DE2009346A1 - Elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial - Google Patents
Elektrophotographisches AufzeichnungsmaterialInfo
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Description
P A T E N T A N W Ä LT E gOOSSAS 8 MÜNCHEN 22
DR.-ING. WOLFF, H.BARTELS, "' ' thierschstrasse β
DR-BRANDES7Dr1-ING-HELD
R/th
Reg. Nr. 122 249
EASTMAH KOMK COMPANY, 343 State Street, Rochester, Staat Few York, Vereinigte Staaten von Amerika
Elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial
Die Erfindung feetrifft ein elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial,
bestehend aus einem eine elektrisch leitfähige Schicht aufweisenden Schichtträger, mindestens einer darauf
aufgebrachten photoleitfählgen Schicht, sowie gegebenenfalls Zwischen- und/oder Beeksehicaten.
Sur Durchführung von elektrophot©graphischen Verfahren, z.B.
dem sogenannten xerographiechen Verfahren, wird bekanntlich ein elektrephotograpMeches Aufzeichnungsmaterial verwendet,
am in der Eegel aus; einem Schichtträger, einer darauf aufgebrachten
elektrisch leitfähigen Schicht sowie mindestens einer auf Ser elektrisch leitfähigen Schicht aufgetragenen
phot©l@itfäfeigen Schicht besteht. Di® photoleitfähige Schicht
eisen normalerweiße elektrisch isolierenden Stoff,
«lektriscfeör Widerstand eich bei Belichtung ändert,
ι·Β. bei Mläsäiigt? Belichtung in Abhängigkeit von der Menge
<§*r *uftre.fftnd*n «lektroaagnetisQiifB Strahlung. Der Schicht-
!cabu Aue den T»rs£3hi«den»t«nf üblichen bekannten Stof-
fen bestehen. Ale geeignet haben sich z.B. Schichtträger aus
Papier und fumbildenden Polymerisatharzen, z.B. Polyethylenterephthalat
oder Celluloseacetat, erwiesen. Die elektrisch leitfähige Schicht kann in verschiedenster Form vorliegen,
z.B. in form einer getrennten Schicht, eines Teiles des Schichtträgers oder in Form des Schichtträgers selbst. Es sind elektrisch
leitfähige Schichten des verschiedensten Typs bekannt, z.B.:
a) Metallschichten enthaltende, z.B. aus Aluminium- und
Papierschichten aufgebaute Schichtstoffe,
) b) Metallplatten, z.B. solche aus Aluminium, Kupfer, Zink
und Messing,
c) Metallfolien, z.B. solche aus Aluminium und Zink,
d) aufgedampfte Metallschichten, z.B. solche aus Silber, Aluminium und Nickel,
e) Schichten aus in Harzen, z.B. Polyäthylenterephthalat,
dispergieren Halbleitern, z.B« des in der USA-Patentschrift 3 245 833 beschriebenen Typs, und
f) Schichten aus elektrisch leitfähigen Salzen, z.B. solche des in den USA-Patentschriften 3 007 801 und
3 267 807 beschriebenen Typs.
Bei den mit d, e und f bezeichneten alatetrlaoh leitfähigen
Sohichten handelt es sich gegebenenfalls um transparente Schichten, die sur Herstellung von transparenten elektrophotographisohtn
Aufseiehtrungematerimlieis,» die z.B. von der
Rückseite statt vojs, der Vorderseite belichtet oder su
Diapositiven verarbeitet werden können, verwendbar sind.
Zur Durchführung eines tltlctrophotograpJiischen Ysrfahrens
des angegebenen Typs wird tin derartiges elektrophotographischea
Aufzeichnungsmaterial zunlohet» in der Regel im Dunkeln nach
entsprechend langer Dunkeladaption, mit einer gleichmäßigen Oberfläohenladung vereeheau Das aufgeladene elektrophotographieche
Aufzeichnungsmaterial wird sodann einem aktivierenden
0 0 9 8 3 7/1963 ßAD
Strahlungsmuster exponiert, was zur Folge hat, daß das Oberflächenpotential
in Abhängigkeit von der durch das Strahlungsmuster einfallenden Liehtenergie bildmäßig verschieden
stark vermindert wird. Bas auf diese Weise im elektrophotographisehen
Aufzeichnungsmaterial erzeugte, der unterschiedlichen Oberflächenladung entsprechende latente elektrostatische
Bild wird sodann mit Hilfe eines üblichen bekannten
elektroskopischen Markierungsmittels sichtbar gemacht. Bin
derartiges Markierungsmittel oder Tonermittel, das entweder einer isolierenden flüssigkeit einverleibt oder auf einem
trockenen Trägerstoff aufgebracht sein kann, kann auf der
belichteten Oberfläche des elektrophotographischen Aufzeiehnungsmaterials
entweder auf den aufgeladenen Bezirken oder auf den ladungsfreien Bezirken abgelagert werden. Das abgelagerte
Markiertingemittel kann sodann entweder auf der Oberfläche
des entwickelten elektrophotographischen Aufzeiehnungsmaterials nach üblichen bekannten Verfahren, z.B. durch
Einwirkung von Hitze, Brück ode*. ^3sungsmitteldämpfen, dauerhaft
fixiert oder auf ein Bildempfangsmaterial übertragen
und auf diesem fixiert werden. Gegebenenfalls kann auch das
bei der Belichtung erhaltene latente elektrostatische Bild auf ein Bildempfangsmaterial übertragen und auf diesem entwickelt
werden.
In den elektrophotographischen Aufzeichnungsmaterialien des
angegebenen !Typs hat die elektrisch leitfähige Schicht die Aufgabe, eine stark leitende Bezugsebene auszubilden, deren
Potential im Idealfalle fast oder praktisch vollständig dem Erdpotential entspricht. Die bekannten elektrisch leitfähigen
Schichten neigen jedoch, falls sie nicht geerdet sind, in nachteiliger Weise dazu, während der Aufladung der photo-Ieitfähigen
Schichten mit Hilfe einer Koronaentladung in Bezug
auf ErdpotsHtial ein Potential aufzubauen. So beträgt
z.B. das Potential einer ungeerdeten photoleitfähigen
Schicht des angegebenen Type d, e oder f in der Regel etwa
4-50 oder mehr Volt, wenn die Oberfläche der photoleitfähigen
Schicht auf 600 Volt aufgeladen wird. Sie Ladungs-
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different zwischen der elektrisch leitfähigen Schicht und
der Oberfläche der photoleitfähigen Schicht beträgt daher maximal 150 Volt. Wird daher ein derartiges, mit Oberflächenladung
versehenes elektrophotographlsches Aufzeichnungsmaterial
einem bildmäßigen Muster aus aktinischer Strahlung exponiert, so wird die photoleitfähige Schicht in den
vom Licht getroffenen Bezirken elektrisch leitfähig und das
Oberflächenpotential dieser Bezirke auf einen Wert vermindert, der ungefähr demjenigen der elektrisch leitfähigen Schicht
entspricht. Aufgrund der geringen Potentialdifferenz zwischen den vom Licht getroffenen und den vom Licht nicht getroffenen
Bezirken ist daher das erzeugte latente Bild oftmals nur zu einem qualitativ minderwertigen sichtbaren Bild oder überhaupt
nicht entwickelbar.
