DE2003109A1 - Behaelter fuer radioaktive Materialien - Google Patents
Behaelter fuer radioaktive MaterialienInfo
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Description
"Behälter für radioaktive Materialien"
Kernspaltreaktionen und Reaktoren, in welchen diese stattfinden, sind als bekannt anzusehen« Reaktoren dieser
Art weisen einen Kettenreaktionsbereich oder Kern auf, welcher aus in Brennelementen gefügtem Kernmaterial gebildet
ist. Das Brenn- bzw. Kernmaterial befindet sich gewöhnlich in korrosionsbeständigen, hitzeleitfähigen Röhren oder in
Auflagekörpern.
Mehrere dieser Brennelementstangen werden in einem Brennstoffnebensystem
bzw« in einem Bündel zusammengefaßt. Der Reaktorkern besteht aus mehreren dieser Nebensysteme oder Bündeln
und ist in einem Behälter eingeschlossen, durch welchen den Reaktor kühlendes Medium strömt. Wenn das Kühlmittel zwischen den
im Abstand zueinander angeordneten Brennstoffstangen hindurchtritt, wird es durch die Energie erhitzt, welche während des
Spaltprozesses im Brennmaterial frei wird» Das erhitzte Kühlmittel
verläßt daraufhin den Reaktor, Die freigesetzte Wärmeenergie wird für bestimmte Zwecke eingesetzt, beispielsweise
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zum Antreiben eines Turbinen-Generatorsatzes, während das nunmehr abgekühlte Kühlmittel dem Reaktor wieder zugeführt
wird.
Das Kernmaterial besteht aus spaltbaren Atomen wie U-233, U-235, Pu-239 und Pu-2M. Der Brennstoff kann in
Elementarforn oder in Gemischform vorliegen* Wenn die Kerne
eines derartigen Atoms ein Neutron einfangen, tritt vorwiegend eine Kernspaltung auf. Dadurch werden durchschnittlich
zwei atomare Spaltprodukte geringeren Atomgewichts, einige hoohenergetische Neutronen und eine große Menge kinetisoher
Energie erzeugt. Die kinetische Energie der Spaltprodukte und der Spaltungsneutronen ist schnell aufgebraucht und setzt
sich in Hitze um. Solange wenigstens ein Neutron des Spaltprozesses eine weitere Spaltung induziert, hält sich die
Spaltung selbst im Gange. Die spaltbaren Atome werden somit allmählich aufgebraucht. Einige der Spaltprodukte sind starke
Neutronenabsorber(Neutronengifte), welohe diejenigen
Neutronen aufnehmen, die sonst zur Kettenreaktion beitragen würden. Der Spaltprozess verringert sich deshalb und kann
nicht beliebig lange auf einem gewissen Niveau gehalten werden.
In einigen Kernreaktoren können dem spaltbaren Material Brutstoffe wie U-238 in den Brennstoffelementen zugegeben
werden. Während der Spaltreaktion wird der Brut stoff, z.B.
U-238, mit Neutronen bestrahlt, welohe einen Teil des U-238 in das spaltbare Isotop Pu-239 umkehren. Die Konzentration
von Pu-239 la Brennstoff steigt allmählich mit der Strahlung
an und erreicht schließlich einen Wert des Gleichgewichts. Die Pu-239 Atome spalten ähnlich wie das ursprüngliche U-235
und tragen somit tear Aufrechterhaltung der Kettenreaktion bei.
