DE2013155A1 - Durch Zahlen und Relaisketten gesteuerte Schienenbahn - Google Patents

Durch Zahlen und Relaisketten gesteuerte Schienenbahn

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DE2013155A1
DE2013155A1 DE19702013155 DE2013155A DE2013155A1 DE 2013155 A1 DE2013155 A1 DE 2013155A1 DE 19702013155 DE19702013155 DE 19702013155 DE 2013155 A DE2013155 A DE 2013155A DE 2013155 A1 DE2013155 A1 DE 2013155A1
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61—RAILWAYS
    • B61L—GUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L11/00—Operation of points from the vehicle or by the passage of the vehicle
    • B61L11/08—Operation of points from the vehicle or by the passage of the vehicle using electrical or magnetic interaction between vehicle and track

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Electric Propulsion And Braking For Vehicles (AREA)

Description

  • Durch Zahlen und Relaisketten gesteuerte Schienenbahn Im Gegensatz zu den bisherigen Vorstellungen einer zentral vom computer gesteuerten Schienenbahn, handelt es sich bei der nachstehend beschriebenen um eine dezentral gesteuerte.
  • Die Güterfahrzeuge können zu jeder fleit, unabhängig von einem bahrplan verkehren und behindern trotzdem nicht die nach Plan verkehrenden Schnellzüge. Da außer den Güterzügen auch die Schnellzüge ohne Lokführer fahren, die Verschiebebahnhöfe entfallen und die btellwerke nicht mehr besett sind, wird für den reinen iietriebsdienst kein personal mehr benötigt. bs handelt sich also um die optimale Lösung einer kybernetisierten Schienenbahn.
  • unter "Fahrzeugen" sind im Folgenden Güter- und Personenwagen mit eigenem antrieb und Steuerautomatik, sowie entsprechend Lokomotiven mit und ohne Wagenzug zu verstehen.
  • Bekanntlich verkehren Schienenbahnen nach festen Fahrplänen, für deren Einhaltung das Betriebpersonal verantwortlich ist.
  • Die hiernach verkehrenden Güterzüge werden in den-2'erschiebebahnhöfen gebildet und ggf. umgebildet, bis die einzelnen Wagenladungen ihren Zielbahnhof erreicht haben, wobei die Einstellung der fahrwege durch Stellwerke erfolgt. Große Stell werksbezirke werden immer mehr zu Dr- Stellwerken vereint, die mit erheblichem Kationalisierungseffekt zentral bedient werden teilweise werden so schon ganze Streckenabschnitte, einschl.
  • kleiner Bahnhöfe, von einem Zentralstellwerk gesteuert. Sache der Zugleitungen ist es u.a., bei erheblichen Verspätungen von Schnellzügen einzugreifen, indem sie die vor dem ochnellzug laufenden langsameren fahrzeuge rechtzeitig in die Uberholgleise leiten. »er ordnungsgemäße Betriebsablauf erfordert einen erheblichen einsatz von Personal, von dem außer nach kenntnissen auch hohe Aufmerksamkeit verlangt wird.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, eine Schnienenbahn zu beschreiben.
  • deren Güterfahrzeuge unter einsparung des vorgenannten Sersonals selbsttätig und ohne Xlahrplan vom Abgangs- bis zum Empfangsbahnhof bzw. Gleisanschluß des Empfängers laufen.
  • Die genau so, jedoch nach Plan fahrenden Schnellzüge müssen eine zinrichtung besitzen mit deren Hilfe sie die vorlaufenden langsameren Fahrzeuge rechtzeitig und unter Beachtung aller Sicherungsmaßnahmen in die uberholgleise steuern. Um die aufwendige Zugbildung und -umbildung bei den Güterzügen einzusparen, sollen die mit eigenem Antrieb versehenen Güterfahrzeuge einzeln, oder soweit sie den gleichen Absende- und Empfangsbahnhof haben, in Gruppen verkehren.
  • Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß jedes fahrzeug mit Zahlenspeichern ausgerüstet ist, deren Einstellung mechanisch oder in anderer Weise auf die Sender übertragen wird, wobei die von den Sendern angesprochene Weiche durch einen Bestätigungsimpuls auf den Fortschaltempfänger bewirkt, daß ein llotorrelais die Zahlenspeicher auf die nächste Weichenzahl stellt und weiter dadurch, daß die Schnell züge einen nur diesen eigenen Steuerimpuls aussenden, der zur folge hat, daß mittels logisch geschalteter Relaisketten die langsameren Fahrzeuge in die überholgleise geleitet werden, wobei erst nach Abschluß dieses Vorganges das Schnellfahrtsignal den Streckenabschnitt frei gibt.
  • Bei der Iriachstehenden Beschreibung werden elektrischer Betrieb und selbsttätige Blocksicherung vorausgesetzt. ebenso wird vorausgesetzt, daß die Fahrzeuge eine vom Signal durch Linienleiter gesteuerte Änfahrautomatikund eine ebenso gesteuerte Bremsautomatik besitzen, die diese auf einem festgelegten Bremsweg und unabhängig von äußeren einflüssen zum Halten bringen.
  • Die vorsignale sind bei -den folgenden Schaltbildern zur Erhöhung der Übersichtlichkeit grundsätzlich fortgelassen.
  • Die nachstehenden Abbildungen zeigen: Abb. 1) Zahlenspeicher mit sendern und Motorrelais Abb. 2) Schaltanordnung einer Abzweigung aus dem Hauptgleis Abb. 3) Schaltanordnung einer Abzweigung aus dem Hauptgleis mit Kreuzung des Gegengleises Abb. 4) Schaltanordnung einer Einmündung in ein Hauptgleis Abb. 5) Schaltanordnung einer Einfahrt in Überholgleise Abb. 6) Schaltanordnung zur Räumung von Streckenabschnitten bei Überholung durch Schnellzüge.
  • in der Abb. 1 werden die Zahlenspeicher 79, 80, 81 mit otorrelais 107 - 117 und die Zahlensender lul, 102, 103 beschrieben. Die Lahlenspeicher 79, 80, 81 sitzen fest auf der gemeinsamen Achse 82, die an ihren Enden drehbar gelagert ist und vom Motorrelais 107 - 117 durch Exzenter 117 über Hebel 121, Rolle 122, Hebel 123 und Klinke 124 gedreht wird. über den umfang der zylindrischen Zahlenspeicher sind gleichmäßig eine größere ZAhl von Auisschnitten 83, 84, 85 verteilt, in denen je ein verschiebbarer Anschlaghebel 86, 87, 88 angeordnet ist. Diese Anschlaghebel 86, 87, 88 können von Hand beliebig in einen der von 0 - 9 bezifferten Ausschnitte eingestellt werden, wo sie durch Federspannung festgehalten werden. Vor den Zahlenspeichern 79, 80, 81, parallel zu ihrer Achse 82 sind die längsverschiebbaren Hebel 89, 9O, 91 angeordnet, deren Ansätze 92, 93, 94 sich unter der Spannung der Zugfedern 95, 96, 97 gegen die Anschlaghebel 86, 87, 88 legen. An je einem nnde der Hebel 89, 90, 31 sind Zahnstangen angebracht, die über die Zqahnritzel, 98, 99, 100 die Zahlensender 101, 102, 103 einstellen. »ie zugehörigen drei Zahlensenderspulen 104, 105, 106 sind quer zur Fahrtrichtung unter dem Fahrzeug angeordnet.
