DE2000687B2 - Vorrichtung zum auftragen einer fliessfaehigen masse - Google Patents
Vorrichtung zum auftragen einer fliessfaehigen masseInfo
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- B05—SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
- B05C—APPARATUS FOR APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
- B05C17/00—Hand tools or apparatus using hand held tools, for applying liquids or other fluent materials to, for spreading applied liquids or other fluent materials on, or for partially removing applied liquids or other fluent materials from, surfaces
- B05C17/005—Hand tools or apparatus using hand held tools, for applying liquids or other fluent materials to, for spreading applied liquids or other fluent materials on, or for partially removing applied liquids or other fluent materials from, surfaces for discharging material from a reservoir or container located in or on the hand tool through an outlet orifice by pressure without using surface contacting members like pads or brushes
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Auftragen einer fließfähigen Masse auf die Stoßstelle
zweier einen Winkel miteinander einschließender Platten und zum Glätten dieser Masse, mit an einem
Mundstück einer diese fließfähige Masse enthaltenden Tube befestigbarem Anschlußstück, welches
über einen hohlen Schaft mit einem Auftragskopf verbunden ic·, der zwei im Winkel zueinander verlnufende
Schenkel aufweist.
Bei einer bekannten Vorrichtung dieser Art rUSA.-Patentschrift 2 594 606) wird die fließfähige
Masse über jeweils eine großflächige Öffnung in jedem der beiden Schenkel des Auftragkopfes aufgetragen.
Hierdurch wird der gesamte von den Schenkeln übergriffene Eckbereich der Platten beschichtet,
und zwar derart, daß die Stärke der Beschichtung
nach außen hin allmählich abnimmt Es ergeben sich nach außen hin fließend verlaufende Ränder, die wegen
der bei derartigen Platten stets gegebenen Unebenheiten nicht geradlinig verlaufen.
ίο Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe
wird darin gesehen, eine Vorrichtung der genannten Art zu schaffen, durch die die Masse in Form einer
Leiste auftragbar ist, die an jeder Stelle einen gleichgroßen und gleichförmigen Querschnitt hat und ge-
radlinige Ränder aufweist, und zwar unabhängig von der Geschicklichkeit der Bedienungsperson.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch eine die beiden Schenkel miteinander verbindende
und eine Düsenöffnung aufweisende Basisfläche, die, in Bewegungsrichtung der Vorrichtung
gesehen, auf ihrer der Düsenöffnung nachgeschalteten Seite als ebene, gleiche Winkel mit den Außenflächen
der Schenkel einschließende Fläche und auf der anderen Seite der Düsenöffnung als zwischen den
Schenkeln verlaufende Hohlkehle ausgebildet ist.
Durch diese erfindungsgemäße Ausbildung der Vorrichtung ist es möglich, die Stoßstelle zweier miteinander
einen Winkel einschließender Platten schnell und sicher mit Dichtleisten abzudecken, die
einen stets gleichen Querschnitt und geradlinig verlaufende Ränder aufweisen; die Geschicklichkeit dtr
das Auftragen der fließfähigen Masse besorgenden Person spielt dabei praktisch keine Rolle. Die
Gleichmäßigkeit der mit der ert.ndungsgemäßen Vorrichtung erzielbaren Leiste ist nicht nur besonders
ästhetisch, sondern sie ;nthebt auch der Notwendigkeit, nach dem Auftragen überflüssige, in
Form von Säumen vorliegende Masse zu entfernen. Wird nämlich z. B. eine Siliconmasse verwendet,
dann lassen sich die Stellen dei Platten, von denen die Masse entfernt werden mußte, nur schwer wieder
übermalen, da stets eine dünne, anhaltende Schicht dieser Masse verbleibt und die Farbe abstößt.
Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Ansprüche 2 bis 9. Die Erfindung und
ihre vorteilhafte Ausgestaltung ist im folgenden an Hand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels
näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 die Vorderansicht einer Vorrichtung nach der Erfindung,
F i g. 2 die Hinteransicht der in F i g. 1 dargestellten Verrichtung,
F i g. 3 die in den F i g. 1 und 2 dargestellte Vorrichtung von der Seite, teilweise geschnitten,
F i g. 4 eine Ansicht dieser Vorrichtung von unten und
F i g. 5 eine Seitenansicht der Vorrichtung nach
Fi g. 1 in Betrieb.
Eine Vorrichtung 10 zum Auftragen einer fließfähigen Masse auf die Stoßstelle zweier einen Winkel
miteinander einschließender Platten und zum Glätten dieser Maße weist ein an einem Mundstück einer
diese fließfällige Masse enthaltenden Tube 41 befestigbares Anschlußstück 13 auf. Das Anschlußstück
13 isi über einen hohlen Schaft 15 mit einem Auftragkopf 17 verbunden, der zwei im Winkel zueinander
verlaufende Schenkel 31 und 33 aufweist. Erfindungsgemäß ist eine die beiden Schenkel 31 und 33
miteinander verbindende und eine Düsenöffnung 25 aufweisende Basisfläche vorgesehen. Diese Basisfläche
ist, in Bewegungsrichtung der Vorrichtung 10 gesehen, auf ihrer der Düsenöffnung 25 nachgeschalteten
Seite als ebene, gleiche Winkel mit den Außenflächen der Schenkel 31, 33 einschließende Fläche 37
und auf der anderen Seite der Düsenöffnung 25 als zwischen den Schenkeln 31, 33 verlaufende Hohlkehle
39 ausgebildet.
Die gesamte Vorrichtung 10 kann aus einem einzigen Stück hergestellt sein, beispielsweise mittels
Spritzgußverfahren od. dgl. Als Material kann Kunststoff verwendet werden.
Die Außenflächen der Schenkel 31, 33 schließen mit ihrer durch die Achse des hohlen Schaftes 15
verlaufenden Symnietrieebene jeweils einen Winkel von 45° ein.
Da die meisten Tubenmundstücke Außengewinde haben, kann das Anschlußstück 13 ein an das Tubenmundstück
aufschraubbares Gewb.de 21 aufweisen. Es können jedoch auch komplementäre Stege
oder Nuten vorgesehen sein, mittels welcher das Anschlußstück 13 abnehmbar am Tubenmundstück befestigbar
ist. Ferner weist die äußere Fläche des Anschlußstückes 13 zweckmäßig eine Riffelung 23 auf,
um eine griffige Oberfläche zu erhalten. Diese Riffelung 23 kann auch auf dem hohlen Schaft 15 vorgesehen
sein. Ferner ist das gezeigte Anschlußstück 13 zylinderförmig ausgebildet.
Wie am besten aus F i g. 4 zu ersehen ist, sind auf der Außenfläche jedes Schenkels 31 bzw. 33 Querrippen
35 vorgesehen. Diese Querrippen 35 säubern die Oberfläche der einen Winkel miteinander einschließenden
Platten von überschüssiger oder überfließender Masse, wenn die Vorrichtung 10 längs
dieser Oberfläche geführt wird.
Zur Herstellung der Vorrichtung 10 wird Polyäthylen bzw. Polytetrafluoräthylen bevorzugt, da es
sich dabei um nicht klebende Materialien mit niederer Reibung handelt. Dabei kann der Auftragkopf 17
so dünn gemacht werden, daß er flexibel ist. Sollte es daher vorkommen, daß die beiden Oberflächen der
Platten nicht den gewünschten Winkel aufweisen, so refts"ttätig""in Ausfluchtung mit der Stoßstelle der
^^ÄTn^ die Fläche 37 liegt schließt mit
IO
15 deutlich
AuttragKopies 17 wird gegen eine der senkrechten
Oberflächen der Platten, dl·, die Stcßstelle bilden, gehalten,
wobei sich der andere Schenkel dann senkrecht zum ersten Schenkel an die Oberfläche der anderen
Platte anlegt. Wird die Masse aus der Tube 41 ausgedrückt und diese zusammen mit der Vorrichtung
10 längs der Stoßstelle bewegt, dann wird die as Masse als gleichmäßige Dichtleiste bzw. Eckwulst
auf die Stoßstelle aufgetragen. Dieser Eckwulst wird von den Innenflächen der Schenkel 31 und 33 geformt
und in einem vorbestimmten Winkel zu den Oberflächen der Platten von der Fläche 37 geglättet.
Es versteht sich, daß die Hohlkehle 39 der vorangehende Teil ist, wenn die Vorrichtung längs der Stoßstelle
verschoben wird. Überschüssiges Material, daß aus der Hohlkehle 39 austritt, wird sofort von den
senkrechten Oberflächen der Platten durch die Querrippen 35 auf den Schenkeln jl und 33 abgekratzt.
V''-d die Vorrichtung 10 aus einen nicht haftenden oder nicht klebenden Material hergestellt, so
gleitet sie weich und leicht längs der Oberflächen der Platten. Die Verwendung derartiger Stoffe ermöglicht
es ferner, daß die Vorrichtung 10 leicht und schnell von der Masse, die auf die Stoßstelle aufgetragen
wird, gereinigt werden kann, sobald die jeweilige Arbeit beendet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (9)
1. Vorrichtung zum Auftragen einer fi:.eßfähigen
Masse auf die Stoßstelle zweier einen vVinkel miteinander einschließender Platten und zum
Glätten dieser Masse mit an einem Mundstück einer diese fließfähige Masse enthaltenden Tube
befestigbarem Anschlußstück, welches über einen hohlen Schaft mit einem Auftragkopf verbunden
ist, der zwei im Winkel zueinander verlaufende Schenkel aufweist, gekennzeichnet durch
eine die beiden Schenkel (31, 33) miteinander verbindende und eine Düsenöffnung (25)
aufweisende Basisfläche, die, in Bewegungsrichtung der Vorrichtung gesehen, auf ihrer der
Düsenöffnung (25) nachgeschalteten Seite als ebene, gleiche Winkel mit den Außenflächen der
Schenkel (31, 33) einschließende Fläche (37) und auf der anderen Seite der Düsenöffnung (25) als
zwischen den Schenkeln (31, 33) verlaufende HoMkehle (39) ausgebildet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenflächen der Schenkel
(31, 33) mit ihrer durch die Achse des hohlen Schaftes (15) verlaufenden Symmetriebau jeweils
einen Winkel von 45c einschließen.
3. Vor'-chtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß das Anschlußstück (13) ein an das Tubenmundstück aufschraubbares
Gewinde (21) aufweist.
4. Vorrichtung nach einer d',r Ansprüche 1
bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Anschlußstück (13) eine Riffelung (23) aufweist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Anschlußstück
(13) zylinderförmig ausgebildet ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß auf der
Außenfläche jedes Schenkels (31, 33) Querrippen (35) vorgesehen sind.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkel
(31, 33) flexibel ausgebildet sind.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Ebene, in
der die Fläche (37) liegt, mit den Außenflächen der Schenkel (31, 33) jeweils einen Winkel von
45C einschließt.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus PoIytetrafluoräthylen
oder Polyäthylen besteht.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US78981469A | 1969-01-08 | 1969-01-08 | |
| US78981469 | 1969-01-08 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2000687A1 DE2000687A1 (de) | 1970-11-19 |
| DE2000687B2 true DE2000687B2 (de) | 1972-11-30 |
| DE2000687C DE2000687C (de) | 1973-06-20 |
Family
ID=
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2000687A1 (de) | 1970-11-19 |
| GB1255279A (en) | 1971-12-01 |
| JPS4840461B1 (de) | 1973-11-30 |
| FR2037036A1 (de) | 1970-12-31 |
| NL7000179A (de) | 1970-07-10 |
| US3559234A (en) | 1971-02-02 |
| BE744120A (fr) | 1970-07-07 |
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