Entsprechend unbefriedigende Ergebnisse werde« ferner auch
mit Hilfe von bekannten elektrophötographischen Aufzeichnungsmaterialien
erhalten, deren elektrisch leitfähige Schichten nicht ausreichend geerdet sind. So sind z.B. die bekannten Erdungsmethockwi, z.B. mit Hilfe von Metallstreifen»
Walzen und dergleichen, die mit den Schichtträger» jfder au
erdenden elektrophötographischen Aui^elchnungsmaterlalien in
elektrisch .Ό leitenden Kontakt gebracht werden, nur wenig
wirksam. Wenig erfolgreich iet ferner der Versuch, die
Erdung durch Herstellung eines direkten elektrischen Kontaktes
zwischen der elektrisch leitfähigen Schicht und Nasse zu bewirken, da diese Maßnahme aehr schwierig durchführbar und
aufgrund ö&r Tatsache, daß die eu erdende elektrisch leitfähige
Schicht extrem dünn ist, z.B. eine Stärke von nur 0,025 ram oder weniger aufweist, wenig wirksam und schließlich
auch noch im Hinblick auf die maagelnde Stabilität des zu
erdenden elefctrophotcgrftphisehsTs Auf^ichnungsaaterials, insbesondere,
wenn dieses während des Aufladens bewegt werden soll, problematisch ist. Bei den bekannten elektrophötographischen
Aufzeichnungsmaterialieii gelingt es dahernicht»
während dee Aufladens der photoleitfähigen Schichten die
elektrisch lei!fähigen Schichten praktisch auf Erdpotent j»
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zu halten, um auf diese Welse eine möglichst hohe Oberflächenladung
auf die photoleitfähigen Schichten aufzubringen und in
diesen zu erhalten.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein verbessertes elektrophotographisches
Aufzeichnungsmaterial anzugeben, dessen elektrisch leitfähige Schicht derart geerdet ist, daß die photoleitfähige
Schicht selbst beim Bewegen des Aufzeichnungsmaterials aufgeladen werden kann.
Der Erfindung liegt die überraschende Erkenntnis zugrunde, daß
die angegebene Aufgabe dadurch lösbar ist, daß die elektrisch leitfähige Schicht mit Hilfe einer Art Lackschicht oder einem
Lacküberzug genau definierter Zusammensetzung "geerdet", d.h. genauer mit einer ein Potential vorgebenden Einrichtung elektrisch
leitend verbunden wird.
Der Gegenstand der Erfindung geht von einem elektrophotographischen
Aufzeichnungsmaterial, bestehend aus einem eine elektrisch leitfähige Schicht aufweisenden Schichtträger, mindestens einer
darauf aufgebrachten photoleitfähigen Schicht sowie gegebenenfalls
Zwischen- und/oder Deckschichten,aus und ist dadurch ger'
kennzeichnet, daß es eine Laekschicht (oder Lacküberzug) aus
einem harzartigen filmbildenden polymeren Bindemittel und einem hierin dispergieren, elektrisch leitfähigen Stoff aufweist-j
die die elektrisch leitfähige Schicht mit einer ein
fofcential vorgebenden Einrichtung elektrisch leitend verbindet.
Xm elektrophotographieciten Aufzeichnungsmaterial nach der Erfindung
dient somit die Lackschicht, die man auch ale eine Art Lackauftrag feezeichnen kann, zur Herstellung einer elektrischen
Verbindung zwischen der elektrisch leitfähigen
und einer ©in Potential vorgebenden Einrichtung oder
~Per'.AtM<£ruek "Ma*ee.w ist dabei ein relativer Begriff,
- 5a -..-.....
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"-ij:- "O am ORlGlNALlNSPEGiTED
mit dem ein relatives Potential, auf das andere positive oder
negative Potentiale bezogen werden, bezeichnet wird. So bedeutet z. B, die Angabe "+ 600 Volt" 600 Volt über dem als Bezugswert
verwendeten Grundpotential. Der Einfachheit halber wird im folgenden dem Grundpotential willkürlich ein Wert
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von null Volt zugeordnet.
Der zur Herstellung der Laekschieht verwendete elektrisch leitfällige Lack besitzt vorteilhafte Hafteigenschaften, die
zur Ausbildung einer festen Bindung zwischen der Lackschieht
und dem damit beschichteten Material, z.B. einer isolierenden Schicht oder einem elektrisch leitfähigen Schichtträger, führen.
Ferner zeichnet sich der verwendete lack dadurch aus, daß er gegenüber aliphatischen Lösungsmitteln inert ist.
Erweist/sich z.B. als zweckmäßig, das elektrophotographische Aufzeichnungsmaterial nach der Erfindung mit Lösungsmitteln
des angegebenen Typs zu reinigen, so wird die Lackschieht dabei
nicht nachteilig beeinflußt. Auch aliphatisch© Srlgerflüssigkeiten
des in flüssigen xerographisehen Entwicklern verwendeten Typs beeinträchtigen die Laekschicht nicht. Die
erfindungsgemäß verwendete elektrisch leitfähige Laekschicht besitzt ferner den Vorteil, daß sie abriebfest ist» Wird z.B.
die Erdung der elektrisch l©itfF* igen Scfeicht. i©@ ©leiste©=-.
photographischen Aufzeichnungsmaterial© naeB. ö©r
in der in den unten angegebenen Beispieles ©rläutsstsa
mit Hilfe eines Metall Streifens oder einer Metallx-mlse "b®~
wirkt, so werden die mit dem Metall in Kontakt befindliches.
Teile der Laekschicht, z.B. die an Sen Kanten des.elektrophotographischen
Aufzeichnungsmaterials angeordneten Laekschiehtteile,
nicht abgerieben, wenn das el@kt;röptetögp?&phi«
sehe Aufzeichnungsmaterial bewegt wird . Da die LacksoMcht
nur einen geringen spezifischen Oberflächenwiderstand pro
Flächeneinheit aufweist, wird die elektrisch leitfähig®
Schicht während des Aufladens in wirksamer Weise auf Ird»
potential gehalten, unabhängig davon, ob das elektrophotographische Aufzeichnungsmaterial nach der Erfindung dabei
an einem festen Platz belassen oder bewegt wird.
Mit "spezifischer Oberflächenwiderstanäw wird in der Regel
der auf einer isolierenden Oberfläche messbare elektrisch©
Stromverlust bezeichnet. Im vorliegenden Falle wird dieser Ausdruck jedoch in Bezug auf den Widerstand der die leit-
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fähigen Medien bildenden elektrisch leitfähigen Schichten, die offensichtlich als den elektrischen Strom durch das
elektrophotographische Aufzeichnungsmaterial befördernde Elektroleiter wirken, verwendet. Zur Bestimmung der Leitfähigkeiteeigenschaften
von Leitern und Halbleitern wird in der Regel der spezifische elektrische Widerstand gemessen. Handelt
es sich bei derartigen Leitern jedoch um dünne elektrisch leitfähige Schichten, so läßt sich die elektrische Leitfähigkeit
durch Messung des spezifischen Oberflächenwiderstandes bestimmen, der direkt messbar ist und einen für die Praxis
brauchbaren Wert darstellt.
Um Verwechslungen vorzubeugen soll hervorgehoben werden, daß
die Dimensionseinheiten ffir den spezifischen elektrischen Widerstand (Ohm-cm) bzw. für den spezifischen Oberflächenwiderstand
(Ohm pro Fläche) voneinander verschieden sind. So berechnet »ich 2,B. für einen in Form einer Schicht oder eines
Filmee vorliegenden elektrisch leitfähigen Stoff mit ohmsclieBi
elektrischem Verhalten der elektrische Widerstand pro fläche aus dem spezifischen elektrischen Widerstand, dividiert durch
die Schichtdicke, doch entepricht der auf diese Weise berechnete Wert für den Widerstand nicht in allen Fällen dem tatsächlich
geiaessexien spezifischen OberfISahenwidsrstand. Zur
Bestimmung dse Oberflächenwiderstandes (Ohm pro Fläche) wird
jf ein aus der ku prüfenden Schicht herausgeschnittener quadratischer
Prüfling mit Seitenlangen von i cm auf den einander
gegenüberliegenden Seiten mit 1 ca laugen Elektroden aus rostfreiem
Stahl versehen, worauf die Widerstandsmessung mit Hilfe
•eines sogenannten WRCA-Senior Volt Oh©yst* erfolgt. Der spezifische
Wideretand der im elektrophotögr&phischen Aufzeichnungsmaterial
mach der Erfindung vorliegenden Lackschicht beträgt in der Regel weniger als 10 Ohm pro fläche.
