DE2017652A1 - Wickelbildungsvorrichtung und Traversiereinrichtung hierfür - Google Patents
Wickelbildungsvorrichtung und Traversiereinrichtung hierfürInfo
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01H—SPINNING OR TWISTING
- D01H1/00—Spinning or twisting machines in which the product is wound-up continuously
- D01H1/14—Details
- D01H1/36—Package-shaping arrangements, e.g. building motions, e.g. control for the traversing stroke of ring rails; Stopping ring rails in a predetermined position
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Description
Hierfür
Die Erfindung bezieht sich auf eine Traversiereinrichtung in einer Wickelbildungsvorrichtung, und insbesondere auf eine Traversiereinriohtung in einer Wickelr
bildungsvorrichtung, bei welcher bzw. durch welche die
Art der Garntraversierbewegungen im Traversiermechanismus der Wickelbildungsvorrichtung durch die relative Bewegung
eines Schablonenteiles und eines lichtelektrischen Systems, die mit dem Traversiermechanismus verriegelt oder verbunden
sind, gesteuert wird, und bei der die Art der Garntraversierbewegungen und demgemäß der Aufbau eines Wickels auf eine
gewünschte Gestalt genau gesteuert ist.
Es ist beim Wickeln von Garn mit einer Textilmaschine, mit der Garn oder Pasern gewickelt werden, beispielsweise
Spinnmaschinen, FlügeIspinnrahmen, Zwirnmaschinen und
Strickmaschinen, bekannt, dafi durch sich änderende Travereierstellung und sich ändernde Traversierlänge in der
Traversiereinrichtung im Verlauf der Bildung des Wickels
verschiedene Arten aufgewickelter Packungen bzw» fertig gewickelter Wickel erzeugt werden. Als eine Travereier-
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einrichtung zum Steuern der Traversierbewegung ist eine Einrichtung bekannt, bei der ein Paar von Steuerplatten,
die mit einem Kolben verbunden sind, der einer Traversierstange aufwärts und abwärts verlaufende Bewegungen
erteilt, und ein Paar von Steuerplatten miteinander in Eingriff treten, um die Traversierstellung und/oder die
Traversierlänge zu ändern, wobei das letztere Paar von Platten seine Stellung in Übereinstimmung mit dem Fortschreiten der Traversierbewegungen zwischen dem Paar
von Steuerplatten änderte.
Jedoch wird bei einer solchen Traversiereinrichtung die Art der Traverslerung mechanisch gesteuert, so daß
natürlich eine Begrenzung hinsichtlich möglicher Traversierungen'gegeben ist, und es entsteht der Nachteil, daß
die Ausführung, allgemein aufwendig und kompliziert ist.
Weiterhin ist es erwünscht, zum Ändern der Gestalt des gebildeten Wickels in Übereinstimmung mit den Typen oder
Arten, mit der Größe oder Menge gewickelten Garnes und seinen Verwendungen in der gleichen Wickelbildungsvorrichtung,
die Art der Traversierung in der Traversiereinrichtung zu ändern. Bei den bekannten Traversiereinrichtungen sind
Arbeitsvorgänge für Änderung sehr schwierig und umständlich und für das Ändern der Traversierung müssen viele
Teile ausgetauscht werden.
Weiterhin ist es bei der Bildung von Wickeln oftmals erwünscht, dafl an der gleichen Spule oder an einer Mehrzahl
von Spulen auf der gleichen Spindel verschiedene Arten von Traversiervorgängen im Abstand voneinander ausgeführt werden,
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um eine Mehrzahl von Wickelteilen oder Abschnitten im
Abstand voneinander zu bilden. ·
Beispielsweise ist es beim Verarbeiten und Wickeln von Garn mit Streck-Zwirn-Einrichtungen, Ringzwirneinrichtungen
usw. wesentlich, daß anfänglich gewickelte Garne, die hinsichtlich der Anzahl von Drehungen und
hinsichtlich anderer Eigenschaften zum Zeitpunkt des Aufwickeins oder des Beginnens des bzw. der Bildung
des Wickels nicht einwandfrei sind, von dem Wickelabschnitt
fUr das normale Garn entfernt oder getrennt gewickelt werden.
Aus diesem Grunde sind bisher solche vorläufigen Windungen auf eine Abfallspule oder einen Vorwickelabschnitt
einer Spule gewickelt worden über Läufer, die
an dem Traversierring so angeordnet sind, daß sie sich
tiefer als der Wickelabschnitt für das normale Garn befinden, und, nachdem das Garn normal und gleichmäßig
wird, wird der Traversierring von Hand oder automatisch
zu dem Wickelabschnitt für normales Garn der Spule aufwärts geschoben, um zu veranlassen, daß die normale
Wickelbildung stattfindet.
Jedoch ist es bei bekannten Ausführungen schwierig,
Traversierbewegunjjen de ro vorlauf igen Windungen auszuführen
und das Fadenabschlagen am Wickelabschnitt für die vorhergehenden oder vorläufigen Windungen zu verhindern.
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Zweck der Erfindung ist es, eine Traversiereinrichtung in einer Wickelbildungsvorrichtung zu schaffen, mit der
die Art der Traversierung durch die relative Bewegung eines Musterteiles oder Schablonenteiles und eines lichtelektrischen
Systems gesteuert wird, die mit dem TraversiermeehanIsmus
geregelt oder verbunden sind, so daß die Art der Traversierung, "d; h. die Gestalt des gebildeten Wickels,
bequem und wahlweise gebildet wird.
Ein anderer Zweck der Erfindung besteht darin, eine Traversiereinrichtung zu schaffen, bei der die Art der
Traversierung lediglich durch Änderung der Schablonenplatten bequem geändert werden kann.
