DE2003251C3 - Spannvorrichtung für Bander, ins besondere Kunststoff, Textilien u dgl - Google Patents
Spannvorrichtung für Bander, ins besondere Kunststoff, Textilien u dglInfo
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Description
5. Spannvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
an einem koaxial zum Schwenkhebel (27) und drehfest mit diesem verbundenen Klemmhebel
(30) ein mit einer Klemmfläche (33) zusammenwirkendes Klemmstück (31) drehbar gelagert ist,
wobei der radiale Abstand zwischen der Drehachse des Schwenkhebels und der Klemmfläche
kleiner ist als die Summe der Abstände zwischen der Drehachse des Schwenkhebels und der Drehachse
des Klemmstücks sowie zwischen der Drehachse des Klemmstücks und der Klemmfläche.
6. Spannvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß an der von der Klemmbacke
(31) abgewandten Seite des Klemmhebels (30} eine durch einen seitlichen Rand abgesicherte
Auflagestelle für das zu spannende Band vorgesehen ist.
7. Spannvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß im Abstand zu der Auflagestelle
des Bandes am Klemmhebel (30) an einer der Wände (5) ein der Breite der Auflagestelle
entsprechender Vorsprung vorgesehen ist.
Die Erfindung betrifft eine Spannvorrichtung für Bänder, insbesondere aus Kunststoff, Textilien
u. dgl., zum Umschlingen eines Packens, welche mittels eines Betätigungshebels zu betätigende Spannvorrichtung
eine Klemmvorrichtung zum Halten des Bandes an einem seiner Enden und einen Richtkörper
zum Ausrichten eines Wickelkopfes beim Betätigen der Klemmvorrichtung aufweist.
Eine bekannte Spannvorrichtung hat einen besonderen Klemmhebel, der zum Betätigen der Klemmvorrichtung
unabhängig von dem Betätigungshebel der Spannvorrichtung von Hand besonders betätigt
werden muß (deutsches Gebrauchsmuster 1 973 947). Eine andere bekannte Spannvorrichtung hat einen
Betätigungshebel, der mit einem Wickelkopf in einer Drehrichtung drehfest verbindbar ist und mit dem
eine Schneidvorrichtung für das Band betätigt werden kann. Diese Schneidvorrichtung hat ein durch
eine Abflachung einer Welle gebildetes drehbar gelagertes Schneidmesser, das mittels eines drehfest mit
ihm verbundenen Schwenkhebels und mittels eines Vorsprunges am Betätigungshebel durch diesen betätigbar
ist (USA.-Patentschrift 3 129 728).
Die Erfindung hat ein sicheres Festhalten von besonders empfindlichem Band verschiedener Dicke an
einem seiner Enden und eine vereinfachte Betätigung mit nur einem Hebel zur Aufgabe, der sowohl zum
Betätigen der Klemmvorrichtung als auch des Richtkörpers dient. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß
dadurch gelöst, daß die Klemmvorrichtung einen am Ende der Bahn des Betätigungshebels liegenden
Schwenkhebel zu ihrer Betätigung aufweist, an dem eine Feder angreift und der zusätzlich zum Betätigen
eines mit einem Richtrad zusammenarbeitenden Richthebels dient. Durch Betätigen des Betätigungshebels
innerhalb eines bestimmten Schwenkbereichs wird das Band gespannt. Durch Weiterschwenken
des Betätigungshebels über seinen zum Spannen dienenden Schwenkbereich hinaus werden die Klemmvorrichtung
und der Richtkörper betätigt. Wenn das gespannte Band zu einer Umreifung verbunden und
vom Vorrat abgeschnitten ist, kann die Spannvorrichtung vom Band entfernt werden, wobei der Wikkelkopf
für die Aufnahme des neuen Bandes sich bereits wieder in richtiger Lage befindet. Sofern der Betätigungshebel
zugleich als Verschlußzange ausgebildet ist, kann diese zum Schließen des Bandes mit
Hilfe einer Hülse dienen.
In Weiterbildung der Erfindung ist der Richthebel an seinem freien Ende einer Ausnehmung am Richtrad
entsprechend ausgebildet. Richtrad und Richthebel wirken zum Ausrichten des Wickelkopfes zusammen.