  • in die Zahlenspeicher 79, 80, 81 werden nur die Zahlen derjenigen weichen eingespeichert, die bei der Fahrt vom Absendezum Empfangsbahnhof auf Abzeigung zu durchfahren sind. Die nicht eingespericherten Weichen werden stets in @ormalste lung.
  • d.h. Geradeausstellung durchfabren. Das Fahrzeug wird aus solange geradeaus laufen, bis die drei @ahl@nserder 101, 1@, 10 mit ihren Sendespulen 104, 1U5, 1Q6 die drei Weichenempfänger mit der gleichen mahl gefunden haben. Bei der Erregung der Weichenempfänger durch die Zahlensender schließen die ersteren einen Stromkreis, der die weiche, deren Beschreibung später folgt, betätigt. ist der Weichenabschnitt frei, geht die Weiche in Abzweigstellung und sendet gleichzeitig auf dem Linienleiter den Impuls für die entsprechende Geschwindigkeit. Außerdem wird ein Fortschaltimpuls mit einheitlich festgelegter Frequenz auf die Empfangsspule 125 des Sortschaltempfängers 126 gegeben. dieser Impuls wird im vortschaltempfänger 126 verstärkt und bewirkt über Relais 108 und dem in der Achse 109 schwenkbar gelagerten Hebel 110, daß der Schalter 112 des Relaismotors 115 eingeschaltet wird. Die Kurvenscheibe 114 mit der Aussparung 115, in die die Nase des Hebels 11u eingreift, stellt sicher, daß der einmal eingeleitete Schaltvorgang f-ür eine gänze Umdrehung der Kurven scheibe 114 durchgeführt wird, bis die Nase durch weder 111 wieder in die Aussparung 115 einrastet und damit den Schalter 112 öffnet. Mit der Achse 107 sind das kettenrad 116, die Kurvenscheibe 114 und der Exzenter 117 fest verbunden. Bei der Drehung der Achse 1ü7 drückt; der Exzenter 117-gegen die auf der suche 118 gelagerten Hebel 119, 120, 121, die mit ihren freien inden an die Hebel 89, 90, 91 angelenkt sind.
  • dadurch werden die Hebelansätze 92, 93, 94 von den Anschlaghebeln 86, 87, 68 abgehoben und in ihre rechte Endlage bewegt.
  • Ln dieser stellung klinkt der Hebel 121 durch die Rolle 122 über den Hebel 123 und Klinke 124 die Zahlenspeicher 79, 8u, 81 um eine Zahlenreihe weiter. Im Verlauf der weiteren Drehung des Exzenters 117 legen sich die Hebelansatze 92, 93, 94 wieder gegen die Anschlaghebel 86, 7, 8 womit die Sender auf die nächste Weichenzahl eingestellt sind.
  • Es wurde bisaler die Wirkung der Zahlensender auf einen freien Weichenabschnitt beschrieben. Ist der Weichenabschnitt aber besetzt, dann wird der Zahlenimpuls in der Weiche gespeichert und dem Fahrzeug gleichzeitig der Halteauftrag dadurch erteilt" daß der Geschwindigkeitsimpuls über den Linienleiter ausbleibt. Das Fahrzeug wird nun innerhalb des programmierten Bremsweges zum Halten kommen. Nach dem Freiwerden des Weichenabechnittes wird der eingespeicherte Auftrag ausgeführt. wie diese Schaltvorgänge bei der Weiche im einzelnen ablaufen wid nun bei Abb. 2 beschrieben.
  • Die Abb. 2 zeigt das Hauptgleis 127, das von linkes nach rechts durchfahren wird, mit einer durch Zahlen gesteuerten Weiche 128. Diese Schaltanordnung wird bei Bahnhofseinfahrten, Gleisanschlüssen und bei der Einmündung in ein anderes Hauptgleis verwendet. ur sinnbildlichen Darstellung wirken hier die Signalrelais direkt auf das Gestänge der signale 133, 134, 135. Die Isolierstbße sind mit 137, 138, 139 und 140 und die Anschlüsse der Gleisrelais mit " + 2 V" bezeichnet. Mechanische Verbindungen sind gestrichelt dargestellt und die Pfeile neben den Relais geben deren Wirkrichtung an.
  • Beim Selbstblock, der hier vorausgesetzt wird, stehen die signale bekanntlich bei Ruhestellung auf "frei" und die Weichensignale auf "halt" . Die Schalter 159 und 184 schalten je nach Signalstellung den Impuls für volle Geschwindigkeit von Anschluß 188 bzw. -verringerte Ges-chwindigkeit von Anschluß 189 auf den Linienleiter 160.
  • Angenommen es käme ein Fahrzeug von links und würde den Isolierstoß 137 mit der ersten Achse üb'orfahren, dann zieht das -Gleisrelais 142 an, öffnet dabei den Kontakt 143 und schließt den Kontakt 144. Durch Unterbrechung des Kontaktes 143 wird Relais 186 stromlos, das Signal 133 fällt in Haltstellung und der Schalter 187 unterbricht den Linienleiterimpuls. Beim Schließen des Kontaktes 144 wird der Haltestrom für die Relais 145 und 146 eingeschaltete Das Fahrzeug schließt beim über fahren den Schienenkontakt 147, wobei über den durch die Feder 148 geschlossenen Kontakt 149 das Relais 145 erregt wird.
  • Dieses- schließt die Kontakte 150 und 151, erhält so Haltestrom und beaufschlagt gleichzeitig Kelais 152. Der Weichenschalter 129 wird durch die Feder 153 in seiner Normalstellung, d.h.
  • auf "gerade" gehalten, so daß Relais 152 die Sperrklinke 154 in die Aussparung 131 der Weichenschalterkulisse 130 einlegen kann und dabei den Kontakt 155 schließt. hierbei-wird die Verbindung hergestellt über den in der Geradeaustellung der Weiche geschlossenen Weichenkontakt 156, dignalrelais 157 und Kontakt 158, worauf -Signal 134 einflügelig auf "frei" geht.
  • Durch den Schalter 159 wird der Impuls für volle Geschwindigmit von anschluß 188 auf den Linienl£'iter 160 gegeben. Somit fahgt das Fahrzeug weiter bis die erste Achse den Isolierstoß 138 überfahren hüt. Dann zieht das Gleisrelais 16-1 an und öffnet Kontakt 158, worauf das Signal 134 wieder in Haltstellung geht. Durch das Schließen des Kontaktes 162 wird über die beiden Halterelais 163 und 164 die vorgewählte Stellung des Weichenschalters 129 festgehalten. Hat die letzte Achse des Fahrzeuges den Gleisabschnitt zwischen den Isolierstößen 137 und 138 verlassen, fällt das Gleisrelais 142 ab und stellt über Kontakt 143 das Signal 133 wieder auf "frei". Der Kontakt 144 unterbricht den Haltestrom, wobei die Helais 145 und 146 wieder in ihre Ausgangsstellung zurückfallen.
  • Das den Isolierstoß 138 passierende Fahrzeug erhält seinen Fahrimpuls vom Signal 135 mit Signalrelais 194 über den Schalter 165 und den Linienleiterumsteller 166. Dieser ist durch Hebel 167 mit der Weichenzunge gekuppelt und liegt ebenso wie die Weiche in "Geradeaustellung". Hat nun das Fahrzeug den Weichenabschnitt geräumt, also Isolierstoß 139 mit der letzten Achse passiert, dann fällt das Gleisrelais 161 wieder ab, schließt den Kontakt t58 und öffnet den Kontakt 162, wobei die Halterelais 163 und 164 die Sperrklinken 154 und 168 und damit den Weichenschalter 129 für das nächste Fahrzeug freigeben.
