DE2000883A1 - Bistabile Flip-Flop-Schaltungsanordnung - Google Patents

Bistabile Flip-Flop-Schaltungsanordnung

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DE2000883A1 DE19702000883 DE2000883A DE2000883A1 DE 2000883 A1 DE2000883 A1 DE 2000883A1 DE 19702000883 DE19702000883 DE 19702000883 DE 2000883 A DE2000883 A DE 2000883A DE 2000883 A1 DE2000883 A1 DE 2000883A1
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    • H03K3/00Circuits for generating electric pulses; Monostable, bistable or multistable circuits
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    • H03K3/286Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses by the use, as active elements, of bipolar transistors with internal or external positive feedback using means other than a transformer for feedback using at least two transistors so coupled that the input of one is derived from the output of another, e.g. multivibrator bistable
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Description

Schaffhauser Str. 580
GH 8052 Zürich / Schweiz
Patentanmeldung Bistabile Flip-Flop-Schaltungsanordnung
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine bistabile Flip-Flop-Schaltungsanordnung und auf die Verwendung dieser Flip-Flop-Schaltungsanordnung.
Bekannte bistabile Flip-Flop-Schaltungsanordnungen werden von aussen mit elektrischen Signalen angesteuert und vom einen Schaltzustand in den anderen gebracht. In vielen Fällen ist es heute erwünscht, elektrische Signale durch mechanisch bewegbare Schaltelemente zu erzeugen, ohne dass irgendwelche elektrische Kontakte betätigt werden müssen. In bekannten Anordnungen dieser oder ähnlicher Art erfolgt das berührungslose mechanische Schalten durch Erzeugen von für das Schalten notwendigen gleichstromrichtigen Signalen in Komponenten wie Feldplatten, Photowiderständen usw. und durch Verwendung dieser Signole zum Schalten der Schmitt-Trigger, Flip-Flop-Schaltungsanordnungen usw.
Die vorgeschlagene bistabile Flip-Flop-Schaltungsanordnung besitzt die Eigenschaft, dass durch die Veränderung
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des Verts mindestens eines veränderlichen Kopplungsgliedes, welches Teil der Flip-Flop-Schaltungsanordnung ist, der gewünschte Schaltzustand der Flip-Flop-Schaltungsanordnung herbeigeführt werden kann. Insbesondere ist es möglich, den Wert des mindestens einen Kopplungsgliedes berührungslos mit Schaltmitteln zu verändern, welche z. B. dem oder den Kopplungsgliedern angenähert bzw. davon entfernt werden.
Erfindungsgemäss ist die bistabile Flip-Flop-Schaltungsanordnung dadurch gekennzeichnet, dass der Kopplungskreis mit Kopplungskomponenten zwischen Ausgang und Eingang eines jeden von zwei Verstärkerelementen mindestens eine Kopplungskomponente mit veränderbarem Wert aufweist, dass in jedem stabilen Schaltzustand dfer Flip-Flop-Schaltungsanordnung nur eines dieser beiden Verstärkerelemente im verstärkenden Bereich leitend ist, und dass die Kopplungskomponenten so bemessen sind, dass sie zusammen mit jenem der zwei Verstärkerelemente, welches im verstärkenden Bereich leitend ist einen schwingfähigen Kreis bilden, dessen Schwingung einsetzt, sobald die mindestens eine veränderbare Kopplungskomponente einen bestimmten Wert in ihrem Wertbereich erreicht, wobei durch das Schwingen des Kreises, das sich im verstärkenden Bereich befindliche Verstärkerelement aus diesem Bereich gebracht, das andere Verstärkerelement im verstärkenden Bereich leitend wird, die Schwingung im schwingenden Kreis abbricht und sich die Flip-Flop-Schaltungsanordnung im anderen stabilen Schaltzustand befindet.
Als Verstärkerelement eignen sich beispielsweise Transistoren. Die veränderbaren Kopplungskomponenten können Kapazitäten, Selbstinduktivitäten oder Gegeninduktivitäten sein. Besonders vorteilhaft sind Schaltungen mit je nur einem veränderbaren Kopplungsglied oder zwei veränderbaren Kopplungsgliedern. Kopplungsglieder, deren Wert berührungslos durch Annäherung bzw. Entfernung mechanisch bewegbarer Schaltmittel geändert ! wird, ergeben eine Flip-Flop-Schaltungsanordnung, deren Schalt- j zustand berührungslos eingestellt werden kenn.
