DE2003251A1 - Spannvorrichtung fuer Baender,insbesondere aus Kunststoff Textilien u.dgl. - Google Patents

Spannvorrichtung fuer Baender,insbesondere aus Kunststoff Textilien u.dgl.

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DE2003251A1
DE2003251A1 DE19702003251 DE2003251A DE2003251A1 DE 2003251 A1 DE2003251 A1 DE 2003251A1 DE 19702003251 DE19702003251 DE 19702003251 DE 2003251 A DE2003251 A DE 2003251A DE 2003251 A1 DE2003251 A1 DE 2003251A1
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B13/00Bundling articles
    • B65B13/02Applying and securing binding material around articles or groups of articles, e.g. using strings, wires, strips, bands or tapes
    • B65B13/025Hand-held tools

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

  • "Spannvorrichtung für Bänder, insbesondere aus Eunststoff, Textilien und dgl.
  • Die Erfindung betrifft eine Spannvorrichtung für Bänder, insbesondere aus Kunststoff, Textilien und dgl., zum Umschlingen eines Packens, welche mittels eines Betätigungshebels zu betätigende Spannvorrichtung eine Klemmvorrichtung zum Halten des Bandes an einem seiner Enden und einen Richtkörper zum Ausrichten eines Wickelkopfes beim Betätigen der Klemmvorrichtung aufweist.
  • Eine bekannte Spannvorrichtung hat einen besonderen Klemmhebel, der zum Betätigen der Klemmvorrichtung unabhängig von dem Betätigungshebel der Spannvorrichtung von Hand besonders betätigt werden muß (DBGM 1 973 947).
  • Die Erfindung hat ein sicheres Festhalten von besonders emfindlichem Band verschiedener Dicke an einem seiner Enden und eine vereinfachte Betätigung mit nur einem Hebel zur Aufgabe, der sowohl zum Betätigen der Klemmvorrichtung als auch des Richtkörpers dient. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die Klemmvorrichtung einen am Ende der Bahn des Betätigungshebels liegenden Schwenkhebel'zu ihrer Betätigung aufweist, an dem eine Feder angreift und der zusätzlich zum Betätigen eines mit einem Richtrad zusammenarbeitenden Richthebels dient. Durch Betätigen des Betätigungahebels innerhalb eines bestimmten Schwenkbereichs wird das Band gespannt. Durch Weite»schwenken des Betätigungshebels über seinen zum Spannen dienenden Schwenkbereich hinaus werden die glemmvorrichtung und der Richtkörper betätigt. Wenn das gespannte Band zu einer Umreifung verbunden und vom Vorrat abgeschnitten ist, kann die Spannvorrichtung vom Band entfernt werden, wobei der Wickelkopf für die Aufnahme des neuen Bandes sich bereIts wieder in richtiger Lage befindet. Sofern der Betätigungshebel zugleich als Verschlußzange ausgebildet ist, kann diese zum Schliessen des Bandes mit Hilfe einer Hülse dienen.
  • In Weiterbildung der Erfindung ist der Richthebel an seinem freien Ende einer Ausnehmung am Rthtrad entsprechend ausgebildet. Richtrad und Richthebel wirken zum Ausrichten des Wickelkopfes zusammen.
  • Die Erfindung sieht ferner vor, dass an einem koaxial zum Schwenkhebel und drehfest mit diesem verbundenen Elemahebel ein mit einer Elemmfläche zusammenwirkendes Klemmstück drehbar gelagert ist, wobei der radiale Abstand zwischen der Drehachse des Schwenkhebels und der Klemmfläche kleiner ist, als die Summe der Abstände zwischen der Drehachse des Schwenkhebels und der Drehachse des Klemmstücks sowie zwischen der Drehachse des Klemmstücks und der Klemmfläche. Hierdurch können auch empfindliche Bänder unterschiedlicher Dicken ohne diese zu beschädigea sicher und mit großer Kraft einwandfrei festgeklemmt werden. Das Klemmstück ist in der Lage sich selbst auszurichten und der ihm zugewandten Seite der Klemmfläche anzupassën.
