DE2010444A1 - Vorrichtung zum Aufheizen einer Metall probe - Google Patents
Vorrichtung zum Aufheizen einer Metall probeInfo
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- H10P72/04—Apparatus for manufacture or treatment
- H10P72/0431—Apparatus for thermal treatment
- H10P72/0436—Apparatus for thermal treatment mainly by radiation
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Description
525/70 d/XIII/]A58
DipL-lng. Hons-HcinridhWey
BtrKn-DoMem, PwJNeUkiaM·· 68
22 268 Berlin, den 27. Februar 1970
EUROPAEISCHE ATOMGEMEINSCHAFT (EURATOM)
Patentanmeldung
Vorrichtung zum Aufheizen einer Metallprobe
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Aufheizen einer hoch teraperaturfesten kleinen Metallprobe auf Temperaturen oberhalb
2000° C unter Vakuum.
In Materialprüflaboratorien besteht oft die. Aufgabe, kleine
Metallproben bei extrem hohen Temperaturen zu untersuchen* Beispielsweise
kann man so mit Hilfe der Emissions-Mikroskopie genauere Kenntnisse über die Struktur von Oberflächen gewinnen.
Ee kann die Verteilung der thermischen Austrittearbeit auf polykristallinen
Oberflächen nach der Anlaufatromraethode gemessen werden (siehe hierzu Physical Review 107 (L957) 1553).
BAD 10 98 3 7/0916 —2 -
2010U4
Wichtig ist dabei, daß die Probe stabil gehaltert ist, damit nicht auf Grund thermischer Belastungen die Probe verschoben
oder losgelöst wird, daß die Probe thermisch gut isolierend gelagert ist, damit die Wärmezufuhr in Grenzen bleiben kann
und damit der Temperaturgradient in der Probe gering ist, daß keine schnellen Elektronen von der Wärmequelle in den Meßbereich
der Eraissions-Mikroskopie gelangen, daß die ganze Vorrichtung wenig Platz beansprucht, um in Objektgehäusen von
Mikroskopen untergebracht werden zu können, und daß die Probe elektrisch an wählbare Potentiale gelegt werden kann.
Diese Anforderungen erfüllt die erfindungsgemäße Vorrichtung. Sie ist dadurch gekennzeichnet, daß die Probe mittels Drähten
am Rand einer topfartigen Vertiefung in einer Kollektor-Elektrode befestigt ist, wobei im Topfboden ein Loch für den Durchtritt
eines Elektronenstrahls gelassen ist, der von einer Glühkathode emittiert und von einer diese bis auf ein Strahlaustrittsloch
vollständig ungebenden zylindertopfförmigen Wehneltelektrode
geformt wird. Vorzugsweise sind drei hitzebeständige Drähte zur Halterung der Probe vorhanden, die je einerseits
in einem Paßloch in der Probe befestigt und andererseits auf den Rand der Kollektorelektrode punktgeschweißt sind. Diese
Drähte dienen zugleich dem elektrischen Anschluß, so daß Kollektorelektrode und Probe auf ein gemeinsames Potential, vorzugsweise
Erdpotential, gelegt werden können.
In einer bevorzugten Ausführungeform der Erfindung besteht die
Glühkathode aus einem Wolframdraht, der im Bereich des Strahlaustrittslochs der Wehneltelektrode omegaförmig gebogen ist.
Nachfolgend wird die Erfindung mit Hilfe einer Figur näher erläutert, die einen Querschnitt durch eine Ausführungsform
der erfindungsgemäßen Vorrichtung zeigt. Eint tablettenförmige
BAD ORIGINAL 5?5/7O d/xiiT/]A58
109837/0916
Probe 1 von E.B. 6 mm Durchmesser und 2 mm Höhe ist mit Hilfe
dreier Tantaldrähte 2 (von denen in der Figur einer sichtbar ist) in einer topfförmigen Vertiefung einer Kollektorelektrode
βο gehalten, daß sie die Elektrode selbst nirgends berührt. Die
Tantaldrähte sind in radiale Paßlöcher am Rand der Probe eingeführt und enden in Schweißpunkten am Topfrand der Elektrode 3·
Dadurch ist die Probe mechanisch gehaltert, elektrisch an die Elektrode 3 angeschlossen und thermisch weitgehend von dieser
isoliert.
