DE2007498A1 - Um seiner Langsachse drehbarer, ange tnebener Dorn zur kontinuierlichen Her stellung von Rohren beliebiger Lange, vor zugsweise glasfaserbewehrten Kunststoff rohren - Google Patents

Um seiner Langsachse drehbarer, ange tnebener Dorn zur kontinuierlichen Her stellung von Rohren beliebiger Lange, vor zugsweise glasfaserbewehrten Kunststoff rohren

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DE2007498A1 DE19702007498 DE2007498A DE2007498A1 DE 2007498 A1 DE2007498 A1 DE 2007498A1 DE 19702007498 DE19702007498 DE 19702007498 DE 2007498 A DE2007498 A DE 2007498A DE 2007498 A1 DE2007498 A1 DE 2007498A1
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    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C53/00Shaping by bending, folding, twisting, straightening or flattening; Apparatus therefor
    • B29C53/56Winding and joining, e.g. winding spirally
    • B29C53/58Winding and joining, e.g. winding spirally helically
    • B29C53/74Winding and joining, e.g. winding spirally helically using a forming surface inthe shape of an endless belt which is recycled after the forming operation

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Description

2007A98
Um seiner Längsachse drehbarer, angetriebener Dorn zur kontinuierlichen Herstellung von Rohren beliebiger Länge, vorzugsweise glasfaserbewehrten Kunststoffrohren
Zusatzpatent zum Patent Nr. (Anmeldung
Das Patent Nr (Anmeldung Nr. P 17 79 535.6)
betrifft einen um seine Längsachse drehbaren, angetriebenen Dorn zur kontinuierlichen Herstellung von Rohren beliebiger Länge, vorzugsweise glasfaserbewehrten Kunststoffrohren. Der Dorn hat einen rohrförmigen Dornkern mit einem von den Dorndrehlagern freitragend herausragenden Kernteil, eine den fliegend gelagerten Kernteil mit Abstand umgebende äussere Dornwand, auf deren Aussenseite das Rohr hergestellt wird, und die aus einem endlosen Band besteht, das fortlaufend schraubenförmig mit einer der Bandbreite entsprechenden Steigung in Richtung zum freien Dornkernende so aufgewickelt wird, dass die Bandwindungen kantschlüssig aneinander anliegen, und das vom freien Ende des Dornkerns durch den Kern hindurch zum Beginn der Wickelstrecke zurückgeführt wird, sowie am Dornkern befestigte Stützvorrichtungen, auf denen das die Dornaussenwand bildende Band in der angegebenen Weise aufgewickelt wird. Dieser auch als Wickeldorn bezeichnete Dorn ist dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtungen
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ν U U 7 Λ 9 8
zum Abstützen der äusseren Dornwand aus in der Bornumfangsrichtung verteilten endlosen Kugelbändern mit ^ jeweils einem in der Gesamtlänge der Bornwand verlaufenden Bandtrumm bestehen, dessen Kugeln die Innenseite der Bornwand berühren und sich ihrerseits auf nur zwei in der Gesamtlänge der Bornwand verlaufende ortsfeste Flächen abstützen, deren Berührungspunkte mit jeder Kugel in gleichem Abstand auf entgegengesetzten Seiten derjenigen in Längsrichtung des erwähnten Kugelbandtrumms verlaufenden Ebene liegen, auf der sich der Mittelpunkt der Kugeln sowie deren Berührungspunkt mit der Bornaussenwand befinden.
-Buren diese Stützvorrichtungen in der Form von Kugelbändern werden die die aussere Bornwand bildenden Bandwindungen so abgestützt, dass sie sich friktionsfrei in der Bornlängsrichtung verschieben können. Babei bieten die Kugelbänder aber einer die Raumform der Bornwand verzerrenden und somit schädlichen Relativbewegung in der Bornumfangsrichtung zwischen den Bandwindungen und den Stützvorrichtungen den größtmöglichen Widerstand, weil ein friktionsfreies Abrollen der Kugelbandkugeln auf den beiden ortsfeste! Stützflächen in den beiden Berührungspunkten mit diesen nur in der Kugelbandlängsrichtung möglich ist, während ein Brehen der Kugeln in jeder beliebigen anderen Richtung nur durch Gleiten der Kugeln auf den beiden Stützflächen in den beiden Berührungspunkten möglich ist, so dass einem etwaigen Bestreben der Bandwindungen, die Kugeln in einer you der Bornlängsrichtung abweichenden anderen Richtung zu
drehen, ein beträchtlicher Friktionswiderstand geboten wird. 1098U/1872
3 /!ÜÜ7A98 ■·
Die Verwendung mehrerer solcher endloser Kugelbänder als Stützvorrichtungen für die Dornaussenwand erfordert jedoch baulich aufwendige Führungs- und Lagerungsvorrichtungen am Dornkern, die ein freies Umlaufen der Kugelbänder mit geringstmöglichem Widerstand in der Achsrichtung gewährleisten, dabei aber jedes Kugelband in dessen Radialebene exakt führen. Die Verwendung von Kugelbändern als Stützvorrichtungen für die äussere Dornwand hat aber insbesondere den Nachteil, dass die jeweils im Bereich der Wurzel des fliegend gelagerten Dornkernteils und im Bereich des freien Endes dieses Dornkernteils befindlichen beiden gekrümmten Verbindungsstrecken zwischen dem inneren und äusseren geraden Trumm der endlosen Kugelbänder einen verhältnismässig grossen Krümmungsradius aufweisen müssen, so dass in denjenigen Fällen, wo der Dorndurchmesser kleiner ist als der kleinste zulässige Krümmungs-
«» radius der kreisförmig gekrümmten Ubergangsstrechen der Kugelbänder zwischen dem radial inneren und aem radial äusseren Kugelbandtrumm, die Verwendung solcher Kugelbänder als Stützvorrichtungen nicht möglich ist.
