DE20008417U1 - Fußbekleidung - Google Patents

Fußbekleidung

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Description

Taiwan, Nr. 88217256 Vom 12. Oktober 1999
11/05/2000 Deutsches Gebrauchsmuster
Hsu, Yi-Chuan
DE-2349
Fußbekleidung
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Die vorliegende Erfindung betrifft ganz allgemein eine Fußbekleidung, und betrifft insbesondere eine Fußbekleidung, die derart aufgebaut ist, daß sie als ein normaler Laufschuh oder auch als ein Rollerskate benutzbar ist.
Ein Rollerskate nach dem Stand der Technik ist mit einer Sohlenplatte versehen, die wiederum an dem vorderen Ende davon und an dem hinteren Ende davon jeweils mit einem Vorsprung versehen ist. Ein Unterbau ist an der Unterseite der Sohlenplatte angebracht und ist mit zwei Aufnahmezellen versehen, die in der Position den Vor-Sprüngen an der Sohlenplatte entsprechen. Zwei Rollensitze sind mit einem Rollenbasissitz, mit einem Schwenksitz, der an dem Rollenbasissitz montiert ist, und mit einer Rolle versehen, die an dem Schwenksitz befestigt ist. Die beiden Rollenbasissitze sind in den Aufnahmezellen angeordnet. Jede Rolle kann aus dem Unterbau
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Dipl.-Ing. Udo Söllner 1 ; *** ** * * * * -- -- - ·--«—*-
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heraus gezogen werden oder hinein versenkt werden, um entweder zu Laufen oder zu Skaten. Wenn die Rolle aus dem Unterbau heraus ragt, steht der Schwenksitz mit dem Vorsprung an der Sohlenplatte in Kontakt, um auf diese Art und Weise das Gewicht des Trägers dieser bekannten Rollerskates abzustützen.
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Solche bekannten Rollerskates, wie oben erläutert, haben den Nachteil, daß die Rolle mit den Fingern in die Aufnahmezelle hinein gedrückt werden muß oder dort heraus gezogen werden muß. Dadurch können die Finger schmutzig werden. Darüber hinaus ist der Durchmesser der Achse der Rollen durch die Dicke des Schwenksitzes begrenzt, wodurch sich eine Inkompatibilität der Achse mit unterschiedlichen Rollen von unterschiedlicher Größe ergibt. Schließlich kann die Höhe der Rollen nicht passend eingestellt werden, so daß diese bekannten Rollerskates nicht sehr gut zum Laufen und zum Skaten benutzt werden können.
Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Fußbekleidung zu schaffen, die sehr effektiv als Laufschuh und als Rollerskates benutzt werden kann, ohne dabei die Nachteile des Standes der Technik aufzuweisen.
Die Erfindung weist zur Lösung dieser Aufgabe die im Anspruch 1 angegebenen Merkmale auf. Vorteilhafte Ausgestaltungen hiervon sind in den weiteren Ansprüchen angegeben.
Demnach wird in Übereinstimmung mit dem Kerngedanken nach der vorliegenden Erfindung die oben stehende Aufgabe gelöst, indem eine Fußbekleidung umfaßt: einen Grundkörper, einen Unterbau, der an der Unterseite des Grundkörpers angebracht ist und der an der Unterseite davon mit einer Mehrzahl von Zellen versehen ist, eine Mehrzahl von Radsatzelementen, die in den Zellen angeordnet sind und die aus einem Radsitz, aus zwei Schwenkarmen, aus einem Rad, aus einem Einstellelement, und aus einem Positionierelement bestehen. Der Radsitz ist mit der Oberseite der Zellen fest verbunden. Die beiden Schwenkarme sind verschwenkbar an den Radsitzen befestigt, und zwar mittels eines Gelenks. Das Rad ist zwischen den beiden Schwenkarmen gelenkig gehalten. Das Einstellelement mit einem Schwenkarm verbunden und ist an einer Seite des Unterbaus angeordnet. Das Rad kann aus
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dem Unterbau heraus geschwenkt werden oder in dem Unterbau versenkt werden, indem die beiden Schwenkarme verdreht werden. Das Positionierelement ist mit dem anderen Schwenkarm verbunden und ist an der anderen Seite des Unterbaus angeordnet, um die beiden Schwenkarme zu positionieren. Der Winkel, um den die Schwenkarme verschwenkt werden, wird durch das Einstellelement justiert. Nachdem die Schwenkarme um einen vorbestimmten Winkel verschwenkt worden sind, werden die Schwenkarme durch das Positionierelement festgelegt, um das Rad sicher und fest anzuordnen, und zwar aus dem Unterbau heraus ragend.