  • Es soll nun die vorstellende Betrchtung wiederholt werden mit der Annahme, daß der Gleisabschnitt zwischen den Isolierstößen 138 und 139 noch von einem geradeauslaufenden Fahrzeug besetzt ist. Beini Überfahren des Isolirstoe 137 und de Schienenkontaktes 147 wiederholen SiCil ctie Vorgänge wie bcreits beschrieben bis auf den Kontakt 158, der jetzt durch das angezogene Gleisrelais 161 geöffnet ist. Aus diesem Grunde kann das Signalrelais 157 nicht beaufschlagt werden, das Signal 134 bleibt auf "halt" stehen und der Linienleiter 160 erhält wegen des offenen Schalters 159 keinen Geschwindigkeitsimpuls. Das Fahrzeug muß daher innerhalb des programmierten Bremsweges vor dem Signal 134 anhalten. wird der Gleisabschnitt zwischen den Isolierstößen 138.und 159 frei fällt das Gleisrelais 161 abJ öffnet den Kontakt 162 und schließt den -Kontakt 158, wodurch däs Signal 134 einflügelig auf "frei" geht. Der mit dem Signálrelais 157 gekuppelte Schalter 159 gibt den Fahrimpuls für volle Geschwindigkeit vom Anschluß 188 auf den Linienleiter 160 und das Fahrzeug kann weiterfahren.
  • Es sollen nun die Schaltvorgänge bei der Schaltung Abb. 2 für den Fall beschrieben werden, daß ein Fahrzeug mit Hilfe der eingespeicherten Weichenzahl das abzweigende Glesi durchfährt. Dabei verbindet die Leitung 141 die Isolierschiene des Weichenabschnittes mit der abzweigenden Isolierschiene.
  • Wenn das Fahrzeug mit seiner ersten Achse den Isolierstoß 137 überfahren hat, , wird das Gleisrelais 142 wieder anziehen, die Kontakte 143 und 144 betätigen und damit den Haltestrom für di-e Relais 145 und 146 einschalten. Die drei Fahrzeigsender 101, 102, 103 (Abb. 1), deren Zahlen und damit auch Frequenzen mit den Zahlen der drei Empfänger 169, 17'0, 171 über einstimmen, werden erregt und schließen die zugehörigen Kontakte 172, 173, 174, wodurch das Relais 146 kurzzeitig Spannung erhält. Relais 146 schließt die Kontakte 175 und 176, erhält damit Haltestrom und legt gleichzeitig die Relais 177 und 178 an Spannung. Dabei wird der verlangerte Hebel des Kontaktes 176 über Hebel 179 den Kontakt 149 entgegen der Feder 148 öffnen, so daß beim Überfahren des WSchienenkontaktes 147 keine Wirkung erfolgt. Das Relais 177 zieht den Weichenschalter 129 entgegen der Feder 153 in die gezeichnete Stellung, wobei die Weiche in die Abzweigatellung geht. Da Relais 178 eieht die Sperrklinke 168 in die Aussparung 132 der Weichenschalterkulisse 130 und verriegelt so den Weichenschalter 129. Gleichzeitig wird der Kontakt 180 geschlossen, der über den Weichenkontakt 181 und Kontakt 158 das Signalrelaia 182 einschaltet.
  • Dieses stellt den unteren Flügel des Signales 134 und mit Hilfe des Mitnehmers 183 auch den oberen Signalflügel auf "frei".
  • Der mit dem Signal gekuppelte Schalter 159 schaltet den Linienleiter 160 ein und der Umschalter 184 beaufschlagt den Linienleiter 160 durch Anlegen an den Anschluß 189 mit dem Impuls für eine verringerte Geschwindigkeit. Gleichzeitig wird der Fortschaltsender 185 vom Schalter 256 an Spannung gelegt.
  • Der Furtschaltsender 185 bestätigt dem übrrrollenden Fahrzeug durch einen besonderen Impuls auf den Portschaltempfänger 126 (Abb. 1), daß der durch die Zahlensender 101, 102, 103 eingegebene Befehl ausgeführt ist und veranlaßt über das Motorrelais 107 - 117 (Abb. 1) das Weiterschlten der Zahlenspeicher 79, 80, 81 (Abb. 1) auf die nächste Zahl. Wenn das Fahrzeug mit der ersten Achse und der über Linienleiter 1E,0 eingetebenln verringerten Geschwindigkeit den Isolierstoß 138 überfährt, erhält es den lifljuls weiter von den Linienleitern 190 und 191, die durch den Linienleterumschalter 166 yerbunden sind'. Außerdem zieht das Gleisrelais 161 an und verriegelt den Weichenschalter 129 in der Abzweigstellung mittels der Halterelais 165 und 164 durch Kontakt 162, Der geöffnete Kontakt 158 läßt das zweiflügelig stehende Signal 134 auf "halt" zurückfallen und den Fortschaltsender 185 abschalten9 während der Schalter 159 den Impuls Sür den Linienleiter 160 unterbricht. Hat das Sahrzeug mit der letzten Achse den Isolierstoß 140 passiert, ist das Gleis 127 profilfrei. Erst dann fällt das Gleisrelais 161 ab,- der geöffnete Kontakt 162 gibt die Halterelais 165 und 164 frei und die Sperrklinken 154 und 168 entriegeln die Weichensohalterkulisse 130 und damit den Weichenschalter 129 für die Durchfahrt des nächsten Fahrzeuges. Der Zweck des Relais 136 mit Kontakt 192 sowie der Leitungen 253, 234, 235 und 321 wird bei -Abb. 6 beschrieben Die Abb. 3 zeigt ebenfalls eine durch Zahlen gesteuerte Weiche, jedoch mit einer Linksabzweigung, d.h. die Abzweigung kreuzt das Gegengleis. Die Schaltung und die Wirkungsweise der Relais entspricht in der Hauptsache der bei der Abb. 2 bereits beschriebenen, weshalb auch die Bezeichnungen der Schaltorgane beibehalten sind, soweit die gleichen Funktionen ausgeführt werden. Da die Abzweigung entgegengesetzt derjeneigen in oder Abb. 2 verläuft, sind bei Abb. 3 lediglich die an der Weicherschalterkulisse 130 angreifenden Relais und Verriegelungen spiegelbildlich angeordnet. Es sind also nur die bei der Kreuzung des Gegengleises erforderlich werdenden Sicherungen und Abhängigkeiten neu zu beschreiben.
