DE2019247B - Steuereinrichtung für ein hydraulisches Medium zur Betätigung von Maschinen - Google Patents
Steuereinrichtung für ein hydraulisches Medium zur Betätigung von MaschinenInfo
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Description
Steuerhebeln eine Mehrzahl von Schieberkolben gesteuert antreibbar ist Vorzugsweise ist die Welle
bzw. sind die Wellen von einem mit einem stufenlosen Drehzahlregler ausgestatteten hydraulischen
Motor angetrieben.
Durch die Stabilisierung des Schieberkolbens der erfindungsgemäßen Steuereinrichtung durch die in
den Durchflußkammern des Schieberkolbens erzeugten dynamischen Druckkräfte ist die Verweilzeit
Rollen 15 zusammen, die auf den Enden der Hebel 7 und 8 drehbar angebracht sind, welche an ihren
anderen Enden mit ähnlichen aufgesetzten Rollen 16, die mit den Frontflächen des Schiebers 5 zusammenarbeiten, ausgestattet sind.
Zum Antrieb der Welle oder der gekuppelten Wellen 11,12 dient in dem Ausführungsbeispiel, drs
in Fi g. 2 dargestellt ist, ein Mechanismus mit einem
hydraulischen Motor 17 mit einem Regler 18 für die
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dessen Rad 21 auf der WeDe 11 verkeilt ist, wahrend
das Rad 22 auf der Welle 12 sitzt und mit dem Rad
21 kämmt.
Die Steuereinrichtung in dem AusrunrungsDeispici
in Fig. 3 besteht aus einer Gruppe von sechs Zylindern 1 a, 1 b, 1 c, 1 d, 1 e, 1 / πΉ dazugehörigen,
nicht gezeichneten Schiebern, die hin und her mittels eines Satzes von Hebeln 7 α, 7 & usw. sowie den nicht
gezeichneten Hebeln 8 a, 8 b, 8 c usw. verschoben
des Schieberkolbens in seiner jeweiligen Endlage ίο Durchflnßgeschwindigkeit der Flüssigkeit, der eine
ausschließlich von der gegenseitigen Winkelstellung stufenlose Änderung der Drehzahl des Motors er
der beiden Anschläge auf den zugehörigen Wellen möglicht Der Mechanismus besitzt ferner eine
und von deren Umdrehungsgeschwindigkeit ab- Schnecke 19, die auf der Welle des Motors 17 ange
hängig. Durch die hydraulische Stabilisierung des ordnet ist, em mit dieser ziisammenwirkendes
Schieberkolbens in seinen Endlagen und durch den 15 Schneckenrad 20 sowie ein Zahnradgetriebe 21,22,
rein mechanischen Umsteueraiitrieb ist mit der erfindungsgemäßen Steuereinrichtung eine hohe Zuverlässigkeit bei hoher möglicher Schalthäufigkeit
gegeben.
gegeben.
Außerdem sind dank der Anwendung von zwei 20 in abwechselnd wirkenden Hebeln, von denen der eine
den Schieber in eine und der andere in entgegengesetzte Richtung verschiebt, auch die Mängel der
Steuerschieber mit Rückholfedern beseitigt.
Die erfindungsgemäße Steuereinrichtung zeichnet 25 werden,
sich nicht nur durch eine einfache Konstruktion aus, Zum Steuern dieser Hebei dienen die auf Wellen
sich nicht nur durch eine einfache Konstruktion aus, Zum Steuern dieser Hebei dienen die auf Wellen
sondern ermöglicht auch eine sehr leichte Einstellung 11 und 12 angeordneten Klemmringe 13 a, 13 b, 13 c
eines beliebigen Steuerungsprogramms des Arbeits- usw. mit Anschlägen 14 a, 14 b usw.
prozesses. Die Wirkung der oben beschriebenen Steuer-
prozesses. Die Wirkung der oben beschriebenen Steuer-
Diese Einstellung besteht nämlich nur in einer 30 einrichtung ist wie folgt:
entsprechenden Einstellung der Anschlagringe aui Zwecks Einstellung des gesteuerten Programms
der Welle oder auf den gekuppelten Wellen, wodurch eine beliebige Einstellung sowohl des Anfangs
als auch des Endes des Arbeitszyklus ermöglicht wird.