Die Menge spaltbaren Materials, welche durch Atom-Brüter-Umformung
erzeugt wird, ist immer geringer als das Ausmaß, mit welohem die ursprüngliche, spaltbare Atommenge
verbraucht wird; eine Ausnahme davon besteht im Brüter-Reaktortyp. Schließlich sinkt das Leistungsniveau des Reaktors
bis zu dem Punkt ab, an welohem der Reaktor abgeschaltet werden muß, um ihn wieder mit Brennelementen aufzufüllen·
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Zumindest ein Teil der bestrahlten Brennelemente wird herausgenommen
und durch neue Brennelemente gewünschter Konzentration spaltbarer Atome ersetzt, welche keine Spaltproduktneutronengifte
besitzen« Die Beaktionsfreudigkeit des mit Brennelementen
wieder aufgefüllten Kernes wird somit auf das erforderliohe Ausmaß vergrößert, so daß die erwünschte Leistung
aufrechterhalten werden kann. Der bestrahlte Reaktorbrennstoff ,welcher aus dem Reaktor herausgenommen wird, enthält
eine beträchtliche Menge des urspringHohen, spaltbaren Materials,
Außerdem enthält der bestrahlte Brennstoff eine beträchtliche Menge von BrUterstoffen und eine beträchtliche
Menge spaltbaren Materials, welches vom BrUtermaterial übergeführt
wurde. Es können auch gewisse Spaltprodukte und/oder Transuranisotaps beträchtlichen'Wertes im Brennstoff enthalten
sein. Es ist deshalb sehr erwünscht, daß das bestrahlte Bennsteffmaterial
wieder bearbeitet wird, um «liese Materialien
zur erneuten Verwendung wieder zu gewinnen und zu trennen. Um diesen Brennstoff wieder zu bearbeiten sind große
ohemisohe Anlagen erstellt worden. Da sich verschiedene Sioherheitserfordernisse, wie die Erfordernisse einer geeigneten
Abschirmung und wirtschaftliche Faktoren mit zunehmender Anlagengrttfe nur wenig vergrößern, können sehr große
zentral gelegene Brennstoffwiedergewinnungsanlagen wirtsohaftlioh betrieben werden. Es ist deshalb erforderlich,
bestrahltes Kernbrennstoffmaterial beträchtliche Entfernungen
von den jeweiligen Reaktoren zu den Viedergewinnungsanlagen su transportieren. Das bestrahlte Brennstoffmaterial
enthält stark radioaktive Spaltproduktisotope, wie Sr-9Ot
Cs-137 und Ce-1%%. Durch den Zerfall der radioaktiven Spaltproduktisotope
wird auoh eine beträchtliche Hitze im bestrahlten Brennstoff erzeugt. Für den Transport der Behälter
bestehen somit sehr strenge Sicherheitserfordernisse, um zu gewährleisten, daß die bestrahlten Brennmaterialien sicher
transportiert werden können. Entsprechend strenge Erfordernisse bestehen natürlich, wenn außer bestrahlten Kernreaktorbrennsteffeu
hoch radiaaktive Materialien über längere Entfernungen
transportiert werden.
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Der ZUB Transport dienende Behälter hat nioht nur die
Aufgabe, das Publikum gegenüber der normalen Radioaktivität des Materials abzuschirmen, er muß auch die Spaltprodukte
(feste und gasförmige) !■ Brennstoff speichern können. Der
Behälter sollte lsi wesentlichen alle nioht fluchtigen radioaktiven
Materialien aufnehmen und nur eine begrenzte Menge der Oase im Falle starker Überhitzung freigeben, was der
Fall sein könnte, wenn der Behälter in Feuer gerät· Es ist wesentlich, daß der Behälter nicht bricht oder reißt, falls
diese überhitzung längere Zeit anhalten sollte. In entsprechender Weise muß der Behälter starken Stößen widerstehen,
wie sie beispielsweise bei Unfällen auf der Straße oder beim Entgleisen Von Zügen auftreten können.
Eines der wesentlichen Eigenschaften eines Behälters
zum Transportieren radioaktiver Materialien besteht in sei» ner Fähigkeit, durch den Zerfall der radioaktiven Isotopen
erzeugte Hitze anzubauen. Obwohl es möglioh ist, den Behälter djrchnatürliche Konvektion su kühlen, erfordert dies, daß dB Menge
radioaktiven Materialeim Behälter so klein gehalten wird,
daB er schließlich unwirtschaftlich wäre für den Transport
bestrahlter Kernbrennstoffe. Es wurden Behälter entwickelt, in welohen Kühlungssysteme in geschlossener Sohlaufenbahn
Verwendung finden. Bei diesen KUhlungssystemen wird ein
flüssiges Kühlmittel durch den Behälter hindurchgeleitet und dann einem zweiten Wärmetauscher zugeführt, weloher dl·
Wärme an die Atmosphäre bzw. Außenluft abgibt.
Diese Systeme erfordern jedoch komplizierte Steuerungen, komplizierte Verrohrung und den Einsatz von Wärmetausehern.
Einlasse im Behälter stellen ein Sicherkeitsrlslko dar, da
sie den Behälter in seinem Aufbau schwächen und dl· Möglich·
keit von Leckageverlueten vergrößern. Die Eigenschaften eines flüssigen Kühlmittels können sich auch mit der Temperatur
verändern. Falls als Kühlmittel Wasser Verwendung findet, kann es bei sehr tiefen Temperaturen gefrieren und
kann bei hehen Temperaturen verdampfen. Es 1st möglioh, die Menge der durch Isotepenzerfall erzeugten Wärm· su
verringern, indem das Brennmaterial nach Entnahm· aus
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einem Kernreaktor längere Zeit gespeichert wird, bevor es
sohlieBlioh transportiert wird. Da jβdooh eine Spann« von
mehreren Monaten zu diesem Zweck erforderlich ist, um eine beträchtliche Abnahme der Wärmeabgabe des bestrahlten Brennstoffes
zu erzielen, ist es als unwirtschaftlich anzusehen, größere Mengen teueren Brennstoffes längere Zeit zu lagern.
