DE202020004682U1 - Torgetriebe, Rollladengetriebe, Tor und Rollladen - Google Patents

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    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
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    • E06B9/00Screening or protective devices for wall or similar openings, with or without operating or securing mechanisms; Closures of similar construction
    • E06B9/56Operating, guiding or securing devices or arrangements for roll-type closures; Spring drums; Tape drums; Counterweighting arrangements therefor
    • E06B9/68Operating devices or mechanisms, e.g. with electric drive
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Abstract

Getriebe, insbesondere für einen Antrieb eines Rolltors, Sektionaltors, Rollladens oder eines ähnlichen, insbesondere vertikal bewegbaren, Gebäudeabschlusses, wobei das Getriebe zumindest ein mit einer Antriebs- und/oder Schneckenrad-Welle verbundenes Schneckenrad umfasst, wobei die Antriebs- und/oder Schnecken-Welle mit zumindest einem Wellenlager in einem Getriebegehäuse drehbar gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, dass an der Antriebs- und/oder Schnecken-Welle oder an dem Schneckenrad oder an einem Schneckenrad-Lager ein Kraftsensor angeordnet ist, der in Richtung der Antriebs- und/oder Schnecken-Wellen-Achse wirkende Kräfte erfasst, insbesondere absolut erfasst.

Description

  • GEBIET DER ERFINDUNG
  • Die Erfindung betrifft ein Getriebe nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Das Getriebe ist demnach insbesondere für einen Antrieb eines Rolltors, Sektionaltors, Rollladens oder eines ähnlichen, insbesondere vertikal bewegbaren, Gebäudeabschlusses. Das Getriebe umfasst zumindest ein mit einer Antriebs- und/oder Schnecken-Welle verbundenes Schneckenrad. Die Antriebs- und/oder Schnecken-Welle ist mit zumindest einem Wellenlager in einem Getriebegehäuse drehbar gelagert.
  • Die Erfindung betrifft ferner ein Tor nach dem Oberbegriff des Anspruchs 5 sowie einen Rollladen nach dem Oberbegriff des Anspruchs 6.
  • TECHNOLOGISCHER HINTERGRUND
  • Antriebe von Toren wie Sektionaltoren und ähnlichen Gebäudeabschlüssen, welche in vertikal verlaufender Richtung zum Öffnen/Schließen hin- und herbewegt werden, unterliegen einem permanenten Verschleiß. Von dem Verschleiß betroffen sein können Antriebskomponenten wie Wellen, Läger, Schnecken, Zahnräder, der Antriebsmotor oder die, beispielsweise seitliche, Torführung. Im Hinblick darauf, die regelmäßige Torkontrolle und/oder -wartung so zu gestalten, dass möglichst wenig Ausfall- und Stillstandzeiten entstehen, besteht ein zunehmendes Interesse an einer Überwachung der technischen Zustandsparameter der Torkomponenten.
  • DARSTELLUNG DER ERFINDUNG
  • Vor diesem Hintergrund liegt die zu lösende Aufgabe darin, eine technische Zustandsüberwachung von Komponenten von Gebäudeabschlüssen wir Toren, Rollläden und dergleichen, mit möglichst geringem technischem Mehraufwand zu verbessern. Diese Aufgabe wird durch ein Getriebe nach Anspruch 1 gelöst. Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich durch die Unteransprüche. Es ist demnach vorgesehen, dass an der Antriebs- und/oder Schnecken-Welle oder an dem Schneckenrad oder an einem Schneckenrad-Lager ein Kraftsensor angeordnet ist, der in Richtung der Antriebs- und/oder Schnecken-Wellen-Achse wirkende Kräfte erfasst, insbesondere absolut erfasst. Bei ausgewogenen oder gewichtskraft-ausgeglichenen Toren (Rollläden) ist der Kraftaufwand beim Bewegen des Tors um den Aufwand der Gewichtskraft des Tores vermindert. Die auf die Getriebewelle wirkende Axialkraft steigt immer dann, wenn das Tor (der Rollladen) mit einer zusätzlichen Last beaufschlagt wird, etwa bei Winddruck oder Schneedruck auf den Torpanzer (Rollladenpanzer). Außerdem steigt der Kraftaufwand bei Verschleißerscheinungen oder Material-Ermüdung im Bereich der Torführung (Rollladenführung) oder in den Antriebs- und/oder Getriebe-Komponenten.
  • Konstruktionsbedingt treten im Betrieb an der Schneckenwelle als primäres Getriebeelement bestimmte axiale Kräfte auf. Diese bewegen sich bei der regulären und bestimmungsgemäßen Verwendung des Antriebes an einem (Industrie-)Tor (Rollladen) innerhalb bestimmter Grenzen. Im Falle von Betriebsstörungen des Tores (Rollladens), wie z. B. erhöhte Windlast außerhalb der zulässigen Grenzen, Hindernissen im Torweg, die die Torbewegung erschweren oder verhindern, Verklemmen des Tores in der Führung oder an den Führungselementen, Seilbruch der Antriebsseile und/oder Überlastung des Antriebs durch Fremdkörper, werden an dem erfindungsgemäßen Kraftsensor axiale Kräfte gemessen, die außerhalb der zulässigen Toleranzen liegen. Entsprechendes gilt analog für den Betrieb eines Rollladens.
  • Gemäß einer bevorzugten Variante kann vorgesehen sein, dass der Kraftsensor zumindest einen Dehnungs-Messstreifen (DMS) umfasst oder aus zumindest einem Dehnungs-Messstreifen gebildet ist. Ein Dehnungs-Messstreifen ist ein überwiegend elektronisches Bauteil, bei dem eine Wirkung einer extern entstehenden und den Messstreifen beaufschlagenden Kraft eine elektrische Widerstandsänderung bewirkt, welche bei geeigneter Kalibrierung als Kraftgröße in Newton (N) erfasst und messtechnisch abgebildet werden kann.
  • Es kann außerdem vorgesehen sein, dass der Kraftsensor ein ringförmiges Gehäuse und/oder eine ringförmige Platine umfasst. Bevorzugt können etwa drei DMS-Einrichtungen vorgesehen sein, welche an einem ringförmigen Kraftsensor umfangsverteilt angeordnet sind, zueinander beabstandet mit einem Winkelabstand von ca. 120°. Der ringförmige Kraftsensor kann bei der Getriebemontage auf die Welle aufgesteckt werden, so dass der Sensor die Welle zumindest bereichsweise umschließt.
  • Der Kraftsensor kann am Antriebs- und/oder Schnecken-Wellen-Lager angeordnet sein, insbesondere kann er zwischen Antriebs- und/oder Schnecken-Welle und Antriebs- und/oder Schnecken-Wellen-Lager oder zwischen Antriebs- und/oder Schnecken-Wellen-Lager und Getriebegehäuse positioniert sein. Es können pro Getriebe auch mehrere Kraftsensoren, beispielsweise an mehreren Positionen im Gehäuse, vorgesehen sein.
  • Eine Verbesserung einer technischen Zustandsüberwachung von Komponenten von Gebäudeabschlüssen wir Toren, Rollläden und dergleichen, mit möglichst geringem technischem Mehraufwand, ergibt sich ferner durch ein Tor nach Anspruch 5 oder durch einen Rollladen nach Anspruch 6. Dabei ist jeweils ein hierin beschriebenes und beanspruchtes Getriebe vorgesehen, welches mechanisch mit dem Antrieb von Tor respektive Rollladen verbunden ist.
  • Eine Verbesserung einer technischen Zustandsüberwachung von Komponenten von Gebäudeabschlüssen wir Toren, Rollläden und dergleichen, mit möglichst geringem technischem Mehraufwand, ergibt sich schließlich durch ein Verfahren, bei dem Kräfte absolut erfasst werden. Die Kräfte wirken auf eine Welle eines Antriebs und/oder Getriebes eines Tors, Sektionaltors, Rolltors oder Rollladens oder eines vertikal bewegbaren Gebäudeabschlusses, insbesondere wie hierin beschrieben und beansprucht. Bevorzugt ist das Tor (der Rollladen) gewichtskraftausgegelichen, d. h. die Gewichtskraft des Tors (des Rollladens) wird stets durch eine Gegenkraft kompensiert. Bei dem Verfahren ist vorgesehen, dass ein Kraftsensor verwendet wird, der mittels Dehnungs-Messstreifen Kräfte absolut erfasst. Der Kraftsensor wird im Getriebe des Antriebs eingesetzt, insbesondere in einem hierin beschriebenen und beanspruchten Getriebe.
  • Die vorgenannten sowie die beanspruchten und in den Ausführungsbeispielen beschriebenen erfindungsgemäß zu verwendenden Bauteile unterliegen in ihrer Größe, Formgestaltung, Materialauswahl und technischen Konzeption keinen besonderen Ausnahmebedingungen, so dass die in dem Anwendungsgebiet bekannten Auswahlkriterien uneingeschränkt Anwendung finden können.
  • Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile des Gegenstandes der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen. Auch einzelne Merkmale der Ansprüche oder der Ausführungsformen können mit anderen Merkmalen anderer Ansprüche und Ausführungsformen kombiniert werden.

