DE2007498A1 - Um seiner Langsachse drehbarer, ange tnebener Dorn zur kontinuierlichen Her stellung von Rohren beliebiger Lange, vor zugsweise glasfaserbewehrten Kunststoff rohren - Google Patents
Um seiner Langsachse drehbarer, ange tnebener Dorn zur kontinuierlichen Her stellung von Rohren beliebiger Lange, vor zugsweise glasfaserbewehrten Kunststoff rohrenInfo
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Description
2007A98
Um seiner Längsachse drehbarer, angetriebener Dorn zur kontinuierlichen Herstellung von Rohren beliebiger
Länge, vorzugsweise glasfaserbewehrten Kunststoffrohren
Zusatzpatent zum Patent Nr. (Anmeldung
Das Patent Nr (Anmeldung Nr. P 17 79 535.6)
betrifft einen um seine Längsachse drehbaren, angetriebenen
Dorn zur kontinuierlichen Herstellung von Rohren beliebiger Länge, vorzugsweise glasfaserbewehrten
Kunststoffrohren. Der Dorn hat einen rohrförmigen Dornkern mit einem von den Dorndrehlagern freitragend
herausragenden Kernteil, eine den fliegend gelagerten Kernteil mit Abstand umgebende äussere Dornwand, auf
deren Aussenseite das Rohr hergestellt wird, und die aus einem endlosen Band besteht, das fortlaufend
schraubenförmig mit einer der Bandbreite entsprechenden Steigung in Richtung zum freien Dornkernende so aufgewickelt wird, dass die Bandwindungen kantschlüssig
aneinander anliegen, und das vom freien Ende des Dornkerns durch den Kern hindurch zum Beginn der
Wickelstrecke zurückgeführt wird, sowie am Dornkern befestigte Stützvorrichtungen, auf denen das die
Dornaussenwand bildende Band in der angegebenen Weise
aufgewickelt wird. Dieser auch als Wickeldorn bezeichnete Dorn ist dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtungen
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ν U U 7 Λ 9 8
zum Abstützen der äusseren Dornwand aus in der Bornumfangsrichtung
verteilten endlosen Kugelbändern mit ^ jeweils einem in der Gesamtlänge der Bornwand verlaufenden
Bandtrumm bestehen, dessen Kugeln die Innenseite der Bornwand berühren und sich ihrerseits auf nur zwei in
der Gesamtlänge der Bornwand verlaufende ortsfeste Flächen abstützen, deren Berührungspunkte mit jeder
Kugel in gleichem Abstand auf entgegengesetzten Seiten derjenigen in Längsrichtung des erwähnten Kugelbandtrumms
verlaufenden Ebene liegen, auf der sich der Mittelpunkt der Kugeln sowie deren Berührungspunkt mit der Bornaussenwand
befinden.
-Buren diese Stützvorrichtungen in der Form von Kugelbändern
werden die die aussere Bornwand bildenden
Bandwindungen so abgestützt, dass sie sich friktionsfrei in der Bornlängsrichtung verschieben können. Babei bieten
die Kugelbänder aber einer die Raumform der Bornwand verzerrenden und somit schädlichen Relativbewegung in
der Bornumfangsrichtung zwischen den Bandwindungen und den Stützvorrichtungen den größtmöglichen Widerstand,
weil ein friktionsfreies Abrollen der Kugelbandkugeln auf den beiden ortsfeste! Stützflächen in den beiden
Berührungspunkten mit diesen nur in der Kugelbandlängsrichtung möglich ist, während ein Brehen der Kugeln in
jeder beliebigen anderen Richtung nur durch Gleiten der Kugeln auf den beiden Stützflächen in den beiden
Berührungspunkten möglich ist, so dass einem etwaigen Bestreben der Bandwindungen, die Kugeln in einer you
der Bornlängsrichtung abweichenden anderen Richtung zu
drehen, ein beträchtlicher Friktionswiderstand geboten wird.