Die Erfindung ist beispielshalber an Hand der Zeichnung näher erläutert.
F i g. 1 zeigt eine Steuereinrichtung gemäß der Erfindung
im Schnitt entlang der Schieberachse;
F i g. 2 zeigt den Antrieb der gekuppelten Wellen, 40 bewirken. .
und Die Einstellung entsprechender Länge des Arbeits-
Fig. 3 zeigt eine Steuereinrichtung mit mehreren zyklus erre^ht man durch geeignete Regelung des
Durchflusses der Flüssigkeit durch den hydraulischen Motor 17 mittels des Geschwindigkeitsreglers 18.
Nach Ingangsetzung des Steuerschiebers bewirken die Hebel 7 a, 7b...7 j sowie 8a, 8Ö...8/, die
mittels der Anschläge 14 a, 14 b ... 14 / gesteuert weiden, eine entsprechend synchronisierte Verschiebung
der Schieber 5 in den Zylindern la, 1 b ... 1 / und damit die Steuerung der Arbeitsele?nente
entsprechend dem gewünschten Programm. Die Feststellung des Schiebers in der ungesteu ricr
Lage v.ird mirfsls des in der Durcbflußkauimer erzeugten
Drucks erreicht.
Dank der Beseitigung elektrischer Einrichtungen erlangt man nicht nur eine hohe Zuverlässigkeit der
Wirkung der Steuerschieber gemäß der Erfindung, sondern auch eine bedeutende Erhöhung der Anzahl
von Zyklen pro Zeiteinheit, die etwa sechzigtausend Zyklen pro Stunde ausmachen kanu.
Außerdem zeichnet sich der Steuerschieber nach der Ei.Endung ^urch einfache und kompakte Bauart
und somit durch kleine Abmessungen aus.
„„6 „ ._ „„,_ Der Steuerschieber gemäß der Erfindung kann
einstellbaren Anschiagringpn 13 mit Anschlägen 14 65 insbesondere zur Steuerung beliebiger hydraulischer
versehen sind. Systeme verschiedenartiger Maschinen und ♦<"*-
Die Anschläge 14 arbeiten vorzugsweise mit nischer Einrichtungen verwendet werden.
des Arbeitszyklus werden, entsprechend dem Anfangsund
Endpunkt des Zyklus der einzelnen mittels der Zylinder la, Ib .. .Ij gesteuerten Elemente, die
Ringe 13 mit ihren Anschlägen 14 auf der Welle oder auf den gekuppelten Wellen 11 und 12 so eingestellt,
daß die mit diesen Anschlägen gesteuerten Hebel 7 a, Ib... 7/ und 8a, 86... 8/ die synchronisierte
Hüi- und Herbewegung der Schieber 5
Schiebern im Schnitt entlang der Achse einer der gekuppelten Welien.
Der gezeigte hydraulische Steuerschieber gemäß der Erfindung besitzt einen Zylinder 1 mit einem
System von Kanälen 2, die mit der Zuführungsleitung 3 und Abflußleitungen 4 verbindbar sind,
sowie einen innerhalb dieses Zylinders 1 verschiebbar angeordneten Schieber 5 mit Verbindungskammern
6.
Der Schieber wird in den entsprechenden Momenten des Arbeitszyklus hin und her verschoben
und bewirkt eine Verbindung; entsprechender Kanäle 2 mittels der Kammern 6.
Zum Verschieben des Schiebers dient ein Mechanismus mit zwei Umsteuerhebeln 7 und 8, die
auf den Achsen 9 und 10 oder auf einer Welle drehbar angeordnet sind und abwechselnd auf den
Schieber an seinen beiden Seiten wirken.
