DE2004183A1 - Scharnier zur gelenkigen Befestigung einer als Sinusfeder ausgebildeten Flachfeder sowie Verfahren zur Herstellung desselben - Google Patents
Scharnier zur gelenkigen Befestigung einer als Sinusfeder ausgebildeten Flachfeder sowie Verfahren zur Herstellung desselbenInfo
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- A—HUMAN NECESSITIES
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Description
- Scharnier zur gelenkigen Befestigung einer als Sinusfeder ausgebildeten Flachfeder sowie Verfahren zur Herstellung { desselben Die für die Polsterung von Sitzmöbeln in steigendem Die benutzten als Sinusfedern ausgebildeten Flachfedern werden vielfach mit ihren Enden durch Scharniere an dem Polsterrahmen befestigt. Auf diese Weise wird gegenüber der starren Befestigung eine zusätzliche elastische Nachgiebigkeit erzielt.
- Bei derartigen Scharnieren hat es sich als zweckmäßig erwiesen, dieselben mit einer nichtmetallischen Auskleidung zu versehen, damit bei der Belastung der Federn und der dadurch bewirkten Verdrehung der eingespannten Federenden gegenüber den Scharnieren keine unerwünschten Geräusche entstehen.
- Derartige Einlagen werden aus Papier oder ähnlichen Stoffen, aus Gummi oder auch aus Kunststoffen hergestellt. Die Einlagen müssen die Scharnieröse auskleiden und sollen gegebenenfalls auch noch die Stirnflächen der Scharnierösen abkleiden.
- Gegenstand der Erfindung ist ein solches Scharnier mit einer Kunststoffeinlage, wobei das Neue einmal darin besteht, daß diese Einlage mit Sicherheit alle die Teile des Scharniers abdeckt, an welchen überhaupt Berührungen zwischen den Befestigungsenden der Federn und den Scharnierösen möglich sind. Darüber hinaus ist diese Einlage in ihrer Betriebsstellung so festgelegt und gesichert, daß eine Verschiebung bei den bei der Polsterbelastung auftretenden Bewegungen der Teile gegeneinander nicht zu befürchten sind. Schließlich enthält die Erfindung einen Vorschlag, wie diese Scharniere in einfacher und vor allen Dingen in billiger Weise hergestellt werden können.
- Das Neue besteht bei dem Scharnier gemäß der Erfindung darin, daß die Einlage aus einem Abschnitt eines flachen Kunststoffbandes besteht, welches an der Berührungsfläche Klebstoff trägt und welches auf den zunächst noch flachen Stahlbandzuschnitt quer zu dessen Längsrichtung aufgeklebt ist. Dabei sind die inden des Klebstoffs um die Längskanton des stahlbandes herumgebogen und an dessen sneiter Seite angeheftet. Darauf ist aus diesem flachen Gebilde das Scharnier derart geformt, daß die Einlage die Scharnierbse in der geschilderten Weise auskleidet. Die beiden die Kanten der Öse umgreifenden Enden der Kunststoffeinlage liegen vorteilhaft in einem Abstand einander gegenüber, der etwa gleich 1/4 bis 1 der Scharnierbreite ist.
- Die Praxis hat gezeigt, daß diese außenseitige Anheftung genügt, um die Einlage unverrückbar festzuhalten, wenn gegebenenfalls bei den Betriebsbeanspruchungen der in der Öse liegende Teil der anlage auf einen mehr oder minder großen Teil seiner Berührungsfläche von der Ösenwand ablösen sollte.