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Sehr vorteilhaft ist die Verwendung erfindiingsgemässer Flip-Flop-Schaltungsanordnungen in einem mechanisch betätigbaren Schalter. Es ist leicht möglich, veränderbare Koppliingsglieder, welche z. B. kontaktlos beeinflussbar sind, mehrerer Flip-Flop-Schal tungs anordnungen der beschriebenen- Art in einem Mehrstellungswählschalter so anzuordnen, dass in jeder Schaltstellung bzw. jeder Stellung eines Schaltrades, entsprechende Schaltelemente nach einem vorbestimmten Code die gewünschten Ausgangssignale in den einzelnen Flip-Flop-Schaltungsanordnungen des Mehrstellungswählschalters und somit an den entsprechenden Ausgängen desselben erzeugen.
Die beiden in bistabilen Flip-Flop-Schaltungsanordnungen existierenden Gleichstromkopplungspfade zwischen je dem Ausgang des einen und dem Eingang des anderen Verstärkerelementes bilden zusammen mit den Verstärkerelementen einen geschlossenen Kreis. Die diesen Kreis bildenden Komponenten können auch als Kopplungskreis vom Ausgang jedes Verstärkereiernentes zu seinem eigenen Eingang betrachtet werden. Es könnte selbstverständlich für jedes Verstärkerelement ein separater solcher Kopplungspfad gelegt werden. Wenigstens eine der Kopplungskomponenten, z. B. eine Kapazität, eine Selbstinduktivität oder eine Gegeninduktivität , ist nach, der Erfindung veränderbar. Für beide Verstärkerelemente wird der Kopplungskreis aus den selben Komponenten gebildet. Allerdings ist zu beachten, dass in jedem der beiden stabilen Zuständen der Flip-Flop-Schaltungsanordnung nur das eine oder das andere der beiden Verstärkerelemente in seinem verstärkenden Bereich leitend ist. Das andere Verstärkerelement ist in Sättigung, oder vorzugsweise gesperrt.
Die Werte der Kopplungskomponenten sollen so gewählt sein,
dass sie mit dem im verstärkenden Bereich liegenden Verstärker- ; element einen schwingfähigen Kreis bilden, dessen Schwingbedin-' gung bei einem Wert des Wertbereiches der mindestens einen
veränderbaren Kopplungskomponente erfüllt ist. Der Kopplungs-. kreis zwischen Aus- und Eingang des im verstärkenden Bereich liegenden Verstärkerelements der Flip-Flop-Schaltungsanordnung
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wird unstabil gemacht und die !Instabilität wird zum Überführen der Schaltungsanordnung vom einen in den andern Schaltzustand ausgenützt.
Die Schwingung des Schwingkreises bricht schon während des Kippens der Flip-Flop-Schaltungsanordnung ab, weil das Verstärkerelement aus dem verstärkenden Bereich gelangt und dadurch die Schwingbedingung nicht mehr erfüllt ist. Es ist möglich, die Schaltung so auszulegen, dass die Schwingung schon jeweils in der ersten Halbperiode abbricht.
Beispiele erfindungsgemässer b!stabiler Flip-Flop-Schaltungsanordnungen und veränderbare Kopplungskomponenten sind in den Zeichnungen dargestellt.
Es zeigen:
Fig. Λ Das Schema einer bistabilen Flip-Flop-Schaltungsanordnung mit zwei Kapazitäten als veränderbaren Kopplungskomponenten ,
Fig. 2 schematisch den Aufbau einer veränderlichen Kapazität, wie sie zur Realisierung einer Schaltungsanordnung gemäss Fig. 1 oder 6 verwendet werden kann,
Fig. 3 das Schema einer bistabilen Flip-Flop-Schaltungsan- ; Ordnung mit zwei Gegeninduktivitäten als veränderbaren Kopplungskomponenten, \
Fig. 4 schematisch den Aufbau einer variablen Gegeninduktivität,' wie sie zur Realisierung einer Schaltung gemäss Fig. 3 \
i verwendet werden kann, I
Fig. 5 das Schema einer bistabilen Flip-Flop-Schaltungsan- I Ordnung mit einer Selbstinduktivität als veränderbarer Kopp lungskomp onenit e,
Fig. 6 das Schema einer bistabilen Flip-Flop-Schaltungsanordnung mit einer Kapazität als veränderbarer Kopplungskomponente ,
Fig. 7 das Schema einer bistabilen Flip-Flop-Schaltungsanordnung mit zwei Selbstinduktivitäten als veränderbaren
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Kopplungskomponent en,
Fig. 8 schematisch. den Aufbau einer Seit) st induktivität mit veränderbarem Wert, wie sie zur Realisierung einer Schaltung gemäss Fig. 5 oder 7 verwendet werden kann.