Claims (6)

  1. Getriebe, insbesondere für einen Antrieb eines Rolltors, Sektionaltors, Rollladens oder eines ähnlichen, insbesondere vertikal bewegbaren, Gebäudeabschlusses, wobei das Getriebe zumindest ein mit einer Antriebs- und/oder Schneckenrad-Welle verbundenes Schneckenrad umfasst, wobei die Antriebs- und/oder Schnecken-Welle mit zumindest einem Wellenlager in einem Getriebegehäuse drehbar gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, dass an der Antriebs- und/oder Schnecken-Welle oder an dem Schneckenrad oder an einem Schneckenrad-Lager ein Kraftsensor angeordnet ist, der in Richtung der Antriebs- und/oder Schnecken-Wellen-Achse wirkende Kräfte erfasst, insbesondere absolut erfasst.
  2. Getriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kraftsensor zumindest einen Dehnungs-Messstreifen umfasst oder aus zumindest einem Dehnungs-Messstreifen gebildet ist.
  3. Getriebe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Kraftsensor ein ringförmiges Gehäuse und/oder eine ringförmige Platine umfasst.
  4. Getriebe nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Kraftsensor am Antriebs- und/oder Schnecken-Wellen-Lager angeordnet ist, insbesondere zwischen Antriebs- und/oder Schnecken-Welle und Antriebs- und/oder Schnecken-Wellen-Lager oder zwischen Antriebs- und/oder Schnecken-Wellen-Lager und Getriebegehäuse positioniert ist.
  5. Tor, insbesondere Rolltor, Sektionaltor, umfassend einen Antrieb, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb mit einem Getriebe nach einem der Ansprüche 1 bis 4 mechanisch verbunden ist.
  6. Rollladen, umfassend einen Antrieb, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb mit einem Getriebe nach einem der Ansprüche 1 bis 4 mechanisch verbunden ist.
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