- Solche mit einer eindeutig gesicherten Einlage versehene Scharnierösen können erfindungsgemäß in der Weise hergestellt werden, daß das als Ausgangsmaterial dienende und von einer Rolle abgespulte Stahlband eine Stanze durchläuft, in welcher Öffnungen zur späteren Befestigung des Scharniers eingestanzt werden und worauf dann anschließend ein ebenfalls von einer Rolle ablaufender Kunststoffstreifen quer zur Längsrichtung des Stahlbandes zugeftihrt, einseitig mit klebstoff beschichtet und dann so an die eine Seite des Stahlbandes gedrückt wird, daß das vordere Beide übersteht, worauf das Band in geringem Abstand von dem Stahlband abgeschnitten und die beiden Enden der abgetrennten anlage us die Kanten des Stahlbandes herumgebogen und an der zweiten Stahlbandseite angedrückt und angeklebt werden. Anschließend wird der Stahlbandzuschnitt seinerseit. von der Rolle abgetrennt und in einem oder mehreren weiteren Arbeitsgängen zu dem Scharnier verformt.
- Weil die Einlage als Ganzes einschließlich ihrer an der Außenseite der Scharnieröse anliegenden Befestigungsenden aus einem Stück bestehen und dazu noch auf ganzer Fläche mit der Metallöse verklebt ist, wird einmal ein absolut fester Sitz der Einlage in der Öse erreicht. Die beschriebene Art der Herstellung bietet dazu noch den weiteren Vorteil, daß die Fertigung völlig automatisch erfolgen kann, so daß keine nennenswerten Lohnkosten anfallen.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
- Es zeigen: Fig. 1 eine fertige Scharnierose in perspektivischer Ansicht, Fig. 2 eine zugehörige Ansicht von oben, Fig. 3 einen Längsschnitt nach der Linie 3-3 der Fig.2 Fig. 4 einen Querschnitt nach der Linie 4-4 der Fig. 3 Fig. 5 in perspektivischer Ansicht eine Zwischenstufe bei der maschinellen Herstellung einer solchen Scharnieröse, Ein Scharnier zur gelenkigen Befestigung einer als Sinusfeder ausgebildeten Flachfeder,z.B. an einem Holzrahmen, mag aus der eigentlichen Öse 10 bestehen, die an der einen Seite in den unteren Befestigungslappen 11 und an der anderen Seite in den oberen Befestigungslappen 12 übergeht. Die beiden Schenkel 11 und 12 nehmen zweckmäßig zunächst die in Fig. 1 und 3 der Zeichnung erkennbare divergierbare Lage zueinander ein. Dadurch wird das Einhängen der Feder erleichtert. Nachdem die Feder eirigelegt ist, werden die beiden Schenkel 11 und L2 gegeneinander und gegen den nicht dargestellten Sitzrahmen gedrückt. In dieser Lage werden sie durch Nägel, Schrauben, Klammern oder dergleichen, die die Durchbrechungen 1@ und 14 duchgreifen, an dem Polsterrahmen befestigt. Die Befestigungsteile 11 and 12 einerseits sowie die Durchbrechungen 13 und 14 andererseits können abweichend von der skizsierten Form anders ausgebildet und geformt sein, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen.
- Die beschriebene Scharnieröse ist mit einer Kunststoffeinlage 15 versehen. Diese besteht aus einer Ausfütterung 16, die die Öse 10 an ihrer Innenseite auf ihrer ganzen Ausdehnung auskleidet. Die Auskleidung 16 findet ihre Fortsetzung in den umgebogenen Teilen 17, die um die beiden Stirnkanten der Öse 10 herumführen. Die Umführungen 17 bivl) den den Übergang zu den Befestigungsenden 18, die auf der Außenseite der Öse 10 anliegen.