Die Erfindung sieht ferner vor, daß an einem koaxial zum Schwenkhebel und drehfest mit diesem
verbundenen Klemmhebel ein mit einer Klemmfläche zusammenwirkendes Klemmstück drehbar gelagert
ist, wobei der radiale Abstand zwischen der Drehachse des Schwenkhebels und der Klemmfläche kleiner
ist als die Summe der Abstände zwischen dei Drehachse des Schwenkhebels und der Drehachse
des Klemmstückes sowie zwischen der Drehachse des Klemmstücks und der Klemmfläche. Hierdurch können
auch empfindliche Bänder unterschiedlicher Dikken, ohne diese zu beschädigen, sicher und mit großei
Kraft einwandfrei festgeklemmt werden. Da: Klemmstück ist in der Lage, sich selbst auszurichtei
und der ihm zugewandten Seite der Klemmfläche an
zupassen.
In der Zeichnung ist eine Spannvorrichtung für eh Kunststoffband als Ausführungsbeispiel des Gegen
Standes der Erfindung schematisch dargestellt. E zeigt
Fig-1 eine Seitenansicht einer kombinierten
Spann- und Biegevorrichtung,
F i g. 2 eine Draufsicht mit Teilschnitten,
Fig.3 einen Schnitt nach Link- III-I1I in Fig.2.
An einem Ende eines Auflagestückes 1 ist ein Handgriff 2 und am anderen Ende ein Stützteil 3 angebracht.
Dazwischen befinden sich zwei Wände 4 und 5. Diese sind auf der dem Stütyteil 3 benachbarten
Seite von einer Welle 7 durchsetzt, auf der unter Zwischenschaltung von Lagerbüchsen und einer auf
der Welle 7 angebrachten Büchse ein Gabelstück 8 frei drehbar gelagert ist. An dem Gabelstück 8 ist
eine Biegevorrichtung 9 angebracht, die mittels zweier Hebel 10 und 11 zu betätigen ist. Die Biegevorrichtung
hat auf ihrer dem Gabelstück» benachbarten Seite einen von den Hebeln 10 und 11 betätigbaren
Bolzen 12. An einem Tragstück des Gabelstückes 8 "-st eine Klinke 13 in Achsrichtung eines
Hallebolzens verschiebbar gelagert, die eine gebogene
auf dem Auflagestück 1 ^£
33 »»^»«;^£SS^31sind mit klcizugewandte
Seite des f-!eiTsl"^S versehen. Eine
nen Zahnen zum Halte „des Bandes ve
auf der Welle des^1 ^" Jn EJ" a^Auflage-Schenkelfeder
32, von der ein ^na ebe{
stüc k 1 und aas and ere. E^njTck 31 auf die
27 angreilt, sucht das KJemmsiu
Klemmfläche 33-zu drucken. 52 .
» Am Schwe^hebel 2 istem^Vony^g ^ ^
sehen, der mi1 einer ^ast: " ™ Schwenkhebels 27
sammenw.rki. Zum Belangen des ^n Auf
die nt ^ BetaUgungste,! ,4 am ™**** ^
der von dem Wi.-k.Aopf 25, zo g t dicser
is der Welle 7 .st e.n Handrad 53 üren
^^ Laeerkörper 57 der zum Anbringen der
'"^^Λΐ dient It ein durch eine Abflachung
Geg nkl ke 16 djnt. «em der ^
tintr V>
eJJe ab geoii an„eordnetcs Schneid-
Welle 7 verbunden ist. Die Klinke kann als aus zwei Pia.ten hergestellte Doppelklinke ausgebildet sein,
dl,- zugleich in zwei Zähne des Kl.nkenrades eingreifen
kann. Die einzelnen Scheiben des klinkenrad« sind durch achsparallel angebrachte Bolzen gehalten
Die Drehbewegung des Klinkenrades 15 ist mit Hilfe einer unter der Wirkung einer Feder stehenden
Gegenklinke 16 in einer R.chtung gesperrt. Die Gegenklinke
16 ist mit Hilfe eines an dem Auflages 8,ückl
mittelbar befestigten Haltebolzen:, gehalten, und eine Feder sucht die Gegenkhnke 16 an dem
Klinkenrad 15 zu halten.
