DE2014160C - Vorrichtung zur automatischen Steuerung eines spurgebundenen Triebfahrzeuges - Google Patents
Vorrichtung zur automatischen Steuerung eines spurgebundenen TriebfahrzeugesInfo
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Description
roüssen. Taster im binären Code arbeiten, können die vier
3 4
Taster 8 bis 11 eine Anzahl von 2* = 16 verschiede- impuls RO des Wegzählers 35 dar, derart, daß bei
ner Größen registrieren. Die sechs Taster 12 bis 17 schrittweiser Fortschaltung des Informationsträgers 3
teigen die Länge der zurückzulegenden Strecke an, durch die Impulse ID der Wegzähler 35 von Null
bis einer der Werte V, T, dV/dE oder όΤ/dE ver- ausgehend wieder zu zählen beginnt,
lindert werden muß. 5 Die Sollgeschwindigkeit V wird dem einen Ein-
Die Vorrichtung weist vier logische Tore 18 bis 21 gang eines Vergleichers 36 zugeführt, an dessen avi-
auf, wobei das Tor 18 eingeschaltet wird, wenn eine deren Eingang die von einem Tachometer 37 ange-
Änderung der Neigung dVldE von V, das Tor 19, zeigte tatsächliche Geschwindigkeit geführt ist. Wenn
wenn eine Änderung der Größe der Sollgeschwindig- die Sollgeschwindigkeit V kleiner ist als die vom
keit V, das Tor 20, wenn eine Änderung der Neigung io Tachometer 37 angezeigte Geschwindigkeit, betätigt
d77d£ und das Tor 21, wenn eine Änderung der das Ausgangssignal des Vergleichers 36 die Brems-
Sollzeit T vorgenommen werden soll. Die Schaltung, organe bei 41 und wird einem Tor 38 zugeführt,
welche die Funktionen V=V (E) erzeugt, enthält dessen Ausgangssignal bei 42 den Motor des Trieb-
noch eine Einheit 22, welche bei eingeschaltetem Tor wagens abschaltet.
18 tue von den vier Tastern 8 bis 11 abgelesene 15 Die Vorrichtung weist noch einen Vergleicher 39
Größe registriert, sowie einen Impulsgenerator 23, auf, der einerseits die Sollzeit T und andererseits eine
der Impulse erzeugt, deren Anzahl proportional dem Angabe des von einer Uhr 40 gemessenen tatsärh-
Koeffizienten d VIdE ist, der jedesmal beim Empfang liehen Zeitabschnittes emp.ingt. Das Ausgangssignal
eines Impulses bei EU in der Einhe.: 22 registriert dieses Vergleichers stellt den zweiten Eingang des
wird. Im weiteren ist ein Ringzähler TA vorgesehen, ao Tores 38 dar.
der die -vom Impulsgenerator 23 erhaltenen Impulse Die Funktionsseite der beschriebenen Vorrichtung
addiert. Die Bauteile 22 bis 24 bewirken also eine ist folgende:
wegabhängige Integration des Parameters für die An- Wenn die wegabhängige Sollgeschwindigkeitsände-
derung der Sollgeschwindigkeit. Der vom Ringzähler rung d VId E geändert werden soll, wird das Tor 18
24 registrierte Wert stellt damit die Größe der Funk- as eingeschaltet, und die Einheit 22 registriert den von
tion V= V(E) dar. Ein Geschwindigkeit-Verglei- den Tastern 8 bis 11 abgelesenen Wert. Jedesmal,
eher 25 vergleicht den von den Tastern 8 bis 11 ab- wenn der Zug eine Einheitsstrecke zurücklegt, wird
gelesenen Wert mit demjenigen der Sollgeschw'ndig- ein Impuls EU an den Impulsgenerator 23 übertra-
keit V, der bei 24 registriert ist, wobei ein Tor 26 gen, an dessen Ausgang Impulse erzeugt werden, de-
die Ausgangssignale des Tores 19 und des Geschwin- 30 ren Anzahl proportional dem in der Einheit 22 re-
digkeits-Vergleichers 25 empfängt. Schließlich ist ein gistrierten Koeffizienten ist. Diese Impulse werden
vom Tor 26 betätigter Impulsgenerator 27 vorge- im Ringzähler 24 addiert, dessen Ausgangssignal so-
sehen, dessen Ausgangssignal den zweiten Eingang mit den aus dV/dE durch Integration gewonnenen
des Ringzählers 24 darstellt. Die Einheit 22 wird mit- Wert von V darstellt. Wenn dieser Koeffizient
tels eines von RO des Tores 26 kommenden Impul- 35 dVldE gleich Null ist, ist das Aus^angssignal der
ses au! Null zurückgestellt. Die Vorrichtung weist Einheit 22 ebenfalls Null, und der Generator 23 er-
noch einen weiteren, nicht dargestellten Impulsgene- zeugt keine Impulse mehr. Wenn der Wert der Größe
