DE2002155A1 - Installationsleiste fuer Kuechenmoebel - Google Patents

Installationsleiste fuer Kuechenmoebel

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DE2002155A1 DE19702002155 DE2002155A DE2002155A1 DE 2002155 A1 DE2002155 A1 DE 2002155A1 DE 19702002155 DE19702002155 DE 19702002155 DE 2002155 A DE2002155 A DE 2002155A DE 2002155 A1 DE2002155 A1 DE 2002155A1
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G3/00Installations of electric cables or lines or protective tubing therefor in or on buildings, equivalent structures or vehicles
    • H02G3/02Details
    • H02G3/08Distribution boxes; Connection or junction boxes
    • H02G3/12Distribution boxes; Connection or junction boxes for flush mounting
    • H02G3/128Distribution boxes; Connection or junction boxes for flush mounting in plinths, channels, raceways or similar

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Connection Of Plates (AREA)

Description

  • Installationsleiste für Küchenmöbel Die Erfindung betrifft eine Installationsleiste für Küchen möbel aus einem auf der Oberseite eines Küchenschrankes zur Wand hin anzubringenden längslaufenden Hohlprofil, in dessen auswechselbar angebrachter Frontplatte Steckdosen und Ge räte wie Küchenuhr, Kurzzeitmesser u.dgl. eingelassen sind.
  • Installationsleisten dieser Art sind in verschiedener Ausführungs bekannt. So hat man schon Rück-, Boden- und Deckleistenteil einstückig als Kunststoff-U-profil ausgeführt, an dessen Vorderseite eine durchgehende Frontplatte, in welcher fest die benötigten Geräte angebracht sind, lösbar gehalten ist0 Wenn dabei eine Änderung vorgenommen werden soll,- so muß die ganze Frontplatte ausgewechselt und neu gefertigt werden. Die einstückige Trägerleiste erfordert teuere Herstellungswerkzeuge und läßt sichs wenn sie dicht an der Zimmerwand angebracht wird, nicht ohne weiteres so verformen, daß die Frontplatte ausgewechselt werden kann.
  • Da zu-dem die Frontplatte als au3schneidbarer Tragteil wenig ansehlich ist, muß -neist die Frontseite noch durch zusätzliche Deckplattenteile überdeckt werden, Überdies ist die Leiste allseitig völlig abgeschlossen0 Defekte Geräteteile wie schmorende kontakte können su einer unzulässig großen Hitzeentwicklung führen und unter Umständen einen Brand verursachen0 Aufgabe der Erfindung ist es, eine Installationsleiste zu schaffen, bei der die Mängel der bekannten Ausführung vermieden sind, die aus möglichst einfach gestalteten Teilen aufgebaut ist und sich leicht und bequem ohne zusätzliche hilfsmittel oder Ersatzteile veränderlichen Anforderungen anpassen läßt.
  • Dies wird erfindungsgemäß vor allem erreicht durch zwei getrennte Boden- und Deckleistenteile mit an ihren vorderen und hinteren Rändern angeformten Längsführungen für die Rander von mehreren nebeneinander auswechselbar einzufüngenden Front- und Rückleistenteilen. Die gesamte Leiste ist dabei aufgelöst in praktisch vier im wesentlichen ebene Leistenteile, wobei nur die oben und unten liegenden Teile mit entsprechenden Ansclußmöglichkeiten versehen werden müssen, sich also mit verhältnismäßig geringen Werkzeugkosten herstellen lassen0 Hinsichtlich der Gestaltung von Rück- und Frontteilen ist man dagegen völlig frei, man kann insbesondere die vorn und hinten liegenden Leistenteile mit beliebiger Länge und Form ausführen, ohne den Zusammenhalt wesentlich zu verändern. So lassen sich lialterungen für die verschiedenartigen Gerade nach Belieben abwechselnd mit mehr oder weniger langen Deckplattenteielen kombinieren.
  • Man kann auch die einzusetzenden Geräteteile vor d*w einbau durch Kabel verbinden die maximale Länge haben und ich beim Einbau auf kürzere Abstande-im Hohlraum der Leiste frei zusammenlegen Die Rückt und Frontleistenteile köenen gleiche Länge haben, so daß selbstätig in der Rückseite der Leiste hinter den Gerätehalterungen Aussparungen gebildet werden, die eine Luftumwälzung ermöglichen und damit eine Überhitzung vermeiden. Für die Rückleistenteile lassen sich dann auch billige brennbare Stoffe wie Ifolz verwenden, ohne daß dadurch die Feursicherheit vermindert wird. Da die einzelnen Frontleistenteile ausschließlich Rechteckform haben, müssen sie nicht aus ausschneidbaren Werkstoffen gefertigt werden, sondern können beliebige Beschaffenheit haben, oBe mit einer lackierten oder auch mit Verzierungen ausgeführten Oberfläche, bzw. als Metallplatten mit Emaille- oder gar Keramikschicht versehen werden.
