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Installationsleiste für Küchenmöbel Die Erfindung betrifft eine Installationsleiste
für Küchen möbel aus einem auf der Oberseite eines Küchenschrankes zur Wand hin
anzubringenden längslaufenden Hohlprofil, in dessen auswechselbar angebrachter Frontplatte
Steckdosen und Ge räte wie Küchenuhr, Kurzzeitmesser u.dgl. eingelassen sind.
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Installationsleisten dieser Art sind in verschiedener Ausführungs
bekannt. So hat man schon Rück-, Boden- und Deckleistenteil einstückig als Kunststoff-U-profil
ausgeführt, an dessen Vorderseite eine durchgehende Frontplatte, in welcher fest
die benötigten Geräte angebracht sind, lösbar gehalten ist0 Wenn dabei eine Änderung
vorgenommen werden soll,- so muß die ganze Frontplatte ausgewechselt und neu gefertigt
werden. Die einstückige Trägerleiste erfordert teuere Herstellungswerkzeuge und
läßt sichs wenn sie dicht an der Zimmerwand angebracht wird, nicht ohne weiteres
so verformen, daß die Frontplatte ausgewechselt werden kann.
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Da zu-dem die Frontplatte als au3schneidbarer Tragteil wenig ansehlich
ist, muß -neist die Frontseite noch durch zusätzliche Deckplattenteile überdeckt
werden, Überdies ist die Leiste allseitig völlig abgeschlossen0 Defekte Geräteteile
wie schmorende kontakte können su einer unzulässig großen Hitzeentwicklung führen
und unter Umständen einen Brand verursachen0 Aufgabe der Erfindung ist es, eine
Installationsleiste zu schaffen, bei der die Mängel der bekannten Ausführung vermieden
sind, die aus möglichst einfach gestalteten Teilen aufgebaut ist und sich leicht
und bequem ohne zusätzliche hilfsmittel oder Ersatzteile veränderlichen Anforderungen
anpassen läßt.
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Dies wird erfindungsgemäß vor allem erreicht durch zwei getrennte
Boden- und Deckleistenteile mit an ihren vorderen und hinteren Rändern angeformten
Längsführungen für die Rander von mehreren nebeneinander auswechselbar einzufüngenden
Front- und Rückleistenteilen. Die gesamte Leiste ist dabei aufgelöst in praktisch
vier im wesentlichen ebene Leistenteile, wobei nur die oben und unten liegenden
Teile mit entsprechenden Ansclußmöglichkeiten versehen werden müssen, sich also
mit verhältnismäßig geringen Werkzeugkosten herstellen lassen0 Hinsichtlich der
Gestaltung von Rück- und Frontteilen ist man dagegen völlig frei, man kann insbesondere
die vorn und hinten liegenden Leistenteile mit beliebiger Länge und Form ausführen,
ohne den Zusammenhalt wesentlich zu verändern. So lassen sich lialterungen für die
verschiedenartigen Gerade nach Belieben abwechselnd mit mehr oder weniger langen
Deckplattenteielen kombinieren.
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Man kann auch die einzusetzenden Geräteteile vor d*w einbau durch
Kabel verbinden die maximale Länge haben und ich
beim Einbau auf
kürzere Abstande-im Hohlraum der Leiste frei zusammenlegen Die Rückt und Frontleistenteile
köenen gleiche Länge haben, so daß selbstätig in der Rückseite der Leiste hinter
den Gerätehalterungen Aussparungen gebildet werden, die eine Luftumwälzung ermöglichen
und damit eine Überhitzung vermeiden. Für die Rückleistenteile lassen sich dann
auch billige brennbare Stoffe wie Ifolz verwenden, ohne daß dadurch die Feursicherheit
vermindert wird. Da die einzelnen Frontleistenteile ausschließlich Rechteckform
haben, müssen sie nicht aus ausschneidbaren Werkstoffen gefertigt werden, sondern
können beliebige Beschaffenheit haben, oBe mit einer lackierten oder auch mit Verzierungen
ausgeführten Oberfläche, bzw. als Metallplatten mit Emaille- oder gar Keramikschicht
versehen werden.