  • In der Zeichnung ist eine Spannvorrichtung für ein Kunststoffband als Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung schematisch dargestellt. Es zeigen Fig. 1 eine Seitenansicht einer kombinierten Spånn- u.
  • Prägevorrichtung Fig. 2 eine Draufsicht mit Teilschnitten Fig. 3 einen Schnitt nach Linie III-III in Fig. 2.
  • An einem Ende eines Auflagestuckes 1 ist ein Handgriff 2 und am anderen Ende ein Stützteil 3 angebracht. Dazwischen befinden sich zwei Wände 4 und 5. Diese sind auf der dem Stützteil 3 benachbarten Seite von einer Welle 7 durchsetzt, auf der unter Zwischenschaltung von Lagerbüchsen und einer auf der Welle 7 angebrachten Büchse ein Gabelstück 8 frei drehbar gelagert ist. An dem Gabelstück 8 ist eine Prägevorrichtung 9 angebracht, die mittels zweier Hebel 10 und 11 zu betätigen ist. Die Prägevorrichtung hat auf ihrer dem Gabelstück 8 -benachbarten Seite einen von den Hebeln 10 und 11 betätigbaren Bolzen 12. An einem Tragstück des Gabelstückes 8 ist eine Klinke 13 in Achsrichtung eines Haltebolzens verschiebbar gelagert, die eine gebogene und sich an einem Kopf des Haltebolzens abstützende Blattfeder 14 in Richtung zum Tragstück zu drücken sucht. An der Klinke 13 ist ein frei stehender Angriffshebel angebracht.
  • Die Klinke 13 arbeitet mit einem aus mehreren Scheiben zusammengesetzten Klinkenrad 15 zusammen, das drehfest mit der Welle 7 verbunden ist. Die -Klinke kann als aus zwei Platten hergestellte Doppelklinke ausgebildet sein, die zugleich in zwei Zähne des Klinkenrades eingreifen kann. Die einzelnen Scheiben des Klinkenrades 15 sind durch achsparallel angebrachte Bolzen gehalten. Die Drehbewegung des Klinkenrades 15 ist mit Hilfe einer unter der Wirkung eier sender stehenden Gegenklinke 16 1 einer Richtung gesperrt. Die Gegenklinke 16 ist mit Hilfe eines an dem Auflagestück 1 mittelbar befestigten Haltebolzens gehalten und eine Feuer sucht die Gegenklinke 16 an dem Xlinkenrad 15 zu halten.
  • An dem Klinkenrad 15 ist ein Richtrad 23 befestigt, das wie in Fig. 3 gestrichelt dargestellt, zwei einander gegenüber liegende Abflachungen aufweist. Mindesten die zwischen den Abflachungen stehen gebliebenen Teile wirken mit einem an seinem freien Ende einen nachgiebigen Belag tragenden Richthebel 24 zusammen. Der Richthebel 24 kann auch eine im Winkel zu seiner Längsachse angeordnete, schnabelartige Spitze haben, die mit einem eine entsprechende Spirale und eine im wesentlichen radlale Übergangsstelle von einem Kurvenende zum andern aufweisenden Richtrad zusammenwirkt.
  • Mit dem Klinkenrad 15 ist ein Wickelkopf drehfest verbunden, dessen zwei gleich ausgebildete und schwenkbare Klemmkörper 25 und 26 über die Außenseite der Wand 5 vorragen. Je nach der Drehlage dieser Klemmkörper zu der Welle 7 be ue-v sich zwischen diesen ein Spalt zum Einlegen eines VerpacKungsbandes.
  • Die beiden Klemmkörper 25 und 26 können auch satt aneinander oder an dem dazwischen eingelegten Band anliegen. Dine nicht dargestellte Feder kann die Klemmkörper 25 und 26 so zu halten suchen, dass zwischen diesen ein Spalt vorhanden ist.