Fig. 1 zeigt das Schema einer symmetrischen bistabilen Flip-Flop-Schaltung, in welcher die Yerstärkerelemente zwei n-p-n Transistoren 1,1' sind. Als veränderbare Kopplungsglieder zwischen Ausgang und Eingang der Transistoren werden zwei Kapazitäten 71 7\ deren Werte z. B. berührungslos mit mechanisch bewegbaren Schaltmitteln verändert werden können, verwendet.
Im Folgenden sei die Funktionsweise einer Schaltung gemäss Fig. 1 erläutert. Wir nehmen an, der Transistor 1 sei leitend und der Transistor 1' sperrend. Der Kopplungskreis zwischen Ausgang und Eingang des Transistors 1, der unter gewissen Bedingungen schwingfähig ist, umfasst die folgenden Elemente: Induktivität 8, Widerstand 3 mit dazu parallel geschalteter Kapazität 6, veränderliche Kapazität 71 parallel zum Transistor 1', Induktivität 8', Widerstand 3' mit dazu parallel geschalteter Kapazität 6', sowie die Basis-Kollektorstrecke des Transistors 1. Die Schwingbedingung in diesem Kreis sei erfüllt, wenn:
1) Der Transistor 1 im verstärkenden Bereich leitend ist und
2) die variable Kapazität 71 einen bestimmten Wert hat.
Die Veränderung des Wertes der Kapazität 71 erfolge berührungslos, beispielsweise dadurch, dass eine Metallplatte über die ι zwei nebeneinander liegenden Kondensotorplatten gebracht wird. Sobald die Schwingbedingung im Kopplungskreis, der zum Transistor 1 gehört erfüllt wird, geschieht folgendes:
a) Der Kopplungskreis schwingt
b) sobald die Basis-Emitter Spannung einen bestimmten Wert
, erreicht, wird der Transistor 1 in den sperrenden Zustand gesteuert.
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c) Als Folge davon, dass im Widerstand 2 nun ein kleiner Strom fliesst, wird der Spannungsabfall an diesem Widerstand 2 geringer und die Basis des Transistors 1' über die Kapazität 6 positiv gegenüber dessen Emitter.
d) Der Transistor 1' wird leitend.
e) Dadurch, dass der Transistor 1 sperrt, bricht die Schwingung im Kopplungskreis ab.
Der bistabile Flip-Flop kippt also aufgrund der Änderung des Wertes der Kapazität 71·
* In analoger Weise wird der Flip-Flop in seinen Ausgangszustand zurückversetzt, indem der Wert der Kapazität 7 durch ein Schaltelement verändert wird. Der Wert der Kapazität 71 darf dann allerdings nicht mehr die Schwingbedingung erfüllen, da in diesem Falle der Flip-Flop sofort wieder in seinen anderen Zustand zurückgebracht würde. Der Kopplungskreis umfasst an Stelle der Basis-Kollektor-Strecke des Transistors 1, selbstverständlich diejenige des Transistors 11. Die naturgemäss vorhandenen internen Basis-Kollektor-Kapazitäten der beiden Transistoren sind in diesem Beispiel der Einfachheit halber vernachlässigt.
\ Die verwendeten Komponenten können beispielsweise folgende Werte haben:
Die Widerstände 2 und 21 1 k /1
Die Widerstände 3 und 31 18 kü
Die Widerstände 4- und 4-' 15 k JX
Der Widerstand 5 220 -&-
Die Induktivitäten 8 und 8' ^y 10~6 H
Die Kapazitäten 6 und 6' > 100 pF
Bei der Verwendung von zwei n-p-n Transistoren, Typ BSY 38 (Philips) wird die Schwingbedingung in den beiden schwingfähigen
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Kreisen "bei einem Wert von rv/1O pF der Kapazität 7 "bzw. 71 erreicht.
