DE200397C - - Google Patents

Info

Publication number
DE200397C
DE200397C DE1906200397D DE200397DA DE200397C DE 200397 C DE200397 C DE 200397C DE 1906200397 D DE1906200397 D DE 1906200397D DE 200397D A DE200397D A DE 200397DA DE 200397 C DE200397 C DE 200397C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
vessel
acid
chamber
gas
fire extinguisher
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE1906200397D
Other languages
English (en)
Filing date
Publication of DE200397C publication Critical patent/DE200397C/de
Application filed filed Critical
Priority to AT38973D priority Critical patent/AT38973B/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62CFIRE-FIGHTING
    • A62C13/00Portable extinguishers which are permanently pressurised or pressurised immediately before use
    • A62C13/003Extinguishers with spraying and projection of extinguishing agents by pressurised gas

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Containers And Packaging Bodies Having A Special Means To Remove Contents (AREA)
  • Feeding, Discharge, Calcimining, Fusing, And Gas-Generation Devices (AREA)

Description

i cPaicn taλ η Ib.
Wvnactiiqt i)<yc Saxvwwvwvia
(Ppi im ρ β
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 200397 KLASSE 61 a. GRUPPE
Einsatzgefäß für chemische Feuerlöscher. Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. Mai 1906 ab.
Gegenstand der Erfindung ist ein besonders zur Aufnahme von Säure bestimmtes Einsatzgefäß für mit Gasdruck arbeitende chemische Feuerlöscher.
Bei Feuerlöschern dieser Art wurde zwecks Erzeugung des Gasdruckes die Säure der Löschflüssigkeit durch Zertrümmern oder Umkippen des die Säure enthaltenden Gefäßes zugesetzt. Gemäß vorliegender Erfindung
ίο wird im Innern des Säuregefäßes ein Gas erzeugt, welches durch seinen Druck ein kräftiges Auswerfen der Säure aus ihrem Gefäß in den die Löschflüssigkeit enthaltenden Behälter bewirkt, so daß ein inniges Mischen der Säure mit der Löschflüssigkeit stattfindet. Ein solches Einsatzgefäß ist insbesondere zum Beimischen eines Pulvers, z. B. eines Säureanhydrits, zur Löschflüssigkeit mit Vorteil verwendbar. Das Gefäß ist durch die Anordnung zweier Kammern gekennzeichnet, in deren einer der der Löschflüssigkeit beizumischende Stoff, z. B. eine Säure, enthalten ist, und in deren anderer bei der Benutzung des Feuerlöschers das Druckgas erzeugt wird.
Die Zeichnung zeigt als Beispiel eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes.
α ist die Kammer, welche den der Löschflüssigkeit beizumischenden .Stoff, z. B. eine Säure, enthält, b ist die andere Kammer, die bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel zwei voneinander getrennt gehaltene chemische Stoffe enthält, die bei ihrer Vereinigung ein Gas bilden. Der eine dieser Stoffe, z. B. eine Säure oder ein Alkali, ist in dem Glasgefäß c enthalten. Das Glasgefäß liegt in der Kammer b, zweckmäßig in einen pulverförmigen Stoff h, z. B. Natriumbicarbonat, ein Säureanhydrid oder einen sonstigen Stoff, der, mit dem anderen gemischt, ein Gas bildet, eingebettet. Das Gefäß c stützt sich auf einen kegelstumpfförmigen Halter d, welcher mit einer oder mehreren Durchbrechungen versehen ist. Die Kammern α und b sind durch geeignete Mittel, z. B. durch einen Kolben e, voneinander getrennt, der an einer Einschnürung/ des an beiden Enden dicht verschlossenen Gefäßes g ein Widerlager findet.
Die Vorrichtung wirkt in folgender Weise: Mit Hilfe eines durch die Wandung des Feuerlöschers nach außen geführten Stoßknopfes oder einer ähnlichen Stoßvorrichtung wird die Verschlußplatte i des in den Feuerlöscher eingesetzten Rohres g eingedrückt, was die Zertrümmerung des Glasgefäßes c zur Folge hat. Die in dem Gefäß enthaltene Säure oder das Alkali mischt sich mit dem pulverförmigen Alkali oder Säureanhydrid h, wodurch Gas gebildet wird, welches'unter einem verhältnismäßig hohen Druck steht. Dieses Gas tritt durch die Öffnungen der Stützplatte d hinter den Kolben e und treibt den Kolben e vorwärts; dadurch wird der Inhalt der Kammer α zusammengedrückt, bis schließlich der Verschluß k nachgibt, worauf der gesamte Inhalt der Kammer α in die Flüssigkeit des Feuerlöschers hineingeschleudert wird.
In welcher Weise in der Kammer b der Gasdruck erzeugt wird, ist gleichgültig. So könnte man, um ein weiteres Ausführungsbeispiel anzugeben, anstatt ein Glasgefäß c in ein Pulver einzubetten, in der Kammer b zwei mit geeigneten Stoffen gefüllte Glasgefäße anordnen, die gleichzeitig zertrümmert werden, oder diese Kammer kann auch nur einen in geeigneter Weise, z. B. durch einen ίο kräftigen Stoß, zur Explosion zu bringenden Stoff enthalten. Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß auf irgendeine Weise in der Kammer b ein Gasdruck erzeugt wird, welcher zum Austreiben der in der Kammern enthaltenen Füllung benutzt wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Einsatzgefäß für chemische Feuerlöscher, dadurch gekennzeichnet, daß das Gefäß (g) in zwei Kammern (a und b) geteilt ist, wovon die eine (b) so eingerichtet ist, daß in ihr bei Benutzung des Feuerlöschers ein Gasdruck erzeugt werden kann, welcher zum Austreiben des Inhalts der zweiten Kammer (a) dient, um diesen der Flüssigkeit des Feuerlöschers zuzumischen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1906200397D 1906-05-16 1906-05-16 Expired - Lifetime DE200397C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT38973D AT38973B (de) 1906-05-16 1907-05-13 Einsatzgefäß für chemische Feuerlöscher.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE200397C true DE200397C (de)