- Die beschriebene Scharnieröse ist in der eise hergestellt, wie in Fig, 5 schematisch skizziert ist, Die Öse 10 mit ihren Befestigungsenden 11 und 12 wird aus einem Stahlband 19 gewonnen, Dieses Stahlband durchläuft eine Stanze, in welcher z.I3. die Berestigungslöcher 13 und 14 eingestanzt werden. Gegebenenfalls kann der für eine Öse erforderliche Zuschnitt 20 gleichzeitig durch einen Trennschnitt 21 von dem Band 19 abgeschnitten werden. Jedenfalls ist der Zuschnitt 20 zunächst noch eben oder höchstens geringfügig vorgeformt. oder vor ttinterjder Stanze wird ein Kunststoffstreifen 22 quer zur Längsrichtung des Stahlbandes 19 zugeführt, welches einseitig mit einer Klebstoffauflage 23 versehen ist. Dieses Band 22 wird vorgeschoben, bis sein vorderes Ende 24 um ein ausreichendes MAß über den Zuschnitt 20 hinausragt. Anschließend wird der für eine Öse erforderliche Zuschnitt 25 durch einen Trennschnitt 26 von dem Band 22 abgeschnitten. Die beiden überstehenden Enden 24 und 27 des Zuschnitts 25 werden dann, wie duroh die beiden weile 28 und 29 angedeutet werden soll, um die Stirnkanten des Ösenzuschnitts 20 herum umgebogen, bis sie schließlich mit ihren freien Enden an der Oberseite des Zuschnittes 20 anliegen und die in den Fig. 1 bis 4 erkennbaren Befestigungsenden bilden.
- Das Ausgangsmaterial, nämlich das Stahlband 19 einerseits und das Kunststoffband 22 mit seiner Klebstoffschicht 23 andererseits sind handelsübliche Erzeugnisse, die keine hohen Anschaffungskosten verursachen. Da andererseits die Fertigung völlig automatisch erfolgen kann, können die Gestehungskosten auch dadurch nichtnennenswert belastet werden.
Claims (3)
- P a t e n t a n s p r ü c h e 1. Scharnier zur gelenkigen Befestigung einer als Sinusfeder ausgebildeten rlachfeder an einem Polsterrahmen durch Nägel, Schrauben, Klammern oder dergleichen, die Öffnungen in den Befestigungalappen durchgreifen, wobei die Gelenköse eine gunststoffeinlage trägt, dadurch gekennzeichnet, daß die Einlage (15) aus einem Abschnitt (25) eines flachen Kunststoffbandes (22) besteht, welches an der Berührungsfläche Klebstoff (23) trägt und welches auf den zunächst noch flachen Stahlbandzuschnitt (20) quer zu dessen Längsrichtung aufgeklebt ist und dessen Enden (17, 18) um die Längskanten des Stahlbandes (20) herumgebogen und an dessen zweiter Seite angeheftet sind, worauf aus diesem flachen Gebilde das Scharnier derart geformt ist, daß die Einlage (15) die Scharnieröse (10) vollständig auskleidet.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden die Kanten der Öse (10) umgreifenden Enden(18) der Kunststoffeinlage (15) in einem Abstand einander gegenüberliegen, der etwa gleich 1/4 bis 1/2 der Scharnierbreite ist.
- 3. Verfahren zur Herstellung eines Scharniers nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das als Ausgangsmaterial dienende und von einer Rolle abgespult Stahlband (19) eine Stanze durchläuft, in welcher Öffnungen (13, 14) zur späteren Befestigung des Scharniers eingestanzt werden und daß anschließend ein ebenfalls von einer Rolle ablaufender Kunststoffstreifen (22) quer zur Längsrichtung des Stahlbwides (19) zugeführt, einseitig mit Klebstoff (23) beschichtet und dann so an die eine Seite des Stahlbandes (20) gedrüekt wird, daß das vordere Ende (24) übersteht, worauf das Band in geringem Abstand von dern Stahlband (bei 26) abgeschnitten und die beiden Enden (24, 27) der abgetrennten Einlage (27) um die Kanten des Stahlbandes (20) herumgebogen und an der zweitan Stahlbandseite angedrückt und angeklebt werden, worauf der Stahlbandzuschnitt seinerseits von der Rolle abgeschnitten und iri einem oder mehreren weiteren Arbeitsgängen zu dem Scharnier (LO) verformt wird.L e e r s e i t e
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