  • Der Richthebel 24 ist mittels eines Schwenkhebels 27 zu schwenken, der drehfest auf einer Welle eines in den Wänden 4 und 5 drehbar gelagerten Klemmhebels 30 angebracht ist, zu deren axialer Festlegung eine auf der Außenseite der Wand 4 angebrachter Federring dient. An dem Klemmhebel 30 ist ein Klemmstück 31 schwenkbar gelagert, das mit einer auf dem Auflagestück 1 angebrachten Klemmfläche 33 zusammenwirkt. Die Klemmfläche 33 und die ihr zugewandte Seite des Klemmstückes 31 sind mit kleinen Zähnen z:m Halten des Bandes versehen. Eine auf der Welle des Klemmhebel 30 angebrachte Schenkelfeder 32,von der ein Ende am Auflagestück 1 und das andere Ende'an dem Schwenkhebel 27 angreift, sucht das Klemmstück 31 auf die Klemmfläche 33 zu drücken.
  • Am Schwenkhebel 27 ist ein Vorsprung 52 vorgesehen, der nit einer Nase 53 am Richthebel 24 zussmmenwirkt. Zum Betätigen des Schwenkhebels 27 dient ein Betätigungsteil 54 am Gabelstück 8. Auf der von dem Wickelkopf 25,26 abgewandten Seite der-Welle 7 ist ein Handrad 55 drehfest mit dieser verbunden.
  • In einem Lagerkörper 57, der zum Anbringen der Gegenklinke 16 dient, ist ein durch eine Abflachung einer Welle 58 gebildetes und auf der gleichen Seite wie der Wickelkörper 25, 26 angeordnetes Schnaiduasser 59 drehbar gelagert. Das Schneidmesser 59 ist mittels des Bolzens 12 übar einen Angriffhebel 60 und zwei in anderer Ebene angeordnete Ubertragerhebel 61 und 62 zu betätigen.
  • Zum Verschnüren eines Packens wird ein Kunstoffband mit seinem Anfang an den Stützteil 3 angelegt, zwischen der Klemmfläche 33 und dem Xlemmstück 31 hindurchgeführt, um den Packen herumgeschlungen und bei etwa parallel zum Auflagestück 1 angeordneten Zangenhebeln 10 und 11 in eine Längsausnehmung des Lagerkörpers 57 sowie zwischen die Klemmkörper 25, 26 eingelegt, deren Klemmflächen parallel zum Auflagestück 1 liegen und zwischen sich einen Schlitz frei lassen. Durch Hin- und Herschwenken der Prägevorrichtung 9 in einem bestimmten Winkelbereich wird über das Klinkenrad 15 der Wickelkopf 25,26 unter Klemmung des zwischen seinen Klemmkörpern befindlichen Bandteiles so lange angetrieben, bis das um den Packen geschlungene Band genügend gespannt ist.
  • Dann wird bei etwa parallel zu dem Auflagestück 1 1 iegenden Hebeln 10,11 auf die zwischen dem Stützteil 3 und dem Lagerkörper 57 liegenden Bandteile eine diese umgebende Verschlusshülse derart aufgebracht, dass beim Senkrechtstellen und anschl. Spreizen der Hebel 10,11 der Prägevorrichtung 9 die Verschlußhülse zum festen Verbinden der Bandeten geprägt wird. Werden die beiden Hebel 10,11 über einen bestimmten Bereich hinaus geschwenkt, so betätigt der Bolzen 12 über die Hebel 60 bis 62 das Schneidmesser 59, wodurch das zum Wickelkopf 25,26 führende und vom Vorrat kommende Bandstück abgeschnitten wird. Durch Schwenken der Prägevorrichtung 9 in Richtung des Pfeiles A so weit dass der Betätigungsteil 54 den Schwenkhebel 27 betätigt, wird die Klemmvorrichtung 31,33 gelöst und der Richthebel 24 in der Weise betätigt, dass die einander benachtbarten Seiten der Klemmkörper 25,26 etwa parallel zum Auflage stück 1 liegen. Hierzu drent der Richthebel 24 das Richtrad 23 so lange bis eine der Abflachungen des Richtrades 23 ein feies Schwenken des Richthebels 24 erlaubt. Sobald die Prägevorrichtung zurückgeschwenkt wird, bringt die Schenkelfeder 32 den Schwenkhebel 27 in s seine ursprüngliche Lage zurück. Der Richthebel 24 wird durch. eine koaxial zu seiner Drehachse angeordnete, nicht dargestellt Schenkelfeder ebenfalls in seine Ausgangslage zurückgebracht.