Family

ID=463033

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1906200397D Expired - Lifetime DE200397C (de) 1906-05-16 1906-05-16

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE200397C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3833036A1 (de) Doppelkammerbehaelter
EP2408403B1 (de) Vakuum-mischvorrichtung für knochenzement sowie verfahren zum mischen von knochenzement in der vorrichtung
DE1955996C3 (de) Mischbehälter für Dentalpräparate
DE2644780A1 (de) Vorrichtung zur abgabe mindestens zweier fliessfaehiger stoffe in vermischter form aus einem behaelter mittels treibgas und verfahren zum abpacken der stoffe unter verwendung der vorrichtung
DE102014111035A1 (de) Mischvorrichtung, insbesondere ausgebildet zum Mischen von Knochenzement
DE643361C (de) Verfahren zur Herstellung eines in geschlossenen Gefaessen zu lagernden, Zinkstaub enthaltenden Anstrichmittels
DE1933729B2 (de) Besatzverfahren zur Bekämpfung des Staubes und der schädlichen Gase bei der Schießarbeit im Bergbau
DE1786657U (de) Vorrichtung zum daempfen von maschinenschwingungen.
DE177154C (de)
DE167219C (de)
DE1952006B2 (de) Vorrichtung zum dosieren von zweikomponenten-kunststoffvorprodukten
EP0079503A1 (de) Kapsel zum Aufbewahren und Mischen von zwei Komponenten für Dentalzwecke
DE243368C (de)
DE133259C (de)
DE2709826C2 (de) Behälter zum Aufbewahren und Mischen von Einzelkomponenten von Stoffgemischen, insbesondere zahnärztlichen Amalgamen
DE467176C (de) Ampulle
DE193916C (de)
DE2244600C2 (de) Verpackung zum getrennten Aufbewahren von wenigstens zwei flüssigen oder viskosen Erzeugnissen
AT83803B (de) Chemischer Feuerlöscher.
DE28539C (de) Verfahren und Apparat zur Darstellung eines Sprengmittels aus Pikrinsäure und Salpetersäure
DE605236C (de) Schaumerzeuger, insbesondere fuer Feuerloeschzwecke
DE431932C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Nachahmung chemischer Reaktionen
DE387180C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Aufbereitung der in Muehlen o. dgl. zerkleinerten Kakaomasse in einem geschlossenen Gefaess
DE516594C (de) Verfahren zum Entwickeln von Blausaeure aus Erdalkalicyanverbindungen, insbesondere zu Zwecken der Schaedlingsbekaempfung
DE512190C (de) Druckgasentwicklungspatrone fuer Feuerloescher