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Nach einem weiteren Erfindungsvorschlag werden zur Bildung einer in
sich steifen U-Leiste die Rückleistenteile kräf tiger als die übrigen Leistenteile
und die hinteren Führungen und Eingriffsteile mehrfach kräft-iger und breiter als
die vorderen ausgeführt. Die Rücksleistenteile, die sich jeweils nur über einen
Teil der gesamten Leistenlänge zu erstrecken brauchen, bilden dann den eigentlichen
tragenden Teil der gesamten Leiste, Da sie ständig abgedeckt sind lassen sich beliebige
verfügbare und prieiswerte Werkstoffe verwenden, Die vorderen Ränder von Front-
und Rückleistenteilen werden dagegen freitragend hinreichend gehalten und be dürfen
keiner wesentlichen Versteifung durch die Frontleistenteile. Diese können daher
entsprechend dünn ausgeführt werden und lassen sich auch bei fest eingebauter Leiste
leicht durch Hochwinkeln des Deckleistenteiles auswechslen.
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Die Änderiung der Installationsanordnung ist daher außerordentlich
bequem
Die einzelnen Geräteteile werden zweckmäßigerweise in gesonderten
Rechteck-Trägerplatten angebracht, die sich in die Führungen der Boden- und Deckprofilteile
ein- und an seitliche Frontplattenteile anfügen lassen. Um dabei sich seitlich bildende
Fugen abzudecken, werden die Trägerplatten vorzugsweise mit seitlichen Anschlußlappen
versehen, welche die Enden der anschließenden Frontleistenteiie hin tergreifen und
eine Verbundwirkung schaffen.
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Die Führungen werden bevorzugt durch Jeweils zwei Leisten ansätze
gebildet, deren lichte Weite in unbelastetem Zustand um so viel kleiner ist als
die Eingriffsweite an Rront- und Deckleistenteilen, daß an allen vier Eingriffs
stellen eine federnde Vorspannung im Sinne einer Verstei fung der rohr£örmigen Installationsleiste
entsteht. Auf die Leiste einwirkende Verformungskräfte rufen daher Rückstellkräfte
an allen vier Führungs- bzw. Einspannstellen hervor.
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Eine weitere Versteifung der Leiste läßt sich dadurch er zielen, daß
die mittleren Einspannebenen der einzelnen Führungen gegenüber der mittleren Halterungsebene
der Front-und Deckleistenteile so geneigt sind, daß die benachbarten Leistenteile
in den Führungen entgegengesetzte Biegemomente aufeinander ausüben. So können 203.
alle Führungen nach außen geneigt und die inneren Leistenansätze biegesteifer als
die äußeren ausgeführt werden. Bei der zusammengesetzten Leiste werden dann alle
Beistenteile im Sinne einer leicht kovexen Wölbung verspannte Bei dünnen Teilen
können selbstverständlich die Verformungs wirkungen durch entgegengesetzte Formgebung
im ungespannten Zustan.d aus= geglichen werden0 Die inneren Leistenteile besitzen
zweckmäßigerweise zu ihren
freien Enden hin eine zum äußeren Leistenansatz
vorragenden Eingriffswulst, und die Rückleistenteile können im Bereich der Eingriffswulste
mit Rastnuten versehen werden. Auch dabei läßt sich die Deckeleiste ohne weiteres
von oben ein drücken, während ein Abheben bei entsprechender Formgebung der Wulste
nur an den Frontleistenteilen möglich ist. Um diese begrenzte Verformung für Auswechselvorgänge
zu er möglichen, werden Boden una Deckprofilteile vorzugsweise aus einem steilfelastischen
Werkstoff wie Hart-PVC ausge führt und besitzen an den Anlagesteilen mit Schrank
und Wand angeformte Wischlappen aus einem gummiartigem Werkstoff wie Weich-PVC.
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Die Zeichnung gibt eine beispiel-sweise Ausführungsform der Erfindung.
/Es zeigen: wieder Fig. 1 eine räumliche Darstellung einer erfindungsge mäßen Installationsleiste
9 Fig. 2 eine Frontansicht einer Geräteträgerplatte, Fig. 3 eine Seitenansicht dieser
Trägerplatte und Fig. 4 einen waagerechten Schnitt durch die Leiste im Bereich einer
Trägerplatte etwa nach der Linie IV-IV in Fig. 2 Mit 1 und 2 sind in der Zeichnung
Baden- und Deckleistenteile und mit 3 und 4 Rück und Frontleistenteile beziechnet.
Während die Leistenteile 1 und 2 über die gesamte Leistenlänge durchgeführt sind
werden die leistenteile 3 und 4 in kürzeren, in der Regel gleichbleibenden Längen
ausgeführt. Zwischen den Frontleistenteilen werden dann Trägerplatten 5 eingefügt,
wie sie in den Fig. 2 und 3 dargestellt sind und beispielsweise eine Steckdose 6
oder andere Geräteteils halten. Hinter diesen Trägerplatten und den
entsprechenden
Geräten ist, wie Fig. 4 erkennen läßt, in der Rückseite der sonst geschlossenen
Leiste zwischen zwe Rückleistenteilen 3 eine Öffnung 7 gebildet, durch welche hindurch
Luft zirkulieren kann0 Während die Leistenteile 3 und 4 ausschließlich eben ausgeführt
sind, befinden sich an den teistenteilen 1 und 2 Klemmführungen 11, 12 bzw. 21,
22, die jeweils durch zwei Leistenansätze 13 bis 16 bzw. 23 bis 26 gebildet sind.