An dem Klinkenrad 15 ist cm R.chtrad 23 befestigt,
das wie in Fig. 3 gestrichelt dargcstell zwei einander gegenüberliegende Abflachungen au weist.
Mindestens die zwischen den Abflachung stehengebliebenen Teile wirken mit einem an seinem freien
Inde einen nachgiebigen Belag tragenden Richthebel
24 zusammen. Der Richthebel 24 kann auch eine im
Winkel zu seiner Längsachse angeordnete, schnabelartige Spitze haben, die mit einem eine cntsprechende
Spirale und eine im wesentlichen radiale Übergangsstelle von einem Kurvenende zum andern
aufweisenden Richtrad zusammenwirkt
Mit dem Klinkenrad 15 ist ein-Wickelkopf drehfest
verbunden, dessen zwei gleich ausgebildete und schwenkbare Klemmkörper 25 und 2b über die
Außenseite der Wand 5 vorragen. Je nach der Drehlage
dieser Klemmkörper zu der WeI c7 befindet
sich zwischen diesen ein Spalt zum Einlegen eines Verpackungsbandes. Die beiden Klemmkörper
undH26 können auch satt aneinander oder an dem
dazwischen eingelegten Band anliegen. Eine nicht
dargestellte Feder kann die Klemmkörper 25 und
so zu halten suchen, daß zwischen diesen e.n Spalt vorhanden ist. .
Der Richthebel 24 ist mittels eines Schwenkhebe s
27 zu schwenken, der drehfest auf einer Welle eines in
den Wänden 4 und 5 drehbar gelagerten Klemmhcbels
30 angebracht ist, zu deren axialer Festlegung eine auf der Außenseite der Wan4 ange bra h
Federring dient. An dem Klemmhebe 3(Is.ein
Klemmstück 31 schwenkbar gelagert, das mit einer stoffband mit seinem ™» t» 33 d d m Kl
fcgl,-J^n d,KJ-.flacheM ^^
tueKMh ndurchg ^ ^ Auf]agcslück ι
sch! ng η,υ U Du ewa ρ u in ei
angeordnetui ^anB«-nn"'C1" . 57 sowie zwi-
Langsau.neljmu^ de^g°g- d legt, dcren
^ "J^ ei"™2 zum Auflages.ück 1 liegen
Kl 1^301^1 Pa , sdllitz frei lassen. Durch
und zw.scru. >
s'ch f'^i evorrichtung9 m
^^^^ wickelkopf 25, 26 unter Klemmung des zwischen seinen Klemmkörpern befindlichen
des ^ sch« η se." bis das um den Pak-
Bwdtuls sn^ lange a g jst Dann
f],™°™^u 8 deI^ Auflagestück 1 liegen-
^^^f 8J1' auf die zwischen dem Stützte» 3
HeDem ., liegenden Bandteile eine
^ gebende Ve schlußhülse derart aufgebracht,
diese ^^ebend n c krech,stellen und anschließendem
45 daß be™ JJnKTe Biegevorrichtung9 die
der Hebe^ , Verginden der Band-
wJS. Werden die beiden Hebel 10, U
J^g Bereich hinaus geschwenkt so
S?et de Bolzen 12 über die Hebel 60 bis 62 das
50 beut ^ Λ^ Bolzen 1■ zum wickelkopf 25
J™?f'^^ 'vom Vorrat kommende Bandstuck
26 ^f^^^ Schwenken der Biegevor- * h des Pfeils A so weit, daß der
Kien g hwenkhebel 27 betätigt,
55 f *<·6%ε;^ο « cht 31, 33 gelöst und der
wr f« \^χχ daß die einander
£iten der Klemmkörper 25 26 etwa
ückl liegen. Hierzu dreht der
^^^ |ichtrad 23 so lange, bis eine der
60 Roebel ^ ^ Richtrades 23 ein freies Schwen-,
. Richthebels 24 erlaubt. Sobald die Bicgevor-
^ «s ^Sgeschwenkt wird, bringt die Schenrichtung
ζ 8 khebd 27 in seine ursprung-
k »euer ^ α Richthebel 24 wird durch
65 liehe Lage ζ u Drehachsc angeordnete, nicht
cn koax ^ eder ebenfaUs in seine Aus-
α j, zuriickgebracht.