  • Das von der Abzweigung 193 gekreuzte Gegengleis 195 wird von dem Signal 197 mit dem lsolierstoß 199 gesichcrt, wobei dieses in Ruhestellung auf "halt" steht. Wenn ein ahrzeug sich dem Signal 197 nähert und dabei den nicht sichtbaren Isolierstoß des vor dem Signal liegenden Isolierabschnittes überfährt, wird das Gleisrelais 200 ansprechen. Durch Öffnen des Kcntaktes 201 wird das vor dem Signal 197 liegende nicht gezeichnete Signal auf "halt" und durch Schlifen des Kontaktes 202 bei freier kreuzung das Signal 197 auf "frei" gestellt, wobei gleichzeitig durch Schließen des Schalters 210 der Geschwindigkeii:simpuls auf Linienleiter 211 gelegt wird Der geschlossene Kontakt 206 beaufschlagt über die Kontakte 207 und 209 das Signalrelais 208, womit das Signal 197 seinen Streckenabschnitt frei gibt. s ist zu erkennen, daß das bignal 197 nur dann auf "frei" gestellt werden kann, wenn der Weichenschalter 129 auf "gerade" steht und dieses durch den Weichenkontakt 209 bestätigt wird. Außerdem darf der Gleisabschnitt zwischen den Isolierstößen 198 und 19 nicht besetzt sein, weil sonst das Gleitrelais 212 den Kontakt 207 öffnet, so daß das Signalrelais 208 nicht eingeschaltet werden kann. Hat nun das Fahrzeug itit der ersten Achse den Isolierstoß 199 überfahren, wird das Gleirelais 212 wirksam. Es schließt den Kontakt 213 unct hält durch das Relais 214 die Sperrklinke 204 geschlossen, womit die Verriegelung des Weichenschalters 129 auch tlLtch dem Abfall des Gleitsrelais 200 bestehen bleibt. Gleichzeitig unterbricht Gleisrelais 212 durch den Kontakt 207 den Strom für Signalrelais 208, wobei das Signal 197 auf "halt" geht. Wenn die letzte Achse den Isolierstoß 129 überfahren hat, fällt das Gleisrelais 200 ab, schließt den Kontakt 201 und öffnet gleichzeitig den Kontakt 202 der das Relais 203 frei gibt. Die Sperrklinke 204, die durch relais 214 weitergehalten wird, verriegelt den Weichenschalter 129 so lange, bis die letzte Achse des dhrz-euges den Isolierstoß 198 passiert hat, dann schaltet das abfallende Gleisrelais 212 das Relais 214 durch Offnen des Kontaktes 213 ab. Jetzt ist die Weichenschalterkulisse 205 entriegelt, so daß die Feder 153 den Weicherschalter 129 und damit die Weiche 128 in die Normalstellung zurückstellen kann.- Die erste Achse wird nach dem Passieren des Isolierstoßes 198 das zu diesem Isolierabschnitt gehörende nicht gezeichnete Gleisrelais wirksam werden lassen. Dieses unterbricht den Stromkreis des Signalrelais 215, stellt das Signal 196 auf halt und schaltet durch Offnen des schalters 216 den Linienleiter 217 ab. Alle Schaltorgane sind damit in ihre Ausgangsstellungen zurückgefallen und zur Annahme des nachsten Fahrzeuges bereit.
  • Es wird nun angenommen, ein Fahrzeuges hätte sich bereits mit der entsprechenden Zahl in das abzweigende Gleis 193 eingewählt und jetzt nähert sich auf dem; Gleis 195 ein zweites Fahrzeug der Kreuzung. Dann wird das Gleisrelais 200 wieder anziehen, den Kontakt 201 öffnen und Kontakt 202 schließen, womit Relais 203 eingeschaltet ist. Da aber der Weichenschalter 129 durch das erste Fahrzeug bereits auf Abzweigung gelegt und durch Sperrklinke 168 in dieser Stellung verriegelt ist, kann die Sperrklinke 204 nicht einrasten. Der Kontakt 206 bleibt offen und das Signalrelctis 208 kommt nicht zur Wirkung.
  • Das Signal 197 bleibt in lfaltstellung und der Schalter 210 gibt keinen Impuls auf Linienleiter 211. Das sich nähernde Fahrzeug kommt auf Grund der programmierten Bremseinrichtung vor dem Signal 197 zum Halten. brust wenn die letzte Achse des ersten Fahrzeuges den Isolierstoß 218 passiert hat und damit vom Gleis 195 profilfrei ist, llt das Gleisrelais 161 ab, öffnet Kontakt 162 und schaltet damit die Halterelais 163 und 164 aus. Die Sperrklinke 168 gibt die Weichenschalterkulisse 130 frei, so daß die Feder 153 den Weiqhenschalter 129 und damit die Weiche auf gerade stellen kann. erst jetzt kann das noch immer eingeschaltete Relais 203 die Sperrklinke 204 zum Einrasten bringen und damit den Kontakt 206 schließen, der über Weichenkontakt 209 das Signalrelais 208 beaufschlagt.
  • Das Signal 197 geht nun auf freie und gibt durch Schalter 210 den Geschwindigkeitsimpuls auf den Linienleiter 211, worauf das zweite Fahrzeug seinen Weg fortsetzen kann.
  • Wenn sich bei dieser Verkehrslage ein drittes Fahrzeug mit der entsprechenden Zahl über die Empfänger 169, 170, 171 in die Abzweigung t93 einwählt, dann bleiben die Relais 177 und 178 ohne Wirkung, weil die Sperrklinke 168 in der gezeichneten Stellung nicht einrasten und Kontakt 180 nicht schließen kann.
  • s wird deshalb auch das Signalrelais 182 nicht wirksam, das Signal 134 bleibt auf "halt" stehen und der Schalter 159 bleibt offen. Weil der Linienleiter 160 nicht eingeschaltet ist, kommt das Fahrzeug auf Grund der programmierten Bremsautomatik vor dem Signal 134 zum Halten. Erst wenn die letzte Achse des zweiten Fahrzeuges den Isolierstoß 198 ilberfahren hat, fällt das Gleisrelais 212 wieder in die Ausgangsstellung zurück und gibt durch Offnen des Kontaktes 213 über Relais 214 und S)errklinke 204 die weichenschalterkulisse 205 frei.
  • Jetzt kann der entriegelte Weicilenschalter 129 durch das noch immer unter Spannung stehende Relais 177 entgegen der Feder 153 auf Abzweigung gelegt werden. Relais 178 zieht die Sperrklinke 168 in die Aussparung 132 und schließt gleichzeitig Kontakt 180. Dieser schaltet über den bei abzweigender tage der Weiche geschlossenen Weichenkontakt 181 das Signal relais 182 ein, welches nlit Hilfe des Mitnehmers 183 das Signal 134 zweiflügelig auf frei stellt. Die Schalter 159 und 184 verbinden den Linienleiter 160 mit dem Anschluß 189 wodurch dieser mit dem Impuls fiir verringerte Geschwindigkeit beaufschlagt wird. Das dritte Fahrzeug kann jetzt seine Fahrt über die Abzweigung 193 mit verminderter Geschwindigkeit der Impuls eingabe entsprechend fortsetzen.
  • Die Aufgabe des Relais 219 mit Kontakt 220 sowie die Bedeutung der Leitungen 233, 2349 235 und 320 werden bei Abb. 6 beschrieben.
