DE2017171C3 - Anordnung zur Überwachung der Bremskreisanlage eines Fahrzeuges, insbesondere eines Kraftfahrzeuges - Google Patents

Anordnung zur Überwachung der Bremskreisanlage eines Fahrzeuges, insbesondere eines Kraftfahrzeuges

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DE2017171C3
DE2017171C3 DE19702017171 DE2017171A DE2017171C3 DE 2017171 C3 DE2017171 C3 DE 2017171C3 DE 19702017171 DE19702017171 DE 19702017171 DE 2017171 A DE2017171 A DE 2017171A DE 2017171 C3 DE2017171 C3 DE 2017171C3
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Herbert 7120 Bietigheim Erdelitsch
Wolf 7142 Marbach Seitter
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Description

Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur Überwachung der Bremskreisanlage eines Fahrzeuges, insbesondere eines Kraftfahrzeuges, mit einer einen Blinkgeber enthaltenden Blinklichtanlage, bei welcher Anordnung eine Bremskreis-Kontrollampe mit ihrem einen Anschluß über einen Kontakt des Zündschalter*, an das eine Potential und mit ihrem anderen Anschluß über einen von der Handbremse betätigbaren, bei angezogener Handbremse geschlossenen Schalter an das andere Potential der Speisespannungsquclle angeschlossen ist und dem mit dem Handbrems-Schalter verbundenen Anschluß der Bremskreis-Kontrollampe das andere Potential auch über als Arbeitskontakte ausgebildete und parallel zueinander geschaltete Überwachungskontakte der Bremskreisanlage zuführbar ist, wobei beim Ansprechen eines der Überwachungskontakte der Blinkgeber in Betrieb setzbar ist, wodurch die Bremskreis-Kontrollampe von dem Blinkgeber periodisch ein- und ausgeschaltet wird.
Bei bekannten Bremskreis-Überwachungsanordnungen leuchtet die Bremskontrollampe bei Inbetriebnahme des Kraftfahrzeuges dann auf, wenn die Handbremse angezogen ist. Sie erlischt beim Lösen der Handbremse. Es wird dort jedoch nicht überwacht, ob sich die Bremskreisanlage in ordnungsgemäßem Zustand befindet. So wird z. B. bei einer Zweikreisbremsanlage nicht angezeigt, ob die beiden Bremsflüssigkeitsbehälter ausreichende Mengen von Flüssigkeit enthalten bzw. ob von dem Hauptbremszylinder die beiden Bremskreise mit gleichem Druck beaufschlagt werden.
Es ist für sich bekannt (USA.-Patent.schrilt 3 369 090'!. in einer Zweikreisbremsanlage einen druckbetätigbarcn Schalter vorzusehen. Dieser Schalter ist von einem Schalter betätigbar, dessen beide Stirnseiten jeweils vom Druck eines Bremskreises be aufschlagt werden. Fällt der Druck in einem der Bremskreise im Vergleich zu dem im anderen Brems kreis ab, so bewegt sich der Kolben aus seiner normalen Mittelstellung und schließt hierbei den im Stromkreis einer Anzeigelampe liegenden Schalter.
Ferner ist es auch für sich bekannt (USA.-Patentschrift 3 436 727), der Flüssigkeitsstand in einem Bremsflüssigkeitsbehälter mittels eines Schalters /u überwachen, der bei einem unzulässigen Flü^sigkcitsverlust schließt und damit einen Blinkgeber in Tätigkeit setzt, der eine Anzeigelampe periodisch ein- und ausschaltet.
Schließlich ist eine Blinkgebereinrichtung mit einer Überwachungseinrichtung für die Fahrtrichtungsanzeigeleuchten von Kraftfahrzeugen bekannt (deutsche Auslegeschrift 1 224 170). die eine mit Transistoren bestückte, astabile Mulnvibratorschaltung und ein den Blinkleuchtenstromkreis steuerndes Relais enthält.
\ufgabe der Erfindung ist es, eine überwachungsanordnung für die Bremskreisanlage eines Kraftfahrzeuges so auszubilden, daß die Überwachungsu eane fur d<e Bremskreisanlagc mit in die Blinklichtanlage und die Handbrems-KontrolKorrichtung cinbc/ogen ist und daß ferner die Bremskontrollampe, je nachdem, ob nur der Betriebszustand der Handbremse angezeigt werden soll oder aber tin Fehler in der Bremskreisanlage vorliegt, ein unterschiedliches Anzeipesignal gibt.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist bereits eine Anordnung der eingangs angegebenen Art vorgeschlagen worden (deutsche Offenlegungsschrift 2 015 6S6), bei der der Bremskreis-Kontrollampe das positive Potential über den Zündschalter und das negative Potential über einen weiteren Stromkreis zuführbar ist, der über die Kollektor-Emitterstrecke sowie über die Arbeitskontakte verläuft. .
