DE2013754C3 - Heizeinrichtung für Fahrzeuge, insbesondere Kraftfahrzeuge - Google Patents
Heizeinrichtung für Fahrzeuge, insbesondere KraftfahrzeugeInfo
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- DE2013754C3 DE2013754C3 DE19702013754 DE2013754A DE2013754C3 DE 2013754 C3 DE2013754 C3 DE 2013754C3 DE 19702013754 DE19702013754 DE 19702013754 DE 2013754 A DE2013754 A DE 2013754A DE 2013754 C3 DE2013754 C3 DE 2013754C3
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Heizeinrichtung
für Fahrzeuge, insbesondere Kraftfuhrzeuge, mit einem
eine rohrförmig eingeschlossene Heizquclle umgebenden Ringraum, wobei die Heizquelle aus einem
motorunabhängigen, mit flüssigem Brennstoff betriebenen Heizgerät besteht und die Heizluft durch den
umgebenden Ringraum geführt wird.
Solche Heizgeräte werden außer in Kraftfahrzeugen auch in Booten eingesetzt und in Baumaschinen, bei
denen die Fahrer- bzw. Bedienungskabine beheizt werden soll.
Es sind Heizeinrichtungen dieser Art bereit bekannt. z. B. gemäß der DT-PS 12 48 529. Bei diesen bekannten
Heizeinrichtungen wird die aufzuheizende Luft. bzw. das aufzuheizende Medium an der Stirnseite der
Heizung eingeleitet und sodann über Wärmetauscherflächen geführt und vom anderen Ende der Heizluft in
das Fahrzeuginnere abgeführt. Diese bekannten Anordnungen haben jedoch den Nachteil, daß kein hoher
Wirkungsgrad erreicht werden kann. Ein weiterer Nachteil ist in den Rohrleitungen zu sehen, die vorne
und hinten an den Heizgeräten angeschlossen sind und die einen größeren Raum zu dem Einbau der
Heizeinrichtungen verlangen.
Es sind ferner bereits Abgasheizungen bekanntgeworden, (FR-PS 15 63 949) bei denen der Wärmcinhalt
des Abgases benutzt wird, um Raumluft aufzuheizen und um diese sodann über geeignete Mittel dem zu
beheizenden Raum zuzurühren. Dort ist zwar die Anordnung eines weiteren Ringraumes über dem ersten
Ringraum und Bildung einer Umlenkkammer zwischen beiden Ringräumen bekannt, doch haben diese Heizeinrichtungen
den Nachteil, daß sie nur dann Wärme liefern können, wenn der Fahrzeugmotor in Betrieb ist
und wenn das gesamte Abgassystem auf die nötige Temperatur gebracht ist. Damit sind diese bekannten
Heizeinrichtungen nicht als sogenannte Zusatzheizungen zu verwenden. Aber auch ihre konstruktive
Ausbildung ist nicht ohne weiteres auf mii flüssigem
Brennstoff betriebene Heizgeräte übertrugbar, da der
Platzbedarf für den Einbau erheblich größer ist. Z. B. muß Raum für die Abführung des Abgasrohrcs
geschaffen werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, eine Heizeinrichtung der eingangs genannten Art aufzuzeigen,
die besonders einfach und platzsparend einzubauen ist und bei welcher gleichzeitig durch eine einfache
Anordnung der Luftführung ein höherer Wirkungsgrad erzielt wird. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß
dadurch gelöst, daß in an sich bekannter Weise der Ringraum mit einem weiteren Ringraum umgeben ist,
der an der einen Seite des Heizgerätes eine mit dem ersten Ringraum verbundene Umlenkkammer bildet
und daß an der offenen Seite des Heizgerätes für die Zuführung der aufzuheizenden Luft, eine mit dem
weiteren Ringraum verbundene äußere Ringleitung konzentrisch zu der die aufgeheizte luftabführende
Leitung angeordnet ist und daß diese Ringleitung gemeinsam mit der abzuführenden Leitung durch die
Trennwand zu dem aufzuheizenden Raum geführt ist.
Mit dieser erfindungsgemäßen Anordnung wird erreicht, daß neben dem Vorteil, daß die Heizluft
zunächst an der Außenseite des Wärmetauschers entlangstreicht und sich dabei vorwärmt und erst dann
dem Wärmetauscher zugeführt wird, sich der weitere Vorteil ergibt, daß die Einbaumaße der Heizeinrichtung
geringer werden, da stirnseitig keine Luftzufuhr erfolgt, wie bei den bekannten Anordnungen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher
beschrieben.
