DE20008972U1 - Angebotsmappe mit Steckverschluß - Google Patents

Angebotsmappe mit Steckverschluß

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DE20008972U1 DE20008972U DE20008972U DE20008972U1 DE 20008972 U1 DE20008972 U1 DE 20008972U1 DE 20008972 U DE20008972 U DE 20008972U DE 20008972 U DE20008972 U DE 20008972U DE 20008972 U1 DE20008972 U1 DE 20008972U1
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42FSHEETS TEMPORARILY ATTACHED TOGETHER; FILING APPLIANCES; FILE CARDS; INDEXING
    • B42F7/00Filing appliances without fastening means
    • B42F7/02Filing appliances comprising only one pocket or compartment, e.g. single gussetted pockets

Landscapes

  • Sheet Holders (AREA)

Description

Anmelder: Reithmayer Roland
Unser Zeichen: 11120 DE
ANGEBOTSMAPPE
Die Erfindung betrifft eine Angebotsmappe mit einem Steckverschluss.
Im Geschäftsleben ist es üblich, Angebote, Abrechnungen, Pläne, Tabellen etc. den Geschäftspartnern in einem Umschlag oder in einer Mappe - üblich ist Format DIN C 4 - zu präsentieren, die aus einem einmal gefalteten Bogen stärkeren Papiers, Karton oder dergleichen besteht und bedruckt sein kann. Solche Angebotsmappen haben entweder eine Heftvorrichtung oder einschlagbare Klappen an einer, zwei oder mehreren Kanten einer Hälfte des Faltbogens, um die eingelegten Schriftstücke aufzunehmen.
Ferner sind bereits Angebotsmappen bekannt, bei denen eine Falthälfte an seiner Längsseite und an seiner unteren Querseite je eine einschlagbare Klappe hat, die ineinander gesteckt werden können. Auf diese Weise werden Schriftstücke in der Mappe aufgenommen und können nicht ohne weiteres herausfallen.
Die beiden einschlagbaren Klappen werden herkömmlich dadurch verbunden, dass eine der Klappen einen Fortsatz hat, der in einen entsprechenden Ausschnitt der anderen Klappe hineingesteckt wird. Der Fortsatz kann hakenförmig ausgebildet sein und der Ausschnitt versetzt dazu liegen, so dass sich die Klappen ineinander verhaken.
Um eine einfachere Verriegelung der Klappen unter Einhaltung der Formstabilität zu ermöglichen, weist eine der Klappen einen bogenförmigen Fortsatz auf, der entlang seiner Grundlinie einen Einschnitt aufweist, wobei die andere Klappe einen Schlitz hat, der so gelegen ist, dass der Fortsatz durch ihn hindurch gesteckt werden kann. Mit derartigen Angebotsmappen läßt sich der Verschluss auch mit einer Hand manuell realisieren, wobei im verriegelten Zustand die beiden Klappen unter Einhaltung der Formstabilität flachliegend angeordnet sind. Wird der Fortsatz in die andere Klappe eingeschoben, biegt er sich leicht
auf, der aufgebogene Teil hakt sich in den Schlitz der anderen Klappe fest, und die Klappen lassen sich nicht mehr ohne weiteres auseinanderziehen.
Nachteil dieser Verriegelungstechnik ist, dass gerade bei großen Füllmengen der Fortsatz einer großen Belastung ausgesetzt ist und der Schlitz weiter einreißt, unter Umständen gar ganz durchreißt, was zu einem Abriss des Fortsatzes und letztendlich zu einer Entriegelung der beiden Klappen führt.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die Angabe einer Angebotsmappe, die sowohl eine möglichst einfache Verriegelung der beiden Klappen ermöglicht, als auch die Verriegelung selbst unter Belastung, beispielsweise durch Befallen der Angebotsmappe mit einem Stapel Papier, nicht aufreißen läßt.
Diese Aufgabe wird durch eine Angebotsmappe gemäß Anspruch 1 gelöst. Vorteilhafte weitere Ausführungsformen sind in den Unteransprüchen dokumentiert.
Bevorzugt beträgt die Einschnittslänge im bogenförmigen Teil des Fortsatzes etwa 5 bis etwa 20 Prozent und besonders bevorzugt etwa 10 bis etwa 15 Prozent der Grundlinienlänge des Fortsatzes. Mit diesen Bemaßungen sind besonders vorteilhafte Verschlüsse realisiert worden.
Bevorzugt weist der Einschnitt eine Verlängerung in Richtung des freien Endes des Fortsatzes auf. Der Fortsatz kann sich nach dem Einschieben in die andere Klappe leicht aufbiegen. Der aufgebogene Teil hakt sich dabei in den Schlitz der anderen Klappe fest, um die Verriegelung zu sichern.
Weiterhin bevorzugt entspricht die Länge des Schlitzes im Wesentlichen der größten Breite des Fortsatzes. Dadurch läßt sich der Schlitz leicht verriegeln und ggf. auch entriegeln.
Vorzugsweise weisen die einschlagbaren Klappen im Wesentlichen parallel zu der jeweiligen Faltenhälftenkante verlaufende Randkanten auf. Alternativ hierzu weisen die einschlagbaren
Klappen bevorzugt im Wesentlichen schräg zu der jeweiligen Faltenhälftenkante verlaufende Randkanten auf, wobei sich die einschlagbaren Klappen zu den freien, nicht verriegelbaren Endstücken verjüngen.
In einer bevorzugten Ausfuhrungsform der Erfindung ist der Fortsatz derart ausgerichtet, dass der bogenförmige Abschnitt des Fortsatzes in Richtung der äußeren Randkante des Faltbogens zeigt. In einer alternativen Ausfuhrungsform zeigt der bogenförmige Abschnitt des Fortsatzes 20 vorzugsweise in Richtung der innenliegenden Falzkante des Faltbogens.