Die vorstehende Aufgabe, die Merkmale und Vorteile nach der vorliegenden Erfindung können unter Berücksichtigung der folgenden, detaillierten Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung und unter Bezugnahme auf die zugehörigen Zeichnungen besser verstanden werden.
Die Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnungen näher erläutert. Diese zeigen in:
Fig. 1 eine Explosionsdarstellung einer ersten bevorzugten Ausführungsform nach der vorliegenden Erfindung;
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Fig. 2 eine Querschnittansicht der ersten bevorzugten Ausführungsform nach der vorliegenden Erfindung, im zusammengebauten Zustand;
Fig. 3 eine schematische Ansicht der ersten bevorzugten Ausführungsform nach der vorliegenden Erfindung, im Gebrauch; und
Fig. 4 eine Querschnittansicht einer zweiten bevorzugten Ausführungsform nach der vorliegenden Erfindung, im zusammen gebauten Zustand.
Wie es in den Figuren 1 bis 3 gezeigt ist, umfaßt eine Fußbekleidung nach der vorliegenden Erfindung einen Grundkörper 11, einen Unterbau 21 und zwei Radsätze 31.
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Der Unterbau 21 ist in dem vorderen Abschnitt davon und ist in dem hinteren Abschnitt davon jeweils an der Unterseite mit einer Zelle bzw. Aufnahme 23 versehen. Der Unterbau 21 ist darüber hinaus in den beiden Seitenwänden davon mit einer Durchgangsöffnung 25 versehen, die mit der Aufnahme 23 in Verbindung steht.
Die Radsätze 31 entsprechen in der Positionierung den Aufnahmen 23 und setzen sich aus einem Radsitz 33, aus zwei Schwenkarmen 35, aus einem Rad 37, aus einem Einstellelement 39 und aus einem Positionierelement 42 zusammen.
Der Radsitz 33 hat einen umgedrehten U-förmigen Querschnitt, eine Grundplatte 331 und eine Seitenplatte 332, die sich jeweils an zwei Seiten der Grundplatte 331 nach unten erstreckt. Der Radsitz 33 ist an der Oberseite der Aufnahme 23 mittels der Grundplatte 331 befestigt.
Die beiden Schwenkarme 35 sind verschwenkbar an den Seitenplatten 332 des Radsitzes 33 durch ein Gelenk 36 befestigt, welches in der Durchgangsöffnung 25 aufgenommen ist und welches in den Seitenwänden des Unterbaus 21 angeordnet ist.
Das Rad 37 ist verdrehbar auf einer Achse 38 montiert, die zwischen den beiden Schwenkarmen 35 befestigt ist.
Das Einstellelement 39 ist eine Hülse 39, die in die Durchgangsöffnung 25 an einer Seite des Unterbaus eingesteckt ist, und diese Hülse 39 ist mit dem Gelenk 36 eines Schwenkarms 35 fest verbunden. Das Einstellelement 39 ist mit einer innenliegenden Sechskantvertiefung 391 versehen, in welche ein Sechskantschlüssel einsteckbar ist, mit dem die beiden Schwenkarme 35 derart betätigt werden können, daß diese verschwenken, um so die Winkellage der Räder 37 einzustellen.
Das Positionierelement 42 ist eine Hülse, die in die Durchgangsöffnung 25 aufgenommen ist, und zwar an der anderen Seite des Unterbaus 21, und diese Hülse ist an dem Gelenk 36 des anderen Schwenkarms 25 derart befestigt, daß das Positionierelement 42 (die Hülse) in Kontakt mit der Seitenwand des Unterbaus 21 steht. Das Positionierelement 42 ist mit einer innenliegenden sechseckigen Vertiefung 421
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versehen, in die ein Sechskantschlüssel einsteckbar ist, mit dem der andere Schwenkarm festgelegt werden kann, um so den Schwenkarm 35 zu positionieren, wodurch das Rad 37 in der Winkellage festgelegt wird.