  • In der Abb. 4 wird die Einmündung des Gleises 221 in das Hauptgleis 127 beschrieben, die aus einem Bahnhof, einem Überholgleis, aus einem anderen Hauptgleis oder von einem Gleisanschluß erfulEen kann. Angenommen, auf Gleis 127 käme von~links ein Fahrzeug in Pfeilrichtung, dann ergäbe sich die gezeichnete augenblickliche Schaltsituation. Die erste Achse-liat-den Isolierstoß 238 überfahren und das Gleisrelais 239 hat angeozogen, so daß der Kontakt 240 offen is't, das Signalrelais 241 hat das Signal 228 auf "halt" zurückfallen Gassen und der Impulsschalter 242 h&t den Linienleiter abgeschaltet. Der gleichzeigtig geschlossene Kontakt 243 beaufschlagt das Relais 244, das die Sperrklinke 245 in die Raste der Weichenschlaterkulisse 246 zieht und gleichzeitig den Kontakt 247 schließt. Die Zugfeder 249 hält den Weichenschalter 248 normalerweise in der gezeichneten Geradeausstellung. Der Kontakt 247 schaltet das Signalrelais 250 über den Weichenkontakt 251 der mit der Weichenzunge 262 gekuppelt ist und Kontakt 252 ein, wodurch das Signal 253 auf "frei" geht. Das Fahrzeug erhält von Anschluß 188, über Schalter 254 und den Linienleiter 229 seinen Impuls für volle Geschwindigkeit und läuft weiter, bis die erste Achse den Isolierstoß 255 überfahren hat. Jetzt zieht das Gleisrelais 257 an, öffnet den Kontakt 252 und schaltet damit das Signalrelais 250 ab. Das Signal 253 fällt in Haltstellung zurück und der Schalter 254 unterbricht den Impuls des Linienleiters 229. Das Fahrzeug erhält jetzt seinen Geschwindigkeitsimpuls vom Signal 258 durch Schalter 259 über die Linienleiter 230 und 231 sowie über Impulsschalter 260, der durch Gestänge 261 von der Weichenzunge 262 betätigt wird. Das Signal 258 wird vo Gleisrelais 267 über Kontakt 268 und Signalrelais 269 gestellt. Gleichzeitig mit der Öffnung des Kontaktes 252 hat das Gleisrelais 257 den Kontakt 263 geschlossen, wobei die Halterelais 264 und 265 die Slserrklinken 245 und 266 angezogen haben. Die Sperrklinke 245 hat eingerastet, während die Klinke 266 weizen nicht passender Raste ohne Wirkung bleibt. erst wein die letzte Achse den Isolierstoß 270 überfahren hat, fallt das Gleisrelais 257 ab und öffnet Kontakt 263, wobei die Halterelais 264 und 265 die Sperrklinken 245 und 266 wieder frei geben. Der anfüng]iche Stand der Schaltung ist somit wieder hergestellt.
  • Die Schaltfolge, die sich ergeben würde, wenn bei Geradeausfahrt auf Gleits 127 der Gleitsabschnitt zwischen den Signalen 253 und 258 besetzt wäre, ist bei Abb. 2 bereits beschrieben worden.
  • Angenommen, es käme ein-Pahrzeug auf Gleis 221 um in das Hauptgleis 127 einzumünden, während der Gleitsabschnitt zwischen den Signalen 253 und 258 noch besetzt ist,'dann ergibt sich das gezeichnete Schaltbild. Das Gleisrelais 271 öffnet den Kontakt 272 und schließt gleichzeitig den Kontakt 273 womit die Relais 274 und 275 eingeschaltet sind.
  • Dieses bleibt jedoch ohne Wirkung, weil die Weichensohalterkulisse 246 über den Kontakt 263 mit den Halterelais 264 und 265 und durch die Sperrklinke 245 verriegelt ist.-Das Signal 224, das als Weichensignal in Ruhestellung auf "halt" steht, bleibt in dieser Stellung und das Fahrzeug kommt durch den durch Schalter 223 unterbrochenen Geschwindigkeitsimpuls innerhalb des programmierten Bremsweges vor dem Signal 224 zum Halten.
  • Ist der Gleitsabschnitt zwischen den Signalen 253 und'258 geräumt und das letztere steht auf "frei", dann fällt das GleisrelaiZ 257 ab, öffnet den Kontakt 263, das Halterelais 264 gibt die Sperrklinke 245 frei und öffnet Kontakt 247, so daß Signal 253 in Haltstellung zurückfällt. Durch das Ausrasten der Sperrklinke 245 kann das von Kontakt 273 noch immer beaufschlagte Relais 274 entgegen der Kraft der Zugfeder 249, die Weichenschalterkulisse 246 und damit den Weichenschalter 248 auf Abzweigung stellen. Das Relais 275 zieht die sperrklinke 266 in die Raste 276 und schließt gleichzeitig den Kontakt 277, wobei über den jetzt geschlossenen Weichenkontakt 278 und Kontakt 252 das Signal 224 durch Signalrelais 225 zweiflügelig auf "frei" gestellt wird.
  • Gleichzeitig mit Kontakt 277 wurde der Impulaumschalter 279 auf die verringerte Geschwindigkeit umgelegt, so daß dieser Geschwindigkeitsimpuls jetzt über den Schalter 259, die Linienleiter 830 und 232 sowie über den Impuls-amschalter 260 gegeben wird, wobei dieser von der Weichenzunge 262 durch Gestänge 261 auf Abzweigung gelegt ist. Die Leitung 280 verbindet die Isoluierschiene zwischen den Isolierstößen 255 und 270 mit der abzweigenden Isolierachiene bis zum Isolierstoß 222. Durch Schließen des Schalters 223 erhält das wartende Fahrzeug über den Linienleiter 236 den Pahrauftrag.
  • Wenn die erste Achse den Isolierstoß 222 überfährt, wird über Leitung 280 das Gleisrelais 257 ansprechen, Kontakt 263 schließen und Kontakt 252 öffnen, so daß das Signal 224 auf "halt" geht. Kontakt 263 schaltet die Halterelais 264 und 265 ein von denen das let teze die Sperrklinke 266 in der Raste 276 arretiert. Das Fahrzeug, das über die Linienleiter 232 und 230 weiter den Geschwindigkeitsimpule von Anschluß 189 erhält, durchfährt die Weiche bis die letzte Achse den Isolierstoß 270 überfahren hat. Dann fällt das Gleisrelais 257 ab und die Zugfeder 249 zieht den Weichenschalter 248 und damit die Weiche in Geradeausstellung. Jetzt befinden sich die Signalrelais und Kontakte wieder in ihrer Ausgangsstellung. Die Bedeutung des Relais 226 mit Kontakt 227 sowie der Leitungen 233, 234, 235 und 237 wird bei Abb. 6 erklärt.
  • In der Abb. 5 wird die Einfahrt in ein tberholgleis beschrieben.
  • Das Hauptgleis 127 mit der Weiche 281 zeigt die gleiche Signalanordnung wie sie bei der Abb. 2 beschrieben ist. Soweit die Signale, Kontakte und Relais bereits erklärt sind, wurden bei der Abb. 5 die selben Bezeichnungen beibehalten, Das Abzweiggleis zeigt die. Weiche 281 mit dem schon erläuterten Weichenschalter 129 sowie die Weiche 282 mit dem Weichenschalter 283 und die Weiche 284 mit dem Weichenschalter 285.
  • Die Weichen 282 und 284 liegen in Ruhestellung:auf "Abzweigungn und sind'in der Zeichnung mit den zugehörigen Weichenschaltern durch eine strichpunktierte Linie verbunden.
  • Der Unterschied dieser Schaltanordnung gegenüber der Abb. 2 besteht-darin, daß die Weiche 281 nicht durch eine Zahl angewählt wird, sondern daß diese, die normalerweise auf "geradeaus" steht, nur durch einen Impuls über Leitungen 237 und 318 auf Abzweigung gelegt werden kann. Die Auslösung dieses Impulses wird bei der Abb. 6 beschrieben. Der Linienleiter 286 der Abzweigung-ist ständig an den Anschluß 189 für verringerte Geschwindigkeit gelegt und schaltet diesen über den Linienletterumschalter 166 auf Linienleiter 191.
