DE2000647A1 - Einrichtung an Luftblaeser fuer zahnaerztliche Zwecke - Google Patents
Einrichtung an Luftblaeser fuer zahnaerztliche ZweckeInfo
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Description
iJinriehtuii-
Luftbläser rir zannax-istxiche Zwecke 4MUUbA /
Die -Erfindung betrifft eine ifiinrichtung an LuftblLiser für
sahn'.rztliche Zwecke zur .Erwärmung von kalt zugeführter .Luft,
Ws sind LurtDlaser bekannt, die mit einer neizpatrone im
innerη dos nanasbuckes ausgerüstet sind und dessen behälter
mit .dem Ausblasventil gekoppelt ist"· Die Heizpatrone liegt
in einem liiederspanuungsstromkreis, so daß dsm Luftblaser
nicht nur der Luftschlauch sondern auch noch die elektrische
.Leitung zugeführt werden muß. Uni diesen Zuleitungaschlauch
nun beweglich zu. gestalten, werden die elektrischen Zuleitungen
in Fora von Mehreren dünnen Kupferdrähten um den !luftschlauch
geklöppelt, uci den dann als Schutz eine lextiluiaklöpplung
erfolgt«
Es wurde bereits oine zahnärztliche Spritze zur wahlweisen
Abgabe verschiedener Spritzmittel mit einer Heizspirale im Spritzenrohr uno mit federbelasteten, auf parallelen Spindeln
gelagerten und durch einen Drehschieber wahlweise steuerbaren
Abschlußventilen für die getrennten Zuleitungen der Spritζmittel im Spritzenkörper vorgeschlagen, bei dea parallel
zu den Ventilspindeln em aus zwei 'Heilen bestehender
Unterbrecher für den Heizstrom in dem Spritzenkörper eingebaut
ist und die Ventilspindeln und der Unterbrecher mit ihren freien Snden dicht abschließend den Boden einer außerhalb
des Ströraungsbereiches der Spritzmittel liegenden Kammer durchsetzen, in welcher über ihnen der mit nur einer Bohrung
zur wahlweisen iSinstellung über einer der Ventilspindeln oder
dem unterbrecherteil versehene Drehschieber gelagert ist·
Weiterhin wurden bereits ulasvorrichtungen für zahnärztliche
Zwecke vorgeschlagen, deren Betätigungshebel des Luftzutrittsventils für die Kanüle ein bewegliches Teil ausweist,,das in
einer ersten Stellung den Betätigungshebel und einen in die Leitung eines Widerstandes -si.gebauten elektrischen Kontakt
z\x:.i Anwärmen dor einzubindenden Luft in Verbiiidun^ bringt ma
in einer zweiton Stellung den Besätiijuiijsheoel Laid dea genannten
Kontakt außer Eingriff bringt.
Außerdem wurde bereits ein Handstück für zahnärztliche iJp^-itzvorrichtungen
zum wahl.veisen Vercbreichen von Luft, J?lüsi;i(_;-Leit
und einem Sprühnebei, bei de..i in einen rohrförmigen ^itteilstück,
das an einen iiinde nit einer aus zwei koaxial zueinander
angeordneten bohren gebildeten Düse verbunden ist,
ein Luftkanalsystem und ein ilüssigkeitskanulsysL-e^ sowie
Ventile zum Offnen und Schließen der Kanals,/sterne vorgesehen
sind, die durch eine von außen zugängliche wippbare Betätigungseinrichtung
wahlweise einzeln oder gemeinsam betätigbar sind, vorgeschlagen, wobei dem eiiisn Kanalsystem ein elektrisches,
durch einen Schalter steuerbares Heizelement zugeordnet ist und das Hebelsystem des in diesen Kanalsystem liegenden
Ventils einen bei Wirksamwoiclsn des Ilebelsysteas den
Schalter selbsttätig betätigenden Hebel ausv.ei: >.
Ein gemeinsamer rlachteil dieser bereits vorgeschlagenen
Einrichtungen ist, daß die zuerst ausströmende Luft noch kalt ist, da vora Augenblick der Ventllöffnung und gleichzeitigen
Einschaltung der Heizpatrone bis zur Erwärmung des elektrischen Widerstandsdrahtes eine Zeitspanne vergeht. Die erste
Luft, die sich dann am Widerstandsdraht erwärmt, Kann noch nicht warm austreten, da sie auf dem Weg von der Heizpatrone
zum Kanalaustritt mit kalten Teilen - meist Metall Kontakt hat und dabei ihre Wärme zuerst gänzlich und dann
teilweise abgibt.