rator auf, welcher jedesmal, wenn der Zug eine Ein- von V geändert werden soll, wird das Tor 19 einge-
heitsstrecke zurückgelegt hat, einen Impuls EU ab- schaltet, und wenn der im Ringzähler 24 registrierte
gibt. Der Generator der Funktion T= T(E) weist 40 Wert mit dem von den Tastern 8 bis 11 abgelesenen
dieselben Elemente 28 bis 33 auf, welche gleich an- Wert nicht übereinstimmt, ist der logische Ausgang/D
geordnet und in derselben Weise arbeiten, wie im des Geschwindigkeits-Vergleichers 25 derart, daß das
Generator der Funktion V = V(E). Tor 26 ein Ausgangssignal abgibt, das einerseits die
Der Fortschaltmechanismus 5 des Informations- Einheit 22 auf NuIi zurückstellt und andererseits den
trägers 3 wird durch Impulse /D gesteuert, welche 45 schnell zählenden Impulsgenerator 27 einschaltet,
von einem Wegvergleicher 34 ausgesendet werden, welcher seinerseits Impulse erzeugt, bis der im Ring-
und Twar jedesmal, wenn die Anzahl der von einem zähler 24 registrierte Wert gleich demjenigen ist, der
Wegzähler 35 registrierten Impulse EU demjenigen von den Tastern 8 bis 11 abgelesen wird.
Wert entsprechen, der von den Tastern 12 bis 17 aS- Da der Generator der Funktion T in gleicher
gelesen wird. Der Ausgangsimpuls/D des Wegver- 50 Weise arbeitet, soll auf seine Wirkungsweise nicht
gleichers 34 stellt darüber hinaus den Null-Rückführ- näher eingegangen werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gePatentanspruch: löst, daß der Informationsträger zusätzlich zwei weitere Parameter, nämlich die Änderung der Soll-Vorrichtung zur automatischen Steuerung eines geschwindigkeit einerseits und die Änderung der Süllspurgebundenen Triebfahrzeuges in Abhängigkeit 5 zeit andererseits in Abhängigkeit vom Weg enthalt, vom Weg mit einem wegabhängig weitertranspor- daß der informationsträger in jeder Lage einen Wattierten Informationsträger für digital gespeicherte hinweis und einen weiteren Hinweis trag., auf wel-Daten, der einerseits Parameter für eine Soll- chen de» vier Parameter sich der Werthinweis bezieht, geschwindigkeit und andererseits Parameter be- und öl" Integratoren vorgesehen sind, in denen züglich einer Sollzeit enthält, mit Mitteln zum io durch wegabhängige integration der Parameter für Lesen dieser Informationswerte und zum Umfor- die Änderung der Sc'!geschwindigkeit bzw. der SoIlmen derselben in Sollwerte, die vergleichbar mit zeit Zwischenwerte für die mit den Istwerten vergemessenen Isfwerten für Geschwindigkeit und gleichbaren Sollwerte gewonnen werU^n.
Zeit sind, und mit Mitteln, um in Abhängigkeit Durch die erSndungsgemäße Interpolation durch von den Abweichungen zwischen den Soll- und 15 Verwendung der zusätzlichen Information über die Istwerten die Antriebs- und Bremsmittei des wegabhängige Änderung der Sollgröße ist es möglich, Tnebfahrzjk'ges zu steuern, dadurch ge- eine große Anzahl von vorzugebenden Sollwertinfoi kennzeichnet, daß der Informationsträger mationen und eine erhebliche Zahl von Speichern (3) zusätzlich zwei weitere Parameter, nämlich einzusparen. Dadurch können bei ähnlichem appara die Änderung der Sollgeschwindigkeit einerseits ao tivem Aufwand wie bei den bekannten Vorrichtungen und die Änderung der Sollzeit andererseits in Ab- erheblich mehr einzelne FahrMreckenprogramme auf hängigkeit vom Weg enthält, daß der lnforma- dem gleichen Informationsträger gespeichert werden tionsträge- (3) in jeder Lag.; einen Werthinweis Die Erfindung wird im folgenden an Hand eines und einen weiteren Hinweis trägt, auf welchen in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels der vier Parameter sich der Werthinweis bezieht, as noch näher »rläutert. In der Zeichnung zeigt
daß Integratoren vorgesehen sind, in denen durch F i g. 1 zwei Kurven, die in Funktion der zurückwegabhängipe Integration der Parameter für die gelegten Wegstrecke aufgezeichnet sind,
