet werden.
    28.- Vorrichtung gemäss dem Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet, dass die betreffende Appretur eine gummi- bzw. latex- und wasserhaltige Substanz ist.
    29.- Vorrichtung gemäss dem Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Träger aus Gummi oder Kunststoff hergestellt sind, wobei die Halteorgane auf den Trägern befestigt sind.
    30.- Vorrichtung gemäss dem Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Träger die Form eines elastischen Gewebes oder eines Gitters aus Gummi oder aus Kunststoff besitzt, wobei die Halteorgane an das Gewebe oder an das Gitter angestept oder angeheftet sind.
    009847/0101
    31.- Vorrichtung gemäss irgendeinem der Ansprüche 1, 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteorgane Schlingen und Haken sind.
    32.- Vorrichtung gemüse dem Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlingen und Haken aus einem Textilmaterial hergestellt sind.
    33.- Vorrichtung gemäss dem Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlingen und die Haken aus Metall oder irgendeinem anderen zweckmäseige Material bestehen.
    3·».- Vorrichtung gem&ss irgendeinem der Ansprüche 1, 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteorgane Schlingen und Vorsprünge sind.
    35.- Vorrichtung gemSss dem Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorsprünge pilzförmig ausgebildet sind.
    PAe Dr.Andrejewski, Dr.Honke
    0098 U7/0101
    as
    Leerseite
DE19702000569 1969-01-24 1970-01-08 FlächenreiBverschluB Expired DE2000569C3 (de)

Applications Claiming Priority (4)

Application Number Priority Date Filing Date Title
BE2048739 1969-01-24
BE727352 1969-01-24
BE49599 1969-10-13
BE2049599 1969-10-13

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2000569A1 true DE2000569A1 (de) 1970-11-19
DE2000569B2 DE2000569B2 (de) 1975-09-18
DE2000569C3 DE2000569C3 (de) 1976-04-22

Family

ID=

Also Published As

Publication number Publication date
IL33572A (en) 1972-12-29
MC829A1 (fr) 1970-12-14
AR204153A1 (es) 1975-11-28
AT321847B (de) 1975-04-25
IE33661L (en) 1970-07-24
OA03192A (fr) 1970-12-15
CH1801869A4 (de) 1972-10-31
NO128559B (de) 1973-12-10
IE33661B1 (en) 1974-09-18
LU59917A1 (de) 1970-01-28
IL33572A0 (en) 1970-02-19
NL6919379A (de) 1970-07-28
FR2029012A1 (de) 1970-10-16
YU13470A (en) 1982-06-30
ES184329U (es) 1973-09-01
PH10926A (en) 1977-10-05
DE2000569B2 (de) 1975-09-18
BG26656A3 (bg) 1979-05-15
GB1300077A (en) 1972-12-20
ES184329Y (es) 1974-06-01
HU172605B (hu) 1978-11-28
EG11966A (en) 1978-06-30
CS188107B2 (en) 1979-02-28
JPS5538121B1 (de) 1980-10-02
DK136393B (da) 1977-10-10
RO58361A (de) 1975-11-15
DK136393C (de) 1978-03-06
FI59332C (fi) 1981-08-10
SE375228B (de) 1975-04-14
FI59332B (fi) 1981-04-30

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69428294T2 (de) Textiler Haftverschlussstoff vom Schlingen-Type, Verfahren zu dessen Herstellung und Verfahren zu dessen Behandlung
DE1115201B (de) Reissverschluss mit flaechenhaft verteilten Kuppelmitteln
WO2016026968A1 (de) Rücken- oder beckenbandage
EP0672773B1 (de) Einlagevliesverbundstoff
DE102020135062A1 (de) Gewebe mit haltefunktion
DE69909984T2 (de) Flächenhaftverschlussband
DE2225755A1 (de) Schmales elastisches gewebe und verfahren zu seiner herstellung
DE1961259B2 (de) FlächenreiBverschluB
DE2332321A1 (de) Guertelband
DE3513325C2 (de)
DE60025420T2 (de) Hakenverschluss mit verminderter Schlaufenbeschädigung
DE2000569A1 (de) Haltevorrichtung,welche aus zwei mit Halteorganen versehenen Traegern gebildet ist
DE2139674C3 (de) Teppichgrundgewebe
DE2000569C3 (de) FlächenreiBverschluB
DE2929329A1 (de) Flaechenreissverschluss
DE2606425A1 (de) Schutzbezug fuer polstermoebel
DE1907550C2 (de) Poröser Verbundstoff, insbesondere für Hüftgürtel od. dgl.
DE212130C (de)
AT215382B (de) Verbindung zweier biegsamer Teile und Verfahren zu ihrer Herstellung
DE1111140B (de) Verfahren zum Herstellen von Faeden mit angeklebten Fasern und von offenmaschigen Flaechengebilden aus diesen Faeden
DE2248391C3 (de) Gurtband für Kleidungsstücke
DE3001582A1 (de) Kantenband aus textilem material
CH677484A5 (de)
DE575399C (de) Verfahren zur Herstellung schusselastischer Webware
DE1485488C (de) Tuftingerzeugnis

Legal Events

Date Code Title Description
SH Request for examination between 03.10.1968 and 22.04.1971
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
E77 Valid patent as to the heymanns-index 1977
EGA New person/name/address of the applicant