Sie im elektrophotographischen Aufzeichnungsmaterial nach der
Erfindung vorliegende Lackechicht kann als elektrisch leitfähigen Stoff die verschiedensten üblichen bekannten, in Form
von fein verteilten Partikeln vorliegenden Stoffe «it guter elektrischer Leitfähigkeit enthalten. Typische geeignete der-
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artige elektrisch leitfähige Stoff® sind z.B. Ruße, Graphit,'
Nickel, Silber und dergleichen, bei denen es sich um teilchenförmige
Stoffe mit guter elektrischer Leitfähigkeit handelt. Die Seilchengröße dieser elektrisch leitfähigen Stoffe kann
sehr verschieden sein, beträgt jedoch in der Regel etwa 0,001 /a bis 10yu. Sie optimale !Teilchengröße ist vom Pachmann
nach üblichen bekannten Methoden leicht bestimmbar.
Die im elektrophotographischen Aufzeichnungsmaterial nach der
Erfindung vorliegende Lackschicht kann als polymeres Bindemittel die verschiedensten, üblichen bekannten Harze enthalten,
sofern diese in bekannten, üblicherweise verwendeten
Lösungsmitteln, bei denen es sich nicht um unsubstituierte aliphatisch« Lösungsmittel handelt, löslich und beim Beschichten
von Schichtträgern sur Bildung von Pilmen bzw. Schichten
befähigt sind. Typische geeignete derartige Harze sind z.B*
Styrol-Buta&Äenmischpolymerisste, Siliconharze, Styrol-Alkydharze,
Silicon·?Alkydharze f Soya-Alkydharze, Polyvinylchlorid,
Polyvinylidenchlorid, Yinylldenchlorld-Acrylonitrilmlschpolyaerieate,
Polyvinylacetat, Vinylacetat-VinylchlQridmischpolymerisate,
Polyvlny!acetate, z.B. Polyvinylbutyral, Polyacryl-
UBd-»ethacryleeter9 z.B* Poly(Methy!methacrylate,
Poly(a-Btttylmethaerylat) und Poly(lsobutylmethacrylat),
Polystyrol, nitriertes Polystyrol, Polysaethylstyrol, Polyester,
s.B. PölyÄthylenterephthalat, Phenolformaldehydharze, PoIyaaide,
Pelyöftrbonate, Polythiocarbonate, Poly(ithylenglycol-Oö-Bishydroxyätlioxyphejiylpropaiiterephthalat),
Oopolymer® aus
TinylhÄlogenarylaten und Tinylaöetat, z.B, Poly(Tinyl«m-Bröaob«neoat-cö«¥inylacetat),
Polyolefine, z.B, Polyäthylen, föXypropylen uad dergleiohea. ,
?erf*hr«n sur !«retelling von Emrsen des angegebenen Typs
bekannt, So lcann s.B. die Herstellumg von Styrol-
riÄCh dem in den USA-Patentschriften 2 361 019
Z 258 423 beschriebenen Verfahren erfolgen, Zur Herstellung
der in ܻn elektrophotographiechen Amfsseiclmungamaterisaeh
ä*r BrfiMune vorliegenden Lfioksehichtan geeignete
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Harze sind auch im Handel erhältlich, z.B. unter den Handelsnamen
"Vitel PE-1O1W, "Cymac1·, "Saran £-220", "Lexan 105" und
"Lexan H5n. Als besonders vorteilhaft in Bezug auf Hafteigenschaften
hat sich ein aus einem Copolyester bestehendes polymeres Bindemittel erwiesen, das gewonnen wird durch Umsetzung
von Dimethylterephthalat mit einem im Molverhältnis von 50:50 vorliegenden Gemisch aus 2-m-Butyl-2-äthylpropan-1,3-diol
und Äthylenglycol, wobei 2,5 Molprozent des Dimethylterephthalates
durch Pyromellitsäuredianhydrid ersetzt werden.
Zur Herstellung von Beschichtungamassen des angegebenen Typs
werden die verwendeten elektrisch leitfähigen Stoffe und polymeren Bindemittel alt einem lösungsmittel für das Bindemittel
vermischt. Typische geeignete Lösungsmittel sind z.B. organische Lösungsmittel, beispielsweise aromatische Lösungsmittel,
wie z.B. Benzol, Xylol und Toluol, ferner Ketone, z.B. Aceton und 2-Butanon, halogen!arte aliphatische Kohlenwasserstoffe,
z.B. 1,1,1-Trichloräthan, Methylenchlorid und
Äthylenchlorid, Äther, z.B. Tetrahydrofuran und Diäthyläther,
sowie Gemische derartiger Lösungsmittel. Die auf diese Weise erhaltenen Beschichtungemassen können in vorteilhafter Weise
auf die Kanten der elektrophotographiachen Aufzeichnungsmaterialien in der Weise aufgebracht werden, daß die erhaltenen
Lacksohichten mit den elektrisch le.itfähigen Schichten
Ρ der Aufzeichnungsmaterialien Kontakt haben und nach dem Trocknen mit einer die Erdung bewirkenden Masse in Kontakt ge
bracht werden können.
In den zur Herstellung ditr Laekeobiohten verwendbaren Beschicktungsmassen
können die elektrisch leitfähigen Stoff· oder Pigmente in verschiedenen Konzentrationen vorliegen. Se hat sich
als »weekraäßig erwiesen, sie in Konzentrationen von etwa
0,1 bis 100 Gewichtsteilen, vorzugsweise von 0,5 bis 7,5 Gtwlohtsteilen
pro Gewiohtete.il polymeres Bindemittel zu verwenden.
Di« verwendeten-Beschiohtungsmaesen bestehen in der
Regel zu mindesten» 0,1 £, vorzugsweise zu mindestens 1 Ji,
bezogen auf Beaohichtungsmasae, ava Feststoffen, das
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elektrisch leitfähigen Stoffen und Bindemittel. Als besonders
vorteilhaft hat sieh die Verwendung von Beschichtungsmassen
erwiesen, die in Form einer Dispersion in einem polymeren Bindemittel ein Gemisch aus Graphit und einem elektrisch leitfähigen
Ruß in den angegebenen Gewichtsverhältnissen enthalten, z.B. einen unter der Bezeichnung wDixon Graphite Nr. 635*
bekannten, als Schmiermittel bestimmten Graphit und den unter der Bezeichnung "Vulcan XO72H bekannten, elektrisch leitfähigen
Öle fenruß. Das Gewichtsverhältnis von Graphit zu elektrisch leitfähigem Ruß beträgt zweckmäßig 0,5 bis 2,0 Gewichtsteile Graphit pro Gewichtsteil Ruß.
Die in der angegebenen Weise erhaltenen Beschichtungsiiaseen
können nach üblichen bekannten Methoden, z.B. aitHilfe einer
Bürste oder, durch Aufsprühen, auf die Kanten der elektr©ph©to~
graphischen Aufzeichnungsmateriälien aufgebracht werden» Die
in nassem Zustand gemessene Stärke der auf diese Weise erhaltenen Lackschichten kann sehr versc^-ien sein, beträgt ..jedoch
in der Regel etwa 0,025 bis 0,25 mm. Di® erhaltenen Iiaekseliichten
werden sodann getrocknet, entweder bei Zimmertemperatur
oder bei leicht/erhöhten Temperaturen vom z.B. etwa 20 "bis
500C. Sin besonderer Vorteil der auf diese Weise erlbsltenen
Laekschichten ist die Tatsache, daß die su ihrer Herstellung
verwendeten Beschichtungsmassen bis zu einem.gewissen teaäe in
die elektrophotographischen Aufzeichmungsmaterialien el&ctringen,
so daß ein außergewöhnlich guter elektrischer Kontakt mit den
elektrisch leitfähigen Schichten erzielt wird.