Ausführungsformen der Erfindung sind bevorzugt, deren Falthälfte mit einschlagbaren Klappen die rechte Seite des aufgeklappten Faltbogens ist. In einer alternativen Ausführungsform befinden sich die einschlagbaren Klappen bevorzugt auf der linken Seite des aufgeklappten Faltbogens. Alternativ zu beiden vorstehenden Ausführungsformen weist eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung auf beiden Seiten des aufgeklappten Faltbogens einschlagbare Klappen auf.
Weitere Vorteile, Merkmale und Anwendungsmöglichkeiten der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels in Verbindung mit der Zeichnung.
20
Figur 1 zeigt die rechte Hälfte einer Ausfuhrungsform einer erfindungsgemäßen aufgeklappten Angebotsmappe.
Figur 2 zeigt einen erfindungsgemäßen Fortsatz mit einer geradlinigen Grundlinie.
25
Figur 3 zeigt einen erfmdungsgemäßen Fortsatz mit ein Grundlinie, die einen Winkel aufweist.
Figur 4 zeigt einen erfindungsgemäßen Fortsatz einer alternativen Ausfuhrungsform.
30
• ♦ ···
Figur 1 zeigt die rechte Hälfte einer Ausführungsform einer erfindungsgemäßen aufgeklappten Angebotsmappe. Die aufgeklappte rechte Seite einer Angebotsmappe zeigt eine Falthälfte 10, welche an ihrer unteren Seite eine Klappe 12 und an ihrer rechten Seite eine Klappe 14 aufweist, die jeweils durch einen Falz mit der Falthälfte verbunden sind und am Falz in der Darstellung der Figur 1 nach innen eingeschlagen sind. In der Klappe 14 ist ein Schlitz 16 senkrecht zu den Klappenkanten eingestanzt. Dieser Schlitz 16 wirkt mit einem Fortsatz 20, welcher an der Klappe 12 gebildet ist, zusammen. Der Fortsatz 20 kann durch den Schlitz 16 hindurchgesteckt und auf diese Weise an der Klappe 14 verriegelt werden. Die Grundlinie 24 des Fortsatzes 20 weist einen Einschnitt 26 auf, so dass der Fortsatz problemlos mit einer Hand in den Schlitz 16 einsteckbar ist. Nach dem Einrasten läßt sich der Fortsatz 20 nicht ohne weiteres aus dem Schlitz 16 entnehmen. Figur 1 zeigt den Verschluss in verriegeltem Zustand.
Der bogenförmige Abschnitt des Fortsatzes 20 weist in Richtung der äußeren Randkante der Falthälfte. Die Kanten der Klappen 12 und 14 sind im Wesentlichen parallel zu den entsprechenden Falzkanten und bilden eine im Wesentlichen rechtwinklige volldeckende Tasche.
In Figur 2 ist der Fortsatz 20 dargestellt, der sich an der Klappe 12 aus Figur 1 befindet. Auf der rechten Seite des Fortsatzes 20 befindet sich der Abschnitt mit rechtwinkligen Randkanten. Auf der linken Seite des Fortsatzes 20 verläuft die Randkante bogenförmig. Die geradlinige Grundlinie 24 des Fortsatzes 20 weist im bogenförmigen Abschnitt des Fortsatzes 20 einen Einschnitt 22 auf, der etwa 5 bis etwa 20 Prozent der Grundlinienlänge ausmacht.
Zur Förderung der Steckhalterung ist der Einschnitt 22 um ein Stück 26 verlängert, das kürzer als der Einschnitt 22 ist und in Richtung auf das freie Ende des Fortsatzes 20 verläuft.
Figur 3 zeigt eine alternative Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Fortsatzes 30, der sich an einer unteren Klappe 12' befindet. Auf der rechten Seite des Fortsatzes 30 befindet sich wiederum der Abschnitt mit rechtwinkligen Randkanten. Auf der linken Seite des Fortsatzes 30 verläuft die Randkante bogenförmig. Die Grundlinie 34 ist in diesem Ausführungsbeispiel nicht geradlinig, sondern sie weist einen Winkel auf. Die Grundlinie 34
des Fortsatzes 30 weist im bogenförmigen Abschnitt des Fortsatzes 30 einen Einschnitt 32 auf. Zur Förderung der Steckhalterung ist der Einschnitt 32 um ein Stück 36 verlängert, das kürzer als der Einschnitt 32 ist und in Richtung auf das freie Ende des Fortsatzes 30 verläuft.
Der bogenförmige Abschnitt des Fortsatzes 30 weist in Richtung der innenliegenden Falzkante der Falthälfte. Die Kanten der Klappen 12' und 14' (nicht gezeigt) verlaufen schräg zu den entsprechenden Falzkanten bzw. Außenkanten.
Figur 4 zeigt eine weitere alternative Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Fortsatzes, der sich an einer unteren Klappe 12" befindet. In dieser Ausführungsform befindet sich wiederum der Abschnitt mit rechtwinkligen Randkanten auf der rechten Seite und der Abschnitt mit der bogenförmigen Randkante auf der linken Seite des Fortsatzes 40. Der Fortsatz 40 weist an der Übergangsstelle von bogenförmigen Abschnitt des Fortsatzes zur Randkante der Klappe 12" einen Einschnitt 42 auf, der in Richtung des freien Endes des bogenförmigen Abschnittes zeigt.
Der bogenförmige Abschnitt des Fortsatzes 40 weist in Richtung der äußeren Randkante der Falthälfte. Die Kanten der Klappen 12" und 14" (nicht gezeigt) verlaufen schräg zu den entsprechenden Falzkanten bzw. Außenkanten.
20

