DE200698C - - Google Patents

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DE200698C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L3/00Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal
    • B61L3/02Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal at selected places along the route, e.g. intermittent control simultaneous mechanical and electrical control
    • B61L3/14Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal at selected places along the route, e.g. intermittent control simultaneous mechanical and electrical control to cut-off the power supply to traction motors of electrically-propelled vehicles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-JV* 200698-KLASSE 20«. GRUPPE
SIEGFRIED HELD in CHARLOTTENBURG.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 14.JuIi 1907 ab.
Um das zu nahe Aufeinanderfahren der einzelnen Wagen .elektrisch betriebener Hängebahnen zu verhindern, wird die Fahrleitung, von der für die einzelnen Wagen der Strom abgenommen wird, in Abschnitte zerlegt, von denen bestimmte, zeitweilig von der Hauptstromzuführung abgeschnitten werden. Hierzu bediente man sich bisher besonderer Schalter, die entweder durch einen Arm oder durch
ίο das Eigengewicht des Wagens mechanisch verstellt werden.
Die Schaltungseinrichtung, die den Gegenstand der Erfindung bildet, besteht im wesentlichen darin, daß die für jeden Leitungsabschnitt vorgesehenen Schalter unter der Einwirkung zweier Solenoidspulen stehen, und daß die eine Spule eines jeden Schalters mit der anderen Spule des nächstvoranliegenden'
• Schalters hintereinander geschaltet ist.
Durch diese eigenartige Schaltung wird nicht nur dafür gesorgt, daß jeder Leitungsabschnitt, wenn er stromlos wird, an zwei ■ Stellen unterbrochen wird, was eine größere Betriebssicherheit gewährleistet, sondern es ist auf diese Weise auch dafür gesorgt, daß ein Leitungsabschnitt niemals mit Strom versorgt werden kann, wenn nicht auch gleichzeitig der weiter hinten liegende Abschnitt ausgeschaltet wird.
Auf der Zeichnung ist. eine Gesamtansicht der Schaltungsanordnung dargestellt.
Die Fahrleitung, an der der Stromabnehmer der Wagen entlanggleitet, ist in die einzelnen Abschnitte 1, 2, 3 und 4 zerlegt. An jeder Blockstelle 5, 6 und 7 sind Blockschalter 8, 9 und 10 vorgesehen. Gelangt nun ein Wagen z. B. an die Blockstelle 6, so berührt die Stromabnehmerrolle gleichzeitig ' mit dem Fahrleitungsabschnitt 2 auch eine Stromschlußschiene 11 und schließt dadurch einen Strom, der von dem Fahrleitungsabschnitt 2 über 11, 12, 24, 13 zu dem Erdanschluß E geht. Der Solenoidkern 14 wird dadurch in der Pfeilrichtung 15 verschoben und gelangt in die aus der Figur ersichtliche Lage, während gleichzeitig der Solenoidkern 16 durch die Spule 13 in der Pfeilrichtung 17 verschoben wird. Hierdurch wird einerseits das Kontaktstück 18 mit den Kontaktfedern 19 und 20 in leitende Berührung gebracht, wodurch der Fahrleitungsabschnitt 3 eingeschaltet und der Abschnitt 2 ausgeschaltet wird, während andererseits das Kontaktstück 21 des Blockschalters 8 die Kontaktfedern 22 und 23 miteinander verbindet und so den Fahrleitungsabschnitt 2 an einer zweiten Stelle ausschaltet und die Fahrleitung 1 wieder einschaltet.
Betrachtet man die Figur, dann sieht man, daß bei der gezeichneten Stellung der Schalter 8 und 9 der Fahrleitungsabschnitt 2 sowohl an dem Blockschalter 8 als auch an dem Blockschalter 9 ausgeschaltet ist, so daß also eine Abschaltung des Abschnittes 2 gleichzeitig an zwei Stellen stattfindet. Dies ist für die Betriebssicherheit sehr wichtig, denn wenn einer der beiden Kontakte abbricht, verbogen wird oder sonstwie nicht ordentlich arbeitet,
so ist doch immer noch der andere Kontakt vorhanden, der im gegebenen Zeitpunkt die Stromübertragung ermöglicht.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Schaltungseinrichtung für elektrisch betriebene Hängebahnen mit Teilleiterbetrieb, bei der an dem Ende einer jeden Blockstrecke vorgesehene Solenoidschalter beim Fahren eines Wagens über eine Stromschlußschiene die zugehörige Strecke ab- und die benachbarten Strecken anschalten, gekennzeichnet durch eine derartige Hintereinschaltung der Solenoide zweier benachbarter Schalter, daß bei Erregung der Solenoide die zwischen den Schaltern liegende Blockstrecke an zwei Kontaktstellen abgeschaltet wird, über deren eine sie wieder an die Hauptleitung angeschlossen wird, wenn derselbe Wagen die Stromschlußschiene der nächstfolgenden Strecke überfährt, über deren andere dagegen , wenn ein nachfolgender Wagen die Stromschlußschiene der zurückliegenden Blockstrecke überfährt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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