Ein anderer Zweck der Erfindung besteht weiterhin darin,
eine Traversiereinrichtung zu schaffen, mit der es möglich
ist, eine Mehrzahl von Traversiervorgängen auszuführen und eine Mehrzahl von Wickelabschnitten, die frei von Fadenabschlag
sind, im Abstand voneinander zu bilden.
Ein weiterer Zweck der Erfindung besteht darin, eine Wickelblldungsvorrichtung zu schaffen, bei der die Anzahl
der Umdrehungen einer Spindel zu Beginn des Wickeins beschleunigt oder erhöht und am Ende des Wickels verzögert
oder erniedrigt wird, und zwar relativ zu der Art der Traversierung.
Die Erfindung betrifft eine Traversiereinrichtung in einer Wickelbildungsvorrichtung mit einem zylindrischen
Mechanismus, der mit einem Kolben versehen ist, der druckmittelbetätigt hin- und hergehende Bewegungen ausführen
kann, einem Traversiermechanismus, der von den hin- und
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hergehenden Bewegungen des Kolbens betätigt wird, einem
Umschaltventil zum Ändern der Laufrichtung des dem zylindrischen Mechanismus zugeführten Arbeitsmittels, einer
lichtelektrischen Einrichtung, die eine Lichtquelle und einen lichtaufnehmenden Mechanismus umfaßt, einen
Musterteil oder Schablonenteil, der die Traversierlänge bestimmt und der geeignet ist oder dazu angepaßt ist, die
Lichtpfade des bzw. der lichtelektrischen Einrichtung zu durchqueren, einen Schwingmechanismus, um zu ermöglichen,
daß der Schablonenteil oder die lichtelektrische Einrichtung hin- und hergehende Bewegungen ausführen, und zwar mit dem
Kolben verriegelt oder verbunden, und mit einem Antriebsmechanismus, um dem Schablonenteil hin- und hergehende
Bewegungen zu erteilen, der mit dem Schwingmechanismus verbunden und in einer Richtung bewegbar ist, in der er
die hin- und hergehende Bewegung des Kolbens im rechten
Winkel schneidet, oder der mit der photoelektrischen Einrichtung verbunden ist, so daß das Umschaltventil durch
ein Signal getätigt wird, dessen Eraeugung an der Kante
des Schablonenteils in der lichtelektrischen Einrichtung durch dieRelativbewegung,zwischen dem Schablonenteil und
der lichtelektrischen Einreiohtung veranlaßt wird.
Eine AusfUhrungsform der Erfindung wird nachstehend
anhand der Zeichnung beispielsweise beschrieben.
Fig. 1 ist ein vereinfachtes Diagramm zur Erläuterung
der Traversiereinrichtung gemäß der Erfindung. ,
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Pig. 2 1st eine Seitenansicht, in der die Beziehung
zwischen einer schwingenden mit Keilnuten versehenen Welle 1J5 und einer Schnecke 22 gemäS Pig. I wiedergegeben ist,
wobei die Ansicht teilweise im Schnitt gehalten 1st.
Pig. JA bis 6a sind Draufsichten verschiedener Gestalten
von Schablonenplatten oder Musterplatten.
Pig. jJB bis 6b sind Diagramme, in denen die Art der
Traversierung dargestellt ist, die bei Verwendung von Musterplatten gemäß den Gestalten nach den Figuren 3A bis
6a erhalten sind. Auf der Abszisse ist die Zeit und auf der Ordinate die Traversierlänge aufgetragen.
Pig. JC bis 6C zeigen das Aufbauen von Wickeln, die*
mit den Traversierarten gemäS Figuren JB bis OB gebildet
sind.
Fig. 7 ist ein vereinfachtes schematisches Diagramm
zum Erläutern einer anderen Äusführungsform der Traversiereinrichtung
gemäß der Erfindung.
Fig. 8 ist ein Diagramm, anhand dessen die Art der
Traversierung erläutert wird, di® unter Verwendung der
Traversiereinrlohtung geraäS Figur 7 erhalten 1st.
Fig. 9 ist eine Querschalttsansloht, in der Gestalten
von Wickeln wiedergegeben sind* die durch die Traversierarten
gemäfl Figur 8 gebildet*sind.
Fig. 10 ist ein verainfaeht® Diagramm zum Erläutern
einer anderen Wiokelblldungsbeiüegung oder _Wi®k®lbildungsvorrichtung
gemäß der Erfindung*
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Gemäss Fig. 1 wird die aus der Leitung 1 zugeführte
Druckflüssigkeit entweder durch die Leitung 3 oder durch die Leitung 4 durch die Betätigung eines elektromagnetischen Ventiles 2 geführt und selektiv in beide
Seiten des Kolbens 6 des Zylinders 5 geleitet. Wenn das Solenoid A des elektromagnetischen Ventiles 2 erregt
wird, wird die aus der Leitung 1 zugeleitete Druckflüssigkeit in die linke Seite des Zylinders 5 über die
Leitung 4 zur Bewegung des Kolbens 6 nach rechts geführt,
während, wenn das Solenoid B des elektromagnetischen Ventiles 2 erregt wird, die aus der Leitung 1 zu-*
geführte Druckflüssigkeit in die rechte Seite des Zylinders
5 über die Leitung 3 zur Bewegung des Kolbens 6
nach links geführt wird. Die im Zylinder 5 in der Kolbenhin-
und -herbewegungsrichtung vorliegende Flüssig-*
keit wird in den Lagertankj V über die Rohre 3 und 4
und das elektromagnetische Ventil 2 abgelassen.
