DE201086C - - Google Patents

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DE201086C
DE201086C DE1907201086D DE201086DA DE201086C DE 201086 C DE201086 C DE 201086C DE 1907201086 D DE1907201086 D DE 1907201086D DE 201086D A DE201086D A DE 201086DA DE 201086 C DE201086 C DE 201086C
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DE1907201086D
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    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02B—INTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B3/00—Engines characterised by air compression and subsequent fuel addition
    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02B—INTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B2720/00—Engines with liquid fuel
    • F02B2720/22—Four stroke engines
    • F02B2720/226—Four stroke engines with measures for improving combustion

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 46^GRUPPEß'. ?-%■
bei Verbrennungskraftmaschinen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. Februar 1907 ab.
Bei Verbrennungskraftmaschinen, also bei Maschinen mit langsamer, allmählicher Verbrennung, bei welchen bekanntlich reine Luft angesaugt und verdichtet und erst dann Brennstoff während der Expansionsperiode zugeführt wird, hat Erfinder versucht, durch tangentiales Einblasen des Brennstoffes den im Kompressionsraum befindlichen Luftring ins Kreisen zu bringen, so daß dem Gasstrom möglichst alle Luftteilchen zugeführt werden (vgl. D. R. P. 184374).
Es hat sich aber gezeigt, .daß der Erfolg nicht in allen Fällen eintritt. Die Erfindung geht nun von der Erkenntnis aus, daß die zur Verfügung stehende Zeit (bei einer Maschine mit 180 Touren etwa ^20 Sekunde) nicht ausreicht, um die Masse des Luftringes durch den Brennstoff ausreichend in Bewegung zu bringen. Deshalb wird der Erfindung gemäß die Luft vor der Einführung des Brennstoffes ins Kreisen versetzt, nicht zu dem Zweck, eine bessere Mischung und damit eine um so plötzlichere Explosion des Gemisches zu bewirken, wie dies bei Explosionsmaschinen angestrebt wird, sondern damit diese Luft nachher möglichst oft der im Zylinder brennenden Flamme zugeführt wird, so daß diese Flamme ohne Rußbildung brennt.
Es ist vorteilhaft, die Geschwindigkeit des kreisenden Luftringes bei vorliegender Erfindung so zu wählen, daß der während des Kreisens der Luft eingeblasene Feuerstrahl sich mindestens einmal auf den Luftring aufwickelt (wie dies Fig. 1 der Zeichnung andeutet), d. h. daß der Luftring mindestens einmal an der Feuereintrittsstelle vorbeiströmt.
Bei großen Verbrennungskraftmaschinen, bei welchen bisher der Brennstoff zentral eingespritzt wurde, war es nicht möglich, die gesamte Luft rechtzeitig mit der im Zentrum brennenden strahlenförmigen Flamme in Berührung zu bringen. Es machte sich mitunter ein Nachbrennen bemerkbar, welches bis in die Auspuffperiode dauerte, während die Verbrennung bereits nach 10 bis 20 Prozent des Expansionshubes beendet sein sollte.
Nach der Erfindung hat man es in der Hand, dem Luftring eine so große Geschwindigkeit zu erteilen, daß der Brennstoffstrahl, welcher während 10 bis 20 Prozent des Kolbenhubes eingedrückt wird, sich' mehrere Male (mindestens einmal) auf den Luftring aufwickelt, so daß die Luft durchweg in nächster Nähe des Feuers sich befindet und somit ein rechtzeitiges vollkommenes Aufzehren des Sauerstoffes durch die Flamme gesichert ist.
Die Mittel, die zur Erzieluug dieses Luft-Umlaufes angewendet werden, können verschiedenartigster Natur sein, es wäre z. B. sogar möglich, im Verdichtungsraum eine schleuderventilatorartige Vorrichtung einzubauen, die sich ständig dreht und somit die Luft ebenfalls in Umlauf erhält.
Es ist nicht unbedingt notwendig, daß der Brennstoff, wie gezeichnet, tangential von
außen eintritt; er kann auch radial und auch von innen her eingeführt werden. Die Wirkung wird alsdann nicht ganz so gut sein wie bei tangentialer Einführung, immerhin aber wird der Brennstoffstrahl durch den lebhaft kreisenden Luftstrom zur Seite geblasen werden und auch so annähernd die gleiche Richtung einnehmen. Auch könnte der Brennstoff z. B. durch eine senkrechte Spaltdüse o. dgl. eingeführt werden, so daß gewissermaßen eine glühende Brennstoffscheibe zwischen zwei Luftscheiben entsteht. Das Bild ist, wie Fig. 2 erkennen läßt, ähnlich, wie wenn zwei Schleifscheiben an einem zwischen sie gehaltenen Stahl entlangkreisen.

Claims (3)

  1. Patent-An Sprüche:
    i. Verfahren zur Erzielung rechtzeitiao ger und vollkommener Verbrennung bei Verbrennungskraftmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß die in die Maschine eingesaugte oder eingedrückte Luft bereits vor Einführung des Brennstoffes ins Kreisen gebracht wird, so daß sie sich an dem nachträglich eingeführten Brennstoffstrahl möglichst mehrmals vorüberbewegt und so dem Brennstoff immer neue Sauerstoffteilchen zuführt.
  2. 2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Brennstoffdüse derart angeordnet ist, daß der brennende Gasstrom an dem Umfang des kreisenden Luftstromes herangeführt und auf ihn gewissermaßen aufgewickelt wird.
  3. 3. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der brennende Gasstrom durch eine Spaltdüse o. dgl. derart eingeführt wird, daß gewissermaßen Luftscheiben an den seitlich bzw. zwischen ihnen befindlichen Schnittflammen vorbeikreisen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1907201086D 1907-02-04 1907-02-04 Expired - Lifetime DE201086C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
AT38003D AT38003B (de) 1907-02-04 1908-10-05 Verfahren zur Erzielung rechtzeitiger und vollkommener Verbrennung bei Verbrennungskraftmaschinen.

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DE201086C true DE201086C (de)

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ID=463669

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DE1907201086D Expired - Lifetime DE201086C (de) 1907-02-04 1907-02-04

Country Status (1)

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DE (1) DE201086C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE919852C (de) * 1949-11-08 1954-11-04 Kloeckner Humboldt Deutz Ag Schlitzgesteuerter Zweitakt-Dieselmotor

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE919852C (de) * 1949-11-08 1954-11-04 Kloeckner Humboldt Deutz Ag Schlitzgesteuerter Zweitakt-Dieselmotor

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