Zum Steuern dieser Hebel dient eine oder dienen zwei miteinander gekuppelte Wellen 11 und 12, die
mit einer vorzugsweise stufenlos regelbaren Drehzahl angetrieben werden uiid mit auf ihnen festgespannten
55
Claims (3)
1. Steuereinrichtung für ein hydraulisches Es sind auch Steuerschieber mit einem Antrieb
Medium zur Betätigung von Maschinen mit S bekannt, der ans den Schieberkolben in die eine
schnellwechselnden Zyklen und veränderbarem Richtung verschiebenden Nocken und aus den
Steuerprogramm, mit zwe jeweils an einem Ende Schieberkolben in die andere Richtung rückstelleneiues
mit Durchflußkammern für das hydraulische den Rückstellfedern besteht Der Nachteil eines der-Medium versehenen Schieberkolbens ragreHen- artigen Steuerschiebers liegt darin, daß im FaDe
den, gesteuert betätigbaren Umsteuerhebeln, ίο eines Klemmens des Schieberkolbens, z.B. infolge
durch weiche der Schiebetkölben in eine seiner ölverünremiguiig, die Kraft der Rückstellfedern zu
Endlagen verschiebbar ist, wobei der Schieber- klein ist, um die vergrößerten Bewegungswiderstände
kolben in semen Endlagen durch auf ihn zu überwinden. Außerdem eignen sich RScksteüeinwirkende Druckkräfte gehalten ist, da- federn in Verbindung nut eine Nockenantrieb auf
durch gekennzeichnet, daß die Um- 15 Grund ihrer bei hohen Geschwindigkeiten unsteuerhebel
(7,8) mittels auf einer oder mehreren kontrollierbaren Eigenschaften nicht für hydrauroticrenden
W'.i'en (11,12) an verstellbaren An- lische Steuerschieber mit kurzen Schaltzeiten und
Schlagringen (13) sitzender Anschläge (14) be- großer Schalthäufigkeit, wobei auch die Federträgheit
tätigbar sind und daß der Schieberkolben (S) in sehr schnellen Steuerzyklen entgegenwirkt. Aus
seinen Endlagen durch dynamische Druck?räfte, 20 diesen Gründen ist eine Geschwindigkeitssteigerung
welche das durch den Schieber geleitete hydrau- für federbelastete Steuerschieber begrenzt.
lische Medium in den Durchflußkammern (6) Es sind auch Steuerschieber bekannt, bei denen an
des Schieberkolbens (S) auf diesen ausübt, ge- den Enden des Schieberkolbens angreifende Umhalten
ist. steuerhebel vorgesehen sind, die den Schieberkolben
2. Steuereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch 25 in dessen Endlagen verschieben, je nachdem, welcher
gekennzeichnet, daß auf der Welle oder den Umsteuerhebel durch einen oder zwei hin und her
Wellen (11,12) eine Mehrzahl von zu Gruppen verschieblichen Kolben verschwenkt wird. Dabei
zusammengefaßten verstellbaren Anschlagringen wird der Schieberkolben in seiner geschalteten End-(13
a bis 13/) mit auf ihnei sitzenden An- lage durch den einen de/ Unisteuerhebel gehalten,
schlagen befestigt ist, durJi welche über züge- 30 solange dieser Umsteuerhebel durch den zugehörigen,
ordnete Gruppen von Umsteuern/ «In (7 α bis 7 /, ihn betätigenden Kolben angedrückt wird. Ist dies
8 a bis Sf) eine Mehrzahl von Schieberkolber. nicht der Fall, dann wird der Schieberkoiben durch
gesteuert antreibbar ist. einen auf sein entsprechendes Ende \/irkenden
3. Steuereinrichtung nach Anspmch 1 oder 2, Außendruck in seiner stabilen Lage gehalten, bis er
dadurch gekennzeichnet, daß die Welle bzw. die 35 durch den anderen Umsteuerhebel in die andere