Claims (13)

1. Angebotsmappe, bestehend vorzugsweise aus einem zu etwas über Schriftstückgröße einmal gefalteten kartonähnlichen Papierbogen oder dergleichen, dessen mindestens eine Falthälfte (10) an mindestens zwei benachbarten Kanten einschlagbare Klappen (12, 12', 12", 14, 14', 14") aufweist, die sich in an sich bekannter Weise ineinanderstecken oder anderweitig miteinander verbinden lassen, wobei eine der Klappen (12, 12', 12") einen Fortsatz (20, 30, 40) aufweist und die andere Klappe (14, 14', 14") einen Schlitz (16) aufweist, der so angeordnet ist, daß der Fortsatz (20, 30, 40) durch ihn hindurch gesteckt werden kann, dadurch gekennzeichnet, dass der Fortsatz (20, 30, 40) zwei Abschnitte aufweist, von denen einer im Wesentlichen rechtwinklige Kanten und der andere eine bogenförmige Außenkante aufweist, wobei einer der Abschnitte einen Einschnitt (22, 32, 42) aufweist.
2. Angebotsmappe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Einschnitt (22, 32) entlang der Grundlinie (24, 34) des Fortsatzes (20, 30) verläuft.
3. Angebotsmappe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Einschnitt (22, 32) des Fortsatzes (20, 30) eine Länge hat, die etwa 5 bis etwa 20 Prozent der Länge der Grundlinie beträgt.
4. Angebotsmappe nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Einschnitt (22, 32) des Fortsatzes (20, 30) eine Länge hat, die etwa 10 bis etwa 15 Prozent der Länge der Grundlinie beträgt.
5. Angebotsmappe nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das auf der Grundlinie (24, 34) positionierte innenliegende Ende des Einschnitts (22, 32) um ein Stück (26, 36) in Richtung auf das freie Ende des Fortsatzes verlängert ist.
6. Angebotsmappe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge des Schlitzes (16) im Wesentlichen gleich der Breite des Fortsatzes (20, 30, 40) an dessen größter Ausdehnung ist.
7. Angebotsmappe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die einschlagbaren Klappen (12, 14) im Wesentlichen parallel zu der jeweiligen Faltenhälftenkante verlaufende Randkanten aufweisen.
8. Angebotsmappe nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die einschlagbaren Klappen (12', 12", 14', 14") im Wesentlichen schräg zu der jeweiligen Faltenhälftenkante verlaufende Randkanten aufweisen, wobei sich die einschlagbaren Klappen (12', 12", 14', 14") zu den freien, nicht verriegelbaren Endstücken verjüngen.
9. Angebotsmappe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die bogenförmige Hälfte des Fortsatzes (20, 40) in Richtung der Außenkante des Faltbogens zeigt.
10. Angebotsmappe nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die bogenförmige Hälfte des Fortsatzes (30) in Richtung der innenliegenden Falzkante des Faltbogens zeigt.
11. Angebotsmappe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die einschlagbaren Klappen (12, 12", 14, 14") auf der rechten Seite des Faltbogens ausgebildet sind.
12. Angebotsmappe nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die einschlagbaren Klappen (12', 14") auf der linken Seite des Faltbogens ausgebildet sind.
13. Angebotsmappe nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die einschlagbaren Klappen (12, 12', 12", 14, 14', 14") auf beiden Seiten des Faltbogens ausgebildet sind.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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