  • Nach einem weiteren Erfindungsvorschlag werden zur Bildung einer in sich steifen U-Leiste die Rückleistenteile kräf tiger als die übrigen Leistenteile und die hinteren Führungen und Eingriffsteile mehrfach kräft-iger und breiter als die vorderen ausgeführt. Die Rücksleistenteile, die sich jeweils nur über einen Teil der gesamten Leistenlänge zu erstrecken brauchen, bilden dann den eigentlichen tragenden Teil der gesamten Leiste, Da sie ständig abgedeckt sind lassen sich beliebige verfügbare und prieiswerte Werkstoffe verwenden, Die vorderen Ränder von Front- und Rückleistenteilen werden dagegen freitragend hinreichend gehalten und be dürfen keiner wesentlichen Versteifung durch die Frontleistenteile. Diese können daher entsprechend dünn ausgeführt werden und lassen sich auch bei fest eingebauter Leiste leicht durch Hochwinkeln des Deckleistenteiles auswechslen.
  • Die Änderiung der Installationsanordnung ist daher außerordentlich bequem Die einzelnen Geräteteile werden zweckmäßigerweise in gesonderten Rechteck-Trägerplatten angebracht, die sich in die Führungen der Boden- und Deckprofilteile ein- und an seitliche Frontplattenteile anfügen lassen. Um dabei sich seitlich bildende Fugen abzudecken, werden die Trägerplatten vorzugsweise mit seitlichen Anschlußlappen versehen, welche die Enden der anschließenden Frontleistenteiie hin tergreifen und eine Verbundwirkung schaffen.
  • Die Führungen werden bevorzugt durch Jeweils zwei Leisten ansätze gebildet, deren lichte Weite in unbelastetem Zustand um so viel kleiner ist als die Eingriffsweite an Rront- und Deckleistenteilen, daß an allen vier Eingriffs stellen eine federnde Vorspannung im Sinne einer Verstei fung der rohr£örmigen Installationsleiste entsteht. Auf die Leiste einwirkende Verformungskräfte rufen daher Rückstellkräfte an allen vier Führungs- bzw. Einspannstellen hervor.
  • Eine weitere Versteifung der Leiste läßt sich dadurch er zielen, daß die mittleren Einspannebenen der einzelnen Führungen gegenüber der mittleren Halterungsebene der Front-und Deckleistenteile so geneigt sind, daß die benachbarten Leistenteile in den Führungen entgegengesetzte Biegemomente aufeinander ausüben. So können 203. alle Führungen nach außen geneigt und die inneren Leistenansätze biegesteifer als die äußeren ausgeführt werden. Bei der zusammengesetzten Leiste werden dann alle Beistenteile im Sinne einer leicht kovexen Wölbung verspannte Bei dünnen Teilen können selbstverständlich die Verformungs wirkungen durch entgegengesetzte Formgebung im ungespannten Zustan.d aus= geglichen werden0 Die inneren Leistenteile besitzen zweckmäßigerweise zu ihren freien Enden hin eine zum äußeren Leistenansatz vorragenden Eingriffswulst, und die Rückleistenteile können im Bereich der Eingriffswulste mit Rastnuten versehen werden. Auch dabei läßt sich die Deckeleiste ohne weiteres von oben ein drücken, während ein Abheben bei entsprechender Formgebung der Wulste nur an den Frontleistenteilen möglich ist. Um diese begrenzte Verformung für Auswechselvorgänge zu er möglichen, werden Boden una Deckprofilteile vorzugsweise aus einem steilfelastischen Werkstoff wie Hart-PVC ausge führt und besitzen an den Anlagesteilen mit Schrank und Wand angeformte Wischlappen aus einem gummiartigem Werkstoff wie Weich-PVC.