  • Angenommen, auf dem Hauptgleis 127 käme ein Fahrzeug in Pfeilrichtung und die Weiche 281 wäre durch einen Dauerimpuls über Beit-ungen 233 und 318 auf Abzweigung gestellt, dann durchfährt das Fahrzeug die Weichen 281 und 282 bis beim Isolierstoß 287 der Linienleiterimpuls ausbleibt und das Fahrzeug innerhalb des programmierten Bremmweges auf dem Überholgleis 296 zum Stehen kor t. Beim Überfahren des Isoiierstpßes 138 wird wieder Gleisrelais 161. anziehen, Kontakt 162 schließen und so außer den Halterelais 163 und 164 auch das Halterelais 288 des Weichenschalters 283 einschalten, das mittels der Sperrklinke 2ä9 die Weichenschalterkulisse 290 verriegelt. Die Zugfeder 291 hält den Weichenschalter 283 und damit die Weiche 282 normalerweise auf Abzweigung. Wenn der Isolierstoß 287 überfahren ist, spricht das Gleisrelais 292 an und schließt die Kontakte 293 und 294 (Beschreibung des Kontaktes 294 folgt spnter).
  • Der Kontakt 293 beaufschlagt Relais 295, das erst die Weiche 282 auf gerade legen kann, wenn die letzte Achse den Isolierstoß 287 überfahren hat. Erst dann fällt das Gleisrelais 161 ab und gibt durch Öffnung des Kontaktes 162 das Halterelais 288 und damit die Sperrklinke 289 frei.
  • Wenn die Weiche 281 weiter auf Abzweigung steht und ein zweites Fahrzeug in die überholung einmündet, wird dieses an der "gerade" gestellten Weiche 282 vorbei, über die auf Abzweigung liegende Weiche 284 in das nächste freie Überholgleis 297 einlaufen.
  • Die Weiche 284 mit Weichenschalter 285 wird in der Normal-Stellung von der Zugfeder 299 auf Abzweigung gehalten und in dieser Stellung vom einlaufende Fahrzeug verriegelt. Hat das Fahrzeug den Isolierstoß 138 überfahren, schließt das Gleisrelais 161 wieder den Kontakt 162, wobei das Halterelais TOO beaufschlagt wird, das die Sperrklinke 301 in die Raste der Weichenschalterkulisse 302 eingreifen läßt. Beim Überfahren des Isolierstoßes 303 zieht das Gleisrelais 304 an und schließt die Kontakte 306 und 305 (Beschreibung des Kontaktes 305 folgt später). Der Kontakt 309 beaufschlagt das Relais 307 ohne eine Wirkung auszulösen, weil die Weichenschalterkulisse 30@ durch Halterelais 300 und Sperrklinke 301 vorri@@@lt ist. Hat die letzte Achse den Isolierstoß 303 überfahren, öffnet da@ @@ re@@ 1 1 d@@ @@@t @ @ @@ @t t @@lt @@@@@ @@@ @ Die Sperrklinke 301 gibt die Weichenschalterkulisse 302 frei, so daß das Relais 307 den Weichenschalter 285 entgegen der Zugfeder 299 auf "gerade" stellen kann. Bei der Beschreibung der Weichen 282 und 284 sind zur Vereinfachung die Weichen kontakte fortgelassen worden.
  • Wird die Weiche 281 durch das Relais 177 weiter auf Abzweigung gehalten, dann kann ein drittes Fahrzeug über-die jetzt auf "gerade" stehenden Weichen 282 und 284 in das Überholgleis 298 einlaufen und, wie bereits beschrleben, zum Halten kommen. -Beim Überfahren des Isolierstoßes 308 zieht Gleitsrelais 309 an und schließt Kontakt 310. Da die Überholgleise 295 und 2 noch besetzt und die Kontakte 294 und 305 geschlossen sind, liegt jetzt Spannung am geöffneten Kontakt 312. Dieser wird von Relais 311 durch den geschlossenen Kontakt 162 offengehalten. Hat-die letzte Achse den Isolierstoß 308 überfahren, fällt das Gleisrelais 161 ab und öffnet Kontakt 162, so daß das Relais 311 ebenfalls den Kontakt 312 schließen kann und so Relais 313 einschaltet, daß seinerseits den Kontakt 314 öffnet. Damit wird der Dauerimpuls auf die Relais 177 und 178 unterbrochen, die Sperrklinke 168 gibt die Weicherschalterkulisse 130 frei und die Zugfeder 153 legt den Weichenschalter 129 und damit die Weiche 281 auf "gerade". Erfolgt der Dauerimpuls über Leitung 233 noch weiter während sich auf Gleig 127 ein viertes Fahrzeug nähert, so kann dieses geradeaus laufen und die nächste freie Überholung aufsuchen. Der Zweck des Relais 315 mit den Kontakten 316 und 317, sowie die Bedeutung der Leitungen 234, 235 und 319 wird bei Abb. 6 erläutert.
  • Es wurde bisher beschrieben, wie Güterfahrzeuge mit Hilfe der eingespeicherten Zahlen unter Beachtung aller Signale und Geschwindigkeitsbeschränkungen das eingestellte Ziel erreichen.
  • Die Fahrzeuge brauchen dabei keinen Fahrplan zu beachten, sie verkehren mit der eingespeicherten Höchsteeschwindieit und haben nur bei der Einfahrt in das Hauptgleis zu prüfen, ob der Gleisabsohnitt der Einfahrweiche unbesetzt ist. Auf der in dieser Weise belegten Strecke sollen aber auch Schnellzüge nach einem eingespeicherten Fahrplan verkehren. Das ist. nur dann möglich, wenn die vor dem Schnellzug liegenden Güterfahrzeuge, soweit sie ihr Ziel nicht mehr erreichen können, rechtzeitig in die Überholgleise gesteuert werden.
  • Abb. 6 zeigt das Hauptgleis 127 mit den Schnellfahrtsignalen 322 bis 326, den Blooksignalen 327 bis 332 und den Isolierstößer 333 bis 341. Die kleiner gezeichneten Blocksignale 327 bis 332 stehen mindestens im Bremswegabstand eines Güterfahrzeuges; ihr Zusammenwirken mit den zugehörigen Weichen ist bei den Abb. 2 bis 5 bereits beschrieben worden. Die größer gezeichneten Schnellfahrtsignale 322 bis 326 sind beispielsweise im Abstand von 10 km angeordnet und fassen die Sicherungen der in ihrem Abschnitt liegenden Blocksignale zusammen.
  • Steht das Schnellfahrtsignal auf "frei", dann ist der ganze Abschnitt bis zum nächsten Schnellfahrtsignal geräumt, alle Weichen stehen auf "gerade" und alle Blocksignale, einschl.
  • derjenien, die in Ruhestellung "halt" zeigen, stehen auf "frei", außerdem wird der Linienleiter vor dem Schnellfahrtsignal bis zum nächsten vorliegenden Schnellfahrtsignal mit dem Impuls für volle Geschwindigkeit beaufschlagt. Wenn aber ein Blockabschnitt noch besetzt ist oder eine Welchenzunge in "Geradestellung" nicht einwandfrei anliegt, bleibt das Schnellfahrtsignal in Haltstellung, der Linienleinter bleibt abgeschaltet und einem sich nähernden Schnellzug steht der Abstand zwischen zwei Schnellfahrtsignalen als Bremsweg zur Verfugung.
  • Es ist jetzt zu beschreiben, wie durch einen Impuls auf den Empfänger 342, der nur von einem Schnellzug gegeben werden kann, der Streckenabschnitt zwischen den Schnellfahrtsignalen 325 und 326 von Güterfahrzeugen geräumt wird. Ergänzend sei bemerkt, daß die Abschnitte zwischen den Schnellfahrtsignalen 322 bis 323, 323 bis 324 und 324 bis 325 bereits durch vorher gegebene Impulse geräumt sind.