Wie es in den Figuren 2 und 3 gezeigt ist, wenn die Räder 37 in die Aufnahmen 23 des Unterbaus 21 zurück gezogen sind, wie es durch die gestrichelten Linien dargestellt ist, kann diese Fußbekleidung 10 nach der vorliegenden Erfindung als Laufschuh getragen werden. Die Fußbekleidung 10 kann als Rollerskates benutzt werden, indem das Positionierelement 42 gelöst wird, um den Schwenkarm 35 zu lösen, der dem Positionierelement 42 entspricht. Indem ein Sechskantschlüssel (in den Zeichnungen nicht dargestellt) in die sechseckige Vertiefung 391 des Einstellelements 39 gesteckt wird, kann die Schwenkposition des Schwenkarms 35 eingestellt werden. Im Ergebnis wird die Winkellage des Rades 37 so eingestellt, daß das Rad aus der Aufnahme 23 an dem Unterbau 21 heraus ragt, und zwar so weit, wie es erwünscht ist. Danach wird der Sechskantschlüssel mit der sechseckigen Vertiefung 421 des Positionierelements 42 in Eingriff gebracht, um das Positionierelement 42 festzulegen, um so das Rad in der gewünschten Winkellage zu fixieren. Die Räder 37 können jederzeit wieder in die Aufnahmen 23 des Unterbaus 21 zurück gestellt werden, indem die Positionierelemente 42, wie oben beschrieben, gelöst werden.
An dieser Stelle ist anzumerken, daß die sechseckige Vertiefung in dem Positionierelement 42 nach der vorliegenden Erfindung durch Vertiefungen oder Schlitze mit einer anderen geometrischen Form ersetzt werden kann.
Wie es in der Figur 4 gezeigt ist, ist eine Fußbekleidung 50 nach der zweiten bevorzugten Ausführungsform nach der vorliegenden Erfindung im Prinzip ähnlich aufgebaut wie die Fußbekleidung 10 nach der ersten bevorzugten Ausführungsform nach der vorliegenden Erfindung, jedoch mit dem Unterschied, daß die Fußbekleidung 50 die Radsätze 61 umfaßt, die jeweils zwei Schwenkarme 65 aufweisen, die durch ein Gelenk 66 befestigt sind, welches durch die beiden Seitenwände des Unterbaus 51 gesteckt ist, und welches mit einem Einstellelement 69 versehen ist, das daran befestigt ist. Das Einstellelement 69 ist ein Drehknopf und ist in dem Durchmesser größer als der Durchmesser des Gelenks 66. Der Drehknopf 69 kann mit der Hand einfach
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verdreht werden, um die beiden Schwenkarme 65 zu betätigen. Das Positionierelement 72 ist ebenso ein Drehknopf, der mit dem anderen Gelenk 66 verbunden ist und der im Durchmesser auch größer ist als das Gelenk 66. Das Positionierelement 72 gelangt mit der Seitenwand des Unterbaus in Kontakt, so daß das Positionierelement 72 verdreht werden kann, nämlich von Hand, um den Schwenkarm 65 fest zu legen, entsprechend dem anderen Gelenk 66. im Ergebnis kann das Rad 67 des Radsatzes 61 positioniert werden. Die zweite bevorzugte Ausführungsform nach der vorliegenden Erfindung kann benutzt werden, ohne dabei ein Werkzeug einzusetzen, so daß das Einstellelement oder das Positionierelement 72 von Hand gedreht werden kann, um die Winkellage des Rades einzustellen.
Die vorliegende Erfindung hat mehrere Vorteile, die im folgenden erläutert werden.
Die Höhe des Rades nach der vorliegenden Erfindung kann von der Seite des Unterbaus her eingestellt werden, ohne dabei Gefahr zu laufen, die Finger anhand der Räder schmutzig zu machen.
Der Zwischenraum zwischen dem Radsitz und den Schwenkarmen nach der vorliegenden Erfindung ist größer als im Stand der Technik, wodurch die vorliegende Erfindung zu unterschiedlich großen Rädern kompatibel ist.
Die Höhe des Rades ist nach der vorliegenden Erfindung einstellbar, und zwar in Abhängigkeit von den Erfordernissen einer Person und den Fähigkeiten zum Skaten.
Die Räder können mit der vorliegenden Erfindung derart justiert werden, daß das vordere Rad eine andere Höhe hat als das hintere Rad. Mit anderen Worten ausgedrückt, ist die vorliegende Erfindung vielseitiger als der Stand der Technik.