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Während die teistenansätze 13, 23 und 26 relativ dünn und in gleichbleibender
Dicke ausgeführt sind und der Leistenansatz 16 zu seinem Ende hin leich verjüngt
ist, sind die inneren Leistenansätze 14, 15, 24, 25 dicker und damit biegesteifer
ausgeführt und besitzen an ihren Enden zum anderen Leistenansatz hin vorragende
keilförmige Rastnasen 17, 27 bzw. Klemmnasen 18,28.
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Für den Eingriff der Keilnasen 17127 sind in den als Sperrholzplatten
ausgeführten Rückleistenteilen 3 Eingriffsnuten 31 und 32 vorgesehene Die leistenteile
1 und 2 bestehen aus steifelastischem Werkstoff wie PVC und sind mit scharf zulaufenden
Wischlappen 19 bzw. 29 aus Weich- PVC zur Abdichtung gegenüber der Schrank platte
bzw. der Wand versehen.
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Der lichte Abstand zwischen den zusammenwirkenden Leistenansätzen
ist wesentlich kleiner als der Eingriffsabstand gehalten, so daß die benachbarten
Teile an den Fuhrungs-Eingriffs stellen federnd gegeneinander verspannt werden.
Zudem sind die Führungen derart aus den mittleren Verbindungeebenen nach außen gewinkelt,
das alle benachbarten Teile ein Biegemoment aufeinander ausüben, wobei alle Leistenteile
leicht konvex gebogen werden, wodurch die rohrförmige
Leiste weiter
versteift wird.
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Die Raupttragkraft wird hierbei von den rückseitigen Führungen übernommen,
die breiter und kräftiger als die vorderen ausgeführt sind und die relativ dicken
Rückleistenteile 3 mit,den Teilen 1 und 2 zu-einem kräftigen Profil verbinden. Die
Frontleistenteile 4 können dagegen dünner ausgeführt werden, sollen aber andererseits
ein möglichst ansehnliches Bild ergeben und lassen sich beispielsweise als polierte,
lakierte, emaillierte Blenchplatten od.dgl.
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ausführen. Wenn man den Deckleistenteil 2 etwas- üach oben ausbiegt,
so können die Frontleistenteile leicht ausgewech selt werden. Es ist auch die Keilnase
27 nach oben hin abgeschrägt, so daß sich grundsätzlich die ganze Deckleiste abheben.
läßt, während die Rückleiste durch die Nase 17 an dem auf dem Schrank festgheschraubten
Bodenleistenteil 1 festgehalten wird An den freiliegeneden Stirnflächen werden die
Leisten in an sich bekannter Weise durch entsprechend geformte und nicht dargestellte
Endkappen verschlossen.
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Zwischen einzelnen Frontleistenteilen lassen sich nun nach Belieben
rechteckförmige Geräte-Trägerplatten nach den Fig.
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2 und 3-einschalten, welche die gleiche Höhe und Dicke wie die, Frontleistenteile
haben und damit auch in die Führungen 12,22 eingreifen können, Zur Seite hin schließen
sie bündig an die Frontleistenteile an und hintergreifen diese mittels Winkelansätzen
51 zwischen den Leistenansätzen 18 und 28.
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Die Geräte selbst werden in entsprechend, z.B. kreisförmig auszubildenden
Aussparungen 52 der Trägerplatten angebracht und können frei zur Leistenrückseite
hi.n vorragen. In der Leistenmitte können nach Belieben die elektrischen Anschlüsse
verlegt werden und lassen sich, da
die Leiste selbst mit ausreichendem
Abstand zur Wand verlegt wird, durch die Zwischenräume 7 hindurch nach außen führen.
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Abweichend von der dargestellten Ausführung kann die Form der einzehen
Leistenteile auf mancherlei Weise verändert werden. So kommt man in der Regel mit
Frontleistenteilen gleichbleibender Lange aus0 Im Prinzip lassen sioh auch diese
Leistenteile auf Länge schneiden, wobei zweckmäßigerweise die Schnittstelle durch
die Endkappen überdeckt werden sollte,