DE20200035U1 - Vorrichtung zum Abdichten der Schließfuge der Scheibe einer Glastür o.dgl. - Google Patents

Vorrichtung zum Abdichten der Schließfuge der Scheibe einer Glastür o.dgl.

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DE20200035U1 DE20200035U DE20200035U DE20200035U1 DE 20200035 U1 DE20200035 U1 DE 20200035U1 DE 20200035 U DE20200035 U DE 20200035U DE 20200035 U DE20200035 U DE 20200035U DE 20200035 U1 DE20200035 U1 DE 20200035U1
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    • A47K3/00Baths; Showers; Appurtenances therefor
    • A47K3/28Showers or bathing douches
    • A47K3/30Screens or collapsible cabinets for showers or baths
    • A47K3/36Articulated screens
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B3/00Window sashes, door leaves, or like elements for closing wall or like openings; Layout of fixed or moving closures, e.g. windows in wall or like openings; Features of rigidly-mounted outer frames relating to the mounting of wing frames
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
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Description

WESTPHAL
PATENTANWÄLTE- EUROPEAN PATENT ATTORNEYS
abl004
Günter Hommel Silcherstr. 20/1
71229 Leonberg
- Gebrauchsmusteranmeldung -
Vorrichtung zum Abdichten der Schließfuge der Scheibe einer Glastür oder dergleichen
D-7804^V^-ViTlingen*·'Waldstrasse 33 ■ Telefon 07721 88380 ■ Telefax 07721 883850
ABL004
Beschreibung
Vorrichtung zum Abdichten der Schließfuge der Scheibe einer Glastür oder dergleichen'
5
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Abdichten der Schließfuge der Scheibe einer Glastür oder dergleichen gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Bei Duschwänden werden häufig Glastüren verwendet, wobei eine Abdichtung der Schließfuge bei geschlossener Glastür erwünscht ist. Es ist hierzu bekannt, an der Kante der Scheibe ein elastisches Dichtungsprofil anzubringen, welches im geschlossenen Zustand der Glastür die Schließfuge abdeckt. Das Dichtungsprofil wird dabei mit einer U-förmigen Nut auf die Kante der Scheibe aufgesetzt. Dadurch ist das Dichtungsprofil beidseitig gegenüber der Oberfläche der Scheibe erhaben, so daß sich eine Stufe bildet, in welcher sich Schmutz festsetzen kann und die ein gründliches Reinigen behindert. Weiter ist es bekannt, in die Kante der Scheibe eine U-förmige Nut einzuarbeiten, insbesondere einzuschleifen. Die Nut wird rechtwinklig in die Kante der Scheibe eingeschliffen, d. h. die Seitenflanken der Nut verlaufen parallel zu der Scheibenoberfläche. Das Einschleifen der Nut ist technisch aufwendig und es besteht ein hohes Risiko, daß die Kante der Scheibe ausbricht.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Abdichten der Schließfuge der Scheibe einer Glastür oder dergleichen zu schaffen, welche diese Nachteile nicht aufweist, d. h. in der Herstellung günstiger ist und eine bessere Reinigung erlaubt.
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Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch eine Vorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 1.
Vorteilhafte Ausführungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
ErfindungsgemäiS weist die Kante der Scheibe ein stumpfwinkliges Kantenprofil auf. Dies bedeutet, daß alle Profilflächen der Kante gegenüber einer zur Ebene der Scheibe senkrechten Ebene einen Winkel kleiner als 90° einschließen. Da die Schliffflächen des Kantenprofils nur stumpfe Winkel einschließen, kann das Kantenprofil einfach und kostengünstig hergestellt werden und es besteht keine Gefahr, daß das Glas der Scheibe im Bereich des Kantenprofils ausbricht. Dennoch weist die Scheibe ein Kantenprofil auf, in welches ein Dichtungsprofil eingesetzt werden kann, welches durch das Kantenprofil geführt ist, ohne daß das Dichtungsprofil über die Oberflächen der Scheibe hinausragt. Das Dichtungsprofil kann somit einfach und exakt mit der Kante der Scheibe verklebt werden und behindert ein gründliches Reinigen der Scheibe nicht.