Die vorliegende Erfindung hat den Zweck, diese Kachteile zu beseitigen. Dies wird erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass die Stützvorrichtungen der äusseren Dornwand aus in der Dornlängsrichtung und in der Umfangsrichtung gleich- massig verteilten, in gleichem Abstand von der Dornkernachse befindlichen, am Dornkern fest gelagerten, jeweils ma eine rechtwinklig zur Dornlängsrichtung verlaufende Achse frei drehbaren Rollen bestehen. Solche Rollen lassen sich wie die vorstehend erwähnten Kugelbandkugeln von den die Dornaussenwand bildenden, am Umkreis der
1 Ü -, 7 2
f 2ÜQ7A98
Rollen anliegenden und von diesen gestützten Bandwindungen bei deren Verschiebung zum freien Dornende hin in der Dornlängsrichtung um ihre Achse praktisch friktionsfrei drehen. Ein Verschieben der Dornwindungen in jeder beliebigen anderen Richtung setzt jedoch voraus, dass die Dornwindungen auf den Rollen gleiten. Ein solches nicht erwünschtes Gleiten wird vom Reibungswiderstand verhindert. Die Verwendung von Rollen an Stelle von Kugelbändern bietet den Vorteil, dass der Durchmesser einer Rolle wesentlich kleiner sein kann als der erforderliche radiale Abstand zwischen den beiden Trumms eines endlosen Kugelbands. Mit solchen Rollen als Stützvorrichtungen für die Dornaussenwand lassen sich somit Kunststoffrohre wesentlich kleineren Durchmessers herstellen als auf Wickeldornen, deren aus Bandwindungen bestehende Aussenwand durch endlose Kugelbänder abgestützt wird.
Die Rollen können erfindungsgemäss zwei von beiden Rollenseiten herausragende, als Rollenachse dienende pinolenförmige Zapfen aufweisen, die jeweils in einem Pinolenlager an einem vom Dornkern radial herausragenden Rollenhalter gelagert sind. Bei dieser Ausführungsform der Rollen kann deren Lagerung mit geringer Reibung sowohl radiale als auch achsiale Kräfte aufnehmen, falls diese eine gewisse Grenze nicht überschreiten. Diese Ausführungsform ist daher für Wickeldorne mit verhältnismässig kleinem Durchmesser besonders gut geeignet.
Pur Wickeldorne mit grossem Durchmesser, wo die Stütz-
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vorrichtungen der Dornaussenwand stark belastet sind, ' können erfindungsgemäss die Rollen eine durchgehende Achse aufweisen, welche in einem vom Dornkem radial herausragenden Rollenhalter gelagert ist.
Schliesslich können erfindungsgemäss die Rollen als Abrollager, beispielsweise Kugellager gestaltet sein, welche auf einer in einem vom Dornkern radial herausragenden Halter befestigten Achse angeordnet sind. Bei dieser bevorzugten Ausführungsform sind die Bandwindungen in der Dornlängsrichtung besonders leicht verschiebbar, wodurch die Treibkraft zum Drehen des Doms auf ein Mindestmass reduziert wird.
Die Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen
Pig. 1 in Seitenansicht und teilweise im Schnitt nach der Linie I-I in Pig. 2 eine Ausführungsform der erfindungsgemässen Rollorgane,
Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie H-II in Pig. I,
Pig. 3 einen der Pig. 2 entsprechenden Schnitt durch eine andere Ausführungsform, und
Pig. 4 einen entsprechenden Schnitt durch eine dritte Ausführungsform der.erfindungsgemässen Rollorgane·
Pig. 1 zeigt schmatisch einen Halter 1 für mehrere als
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Stutzvorrichtungen für die nicht dargestellte äussere Wand eines nicht dargestellten Wickeldorns dienende Kugellager 2. Der Halter ist als ein in der Dornlängsrichtung verlaufender Balken gestaltet, der aus zwei parallelen Schenkeln la und Ib, Fig. 2, und aus einer diese verbindenden Brücke Ic besteht, die so angeordnet ist, dass sie den Zwischenraum zwischen den beiden Schenkeln la und Ib in eine am radial äusseren Schenkelende offene, in der Längsrichtung durchlaufende Rinne 3 und in eine auf der entgegengesetzten Seite der Materialbrücke Ic liegende Rinne 4 aufteilt.
Die Kugellager 2 .sind in der Rinne 3 in Reihe angeordnet und jeweils auf einer Achse 5 frei drehbar gelagert, die durch zwei miteinander fluchtende Bohrungen in den beiden Schenkeln la und Ib geführt sind. Die Kugellagerachsen ragen von der Aussenseite der Schenkel etwas hervor und sind dort durch Sperringe 6 gegen Verschiebung gesichert. Der Halter 1 ist mit seiner Rinne 4 auf ein nicht dargestelltes Verankerungsorgan am Wickeldornkern aufgeschoben.
Eine geeignete Anzahl von Haltern mit Kugellagern wie beschrieben sind in gleichem gegenseitigem Abstand in der Dornumkreisrichtung und in gleichem Abstand von der Dornlängsachse angeordnet. Die Kugellager 2 sind in den Rinnen 3 so angeordnet, dass sie in radialer Richtung über die radial äusseren Enden der Schenkel la und Ib etwas hervorstehen und sowohl in der Dornlängsrichtung als auch in dessen Umfangsrichtung gleichmässig verteilt,
so dass sie die Windungen eines um die Halter 1 herum auf den Dorn aufgewickelten, nicht dargestellten endlosen Stahrbands, dessen Windungen kantschlüssig aneinander anliegen und dadurch die Dornaussenwand bilden, wirksam abstützen. Die Bandwindungen verlaufen im wesentlichen rechtwinklig zur Papierebene in Pig. I.
Pig. 3 zeigt eine den Figuren 1 und 2 im wesentlichen entsprechende Ausführungsform, bei der jedoch als Rollorgane statt der erwähnten Kugellager Rollen 2a verwendet sind.
Pig. 4 zeigt eine Ausführungsform mit Rollen 2b, die nicht auf einer durchgehenden gesonderten Achse sitzen, sondern jeweils zwei von den beiden Rollenseiten herausragende pinolenförmige Achselzapfen 5a aufweisen, die jeweils in einem Pinolenlager 7 im betreffenden Balkenschenkel la bzw. Ib gelagert sind.
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Claims (4)