Weiterhin macht sich bei uenancuuugon mit längeren Ausströmzeiten
cao Ί Minute störend bemerkbar, daß durch die am Anfang
notwendige große Heizleistung die durchströmende Luft
übermäßig heiß wird·
Ein weiterer Nachteil wäre dann noch die Notwendigkeit der
Kombination von uuiuhrungsschlauch mit elektrischen Leitungen,
BAD ORIGINAL 009846/0993
die den Zuleitungsschlauch erschweren und seine Beweglichkeit
beei ηträchtigen.
üer Zweck aer Äninduno besteht aarin, dem ^ahnarzt einen
Luftbläser zur Verfugung au stellen, nut dem i«m xramer g-teichnaßig
erwUrrate Luft zur Behandlung zur Verfügung steht.
Der Erfindung liegt die Aufgabe aufrunde, eine Einrichtung
nn Luftblasern für zahnärztliche Zwecke zu. schaffen, mit der
es r.öflich ist, ohne zusätzliche elektrische Zuleitungen am
Zuf !:u.'un^.;3chlauch| vom ersten Augenblick der benutzung
des Luftbläsers an, erwärmte Luft aus den liannlenauu tritt
::ur Vorf'!;;ung zu ΰ teilen.
wird die Aufgabe dadurch relüst, daß um
die Aasströmkarvile au eich bekannter JLuftblilser in einem
a;:ml becrensten Stücic ein »Viderstandedraat gewickelt ist,
dessen Anfang elektrisch leitend mit einer Hasse des Luftbla.sers
verbunden ist und sici. tber den ■Videi-standsdraht
Halbschalen aus wärmebestilndi ;eu (aax. /;10oC; xeoxierstoff
befinden, deren Abschluß ein Kanilenring bildet,
der mit deu; vrideretandsdrant elektrisch leitend verbunden
ist,
"weciiaüßiserweise ist über Halterungen ein elektrischer
Anschluß für den widerstandsdrnht über die Hasse des Luftbl'ls^rs
und dem JUinülenring hergestellt·
Ausfürhungsgemäß kann Iu Hai^d^riff des Luftbläsers ein
Wärmespeicher aus perigen bzw. Luftdurchlässigem liaterial
mit guter Wärmeleitfähigkeit, insbesondere Sintermessing
oder Ketallfiltermaterial angeordnet sein.
uer Vorteil der JBrrindung besteht darin, daß nach dem
Offnen des Ausströmventils aus dem Kanülenaustritt sofort
«arme Luft zur Verfügung steht und bei der Behandlung
keine elektrischen Zuleitungen die Beweglichkeit des Zuleitungsschlauches
beeinträchtigen und ihn nicht beschweren·
Für den Zahnarzt ist der erste Punkt von entscheidender Bodeutung,
da er während der Behandlung keine Zeit hat, die kalte Luft außerhalb des Patientenmundes abzublasen und das
wiederum dem Patienten starke Schmerzen bereitet, wenn die kalte Luft ζ. B. an einem ausgebohrten Zahn kommto
Ein weiterer Vorteil ist, daß bei längerem Gebrauch des Luftbläsers
lein Temperaturanstieg der austretenden Luft erfolgt, da der Widerstandsdraht der Kanülenheizung während de.'j Gebrauches
niciit weiter aufgeheizt wird· Die Speicaerwäriae der
Ausströmkanüle bewirkt jedoch, dafi bei normalen Behandlungszeiten
die Luft noch warm austritt.
Bei extrem langen Gebrauch des Luftblasers würde dann ein Nachlassen der Lufttemperatur eintreten, was jedoch vom Patienten
niciit als schmerzend empfunden wird, da sich die niedrigere Lufttemperatur nur langsam einschleicht.
Die .Erfindung soll nachstehend an zwei Aur.führungsbeispielen
näher erläutert werden. Die zugehörigen Zeichnungen zeigen in Fig. 1 die Ausströmkanüle im Schnitt und
Jfif:· d die Halterung mit eingelegtem Luftbllser teil./eise
geschnitten.
Im 1· Ausführungsbeispiel ist um die Ausströmkanüle 1 bekannter
Luftbläser in einem axialen begrenzten Stück, ein Widerstandsdraht <; gewickelt· Sein Anfang ist elektrisch
leitend mit der Masse J und 4- des Luftbläsers verbunden.
tTher dem Widerstandsdraht d befinden sich zu elektrischen
isolation zwei Ilalbschalen ^ und b, die aus wärmebeständigem
(rna«. 21O°G) Isolierstoff z. B. ΡΤΡϋί mit Glimmer hergestellt
sind. Den äußeren Abschluß bilden ein a.anulenring y, welcher
mit dem ende des Widerstandsdrahtes 2 elektrisch leitend verbunden
ist. uer Kanülenring 7 ist grirfig ausgebildet und
dient gleichzeitig zum Drehen der Ausstxuuuianüie ι, wenn bei
009846/0993
der Behandlung eine andere Blasrichtung erforderlich xste
Der Luftblaser liegt in dan iiehandlungspausen in einer HaI-uerung
n, und y, die gabelförmig ausgebildet ist und den elektrischen
AnacliLuß für den wideretandsaraht 'd erstens über
die l/lasse j> uad ^f des liuf ubläsers und 2:,vei"cenö über den Kanülenriny
7 norstellto uer neizstronilcreis wird niit 12 V (zulässige
ivleinspannung) über einen Schutz transformator gespeist«
Im 2« Ausführungsbeispiel ist im Raum des Handgriffes 10
des I)Uftbläsera ein Wärmespeicher 11 aus porigem bzw«, luftdurchlässigem
Material mit guter Wärmeleitfähigkeit, z. B« Sinteriaessins oder Metallfiltermaterial, angeordnet· Zwei
Scheiben 12 und 13» 3^ die ein Zuführungs- 14 und ein Abgangsschlauch
15 angeschlossen sind, dichten den Wärmespeicher
11 abο Die Wärmezufuhr in den Behandlungspausen wird über
den Aufnahmeköcher übertragene
009846/0993 bad
Verwendete Bezugazeichen
1 Ausströmkanüle
2 Widerstandsdraht
3 Masse
4 Masse
5 Halbschale
6 Halbschale
7 Kanülenring
8 Halterung
9 Halterung 10 Hanfgriff
TT Wärmespeicher
12 Scheibe
13 Scheibe
14 Zuführungsschlauch
15 Abgangsschlauch
OÜ984 8/0933
Claims (3)
- Patentanspruch·!( T.!Einrichtung an Luftbliieer fUr zahnärztliche Zwecke, dadurch ^-"gekennzeichnet, daß ua die AusstrtSmkantile (1) an eich bekannter Luftbläeer in einen Axial begrenzten Stiiöc ein Wideratandadraht (2) gewickelt ist, dessen Anfang elektrisch leitend mit einer Hasse (3 ι 4) de· Luftbläsers rerbunden ist und sich Über dem Widerstandsdraht (2) HaIbechalen (5;6) au· wärmebeständigem (max. 21O0C) Isolierstoff befinden, deren Abschluß «in Kanülenring (7) bildet, der mit dem Videratandadraht (2) elektrisch leitend rerbunden ist.
- 2. Einrichtung an Luftbläeer für zahnärztliche Zwecke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Über Halterungen (8ι9) ein elektrischer Anschluß für den ffiderstandedraht (2) Ober die Ha··· (3;4) de« Luftbläsers und den KanUlenring (7) hergestellt 1st.
- 3. Einrichtung an Luftbläeer für zahnärztliche Zwecke, dadurch gekennzeichnet, daß im Handgriff (10) des Luftbläoera ein Wärmespeicher (11) aus porigem bzw. luftdurchlässigem Material mit guter Wärmeleitfähigkeit, insbesondere Sintermessing oder Metallfiltermaterial, angeordnet ist.009846/0993
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD13825769 | 1969-02-28 |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19702000647 Pending DE2000647A1 (de) | 1969-02-28 | 1970-01-08 | Einrichtung an Luftblaeser fuer zahnaerztliche Zwecke |
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-
1970
- 1970-01-08 DE DE19702000647 patent/DE2000647A1/de active Pending
- 1970-02-27 CS CS136970A patent/CS150905B2/cs unknown
- 1970-02-27 FR FR7007259A patent/FR2033151A5/fr not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR2033151A5 (de) | 1970-11-27 |
| CS150905B2 (de) | 1973-09-17 |
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