Änderung der Sollgescnwindigkeit bzw. der Soll- Fig. 2 ein Blockschaltbild der erfindungsgemäßen zeit Zwischsnwerte für die LJt den Istwerten ver- Vorrichtung zur automatischen Steuerung in Funkgleichbaren Sollwerte gewonnen werden. 30 tion der zwei Bedingungen: erlaubte Höchstgeschwindigkeit (Sollgeschwindigkeit) und gegebene Sollzeit.Dip Fig. 1 zeigt zwei Kurven 1 und 2, wobeiKurve 1 die erlaubte Höchstgeschwindigkeit (im folgenden als Sollgeschwindigkeit V bezeichnet) inDie Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung 35 Funktion zur zurückgelegten Wegstrecke E und zur automatischen Steuerung eines spurgebundenen Kurve 2 die Sollzeit T in Funktiun derselben zurück-Triebfahrzeuges in Abhängigkeit vom Weg mit einem gelegten Wegstrecke E darstellt,
wegabhängig weitertransportierten informations- Diese Kurven können vollständig ermittelt werden, träger für digital gespeicherte Daten, der einerseits indem an jedem Punkt, wo sie eine Veränderung erParameter für eine Sollgeschwindigkeit und anderer- 40 fahren, einerseits die Höhe und andererseits die Neiseits Parameter bezüglich einer Sollzeit enthält, mit gung eingetragen -.vird. Die Punkte E1... E9 der zuMitteln zum Lesen dieser Informationswert.: und zum rückgelegten Wegstrecke, wo sich solche Änderungen Umformen derselben in Sollwerte, die vergleichbar ergeben haben, müssen nicht unbedingt gleich weit mit gemessenen Istwerten für Geschwindigkeit und voneinander entfernt sein. In der Folge wird ange-Zeit sind, und mit Mitteln, um in Abhängigkeit von 45 nommen, daß für jeden der Punkte E1... Ea ledigden Abweichungen zwischen den Soll- und Istwertern Hch eine der beiden Kurven eine änderung erfährt, die Antriebs- und Bremsmittel des Triebfahrzeuges Dies stellt keinerlei praktische Einschränkungen da.% zu steuern. da eine zwischen zwei Punkten liegende Strecke Eine derartige Vorrichtung ist beispielsweise aus £m-Emi sehr klein gewählt werden kann, beispielsder schweizerischen Patentschrift 381 273 bekannt. 50 weise 10 m. Die dargestellte Vorrichtung weist einen Diejii bekannte Vorrichtung wird jedoch sehr aufwen- einzigen Infonnationsträger 3 auf, der gleichmäßig dig, 'wenn sie für eine Fahrstrecke verwendet werden und schrittweise in Richtung des Pfeiles 4 verschoben soll, die sich aus sehr vielen einzelnen Abschnitten werden kann. Diese Verschiebebewegung wird durch mit unterschiedlichen Fahrbedingungen zusammen- einen Fortschaltmechanismus 5 eingeleitet. Der Insetzt In diesem Fall ist es erforderlich, eine große 55 formationsträger besteht im vorliegenden Fall aus Anziihl verschiedener Fahrstreckenprogramme auf einer Lochkante. Die Vorrichtung weist einen Lese= einem Informationsträger zu speichern. kopf mit zwölf Tastern 6 bis 17 auf, die je mit einer Dur Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Sour des Informationsträgers 3 zusammenwirken. Der Vorrichtung zur automatischen Steuerung eines spur- Taster 6 zeigt an, welche der beiden Funktionen V gebundenen Triebfahrzeuges der eingangs genannten 60 oder T verändert werden muß, während der Taster 7 Art zu schaffen, bei der möglichst viele verschiedene seinerseits angibt, ob die Höhe von V beziehungs-Fahistreckenprogramme auf dem gleichen lnforma- weise von T oder die Neigung
tionsträger (beispielsweise auf dem gleichen Band) AV ATgespeichert weiden können, ohne daß der apparative — bzw.Aufwand gegenüber bekannten Vorrichtungen ver- 65 dE ' dEgiößert werden muß. Daraus ergibt sich, daß mög- verändert werden muß. Die Taster 8 bis 11 zeigenliehst viele Soll Wertinformationen eingespart werden den Wert des neu ermittelten Parameters an. Da die
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH618769A CH492580A (fr) | 1969-04-23 | 1969-04-23 | Dispositif de commande automatique de la marche d'un véhicule automoteur |
| CH618769 | 1969-04-23 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2014160A1 DE2014160A1 (de) | 1970-10-29 |
| DE2014160B2 DE2014160B2 (de) | 1972-08-31 |
| DE2014160C true DE2014160C (de) | 1973-03-15 |
Family
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