Das Kantenprofil kann unterschiedliche Profilform aufweisen. Vorzugsweise ist das Kantenprofil symmetrisch zur Mittelebene der Scheibe, so daß das entsprechend geformte Dichtungsprofil ohne Berücksichtigung einer Vorzugsrichtung eingesetzt werden kann.
Das Kantenprofil kann insbesondere wellenförmig ausgebildet sein, wobei die Wellenlinie abgerundet sein kann, z. B. ähnlich einer Sinuslinie, oder einem Zick-Zack-Verlauf mit
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Kanten aufweisen kann. Ebenso ist es möglich, das Kantenprofil mit einem mittleren Bereich auszubilden, der senkrecht zur Scheibenebene verläuft, wobei die Profilränder gegen die Oberfläche der Scheibe hin mit einer Phase abgeschrägt sind. 5
Bevorzugt ist eine Ausführung des Kantenprofils, bei welchem sich im Bereich der Mittelebene der Scheibe ein vertieftes Wellental befindet. Dies bietet Vorteile für das Einkleben des Dichtungsprofils, insbesondere wenn dieses unmittelbar mit dem Kantenprofil der Scheibe verklebt wird. Vorteilhaft ist eine solche Ausführung des Kantenprofils insbesondere auch dann, wenn die Gegenkante der Schließfuge mit einem entsprechenden Kantenprofil ausgebildet ist. Das elastische Dichtungsprofil kann sich dann in dem mittleren vertieften Bereich des Kantenprofils der Gegenscheibe einfügen, wodurch sich zum einen eine hochwertige Abdichtung der Schließfuge ergibt und zum anderen die Tür im geschlossenen Zustand in dieser Schließstellung durch die elastische Dichtung eine gewisse Einrastung erhält.
Es ist erfindungsgemäß vorgesehen, das Dichtungsprofil unmittelbar mit dem Kantenprofil der Glasscheibe zu verkleben. Da das Dichtungsprofil elastisch nachgiebig ist, ist es dabei nur begrenzt möglich, das Dichtungsprofil beim Verkleben gegen das Kantenprofil zu pressen. Daher wird bei dieser Ausführung vorzugsweise das Dichtungsprofil in der Profilfläche, die mit dem Kantenprofil der Scheibe verklebt wird, so zu formen, daß das Dichtungsprofil mit seinen Rändern an dem Kantenprofil der Scheibe aufsitzt und in dem Bereich zwischen den Rändern wenigstens eine Tasche aufweist. Dadurch kann beim Verkleben der flüssige Klebstoff mit Überschuß auf die Klebfläche des Kantenprofils aufgetragen werden. Beim Aufsetzen des
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Dichtungsprofils verteilt sich der flüssige Klebstoff dadurch vollständig auf den zu verklebenden Flächen, wobei der überschüssige Klebstoff in den Taschen des Dichtungsprofils aufgenommen wird.
5
Wird es bevorzugt, das Dichtungsprofil auswechselbar anzubringen, so kann in einer anderen Ausführung der Erfindung auf das Kantenprofil der Scheibe eine formsteife Profilschiene aufgeklebt werden, die z. B. aus Metall (Aluminium, Messing, .
Edelstahl) oder auch aus Kunststoff besteht. Die Profilschiene ist so dimensioniert, daß ihre Breite der Stärke der Glasscheibe entspricht, so daß sich die Profilschiene flächenbündig an die Oberfläche der Scheibe anschließt. Das elastische Dichtungsprofil wird in diese Profilschiene eingeklipst, so daß das Dichtungsprofil im Bedarfsfalle ausgewechselt werden kann.
Im Folgenden wird die Erfindung anhand von in der Zeichnung
dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen 20
Fig. 1 im Querschnitt eine erste Ausführung der Vorrichtung, bei
welcher das Dichtungsprofil mit dem Kantenprofil der Scheibe direkt verklebt ist, und 25
Fig. 2-4 verschiedene Ausführungen der Vorrichtung mit einer Profilschiene
.