Mit dem Kolben 6 ist eine Kolbenstange 8 verbunden
und mit der Kolbenstange 8 ist der Traversierbügel 7
über eine Verbindung verbunden. Die Hin- und Herbewegungen
des ,Kolbens 6 werden auf den Traversierbügel. 7
übertragen. Der Traversierbügel 7 erteilt der Riemenscheibe 8' hin- und hergehende Drehbewegungen, die Auf-
und Abwärtsbewegungen einer Ringschiene 7' ergeben, welche
mit einem Riemen 8" von der Riemenscheibe 8"' angehängt ist, welche konzentrisch zur Riemenscheibe 81
angebracht ist. An der Ringschiene 7' sind Ringe befestigt. Das Garn wird auf der Spule 33 über den am Ring
befestigten Laufer 42 aufgewickelt, wobei die Traversierbewegungen
entsprechend derjenigen der Ringschiene 7' erfolgen, d. h. entsprechend der Kolbenstange.
ttfIAt/
Eine Kombination des mit einem Kolben 6, der zur Hin- und Herbewegung durch den Flüssigkeitsdruck ausgestattet
ist, versehenen Zylindermechanismus 5, dem durch die Hin- und Herbewegungen des Kolbens 6 betätigten Traversiermechanismus
5 und der abwechselnden Änderung der Richtung des Flüssigkeitszufuhr zu dem Zylindermechanismus
5ν ist für Traversiervorrichtungen bekannt.
Gemass der Erfindung ist ein photoelektrisches System,
das aus einer Lichtquelle und einem Lichtaufnahme-Mechanismus und einer Musterschablone zur Bestimmung
der Traversierstellung und der Traversierlange besteht,
in derartiger relativer Stellung angebracht, dass die Lichtwege in dem photoelektrischen System mit der Musterschablone
geschnitten werden und dass entweder die Musterschablone oder das photοelektrische System Hin-
und Herbewegungen unter Verbindung mit dem Kolben und Linearbewegungen im rechten Winkel zu der Kolbenlaufrichtung
macht. Zu diesem Zweck ist, um den Hin- und Herbewegungen machenden Mechanismus zu oszillieren, der
mit dem Kolben verbunden oder verriegelt ist, eine Musterschablone oder ein photoelektrisches System in
einer Richtung, die die Kolbenlaufrichtung im rechten Winkel schneidet, und ein Antriebsmechanismus.zur Erzielung
von Hin- und Herbewegungen der Musterschablone oder des photoelektrischen Systems angebracht.
Die Musterschablone besteht vorzugsweise aus einem
Musterhalter Und einer oder mehreren daran befestigten
Musterplatten. Durch Änderung der Musterplatte kann man leicht die Art der !reversierung ändern.
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Gemäss Fig. 1 besteht der Oszilliermechanismus und der Antriebsmechanismus aus zwei Wellen 12 und 13, die
am Rahmen 11 der Maschine befestigt sind, einem Bügel 10 zur Halterung der Musterschablone, der gleitbar an
den Wellen 12 und 13 befestigt ist, einer gleitbar auf
der Welle 13 befestigten Schnecke und drehbar auf ihr
entsprechend ihrer Drehung befestigt einer Schneckenwelle 16, die drehbar an dem Musterschablonebügel 10
befestigt ist, einem Schneckenrad 21, das mit der Schnecke 22 in Eingriff steht und an der Spitze der
Schneckenwelle 16 angebracht ist und den Musterschablonen 17 und 18, die auf- und abwärts beweglich entsprechend
der Drehung der Schneckenwelle 16 durch den Eingriff in die Schneckenwelle 16 angebracht sind.
Entsprechend der Fig. 1 ist an der Stange 9-» mit der Kolbenstange 8 verbunden ist, der Musterschablonenbügel
10 befestigt. Dieser Bügel ist gleitbar nach links und rechts durch Gleitlager 14 und 15 mit den
Wellen 12 und 13, die am Rahmen 11 der Maschine befestigt
sind, gehalten. An dem Bügel 10 ist die Schneckenwelle 16 im rechten Winkel hierzu befestigt. Die Musterhalterung
1? mit dem Schneckeneingriff in die Schneckenwelle 16 kann Aufwärts- und Abwärtsbewegungen entlang
der Schneckenwelle 16 aufführen, rotiert jedoch nicht
um diese. An der, Musterhalterung 17 ist die Musterplatte
18 von beliebiger Form fixiert. Das photoelektrische System, das aus einer Lichtquelle und einem Lichtaufnahmemechanismus
20 besteht., wobei die Musterplatte 18 dazwischen
liegt, ist in einer Richtung senkrecht zur Fläche der Musterplatte 18 angebracht. Die Lichtquelle
hinter der Platte ist nicht gezeigt. Der Lichtaufnahme-
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Mechanismus kann aus photoelektrischen Zellen, Photomultiplikatoren,
Phototransistoren und dgl. bestehen. Die Schneckenwelle 16 hat ein Schneckenrad 21 an ihrer
unteren Spitze befestigt und dreht sich, wenn eine Drehkraft durch die an der Welle 13 befestigte Schnecke
22 gegeben wird. Die Welle erhält die Drehkraft über eine Federnute (spline) und über die Länge der Welle
ist sie gleitbar zusammen mit dem Musterschablonenbügel
10 und arbeitet stets im Eingriff mit dem Schneckenrad 21. Es wird über einen Motor 23 durch Getrieberäder 24
und 25 rotiert.