  • Damit das Band zwischen der Klemmfläche 33 und dem Klemmstück 31 sicher geklemmt wird, ist der radiale Abstand zwischen der Drehachse des Schwenkhebels 27 und der Klemmfläche 33 kleiner als die Summe der Abstände zwischen der Drehuchse des Schwenkhebels 27 und der Drehachse des Klemmstücks 31 einerseits sowie zwischen der Drehachse des Klemmstücks 31 und der Klemmfläche 33 andererseits; sofern das Klemmstück 31 an der Klemmfläche anliegt.
  • Zur sicheren Führung des von den Klemmkörpern 25,26 austretenden Bandes hat der Klemmhebel 30 an seiner von dem Klemmstück 31 abgewandten Seite eine der Breite des Bandes entspreche Ausnehmung oder einen nassen vorstehenden Rand. Der Handgriff 2 ist an seiner der Klemmbacke 30 zugewandten Seite so verbreitert, dass er als Anlagefläche des zwischen dem Klemmbehel 30 unc dem Handgriff 2 liegenden Bandes dient. Zwischen dem Klemmbehel 30 und den verbreiterten Ende des Handgriffes 2 ist ein ausreichender Abstand für das Einlegen des Bandes vorgesehen.

Claims (7)

A n s p r ü c h e
1. Spannvorrichtung für Bänder, insbesondere aus Kunststoff, Textilien und dgl., zum Umschlingen eines 2ackens, welche mittels eines Betätigungshebels zu betätigende Spannvorrichtung eine Klemmvorrichtung zum Halten des Bandes an einem seiner Enden und einen Richtkörper zum Ausrichten eines Wickelkops beim Betätigten der Klemmvorrichtung aufweist, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, dass die Klemmvorrichtung (31, 33) einen am Ende der Bahn des Betätigungshebels (9) liegenden Schwenkhebel (27) zu ihrer Betätigung aufweist, an dem eine Feder (32) angreift und der zusätzlich zum Betätigen eines mit einem Richtrad (23) zusammenarbeitenden Richthebels (24) dient.
2. Spannvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch g e : e n nz e i c h n e t, dass der Richthebel (24) an seinem freien Ende einer Ausnehmung am Richtrad (23) entsprechend ausgebildet ist.
3. Spannvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch g a k e z e i ch n e t, dass der Richthebel (24) an seiner freien Ende abgerundet ist, wobe der Halbmesser es Abrundbogens dem Abstand zwischen der Schwenkachse des Richthebels und seinem freien Ende entspricht, und dass der Richthebel eine Nase (53) aufweist, welche für den Angriff eines Vorsprunges (52) am Schwenkhebel (27) dient.
4. Spannvorrichtung nach anspruch 2, dadurch g e k e n nz e i c h n e t, dass der Richthebel eine im Winkel zu seiner Längsachse angeordnete sehnabelagertige Spitze hat, die mit einem eine entsprechende Spirale und einc im wesentlichen radiale Übergangsstelle von einem Kurvenende zum andern aufweisenden Richtrad zusammenwirkt.
5. Spannvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ln sprüche, dadurch g e k einen z e i c h n e t, dass an einem koaxial zum Schwenkhebel (27) und drehfest mit diesem verbundenen Klemmhebel (30) ein-mit einer Klemmfläche (33) zusammenwirkendes Klemmstück (31) drehbar gelagert ist, wobei der radiale Abstand zwischen der Drehachse des Schwenkhebels und der Klemmfläche kleiner ist als die Summe der Abstände zwischen der Drehachse des Schwenkhebels und der Drehachse des Klemmstücks sowie zwischen der Drehachse des Klemmstücks und der Klemmfläch-e.
6. Spannvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch g e k e n nz e i c h n e t, dass, an der von der Klemmbacke (31) abgewandten Seite des Klemmhebels (30) eine durch einen seitlichen Rand abgesicherte Auflagestelle für das zu spannende Band vorgesehen ist.
7. Spannvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch g e k e n nz e i c h n e t, dass in Abstand zu der Auflagestelle des Bandes am. Klemmhebel (30) an einer der Wände (5) ein der.Breite der Auflagestelle entsprechender Vorsprung vorgesehen ist.
L e e r s e i t e
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