DE2000687B2 - Vorrichtung zum auftragen einer fliessfaehigen masse - Google Patents

Vorrichtung zum auftragen einer fliessfaehigen masse

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DE2000687B2
DE2000687B2 DE19702000687 DE2000687A DE2000687B2 DE 2000687 B2 DE2000687 B2 DE 2000687B2 DE 19702000687 DE19702000687 DE 19702000687 DE 2000687 A DE2000687 A DE 2000687A DE 2000687 B2 DE2000687 B2 DE 2000687B2
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DE19702000687
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DE2000687A1 (de
DE2000687C (de
Inventor
Clark Edward Midland Mich. Swayze (V.St.A.). E04g 11-12
Original Assignee
Dow Corning Corp., Midland, Mich. (V.StA.)
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05CAPPARATUS FOR APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05C17/00Hand tools or apparatus using hand held tools, for applying liquids or other fluent materials to, for spreading applied liquids or other fluent materials on, or for partially removing applied liquids or other fluent materials from, surfaces
    • B05C17/005Hand tools or apparatus using hand held tools, for applying liquids or other fluent materials to, for spreading applied liquids or other fluent materials on, or for partially removing applied liquids or other fluent materials from, surfaces for discharging material from a reservoir or container located in or on the hand tool through an outlet orifice by pressure without using surface contacting members like pads or brushes
    • B05C17/00503Details of the outlet element
    • B05C17/00516Shape or geometry of the outlet orifice or the outlet element