Es besteht ein fortgesetztes Bedürfnis für Behälter verbesserter Ausgestaltung zum Transport bestrahlter Kernreaktorbrennstoffe und anderer stark radioaktiver Materialien,
welohe verläßlich und sicher sind und welche aufnähmebereit
sind, innerhalb bestimmter Kapazitätsgrenzen·
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung wird durch einen Transportbehälter für radioaktive Materialien gelöst, an
dessen Außenseite ein mit Luft arbeitendes KUhlungssystem vorgesehen ist. Am Versohlußkopf des Behälters ist eine
für hohe Temperaturen geeignete Abdichtung großer Leistungsfähigkeit angeordnet. Der Behälter ist gegen Stoßeinwirkung
und gegen hohe Temperaturen abgesichert. Ein System hält den Druok im Behälter, falls ein Unfall auftritt. Durch
das System der Behälterlagerung ist ein einfaches und verläßliohes Brennstoffbeladen, ein Entladen und Transportieren
ermöglicht.
Duroh die Erfindung wurde ein verbesserter Behälter zum Transport radioaktiven Materials geschaffen, beispielsweise
für bestrahlte Kernreaktorbrennstoffe. Der Behälter weist verschiedene vorteilhafte Ausgestaltungen auf und
arbeitet mit verbesserter Verläßlichkeit und Sicherheit beim Transport von großen Mengen radioaktiven Materials.
Durch den Behälter nach der vorliegenden Erfindung kann das Laden,, Transportieren und Entladen vereinfacht durchgeführt
werden. Im Behälter ist ein verbessertes Luftkühlungssystem
vorgesehen, duroh welches duroh den Zerfall radioaktiver Isotopen erzeugte Hitze wirksam abgebaut wird.
Es können auf diese Weise größere Mengen radioaktiven Materials im Behälter transportiert werden· Mittels einer
Vorrichtung werden gasförmige, radioaktive Spaltprodukte innerhalb de· Behälters gehalten, wenn dieser einem mögliohen
Unfall ausgesetzt ist oder in Feuer gelangt. Zu die-
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sem Zweck ist eine Dichtung hoher Leistungsfähigkeit am
Verschlusskopf des Behälters vorgesehen und eine Vorrichtung, um den Behälter unter Unfallbedingungen zu
schützen. Ein sich wieder schlieseendes Überdrucksystem
ist vorgesehen, durch welches der Druck im Behälter (und die gross te Menge der Spaltproduktgase) nach dem hypothetisch
anzunehmenden Unfall beibehalten wird.
Die Erfindung wird anhand der beigefügten Zeichnungen erläutert.
Fig. 1 der Zeichnungen ist eine Seitenansicht des Transportbehälters für radioaktives Material
nach der vorliegenden Erfindung, welcher auf einem für über Landstraseentransport geeigneten
Lastwagen- und Anhängersystem aufgelegt ist; der Behälter ist in gestrichelten Linien in Lade-
und Entladestellung wiedergegeben;
Fig. 2 der Zeichnungen zeigt eine Seitenansicht des Behälters;
Fig. 3 ist eine Endansicht des Behälters;
Fig. k ist eine Schnittansicht des Behälters von Linie
k-k in Fig. 2;
Fig. 5 ist eine Längsschnittansicht des Behälters von
Linie 5-5 in Fig. 4;
Fig. 6 ist eine Schnittansicht des Behälters von Linie 6-6 in Fig. 5;
Fig. 7 ist eine Schnittansicht des Behälters von Linie 7-7 in Fig. 5;
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_ 7 —
Fig. 8 ist eine Sennittansicht des Behälters von Linie 8-8
in Fig. 5j
Fig. 9 ist eine Seitenansicht des Rostkörpers zur Lagerung von Brennstoffbündeln;
Fig.10 ist eine Endansicht de» in Fig. 9 dargestellten
Rostkörpers;
Fig.11 ist eine Schnittansicht von Linie 11-11 in Fig. 9;
Fig. 12ist eine Seitenansicht des Behälters, mit einer
diesen schützenden Umhüllung;
Fig.13 ist eine Draufsicht des Behälters einschliesslich
der Schutzhülle;
Fig.14 ist eine senkrechte Schnittansicht der Umhüllung
von Linie 14-14 in Fig« 12;
Fig.15 ist eine Seitenansicht des Luftkühlungs-Leitungssystems;
Fig.l6 ist eine Seitenansicht, teilweise gebrochen, der Kaitwe tter-Umhttllung;
Fig.17 ist eine vertikale Schnittansicht der Kaltwetter-Umhüllung
ton Linie 17-17 in Fig. 16; und
Fig.18 ist eine vertikale Schnittansicht durch die Kaltwetter-Umhüllung
von Linie 18-18 in Fig. 16.