Demgegenüber wird die obige Aufgabe erfindungs-, gemäß dadurch gelöst, daß der Bremskreis-Kontrollampe über den Kontakt des Zündschalters das negative und über den Handbrems-Schalter das positive Potential der Spannungsquelle zuführbar ist und daß
der mit dem Handbrems-Sclialter verbundene Anschluß der Bremskreis-Kontrollampe über die Überwachungskontakte direkt mit dem Blinkausgang des Blinkgebers verbunden ist.
Tritt ein Fehler in der Bremskreisanlage auf, dann wird über die Bremskreis-Kontrollampe der Blinkgeber der Blinklichtanlage in Betrieb gesetzt, wodurch ein deutlich v.'ahrnehmbares Flackersignal erhalten wird. Die direkte Kopplung des Bremskreis-überwachungsstromkreises mit dem Blinkgeber ist durch die Wahl der Potentiale im Stromkreis der Bremskontrollampe ermöglicht.
Als Überwachungskontakte können die Flüssigkeitskontrollschalter in den Br .msflüssigkeitsbehäitern sowie ein auf den Druck in den Breinskreisen ansprechender Druckschalter verwendet werden.
Nach einer Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Überwachungsanordnung ist vorgesehen, daß als Blinkgeber ein elektronischer, um.ihiler Multiv ;nrator verwende1, ist, der über einen Kontakt seine:. AusgangsschaUmittels den Blinkstromkrei> über ein Blinkkontrollrelais, durchschallet, und daß dieses Blinkkontrollrelais bei einer Belastung durch die Bremskreis-Kontrollampe nicht anspricht. Beide Stromkreise können dann unabhängig voneinander oder auch gleichzeitig ohne gegenseitige Beeinflussung oder Beeinträchtigung betrieben werden.
Nach einer weiteren Ausgestaltung in Cs möglich, daß der Blinkgeber der Blinklichtanlage über einen getrennten Warnlichtsehalter zusätzlich ajoi noch als Blinkgeber für die Warnblinkanlage schaltbar ist. Selbst bei dieser Mehrfachausnutzung des B'.inkgebers der Blinklichtanlage ist keine Beeinflussung oder Beeinträchtigung der Bremskreis-Überwachungsanordnung möglich.
Für die in den Unteransprüchen beschriebenen Weiterbi' hingen der erfindungsgemäßen Überwachungsanordnung wird nur Schutz im Rahmen echter Unteransprüche beansprucht.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird an Hand der Zeichnung näher erläutert. Die Zeichnung zeigt den Stromlaufplan einer erfindungsgemäß ausgebildeten Bremskreis-übcrwachungsanordnung.
Die Sinken Blinklampen BLl sind an dem Ausgang L und die rechten Blinklampen BLr des Kraftfahrzeuges an den Ausgang R ties Fahrtrichtungsschalters FRS angeschaltet. Der Eingang 49 ο des Fahrtrichturgsschalters FRS ist mit dem Blinkausgang 49 α des Blinkgebers BG und mit der Anschlußklemme 49 α des Warnlichtschalters WLS mit der eingebauten Warnlicht-Kontrollampe WKL verbunden. Der astabilc. elektronische Multivibrator steuert in bekannter Weise ein Schaltmittel 5. das über seinen Kontakt s die Speisespannung — am Eingang 49 periodisch über das Blinkkontrollrelais K zum Blinkausgang 49 a durchschaltet. Dieses BlinkkontroUrelais K spricht an, wenn beide Blinklampea in dem über den Fahrtrichtungsschalter FRS geschlossenen Blinkstromkreis in Ordnung sind und aufleuchten. Der Kontakt k des Blinkkontrollrelais K schaltet die am Ausgang KBL des Blinkgebers BG angeschaltete Blinkkontrollampe KL an den Blinkausgang 49« an, so daß diese periouisch mitgesteuert wird.
Über den Warnlichtschalter WLS werden alle Blinklampen BiL/ und BLr an den Ausgang 49 a des Blinkgebers BG geschaltet. Gleichzeitig wird auch die Warnlicht-Kontrollampe WKL angeschaltet Die Speisespannung am Eingang 49 des Blinkgebers BG wird von dem zündschalterabhängigen Anschluß 15 auf den zündschalterunabhängigen Anschluß 30 umgeschaltet, so daß die Warnblinkanlage auch bei abgestelltem Kraftfahrzeug in Betrieb genommen vverden kann.
Die Bremskreis-Überwachungsanordnung enthält eine Bremskreis-Kontrollampe BKL, die beim Einschalten des Zündschalters über den Kontakt ZS einseitig mit dem negativen Potential der Speiscspannungsquelle verbunden ist. Der andere Anschluß der Bremskreis-Kontrollampe BKL führt über einen Arbeitskontakt HBK der Handbremse auf das positive Potential der SpetsespannungsqueUe. 1st. die Handbremse angezogen, dann ist d:'ser Kontakt HBk ge-
i„ schlossen, und die ÜremskieVKontrollampe BKl. leuchtet dauernd auf.
1st die Handbremse gelöst und der Zündschalter eingeschaltet, dann wird die Brerii.;kreis-Kontrc.lampe BKL abgeschaltet. Das negative Potential der Speisespannungsquelle bleibt jedoch an einem Anschluß der Bremskreis-Kontrollampe BKL angeschaltet. Beim Öffnen des Kontaktes HBK wild ein zweiter überwachungsstromkuis freigegeben. Der mit dem Kontakt HBK der Handbremse verbundene ,Anschluß der Bremskreis-Kontrollampe BKL ist über die parallelgeschalteten Arbeitskontakte h'S 1, FS 2 und DSU direkt mit dem Blinkausgang 49« des Blinkgebers BG der Blinklichtanlage verbunden. Diese Kontakte überwachen die Bremskreisanlage:
sie werden von den Flüssigkeitskontrollschaltern der Bremsflüssigkeitsbehälter und vom Druckschalter im Hauptbremskreis gesteuert. Sie sind geschlossen, wenn die Flüssigkeit in einem Bremsflüssigkeitsbehälter unter ein vorgegebenes Niveau abgesunken ist oder wenn in den Bremskreisen unterschiedlicher Druck herrscht und eine vorgegebene Druckdifferenz überschritten wird. In all diesen Fallen ist die einwandfreie Arbeitsweise der Bremsanlage nicht mehr gewährleistet, und es muß ein Fehlersignal abgeleitet werden.
1st einer dieser Überwachungskontakte FS 1. /S 2 oder DSU geschlossen, dann wird die Bremskreis-Kontrollampe BKL an den Blinkausgang 49 a des Elinkgebers BG angeschaltet. Das dabei angelegte Minuspotential setzt den Multivibrator in Betrieb. Das AusgangsschaltmittelS des Multivibrators wird dabei periodisch ein- und ausgeschaltet. Der Kontakt 5 schaltet das Pluspotential am Eingang 49 übe; das Blinkkontrollrelais K durch. Die Bremskreis-Kontrollampe BKL wird periodisch ein- und ausgeschaltet. LJas abgegebene Flackersignal zeigt eine Stöiung der Bremskreisanlage an. Der von der Breniskreis-Kontrollampe BKL aufgenommene Strom reicht zum Ansprechen des BlinkkontrollrelaisK nicht aus. Der Bremskreis-Überwachungsstromkreis kann daher die Wirkungsweise der Blinklichtanlage nicht beeinflussen, er wird jedoch vom Blinkgeber BG der Blinklichtanlage gesteuert.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Anordnung zur Überwachung der Bremskreisanlage eines Fahrzeuges, insbesondere eines Kraftfahrzeuges, mit einer einen Blinkgeber enthaltenden Blinklichtanlage, bei welcher Anordnung eine Bremskreis-Kontrollampe mit ihrem einen Anschluß über einen Kontakt des Zündschalter an das eine Potential und mit ihrem anderen Anschluß über einen von der Handbremse betätigbaren, bei angezogener Handbremse geschlossenen Schalter an das andere Potential der Speisespannungsquelle angeschlossen ist und dem mit dem Handbrems-Schalter verbundenen Anschluß der Bremskreis-Kontrollampe das andere Potential auch über als Arbeitskontakte aus-cbi! dete und parallel zueinander geschaltete Überwachiingskontakte der Bremskreisanluye /ul'iihrbar ist. wobei οι im Ansprechen eines der Überwachun«skontakte der Blinkgeber in Betrieb setzbar ist. wodurch die Bremskreis-Kontrollampe vuu dem Blinkgeber periodisch ein- und ausgeschaltet \\ ird. dadurch gekennzeichnet, daß der Bremskreis-Kontrollampe (BKl.) über den Kontak (/.S) des Zündsclukers das negative und über de» Handbrems-Schalter (HBK) das positive Potential der Spamiungsquellc zuführbar ist und daß der mit dom Handbrems-Schalter (HRK) verbundene Vivhluß der Bremskreis-Kontrol- !ampe (RKL) über die Überwachungskontakte (/■■'.VI. FS 2 and DSH) direkt mit dem"BlinkausiKing (49 </) des Blinkgebers (Of') verbunden ;si.
2. Überwachungsanordnung nach Aiispuich I. dadurch gekennzeichnet, daß die Obervvachungskontakic von Fiüssigkeitskontrollschaltern (FS 1 und F.S'2) in den Bremsflüssigkeitsbehältern sowie von einem auf den Druck in den Bremskrc; .-en ansprechenden Druckschalter (DSH) gebildet werden.
3. Überwachungsanordnung nach Anspruch i und 2. dadurch gekennzeichnet, daß als Blinkgeber (/if/) ein elektronischer, astabiler Multivibrator verwendet ist, der über einen Kontakt (?) seines Ausgangsschaltmittek (S) den Blinkstrumkreis (49-49 a) über ein Blinkkontrollrclais (A.') durchschaltet, und daß dieses Blinkkonlrollrelais (K) bei einer Belastung durch die Bremskreis-Kontrollampe (BKL) nicht anspricht.
4. Ü'ierwachungsanordnung nach Anspruch 1 bis 3. dadurch gekennzeichnet, daß der Blinkge ber (BG) der Blinklichtanlage über einen getrennten Warnlichtschalter (WLS) zusätzlich auch noch als Blinkgeber für die Warnblinkanlage schaltbar ist.
55
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