Damit das Band zwischen der Klemmfläche 33 und dem Klemmstück 31 sicher geklemmt wird, ist
der radiale Abstand zwischen der Drehachse des Schwenkhebels 27 und der Klemmfläche 33 kleiner
als die Summe der Abstände zwischen der Drehachse des Schwenkhebels 27 und der Drehachse des
Klemmstücks 31 einerseits sowie zwischen der Drehachse des Klemmstücks 31 und der Klemmfläche 33
andererseits, sofern das Klemmstück 31 an der Klemmfläche anliegt.
Zur sicheren Führung des von den Klenimkorpern 25, 26 austretenden Bandes hat der Klemmhebel 30
an seiner von dem Klemmstück 31 abgewandten Seite eine der Breite des Bandes entsprechende Ausnehmung
oder einen außen vorstehenden Rand. Der Handgriff 2 ist an seiner der Klemmbacke 30 zugewandten
Seite so verbreitert, daß er als Anlagefläche des zwischen dem Klemmhebel 30 und dem Handgriff
2 liegenden Bandes dient. Zwischen dem Klemmhebel 30 und dem verbreiterten Ende des
ίο Handgriffs 2 ist ein ausreichender Abstand für das Einlegen des Bandes vorgesehen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Spannvorrichtung für Bänder, insbesondere aus Kunststoff, Textilien u. dgl., zum Umschlingen
eines Packens, welche mittels eines Betätigungshebels zu betätigende Spannvorrichtung
eine Klemmvorrichtung zum Halten des Bandes an einem seiner Enden und einen Richtkörper
zum Ausrichten eines Wickelkopfes beim Betätigen der Klemmvorrichtung aufweist, dadurch
gekennzeichnet, daß die Klemmvorrichtung (31, 33) einen am Ende der Bahn des Betätigungshebels
(9) liegenden Schwenkhebel (27) zur ihrer Betätigung aufweist, an dem eine Feder
(32) angreift und der zusätzlich zum Betätigen eines mit einem Richtrad (23) zusammenarbeitenden
Richthebels (24) dient.
2. Spannvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Richthebel (24) an seinem
freien Ende einer Ausnehmung am Richtrad (23) entsprechend ausgebildet ist.
3. Spannvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Richthebel (24) an seinem
freien Ende abgerundet ist, wobei der Halbmesser des Abrundbogens dem Absland zwischen
der Schwenkachse des Richthebels und seinem freien Ende entspricht, und daß der Richthebel
eine Nase (53) aufweist, welche für den Angriff eines Vorsprunges (52) am Schwenkhebel (27)
dient.
4. Spannvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Richthebel eine im Winkel
zu seiner Längsachse angeordnete schnabelartige Spitze hat, die mit einem eine entsprechende
Spirale und eine im wesentlichen radiale Übergangsstelle von einem Kurvens-nde zum andern
aufweisenden Richtrad zusammenwirkt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702003251 DE2003251C3 (de) | 1970-01-24 | 1970-01-24 | Spannvorrichtung für Bander, ins besondere Kunststoff, Textilien u dgl |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE19702003251 DE2003251C3 (de) | 1970-01-24 | 1970-01-24 | Spannvorrichtung für Bander, ins besondere Kunststoff, Textilien u dgl |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2003251A1 DE2003251A1 (de) | 1971-07-29 |
| DE2003251B2 DE2003251B2 (de) | 1973-05-24 |
| DE2003251C3 true DE2003251C3 (de) | 1973-11-29 |
Family
ID=5760470
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19702003251 Expired DE2003251C3 (de) | 1970-01-24 | 1970-01-24 | Spannvorrichtung für Bander, ins besondere Kunststoff, Textilien u dgl |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2003251C3 (de) |
-
1970
- 1970-01-24 DE DE19702003251 patent/DE2003251C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2003251A1 (de) | 1971-07-29 |
| DE2003251B2 (de) | 1973-05-24 |
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