Ia Fig· 1 der Zeichnungen ist ein Transportbehälter 10 für
radioaktives Material dargestellt. Der Behälter befindet •ich auf einer flachen Tragfläche 11, welche einen Bestandteil
der Zugmaschinen-Hängeranordnung darstellt. In der
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dargestellten Ausführungsfön ist die Tragfläche an einem
vorderen Anschlußstuck 12 angeordnet, welches auf einer herkömmlichen Zugmaschine 13 aufliegt. An der Rückseite
liegt die Tragfläche auf einem hinteren AnschluBstück Ik.
Die Zugmaschine kann beispielsweise auf einem herkömmlichen Eisenbahnflachlader gefahren werden, wonach die Tragfläche
auf die Ladefläche abgesenkt und auf dieser befestigt wird· Die Zugmaschine 13 kann daraufhin mit den AnschluOstUcken
12 und Ik weggefahren werden. Obwohl der Behälter IO auf
jeden passenden Lastwagen oder Eisenbahnwagen aufgelegt werden kann, wird er vorzugsweise in der in Fig· I dargestellten
Veiee gelagert. Während der Fahrt wird der Behälter IO mit einer Umhüllung bedeckt, welche aus einer verhältnismässig
grossmaschigen oder wetterdichten Abdeckung bestehen
kann. Die Abdeckungen sind im einzelnen im Verlaufe der Beschreibung ai%eführt. Durch diese Umhüllungen bzw.
Abdeckungen wird der Behälter gegenüber kleineren Stössen abgesichert. Gleichzeitig wird das Personal gegenüber einer
Berührung mit dem heissen Behälter abgesichert.
Der Behälter IO ist nahe seinem unteren Ende um einen Zapfen
16 verschwenkbar, der an Streben 17 angeordnet ist. In der waagerechten Fahrtstellung wird das obere Ende des Behälters
IO auf Vorsprüngen 19 aufgelegt, die auf Auflagekörpern
aufgesetzt und mit diesen verbunden sind. Der Behälter 10 wird vom Transporter abgenommen, indem ein herkömmlicher
Kranbügel in Haken 21 eingehängt wird, wonach der Behälter angehoben werden kann, so dass er, sich um den Zapfen 16
verschwenkend, in die in Fig. 1 der Zeichnungen in gebrochenen Linien dargestellte Lage bewegt. Der Kran 18 kann
daraufhin den Behälter 10 nach oben abheben und einem geeigneten Platz zuführen, an welchem der Kopfteil 23 abgenommen
werden kann, um Brennstoffeinente in den Behälter
einzuführen bzw. aus diesem herauszunehmen.
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Ein Paar von Gebläsekörpern 25 befindet sich am vorderen Teil der Tragfläche 11. Die Luft von den Gebläsekörpern
tritt in ein oberes und in ein unteres Leitungssystem ein, durch welches Luft gegen die Fläche des Behälters IO geleitet
wird. Das untere Leitungssystem ist innerhalb der Tragfläche 11 angeordnet, wie sich aus Fig. 12 - 15 der
Zeichnungen ergibt. Das obere Leitungssystem ist innerhalb der entfernbaren Schutzabdeckungen befestigt, wie
sich aus Fig. 12 - 18 der Zeichnungen ergibt. Die Luft aus den Gebläsekörpern 25 wird durch das Leitungssystem 28 in
das obere Leitungssystem geführt, wenn sich die äussere Abdeckung in ihrer Lage befindet.