Fig. 2 zeigt den Aufbau einer Kapazität 7? 71· Die beiden Kondensatorplatten 71» 72 mit den Zuführungen 73 sind Elemente einer gedruckten Schaltung auf einer Schaltplatte 70. Der Wert der Kapazität wird durch Annäherung bzw. Entfernung einer Metallplatte 74- an die "beiden Kondensatorplatten 71 > 72 verändert. Diese Metallplatte 74-» das Schaltmittel, kann ebenfalls in gedruckter Ausführung auf einer Schaltscheibe 75 hergestellt sein. Die Annäherung bzw. Entfernung der Metallplatte 74- an die Kondensatorplatten 71» 72 erfolgt beispielsweise durch das Drehen der Schaltscheibe 75 um eine Achse 76. Prinzipiell eignet sich aber irgend eine beliebig variable Kapazität, mit welcher der erforderliche Kapazitätswert erreicht werden kann.
Die in Fig. 3 im Schema gezeigte bistabile Flip-Flop-Schaltung ist im Aufbau ähnlich wie die Schaltung gemäss Fig. 1. An Stelle der variablen Kapazitäten 7 bzw. 71 erhält diese Schaltung die variablen Gegeninduktivitäten 9» bzw. 9* mit je den beiden Spulen 91 und 92 bzw. 91' und 92' sowie die Widerstände 10 und 10'. Zwischen Ausgang und Eingang des Transistors 1 bestehen die folgenden zwei zueinander parallel geschalteten Kopplungskreise: 10, 91» Basis-Kollektorstrecke des Transistors 1 sowie 3, 6, 92', 91', 1O1, 3', 61, 92.
Die Kreise sind so dimensioniert, dass sie bei leitendem Transistor 1 und bei einem bestimmten Wert der Gegeninduktivität schwingen. Der Wert der Gegeninduktivität 9 kann berührungslos durch mechanische bewegbare Schaltelemente, verändert werden. Analog bestehen für den Transistor 1 ' ebenfalls zwei zueinander parallel geschaltete Kreise, die unter gewissen Bedingungen schwingfähig sind. Das Kippen der Flip-Flop-Schaltungsanordnung \ von einem Schaltzustand in den andern erfolgt, sobald die j Schwingbedingung erfüllt ist; genau gleich, wie es schon im ! Beispiel von Fig. 1 beschrieben wurde. Die einezelnen Komponenteiji können beispielsweise folgende Werte haben: '
_ J 009830/1818
-8- 2ÜÜ0883
Widerstä.nde 2 und 2' CD 1 k JQ.
Widerstände 3 und 7 I je 18 kjfX
Widerstände 10 und 10' je 220 k-a
Widerstände M- und i' ' je 15 k/a
Widerstand 220
Die KapazitL it en 6 und 61 je 220 pF
Fig. 4 zeigt eine variable Gegeninduktivität mit den nur symbolisch gezeichneten Spulen 91 und 92, wobei der Wert der Gegeninduktivität beispielsweise so berührungslos verändert werden kann, dass zwischen diese eine Metallplatte 93 «*Lgebracht wird. Die Metallplatte 93 kanndreh fest mit der Achse 9ζί verbunden sein.
Inder bistabilen Flip-Flop-ßchaltungsanordnung gemäss Fig. 5 wird die Schwingbedingung durch Veränderung des Wertes Lp der Selbstinduktivität 8 (ca. 2 JiHy) erreicht. Zwischen Jedem Ausgang und Eingang der Transistoren 1 bzw. 1' ist nur die Basis-Kollektor-Kapazität C^.-, = 7 bzw. Cp^-,, = 7' vorhanden. Allerdings wäre es auch möglich, Je eine zusätzliche Kapazität hinzuzufügen. Die übrigen Kopplungskomponenten weisen Worte in der Grösscnordnung 6er in Fig. 1 und 3 beschriebenen Beispiele auf.
Die bistabile Flip-Flop-Sohr-ltungsanordnung nach Fig. G ist mit der Ausnahme, dasr nur eine der beiden Kapazitäten 7·, 7' , nämlich 7? veränderlich ist, nit der Schaltung von Fig. 1 identisch. Die Schwingbediugung im Kopplungskreis wird, Je nachdem welcher der bei.den Transistoren 1 , 1 ' im verstärk erden Bereich leitend ist, durch Einstellung von Je einem Wert C^ bzw. C., im Wertbereich der Kapazität 7 erfüllt.
