DE2004403B - Außenschuh fur Mahbalken - Google Patents
Außenschuh fur MahbalkenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Außenschuh für Mähbalken, der ein sich nach hinten weitendes Fenster
für den Messerdurchtritt aufweist und oberhalb der Messer einen die Fensteröffnung teilweise abdeckenden
Abweiser trägt.
Das im Außenschuh vorgesehene, für den Messerdurchtritt notwendige Fenster bereitet im praktischen
Betrieb beträchtliche Schwierigkeiten. Das Schnittgut gelangt nämlich in das Fenster und bleibt dann an
der hinteren Fensterbegrenzung hängen, so daß sich das Fenster nach und nach mit Schnittgut füllt, das
beidseitig des Schuhes überhängt und den Abfluß des weiteren Schnittgutes behindert. Selbst wenn das
im Fenster angesammelte Schnittgut gelegentlich abgestreift wird, bilden sich beim Weitermähen störende
Schnittgutanhäufungen, so daß es immer wieder zu Verstopfungen kommen kann. Es ist versucht worden,
dem Fenster die geringstmögliche Größe zu geben, es also auf einen engen Spalt im Messerbereich zu
beschränken. Es hat sich aber gezeigt, daß dann in den Spalt Schnittgut eingezogen wird, was erst recht
zu Verklemmungen der Messer im Fenster und damit zu Beschädigungen des Mähwerkes bzw. Störungen
des Mähbetriebes führt, zumal die Messer eine zum Schuh hin gerichtete Bewegung ausführen und das
Gut mehr oder weniger in den Spalt stopfen. Am besten wäre er. statt eines Fensters im Außenschuh
eine nach hinten unbegrenzte Öffnung vorzusehen, die das Abgleiten des Gutes iiach hinten ohne Behinderung
ermöglicht, dodi ist eine solche Ausbildung
des Außenschuhes aus konstruktiven Gründen und aus Gründen der erforderlichen Festigkeit undurchführbar.
Es ist bereits bekannt, an der Schuhaußenseite einen sogenannten Gegenhalter vorzusehen, der über
der äußeren Schuhschncidkante liegt (deutsche Offenlegungsschrift 1 482 121). Dieser Gegenhalter,
der als Bügel aus einem hochkant gestellten Blt.:hstreifen
ausgebildet ist, kann aber nur das außerhalb des Außenschuhes und daher in vergleichsweise
geringer Weise anfallende Schnittgut vom Schuh bzw. vom Fenster im Schuh abhalten und hat zufolge
seiner Bügelform auch den weiteren Nachteil, daß das Gut Irnter dem Bügel in den Raum zwischen
Schuh und Bügel eindringen und sich dann durch die Messerbewegung im Fenster erst wieder zusammendrehen
bzw. zusammenballen kann. Das sich hinter dem Bügel wieder aufstellende Gut ist einerseits durch
den Bügel, andererseits durch den Außcnschuh gegen das vorbeistreichende noch nicht gemähte Gut abgeschirmt,
d. h. das vorbeistreichende Gut kann auf das innerhalb des Bügels befindliche Gut nicht einwirken,
es also auch nicht abstreifend mitnehmen.
Schließlich ist ein Auf.'cn se hu h für Mähbalken
bekanntgeworden, der ein sich nach hinten weitendes Fenster für den Messerdurchtritt aufweist und oberhalb der Messer mit einem die Fensteröffnung teilweise abdeckenden Abweiser trägt (USA-Patentschrift 3 046 723). Dabei ist der Abweiser als vertikales Plättchen an der Innenseite des Außenschiihs
befestigt und läßt zwischen sich und den Messern nur einen ganz engen Parallelspalt frei. Outteilchen, die
von der Schuhinnenseite unter den Abweiser gelangen, können sich im Fenster wieder aufstellen und
sind auch dort gegen Einflüsse vom vorbeistreichendeti Out geschützt; es kann also das vorbeistreichende
Out das innerhalb des Fens'ers befindliche Out nicht
mehr mitnehmen. Dazu kommt noch, daß die enge Parallelform des Spaltes ein Hinausrutschen des in
den Spalt eingedrungenen Gutes nicht fördert, sondern geradezu verhindert, so daß also auch hier immer
wieder Verstopfungen auftreten.
Demnach liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, diese Mängel zu beseitigen und ei,,:en Außenschuh
der eingangs geschilderten Art zu schaffen, bei dem eine sichere Abfuhr des im Schuhbereich
von beiden Seiten anfallenden Schnittgutes trotz des
ίο vorhandenen Fensters mit verhältnismäßig einfachen
Mitteln gewährleistet ist.
Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe dadurch, daß der Abweiser innerhalb des Fensters von der
Schuhinnenseite zur -außenseite ebenflächig durchlaufend flach liegend angeordnet ist mid zwischen
den Messern und dem Abweiser in an sich bekannter Weise ein sich nach vorne verengender Keilspalt freigelassen
ist, wobei der Abweiser scharfe Seitenkanten besitzt, von denen zumindest die an der Schuhinnenseite,
wie an sich ebenfalls bekannt, in der Vertikalprojektion etwa mit der inneren Schneidkante des
Schuhes übereinstimmt. Der Abstreifer reicht also von der Innen- zur Außenseite des Schuhes, er ist
somit für das auf beiden Seiten anfallende Schnittgut gleich wirksam. Durch die Keilform des Spaltes läßt
sich das im Spalt befindliche Gut leicht nach hinten entfernen. Das in den Spalt eingezogene Gut kann,
sich nur dort aufstellen, wo bereits das an der gegenüberliegenden Schuhseite vorbeistreichende Gut das
Gut aus dem Spalt wieder mitnehmen kann. Daher ist ein voller Selbstreinigungseffekt erzielt. Die
scharfen Seitenkanten des Abweisers lenken das Schnittgut im Schuhbereich ab: es wird also der
Hauptteil des in Frage kommender. Schnittgutes von
vornherein so nach hinten abgleiten, daß es nicht mehr im Fenster des Außenschuhes hängen bleiben
kann. Außerdem wirken die Seitenkanten des Abwf
>ers beim Schnitt als Gegenhaltcr. der ein Umbiegen der Halme in das Fenster hinein verhindert,
d. h. die abgeschnittenen Halme werden von den Messern nicht in das Fenster gestopft.
In weiterer Ausbildung der Erfindung besteht der
Abweiser aus einer Grundplatte und einer aufgesetzten Befcstigungslasche. Es handelt sich also um
einen einfachen, leicht lösbar befestigten Verschleißteil,
der bei durch Abnützung erfolgter Kantenabrundung leicht ausgewechselt werden kann.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausfiihrungsheispiel dargestellt, und zwar
zeigen
Fig. I und 2 den Außenschuli eines Mähbalkens
mit dem crfindungsgcmäCen Abweiser in Seitenansicht und in Draufsicht.
Der Außcnschuh 1. der das hiebt dargestellte Schwadbrett trägt, ist am Fingerbalken 2 angeschraubt und weist ein sich nach hinten weitendes
Fenster 3 für den Durchtritt der an einer Schiene 4 für den Durchtritt der an einer Schiene 4 befestigten
Mähmesser 5 auf. In diesem Fenster 3 ist oberhalb der Messer 5 ein /\bweiser angeordnet, der aus einer
von der Schuhinnenseite zur -außenseite ebenflächig durchlaufend flachltegend angeordneten Grundplatte 6 und einer aufgesetzten Befestigungslaschc 7
besteht. Zwischen der Grundplatte 6 und den Messern 5 ist ein sich nach vorne verengender Keilspalt 8 freigelassen. Die Seitenkanten 9,10 der
Grundplatte 6 sind scharf, wobei die Seitenkante 10 an der Schuhinnenseite in der Vertikalprojektion
gemäß F i g. 2 mit der inneren Schneidkante des Außenschuhes 1, die von einem aufgenieteten Fingerplättchen
Il gebildet wird, übereinstimmt.
Claims (1)
1. Außenschuh für Mähbalken, der ein sich nach hinten weitendes Fenster für den Messerdurchtritt
aufweist und oberhalb der Messer einen die Fensteröffnung teilweise abdeckenden Abweiser
trägt, dadurch gekennzeichnet,
daß der Abweiser (6) innerhalb des Fensters (3) von der Schuhinnenseite zur -außenseite ebennächig
durchlaufend llach hegend angeoInet ist
nd /wischen den Messern (5) und dem Abwcser
in an sich bekannter Weise ein steh nach ν.,πι
wender Keilspalt (S) freigelassen ist ^bc,
der Abweiser scharfe Seitenkanten (9 10) L.eMVt. Jon denen zumindest die an der Schuh.nnen«,...
wie an sich ebenfalls bekannt, in de Vertikalprojektion
etwa mit der inneren Schneidkante des Schuhes (V) übereinstimmt.
-> Außenschuh nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Abweiser aus einer Grundplatte (6) und einer aufgesetzten Befestigungslasche (7) besteht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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