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3 /!ÜÜ7A98 ■·
Die Verwendung mehrerer solcher endloser Kugelbänder als
Stützvorrichtungen für die Dornaussenwand erfordert jedoch
baulich aufwendige Führungs- und Lagerungsvorrichtungen
am Dornkern, die ein freies Umlaufen der Kugelbänder mit geringstmöglichem Widerstand in der Achsrichtung gewährleisten,
dabei aber jedes Kugelband in dessen Radialebene exakt führen. Die Verwendung von Kugelbändern als
Stützvorrichtungen für die äussere Dornwand hat aber insbesondere den Nachteil, dass die jeweils im Bereich
der Wurzel des fliegend gelagerten Dornkernteils und im Bereich des freien Endes dieses Dornkernteils befindlichen
beiden gekrümmten Verbindungsstrecken zwischen dem inneren und äusseren geraden Trumm der endlosen Kugelbänder
einen verhältnismässig grossen Krümmungsradius aufweisen müssen, so dass in denjenigen Fällen, wo der Dorndurchmesser
kleiner ist als der kleinste zulässige Krümmungs-
«» radius der kreisförmig gekrümmten Ubergangsstrechen der
Kugelbänder zwischen dem radial inneren und aem radial
äusseren Kugelbandtrumm, die Verwendung solcher Kugelbänder als Stützvorrichtungen nicht möglich ist.
Die vorliegende Erfindung hat den Zweck, diese Kachteile zu beseitigen. Dies wird erfindungsgemäss dadurch erreicht,
dass die Stützvorrichtungen der äusseren Dornwand aus in der Dornlängsrichtung und in der Umfangsrichtung gleich-
massig verteilten, in gleichem Abstand von der Dornkernachse befindlichen, am Dornkern fest gelagerten, jeweils
ma eine rechtwinklig zur Dornlängsrichtung verlaufende
Achse frei drehbaren Rollen bestehen. Solche Rollen lassen sich wie die vorstehend erwähnten Kugelbandkugeln
von den die Dornaussenwand bildenden, am Umkreis der
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Rollen anliegenden und von diesen gestützten Bandwindungen bei deren Verschiebung zum freien Dornende
hin in der Dornlängsrichtung um ihre Achse praktisch friktionsfrei drehen. Ein Verschieben der Dornwindungen
in jeder beliebigen anderen Richtung setzt jedoch voraus, dass die Dornwindungen auf den Rollen gleiten. Ein solches
nicht erwünschtes Gleiten wird vom Reibungswiderstand verhindert. Die Verwendung von Rollen an Stelle von Kugelbändern
bietet den Vorteil, dass der Durchmesser einer Rolle wesentlich kleiner sein kann als der erforderliche
radiale Abstand zwischen den beiden Trumms eines endlosen Kugelbands. Mit solchen Rollen als Stützvorrichtungen
für die Dornaussenwand lassen sich somit Kunststoffrohre
wesentlich kleineren Durchmessers herstellen als auf Wickeldornen, deren aus Bandwindungen bestehende Aussenwand
durch endlose Kugelbänder abgestützt wird.
Die Rollen können erfindungsgemäss zwei von beiden Rollenseiten herausragende, als Rollenachse dienende
pinolenförmige Zapfen aufweisen, die jeweils in einem Pinolenlager an einem vom Dornkern radial herausragenden
Rollenhalter gelagert sind. Bei dieser Ausführungsform
der Rollen kann deren Lagerung mit geringer Reibung sowohl radiale als auch achsiale Kräfte aufnehmen,
falls diese eine gewisse Grenze nicht überschreiten. Diese Ausführungsform ist daher für Wickeldorne mit
verhältnismässig kleinem Durchmesser besonders gut geeignet.
Pur Wickeldorne mit grossem Durchmesser, wo die Stütz-
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vorrichtungen der Dornaussenwand stark belastet sind, ' können erfindungsgemäss die Rollen eine durchgehende
Achse aufweisen, welche in einem vom Dornkem radial herausragenden Rollenhalter gelagert ist.
Schliesslich können erfindungsgemäss die Rollen als Abrollager, beispielsweise Kugellager gestaltet sein,
welche auf einer in einem vom Dornkern radial herausragenden Halter befestigten Achse angeordnet sind. Bei
dieser bevorzugten Ausführungsform sind die Bandwindungen in der Dornlängsrichtung besonders leicht
verschiebbar, wodurch die Treibkraft zum Drehen des Doms auf ein Mindestmass reduziert wird.