Die elektrophotographischen Aufzeichnungsmaterialien nach der Erfindung, weisen, wie bereits erwähnt, in der Regel mehrere
Schichten auf. So weist s.B. der Schichtträger, bei dem es sich
in der Regel um einen transparenten Schichtträger aus elektrisch isolierenden Stoffen handelt, eine elektrisch leitfähige Schicht
auf. Diese elektrisch leitfähige Schicht kann entweder auf den
Schichtträger in üblicher bekannter Weise aufgebracht oder auf diesem aufgedampft sein oder sie kann durch Tränken des Schichtträgere mit der zu ihrer Herstellung verwendeten elektrisch
leitfähigen Masse diesem einverleibt sein. Wird daher im vor-
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liegenden Falle von einem "Schichtträger", einer "elektrisch
leitfähigen Schicht" oder einem "mit einer elektrisch leitfähigen Schicht versehenen Schichtträger" gesprochen, so
schließen diese Bezeichnungen alle aufgeführten Möglichkeiten ein, das heißt sowohl den Fall, wo der Schichtträger mit der
elektrisch leitfähigen Masse beschichtet« mit dieser getränkt oder mit dieser gedampft ist. Bei den verwendeten Schichtträgern
und elektrisch leitfähigen Schichten kann es sich um solche des angegebenen Type handeln.
Die elektrisch leitfähige Schicht des elektrophotographischen Aufzeichnungsmaterials nach der Erfindung ist mit mindestens
einer photoleitfähigen Schicht aus einem organischen Photoleiter und einem polymeren Bindemittel für den Photoleiter
versehen. Die photoleitfähige Schicht kann gegebenenfalls zur Änderung der spektralen Empfindlichkeit oder der Blektrophotoerapfindlichkeit
des elektrophotographischen Aufzeichnungsmaterials
einen Sensibilisator für den Photoleiter enthalten. Zur Herstellung der elektrophotographischen Aufzeichnungematerialien
nach der Erfindung sind die verschiedensten, üblichen bekannten organischen Photoleiter verwendbar. Typische
geeignete derartige Photoleiter werden z.B. in der
deutschen Patentschrift (Patentanmeldung P 19 54 500.7)
beschrieben.
Als Sensibilisatoren für die in den photoleitfähigen Schichten vorliegenden Photoleiter aind die verschiedensten üblichen
bekannten Verbindungen geeignet, z.B. Pyryllumfarbstoffe, β.B.
Thiapyry!ium- und Selenapyryliumfarbeteffsalze des in der
USA-Patentschrift 3 250 615 beschriebenen Typs, ferner Fluorene, r,.B* 7» l2-Dioxo-13-dibeni;ö{«,sh)-fluoren, 5,10-Dioxo-4ay11-diajtabeni5o(b)fluoren
und 5»15-Dioio-7-oxadiben»o(b,g)
fluoren, aromatische Nitroverbindungen des in der USA-Patentschrift 2 610 120 beschriebenen Typs, Anthrone, s.B.
solche des in der USA-Patentschrift 2 670 284 beschriebenen Type, Chinone des in der USA-Patentschrift 2 670 286 beschriebenen
Typs, Benzophenone des in der USA-Patentschrift
0 0 9 8 3 7/1963
Al
2 670 287 beschriebenen Typs, Miiazole des in der USA-Patentschrift
2 732 501 beschriebenen $yps, femer Mineralsäuren,
Carbonsäuren, z.B. Maleinsäure, Diehloressigsäure und
Salicylsäure, SuIfon- und Phosphorsäuren, sowie verschiedene
Farbstoffe, z.B. Cyaninfarbstoffe, beispielsweise Carbocyaninfarbstoff
e, Merocyanin-, Diarylmethan-, Thiazin-, Azin-,
Oxazin-, Xanthen-, Phthalein-, Acridin-, Azo- und Anthrachinonfarbstoffe
sowie Gemische derselben. Als besonders vorteilhaft hat sich die Yerwendung von Pyryliuin-, Selenapyryliura-
und Shiapyryllumsalzen und von Cyaninfarbstoffe^ z.B.
Oarbocyaninfarbstoffen erwiesen.
■ ■ . ■ ■ .■■-■.- I
Wird zur Herstellung der Beeehiehtungsmassen aus einem
organischen Photoleiter und einem Bindemittel für den Photoleiter ein Sensibilisator verwendet, so hat es sich als sweckmäßig
erwiesen, den Sensibilisator mit Ser Beschichtungemasse so innig su vermischen, daS der Sensibilisator in der aus der
photoleitfählgen Beschichtungsmass® erhaltenen photoleitfähigen
Schicht im gl@lchm8Biger Verteilung vorliegt. JStegebenenfalls
kanu der Sensibilisator der phötoleitfähigen Beschichtungsmasse
auch nach anderen, üblichen bekannten Methoden einverleibt werden. Die photoleitfähigen Schichten der elektrophotegraphischen
Auf2selchnungematerialien nach der Erfindung
jedoch, wie bereits erwäknt, fsur Entfaltung ihrer Λ
keinen Sensibilisator ssu enthalten. 33a je- I
ü.ooh dtr Zws&tz von Sensibilisatoren selbst In vergleichsweise
g®ri»g®E KmmentT&tien&n eine merkliche Terbesserung der
SiÄpfiadliuhkeit derartiger photoleitfählger Schichten bewirkt,
hat sich die Verwendung von Sensibilisatoren als b@^@nd@rs
wwsteilhaft.·ητ1β·tn. Die zur Eapfindlichkeitseteigeruiig der
Schichten erforderlich« Konzentration &n
kana «tär vereohieäen min. Die optimal®
hängt ron verschiedenen faktoren ab»
@t@Ieittrs und Seneibilieato
»trlcliofe« Bapfindliehkeitseteigermig wird in ü>m? Hegel
Nugats «Imta geeigaiettn Stneifeilieators in losseatratio
ΨΦΜ- etwa 0,0001 bis 30 ffewiohteproeent-, bezogen auf äae öa-
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wicht der filmbildenden Beschichtungsmasse, bewirkt. In der
Regel wird der Sensibilisator der zu sensibilisierenden Beschichtungsmasse
in Konzentrationen von etwa 0,005 bis 5»0 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gesamtgewicht der Beschichtungsmasse,
zugesetzt.
Zur Herstellung der photoleitfähigen Beschichtungsmassen sind
die verschiedensten, üblichen bekannten lösungsmittel für die in den Besohiohtungsmasaen vorhandenen Komponenten verwendbar.
Typische geeignete organische Lösungsmittel sind z.B. Benzol, Toluol, Aceton, 2-Butanon, chlorierte Kohlenwasserstoffe,
beispielsweise Methylenchlorid und Ithylenchlorid, ferner
Äther, beispielsweise Tetrahydrofuran, oder Gemische derartiger Lösungemittel.
In den zur Herstellung der photoleitfähigen Schichten verwendbaren
Beschiohtungsmassen liegen die photoleitfähigen
Verbindungen zweckmäßig in Konzentrationen von mindestens etwa 1 Gewichtsprozent» bezogen auf die Beschichtungsmasse,
vor. Die obere Grenze des Konsentratlonsbereiches an Photoleiter
kann sehr verschieden sein. In der Regel hat es sich
als zweckmäßig erwiesen, die photoleitfähige Verbindung in
Konzentrationen von etwa 1 bis 99 Gewichtsprozent, vorzugsweise von etwa 10 bis 60 Gewichtsprozent9 bezogen auf die Bef
sohichtungsmaese, zu verwenden«
In den elektrophotographischen Auf^ichnungasi^t er lallen nach
der Erfindung können die vorhandenen photoleifef&higen Schichten
verschieden stark sein. In der R«gel hut ae sich als
EweckaäSig erwiesen, die photolaltf!algen Schichten in einer
in nassem Zustand gemessenem Stärke ύοώ. ©tv» 0,025 bis 0,25,
vorzugsweise von etwa O505 bin 0,15f aufzubringen. Sie Stärke
der photoleitfählgen Schichten kami jedoofc, wie bereite erwähnt,
je nach Verwenduniisweok dts »lektrophotographisohen
AufEeiohnungsaaterlals» eehr v^racMeden sein.
die elektrisch leitftthlge XaoV; aicht aufweisende elektio-009837/196
3
photographische Aufzeichnungsmaterial nach der Erfindung ist,
wie bereits erwähnt, in vorteilhafter Weise zur Durchführung
des sogenannten xerographlsehen Verfahrens verwendbar. Zur
Durchführung dieses Verfahrens wird das elektrophotographische
Aufzeichnungsmaterial im Dunkeln mit einer elektrostatischen Ausgangsladung versehen, indem es zur Ausbildung einer gleichmäßigen
Oberflächenladung auf der photöleitfähigen Schicht
einer 0oronaentladung ausgesetzt wird. Während dieser Aufladung
wird die elektrisch leitfähige Schicht des Aufzeichnungsmaterials in der Weise auf Erdpotential gehalten, daß
die die !Deckschicht aufweisenden Kanten des elektrophotographischen
AufZeichnungsmaterials.elektrisch leitend mit Hasse
verbunden werden. Wird diese Erdung nicht bewirkt, so 1st die Potentialdifferenz zwischen der photoleltfähigen Schicht
und der elektrisch leitfähigen Schicht nicht groß genug, um ein qualitativ hochwertiges sichtbares Bild aus dem bei der
Belichtung gebildeten latenten Bild zu erzeugen. BIe aufgebrachte
Ladung bleibt auf &er ÖT "lack© der photoleltfitelges
Schicht wegen der stark isolierenden Eigenschaften dieser
Schicht im Dunkeln, das heißt wegen der geringen Leitfähigkeit dieser Schicht im Dunkeln, erhalten. Das Aufladen kann ©rfalgen
während das aufzuladende elefetrophotographische Aufzeichnungsmaterial
an einem bestimmten Plats "belassen oder auch
während es bewegt wird. Die erfindungsgemäS %n eraieleaden
Vorteile treten besonders deutlich zu Tage, wenn äas srnfzuladende
elektrophotographisohe Aufzeichnungsmaterial während des Aufladens bewegt wird, da aufgrund der im elektrophotographisehen
Aufzeichnungsmaterial nach der Erfindung vorhandenen, die Erdung bewirkenden !Deckschicht das PotentiaMer
elektrisch le it fähigen Schicht genauso wirksam auf eisiem dem
Erdpotential entsprechenden Potential gehalten wird, als wenn
sich das auzuladende Aufzeichnungsmaterial in Ruhe befladet.
Diese Tatsache ist, wie bereits erwähnt, darauf zurtteksuführen,
daß die IAckschlcht des angegebenen Type selbst bei Bewegung
des aufzuladenden elektrophotographischen Aufzeichnung
smaterials zu einem besondere guten Kontakt zwischen der elektrisch leitfähigen Schicht und der die Erdung bewirkenden
Masse führt.
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Die auf der Oberfläche der photoleitfähigen Schicht aufgebrachte elektrostatische Ladung wird sodann in der Weise von
der Oberfläche der Schicht selektiv abgeführt, daß das elektrophotographische Aufzeichnungsmaterial in üblicher bekannter
Weise bildmäßig belichtet wird, z.B. mit Hilfe einer Kontakt-Druoktechnik, durch Linsenprojektion eines Bildes oder mit
Hilfe von Reflex- oder Bireflexmethoden, so daß auf der photoleitfähigen Schicht ein latentes elektrostatisches Bild erzeugt wird. Dieses das latente Bild bildende elektrostatische
Ladungsmuster wird bei der Belichtung der Filmoberfläche aufgrund der Tatsache erzeugt, daß die auf den Photoleiter auftreffende Lichtenergie eine Abführung der in den belichteten
P Bezirken vorhandenen elektrostatischen Oberflächenladung in Abhängigkeit von der in diesen Bezirken auftreffenden Strahlungsintensität bewirkt.
Das bei der Belichtung erzeugte Ladungsmuster wird sodann entwickelt oder auf ein Bildempfangsmaterial überführt und auf
diesem entwickelt. Bei der Entwicklung werden entweder die geladenen oder die ungeladenen Bezirke des Ladungsmusters durch
Behandlung des belichteten Aufzeichnungsmaterials mit einem elektrostatisch anziehbare, optisch dichte Partikel aufweisenden Entwickler sichtbar gemacht. Die elektrostatisch anziehbaren Entwicklerpartikel können in Form eines Staubes oder
eines Pulvers vorliegen und bestehen in der Regel aus einem * als Toner bezeichneten Pigment in einem harzartigen 'Trägerstoff. Zur Entwicklung voller Flächen hat es sich als besonders vorteilhaft erwiesen, den Toner mit Hilfe einer Magnetbürste auf das zu entwickelnde latente elektrostatische Bild
aufzutragen. Verfahren zur Herstellung und Verwendung von Nagnetbürsten-Toneraufbringvorriohtungen werden z.B. in den
USA-Patentschriften 2 786 439, 2 786 440, 2 786 441, 2 811 465, 2 874 063, 2 984 163, 3 040 704, 3 117 884 sowie der USA-Reissue-Patentschrift 25 779 beschrieben.
Die Entwicklung des latenten elektrostatischen Bildes kann ferner auch mit Hilfe von flüssigen Entwicklern erfolgen. Zur
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Durchführung der Flüssigentwicklung werden die Entwicklerpartikel
mit Hilfe eines aus einer elektrisch isolierenden Flüssigkeit bestehenden Träger mittels auf die das latente Bild
tragende Filmoberfläche aufgebracht. Entwicklungsverfahren des
angegebenen Typs sind bekannt und werden in zahlreichen Literaturstellen
beschrieben, z.B. in der USA-Patentschrift 2 297 691 und in der australischen Patentschrift 212 315.
Zur Durchführung der Trockenentwicklung wird meistens ein pulverförmiger, Entwicklerpartikel enthaltender Entwickler
verwendet, dessen eine Komponente aus einem niedrig schmelzenden
Harz besteht. Wird das mit Hilfe eines derartigen Entwicklers erhaltene Bild erhitzt, so schmilzt das Harz auf der
Bildoberfläche und dringt teilweise in diese ein, so daß das EntwdcfcLerpulver fest und dauerhaft auf der Oberfläche der
photoleitfähigen Schicht haftet. Sie Erzeugung eines sichtbaren
Bildes kann auch in der Welse erfolgen, daß das Ladungsbild
oder das auf der photoleitfähigen Schicht in. der angegebenen
Weise gebildete Entwicklerpulverbild auf ein Bildempfangsmaterial j z.B. ein solches auf Papierbasis, übertragen und auf
diesem zu einem sichtbaren, dauerhaften Bild unter Aufschmelzen des im Entwicklerpulver vorhandenen Harzes entwickelt
wird. Entwicklungsverfahren des angegebenen Typs sind bekannt und werden in zahlreichen Literaturstellen beschrieben, z.B.
in den USA-Patentschriften 2 297 691 und 2 551 582, sowie in "ROA Review", Band 15.
WIhrend der Entwicklung ist es oftmals erforderlich, zur Erzielung eines klaren Bilduntergrundes die elektrisch leitfähige
Schicht auf einem bestimmten Potential zu halten, was
in besondere vorteilhafter Weise mit Hilfe des. die angegebene
lAokscMcht enthaltenden elektrophotographisohen Aufzeichnungsmaterial»
nach der Erfindung bewirkt werden kann.