Vie am besten aus Fig. 2 und 3 der Zeichnungen zu ersehen
ist, ist die Aussenfläche des Behälters 10 einschliesslich des Kopfteiles 23 mit/engem Abstand zueinander angeordneten
Querrippen 29 für die Wärmeübertragung ausgestattet. Die Rippen 29 sind vorzugsweise im Mittelteil des Behälters
näher zueinander ausgerichtet als an den Endteilen des Behälters. Der Grund hierfür ist darin zu sehen, dass die
Hitzeentwicklung im radioaktiven Material innerhalb des Behälters 10 in der Mitte des Behälters am grössten ist,
während die Endteile verhältnismässig grössere Wärmeübertragungsflächen
besitzen. Ventilabdeckungen bzw. Aufsätze 30 und 31 erstrecken sich von der Fläche des Behälters 10
nach aussen. Die Ventilabdeckungen enthalten die Überdruck- und Ablassventile, wie im einzelnen noch ausgeführt wird.
Die Rippen auf dem Kopfteil 23 und am anderen Ende des Behälters IO sind von verhältnismässig schwerer Konstruktion
und absorbieren auf den Behälter ausgeführte Schläge und Stösse; sie begrenzen deshalb die auf den Behälter ausgeführten
Schlag- und Stosskräfte. In gleicher Weise sind die Abdeckungen 30 und 31» welche die Überdruck-, Lüftungsund
Ablassventile überdecken, von starkem Aufbau und sind Hit Stossenergie aufnehmenden Rippen ausgestattet. Bei
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einem Stoss gewisser Grosse verformen sich diese Rippen
bis zu einer bestimmten Länge, um die vom Stoss oder Schlag herrührende Energie aufzunehmen.
Vie sich aus Fig. 2 der Zeichnungen ergibt, sind die Seiten
des Behälters IO jeweils mit einem Schwenkhaken 33 versehen, welcher in den Zapfen 16 an der Strebe 17 eingreift,
wenn der Behälter auf das Transportfahrzeug geladen wird. Venn der Behälter 10 in seine Transportlage abgesenkt wird,
liegen die Vorsprünge 19 und 34 an den Auflagekörpern 20
der Tragfläche 11 auf. Diese Auflagekörper 20 sind in
Fig. 3 der Zeichnungen in gebrochenen Linien dargestellt. Vie sich aus Fig. 3 der Zeichnungen ergibt, sind die Tragflächen
der Vorsprünge 19 und Jk etwas abgeschrägt, so
dass sie in Auskerbungen in der Oberfläche der Auflagekörper 20 eingreifen. Die Vorsprünge 19 und 34 werden dann
mittels passender Elemente an den Auflagekörpern 20 fixiert. Dies geschieht beispielsweise mit der verriegelnden
Schloss- und Zapfenanordnung 35» welche schematisch in gebrochenen Linien in Fig. 3 der Zeichnungen wiedergegeben
ist.
Venn der Behälter 10 von der Tragfläche 11 abgenommen werden soll, wird die Verriegelungsvorrichtung 35 gelöst. Daraufhin
wird ein herkömmlicher Kranbügel in die Haken 21 eingehängt. Führungsschienen 37 sind vorgesehen, um den Rahmen
des Kranbügels in Eingriff mit den Haken 21 zu bringen. Der Behälter 10 wird in eine vertikale Position angehoben und
dann abgehoben, wobei sich der Schwenkhaken 33 automatisch vom Zapfen 16 löst. Der Behälter 10 wird daraufhin der
Stelle zugeführt, wo er mit radioaktiven Elementen beladein oder wo er entladen wird. Bolzen 38 verbinden den Kopfteil
23 mit dem Behälter 10. Diese Bolzen werden entfernt, so dass der Kopfteil abgehoben werden kann. Das Entladen und
Beladen findet daraufhin in bekannter Veise statt.
- 11 -
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-Ii-
Einzelheiten des inneren Aufbaue des Behälters 10 ergeben
eich ie weiteren aus den Fig. 4 bis 8 der Zeichnungen.
In Fig. 4 der Zeichnungen ist eine Schnittansicht von Linie 4-4 in Fig. 2 dargestellt. Dies ist ie wesentlichen
die Endansicht des Behälterkörpers mit abgenommenem Kopfteil 23. Ein Kreis von Bohrungen 40 ist in einen nach
innen sich erstreckenden Flansch kl angeordnet. In diese Bohrungen greifen Bolzen oder Zapfen ein, welche den
Kopfteil 23 Bit de» Körper des Behälters verbinden. Ein offener Durchgang, von gewöhnlich quadratischem Querschnitt,
erstreckt sich in der Länge des Behälters 10. Dieser Durchgang let «it einem korrosionswiderstandsfähigem
Material ausgekleidet, so beispielsweise mit nicht rostendem Stahl. Der Abstand zwischen dieser Auskleidung
%3 und der Auseenwandung des Behälters 10 ist mit einem
abechirmenden Material gefüllt, so beispielsweise mit Blei. Ablass— und LUftungsventile 45 und 46 sind innerhalb der
Ventilabdeckungen 30 und 31 vorgesehen. Diese Ventile sind Über Leitungen, welche sich durch die Auskleidung
erstrecken, mit dem inneren Durchgang in Verbindung. Der Behälter wird mit entionisiertem Wasser gefüllt, nachdem
das radioaktive Material eingesetzt wurde. Weiteres Wasser kann, fals erforderlich, durch Ventile 45 oder 56 eingeleitet
werden. Falls es erforderlich ist, Wasser aus dem Behälter abzuziehen, werden beide Ventile 45 und 46 geöffnet,
während Druckluft durch Ventile 45 und die Leitung 47 eingeleitet wird. Das Wasser wird dabei durch die
Leitung 48 und durch das Ventil 46 herausgedrückt. Die Leitung 48 ist so angeordnet, dass der Behälter sowohl in
vertikaler als auch in horizontaler Lage vollkommen vom Wasser geleert werden kann. Während des Transports kann
Wasser indessen nicht durch die Leitungen 47 und 48 austreten, weil sich beide Leitungen oberhalb des Wasserniveaus
befinden, wenn sich der Behälter IO in der Horizontallage befindet. Es wäre ein beträchtlicher Luftdruck
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über Leitung kl erforderlich, um Wasser durch die Leitung
48 herauszudrücken.
Ein Überdruckventil 50 ist innerhalb der Ventilabdeckung
30 vorgesehen und an die Leitung 47 angeschlossen. Falls
eine sehr starke Druckzunahme innerhalb des Behälters 10 auftritt, was der Fall sein kann, falls der Behälter bei
einem Stressen- oder Eisenbahnunfall längere Zeit Feuer
ausgesetzt ist, öffnet sich das Überdruckventil 50 und
lüftet den Behälter, um ein Sprengen oder Reissen desselben
zu verhindern. Wenn der Innendruck absinkt, schllesst
sich das Ventil wieder. Falls während normalen Betriebes jegliche Leckage durch das Ventil 50 vermieden werden soll,
kann ein zerstörbares Element, beispielsweise eine Bruchscheibe, in die Leitung zwischen Ventil 50 und Leitung 47
eingelegt werden.
Öffnungen 51 dienen zum Einführen eines Thermoelementes, durch welches die Temperatur innerhalb des Behälters 10
überwacht wird, wie sich aus Fig. 7 der Zeichnungen ergibt.
Innere Einzelheiten des Kopfteiles 23 sind aus Fig. 8 der Zeichnungen ersichtlich. Die Aussenwandung des Kopfteiles
23 besteht aus einem korrosionswiderstandsfähigen Material, beispielsweise aus nicht rostendem Stahl. Innerhalb dieser
Aussenwandung ist abschirmendes Material, so z.B. Blei vorgesehen. Wenigstens ein Ansatz 53 ist vorgesehen, welcher
am Körper des Behälters 10 anliegt. Dieser Stufenkörper bzw. Ansatz 53 verhindert eine Querbewegung des
Kopfteiles 23 zum Körper des Behälters 10, falls gegen irgendeinen Teil des Behälters 10 ein starker Schlag ausgeführt
wird. Die abgesetzten Flansche nehmen die Stösse auf, ohne die Abdichtung zu stark zu belasten. Durch die Flansche
wird vermieden, dass sich die Abdichtungsfläche verzieht oder auf andere Weise deformiert, wodurch ein Druck-
- 13 -
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verlust im Behälter auftreten könnte. Zwischen dem Kopfteil 23 und dem Behälter 10 ist eine Abdichtung 2k hoher
Dichte angeordnet. Bohrungen 55 sind im Kopfteil 23 angeordnet, um mittels Zapfen oder Bolzen 38 den Kopfteil
23 mit dem Körper des Behälters 10 verbinden zu können.
In Fig. 9 bis 11 der Zeichnungen ist ein rostförmiger
Körper dargestellt, welcher geeignet ist zur Halterung bestrahlter Brennelemente innerhalb des inneren Durchganges
im Behälter 10. Der Rostkörper 57 weist gewöhnlich die in Fig. 11 der Zeichnungen ersichtliche Ausgestaltung
auf. Er ist demnach geeignet zur Aufnahme von neun Brennelementen.