Es zeigt
I i g. 1 einen Längsschnitt durch eine Heizeinrichtung,
F i g. 2 einen Querschnitt durch die Heizeinrichtung nach Fig. 1 in s:hematischcr Darstellung.
Die Heizeinrichtung besteht aus einem mit flüssigem Brennstoff betriebenen Heizgerät, das von einem
Ringraum 1 umgeben ist. Dieser Ringraum 1 ist von
einem Heizungsmantel 2 zur Führung der Heizluft umgeben. Die gesamte Anordnung ist von einem
äußeren Mantel 3 umgeben, der stirnseilig geschlossen und mit Öffnung 6, 7 zum Durchtritt von Stutzen
versehen ist. Dieser Mantel 3 bildet mit dem Heizungsmantel 2 den weiteren Ringraum 11. Ferner ist
an dem äußeren Mantel 3 eine Haube 8 zur Abdeckung der Öffnung 9 lösbar angeordnet, so daß an dieser Stelle
die zu der Heizeinrichtung gehörende Elektronik angeordnet werden kann.
Die Zuführung und die Abführung der Verbrennungsluft erfolgt durch die die Öffnungen 6, 7 des äußeren
Mantels 3 durchragenden Stutzen. Die Heizluft wird durch die äußere Ringleitung 4,·) die konzentrisch zu der
die aufgeheizte Luft abführenden Auslaßleitung 5 angeordnet ist in den weiteren Ringraum 11 zwischen
dem äußeren Heizungsmantel 3 und dem inneren Heizungsmanie! 2 geleitet. In diesem Abschnitt wird die
Heizluft vorgewärmt. Die Heizluft wird sodann stirnseitig in den ersten Ringraum 1 eingeleitet. An
dieser Seite bildet der weitere Ringraum Il eine mit dem ersten Ringraum 1 verbundene Umlenkkammer.
Die Heizluft erhitzt sich weiter in dem ernten Ringraum
auf die Endtemperatur und verläßt die Heizeinrichtung durch die Auslaßleitung 5 von der aus sie dem
l-'ahrzeuginneren zugeleitet wird.
Wenigstens ein Teilstrom der Heizluft kann durch
einen seitlichen Stutzen 10 abgezogen werden, z. B. zum Auftauen der Fahrzeugscheiben. In Fällen, in denen es
zweckmäßig erscheint, kann die Heizuluftzuführung auch über einer seitlich an den Mantel angeordneten
Stutzen 4berfolgen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentanspruch:Heizeinrichtung für Fahrzeuge, insbesondere Kraftfahrzeuge, mit einem eine rohrförmig eingeschlossene Heizquelle umgebenden Ringraum, wobei die Heizquelle aus einem motorunabhängigen mit flüssigem Brennstoff betriebenen Heizgerät besteht und die Heizluft durch den umgebenden Ringraum geführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß in an sich bekannter Weise der Ringraum mit einem weiteren Ringraum (11) umgeben ist, der an der einen Seite des Heizgerätes eine mit dem ersten Ringraum (I) verbundene Umlenkkammer bildet und daß an der offenen Seite des Heizgerätes für die Zuführung der aufzuheizendem Luft eine mit dem weiteren Ringraum verbundene, äußere Ringleitung (4a) konzentrisch zu der die aufgeheizte Luft abführenden Auslaßleitung (5) angeordnet ist und daß diese Ringleitung gemeinsam mit der abführenden Leitung durch die Trennwand zu dem aufzuheizenden Raum geführt ist.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702013754 DE2013754C3 (de) | 1970-03-21 | Heizeinrichtung für Fahrzeuge, insbesondere Kraftfahrzeuge | |
| FR7108239A FR2084409A5 (de) | 1970-03-21 | 1971-03-10 |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702013754 DE2013754C3 (de) | 1970-03-21 | Heizeinrichtung für Fahrzeuge, insbesondere Kraftfahrzeuge |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2013754A1 DE2013754A1 (de) | 1971-10-07 |
| DE2013754B2 DE2013754B2 (de) | 1976-09-23 |
| DE2013754C3 true DE2013754C3 (de) | 1977-04-28 |
Family
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