DE201868C - - Google Patents

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DE201868C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F23/00Indicating or measuring liquid level or level of fluent solid material, e.g. indicating in terms of volume or indicating by means of an alarm
    • G01F23/30Indicating or measuring liquid level or level of fluent solid material, e.g. indicating in terms of volume or indicating by means of an alarm by floats
    • G01F23/56Indicating or measuring liquid level or level of fluent solid material, e.g. indicating in terms of volume or indicating by means of an alarm by floats using elements rigidly fixed to, and rectilinearly moving with, the floats as transmission elements

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  • Physics & Mathematics (AREA)
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  • Devices For Medical Bathing And Washing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-M 201868 KLASSE 74 ö. GRUPPE
PAUL STERN von GWIAZDOWSKI in BERLIN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 30. Juni 1907 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine Signalvorrichtung, welche den gewünschten Wasserstand in einer Badewanne durch ein Alarmsignal selbsttätig meldet,, wobei der bei den meisten Badeeinrichtungen ohnehin schon vorhandene Kontaktknopf zum Geben des Signales benutzt wird. Von den bisher bekannt gewordenen Einrichtungen dieser Art unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand dadurch, daß die den Kontaktknopf bewegende Schwimmerstange aus zwei miteinander gelenkig verbundenen Teilen besteht, so daß der den Schwimmer tragende Teil bei Nichtgebrauch in angehobener Stellung an der Wand aufgehängt oder auf andere Weise befestigt werden kann, derart, daß der außer Gebrauch gesetzte Schwimmer den Badenden in keiner Weise behindert.
Die beiden gelenkig miteinander verbundenen Teile der Schwimmerstange können während des Gebrauchs durch eine Vorrichtung selbsttätig versteift werden, die nach Gebrauch mit einem Handgriff so eingestellt werden kann, daß sie das Gelenk wieder freigibt und das Aufhängen des Schwimmers gestattet.
Eine Ausführungsform der Erfindung ist auf beiliegender Zeichnung in der Seitenansicht dargestellt.
Fig. ι zeigt die Signalvorrichtung in der gebrauchsfertigen Stellung.
Fig. 2 in der Stellung, in welcher sie das Alarmsignal gibt.
In. Fig. 2 ist die Stellung, in welcher der den Schwimmer tragende Teil der Schwimmerstange außer Gebrauch gesetzt ist, punktiert angedeutet.
Auf einem unterhalb des im Badezimmer vorhandenen Kontaktknopfes α an der Wand befestigten Wandbrett b ist eine Gleitführung c, c1 für die Schwimmerstange d, d1 angebracht und der Winkelhebel f, f1 bei g drehbar befestigt. Das Wandbrett b ist mit einer Öffnung 0 zur Aufnahme des Kontaktknopfes α versehen. An dem Teil d1 der Schwimmerstange ist ein Schwimmer h (zweckmäßig mit Hilfe einer Stellschraube i auf verschieden hohen Wasserstand einstellbar) befestigt. Dieser Schwimmer kann, wie gezeichnet, ein metallener Hohlkörper oder aber auch ein aus Material von geringem spezifischen Gewicht, z. B. Kork, hergestellter Vollkörper sein. Wird er aus Kork gefertigt, so ist zum Einstellen auf verschieden' hohen Wasserstand eine Stellschraube nicht nötig, weil dann die zwischen der Schwimmerstange d1 und der Korkbohrung auftretende Reibung schon genügt, um den Schwimmer in der eingestellten Lage festzuhalten. Gegebenenfalls kann der Korkschwimmer zur Sicherheit gegen Aufwärtsrutschen noch mittels Bindfadens o. dgl. an der Schwimmerstange befestigt werden. Der untere Teil d1 der Schwimmerstange ist mit dem oberen Teil d durch das Gelenk k verbunden. Zwischen dem Teil d der Schwimmerstange und dem Teil c1 der