Die bistabile Flip-Flop-Schaltungsarordnung, welche in Fig. 7 gezeigt ist, entspricht mit dem Unterschied, dass auch die Induktivität 8' veränderbar ist, der in Fig. 5 dargestellten ,Schaltung. Die Werte der Komponenten liegen in <1cv gleichen Grössenordnung wie bei der in Fig. 1 und 3 gezeigten Schaltung.
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Fig. 8 zeigt die Anordnung einer verändert)aren Selbstinduktivitat 8, 8'. Die symbolisch dargestellte Spule 81 ist an den "beiden Zuführungen 83 der gedruckten Schalterplatte 80 angeschlossen. Der Wert der Selbst induktiv! tat wird durch Annäherung bzw. Entfernung der Metallplatte 84 an die Spule 81 berührungslos verändert. Die Annäherung bzw. Entfernung der rietallplatte 84 an diese Spule 81 kann z. B. durch Drehen der Schaltscheibe 85 um die Achse 86 erfolgen. Die Metallplatte 84 kann ebenfalls in gedruckter Schaltweise ausgeführt sein.
Die Schwingbedingung in den schwingfähigen Kreisen setzt sich aus einer Amplituden- und einer Phasenbedingung zusammen, welche beide erfüllt sein nüssen. Die Amplitudenbedingung ist wenig kritisch. In den vorangehenden Beispielen wird mit der Werteveränderung der Kupplungskomponenten des Eintreten der Phasenbedingung bewirkt.
Fur die Beispiele von l''ig. 1, 5) 6 und 7 wird noch eine liäherung für die erfüllende Phasenbedingung fjzeigt.
Zu I<lif> 1:
Die beiden Induktivitäten 8 und 8' haben die Werte Lq bzw. L0I und es gelto Ln = LQ,. Die internen Basis-Kollektor-Kapazibaton dor Transistoren 1 und 1' seien. G^ bzw. C.,. Die beiden veränderbaren Kapazitäten 7 und 7' haben die Werte Cr-, bzw. Cr7, . Die Phasenbedingung ist für den leitenden Transistor 1, bei gesperrtem Transistor 1' vereinfacht ausgedrückt erfüllt, wenn gilt:
Cn + C^ , J^> Cr-, + Gy.
/jU J L \'λ . J >
Die feste Induktivität 8' ha.be den Wert Lo,. Die veränderbare Induktivität 8 habe den Wert Ln. Die Kapazitäten 7 "und 7' hoben die Werbe G,,y-, und C^, , . DLo Phasenbedingung ist für
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den leitenden Transistor 1, bei gesperrtem Transistor 1', vereinfacht ausgedrückt erfüllt, wenn:
L8' .. 0BKl
Ji8 CBK1'
Zu Fi c- 6:
-Die beiden Induktivitäten 8 und 8' haben die festen Worte Lq bzw. Lp, und es feite Lo = Lo ι. Die in de?· Zeichnung nicht dargestellten Basis-Kollektorkapazitäten der Transistoren 1 und V seien Cp™ bzw. Cp-^x. ,. Die feste Kapazität 71 habe den Wert Cn,. Der Wert der veränderbaren Kapazität 7 sei CU.
Die Phasenbedingung ist für den leitenden Transistor 1, bei gesperrtem Transistor 1', vereinfacht ausgedrückt erfüllt, wenn gilt:
0V h 0BKV .N °7 + GBK1
Zu i'Mg. 7:
Die veräiidorba3.'en Indukt ivi täten 8 und 81 haben die Werte Lo ^ bzw. Lg1. Die beiden Basir.-Kollektor-Kapasitäten 7 und 71 der Γ Transistoren 1 und 1' hiiben. die Werte C13x,-^ bzw. Cnxry.,. Die Phasenbedingung ist für den leitenden Transistor 1, bei gesperrtem Transistor 1', vereinfacht ausgedrückt, erfüllt, wenn gilt:
L8' ν 0BKI
L8 GBK1
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Claims (1)

  1. Patentansprüche
    Bistabile Flip-Flop-Schaltungs anordnung, dadurch gekennzeichnet, dass der Kopplungskreis mit Koppliingskomponenten (3,3', 6,6', 7,7', 8,8', 9,9', 10,10') zwisehen Ausgang und Eingang eines jeden von zwei Verstärkerelementen (1,1') mindestens eine Kopplungskomponente (7,7', 8,8', 9,9') mit; veränderbarem Wert aufweist, dass in jedem stabilen Schaltzustand der Flip-Flop-Schaltungsanordnung nur eines dieser beiden Verstärkerelemente (1,1') im verstärkenden Bereich leitend ist, und dass die Kopplungskomponenten (3,3', 6,6', 7,7', 8,8', 9,9'j 10,10') so bemessen sind, dass sie zuzsammen mit jeneia der zwei Verstärkerelemente, (z. B. 1), welches im verstärkenden Bereich leitend ist, einen schwingfähigen Kreis "bilden, dessen Schwingung einsetzt, sobald die mindestens eine veränderbare Kopplungskomponente (7,7', 8,8', 9,9') einen bestimmten Wert in ihrem Wertbereich erreicht, wobei durch das Schwingen des Kreises, das sich im verstärkenden Bereich befindliche Verstärkerelement (z. B. 1) aus diesem Boreich gebracht, das andere Verstärkerelement (z. B. 11) ii.i verstärkenden Bereich leitend xcLrd, die Schwingung ίνι schwingenden Kreis abbricht und sich die Flip-Flop-Schsltungsanordnung in ihrem andern stabilen Sclmltzustnnd befindet.