In dem Ausführungsbeispiel der Fig. 1 ist die vertikale Schließfuge zwischen zwei Scheiben 10 und 10' einer Duschwand im horizontalen Querschnitt dargestellt. Dabei kann eine der
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Scheiben 10, 10&Lgr; als schwenkbare Tür und die andere als feststehende Scheibe ausgebildet sein. Ebenso ist es möglich, daß beide Scheiben 10 und 10' schwenkbar gelagert sind.
Die vertikale Kante der Scheibe 10 ist mit einem Kantenprofil 12 ausgebildet, welches in dem Ausführungsbeispiel der Fig. 1 wellenförmig gestaltet ist. Das wellenförmige Kantenprofil 12 ist dabei abgerundet, so daß sich ein etwa sinusförmiger Verlauf ergibt. Das Kantenprofil 12 ist symmetrisch zu der Mittelebene der Scheibe 10 ausgebildet, wobei sich im Bereich dieser Mittelebene ein Wellental des Profils befindet. Beiderseits des Wellentals ist ein Wellenberg des Kantenprofils 12 vorgesehen, der jeweils außen abgeschrägt in die Oberfläche 14 der Scheibe 10 übergeht.
Aufgrund dieser wellenförmigen Ausbildung des Kantenprofils 12 ist dieses Kantenprofil 12 stumpfwinklig ausgebildet, d. h. die Profilfläche des Kantenprofils 12 verläuft über die ganze Profilbreite mit einem Winkel gegenüber der Senkrechten zu der Ebene der Scheibe 10, der überall kleiner als 90° ist.
Vorzugsweise ist das Kantenprofil so ausgebildet, daß die Vertiefung des mittleren Bereichs, d. h. die Profilhöhe gemessen zwischen mittlerem Wellental und Wellenbergen etwa 1/5 der Glasstärke der Scheibe 10 beträgt. Der Abstand der beiden Wellenberge beträgt etwa 70% der Glasstärke der Scheibe 10. Der Radius des mittleren vertieften Bereichs des Kantenprofils 12 beträgt etwa 20% der Glasstärke der Scheibe 10.
In das Kantenprofil 12 der Scheibe 10 wird ein Dichtungsprofil 16 aus einem weichelastischen Kunststoffmaterial eingeklebt,
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&zgr;. B. aus Silikon. Das Dichtungsprofil 16 ist als Hohlprofil ausgebildet, um seine elastische Verformbarkeit zu verbessern.
Die Profilfläche 18, mit welcher das Dichtungsprofil 16 in das Kantenprofil 12 eingesetzt wird, weist einen im Wesentlichen zu dem Kantenprofil 12 komplementären Verlauf.auf. Die Basisbreite des Dichtungsprofils 16 ist dabei jedoch geringfügig kleiner als die Glasstärke der Scheibe 10, so daß das Dichtungsprofil 16 nicht seitlich über die Oberflächen 14 der Scheibe 10 hinausragt. Die Profilfläche 18 des Dichtungsprofils 16 ist jedoch gegenüber dem Kantenprofil 12 geringfügig in der Weise modifiziert, daß das'Dichtungsprofil 16 mit den Außenkanten 20 seiner Profilfläche 18 auf dem Kantenprofil 12 aufsitzt, während der Bereich der Profilfläche 18 zwischen diesen Außenkanten 2 0 einen geringfügigen Abstand (von etwa 0,1 mm) von dem Kantenprofil 12 der Scheibe 10 hält. Weiter weist die Profilfläche 18 im Bereich ihrer mittleren Symmetrieebene eine vertiefte Tasche 22 und nach außen gegen die Außenkanten 20 hin versetzt jeweils eine kleinere Seitentasche 24 auf.