Die Musterplatte 18 hat den Zweck, das. Licht von der Lichtquelle aus dem Eintritt in den Lichtaufnahme-Mechanismus
20 zu unterbrechen. Angenommen, der Kolben bewegt sich von links nach rechts, so wird die Musterplatte
18 von links nach rechts bewegt. Wenn die linke Kante der Musterplatte 18 eine, die Lichtquelle und die
photoelektrische Zelle 20 verbindende Linie erreicht, tritt das Licht in die photoelektrische Zelle 20 ein
und das Solenoid B wird erregt, so dass der Kolben 6 und die Musterplatte 18 von rechts nach links bewegt
wird. Während dieser Zeit ist die photoelektrische Zelle durch die Musterplatte 18 unterbrochen. Weiterhin angenommen,
dass sich die Musterplatte nach links bewegt. Wenn die rechte Kante 29 der Musterplatte 18 eine die
Lichtquelle und die photoelektrische Zelle verbindende Linie erreicht, erhält die Zelle wiederum Licht und das
Solenoid A wird erregt, so dass der Kolben 6 und die Musterplatte 18 sich von links nach rechts bewegen. Durch
die Wiederholung dieses Bewegungen ergeben sich die Traversierbewegungen des Traversierbügels 7·
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Andererseits wird der Musterhalter 17 und die Musterplatte
18 zur senkrechten Bewegung gegenüber der Oszillierrichtung des Bügels unabhängig von den vorstehend abgehandelten Traversierbewegungen mit der Schnekkenwelle
16 gebracht, die mit dem Motor 23 über Zahnräder 24- und 25, Antriebswelle 13, Schnecke 22 und'Schnekkenrad
21 rotiert wird. Deshalb variiert die Traversierlänge
und Traversierstellung mit den Konturen der. Kanten
28 und 29 der Musterplatte 18.
Wenn die Spule gefüllt ist, wird die Antriebswelle
13 in hoher Geschwindigkeit umgekehrt durch einen "bekannten
Umkehrmechanismus gedreht. Die Schneckenwelle 16 wird
dadurch umgekehrt gedreht und die Musterplatte 18 und die
Musterhalterung 17 kehren zu dem Traversierausgangspunkt
zurück.
Gemäss der Erfindung wird ein elektrischer Stromkreis, "beispielsweise derjenige des elektromagnetischen
Ventiles 2 durch das photoelektrische System betätigt,
wie für die Fachleute bekannt.
Es können Musterplatten 18 aus jedem Material, beispielsweise
durchsichtige, synthetische Harzplatten, Metallplatten, Papier und dgl., verwendet werden.
Weiterhin werden bei der vorstehend beschriebenen
Ausführungsform die in einer praktisch senkrechten Richtung
zu den Bewegungen der Musterplatte 18 ausgeführten Bewegungen zusammen mit den Traversierbewegungen ausgeführt über die Musterplatte 18. Jedoch kann auch die
Musterplatte feststehend sein und die photoelektrische
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Zelle 20 kann bewegt werden und weiterhin eine, die im
Betrieb zusammen mit den Traversierbewegungen ist, kann.
nicht die rasterplatte 18 sein, sondern eine photoelektrische Zelle 20. Allgemein können die relativen Bewegungen
zwischen der Musterplatte 18 und der photοelektrischen
Zelle 20 erfolgen..
Durch die erfindungsgemässe Vorrichtung kann die Art
der Traversierung beim Traversiermechanismus genau entsprechend
den Formen der Kanten der Musterplatte und dem Abstand zwischen beiden Kanten gesteuert werden. Weiterhin
ist durch geeignete Wahl der Musterplatte in Grosse und Form die Traversierung in jeder Art möglich und es
ist der Aufbau einer Wicklung in jeder- Form erhältlich. Weiterhin kann man durch ein äusserst einfaches Vorgehen,
beispielsweise Ersatz einer Musterplatte oder Änderung der Geschwindigkeiten der relativen Bewegungen zwischen
der Musterplatte und der photoelektrischen Zelle, leicht die Art der Traversierung ändern.
Die an der Musterhalterung 17 befestigten Musterplatten
18 können verschiedene Formen haben, wie sie in den Fig. JA bis 6A gezeigt sind. Durch Anwendung der Musterplatten
nach den Fig. 3A, 4A und 6A werden die in den
Fig. JB, 4-B und 6B erhaltenen Traversierarten und die
Wicklungen 34- mit den in den Fig. 30, 4-0 und 60 gezeigten
Formen erhalten. Weiterhin wird durch Anwendung der Musterplatte 18 gemäss Fig. 5A und mittels der Iriebwelle
13, wenn sie umgekehrt in spezifischen Intervallen
gedreht werden, die in Fig. 5B gezeigte Traversierart
und der Aufbau der Wicklung gemäss Fig. 50 erhalten.
In diesem Fall kann die umgekehrte Drehung der Trieb-
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welle 13 durch Anbringung von zwei photoelektrischen Systemen und vorzugsweise Begrenzungsschaltern zur Bestimmung
des Ortes der Hin- und Herbewegungen am Oberteil
und Bodenteil der Musterschablone "bewirkt werden, -so
dass der am Motor 23 befestigte Umkehrdreh-Meehanismus
durch die Signale von den photoelektrischen Systemen oder den Begrenzungsschaltern betätigt wird.
Nach einer Ausführungsform der Erfindung kann die
Musterhalterung eine Mehrzahl von Musterplatten tragen,
die im Abschnitt zueinander angebracht sind.
Gemäss Fig. 7 ist eine Mehrzahl von Musterplatten
18 und 19 an der Musterhalterung 17 im Abstand voneinander
angesetzt. In diesem Schema sind die gleichen Bezugsziffern für die gleichen Elemente wie in Fig. 1
angewandt, um eine Überlappung zu vermeiden.