Patentansprüche
1.) An einem Wickeldorn nach Patent Nr
(Anmeldung Nr. P 17 79 535.6 Klasse 39a 3) die Änderung, dass die Stützvorrichtungen der äusseren Dornwand aus in der Dornlängsrichtung und in der Umfangsrichtung des Doms gleichmässig verteilten, in gleichem Abstand von der Dornkernachse befindlichen, am Dornkern fest gelagerten, jeweils um eine rechtwinklig zur Dornlängsrichtung verlaufende Achse frei drehbaren Rollen bestehen.
2. Dorn nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Rollen zwei von beiden Rollenseiten herausragende, als Rollenachse dienende pinolenförmige Zapfen aufweisen, die jeweils in einem Pinolenlager an einem vom Dornkern radial herausragenden Rollenhalter gelagert sind (Fig. 1).
3. Dorn nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Rollen eine durchgehende Achse aufweisen, welche in einem vom Dornkern radial herausragenden Rollenhalter gelagert ist (Fig. 2).
4. Dorn nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Rollen als Abrollager, beispielsweise Kugellager gestaltet sind, welche auf einer in einem vom Dornkern radial herausragenden Halter befestigten Achse angeordnet sind (Fig. 3 und 4).
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DE2007498A 1969-02-28 1970-02-19 Drehbarer Wickeldorn zum kontinuierlichen Herstellen von Rohren Expired DE2007498C3 (de)

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Publications (3)

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DE2007498A1 true DE2007498A1 (de) 1971-04-01
DE2007498B2 DE2007498B2 (de) 1978-10-12
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