Die Ausführungsformen nach der vorliegenden Erfindung, wie oben beschrieben, sind in jeder Hinsicht als rein beschreibend und keinesfalls als einschränkend anzusehen. Dementsprechend kann die vorliegende Erfindung auch in anderen spezifischen Ausführungsformen ausgeführt werden, ohne dabei den Kern der vorliegenden
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Erfindung zu verlassen. Die vorliegende Erfindung wird somit im wesentlichen durch die Ansprüche definiert.
Eine Fußbekleidung ist als ein Laufschuh und als Rollerskate nutzbar bzw. einsetzbar und setzt sich aus einem Grundkörper und aus einem Unterbau, der an der Unterseite des Grundkörpers angeordnet ist, zusammen, wobei eine Mehrzahl von Aufnahmen (Zellen) vorgesehen ist, sowie eine Mehrzahl von Radsätzen, die in den Aufnahmen angeordnet sind und die einen Radsitz, zwei Schwenkarme, ein Rad, ein Einstellelement, und ein Positionierelement umfassen. Der Radsitz ist an der Oberseite der entsprechenden Aufnahme befestigt. Die beiden Schwenkarme sind verschwenkbar an zwei Seiten des Radsitzes durch ein Gelenk befestigt. Das Rad ist drehbar zwischen den beiden Schwenkarmen mittels einer Achse gehalten. Das Einstellelement ist mit einem Schwenkarm verbunden. Das Positionierelement ist mit dem anderen Schwenkarm verbunden, um den Schwenkarm in einem bestimmten Winkel positionieren zu können. Das Rad wird dadurch in der heraus geklappten Stellung durch das Positionierelement festgelegt.
Hinsichtlich vorstehend im einzelnen nicht näher erläuterter Merkmale der Erfindung wird in übrigen ausdrücklich auf die Ansprüche und die Zeichnungen verwiesen.
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Claims (4)

1. Fußbekleidung, mit:
- einem Grundkörper;
- einem Unterbau, der an der Unterseite des Grundkörpers angebracht ist und der an seiner Unterseite mit einer Mehrzahl von Aufnahmen versehen ist;
- einer Mehrzahl von Radsätzen, die in den Aufnahmen angeordnet sind und die einen Radsitz, zwei Schwenkarme, ein Rad, ein Einstellelement und ein Positionierelement haben, wobei der Radsitz an der Oberseite der Aufnahmen befestigt ist, wobei die beiden Schwenkarme verschwenkbar an den beiden Seiten des Radsitzes durch ein Gelenk befestigt sind, wobei das Rad drehbar zwischen den beiden Schwenkarmen durch eine Achse angelenkt ist, wobei das Einstellelement mit einem Schwenkarm verbunden ist und an einer Seite des Unterbaus angeordnet ist, wodurch es ermöglicht ist, daß das Rad in den Unterbau einschwenkt oder aus dem Unterbau heraus geschwenkt ist, und wobei das Positionierelement mit dem anderen Schwenkarm verbunden ist und an der anderen Seite des Unterbaus angeordnet ist, um die beiden Schwenkarme festzulegen, wenn die beiden Schwenkarme in einer vorbestimmten Winkellage angeordnet sind.
2. Fußbekleidung nach Anspruch 1, wobei die Gelenke der Radsätze in einer Seitenwand des Unterbaus angeordnet sind; wobei das Einstellelement eine Hülse ist, die durch eine Seitenwand des Unterbaus gesteckt ist und die mit dem Gelenk an einem Schwenkarm fest verbunden ist; und wobei das Positionierelement eine Hülse ist, die durch eine Seitenwand des Unterbaus gesteckt ist, und die mit dem Gelenk des anderen Schwenkarms fest verbunden ist, um mit der Seitenwand des Unterbaus in Anlage zu geraten.
3. Fußbekleidung nach Anspruch 1, wobei das Gelenk des Schwenkarms jedes Radsatzes durch die beiden Seitenwände des Unterbaus hindurchragend eingesteckt ist; und wobei das Einstellelement ein Drehknopf ist, der mit einem Gelenk fest verbunden ist; und wobei das Positionierelement ein Drehknopf ist, der der mit dem anderen Gelenk fest verbunden ist und der mit einer Seitenwand des Unterbaus in Anlage steht.
4. Fußbekleidung nach Anspruch 1, wobei die Radsitze einen umgedrehten U- förmigen Querschnitt, eine Grundplatte, und eine Seitenwand haben, die sich nach unten erstreckt, ausgehend von der Grundplatte; und wobei der Radsitz mit der Oberseite der Aufnahme des Unterbaus über die Grundplatte fest verbunden ist.
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