Im Boden der topfförmigen Vertiefung ist ein zentrales Loch k
vorhanden, durch das ein Elektronenstrahl auf die Probe gerichtet wird. Dieser Elektronenstrahl,geht von einer Wolframdraht-Kathode
5 aus, welche in einem als Wehneltelektrode wirkenden nahezu geschlossenen Metallgehäuse 6 angeordnet ist. Dieses Gehäuse
besitzt nur ein Loch für den Durchtritt des Elektronenstrahls. Es ist über einen Anschluß 7 an ein Gleichspannungspotential
gelegt, das je nach dem gewünschten Strahlstrom und des gewünschten Bündelungseffekts gewählt ist. Der Draht der Wolfram-Kathode
5 ist im Bereich des Lochs in der Wehneltelektrode omegaförmig
gebogen und wird über zwei Anschlüsse 8 und 9 mit der
Heizleistung und dem Kathodenpotential versorgt.
Evakuiert man die so beschriebene Vorrichtung z.B. auf 10"^ Torr,
und legt man zudem ein geeignetes Kollektorpotential an einen Anschluß 10 der Kollektorelektrode, dann werden Elektronen aus
der Glühkathode 5 emittiert und bilden einen Strahl, der auf die Rückseite der Probe 1 trifft und diese somit aufheizt.
Die gewählte Form der Wehneltelektrode zeichnet sich gegenüber einem üblichen Wehneltzylinder durch geringeren Baumbedarf und
durch eine bessere Stabilität der Elektrodengeometrie gegenüber der unvermeidlichen Erwärmung aus.
525/70 d/XIII/l458 - if -
109837/0916
Die Betriebspotentiale für die Vorrichtung werden vorzugsweise
so gslegt, daß die Probe auf Erdpotential liegt, damit Untersuchungen
an der heißen Probe, wie z.B. emissionsmikroskopischer
Art, nicht gestört werden. Das bedeutet, daß das Wehneltpotential und das Kathodenpotential entsprechend negativ zu wählen
sind.
Me Erfindung ist nicht auf das dargestellte, praktisch erprobte
Ausführungsbeispiel beschränkt, was die erwähnten Details der
Materialwahl oder der Anwendung betrifft. Die Probtntempcratur
kann nach Wunsch durch Variation des Strahlstroms eingestellt werden. Sie kann bis zum Schmelzpunkt von Kefraktärmetallproben
gesteigert werden. Charakteristischer Betriebswert ist 2500° K.
BAD ORIGSNAL
525/70 d/XIII/lt»58 _ 5 _
109837/091 6
Claims (2)
1. Vorrichtung zum Aufheizen einer hochtemperaturfesten kleinen Metallprobe auf Temperaturen oberhalb 2000° C unter Vakuum,
dadurch gekennzeichnet, daß die Probe mittels Drähten am Rand einer topfartigen Vertiefung einer Kollektor-Elektrode befestigt
ist, wobei im Topfboden ein Loch für den Durchtritt eines Elektronenstrahls gelassen ist, der von einer Glühkathode
emittiert und von einer diese bis auf ein Strahlaustrittsloch vollständig umgtbenden zylindertopf fb'rmigen Wehneltelektrode
geformt wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß drei
hitzebeständige Drähte zur Halterung der Probe vorhanden sind, die je einerseits in einem Paßloch in der Probe befestigt und
andererseits auf dem Rand der Kollektorelektrode punktgeschweißt sind.
3* Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Kollektorelektrode auf Erdpotential liegt, während die Kathode und die Wehneltelektrode entsprechend negativ
vorgespannt sind.
k. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Glühkathode aus einem Wolframdraht besteht, der im Bereich
des ,Strahlaustrittslochs der Wehneltelektrode omegaförmig gebogen ist.
BAD
ri/xrrr/ 1Λ58
] U 9 8 3 7 / 0 Π 1 6
Leerseite
Priority Applications (6)
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|---|---|---|---|
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702010444 DE2010444B2 (de) | 1970-02-27 | 1970-02-27 | Vorrichtung zum aufheizen einer metallprobe |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
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Family
ID=5764214
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DENDAT20108D Active DE20108C (de) | 1970-02-27 | Vorrichtung zum Schutze der Eisenbahnzüge bei Zusammenstöfsen | |
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Family Applications Before (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
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| NL (1) | NL7101759A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US6733541B2 (en) | 2001-03-15 | 2004-05-11 | Kao Corporation | Composition for the dyeing of human hair |
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1971
- 1971-02-10 NL NL7101759A patent/NL7101759A/xx unknown
- 1971-02-15 BE BE762925A patent/BE762925A/xx unknown
- 1971-02-24 FR FR7106354A patent/FR2079037A5/fr not_active Expired
- 1971-02-26 LU LU62672D patent/LU62672A1/xx unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US6733541B2 (en) | 2001-03-15 | 2004-05-11 | Kao Corporation | Composition for the dyeing of human hair |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR2079037A5 (de) | 1971-11-05 |
| BE762925A (fr) | 1971-07-16 |
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| DE2010444B2 (de) | 1976-12-23 |
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