Wellen (11,12) von einem mit einem stufenlosen Endlage vers:hoben wird. Durch den Kolbenantrieb
Drehzahlregler (18) ausgestatteten hydraulischen der Umsteuerhebel sind diese bekannten Steuer-Motor
(17) angetrieben ist bzw. sind. einrichtungen verhältnismäßig träge und darüber
hinaus aufwendig, da jeweil; für einen entsprechen-
40 den Außendruck gesorgt werden muß, wenn der
Schieberkolben nicht durch einen der Umsteuerhebel
Die Erfindung betrifft eine Steuereinrichtung für in seiner stabilen Endlage gehalten ist. Derartige
ein hydraulisches Medium zur Betätigung von Ma- Steuereinrichtungen, die in den bekannten Fällen zur
schinen mit schnellwechselndeu Zyklen und ver- Steuerung einer Wassersäulenmaschine oder eines
änderbarem Steuerprogramm, mit zvei jeweils an 45 Schüttelrutschenmotors verwendet werden, eignen
einem Ende eines mit Durchflußkammern für das sich nicht für die Verwendung zur Steuerung von
hydraulische Medium versehenen Schieberkolbens schnellaufenden Maschinen mit hoher Schal thäufigangreifenden,
gesteuert betätigbaren Umsteuerhebela, keit.
durch welche der Schieberkolben in eine seiner End- Aufgabe der Erfindung ist es, eine Steuereinrich-
lagen verschiebbar ist, wobei der Schieberkolben in 50 rung der eingangs erwähnten Art zu schaffen, welche
seinen Endlagen durch auf ihn einwirkende Druck- bei hoher Z'iverlässigkcit hohe Schaltzyklen durch
kräfte gehalten ist. kurze Schaltzeiten ermöglicht und welche einfach
Zur hydraulischen Steuerung von Maschinen wer- zur Änderung des Steuerprogrsmms verstellt werden
den hydraulische Steuerschieber verwendet, die einnn kann.
in einem Zylinder hin und her beweglichen Schieber- 55 Diese Aufgabe wird e-findungsgemäß dadurch gekolben
aufweisen, der die Durchflußleitungen zu den löst, daß die Umsteuerhebel mittels auf einer oder
zu steuernden Baugruppen der Maschinen öffnet mehreren rotierenden Wellen an verstellbaren Anoder
schließt. Schlagringen sitzender Anschläge betätigbar sind und
Es ist bekannt, die Schieberkolben durch Elektro- daß der Schieberkolben in seinen Endlagen durch
magnete anzutreiben, die durch Stromimpulse von 60 dynamische Druckkräfte, welche das durch den
einem elektrischen Verteiler oder Grenzschalter ein- Schieber geleitete hydraulische Medium in den
und ausgeschaltet werden und dadurch den Schieber- Durchflußkammern des Schieberkolbens auf diesen
kolben hin und her bewegen. Grundsätzliche ausübt, gehalten ist.
Nachteile derartiger Steuerschieber sind ihre un- In einer Ausgestaltung der Erfindung ist auf der
zureichende Zuverlässigkeit infolge der Kopplung 65 Welle oder aui den Wellen eine Mehrzahl von zu
einer elektrischen Schaltung mit einem hydraulischen Gruppen zusammengefaßten verstellbaren Anschlag-System,
eine begrenzte Schaltfähigkeit, die drei- bis ringen mit ά·Λ ihnen sitzenden Anschlägen befestigt,
für;!.ausend Schaltungen pro Stunde nicht über- durch welche über zugeordnete Gruppen von Um-
Family
ID=
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2825003A1 (de) * | 1977-06-08 | 1978-12-21 | Algoship Int | Drehtransmissionsvorrichtung |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2825003A1 (de) * | 1977-06-08 | 1978-12-21 | Algoship Int | Drehtransmissionsvorrichtung |
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