Der Rostkörper kann natürlich in anderer Form ausgebildet sein, um mehr oder weniger Brennelemente aufzunehmen,
welche kleineren oder grösseren Durchmesser besitzen können. Bohrungen 58 im Rostkörper ermöglichen den freien Umlauf
einer Flüssigkeit innerhalb des inneren Durchganges. Eine Endplatte 59 ist mit Durchlässen 62 zur Aufnahme der Auslassöffnungen
der im Rostkörper befindlichen Brennelemente versehen. In Fig. 9 und 11 der Zeichnungen ist ein Brennelement
durch gebrochene Linien 6l dargestellt.
In Fig. 12 bis 15 der Zeichnungen ist die verhältnismässig
offene, schützende Abdeckung zusammen mit dem Luftkühlungssystem wiedergegeben. Diese nVarmwetterN-Umhüllung besteht
aus Drahtmaschen eines Streckmetalls, vorzugsweise aus Aluminium. Aluminium wird aus Gewichtsersparnisgründen
eingesetzt. Die Umhüllung dient dazu, den Behälter 10 zu schützen und um das zur freien Luftzirkulation erforderliche
Leitungssystem zu halten. Selbst wenn das Luftkühl ungseyetem ausfallen sollte, treten Konvektionsströme
auf, welche den Behälter beträchtlich abkühlen können.
Die Umhüllung 70 ist mit einem rechtwinkligen Rahmen versehen,
welcher das Matchenmetall trägt. Die oberen Längs-
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- Ik -
- Ik -
kanten der Umhüllung 70 tragen die oberen Leitungen 71.
Wenn die Umhüllung 70 aufgelegt ist, steht eine Leitung 73 mit der Leitung 28 am Auslass 74 der Gebläse 25 in
Verbindung. Somit wird Luft den oberen Leitungen 71 zugeführt, von wo sie durch eine Vielzahl von Düsen 76 austritt
und auf den Behälter 10 auftrifft. Nach Wunsch
können anstelle der oben beschriebenen Düsen in Längsrichtung geschlitzte Düsen in der oberen Leitung 71 verwendet
werden; die Schlitzhauptachse dieser Düsen liegt parallel zum Behälter 10. Es hat sich herausgestellt, dass
eine bessere Wärmeableitung erzielt werden kann, wenn Luftströme unter Druck auf die Behälterfläche geleitet
werden, anstatt die Luft lediglich entlang der Oberfläche des Behälters 10 strömen zu lassen.
Die Auslassleitung 7k des Gebläses steht auch mit einem Paar unterer Leitungen 78 in Verbindung, wie sich am besten
aus Fig. Ik der Zeichnungen ergibt. Düsen 79 sind an der
unteren Leitung angesetzt und leiten die Luft unter einem gewissen Druck auf den Behälter 10. Anstelle der beschriebenen
Düsen 79 können wahlweise in Längsrichtung geschlitzte Düsen in der unteren Leitung 78 angeordnet werden,
wobei die Schlitzhauptachse parallel zum Behälter 10 verläuft. Das verwendete Leitungssystem ist für sich allein
am besten aus Fig. 15 der Zeichnungen ersichtlich.
Von einem Paar von Gebläsekörpern 25 weist jeweils jeder eine eigene Maschine 27 auf, so dass ein angemessener
Luftstrom durch die Düsen 76 und 79 aufrechterhalten
werden kann, falls eine der Maschinen ausfällt. Zum Antreiben der Gebläsekörper können Maschinen passender Ausführungsform
eingesetzt werden, so z.B. benzin- und dieselbetriebene Motoren. Beide Gebläse entladen in die Auelassleitung
7k, Eine in einer Richtung wirkende Drossel ist für jedes Gebläse vorgesehen, so dass die Luft nicht durch
das Gebläse zurückfHessen kann, falls eines der Gebläse
ausfällt.
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In Fig. l6 bis 16 der Zeichnungen ist eine weitere AusfUhrungsform
einer Umhüllung für den Behälter 10 dargestellt; diese Umhüllung eignet sich insbesondere für
"Kaltwetter"-Betrieb. Die Umhüllung 61 ist gewöhnlich
rechtwinklig ausgestaltet und besteht aus Platten, beispielsweise aus galvanisiertem Stahl oder aus Aluminium.