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  • Physics & Mathematics (AREA)
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Coating Apparatus (AREA)
  • Nozzles (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Auftragen einer fließfähigen Masse auf die Stoßstelle zweier einen Winkel miteinander einschließender Platten und zum Glätten dieser Masse, mit an einem Mundstück einer diese fließfähige Masse enthaltenden Tube befestigbarem Anschlußstück, welches über einen hohlen Schaft mit einem Auftragskopf verbunden ic·, der zwei im Winkel zueinander verlnufende Schenkel aufweist.
Bei einer bekannten Vorrichtung dieser Art rUSA.-Patentschrift 2 594 606) wird die fließfähige Masse über jeweils eine großflächige Öffnung in jedem der beiden Schenkel des Auftragkopfes aufgetragen. Hierdurch wird der gesamte von den Schenkeln übergriffene Eckbereich der Platten beschichtet,
und zwar derart, daß die Stärke der Beschichtung nach außen hin allmählich abnimmt Es ergeben sich nach außen hin fließend verlaufende Ränder, die wegen der bei derartigen Platten stets gegebenen Unebenheiten nicht geradlinig verlaufen.
ίο Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe wird darin gesehen, eine Vorrichtung der genannten Art zu schaffen, durch die die Masse in Form einer Leiste auftragbar ist, die an jeder Stelle einen gleichgroßen und gleichförmigen Querschnitt hat und ge-
radlinige Ränder aufweist, und zwar unabhängig von der Geschicklichkeit der Bedienungsperson.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch eine die beiden Schenkel miteinander verbindende und eine Düsenöffnung aufweisende Basisfläche, die, in Bewegungsrichtung der Vorrichtung gesehen, auf ihrer der Düsenöffnung nachgeschalteten Seite als ebene, gleiche Winkel mit den Außenflächen der Schenkel einschließende Fläche und auf der anderen Seite der Düsenöffnung als zwischen den Schenkeln verlaufende Hohlkehle ausgebildet ist.
Durch diese erfindungsgemäße Ausbildung der Vorrichtung ist es möglich, die Stoßstelle zweier miteinander einen Winkel einschließender Platten schnell und sicher mit Dichtleisten abzudecken, die einen stets gleichen Querschnitt und geradlinig verlaufende Ränder aufweisen; die Geschicklichkeit dtr das Auftragen der fließfähigen Masse besorgenden Person spielt dabei praktisch keine Rolle. Die Gleichmäßigkeit der mit der ert.ndungsgemäßen Vorrichtung erzielbaren Leiste ist nicht nur besonders ästhetisch, sondern sie ;nthebt auch der Notwendigkeit, nach dem Auftragen überflüssige, in Form von Säumen vorliegende Masse zu entfernen. Wird nämlich z. B. eine Siliconmasse verwendet, dann lassen sich die Stellen dei Platten, von denen die Masse entfernt werden mußte, nur schwer wieder übermalen, da stets eine dünne, anhaltende Schicht dieser Masse verbleibt und die Farbe abstößt.
Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Ansprüche 2 bis 9. Die Erfindung und ihre vorteilhafte Ausgestaltung ist im folgenden an Hand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 die Vorderansicht einer Vorrichtung nach der Erfindung,
F i g. 2 die Hinteransicht der in F i g. 1 dargestellten Verrichtung,
F i g. 3 die in den F i g. 1 und 2 dargestellte Vorrichtung von der Seite, teilweise geschnitten,
F i g. 4 eine Ansicht dieser Vorrichtung von unten und
F i g. 5 eine Seitenansicht der Vorrichtung nach Fi g. 1 in Betrieb.
Eine Vorrichtung 10 zum Auftragen einer fließfähigen Masse auf die Stoßstelle zweier einen Winkel miteinander einschließender Platten und zum Glätten dieser Maße weist ein an einem Mundstück einer diese fließfällige Masse enthaltenden Tube 41 befestigbares Anschlußstück 13 auf. Das Anschlußstück 13 isi über einen hohlen Schaft 15 mit einem Auftragkopf 17 verbunden, der zwei im Winkel zueinander verlaufende Schenkel 31 und 33 aufweist. Erfindungsgemäß ist eine die beiden Schenkel 31 und 33
miteinander verbindende und eine Düsenöffnung 25 aufweisende Basisfläche vorgesehen. Diese Basisfläche ist, in Bewegungsrichtung der Vorrichtung 10 gesehen, auf ihrer der Düsenöffnung 25 nachgeschalteten Seite als ebene, gleiche Winkel mit den Außenflächen der Schenkel 31, 33 einschließende Fläche 37 und auf der anderen Seite der Düsenöffnung 25 als zwischen den Schenkeln 31, 33 verlaufende Hohlkehle 39 ausgebildet.
Die gesamte Vorrichtung 10 kann aus einem einzigen Stück hergestellt sein, beispielsweise mittels Spritzgußverfahren od. dgl. Als Material kann Kunststoff verwendet werden.
Die Außenflächen der Schenkel 31, 33 schließen mit ihrer durch die Achse des hohlen Schaftes 15 verlaufenden Symnietrieebene jeweils einen Winkel von 45° ein.
Da die meisten Tubenmundstücke Außengewinde haben, kann das Anschlußstück 13 ein an das Tubenmundstück aufschraubbares Gewb.de 21 aufweisen. Es können jedoch auch komplementäre Stege oder Nuten vorgesehen sein, mittels welcher das Anschlußstück 13 abnehmbar am Tubenmundstück befestigbar ist. Ferner weist die äußere Fläche des Anschlußstückes 13 zweckmäßig eine Riffelung 23 auf, um eine griffige Oberfläche zu erhalten. Diese Riffelung 23 kann auch auf dem hohlen Schaft 15 vorgesehen sein. Ferner ist das gezeigte Anschlußstück 13 zylinderförmig ausgebildet.
Wie am besten aus F i g. 4 zu ersehen ist, sind auf der Außenfläche jedes Schenkels 31 bzw. 33 Querrippen 35 vorgesehen. Diese Querrippen 35 säubern die Oberfläche der einen Winkel miteinander einschließenden Platten von überschüssiger oder überfließender Masse, wenn die Vorrichtung 10 längs dieser Oberfläche geführt wird.
Zur Herstellung der Vorrichtung 10 wird Polyäthylen bzw. Polytetrafluoräthylen bevorzugt, da es sich dabei um nicht klebende Materialien mit niederer Reibung handelt. Dabei kann der Auftragkopf 17 so dünn gemacht werden, daß er flexibel ist. Sollte es daher vorkommen, daß die beiden Oberflächen der Platten nicht den gewünschten Winkel aufweisen, so refts"ttätig""in Ausfluchtung mit der Stoßstelle der ^^ÄTn^ die Fläche 37 liegt schließt mit
IO
15 deutlich
AuttragKopies 17 wird gegen eine der senkrechten Oberflächen der Platten, dl·, die Stcßstelle bilden, gehalten, wobei sich der andere Schenkel dann senkrecht zum ersten Schenkel an die Oberfläche der anderen Platte anlegt. Wird die Masse aus der Tube 41 ausgedrückt und diese zusammen mit der Vorrichtung 10 längs der Stoßstelle bewegt, dann wird die as Masse als gleichmäßige Dichtleiste bzw. Eckwulst auf die Stoßstelle aufgetragen. Dieser Eckwulst wird von den Innenflächen der Schenkel 31 und 33 geformt und in einem vorbestimmten Winkel zu den Oberflächen der Platten von der Fläche 37 geglättet. Es versteht sich, daß die Hohlkehle 39 der vorangehende Teil ist, wenn die Vorrichtung längs der Stoßstelle verschoben wird. Überschüssiges Material, daß aus der Hohlkehle 39 austritt, wird sofort von den senkrechten Oberflächen der Platten durch die Querrippen 35 auf den Schenkeln jl und 33 abgekratzt. V''-d die Vorrichtung 10 aus einen nicht haftenden oder nicht klebenden Material hergestellt, so gleitet sie weich und leicht längs der Oberflächen der Platten. Die Verwendung derartiger Stoffe ermöglicht es ferner, daß die Vorrichtung 10 leicht und schnell von der Masse, die auf die Stoßstelle aufgetragen wird, gereinigt werden kann, sobald die jeweilige Arbeit beendet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (9)