  • Die Zeichnung gibt eine beispiel-sweise Ausführungsform der Erfindung. /Es zeigen: wieder Fig. 1 eine räumliche Darstellung einer erfindungsge mäßen Installationsleiste 9 Fig. 2 eine Frontansicht einer Geräteträgerplatte, Fig. 3 eine Seitenansicht dieser Trägerplatte und Fig. 4 einen waagerechten Schnitt durch die Leiste im Bereich einer Trägerplatte etwa nach der Linie IV-IV in Fig. 2 Mit 1 und 2 sind in der Zeichnung Baden- und Deckleistenteile und mit 3 und 4 Rück und Frontleistenteile beziechnet. Während die Leistenteile 1 und 2 über die gesamte Leistenlänge durchgeführt sind werden die leistenteile 3 und 4 in kürzeren, in der Regel gleichbleibenden Längen ausgeführt. Zwischen den Frontleistenteilen werden dann Trägerplatten 5 eingefügt, wie sie in den Fig. 2 und 3 dargestellt sind und beispielsweise eine Steckdose 6 oder andere Geräteteils halten. Hinter diesen Trägerplatten und den entsprechenden Geräten ist, wie Fig. 4 erkennen läßt, in der Rückseite der sonst geschlossenen Leiste zwischen zwe Rückleistenteilen 3 eine Öffnung 7 gebildet, durch welche hindurch Luft zirkulieren kann0 Während die Leistenteile 3 und 4 ausschließlich eben ausgeführt sind, befinden sich an den teistenteilen 1 und 2 Klemmführungen 11, 12 bzw. 21, 22, die jeweils durch zwei Leistenansätze 13 bis 16 bzw. 23 bis 26 gebildet sind.
  • Während die teistenansätze 13, 23 und 26 relativ dünn und in gleichbleibender Dicke ausgeführt sind und der Leistenansatz 16 zu seinem Ende hin leich verjüngt ist, sind die inneren Leistenansätze 14, 15, 24, 25 dicker und damit biegesteifer ausgeführt und besitzen an ihren Enden zum anderen Leistenansatz hin vorragende keilförmige Rastnasen 17, 27 bzw. Klemmnasen 18,28.
  • Für den Eingriff der Keilnasen 17127 sind in den als Sperrholzplatten ausgeführten Rückleistenteilen 3 Eingriffsnuten 31 und 32 vorgesehene Die leistenteile 1 und 2 bestehen aus steifelastischem Werkstoff wie PVC und sind mit scharf zulaufenden Wischlappen 19 bzw. 29 aus Weich- PVC zur Abdichtung gegenüber der Schrank platte bzw. der Wand versehen.
  • Der lichte Abstand zwischen den zusammenwirkenden Leistenansätzen ist wesentlich kleiner als der Eingriffsabstand gehalten, so daß die benachbarten Teile an den Fuhrungs-Eingriffs stellen federnd gegeneinander verspannt werden. Zudem sind die Führungen derart aus den mittleren Verbindungeebenen nach außen gewinkelt, das alle benachbarten Teile ein Biegemoment aufeinander ausüben, wobei alle Leistenteile leicht konvex gebogen werden, wodurch die rohrförmige Leiste weiter versteift wird.
  • Die Raupttragkraft wird hierbei von den rückseitigen Führungen übernommen, die breiter und kräftiger als die vorderen ausgeführt sind und die relativ dicken Rückleistenteile 3 mit,den Teilen 1 und 2 zu-einem kräftigen Profil verbinden. Die Frontleistenteile 4 können dagegen dünner ausgeführt werden, sollen aber andererseits ein möglichst ansehnliches Bild ergeben und lassen sich beispielsweise als polierte, lakierte, emaillierte Blenchplatten od.dgl.
  • ausführen. Wenn man den Deckleistenteil 2 etwas- üach oben ausbiegt, so können die Frontleistenteile leicht ausgewech selt werden. Es ist auch die Keilnase 27 nach oben hin abgeschrägt, so daß sich grundsätzlich die ganze Deckleiste abheben. läßt, während die Rückleiste durch die Nase 17 an dem auf dem Schrank festgheschraubten Bodenleistenteil 1 festgehalten wird An den freiliegeneden Stirnflächen werden die Leisten in an sich bekannter Weise durch entsprechend geformte und nicht dargestellte Endkappen verschlossen.
  • Zwischen einzelnen Frontleistenteilen lassen sich nun nach Belieben rechteckförmige Geräte-Trägerplatten nach den Fig.
  • 2 und 3-einschalten, welche die gleiche Höhe und Dicke wie die, Frontleistenteile haben und damit auch in die Führungen 12,22 eingreifen können, Zur Seite hin schließen sie bündig an die Frontleistenteile an und hintergreifen diese mittels Winkelansätzen 51 zwischen den Leistenansätzen 18 und 28.
  • Die Geräte selbst werden in entsprechend, z.B. kreisförmig auszubildenden Aussparungen 52 der Trägerplatten angebracht und können frei zur Leistenrückseite hi.n vorragen. In der Leistenmitte können nach Belieben die elektrischen Anschlüsse verlegt werden und lassen sich, da die Leiste selbst mit ausreichendem Abstand zur Wand verlegt wird, durch die Zwischenräume 7 hindurch nach außen führen.
  • Abweichend von der dargestellten Ausführung kann die Form der einzehen Leistenteile auf mancherlei Weise verändert werden. So kommt man in der Regel mit Frontleistenteilen gleichbleibender Lange aus0 Im Prinzip lassen sioh auch diese Leistenteile auf Länge schneiden, wobei zweckmäßigerweise die Schnittstelle durch die Endkappen überdeckt werden sollte,