Wärmeisolatoren 82 können verwendet werden. Thermostatisch gesteuerte Jalousinen 83 sind an jeder Seite der Umhüllung
81 nahe des Mittelteils des Behälters 10 vorgesehen. Diese Jalousien werden bei tiefen Temperaturen gewöhnlich geschlossen
und öffnen sich automatisch, wenn die Temperatur innerhalb der Umhüllung 81 den Punkt erreicht, an welchem
die Gebläse 25 zum Kühlen des Behälters 10 eingeschaltet werden· In ihrer Stellung fixierte Jalousien 8k sind nahe
am Einlass der Gebläse 25 vorgesehen, so dass Luft zu jedem Zeitpunkt den Gebläsen zugeführt wird. Thermostatisch
gesteuerte Jalousien 85 sind auch auf der Endwandung
vorgesehen und unterteilen das Ende des Behälters 10 gegenüber dem Lufteinlassabschnitt für die Gebläse 25.
Die Umhüllung 81 trägt ein oberes Leitungssystem 86, welches dem durch die "Warmwetter"-Umhüllung 70 getragenen gleicht.
Es können andere geeignete Umhüllungs- und Leitungssysteme
nach Wunsch eingesetzt werden. Es ist jedoch von Bedeutung, dass die Luftströme unter Druck auf die wärmeübertragenden
Flächen des Behälters 10 direkt aufgeleitet werden. Die Umhüllungen und Leitungssysteme der oben beschriebenen Art
sind vorzugsweise geeignet zur Verwendung für Behälterund Kühlsysteme der vorliegenden Erfindung zum Transport
radioaktiver Materialien.
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Claims (6)
1.J Behälter fur radioaktive Materialien aus einem länglichen,
hohlen Körper mit einem axial sich durch den Körper erstreckenden Durchgang, einem Verschluss, welcher die
Öffnung des Durchganges abschliesst und eine dichte, stosswiderstandsfähige
Abdichtung bildet, gekennzeichnet durch einen den inneren Durchgang umgebenden Strahlungsschutz,
eine Halterung (57) zum Lagern radioaktiven Materials innerhalb des Behälterkörpers, eine Kühlvorrichtung (25), um
einen Luftstrom hoher Geschwindigkeit zu erzeugen, eine Vorrichtung (71, 71*, 78), um den Luftstrom direkt gegen den
grössten Teil der Aussenfläche des Körpers (lo) zu leiten, und eine Vorrichtung (l6, 17, 19), um den Behälterkörper
auf einer Tragfläche (ll) zu halten.
2. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, das·
die Kühlvorrichtung motorgetriebene Gebläse (25) aufweist, welche die Luft in einen gemeinsamen Einlass (74) abgeben,
dass vom gemeinsamen Einlass ausgehend längliche Leitungen nahe des Behälterkörpers geführt sind, welche die Luft aus
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Patentanwälte Dipl.-Ing. Martin Licht, Dipl.-Wirtsch.-Ing. Axel Honsmann, Dipl.-Phys. Sebastian Herrmann — 2 -
B MÖNCHEN 2, THE R ES I ENSTRAS S E 33 ■ Telefon: 281202 · Telegramm-Adr.ue: Lipotli/Mündwn
JH
dem Einlass (74) aufnehmen, und dass Düsen (76, 79) an die
Leitungen (71, 78) angeschlossen sind, von welchen sie Luft aufnehmen, um diese in Form von einzelnen Luftströmen
hoher Geschwindigkeit unter starkem Aufprall auf die Aussenflächen
des Behälters zu leiten.
3. Behälter nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine
Vorrichtung (46, 48), um eine Flüssigkeit in den inneren Durchgang des Behälterkörpers einzuführen bzw. von diesem
abzuleiten, welche Vorrichtung die Flüssigkeit vollständig aus dem Durchgang ableiten kann, wenn sich der Durchgang
entweder in horizontaler oder in vertikaler Lage befindet, wobei eine Leckage verhindert wird.
4. Behälter nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein Überdruckelement (50), welches einen unerwünscht hohen
Druck innerhalb des inneren Durchganges abbaut, und welches wieder die Abdichtung herstellt, wenn der Druck im Behälter
unterhalb des Hochdruckwertes absinkt.
5. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
im Abstand zueinander knautschbare Kippen (29) auf im wesentlichen der gesamten Aussenfläche des Behälterkörpers
(1O) angeordnet sind, durch welche die Wärmeübertragung vom Körper gesteigert ist, und welche gegen den Körper gerichtete
Stossenergie aufnehmen, um somit die direkt auf den Körper wirkenden Kräfte zu begrenzen.
6. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Verschluss des Körpers aus gegenüber stosswiderstandsfähigen,
stufenweise abgesetzten Elementen (53) und aus einer leckagesioheren Abdichtung (54) besteht.
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| US79367069A | 1969-01-24 | 1969-01-24 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
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| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) |