Gleitführung ist das Rohr m verschiebbar, welches den Zweck hat, die Schwimmerstange bei Gebrauch, wie aus Fig. ι ersichtlich, zu versteifen.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende :
Sind die Wasserhähne geöffnet, so kann die das Bad bereitende Person den Baderaum unbesorgt verlassen, denn der Schwim- mer h wird von dem steigenden Wasser allmählich so weit gehoben, bis er den Winkelhebel f, f1 bis in die in Fig. 2 gezeigte Stellung gedreht hat, in welcher der hammerförmig ausgebildete Teil f1 des Winkelhebels den Kontaktknopf α der elektrischen Badeklingel berührt. Steigt nun das Wasser in der Badewanne noch weiter, so drückt der Auftrieb des Schwimmers h den Winkelhebel fest gegen den Kontaktknopf, und das Alarmsignal erönt so lange, bis die betreffende Person herbeikommt, die Vorrichtung abstellt und die Hähne schließt. Zwecks Abstellung und Außergebrauchsetzung der Vorrichtung genügt es, das Rohr m bis in die in Fig.- 2 punktiert gezeichnete Stellung nach oben zu verschieben, in welcher das Gelenk k frei wird und der Teil d1 der Schwimmerstange mit dem Schwimmer, wie in Fig. 2 punktiert angedeutet, aus dem Wasser herausgehoben und an der Wand vermittels eines Kettchens aufgehängt oder auf andere Weise befestigt werden kann. Der Teil d der Schwimmerstange sinkt dann durch sein Eigengewicht wieder bis in die in Fig. 1 gezeigte Lage, ebenso der Winkelhebel /, f1. Der Kontaktknopf α der elektrischen Badeklingel ist dann wieder frei und kann also von da ab vom Badenden ungehindert wieder für andere Zwecke benutzt werden. ,
Soll die Vorrichtung von neuem gebraucht werden, so genügt es, den Teil d1 der Schwimmerstange mit Schwimmer h wieder von der Wand abzunehmen, worauf er von selbst in die senkrechte Lage zurückkehrt. Ebenso fällt alsdann das Versteifungsrohr m von selbst so weit herab, bis es mit seinem oberen Rande m1 auf seiner Führung c1 Auflage findet. Die Vorrichtung ist also wieder gebrauchsfertig.
Wert ist darauf zu legen, daß die Spielräume zwischen dem Versteifungsrohr m und den Öffnungen der Halter c und c1 einerseits und den Schwimmerstangen d und d1 andererseits genügend groß sind, um Reibungen auszuschließen.
Der Hebel /, f1 wirkt trotz großer Spielräume vermittels seiner festen Achse genau auf den Druckknopf der elektrischen Klingel.
Das verwendete Metall darf dem Rosten nicht unterworfen sein.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Vorrichtung zum Anzeigen des gewünschten Wasserstandes in Badewannen unter Benutzung der meistens vorhandenen elektrischen Badeglocke, bei der ein Schwimmermechanismus bei Erreichung des gewünschten Wasserstandes durch mechanische Mittel auf- den Kontaktknopf der Badeglocke drückt und hierdurch ein Signal verursacht, dadurch gekennzeichnet, daß die den Kontaktknopf (a) bewegende Schwimmerstange aus zwei durch ein Gelenk (U) miteinander verbundenen Teilen (d, d1) besteht, von denen der eine, den Schwimmer (h) tragende Teil (d1) bei Nichtgebrauch in angehobener Stellung " an der Wand aufgehängt oder auf andere Weise befestigt werden kann, so daß der außer Gebrauch gesetzte Schwimmer (h) den Badenden nicht hindert, wobei ein auf der zweiteiligen Schwimmerstange verschiebbares, mit einem Rande (ml·) versehenes Rohr (m) beim Herunterlegen des Schwimmers (h) in.die Badewanne durch -sein Eigengewicht selbsttätig über das Gelenk (k) so weit herunterfällt, bis der Rand fm1) die Bewegung des Rohres fm) begrenzt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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