Um das Dichtungsprofil 16 in das Kantenprofil 12. der Scheibe 10 einzukleben, wird in die mittlere Profilrinne des Kantenprofils 12 flüssiger Klebstoff in einer gewissen Überschußmenge eingebracht. Dann wird das Dichtungsprofil 16 mit seiner Profilfläche 18 in das Kantenprofil 12 eingesetzt. Da der flüssige Klebstoff mit einer Überschußmenge in dem Kantenprofil 12 vorhanden ist, wird beim Einsetzen des Dichtungsprofils 16 der flüssige Klebstoff verdrängt, so daß er sich über die Profilfläche des Kantenprofils 12 und die Profilfläche 18 des Dichtungsprofils 16 gleichmäßig verteilt. Da die Außenkanten 2 0 des Dichtungsprofils 16 auf dem
Kantenprofil der Scheibe 10 dicht aufsitzen, wird ein seitliches Austreten des flüssigen Klebstoffs verhindert. Der Profilspalt zwischen dem Kantenprofil 12 und der Profilfläche 18 des Dichtungsprofils 16 wird auf diese Weise vollständig und blasenfrei mit dem flüssigen Klebstoff gefüllt.
Überschüssiger Klebstoff wird in die Tasche 22 und die Seitentaschen 24 verdrängt und von diesen aufgenommen. Damit wird ein vollständiges und zuverlässiges Verkleben des Dichtungsprofils 16 mit dem Kantenprofil 12 gewährleistet.
Die von der Scheibe 10 abgewandte Profilseite des Dichtungsprofils 16 ist abgerundet. Weist die Scheibe 10&lgr; dasselbe Kantenprofil 12 auf wie die mit dem Dichtungsprofil 16 versehene Scheibe 10, so kann das Dichtungsprofil 16 mit seiner abgerundeten Außenkante in die Vertiefung des Kantenprofils 12 der gegenüberliegenden Scheibe 10' eingreifen, wie dies in Fig. 1 gezeigt ist. Dadurch ergibt sich eine zuverlässige vollständige Abdichtung der Schließfuge zwischen den Scheiben 10 und 10&lgr;. Das elastische Eingreifen des Dichtungsprofils 16 in das Kantenprofil 12 der Scheibe 10&lgr; ergibt dabei außerdem eine gewisse Rastung der Scheiben 10 und 10&Lgr; in der Schließstellung.
Falls ein Verkleben des Dichtungsprofils 16 mit der Scheibe 10 nicht erwünscht ist und das Dichtungsprofil 16 auswechselbar sein soll, so kann auf das Kantenprofil 12 der Scheibe 10 eine Profilschiene 26 aus einem formstabilen Material, z. B. aus Metall oder Kunststoff, aufgeklebt werden, wie dies in den Fig. 2, 3 und 4 dargestellt ist. Die Profilschiene 26 weist dabei eine Breite auf, die gleich oder minimal kleiner als die Glasstärke der Scheibe 10 ist. Die Profilschiene 26 schließt sich somit weitgehend flächenbündig an die Oberflächen 14 der
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Scheibe 10 an. Die Profilschiene 26 weist an ihrer von dem Kantenprofil 12 abgewandten Seite eine beidseitig hinterschnittene Nut 28 auf, in welche das Dichtungsprofil 16 mit einem T-förmigen Fuß 3 0 einschnappbar ist, wie dies Fig. zeigt.
In dem Ausführungsbeispiel der Fig. 2 entspricht das Kantenprofil 12 der Scheibe 10 dem Ausführungsbeispiel der Fig. 1. Die Profilschiene 26 ist dementsprechend mit einer komplementären Profilfläche ausgebildet, die mit dem Kantenprofil 12 verklebt wird. Da die Profilschiene 2S formstabil ist, kann das Verkleben der Profilschiene 26 mit dem Kantenprofil 12 unter Anpreßdruck mit einem minimalen Klebstoffauftrag erfolgen. Es sind daher keine Taschen 22, 24 oder ähnlich Maßnahmen erforderlich, wie sie bei dem direkten Einkleben des weichelastischen Dichtungsprofils 16 in das Kantenprofil 12 gemäß Fig. 1 vorgesehen sind.