Die Hauptmusterplatte 18 zur Bestimmung des Aufbaus von normalem Garn auf der Spule und die Untermusterplatte
19 zur Bestimmung des Aufbaus der Abfallgarnes sind an der Musterhalterung 17 befestigt. Die photoelektrische
Zelle 20 ist so angebracht, dass das Licht entweder mit der Hauptmusterplatte 18 oder der Untermusterplatte
19 unterbrochen wird.
Die Hauptmusterplatte 18 und die Untermusterplatte
19 dienen zum Zweck des Abschneiden des Lichtes von der
Lichtquelle (nicht gezeigt) aus dem Eintritt in die photoelektrische Zelle 20.
Wenn nun, wie in Fig. 9 ersichtlich, beim Anspin-
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nen oder beim Beginn des Wickeins das anfänglich nicht
einheitlich aufgewickelte Garn 31 auf einen Nichtstandardgarn-Wickelteil,
beispielsweise eine Abfallsspule ', 52, gewickelt wird, wird der Kolben 6 nach rechts be- j
wegt und die Ringschiene 7' mit den daran befestigten '■■
Ringen wird zu der Stellung der Abfallsspule 32 gesenkt. j Der Musterschablonenbügel 10 wird dadurch nach rechts . ;
bewegt und das Licht aus der photoelektrischen Zelle 20 | durch die Untermusterplatte 19 abgeschnitten. Wenn der !
Kolben 6 und die Untermusterplatte 19 sich von links nach rechts bewegen und die linke Kante hiervon die
Linien zwischen Lichtquelle und photοelektrischer Zelle
20 erreicht, tritt Licht in die photoelektrische Zelle ein, so dass das Solenoid B erregt wird, sich der KoI- '
ben von rechts nach links bewegt und die Untermusterplatte sich von rechts nach links bewegt. Während dieser
Zeit ist das Licht von der photoelektrischen Zelle 20 abgeschnitten. Wenn sich die Platte 19 nach links bewegt
und die rechte Kante 27 der Untermusterplatte 19 die zwischen der Lichtquelle und der photoelektrischen
Zelle 20 ausgebildete Linie erreicht, erhält die Zelle wiederum Licht und erregt das Solenoid A. In gleicher
Weise bewegt sich die Untermusterplatte 19 von links nach rechts zusammen mit dem Kolben 6. Durch die Wiederholung
dieser Bewegungen kann die Ringschiene 7' Traversierbewegungen von kleiner Traversierlange in der
Stellung der Abfallspule 32 machen, wie aus Fig. 8A ersichtlich.
Dadurch werden die Anfangswicklungen auf der Abfallsspule 32 in guter Ordnung aufgebaut und falls das
einheitliche Garn erscheint, wird die Erregung des Solenoids A auf einmal abgebrochen, indem ein optisches
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Signal gegeben wird. Infolgedessen bewegt sich., ganz' j
gleich ob die photoelektrische Zelle 20 Licht an der |
rechten Kante der Untermusterplatte 19 erhält, der KoI- f
ben 6 nach links und auch die Ringschiene 71 bewegt <'
sich zu dem Teil 34· der Spule 33 >
so dass das reguläre j Garn aufgewickelt wird, wie in Fig. 8 gezeigt. Gleich- |
zeitig bewegt sich der Musterschäblonenbügel 10 nach
links, wodurch sich die Unterbrechung des Lichtes zur
photoelektrischen Zelle 20 durch die Hauptmusterplatte ;
18 ergibt. In gleicher Weise wie bei der untermusterplatte 19 erhält an beiden Kanten 28 und 29 der Haupt- ;
musterplatte 18 die photoelektrische Zelle 20 Licht und die Solenoide A bzw. B werden erregt und der Kolben
macht hin- und hergehende Bewegungen, so dass die Ringschiene
7' Traversierbewegungen zum regelmässigen Aufbau
der Wicklung macht. D·. h., gemäss Fig. 8 werden die Tra—
versierbewegungen von A^ in diejenigen von B. geändert.
Wenn sie sich von A- nach B,- bewegen, wird eine gegebene
Lange des Übertragungsansatzes auf den Raum 1, der zwischen dem unteren Ende der regulären Garnwickelspule 34-
und dem oberen Ende.der Abfallsspule 32 vorhanden ist,
aufgewickelt, wie aus Pig. 9 ersichtlich,
Andererseits macht wie die Untermusterplatte 19
auch die Hauptmusterplatte 18 Auf- und Abwärtsbewegungen unabhängig von den Traversierbewegungen über die
Schneckenwelle 16, die durch den Motor 23 über die Zahnräder
25 und 24, Antriebswelle 13? Schnecke 22 und
Schneckenwelle 21 drehbar ist. Deshalb variiert die Traversierlänge
entsprechend den Formen der Kanten 28 und
29 der Hauptmusterplatte 1B.
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Wenn der Aufbau des Garnes fertig ist und eine
Spüle gefüllt ist, erhält die Erregung des Solenoids B
■ einen Anhaltpunkt. In diesem lall bewegt sich der Kolben
6 nach rechts, da die photoelektrische Zelle Licht an der linken Kante 28 der Hauptmusterplatte 18 erhält,
Jedoch wird das Solenoid B nicht erregt. .Infolgedessen
fällt die Ringschiene 7f nach abwärts zur Abfallsspule
32, wie aus !Fig. 9 ersichtlich. Gleichzeitig bewegt sich der Musterschablqnenbügel 10 nach rechts und die Hauptmusterplatte
18 und die Untermusterplatte ,19 senken Wß sich, so dass die Untermusterplatte 19 das Licht für die
photoelektrische Zelle 20 unterbricht. Dadurch wird die
Vorrichtung unterbrochen, während durch das vorstehend
beschriebene Verfahren kleine Traversierlangen durch
die Üntermusterplatte 19 erhalten werden. Zu diesem Zeitpunkt,
wo das Garn auf der Vorrichtung steht, wird das Anspinnen durchgeführt, indem das sich über die Abfallsspule 32 und die Spule 33 erstreckende Garn abgeschnitten wird und eine leere Spule eingesetzt wird. Nachdem
sämtliche Spindeln mit leeren Spulen gefüllt sind, wird der Betrieb wieder aufgenommen und die Traversierbewegungen
mit kleiner Traversierlange, die in Fig. 8 mit
A^ bezeichnet sind, erfolgen, bis das Standardgarn erscheint, so dass die vorhergehenden Wicklungen auf die
Abfallsspule 32 in guter Ordnung aufgewickelt werden.