    Bistabile I'lip-ilop-öchaltungs anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Wert der mindestens einen veränderlichen Kopplungskomponente (7,7', 8,8', 9,9') berührungslos durch Annäherung und Entfernung mechanisch bewegbarer ßchaltmittel (7^, 84, 9^) veränderbar ist.
    3. Bistabile Flip-Flop-Schaltungsariordiiung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine veränder liche Kopplungskomponente eine Kapazität (7,7') ist.
    4-. Bistabile Flip-Flop-Schaltungs an Ordnung nach Anspruch 3,
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    dadurch gekennzeichnet, dans diese eine einzige veränderbare Kapazität (7, Fig. 6) aufweist.
    5· Bistabile Flip-Flop-Schaltungsanordnung nach Anspruch 3> 'dadurch gekennzeichnet, dass sie zwei veränderbare Kapazitäten (7,7', Fig. 1) aufweist.
    6. Bistabile Flip-Flop-Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine veränderbare Kupplungskomponente eine Selbstinduktivität (8,8') ist.
    7· Bistabile Flip-Flop-Sohaltungsanordnung nach Anspruch 6, dsdurch gekennzeichnet, dass diese eine einzige veränderbare Selbstinduktivität (8, Fig. 5) aufweist.
    8. Bistabile Flip-Flop-Schaltungsanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass diese zwei veränderbaren Selbstxndulctivitaten (8, 8', Fig. 7) aufweist.
    9. Bist<?bile Flip-Flop-Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Mindestens eine veränderbare Kupplungskomponente eine Gogoninduktivität (9, 9') ist.
    10. Bistabile Flip-Flop-Schaltungspnordrmng nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass diese eine einzige veränderbare Gegeninduktivität aufweist.
    11. Bistabile Flip-Flop-Schaltungsanordnung nach Anspruch 9» dadurch gekennzeichnet, dass diese zwei veränderbare Gegeninduktivitäten aufweist.
    12. Bistabile Flip-Flop-Schaltungsanordnung nach einen der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die
    ' zwei Verstärlrerelcraente (1, 1') Transistoren sind.
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    ORIGINAL
    13· Verwendung mindestens einer "bistabilen Flip-Flop-Schaltungc anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche als Schaltelement in einen mechanisch betätigbaren Schalter, in welchem die Schaltstation durch berührungsloses Verändern mit mechanisch bewegbaren Schaltelementen von mindestens dem einen veränderbaren Kopplungsglied ausgeübt wird.
    14. Verwendung mindestens einer bistabilen Flip-Flop-Schaltungs-BJiordnung gemäss Anspruch 13 in einem Schalter, dadurch gekennzeichnet, dass die bewegbaren Schaltelemente mit der Achse eines Schaltrades drehfest verbunden sind.
    15· Verwendung bistabiler Flip-Flop-Schaltungsanordnungen gemäss Anspruch 13 oder 14 in Mehrstellungswählschaltern mit riechanisch betätigbarem Schaltrad.
    Der Patentanwalt
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    BAD
DE19702000883 1969-01-21 1970-01-09 Bistabile flip flop schaltungsanordnung Withdrawn DE2000883B2 (de)

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CH81969A CH509014A (de) 1969-01-21 1969-01-21 Bistabile und umsteuerbare Flip-Flop-Schaltungsanordnung

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CH (1) CH509014A (de)
DE (1) DE2000883B2 (de)
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