Figur 3 zeigt eine abgewandelte Ausführung des Kantenprofils 12. Auch hier ist das Kantenprofil 12 ähnlich dem Kantenprofil 12 der Fig. 1 wellenförmig ausgebildet. Die Wellenlinie ist jedoch Zick-Zack-förmig mit Kanten ausgebildet und nicht abgerundet. Auch hier stoßen die Profilflächen des Kantenprofils 12 stumpfwinklig aneinander an und schließen mit der zu der Scheibe 10 senkrechten Ebene jeweils Winkel kleiner 90° ein.
Fig. 4 zeigt eine weitere Ausführung des Kantenprofils 12. In diesem Ausführungsbeispiel ist das Kantenprofil 12 in einem mittleren Bereich mit einer zu der Ebene der Scheibe 10 senkrechten Fläche ausgebildet, die an beiden Rändern mit einer Phase abgeschrägt in die Oberflächen 14 der Scheibe 10
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übergeht. Auch hier schließt der mittlere ebene Bereich mit den abgeschrägten Randbereichen einen stumpfen Winkel auf.
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Bezugszeichenliste
10 Scheibe
12 Kantenprofil
14 Oberfläche
16 Dichtungsprofil
18 Profilfläche
20 Außenkanten
22 Tasche
24 Seitentaschen
26 Profilschiene
28 Nut
30 Fuß
• · ♦··

Claims (13)

1. Vorrichtung zum Abdichten der Schließfuge der Scheibe einer Glastür oder dergleichen, mit einem an der Kante der Scheibe angebrachten elastischen Dichtungsprofil, dadurch gekennzeichnet, daß die Kante der Scheibe (10) ein stumpfwinkliges Kantenprofil (12) aufweist und daß das Dichtungsprofil (16) mit diesem Kantenprofil (12) verklebt ist und nicht über die Ebenen der Oberflächen (14) der Scheibe (10) hinausragt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Kantenprofil (12) symmetrisch zur Mittelebene der Scheibe (10) ausgebildet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Kantenprofil (12) wellenförmig ausgebildet ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das wellenförmige Kantenprofil (12) abgerundet und vorzugsweise etwa sinusförmig ausgebildet ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das wellenförmige Kantenprofil (12) Zick-Zack-förmig ausgebildet ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3-5, dadurch gekennzeichnet, daß das Kantenprofil (12) im Bereich der Mittelebene der Scheibe (10) ein vertieftes Wellental und beiderseits der Mittelebene je einen Wellenberg aufweist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Kantenprofil (12) im Bereich der Mittelebene der Scheibe 10 senkrecht zu dieser Mittelebene verläuft und gegen die Oberflächen (14) der Scheibe (10) hin abgeschrägt ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1-7, dadurch gekennzeichnet, daß das Dichtungsprofil (16) direkt mit dem Kantenprofil (12) verklebt ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Dichtungsprofil (16) eine mit dem Kantenprofil (12) in Berührung stehende Profilfläche (18) aufweist, die mit ihren Außenkanten (20) auf dem Kantenprofil (12) aufsitzt und im Bereich zwischen den Außenkanten (20) einen geringen Abstand von dem Kantenprofil (12) hält.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß in der an dem Kantenprofil 12 anliegenden Profilfläche 18 des Dichtungsprofils 16 wenigstens eine Tasche (22, 24) zur Aufnahme von überschüssigem Klebstoff vorgesehen ist.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1-7, dadurch gekennzeichnet, daß auf das Kantenprofil (12) eine formstabile Profilschiene (26) aufgeklebt ist, in welche das Dichtungsprofil (16) lösbar eingesetzt ist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Profilschiene (26) eine solche Breite aufweist, daß sie sich flächenbündig an die Oberflächen (14) der Scheibe 10 anschließt.
13. Vorrichtung nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Profilschiene (26) eine beidseitig hinterschnittene Nut (28) aufweist, in welche das Dichtungsprofil (16) mit einem T-förmigen Fuß (30) einschnappbar ist.
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