DE2010669B2 - Fahrzeugwaage - Google Patents
FahrzeugwaageInfo
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- 238000005303 weighing Methods 0.000 claims description 28
- 239000004567 concrete Substances 0.000 claims description 9
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- 239000002689 soil Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01G—WEIGHING
- G01G19/00—Weighing apparatus or methods adapted for special purposes not provided for in the preceding groups
- G01G19/02—Weighing apparatus or methods adapted for special purposes not provided for in the preceding groups for weighing wheeled or rolling bodies, e.g. vehicles
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Force Measurement Appropriate To Specific Purposes (AREA)
- Seats For Vehicles (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Fahrzeugwaage mit einer Wägegrube zur Aufnahme der Lastaufnehmer,
die die Meßkräfte der Wägeplattform mit einer Auswägeeinrichtung verbinden und die auf einer Fundamentplatte
aus Beton über Höcker abgestützt sind.
Derartige Wägegruben sind aus der DT-AS 25 162 bekannt; dabei wird ein Hebelwerk über
Hocker auf eine Fundamentplatte 18 abgestützt, welche erheblich größer ist als die eigentliche Wägeplattform.
Außerdem ist diese Fundamentplatte von sehr komplizierter Form, sie besitzt Stufen und ein großer
Teil der Fundamentplatte verläuft schräg zur Wägeplattform. Daher müssen derartige Fundamentplatten
an Ort und Stelle aus Beton hergestellt werden, diese Arbeiten zur Erstellung der Wägegrube mit der Fundamentplatte
sind daher sehr zeitraubend und kostspielig.
Weiterhin ist aus der FR-PS 5 89 904 eine Fahrzeugwaage
mit einem Hebelwerk bekannt, deren Hebelwerk seitlich angeordnet ist und bei der unter der Wägebrücke
keine Funktionsteile für die Waage vorhanden sind. Ebenfalls ist es aus dieser Entgegenhaltung
bekannt, an einer Längsseite der Grube einen das mechanische Hebelwerk aufnehmenden Seitenkanal anzuordnen.
Auch diese nicht eichfähige Waage benötigt ein an Ort und Stelle aus Beton hergestelltes Fundament.
Aus der US-PS 32 66 585 ist eine Fahrzeugwaage bekannt,
deren Lastaufnehmer Kraftmeßdosen sind, die auf einer ebenfalls an Ort und Stelle hergestellt „·η Beton-Fundamentplatte
sich abstützen, wobei die Beton-Fundamentplatte wiederum größer ist als die Wägeplattform.
Im mittleren Abschnitt der Wägegrube befinden sich Funktionsteile der Fahrzeugwaage. Da die
Begehbarkeit der Graben meist von den Eichbehörden zwingend vorgeschrieben ist, da die einzelnen Wägeteile
bei Reparaturen, Nacheichungen od. dgl. leicht erreichbar sein müssen, dürfte diese Waage ebenfalls
nicht eichfähig sein.
Bei diesen bekannten Waagen entstehen erhebliche
Bei diesen bekannten Waagen entstehen erhebliche
ίο Kosten bei der Erstellung der Wägegruben mit den an
Ort und Stelle aus Beton hergestellten Fundamentplatten.
Demgegenüber ist es die Aufgabe der Erfindung, die Kosten und die benötigte Zeit zur Erstellung einer
eichfähigen Fahrzeugwaage erheblich zu senken.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die Lastaufnehmer Kraftmeßdosen sind, die zu beiden Querseiten
der Wägegrube auf je einem Kopfstück zusammengefaßt sind, und daß die Kopfstücke mit je einer Fundamentplatte
verbunden sind, deren Größe nicht wesentlich über die Abmessungen des Kopfstücks hinausgeht.
Vorteilhafterweise sind auf dem Kopfstück zusätzlich Sicherheitsstützsockel, Sockel für die Aufnahme des
Lastaufoehmers und Sockel für die Aufnahme der
Stoßfänger ausgebildet. Durch diese Anordnung wird an jedem Kopfende der Grube ein sogenanntes Wiegezentrum
geschaffen, es muß daher nur noch dieser Bereich fü- Reparaturen, Nacheichungen od. dgl. begehbar
bzw. erreichbar sein. Dadurch ist es möglich, die Gruben flach zu halten und hierdurch erhebliche Kosten
zu sparen. Wird die Kopfstütze und die zugehörige Fundamentplatte als Beton-Fertigteil hergestellt, so
sind für alle Brückenlängen die Kopfstücke immer gleich groß, so daß diese in Serie gefertigt werden können.
Zwischen den Kopfstützen sind keine tragenden Teile angeordnet, sondern nur Seitenwangen, die den
Erddruck aufnehmen.
In den Figuren ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung
dargestellt. Es zeigt
F i g. 1 einen Längsschnitt durch eine Wägegrube gemäß der Erfindung,
F i g 2 eine Draufsicht,
F i g 2 eine Draufsicht,
F i g. 3 einen Querschnitt durch eine Wägegrube gemäß der Erfindung und
F i g. 4 eine perspektivische Ansicht eines Kopfstükkes gemäß der Erfindung.
In den F i g. 1 bis 4 ist eine Fahrzeugwaage dargestellt, bei der der Einstieg durch die Wägeplattform erfolgt.
Die Zeichnungen zeigen links die Anordnung mit Kraftmeßdosen und rechts mit Hebelwerk. In F i g. 4 ist
nur ein Ende der Fahrzeugwaage dargestellt, da beide Enden den gleichen Aufbau aufweisen.