2 Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Auftragen einer fi:.eßfähigen Masse auf die Stoßstelle zweier einen vVinkel miteinander einschließender Platten und zum Glätten dieser Masse mit an einem Mundstück einer diese fließfähige Masse enthaltenden Tube befestigbarem Anschlußstück, welches über einen hohlen Schaft mit einem Auftragkopf verbunden ist, der zwei im Winkel zueinander verlaufende Schenkel aufweist, gekennzeichnet durch eine die beiden Schenkel (31, 33) miteinander verbindende und eine Düsenöffnung (25) aufweisende Basisfläche, die, in Bewegungsrichtung der Vorrichtung gesehen, auf ihrer der Düsenöffnung (25) nachgeschalteten Seite als ebene, gleiche Winkel mit den Außenflächen der Schenkel (31, 33) einschließende Fläche (37) und auf der anderen Seite der Düsenöffnung (25) als zwischen den Schenkeln (31, 33) verlaufende HoMkehle (39) ausgebildet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenflächen der Schenkel (31, 33) mit ihrer durch die Achse des hohlen Schaftes (15) verlaufenden Symmetriebau jeweils einen Winkel von 45c einschließen.
3. Vor'-chtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Anschlußstück (13) ein an das Tubenmundstück aufschraubbares Gewinde (21) aufweist.
4. Vorrichtung nach einer d',r Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Anschlußstück (13) eine Riffelung (23) aufweist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Anschlußstück (13) zylinderförmig ausgebildet ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Außenfläche jedes Schenkels (31, 33) Querrippen (35) vorgesehen sind.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkel (31, 33) flexibel ausgebildet sind.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Ebene, in der die Fläche (37) liegt, mit den Außenflächen der Schenkel (31, 33) jeweils einen Winkel von 45C einschließt.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus PoIytetrafluoräthylen oder Polyäthylen besteht.
DE19702000687 1969-01-08 1970-01-08 Vorrichtung zum Auftragen einer fließfähigen Masse Expired DE2000687C (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US78981469A 1969-01-08 1969-01-08
US78981469 1969-01-08

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2000687A1 DE2000687A1 (de) 1970-11-19
DE2000687B2 true DE2000687B2 (de) 1972-11-30
DE2000687C DE2000687C (de) 1973-06-20

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Publication number Publication date
DE2000687A1 (de) 1970-11-19
GB1255279A (en) 1971-12-01
JPS4840461B1 (de) 1973-11-30
FR2037036A1 (de) 1970-12-31
NL7000179A (de) 1970-07-10
US3559234A (en) 1971-02-02
BE744120A (fr) 1970-07-07

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