  • Wenn sich auf dem Hauptgleis 127 von links ein Schnellzug nähert, wird es bei dem auf "frei" stehenden Schnellfahrtsignäl' 322 den Isolierstoß 333 überfahren und dem hier liegende den Empfänger 342 einen Implusstoß erteilen. Der Impuls führt nach seiner Verstärkung zu einem kurzzeitigen Anziehen des Relais 343 mit den Kontakten 344 und 345. Vom Kontakt 345 erhält das Relais 343 Haltestrom und zwar über die Leitung 235 un"d'den normalerweise geschlossenen Kontakt 346.
  • Der Kontakt 344 legt die Leitung 233 an Spannung und damit auch die Leitungen 237, 318 und 347; die Kontakte 348, 349 sind offen, Ebenso sind von den Kontakten 350 bis 354, die zusätzlich an den bereits beschriebenen Gleisrelais sitzen, diejenigen offen, deren Gleisabschnitte besetzt sind. Die eingeschaltete Leitung 237 sperrt die A@sf@hrt in das Hauptgleis 127, indem sie Relais 226 (Abb. 4) zur Wirkung bringt, das Kontakt 227 schließt und damit Relais 244 beaufschlagt.
  • Das Relais 244 verriegelt die Weichenschalterkulisse 246 durch die Sperrklinke 245 und stellt Signal 253 (entspricht Blocksignal 328 bei Abb. 6) über Kontakt 247 auf "frei".
  • Falls der Weichenabschnitt besetzt sein sollte, werden diese Schaltungen sobald der Weichenabschnitt geräumt ist, ausgeführt. Leitung 347 löst die gleichen Schaltfolgen aus wie vorbeschrieben, weil es sich hier um die gleiche Weichenanordnung handelt.
  • Leitung 318 legt die zu den Überholgleisen führende Weiche 281 (Abb. 5) auf Abzweigung indem sie die Relais 177 und 178 erregt. Relais 177 zieht die Weichenschalterkulisse 130 eiitgegen der Zugfeder 153 in Abzweigstellung, wo Relais 178 die Sperrklinke 168 in die Raste 132 legt und durch Schließen des Kontaktes 180 das Signal 134 (entspricht Blocksignal 330 bei Abb. 6) zweiflügelig auf "frei" stellt.
  • Wenn der Gleisabschnitt zwischen den Schnellfahrtsignalen 325 und 326 von den Güterfahrzengen geräumt ist, werden die Gleisrelais 355 bis 359 abfallen, die Kontakte 360 bis 364 schließen und damit über die zugehörigen Signalrelais 365 bis 369 die einflügeligen Blocksignale 328 und 331 auf "frei" stellen.
  • Die zweiflügeli en Blocksignale 327, 329 und 330 bleiben jedoch in Ruhestellung, d.h. auf "halt" stehen. Gleichzeitig sind auch die Kontakte 350 bis 354 geschlossen, wobei voll Leitung 233 über diese Kontakte Relais 370 Spannung erhalten und seine Kontakte 348 und 349 eingeschaltet h.t. Der Kontakt 348 schließt das Halterelais 371 an die Leitung 233 und der Kontakt 349 verbindet diese Leitung mit Leitung 234. Damit ist Leitung 321 an Spannung gelegt und Relais 136 (Abb. 2) beaufschlagt durch Schließen seines Kontaktes 192 das Relais 152, welches mittels der Sperrklinke 154 den Weichenschalter 129 verriegelt und über Kontakt 155 das Signal 134 (entspricht Blocksignal 527 bei Abb. 6) einflügelig auf frei"' stellt.
  • Die gleichzeitig an Spannung gel-egte Leitung 320 schließt mit Relais 219 Kontakt 220 (Abb. 3) und schaltet so das Relais 152 ein. Weil der Streckenabschnitt frei ist, hat die Zugfeder 153 den Weichenschalter 129 in die gezeichnate "gerade" Stellung gelegt. Das Relais 152 kann also die Sperrklinke 154 in Raste 131 einlegen, Kontakt 155 schließen und über Weichenkontakt 156 und Signalrelais~157 das Signal 134 (entspricht Blocksignal 329 bei Abb. 6) einflügelig auf "frei" stellen.
  • Mit Leitung 319, die auch eingeschaltet ist, hat Relais 315 (Abb,. 5) den Kontakt 316 geöffnet, wodurch der Dauerimpuls über' Leitung 233, der die Weiche 28i auf Abzweigung gelegt, unterbrochen wurde, Relais 178 gibt die Sperrklinke 168 und Kontakt 180 frei, so daß das zweiflügelig stehende Signal 134 auf "halt" fällt und die Zugfeder 153 den Weichenschalter 129 auf "gerade" zieht. Das von Kontakt 317 eingeschaltete Relais 152 legt die Sperrklinke 154 in die Raste 131, schließt Kontakt 155 und stellt so das Signal 134 (entspricht Blocksignal 330 bei Abb. 6) einflügelig auf "frei".
  • Der Streckenabschnitt ist jetzt geräumt und alle Weichen sind in Geradestellung, so daß von Leitung 234 über die zusätzlichen Weichenkontakte 372 bis 376,- die bei "Geradestellung" der Weichenzungen geschlossen sind, Strom zum Relais 377 fließen kann. Relais 377 legt durch Kontakt 378 Spannung an das Signalrelais 379 über Kontakt 380, dessen Relais 381 bereits vorher zusammen mit Relais 370 erregt war. Jetzt kann das Signalrelais 379 das Schnellfahrtsignal 325 auf "frei" ste]len und mit seinem nicht gezeichneten Impulsschalter den Schnellfahrimpuls auf den Linienleiter bis zum Schnellfahrtsignal 324 geben. Eine mögliche Schaltanordnung für den Linienleiter ist bei dem Schnellfahrtsignal 326 eingezeichnet, die man sich beim Schnellfahrtsignal 325 ergänzend hinzudenken muß. Ebenso müssen die nur beim Schnellfahrtsignal 325 gezeichneten Relais beim Schnellfahrtsignal 326 hinzugedacht werden, Der Schnellzug, der beim Passieren des Schnellfahrtsignales 322 durch seinem Impulsstoß auf Empfänger 342 die beschiebenen Vorgänge auslöste,hat bei den Schnellfahrtsignalen 323 und 324 durch Impulsstöße auf die nicht gezeichneten Empfänger die gleichen wfaßnahmen für die folgenden, hinter Schnellfahrtsignal 326 liegenden, Streckenabschnitte bewirkt.
  • Der eich nähernde Schnellzug erhält beim Schnellfahrtsignal 324, wie bereits gesagt, den Linienleiterimpuls für volle Geschwindigkeit vom Schnellfahrsignal 325 und anschließend vom Schnellfahrtsignal 326. Dieses Signal gibt den Schnellfahrtimpuls vom Anschluß 382 über Schalter 384, Leitung 386 und die Impulsschalter der Blocksignale 328 bis 331 auf die entsprechenden Linienleiterabschnitte und über die Schalater 387 und 338 auf den letzten Abschnitt. Wenn die erste Achse des Schnellzuges den Isolierstoß 336 überfährt, ieht Gleisrelais 359 an und unterbricht die Kontakte 354 und 364. Der Kontakt 354 schaltet Relais 370 ab ohne eine Wirkung auszulösen, weil dessen Kontakte 348 und 349 durch Relais 371 weiter gehalten werden, Der Kontakt 380 jedoch schaltet das Signalrelais 379 ab, so daß das Schnellfahrteignal 325 auf 'ihalt fällt.