Zur "yeranechaulichung des elektrophotographiachen Aufzeichmmgea&terials
naoh der Erfindung dient die beigefügte Zeich- . nung, in der darstellen
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- Mf -
die figuren 1 bis 5 elektrophotographische Aufzeichnungsmaterialien nach der Erfindung im Schema gemäß vorteilhaften
Ausführungsformen,
Figur 6 den in bekannten elektrophotographischen Aufzeichnungsmaterialien üblichen Stromkreislauf im Schema und
figur 7 den im elektrophotographischen Aufzeichnungematerial nach der Erfindung vorliegenden Stromkreislauf im Schema.
Das in fig. 1 dargestellte elektrophotographische Aufzeichnungsmaterial nach der Erfindung besteht aus einem Schichtträger 12,
einer darauf aufgebrachten elektrisch leitfähigen Schicht 11 sowie einer auf der elektrisch leitfähigen Schicht aufgebrachten photöleitfähigen Schicht 10, die in der Regel einen Photoleiter, ein polymeres Bindemittel für den Photoleiter sowie
gegebenenfalls einen optischen Sensibilisator für den Photoleiter aufweist. An einer Kante des Aufzeichnungsmaterials
ist eine elektrisch leitfähige Lackschicht 13 aufgebracht, die einen in einem harzartigen polymeren Bindemittel dispergierten
elektrisch leitfähigen Stoff, z.B. Graphit enthält. Die Lacksohicht 13 ist elektrisch leitend mit der Erdung 14 »verbunden. Die elektrisch leitfähige Schicht 11 und die Lackschicht
13 sind so angeordnet, daß die elektrisch leitfähige Schicht
11 während des Aufladens über die Lackschicht 13 und die
Erdung H auf Erdpotential gehalten wird, so daß nach Beendigung des Aufladens die Oberfläche der photoleitfähigen Schicht
eine gleichförmige Oberflächenladung aufweist und sich die elektrisch leitfähige Schicht auf Erdpotential befindet und
auf diese Welse zwischen den beiden Schichten eine vergleichsweise hohe Potentialdifferenz besteht.
Das in Flg. 2 dargestellte elektrophotographieohe Aufzeichnungsmaterial nach der Erfindung unterscheidet sich von dem
in Fig. 1 dargestellten Aufzeichnungsmaterial insofern, als die Trägerschicht und die elektrisch leitfähige Sohicht unter
Bildung eines elektrisch leitfähigen Schichtträgere 21 kombiniert sind. Der Schichtträger des angegebenen Typs wird z.B.
duroh Imprägnieren eines Sohiohtträgers mit einem elektrla
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leitfähigen Salz oder durch Verwendung eines Schiehtträgers
aus einem elektrisch leitfähigen Stoff erhalten. Sie photoleitfähige
Schicht 20, die elektrisch leitfähige Lacksehicht
22 sowie die Erdung 23 entsprechen den in Pig. 1 dargestellten Anordnungen.
Das in Pig. 3 dargestellte elektrophotographische Aufzeichnungsmaterial
nach der Erfindung unterscheidet sich von dem in
Pig. 1 dargestellten Aufzeichnungsmaterial insofern, als die
photöleitfähige Schicht 30 von der Kante abgesetzt angeordnet
und demzufolge mit der elektrisch leitfähigen Lacksehieht 33 nicht in Kontakt ist. Der Schichtträger 32, die elektrisch leitfähige
Schicht 31 sowie die Erdung 34- entsprechen den in Pig. I
dargestellten Anordnungen.
Das in Pig. 4 dargestellte elektrophot©graphische Aufzeichnungsmaterial
nach der Erfindung unterscheidet sich von dem in Pig. 1 dargestellten AufzeicL ..«.gsmaterial insofern, als
die Erdung aus einer Metallplatte 44 besteht. Die elektrisch leitfähige Lacksehicht 43 befindet sich sowohl mit der elektrisch leitfähigen Schicht 41 als auch mit der Erdungsplatte
44 in Kontakt. Die Erdungsplatte kann aus bekannten, hierfür üblicherweise verwendeten Materialien bestehen, besteht jedoch
vorzugsweise aus rostfreiem Stahl. Der Schichtträger 42 sowie die photoleitfählge Schicht 40 entsprechen den in Pig.
dargestellten Anordnungen.
Das in Fig. 5 dargestellte elektrophot©graphische Aufzeichnungsmaterial
nach der Erfindung unterscheidet sich von dem in Fig. 1 dargestellten Aufzeichnungsmaterial insofern, als
zur Verbesserung der Haftfähigkeit zwischen der photoleltfählgen
Schicht 50 und der elektrisch leitfähigen Schicht 51 eine Haftschicht 55 angeordnet ist. Die Haftschicht 55 besteht aus
üblichen bekannten Stoffen mit guten H&fteigensch&ften, die
jedoch die elektrischen Eigenschaften der photöleitfähigen
Schicht 50 bzw. der elektrisch leitfähigen Schicht 51 nicht nachteilig beeinflussen. Der Schichtträger 52, die elektrisch
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£0
leitfähige Lackschicht 53 sowie die Erdung 54 entsprechen den in Pig. 1 dargestellten Anordnungen.
9er in Pig. 6 im Schema dargestellte Stromkreis liegt in der
Regel in üblichen bekannten elektrophotographischen Aufzeichnungematerialien, die dem in Pig. 1 dargestellten Aufzeichnungsmaterial entsprechen, jedoch keine elektrisch leitfähige
Lackschlcht 13 aufweisen, vor. Die photoleitfähige Schicht entspricht dem Kondensator C1, der Schichtträger entspricht
dem Kondensator C« und die elektrisch leitfähige Schicht entspricht der den beiden Kondensatoren gemeinsamen Kondensatorplatte. Die Erdungung befindet sich in elektrischem Kontakt
mit dem Kondensator C»· Der Widerstand des Schichtträgers
wird mit R bezeichnet. Der Widerstand des Schichtträgers hängt in der Regel vom Typ des zu seiner Herstellung verwendeten
Materials ab. So weist z.B. ein klarer, aus elektrisch isolierenden Stoffen, z.B. aus Polyethylenterephthalat bestehender
12 Schichtträger einen linearen Widerstand von über 10 Ohm auf,
wohingegen ein Papierschichtträger einen linearen Widerstand von weniger als 10 Ohm aufweist. Die Kapazität der photoleitfähigen Schicht (C1) und des Schichtträgers (C2) kann
ebenfalls sehr verschieden sein und hängt von der Stärke der Schichten sowie von den *fre Elektrlzitätskonstanten der zu
ihrer Herstellung verwendeten Materialien ab. In der Regel weist die photoleitfähige Schicht eine Stärke von etwa
10 Mikron und die aus einem elektrisch isolierenden Stoff bestehende Trägerschicht eine Stärke von etwa 127 Mikron auf,
was zur Polge hat, daß der Kondensator C1 in der Regel eine
größere Kapazität aufweist ale der Kondensator C2- Wird in
dem elektrophotographischen Aufs«ichnungsmat«rial «wischen
VQ und 7 eine Spannung angelegt, so 1st der Spannungsabfall
längs der beiden in Reihe geschalteten Kondensatoren umgekehrt proportional der Kapazität der Kondensatoren. Wird z.B.
eine Spannung von 600 Veit angelegt, »o beträgt in der Regel
der Spannungsabfall im Kondensator C1 150 Volt und im Kondensator C2 450 Volt. Zwischen der pfeotoleitfähigen Schicht und
der elektrisch leitfähigen Schicht besteht daher eine Spannungsdifferenz von nur 150 Volt, die zur Bildung eines bei der
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Belichtung erzeugten qualitativ hochwertigen Bildes nicht ausreicht.
Der in Pig. 7 im Schema dargestellte Stromkreis liegt in
einem die angegebene Lackschicht enthaltenden elektrophotographischen
Aufzeichnungsmaterial nach der Erfindung, z.B. des in Fig. 1 dargestellten Typs, for. Die photoleitfähige
Schicht entspricht dem Kondensator 0^, der Schichtträger entspricht
dem Kondensator O2 und die elektrisch leitfähige
Schicht entspricht der den beiden Kondensatoren gemeinsamen
Kondensatorplatte. Der Widerstand des Schichtträgers ist mit R bezeichnet. Sowohl E als auch Cg sind kurz geschlossen mit
Hilfe einer Leitung, die Y.. direkt mit der Erdung V verbindet,
Die angegebene Leitung entspricht der elektrisch leitfähigen Lackschicht und wirkt in der angegebenen Weise. Beim Vergleich
der Piguren 6 und 7 ist ersichtlich, daß sich die
beiden Stromkreise lediglich durch die angegebene, der elektrisch
leitfähigen Lackschicht entsprechende KurzschluBleitung
unterscheiden. Wird in einem elektrophot©graphischen
Aufzeichnungsmaterial nach der Erfindung zwischen V0 und V
eine Spannung angelegt, so erfolgt der gesamte Spannungsabfall längs des Kondensators G^, da ja Og und E kurz geschlossen
sind. Beträgt z.B. die angelegte Spannung 600 YoIt, so ist der Spannungsabfall Im Kondensator O^ 600 YoIt. Die auf
dies« Welse erzielt® Spannungsdifferenz von 600 YoIt zwischen
der photoleitfähigen Schicht und der elektrisch, leitfähigen
Sohleht .,'reicht zur Erzeugung eines qualitativ guten latenten
Bildes aus. Demgegenüber ist, wie bereite erwähnt, die
In bekannten elektrophotographischen Auf-
«tiefejaungaaateri&lien sehr viel geringer und beträgt, je nach
Kap&sität und Widerstand des Schichtträger» und der photoi$itf$hlg<m
Soliicht bestenfalls nur etwa 150 YoIt,
Me #l«ktr&ph#tographischen Aufzelohnungsmaterlalien nach der
Srfladung köantn dlt verschiedensten üblichen bekannten
i'lriäkturABoräauagta Aufweisen. So kSnaea sie z.B. ein· oder
»*hr*r· $hrtaltitf£3&igt Schichten «ntüslten, dit auf Dpftken
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oder transparenten elektrisch, leitfähigen Schichtträgern
aufgebracht sind. Ferner können die vorhandenen Schichten entweder benachbart zueinander angeordnet oder durch Sperrschichten, z.B. solche aus isolierenden Stoffen oder photoleitfähigen Stoffen anderen Typs, voneinander getrennt sein oder
sie können mit derartigen Schichten tiberschichtet sein oder sie können derartige Schichten zwischen der photoleitfähigen
Schicht oder der sensibilisierenden Schicht und der elektrisch leitfähigen Schicht aufweisen. Auch Anordnungen anderen als in
den Beispielen und Figuren veranschaulichten Typs haben sich als zweckmäßig und für bestimmte Verwendungszwecke als be-
* sonders vorteilhaft erwiesen. Alle diese Anordnungen' haben jedoch das erfinderische Merkmal gemeinsam, daß zwischen der
die Erdung bewirkenden Masse und der elektrisch leitfähigen Schicht über eine elektrisch leitfähige Lackschicht des angegebenen Typs eine elektrische Verbindung hergestellt ist.
Es wurden 1,4 g aus Poly(4»4'-Isopropylidenbisphenoxyäthyloo-ithylenterephthalat) bestehendes Bindemittel, das 0,5 g
aus 4,4t-Ben«ylidin-bis(N,N-diäthyl-m-toluidin) bestehenden
" Photoleiter sowie 0,04 g am» 2,4-(4-ithpxyphenyl)-6-(4-n
amlyoxystyryl)pyrylium-fluoroborat bestehenden Sensibilisator
enthielt, in 15,6 g Methylenchlorid bei Zimmertemperatur unter
1 Stunde langem Rühren gelöst. Die erhaltene Lösung wurde auf einen aus einer Celluloseacetatfolie bestehenden Schichtträger, der mit einer aus dem Hutriuaaalz eines Carboxyesterlaotone des in der USA-Patentschrift 3 120 028 beschriebenen
Typs bestehenden elektrisch leitfähigen Schicht versehen war, von Hand in der Weise aufgetragen, daß die erhaltene Schicht
in nassem Zustand eine Stärke von etwa 0,1 ma aufwies. Die Beschichtung erfolgte bei einer Blooktemperatur von etwa 320C.
Hach dem Trocknen wurde auf «ine Kante dt· erhaltenen elektrophotographischen Aufeeichnungsnaterials «int Beschiohtungsmasse
der folgenden Zusammensetzung:
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Graphit (bekannt unter der Beeeiclinung
"Dixon Nr. 635") 10 g
Bindemittel des in Beispiel 4 "beschriebenen Typs 2g
oberflächenaktives Mittel (bekannt unter
der.Bezeichnung "Amine C1O. 2 g
Methylenchlorid 178 g
in der Weise aufgetragen, daß die Stärke der erhaltenen Lackschicht
in nassem Zustand etwa 0,127 mm betrug. Zur Herstellung
der angegebenen Besehichtungsmasse wurden die einzelnen
Komponenten 16 Stunden lang in.einer Kugelmühle mit Hilfe von
aus rostfreiem Stahl bestehenden, 3»175 mm-Kugeln vermischt.
Die erhaltene Lackschicht wurde 1 Stunde lang bei Zimmertemperatur
getrocknet.
Bas erhaltene elektrophotographische Aufzeichnungsmaterial
nach der Erfindung wurde unter einer positiven Gorona^ntladung so lange aufgeladen, bis da It Hilfe einer Elektrometerprobe
gemessene Oberfläehenpotential etwa 600 YoIt betrug.
Das Aufladen erfolgte in der Weise, daß die Coronaentladung über die Oberfläche des aufzuladendien, auf einem festen
Platz'.liegengelassenen Aufzeichnungsmaterials geführt wurde.
Während des Aufladens wurde die elektrisch leitfähige Schicht
über die eine elektrische Leitung zur Erdung bildende leitfähige
Lackschicht auf Erdpotential' gehalten. Als Erdung wurde ein Kupferstreifen verwendet, der sich mit der Lackschicht
in elektrischem Kontakt befand.
Die aufgeladene photoi@itfähige Schicht wurde sodann mit einer
ein Muster aus lichtundurohlässigen und lichtdurchlässigen Bezirken
aufweisenden transparenten folie bedeckt und anschließend 12 Sekunden lang der Strahlung einer Glühlampe
mit einer Beleuchtungsintensität von etwa 75 m-Kerzen exponiert. Sas bei der Belichtung erzeugte latente elektrostatische
Bild wurde sodann in üblisher bekannter Weis® entwickelt,
indem über die Pilaeberflache ein Semisch aus negativ aufgeladenen
thermoplastischen Tonerpartikeln und G-lasktigelohen
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ZH
geschüttet wurde. Es wurde ein gute Wiedergabe dee Originalmusters
erhalten.
In einem Vergleichsversuch wurde das angegebene Verfahren unter Verwendung eines bekannten elektrophotographischen
Aufzeichnungsma-fcerials, das keine elektrisch leitfähige Lackschicht
aufwies, wiederholt. Die erhaltene Wiedergabe des Originalmusters wies, im Vergleich zu dem mit Hilfe des
elektrophotographischen Aufzeichnungsmaterials nach der Erfindung erhaltenen Bild, einen geringeren Kontrast und eine
in jeder Hinsicht schlechtere Bildqualität auf, was offensichtlich auf die weniger wirksame Aufladung zurückzuführen
Das in Beispiel I beschriebene Verfahren wurde wiederholt mit der Ausnahme, daß das aufzuladende elektrophotographische
Aufzeichnungsmaterial während des Aufladens mit einer Geschwindigkeit
Ton 9 m/Min, bewegt wurde, während sich die CoronaentladungBvorrichtung unbewegt an einem festen Platz
befand. Es wurde eine gute Wiedergabe des Originalmusters erhalten.
In einem Vergleichsversuch wurde das angegebene Verfahren
wiederholt mit der Ausnahme, daß ein bekanntes elektrophotographieches
Aufzeichnungsmaterial, das keine elektrisch leitfähige Lackschicht aufwies, verwendet wurde. Es wurde kein
Bild erhalten.
Das In Beispiel I beschriebene Verfahren wurde wiederholt
mit der Ausnahme, daß das aufzuladende elektrophotographisohe
Aufzeichnungsmaterial während des Aufladens mit einer Geschwindigkeit von etwa 9 m/Min, bewegt und die Ooronaentladungsvorrichtung
ruhig gehalten wurde, sowie dassals Erdung eine Metallwalze, die sich in elektrischen Kontakt mit der
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leckschicht befand f verwendet wurde. Es wurde eine gute Reproduktion
des Originalmusters erhalten·
Dieses Beispiel zeigt die Herstellung einer zur Bildung einer elektrisch leitfähigen Iecksohioht in besonders vorteilhafter
Weise verwendbaren Beachichtungsmasse aus einer Dispersion eines Gemisches aus Graphit und einem elektrisch leitfähigen
Ruß in einem harzartigen polymeren Bindemittel.
Es wurden 10g des unter der Bezeichnung "Dixon Nr, 635 n bekannten
Graphits, 10g des unter der Bezeichnung "Vulcan
XG72RW bekannten Rußes, 12g eines Polyesters, hergestellt
durch Umsetzung von Dimethylterephthalat mit einem im Molverhältnis
von 1s1 vorliegenden Gemisch aus 2-m-Butyi-2-äthylpropan-1
>2~diol und Ithylenglycol, unter Ersatz von 2*5
Mol-% Dimethylterephthalat durch Pyromellitsäuredianhydrid,
ferner 2g des unter der Bezeichnung "Amine C" bekannten
oberflächenaktiven Mittels sowie 178g Methylenchlorid 16
Stunden lang in einer Kugelmühle mit Hilfe von Kugeln von
3, 175 mm Durchmesser vermischt. Die erhaltene Beschlohtungsmasse
wurde sodann auf einen, aus einer etwa 76/i starken
Polyäthylenterephthalatfolie bestehenden Schichtträger aufgetragen! worauf die erhaltene Schicht getrocknet wurde. Der
spezifische Oberflächenwiderstand der erhaltenen getrockneten lecksehicht wurde gemessen und es wurde gefunden, daß er
80 Ohm pro fläche betrug, das heißt also extrem niedrig war.
In weiteren Versuchen konnte gezeigt werden, d&ß durch Zufabe
von Silber·* oder Nickelpartikeln als elektrisoh leitfähig·
Stoff» su der »ngegebtnen Beechichtungsmaeee der spe-
«ifisohe Widerstand einer daraus htrgestellten Sohicht noch
weiter erniedrigt werden konnte.
Beispiel 7
Di» in Beiepitl IT beiohriebene Verfahren wurde wiederholt
Di» in Beiepitl IT beiohriebene Verfahren wurde wiederholt
mit der Ausnahme, daß kein Ruß sowie nur zwei Gramm des angegebenen
Polyesters als Bindemittel für den Graphit verwendet wurden. Der spezifische Oberflächenwiderstand einer
aus der erhaltenen Beschichtungsmasse hergestellten Lackschicht betrug 100 Ohm/Pläche.
Das in Beispiel IV beschriebene Verfahren wurde wiederholt mit der Ausnahme, daß kein Graphit sowie nur 10 g des angegebenen
Polyesters als Bindemittel für den Ruß verwendet wur- \ den. Der spezifische OberflächenwJL^derstand einer aus der
angegebenen Beschichtungsmasse hergestellten Lackschicht betrug 200 0hm pro fläche.
Beispiel VII
(Vergleichsbeispiel)
(Vergleichsbeispiel)
Das in Beispiel IV beschriebene Verfahren wurde wiederholt mit der Ausnahme, daß weder Graphit noch Ruß verwendet wurden.
Der spezifische Oberflächenwiderstand einer aus der angegebenen Beschichtungsmasse hergestellten Lackschicht war
unmeßbar hoch, das heißt er betrug mehr als 10 0hm.
Ö09837/1963
Claims (12)
- '■ ;■■ . . : »■ ■■'. ■■: . -;PATENTANSPRÜCHEElektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial, bestehend aus einem eine elektrisch leitfähige Schicht aufweisenden Schichtträger, mindestens einer darauf aufgebrachten photoleitfähigen Schicht sowie gegebenenfalls Zwischen- und/oder Deckschichten, dadurch gekennzeichnet, daß es eine Lackschicht (oder Lacküberzug) aus einem harzartigen filmbildenden polymeren Bindemittel und einem hierin dispergierten, elektrisch leitfähigen Stoff aufweist, die die elektrisch-leitfähige Schicht mit einerjein Potential vorgebenden Einrichtung elektrisch leitend verbindet.
- 2. Elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lackschicht auf einer der Kanten des elektrophotographischen Aufzeichnungsmaterials aufgebracht ist.
- 3. Elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der in der Lackschicht vorliegende, elektrisch leit fähigeStoff aus Graphit, elektrisch leitfähigem Büß, Nickel, einem Gemisch aus Graphit und elektrisch leitfähigem Ruß oder einem Genrissh aus Graphit, elektrisch leitfähigem Ruß und Silber besteht.
- 1J. Elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Bindemittel der Lackschicht aus einem Polyester oder Polyolefin besteht.
- 5. Elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial nach Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Lackschicht pro Gewichtsteil Bindemittel etwa 0,1 bis 100 Gewichtsteile elektrisch leitfähigen Stoff enthält.
- 6. Elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial nach Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet4 daß die Lack-009837/1963schicht aus einer, als elektrisch leitfähigen Stoff ein Gemisch aus Graphit und eine» elektrisch leitfähigen Ruß enthaltenden Dispersion besteht, die pro Gewichtsteil elektrisch leitfähigen Ruß etwa 0,5 bis 2,0 Gewichtsteile Graphit, vorzugsweise 1 Gewichtsteil Graphit sowie 1,2 Gewichtsteile polymeres Bindemittel enthält.
- 7. Elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das polymere Bindemittel aus dem bei der Umsetzung von Dimethylterephthalat, 2-m-Butyl-2-äthylpropan-1,3-diol, Äthylenglycol undψ Pyromellitsäuredianhydrid gebildeten Copolyester besteht.
- 8. Elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial nach Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Lackschicht einen spezifischen Widerstand von weniger als etwa 10^ Ohm pro Fläche aufweist.
- 9. Elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial nach Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Schichtträger aus einer Polyäthylenterephthalatfolie besteht.
- 10. Elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial nach An- * Sprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die elek-- trisch leitfähige Schicht aus auf den Schichtträger aufgetragenen oder diesem einverleibten elektrisch leitfähigen Metallsalzen oder auf den Schichtträger aufgedampften Metallen besteht.
- 11. Elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial nach Ansprüchen 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen. der elektrisch leitfähigen Schicht und der photoleitfähigen Schicht eine Haftschicht angeordnet ist.
- 12. Elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial nach Ansprüchen 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Erdung verwendete Masse aus einer Metallplatte besteht.009837/1963
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