Die als Fahrzeugplattform ausgebildete Wägebrücke 1 stützt sich an den Punkten 2a und 3a auf Kraftmeßdosen
oder an den Punkten 2 und 3 auf den langen Zwischenhebel 4 und den kurzen Zwischenhebel 5 innerhalb
des in den Figuren gezeigten Kopfstückes der Fahrzeugwaage ab. Der kurze Zwischenhebel 5 ist in
dem Kopfstück 6 auf dem Sockel 7 für die Aufnahme des Hebelwerkes und in dem langen Zwischenhebel 4
über ein Zwischenstück 8 gelagert. In ähnlicher Weise stützt sich der lange Zwischenhebel 4 in dem Kopfstück
6 auf den Sockel 9 für die Aufnahme des Hebelwerkes und einen Längshebel 10 ab, der in einem Seitenkanal
11 entlang der Grube angeordnet ist und die Wägekräfte über einen weiteren Zwischenhebel 12 auf die Auswägeeinrichtung
13, z.B. einen Wägekopf mit Neigungspendel od. dgl. überträgt. Über den Längshebel
10 werden die Wiegekräfte von den am anderen Ende der Fahrzeugwaage angebrachten Wägehebel übertragen.
In dem Boden des Kopfstückes 6 ist eine Öffnung 16 vorgesehen, die in ein Sickerloch 17 mündet. Bei Montage-
oder Eicharbeiten kann der Mo-iteur bzw. der
Eichbeamte seine Beine in diese ÖFming stellen und so
in bequemer sitzender Haltung seine Arbeiten ausführen.
Auf dem Boden des Kopfstückes b sind weiter Sicherheitsstützsockel 18, 19 und Sockel 20, 21 für die
Aufnahme der Montage-Öldruckhebei' vorgesehen. Der Sockel für die Aufnahme der Stoßfänger 22, 23 ist
als Kopfwand des Kopfstückes ausgebildet.
In der Wägeplattform 1 ist eine mit einem Deckel
'5 verschließbare Durchstiegöffnung vorgesehen. Läßt
sich aus konstruktiven Gründen dieser Durchstieg nicht verwirklichen, so kann in der Rückwand 6a des Kopfstückes
6 eine Durchstiegöffnung 25 vorgesehen werden, die in einen entsprechenden Einstiegschacht mündet.
Die Seiten der Wägegrube werden durch als Betonfertigteile hergestellte Ü>eitenwangen 26 und 27 begrenzt.
In der Seitenwange 27 ist eine Öffnung 28 vorgesehen, um den Zwischenhebel 4 hindurchzuführen.
Falls erforderlich, können diese Seitenwangen noch durch Querträger 29, die zweckmäßig ebenfalls aus Beton
bestehen, abgestützt werden, so daß durch den Druck des seitlich aufgeschütteten Erdreiches unzulässige
Belastungswerte nicht überschritten werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Fahrzeugwaage mit einer Wägegrube zur Aufnahme der Lastaufnehmer, die die Meßkräfte der
Wägepiattform mit einer Auswägeeinrichtung verbinden
und die auf einer Fundamentplatte aus Beton über Hocker abgestützt sind, dadurch gekennzeichnet,
daß die Lastaufnehmer Kraftmeßdosen sind, die zu beiden Querseiten der Wägegrube
auf je einem Kopfstück (6) zusammengefaßt sind, und daß die Kopfstücke (6) mit je einer Fundamentplatte
verbunden sind, deren Größe nicht wesentlich über die Abmessungen des Kopfstückes (6)
hinausgeht
2. Fahrzeugwaage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß auf dem Kopfstück (6) zusätzlich Sicherheitsstützsockel (18, i9), Sockel (20, 21) für
die Aufnahme des Lastaufnehmers und Sockel (22, 23) für die Aufnahme der Stoßfänger ausgebildet
sind.
3. Fahrzeugwaage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Fundamentplatte
eine öffnung (16) enthält.
4. Fahrzeugwaage nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der die Rückwand (6a) bildende
Sockel für die Aufnahme der Stoßfänger eine öffnung (25) zum Einstieg enthält.
5. Fahrzeugwaage nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß Kopfstütze (6) und zugehörige Fundamentplatte als Betonfertigteil herstellbar ist.
Priority Applications (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702010669 DE2010669C3 (de) | 1970-03-06 | Fahrzeugwaage | |
| NL7102044A NL7102044A (de) | 1970-03-06 | 1971-02-16 | |
| FR7107835A FR2081759B1 (de) | 1970-03-06 | 1971-03-05 | |
| BE763881A BE763881A (fr) | 1970-03-06 | 1971-03-05 | Bascule a vehicules |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702010669 DE2010669C3 (de) | 1970-03-06 | Fahrzeugwaage |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2010669A1 DE2010669A1 (de) | 1971-09-16 |
| DE2010669B2 true DE2010669B2 (de) | 1976-01-08 |
| DE2010669C3 DE2010669C3 (de) | 1976-08-19 |
Family
ID=
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR2081759A1 (de) | 1971-12-10 |
| NL7102044A (de) | 1971-09-08 |
| FR2081759B1 (de) | 1975-01-17 |
| BE763881A (fr) | 1971-09-06 |
| DE2010669A1 (de) | 1971-09-16 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |