DE512190C - Druckgasentwicklungspatrone fuer Feuerloescher - Google Patents

Druckgasentwicklungspatrone fuer Feuerloescher

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DE512190C
DE512190C DEW77811D DEW0077811D DE512190C DE 512190 C DE512190 C DE 512190C DE W77811 D DEW77811 D DE W77811D DE W0077811 D DEW0077811 D DE W0077811D DE 512190 C DE512190 C DE 512190C
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pressurized gas
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    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A62—LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62C—FIRE-FIGHTING
    • A62C13/00—Portable extinguishers which are permanently pressurised or pressurised immediately before use
    • A62C13/003—Extinguishers with spraying and projection of extinguishing agents by pressurised gas

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)

Description

  • Druckgasentwicklungspatrone für Feuerlöscher Die Erfindung betrifft eine Druckgasentwicklungspatrone fürFeuerlöscher, bei der dasDruckgas aus einer in einem Behälter eingeschlossenen Brandmasse erzeugt wird, die aus einem sauerstoffabgebenden Salz, einem anorganischen Verbrennungsträger und einem die Explosionsfähigkeit beseitigenden Stoff besteht.
  • Diese bekannten Patronen haben den Nachteil, daß die Verbrennungsrückstände der Brandmasse in das Löschmittel gelangen und dieses verunreinigen können, wodurch die zu löschenden Gegenstände erheblichen Schaden erleiden können. Bekannte Einrichtungen, welche bezwecken, die Verunreinigungen durch Siebe o. dgl. zurückzuhalten, vermögen nicht den Übelstand zu beseitigen, da die Verbrennungsrückstände oft so geringe Korngröße haben, daß sie durch das Sieb nicht zurückgehalten werden und doch in die Löschflüssigkeit gelangen.
  • Dieser Nachteil einer solchen Druckgasentwicklungspatrone soll gemäß der Erfindung dadurch vermieden werden, daß die Brandmasse von einer in den Patronenbehälter eingesetzten Glashülse umschlossen ist, die beim Abbrand der Brandmasse schmilzt und die anorganischen Rückstände der Brandmasse zu Silikatschlacke bindet.
  • Als sauerstoffabgebendes Salz können beliebige Stoffe, z. B. Nitrate, Chlorate, Perotvde, als anorganischer Verbrennungsträger Holzkohle oder eine andere künstliche Kohle; verwendet werden, während als Stoffe, welche die Explosionsfähigkeit beseitigen, vor allem Kieselgur, Bolus und Bimssteinpulver zweckmäßig sind. Die Menge des anorganischen Verbrennungsträgers ist hierbei derart zu wählen, daß dieser, beispielsweise die zugesetzte Holzkohle, beim Abbrand vollständig verbrennt, während die Rückstände anorganischer Natur mit der beim Abbrand schmelzenden Glashülle zu Silikatschlacke zusammenschmelzen.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes im Längsschnitt dargestellt. -In einem drucksicheren Behälter i ist in einer Glashülse 2 die Brandmasse 3 enthalten. Die Glashülse ist am Boden durch einen Pfropfen .f und am oberen Ende durch einen Initialzündsatz verschlossen. Der Initialzündsatz besteht aus einer leicht zerbrechlichen Kapsel 5, welche Schwefelsäure enthält und welche auf einer Kapsel 6 aufruht, welche z. B. Caliumchlorat enthält. Die Zündung erfolgt durch Zertrümmerung der Schwefelsäurekapsel 5 mittels der Stäbchen 7 Leid S, welche durch den drucksicheren Behälter i, den Pfropfen 4 der Glashülse 2 und der Brandmasse 3 hindurchgeführt sind. Die Zündung wird durch Schlag oder Stoß auf einen in der Zeichnung nicht dargestellten Schlagstift, der die Beschickungsöffnung des Löschmittelbehälters gasdicht durchdringt, von außenbewirkt. DurchdieBetätigungdesSchlagstiftes werden die beiden Stäbchen 7 und S gegeneinanderbewegt, wodurch die Schwefelsäurekapsel5 zertrümmert und die Zündung der Kapsel 6 und hierdurch der Brandmasse 3 bewirkt wird.
  • Das bei der Entzündung der Brandmasse sich entwickelnde Gas sammelt sich in dem Raum g des drucksicheren Behälters i, aus welchem das Gas in den Löschmittelbehälter eintritt. Das Löschmittel wird dadurch unter Druck gesetzt und ausgetrieben. Beim Abbrand der Brandmasse 3 schmilzt die Glashülse 2 mit den anorganischen Verbrennungsrückständen der Brandmasse zu Silikatschlacke zusammen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Druckgasentwicklungspatrone für Feuerlöscher, bei der das Druckgas aus einer in einem Behälter eingeschlossenen Brandmasse erzeugt wird, die aus einem sauer#,tuffabgebenden Salz, einem anorganischen Verbrennungsträger und einem die Explosionsfähigkeit beseitigenden Stoff bestellt, dadurch gekennzeichnet, daß die Brandmasse (3) von einer in den Behälter (i) eingesetzten Glashülse (2) umschlossen ist, die beim Abbrand der Brandmasse (3) schmilzt und clie anorganischen Rückstände der I>randmas@e zu Silikatschlacke bindet.
DEW77811D Druckgasentwicklungspatrone fuer Feuerloescher Expired DE512190C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102015009001B4 (de) 2015-07-10 2021-10-28 Nitrochemie Aschau Gmbh Pyrotechnischer Gasgenerator

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