Dadurch wird ein Übertre^ingsansatz gebildet, während
sich die langschiene 7' zu dem Standardgarn-Wickelteil
34 der Spule verschiebt und dann die Traversierbewegungen
für das Standardgarn (Bp) erfolgen. Dieses Verfahren wird anschliessend wiederholt. .-.·.',
Da das anfänglich aufgewickelte Garn auf der Ab-
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fallsspule mit der Vorrichtung gemäss der Erfindung in
guter Ordnung durch die Traversierbewegungen ohne Abschlagen
ist, kann das Einsetzen sämtlicher Spindeln zum Aufbau der Wicklungen glatt erfolgen und es erfolgt
weder eine Verknotung noch ein Bruch von Garnen. Daher
wird ein kontinuierlicher Betrieb gut möglich, bis die
Abfallsspule voll ist, wodurch die Vorrichtung erheblich zu einer erhöhten Wirksamkeit und einer Zunahme der
Durchsätze beiträgt.
■ Weiterhin erfolgt die Verschiebung von dem Abfallgara-Wickelteii
zu dem Standardgarn-Wickelteil mechanisch und gleichzeitig; infolgedessen wird die Länge der Übertragungsansatzes und des Wickelabfalls konstant, wodurch
sich die Herstellung von Wicklungen ergibt, die leicht bei den anschliessenden Bearbeitungen verarbeitungsfähig
sind.
Gemäss Fig. 7 ist an einer Musterhalterung eine
Hauptmusterplatte 18 und eine Untermusterplatte 19 im
Abstand voneinander angebracht. Wenn anstelle dessen eine Mehrzahl von Hauptmusterplatten an der Musterhalterung
angesetzt werden, baut sich eine Mehrzahl von
Aufwicklungen im Abstand voneinander auf der gleichen
Spule auf.
Die vorliegende Erfindung ergibt eine Aufbaubewegung,
die aus einem Zylindermechanismus, der mit einem
zur Hin- und Herbewegung durch Flüssigkeitsdruck eingerichteten
Kolben ausgestattet ist, einem Traversiermechanismus,
der durch die Hin- und Herbewegung des Kol bens betätigt wird, einem Anderungsventil zur Änderung
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der Zuführrichtung der Flüssigkeit zn dem Zylindermechanismus,
einem photoelektrischen System, das aus einer Lichtquelle und einem Licht aufnalmemechaiiismus besteht, einer Musterschablone zur Bestimmung der 3?raversierlänge
im Traversiermechanismus, die so angebracht
ist, dass sie den Lichtweg des photoelektrischen Systems kreuzt, einem Oszilliermechanismus, der die Husterschablone
oder das photoelektrische System mit dem -Kolben verriegelt oder verbindet, einem Antriebsmechanismus, so
dass die Musterschablone oder das photoelektrische System, die beweglich in einer Richtung senkrecht zur
Kolbenläufrichtung angebracht sind, zsor Erzielung von
Aufwärts- und Abwärtsbewegungen, einen? Spindel, die die
Βρμίβ, worauf das Garn aufgewickelt wird, hält, um die
Spule zu drehen, einem Antriebsmechanismus für die Spindel und Steuermechanismen zur Steuerung der Anzahl der
Drehuhgen des Spindelantriebs-Mechanismus, wobei der Steuermechanismus zur Drehung der Spindel durch eine gemeinsame
Antriebsquelle mit dem Antriebsmechanismus der Musterschablone oder des photoelektrischen Systems angetrieben
wird, so dass die Aufwärts- und Abwärtsbewegungen
der Musterschablone oder des photoelektrischen Systems
hiermit synchronisiert wird.
Bei der Aufbaubewegung gemäss der Erfindung ist die
Kombination der Spindel, des Spindelantriebsmechanismus und des Traversiermechanismus, wie sie vorstehend beschriewurden,
bekannt. Der Steuermechanismus für die durch eine gemeinsame Antriebswelle mit dem Antriebsmechanismus
für die Musterschablone des photoelektrischen Systems in der Traversierrichtung gemeinsamen Antriebsquelle ist
so angebracht, dass sie mit der Art der durch die rela-
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tiven Bewegungen zwischen <fer Musterschablone und dem "
photoelektrischen System gebildeten !reversierung syn- !
chronisiert ist und die Anzahl der Drehungen der Spindel steuert.
