DE200957C - - Google Patents
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- DE200957C DE200957C DENDAT200957D DE200957DA DE200957C DE 200957 C DE200957 C DE 200957C DE NDAT200957 D DENDAT200957 D DE NDAT200957D DE 200957D A DE200957D A DE 200957DA DE 200957 C DE200957 C DE 200957C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16D—COUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
- F16D23/00—Details of mechanically-actuated clutches not specific for one distinct type
- F16D23/02—Arrangements for synchronisation, also for power-operated clutches
- F16D23/04—Arrangements for synchronisation, also for power-operated clutches with an additional friction clutch
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Mechanical Operated Clutches (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 200957 KLASSE 47c. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. Mai 1906 ab.
Vorliegende Erfindung betrifft eine besondere Ausbildung einer Reibungskupplung mit
mehreren konzentrisch ineinander angeordneten Reibmantelpaaren, bei welcher durch
nachgiebige Anordnung der zuerst eingerückten Paare eine allmähliche Steigerung der
Bremswirkung herbeigeführt wird.
Bei solchen mehrfachen Reibungskupplungen ist es von Wichtigkeit, den betreffenden
ίο Kupplungsteilen eine verhältnismäßig große
Einrückbewegung zu erteilen, ehe die Kupplung vollständig geschlossen ist, damit zunächst
im ersten Teile der Einrückbewegung
" die verschiedenen Reibmantelpaare nacheinander zur Wirkung gelangen können und
erst dann die eigentliche Schlußkupplung hergestellt wird. Um eine, solche verhältnismäßig
große Einrückbewegung zu ermöglichen, wird nun gemäß der vorliegenden Erfindung für die mehrfache Reibungskupplung
der oben angegebenen Art als Schlußkupplung ein an sich bekannter, mit der Innenfläche
der einen Kupplungshälfte zusammenwirkender aufgeschnittener Bremsring verwendet,
welcher in bezug auf die Drehbewegungen mit der anderen Kupplungshälfte
gekuppelt ist und durch achsiales Einschieben eines Keiles zwischen seine Enden gespannt
wird. Ein solcher durch einen Keil gespannter Bremsring bietet die Möglichkeit, den betreffenden Kupplungsteilen eine beliebig
große Einrückbewegung zu erteilen, ehe tatsächlich der Bremsring, welcher erst zum Schluß zur Wirkung kommen' soll,
durch den zwischen seine Enden eingeschobenen Keil so weit auseinandergespreizt ist, daß
er fest an der zugehörigen Innenfläche anliegt.
Eine solche Reibungskupplung läßt sich unter Verwendung der soeben erläuterten
Bremsringspannung in der Weise ausführen, daß die eine Kupplungshälfte durch einen
zylindrischen Körper gebildet wird, welcher außen den Keil zum Andrücken des Bremsringes
an die andere Kupplungshälfte und innen einen nachgiebig angeordneten Bremskegel
trägt. Die eine Kupplungshälfte kann auch mehrere Keile und die andere dementsprechend
mehrere Bremsringe in den zugehörigen zylindrischen Gehäusen besitzen. In diesem Falle müssen dann, wenn die einzelnen
Bremsringe zum Zweck einer stoßfreien Einrückung nacheinander zur Wirksamkeit gelangen sollen, diejenigen Keile, welche vor
vollständiger Einrückung der Kupplung die zugehörigen Bremsringe spannen, federnd zusammendrückbar
sein, so daß, nachdem diese Keile die zugehörigen Bremsringe bereits gespannt
haben und zur Spannung der noch weiter vorhandenen Bremsringe eine weitere Einrückverschiebung erfolgt, die bereits eingeschobenen
Keile zusammengedrückt werden und daher der weiteren Bewegung nachgeben
können.
Auf den Zeichnungen sind zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes
dargestellt.
Fig. ι ist ein Längsschnitt durch die eine
Ausführungsform der neuen Kupplung in ausgerücktem Zustande und Fig. 2 ein gleieher
Schnitt bei eingerückter Kupplung. Die Fig. 3 und 4 sind Querschnitte nach den Linien A-B und C-D in Fig. 2, und Fig. 5
ist eine Einzeldarstellung.
In die Schwungradnabe α ist der Kegelmantel
b eingebaut. Die zweite Kupplungs-
bälfte c besitzt einen in der Achsenrichtung verschiebbaren Kegelmantel d, welcher durch
eine Feder i gestützt wird, und einen starren Zylindermantel dl. Im Innern der zylindrisch
ausgedrehten Schwungradnabe α ist ein beispielsweise mit einem Lederüberzug k versehener
ein- oder mehrteiliger Bremsring f angeordnet, welcher nicht geschlossen, sondern
aufgeschnitten ist und nach innen federt,
ίο so daß er bestrebt ist, sich an den Zylindermantel
d1 der Kupplungshälfte c anzulegen. Der Zylindermantel dl trägt einen Keil /
. (s. auch Fig. 5) auf seiner Außenfläche, welcher sich beim Einrücken der Kupplung zwisehen
die Enden des Bremsringes f einschiebt und diesen nach außen treibt, so daß er sich
an die Innenfläche der Schwungradnabe a anlegt. Der Bremsring f wird durch eine
Ringmutter g in der Ausdrehung der Schwungradnabe α festgehalten. Beim Einrücken der
Kupplung drückt der Keil / die Enden des Bremsringes f auseinander, ein festes Anlegen
des Bremsringes an die Innenfläche der Schwungradnabe erfolgt aber erst, nachdem
der Kegelmantel d sich unter Zusammendrücken einer Feder i an den Kegelmantel b
zur Hervorbringung einer geringen Reibung angelegt hat.