Die Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen
Pig. 1 in Seitenansicht und teilweise im Schnitt nach der Linie I-I in Pig. 2 eine Ausführungsform der
erfindungsgemässen Rollorgane,
Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie H-II in Pig. I,
Pig. 3 einen der Pig. 2 entsprechenden Schnitt durch eine andere Ausführungsform, und
Pig. 4 einen entsprechenden Schnitt durch eine dritte Ausführungsform der.erfindungsgemässen Rollorgane·
Pig. 1 zeigt schmatisch einen Halter 1 für mehrere als
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Stutzvorrichtungen für die nicht dargestellte äussere Wand eines nicht dargestellten Wickeldorns dienende
Kugellager 2. Der Halter ist als ein in der Dornlängsrichtung verlaufender Balken gestaltet, der aus zwei
parallelen Schenkeln la und Ib, Fig. 2, und aus einer
diese verbindenden Brücke Ic besteht, die so angeordnet ist, dass sie den Zwischenraum zwischen den beiden Schenkeln
la und Ib in eine am radial äusseren Schenkelende offene, in der Längsrichtung durchlaufende Rinne 3 und
in eine auf der entgegengesetzten Seite der Materialbrücke Ic liegende Rinne 4 aufteilt.
Die Kugellager 2 .sind in der Rinne 3 in Reihe angeordnet
und jeweils auf einer Achse 5 frei drehbar gelagert, die durch zwei miteinander fluchtende Bohrungen in den beiden
Schenkeln la und Ib geführt sind. Die Kugellagerachsen ragen von der Aussenseite der Schenkel etwas hervor
und sind dort durch Sperringe 6 gegen Verschiebung gesichert. Der Halter 1 ist mit seiner Rinne 4 auf ein
nicht dargestelltes Verankerungsorgan am Wickeldornkern aufgeschoben.
Eine geeignete Anzahl von Haltern mit Kugellagern wie beschrieben sind in gleichem gegenseitigem Abstand in
der Dornumkreisrichtung und in gleichem Abstand von der Dornlängsachse angeordnet. Die Kugellager 2 sind in den
Rinnen 3 so angeordnet, dass sie in radialer Richtung über die radial äusseren Enden der Schenkel la und Ib
etwas hervorstehen und sowohl in der Dornlängsrichtung als auch in dessen Umfangsrichtung gleichmässig verteilt,
so dass sie die Windungen eines um die Halter 1 herum auf den Dorn aufgewickelten, nicht dargestellten endlosen
Stahrbands, dessen Windungen kantschlüssig aneinander
anliegen und dadurch die Dornaussenwand bilden, wirksam
abstützen. Die Bandwindungen verlaufen im wesentlichen rechtwinklig zur Papierebene in Pig. I.
Pig. 3 zeigt eine den Figuren 1 und 2 im wesentlichen
entsprechende Ausführungsform, bei der jedoch als Rollorgane statt der erwähnten Kugellager Rollen 2a verwendet
sind.
Pig. 4 zeigt eine Ausführungsform mit Rollen 2b, die
nicht auf einer durchgehenden gesonderten Achse sitzen, sondern jeweils zwei von den beiden Rollenseiten herausragende
pinolenförmige Achselzapfen 5a aufweisen, die jeweils in einem Pinolenlager 7 im betreffenden Balkenschenkel
la bzw. Ib gelagert sind.
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Claims (4)
1.) An einem Wickeldorn nach Patent Nr
(Anmeldung Nr. P 17 79 535.6 Klasse 39a 3) die Änderung,
dass die Stützvorrichtungen der äusseren Dornwand aus in der Dornlängsrichtung und in der Umfangsrichtung des
Doms gleichmässig verteilten, in gleichem Abstand von der Dornkernachse befindlichen, am Dornkern fest gelagerten,
jeweils um eine rechtwinklig zur Dornlängsrichtung verlaufende Achse frei drehbaren Rollen bestehen.
2. Dorn nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
die Rollen zwei von beiden Rollenseiten herausragende, als Rollenachse dienende pinolenförmige Zapfen aufweisen,
die jeweils in einem Pinolenlager an einem vom Dornkern radial herausragenden Rollenhalter gelagert sind (Fig. 1).
3. Dorn nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
die Rollen eine durchgehende Achse aufweisen, welche in einem vom Dornkern radial herausragenden Rollenhalter
gelagert ist (Fig. 2).
4. Dorn nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
die Rollen als Abrollager, beispielsweise Kugellager gestaltet sind, welche auf einer in einem vom Dornkern
radial herausragenden Halter befestigten Achse angeordnet sind (Fig. 3 und 4).
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|---|---|---|---|
| BGA | New person/name/address of the applicant | ||
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