  • Es bleibt in dieser Stellung, weil während der Fehrt des Schnellzuges zwischen den Schnellfahrtsignalen 325 und 326 mindestens einer der Kontakte 350 bis 354 offen ist. Überfährt der Zug-mit der ersten Achse den Isolierstoß 341 beim Schnellfahrtsignal 326, wird der Empfänger 389 vom Zugsender kruzzeitig erregt und Relais 390 öffnet Kontakt 346 und unterbricht so den Haltestrom für Relais 343, das abfällt und seine Xontakte 344 und 345 öffnet. Durch Abschalten des Kontaktes 344 werden die Leitungen 233 und 234 stromlos und alle Relais fallen in ihre Ausgangsstellungen zurück. Beim Endabschnitt, zwischen den Isolierstößen 340 und 341,, tritt dieser Fall erst dann ein, wenn die letzte Achse den Isolierstoß 34i passiert hat.
  • Steht das Schnellfahrtsignal 326 auf "halt", dann liegt der Scllelter 384 auf Anschluß 383, dem Linienleiterimpuls für die Güterzuggeschwindigkeit, der wieder über Leitung 386 auf die Linienleiterabschnitte übertragen wird. Gleichzeitig hat Schalter 385 das Relais 391 an Leitung 234 angeschlossen, so daß der Schalter 387 öffnet und einen Geschwindigkeitsimpuls auf den Linienleiter zwischen den Blocksignalen 331 und 332 nicht zuläßt.
  • Ein auf dem Hauptgleis 127 kommender Schnellzug erhält beim Schnellfahrtsignal 325 den Linienleiterimpuls für die Güterzuggeschwindigkeit, er bremst auf diese Geschwindigkeit ab und fährt weiter bis zum Blocksignal 331, wo er auf Grund des abgeschalteten Linienleiterimpulse zur Bremsung ansetzt, um innerhalb des programmierten Bremsweges zum Halten zu Komen.
  • Geht das Schnellfahrtsignal 326 auf "frei", dann öffnet Schalter 385 und Relais 391 gibt den Schalter 387 frei; Schalter 384 legt den Schnellfahrimpuls von Anschluß 382 über die geschlossenen Schalter 387 und 388 auf den Linienleiter zwischen den Blocksignalen 351 und 332 und der Zug kann seine Fahrt fortsetzen.
  • Die Schnellfahrtsign&le steien bei reinem Güterzugbetrieb auf "halt" und werden nur von den Schnellzüsen durch einen Impuls auf die Empf.inger 342 eingeschaltet. Der Linienleiterimpuls für die langsamen Fahrzeuge wird dann von Anschluß 383 über die Schalter 384, 387 und 388 gegeben, wobei hervorzuheben ist, daß der Schalter 387 stets geschlossen bleibt, weil die Leit 234 bei Güterzugbetrieb stromlos ist.

Claims (2)

  1. Patentansprüche
    Anspruch 1: dadurch gekennzeichnet, daß jedes Fahrzeug mit Zahlenspeichern 79, 80, 81 (Abb. 1) ausgerüstet ist deren Einstellung nisch oder in anderer Weise auf die Sender 101, 102, 103 übertragen wird, wobei die von den Sendern angesprochene Weiche durch einen Bestätigungsimpuls auf den Fortschaltempfanger 126 bewirkt, daß ein Motorrelais 107 - 117 die Zahlenspeicher auf die nächste Weichenzahl stellt.
    Anspruch 2: Durch Zahlen und Relaisketten gesteuerte Schienenbahn nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß die von den Fahrzeugsendern erregten Weichenempf"inger 169, 170, 171 (Abb!-. 2 die Kontakte 172, 173, 174 schließen und damit einen Stromstoß auf Relais 146 geben, das seine Kontakte 175, 176 einschaltet und Kontakt 149 unterbricht und so den vom Gleisrelais 142 mit dem zusätzlichen Kontakt 144 gegebenen Halten strom über Kontakt 175 auf die Relais 177 und 178 legt, die den Weichensch@lter 129 auf Abzweigung stellen, durch Sperrklinke 168 verriegeln md über Kontakt 180 und Signalrelais 182 das Signal 134 zweiflügelig auf "frei" stellen, wobei gleichzeitig über die Schalter 159 und 184 der Linienleiter 160 und über Schalter 256 der Fortschaltsender 185 eingeschaltet wird.
    Anspruch 3: Anspruch 3: lurch Zahlen und Relaisketten gesteuerte Schienenbahn nach den Ansprüchen 1 und 2 dadurch gekennzeichnet, daß beim Uberfahren des Isolierstoßes 138 (Abb.
  2. 2) Kontakt 162 des Gleisrelais 161 die Halterelais 163 und 164 einschaltet.
    Anspruch 4: Durch Zahlen und Relaisketten gesteuerte Schienenbahn nach den Ansprüchen 1 bis 3 dadurch gekennzeichnet, daß die Gleisrelais 292, 304, 309 (Abb. 5) der tberholgleise 296, 297, 298 zusätzliche Kontakte 294, 305, 310 besitzen, die bei besetzten Uberholgleisen geschlossen sind und dann über Kontakt 312 das Relais 313 beaufschlagen, welches durch Öffnen seines Kontaktes 314 die Relais 177 und 178 abschaltet.
    Anspruch 5: Durch Zahlen und Relaisketten gesteuerte Schienenbahn nach den Ansprüchen 1 bi 4 dadurch gekennzeichnet, daß der Empfänger 342 von Schnellzügen einen Impulsstoß erhält durch den Relais 343 (Abb. 6) anzieht und seine Kontakte 344 und 345 schließt, wobei das Relais 343 vom Kontakt 346 über Kontakt 345 seinen Haltestrom erhalt, während der Kontakt 344 die Leitung 233 an Spannung legt und damit über Leitung 237 und ebenso über Leitung 347 mit Relais 226 (Abb. 4) und Kontakt 227 das Relais 244 beaufschlagt, das jeweils die noch Answruch 5: die Ausfahrweiche in "Geradestellung" verriegelt, während über Leitung 318 (Abb. 5) die Relais 177 und 178 die Weiche 281 auf Abzweigung stellen, wobei nach dem Leerfahren des Streckenabschnittes die Gleisrelais 355 bis 359 abfallen und die kontakte 350 bis 354 schließen, so daß das Relais 370 anspricht und durch'Kontakt 349 die Leitung 234 an Spannung legt, was zur Folge hat, daß das über die Leitung 321 beaufschlagte Relais 136 (Abb. 2) mittels Kontakt 192 das Relais -152' einschaltet und bei "Geradestellung" der Weiche das Signal 134 einflügelig auf "frei" stellt und ebenso, das das über die Leitung 320 beaufschlagte Relais 219 (Abb. 3) mittels Kontakt 220 und Relais 152 die gleiche Wirkung auslöst und weiter, daß das über die Leitung 319 beaufschlagte Relais 315 (Abb. 5) durch Öffnen des Kontaktes 316 die Rt,'ckkehr der Weiche 281 in die "Geradestellung" ermöglicht und gleichzeitig durch Schließen des Kontaktes 317 mittels Relais 152 die einflügelige "Freistellung" des Signales 134 veranlaßt, um dann, wenn alle Weichen des Gleisabschnitte auf "gerade" liegen und die Weichenkontakte 372 bis 376 geschlossen sind, von Leitung 234 über die Weichenkontakte das Relais 377 zu beaufschlagen, das über die geschlossenen Kontakte 378 und 380 das Schnellfahrtsignal 325 auf "frei" stellt.
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