In den Fig. 6 bis 10 ist ein zweites Ausführungsbeispiel
der neuen Kupplung dargestellt.
Fig. 6 ist ein Längsschnitt durch die Kupplung in ausgerücktem Zustande und Fig. 7
ein gleicher Schnitt bei eingerückter Kupplung. Fig. 8 ist ein Querschnitt nach Linie
A-B in Fig. 7. Fig. 9 und 10 sind Einzeldarstellungen.
Die zylindrisch ausgedrehte Schwungradnabe α trägt in ihrer Ausdrehung einen durch
. 40 Ringmutter g gehaltenen offenen Bremsring/1,
welcher nach innen federt. Außerdem ist in die Schwungradnabe ein Zylindermantel b
eingebaut, in welchem sich ein ebenfalls nach innen federnder Bremsring f befindet, weleher
infolge seiner Federung nach innen bestrebt ist, sich an eine innere Stützbuchse m
anzulegen. Die zweite Kupplungshälfte c besitzt einen Zylindermantel d, durch welchen
sie den Bremsring fl stützt und auf diesem
Zylindermantel einen Keil / (s. auch Fig. 9), welcher sich beim Einrücken der Kupplung
zwischen die Enden des0 Bremsringes f1
schiebt und diesen nach außen drückt, so daß er sich an die zylindrisch ausgedrehte
Schwungradnabe anlegt. Der Bremsring f des Zylindermantels b wird beim Einrücken
der Kupplung durch einen im Innern der Kupplungshälfte c befindlichen Keil Z1, welcher
sich zwischen seinen Enden einschiebt, auseinandergedrückt, so daß er sich an den
Zylindermantel b anlegt. Der Bremskeil Z1 besitzt einen Schlitz (s. Fig. 10), so daß er
sich federnd zusammendrücken läßt, den Bremsring f daher nachgiebig an den Zylindermantel
b andrückt. Beim Einrücken der Kupplung treibt .zunächst der federnde
Keil Z1 den Bremsring f auseinander, bis er sich an den Zylindermantel b anlegt, worauf
unter Zusammendrücken des Keiles Z1 der Bremsring f1 durch den Keil Z so weit auseinandergetrieben
wird, daß er sich an die Wandung der Schwungradnabe anlegt.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist die eine Kupplungshälfte unmittelbar in
die Schwungradnabe eingebaut, sie kann aber natürlich auch ebensogut unabhängig von der
Schwungradnabe hergestellt sein.
Claims (3)
1. Reibungskupplung mit mehreren konzentrisch ineinander angeordneten Reibmantelpaaren
, welche durch nachgiebige Anordnung der zuerst eingerückten Paare eine allmähliche Steigerung der Bremswirkung
herbeiführen, dadurch gekennzeichnet, daß das zuletzt zur Wirkung gelangende Reibmantelpaar durch die Innenfläche
der einen Kupplungshälfte und einen lose in dieser liegenden, aufgeschnittenen Bremsring gebildet wird, weleher
mit der zweiten Kupplungshälfte in bezug auf die Drehbewegung gekuppelt ist und in an' sich bekannter Weise durch
Einschieben eines Keiles in der Achsenrichtung zwischen seine beiden Enden erweitert und gegen die zugehörige Reibfläche
gedrückt wird.
2. Reibungskupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die eine
Kupplungshälfte innen einen nachgiebig angeordneten Reibkegel besitzt und auf
ihrem äußeren Mantel den zwischen die Enden des in der anderen Kupplungshälfte liegenden Bremsringes greifenden
Keil trägt, welcher beim Einrücken den Bremsring spannt.
3. Reibungskupplung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die eine
Kupplungshälfte mehrere nach innen federnde offene Bremsringe in den züge- no
hörigen zylindrischen Gehäusen besitzt und die andere Kupplungshälfte die Bremsringe durch Keile nach außen treibt,
von denen die vor vollständiger Einrückung der Kupplung zur Wirkung gelangenden
federnd zusammendrückbar sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE200957C true DE200957C (de) |
Family
ID=463550
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT200957D Active DE200957C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE200957C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE739196C (de) * | 1941-04-30 | 1943-09-14 | August Beckmann | Bremsbandkupplung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge |
-
0
- DE DENDAT200957D patent/DE200957C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE739196C (de) * | 1941-04-30 | 1943-09-14 | August Beckmann | Bremsbandkupplung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge |
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