Bei der Aufbaubewegung gemäs s der Erfindung wurde der OsziUiermechanismus und der Antriebsmechanismus
zur Ausbildung der Art der Traversierung vorstehend abgehanelt. Der Begelraechanismus für die Spindeldrehung
besteht bevorzugt aus einem Kraftübertragimgsgetriebe, β
das mit der Antriebswelle verbunden ist, die eine Schnekke im Antriebsmechanismus für die Musterschablone hatf
ein durch den Kraftubertragungsmechanismus angetriebenes
Reduziergetriebe, eine durch das Reduziergetriebe angetriebenen Nocke und einen Differentialumformer, der mit
einem Kern ausgestattet ist, der eine hin- und hergehende
Bewegung durch die Drehung der Nooke erhält* --------Y.^.v'v
In der Fig. 10, wo gemeinsame Teile mit denjenigen
der Fig. A die gleichen Bezugsziffern haben, ist der
Aufbau und die Funktion des Zylindermechanismus, des
Traversiermechanismus, der Änderungsschaltung, des Ven- * j
tils, des photoelektrischen Systems,, der Musterschablone* ™
des Oszilliermechanismus und des Musterschablonen-Antriebsmechanismus
identisch mit denjenigen der Fig. i.
Die Nocke 38 zur Steuerung der Geschwindigkeit der ,.=.
Spindeldrehung erhält eine Drehung über die linke Kante der Welle 13 mit der Schnecke 22, die mit dem Motor 23 ;
angetrieben wird, über den Getriebe zug 36 und das Ieduziergetriebe
37»; Die Entfernung des Kernes 40 des
Differentialumformers 39 variiert mit der Drehung der
Nooke 38 und die Abgabe des Differentialumformefß 39 '
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variiert^ebenfalls und durch, die Anwendung des Signales
wird die Geschwindigkeit der Drehung des Antriebsmotors 44 für die Spindel gesteuert. Die Steuerung der Geschwindigkeit
der Drehung des Antriebsmotors 44- durch
den vorstehend beschriebenen Differentialumformer 39 ist bekannt. ' .
Die. Musterplatte 18 steigt durch die Drehung der Schneckenwelle 16 an, währenddie Ringschiene 71 ^raversierbewegungen
dursh die Einwirkung des elektromagnetischen Ventiles 2, denselben · 6 und die Oszillierung
des Bügels 10, der Musterplatt.e 18 und der photoelektrischen Zelle 20 macht. Die Geschwindigkeit der Drehung
der Schneckenwelle 16 ist durch den Einsatz eines 'Anderungsgetriebes
für den Zuführungsgetriebezug 24· für die Musterschablone einstellbar. Deshalb entsprechen
die auf die Ringschiene 7' übermittelten Traversierbewegüngen
der Form der Musterplatte 18. Das Garn 35 geht durch, eine Führung 41 und den Ring 42, der auf der Ringschiene
7' befestigt ist, welche vom Traversierbügel 7 herabhängt, und wird auf der Spule 33, die auf der Spindel
43 gehalten wird, und durch das Spindelantriebsband 44 angetrieben wird, aufgewickelt, während es Traversierbewegunger|nacht.
Beim Aufwickelarbeitsgang ist, falls der Betrag der
Aufwärts- und Abwärtsbewegungen der Musterplatte 18 für die Zeit, wo die Spindel voll wird, konstant gehalten
wird und der Schneckenabstand der Schneckenwelle 16 konstant gehalten wird, die Anzahl der Drehungen der Welle
16, d. h. die Anzahl der Drehungen der Welle 13» konstant
und die Drehentfernung der Nocke 38 zur Steuerung
D-09848/1603
der Anzahl der Drehung der Spindel wird stets konstant.
Wenn z. B. angenommen wird, dass mit einer Drehbewegung
der Nooke 38 von 300° eine Spule volljwird, wird ein
Steuersignal für die Drehgeschwindigkeit der Spindel
gegeben. Falls der Getriebezug 36 und das Reduziergetriebe 37 so eingestellt sind, dass die Nooke 38-um
300° durch die Anzahl der-..Drehungen der Welle 13 entsprechend
dem Bewegungsbetrag- der Musterplatte entfernt
ist, kann die Drehgeschwindigkeit der Spindel die gleiche
Steuerung erhalten, unabhängig-von der Zeitdauer, während der die Spule voll wird. D. h. die Änderungen in der
Drehgeschwindigkeit der Spindel entsprechend einer bestimmten Entfernung der Musterplatte 18 sind konstant, '
falls die Form der Nocke 38 konstant ist und zwar unabhängig
von den Formen der Produkte und der Streckung und den Aufnahmegeschwindigkeiten.
Besonders beim Kettenwickeln (warp wind)-, wo der Wickeldurchmesser und die Bewegung des Musters eine
praktisch konstante Beziehung zueinander haben, sind
die Beziehungen zwischen Wickeldurchmesser und Drehgeschwindigkeit der Spindel stets konstant und sogar,
wenn die Streck- und Aufnahmegeschwindigkeiten, geändert
werden, tritt keine Notwendigkeit auf, das Ausmass der
Variierung der Spindeldrehgeschwindigkeit zu ändern. Dies ist beim. Betrieb sehr bequem.
Infolgedessen wird es bei der Aufbaubewegung gemäss der Erfindung möglich, das Garn auf eine Spule in einer
gewünschten Form der Wickelwicklung auf-zuwinden und den Betrieb zu vereinfachen, indem die Anzahl der Drehung
der Spindel mit der Zunahme des aufgebauten Durchmessers des Garnes gesenkt wird.
0 0 9848 /16 Ο 3 * original inspected
Claims (6)
- Pat ent ans prüche ---. (^ Traversiereinrichtung in einer Wickelbildungsvorrichtung, bestehend aus einem Zylindermechanismus (5)> der mit einem Kolben (6), welcher durch !Flüssigkeitsdruck auf hin- und hergehende Bewegung eingerichtet ist, ausgestattet ist, einem durch die Hin- und Herbewegungen des Kolbens betätigten Traversiermechanismus, einem Umschaltventil (2) zur Umschaltung der Richtung der zu dem Zylindermechanismus zugeführten Flüssigkeit, einem, photoelektrischen System aus einer Lichtquelle und einem Lichtaufnahmemechanismus (20), einer so angeordneten Musterschablone (18), dass die Lichtwege des photoelektrischen Systems gekreuzt werden, zur Steuerung der Traversierlange im Traversiermechanismus, einem Oszilliermechanismus, der hin-und hergehende Bewegungen der Musterschablone oder des photoelektrischen Systems in Verbindung oder Verriegelung mit dem Kolben ermöglicht, und einem Antriebsmechanismus (23 bis 25)» so dass die am Oszilliermechanismus befestigte Musterschablone oder das photoelektrische System in der Richtung senkrecht zur Kolbenhin- und -herbewegungsrichtung machen kann und das Umschaltventil (2) durch das aus dem photoelektrischen System an den Kanten der Musterschablone bei der relativen Bewegung zwischen der Musterschablone und dem photoelektrischen System abgegebene Signal betätigt wird.
- 2. Traversiervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Musterhalterung (17) aufwärts und abwärtsbeweglich an dem Oszilliermechanismus befestigt ist und eine Musterplatte (18) oder mehrere009848/1603ORIGINAL INSPECTEDMusterplatten frei ersetzbar in der Musterhalterung · "befestigt sind.
- 3· Traversiervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Oszilliermechanismus und der Antriebsmechanismus aus zwei am Rahmen der Maschine befestigten Wellen (12, 13)ι einem gleitbar auf den Wellen befestigten Musterschablonenbügel (10), einer gleitbar an einer der beiden Wellen und drehbar entsprechend der Drehung dieser Welle befestigten Schnecke (22), einer an dem Musterschablonenbügel befestigten Schneckenwelle (16), einem am Ende der Schneckenwelle zum Eingriff in die Schnecke befestigten Schneckenrad (21) besteht und die Musterschablone in die Schneckenwelle eingreift und eine Hin- und Herbewegung durch die Drehung der Schneckenwelle erhält.
- 4. Traversiereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Musterschablone aus der Musterhalterung und einer Mehrzahl von Musterplatten (18, 19) besteht, die im Abstand voneinander angebracht sind und an der Musterhalterung befestigt sind.
- 5· Wickelbildungsvorrichtung, bestehend aus einem Zylindermechanismus (5), der mit einem zur Hin-und Herbewegung durch Flüssigkeitsdruck eingerichteten Kolben (6) ausgestattet IBt^, einem durch die Hin- und Herbewegung des Kolbens betätigten Traversiermechanisraus, einem Umschaltventil (2) zur Änderung der zu dem Zylindermechanismus zugeführten Flüssigkeit, einem aus einer Lichtquelle und einem Lichtaufnahmemechanismus (20) bestehenden photoelektrischen System, einer so ange-009848/1603brachten Musterschablone (18), die den Lichtweg des photoelektrischen Systems kreuzt, zur Bestimmung der Traveirsierlänge im Traversiermechanismus, einem Oszilliermechanismus , so dass die Musterschablone oder das photοelektrische System hin- und hergehende Bewegung in Verbindung oder in Verriegelung mit dem Kolben macht, und einem Antriebsmechanismus (23 bis 25), so dass die Musterschablone oder das photoelektrische System, welche mit dem Oszilliermechanismus verbunden sind, in, einer Richtung senkrecht zur Kolbenhin- und -herbewegungsrichtung beweglich ist und hin- und hergehende Bewegun- ■ gen macht, einer Spindel mit einer Spule (33)? auf die das Garn aufgewickelt wird, um diese in Drehung zu versetzen, einem Spindelantriebsmechanismus (43 bis 45) zum. Antrieb der Spindel und einem Steuermechanismus (37 bis 40) für die Spindeldrehung zur Steuerung der Anzahl der Drehungen des Spindelantriebsmechanismus,. so dass der Spindeldrehungssteuermechanismus durch eine gemeinsame Antriebsquelle mit derjenigen für den Antriebsmechanismus der Musterschablone oder des photoelektrischen Systems angetrieben wird und durch Verbindung oder Verriegelung mit der hin- und hergehenden Bewegung der Musterschablone oder des photoelektrischen Systems, die durch den Antriebsmechanismus angetrieben werden, betätigt wird.
- 6. Wickelbildungsvorrichtung nach Anspruch 5» dadurch gekennzeichnet, dass der Oszilliermechanismus und der Antriebsmechanismus aus zwei am Rahmen der Maschine befestigten Wellen (12, 13)ι einem gleitbar an den beiden Wellen befestigten Musterschablonenbügel (10), einem gleitbar an einer der beiden Wellen befestigten009848/1S03und mit der Drehung dieser Welle drehbaren Schnecke (22), einer an dem Musterschablonenbügel befestigten Schneckenwelle,, einem an der Spitze der Schneckenwelle zum Eingriff in die Schnecke befestigten Schneckenrad (21) besteht, wobei die Musterschablone in die Sohneckenwelle eingreift und zur Hin- und Herbewegung durch die Drehung der Schneckenwelle gebracht wird, und der Steuermechanismus für die Spindeldrehung aus einem Kraf tubertragungsmechansimus (36 bis 40) der auf der Antriebswelle mit der Schnecke befestigt ist, aus einem Reduktionsmechanismus, der durch den Kraftübertragungsmechanismus angetrieben wird, einer Nooke (38), die durch den Redu- ziermechanißmus angetrieben wird, und einem Differentialumformer (39), der mit einem Kern ausgestattet ist, zur Ausbildung von Hin- und Herbewegung durch die Drehung der Nooke besteht.009848/1603
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