Claims (10)

  1. P a t e n t a n s p r ü c h e 1. Installationsleiste für Kückenmöbel, aus einem auf der Oberseite eines Kückenschankes zur Wand hin anzubringenden längslaufenden Hohlprofil, in dessen auswechselbar angebrachter Frontplatte Steckdosen und Geräte wie Küchenuhr, Kurzzeitmesser u.dgl. eingelassen sind, gekennzeichnet, durch zwei getrennte Boden und Deckleistenteile mit an ihren vorderen und hinteren Rändern aungeformten Längsführungen für die Ränder von mehreren nebeneinander auswechselbar einzufügenden front- ud Rückleistenteilen.
  2. 2. Installationsleiste nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich net, daß zur Bildung einer in sich steifen Leiste die Rückleistenteile kräftiger äls die übrigen Leistenteile und die hinteren Führungen und Eingriffsteile mehrfach kräftiger und breiter als die vorderen ausgeführt sind.
  3. 3. Installationsleiste nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen geräteteile in gesonderten Rechteck-Trägerplatten angebracht sind, die sich in die Führungen der Boden- und Deckprofilteile ein und an seitliche Frontplattenteile anfügen.
  4. 4. Installationsleiste nach Anspruch 3, dadurhc gekennzeichnet9 daß die Trägerplatten seitliche Anschlußlappen besitzen, welche die Enden der anschließenden Frontleistenteile hintergreifen
  5. 5. Installationsleiste nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungen durch 3eweils zwei Leistenansätze gebildet sind, deren lichte Weite im unbelasteten Zustand um so viel kleiner ist als die Eingriffsweiste an Front. und Deckleisterlteilen, daß an allen vier Eingriffsstellen eine federnde Vorspannung im Sinne einer Versteifung der Rohrförmigen Installetionsleite entsteht.
  6. 6. Installtionsleiste nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die mittleren Einspannebenen der einzelnen Führungen gegenüber der mittleren Halterungseben der Front und Deck leistenteile so geneigt sind, daß die benachbarte Leistenteile in den Führungen entgegengesetzte Diegemomerte aufeinander ausüben.
  7. 7. Installationsleiste nach Anspruch 6, dadurch gekennzeich net, daß alle Führungen nach außen geneigt und die inneren Leistenansätze biegesteifer als die äußeren ausgeführt sind0
  8. 8. Installationsleiste nach Anspruch 5, 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die inneren Leistenansätze zu ihren freien Enden hin einen zum äußeren Leistenansatz vorragen den Eingriffswulst aufweisen.
  9. 9. Installationsleiste nach Anspruch 2 und 8, dadurch ge kennzeichnet, daß die Rückleistenteile im Bereich der Ein griffswulste mit Rastnuten versehen sind
  10. 10. Instailationsleiste nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß Boden- und Deckeleistenteile aus einem stefelastischen Werkstoff wie Hart-PVC bestehne und an den Anlagestellen mit Schrank und Wand angeformte Wischlappen aus einem gummiartigen Werkstoff wie Weich-PVC be sitzen.
    L e e r s e i t e
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Publications (3)

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DE2002155B2 DE2002155B2 (de) 1972-08-03
DE2002155C DE2002155C (de) 1973-03-01

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DE2002155B2 (de) 1972-08-03

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