DE2032142A1 - Stufenweises Verfahrer zur Her stellung von Mikroorganismen Kulturen - Google Patents
Stufenweises Verfahrer zur Her stellung von Mikroorganismen KulturenInfo
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Description
Stufenweises Verfahren zur Herstellung von
Mikroorganismen-Kulturen,
Mikroorganismen-Kulturen,
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein wirtschaftliches
Verfahren» das es erlaubt, das Wachstum aller einzelligen Organismen^von denen das Protoplasma als Nahrungsmittel oder als Ausgangsstoff für chemische Produkte verwendet
werden soll, in einem wässrigen Nährmedium in Anwesenheit ei' nes Petroleum-Kohlenwasserstoffs und eines sauerstoffenthaltenden
Gases, zu gewährleisten.
Es ist bereits bekannt,Mikroorganismen-Kulturen auf Kohlehydrat-Substraten
herzustellen, beispielsweise auf Melassen,
Holzhydrolysaten und dem Laktoserum von Käsereien; es wurde jedoch gefunden, daß das Bedürfnis an Sauerstoff, das die
Mikroorganismen zum Wachsenkönnen besitzen, bei einem reduzierten, d.h. stark wasserstoffhaltigen chemischen Substrat wie bei den Kohlenwasserstoffen,sehr viel größer ist,als im Fall der vorerwähnten Substrate,
Holzhydrolysaten und dem Laktoserum von Käsereien; es wurde jedoch gefunden, daß das Bedürfnis an Sauerstoff, das die
Mikroorganismen zum Wachsenkönnen besitzen, bei einem reduzierten, d.h. stark wasserstoffhaltigen chemischen Substrat wie bei den Kohlenwasserstoffen,sehr viel größer ist,als im Fall der vorerwähnten Substrate,
Die Herstellung von Mikroorganismen-Kulturen (Kultivlerverfahren für Mikroorganismen) in Anwesenheit von aus dem Erdöl stammenden KohlenwaaaerstofTen 1st an sieh bereits bekannt«. Ein
solches Verfahren wurde in zahlreichen zusammenfassenden- Forscher»
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arbeiten beschrieben, insbesonderejvon Just, Schnabel und UIlmann
in ihrem Artikel "Tauchkultur der Hefe und der Bakterien
auf Kohlenwasserstoffen" publiziert in der Zeitschrift »Di© Brauerei - Wissenschaftliche Beilage","Nr· 8, August 1-951.
Diese drei Forscher konnten Hefe und Bakterien auf verschiedenen
Kohlenwasserstoffen in Anwesenheit eines wässrigen Nährmilieus und Sauerstoff mit Erfolg zum Wächsern bringen.
Die Anmelderin vorliegender Anmeldung hat bereits in der französischen,
Patentanmeldung Nr0 15* 959 vom T5« Mal 1968 (di©
dem belgischen Patent Nr« 732 065 und der USA-Patentanmeldung
Nr. 824 256 entspricht) ein im industrielle© Maßstab durchzuführendes
verbessertes Yerfafereia stir Herstellung won Mikroorganismen-Kulturen
beschrieben, das darin bes teilt $ daß man in
einer ersten -Stufe in Anwesenheit von Sauerstoff und ±n einem
wässrigen Nährmiliei» auf eine« KoJslensiasserstoff^-Siabstrat,. das "
zumindest zu 70 Gew,»^ aiss linearem Paraffin©» (n-Paraffinen.)
besteht, kultiviert* sodann im eiaer.sweiten Stuf© die solchermaßen
kultivierten Milcroorgataisaaiis. T©Ea wässrigen Nährmilleu
und vom gegebenenfalls nicht Verbraisehitea Kofel entlass er stoff- Substrat abtrennt und. anschließend, in eimer dritten Stufe, die Reifung"
genannt wird, eimern Kontakt der solchertaaßen abgetrennten
Mikroorganismen in Anwesenheit vom Sauerstoff* mit einem wässrigen
Nichtnährmilleu, durchführt·
Dieses wässrige Nich.tai.larffl±ll0ia eirarde- als sin Nährmilieu definiert,
das gewisse8 für die- Entwicklung, der Mikroorganismen
unerlässliche Eleiiäenta,, beispielsweise Ionen, von "deren. Natur
der Stamm der Mikroorganismen-Kulturen abhängt, beraubt ist«,
Das oben erwähnt© Verfahren -der Anm@ta©r±n gemäß französischer
Patentanmeldung Wr. '151 959 besitzt eine Anzahl vom Vorteilen
ü,&m Stand ύ&τ Technik, diö im diesen Pat"entanmeldung@n
öind xintl swäff ±nafeQ3©niiQ2*@ -ita Vorhältnis su- dem b©°»
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kannten Verfahren, das darin besteht, daß man die Mikroorganis
men abgetrennt yob Fermentetor (Gärstoff)|einer Behandlung
mit Sauerstoff In Anwesenheit eines -völlig wässrigen mineralischen Milieus unterwirft. .
Demgegenüber besteht das Verfahren voziLegender Erfindung in
einem neuen, lsi industriellen Maßstab anwendbaren Verfahren, das weitere wesentlich· Vorteile besitzt ι
- Schaffung von sehr reinen Proteinen, d.h. von Zellen,
Gehalte an Lipiden und an Ribonucleinsäuren viel kleiner ist als dies bei den früheren Techniken der Fall war,
- ein geringerer Verbrauch an mineralischen Nährsalzen,
- gemäß einer besonderen Aueführung*form des erfindungsgemäßen
Verfahrene erreicht man eine Senkung der Kosten für die
Kompression des Gas··, das den molekularen Sauerstoff enthält, der für das Wachstum dieser Mikroorganismen erforderlich ist.
Diese Resultate werden erhalten indem man folgendermaßen stufenweise vorgeht ι
1.) Herstellung ein·· Kontakts zwischen einem Mikroorganismenstamm und -einem, molekularen Sauerstoff enthaltenden Gas
sowie einer Kohlenwasserstoffcharge, die zumindest 70 Gew.%
und vorzugsweise zumindest 85 Gew.$ an linearen Paraffinen
enthält, wobei dl··· Charge zumindest zum Teil (d.h. zumindest zu IO Gew.%) aus der dritten welter unten beschriebenen Stuf· stammt, sowie mit einem wässrigen Nährmilieu,
wobei der Kontakt so lange aufrechterhalten wird, bis der Gesamtgehalt an n-Paraffinen (freie und adsorbierte n-Paraffine) 0,2 - 5 £ und vorzugsweise 0,5 - 2 Gew.^t der Kohlen-
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Wasserstoffcharge beträgt. Das wässrige Milieu enthält dabei
vorzugsweiset
a) eine Quelle für assimilierbaren Stickstoff, sowie eine Quelle für assimilierbaren Phosphor·
b) Spurenelemente (Oligoelemente)
c) Wachstumsfaktoren
d) essentielle zusätzliche mineralische Elemente.
Man sieht daraus, daß die Menge an linearen paraffinischen
Kohlenwasserstoffen geringer ist, als diejenige, die eine optimale Entwicklung der Mikroorganismen erlaubt.
Vorzugsweise wird das den molekularen Sauerstoff enthaltende Gas unter einem absoluten Druck zwischen 1,2 und 20 Atmosphären und vorzugsweise zwischen 1,5 und k Atmosphären eingesetzt.
2.) Die Abtrennung der an Mikroorganismen angereicherten Phase,
die die adsorbierten Kohlenwasserstoffe enthält und zumindest des größeren Teils des wässrigen Nährmilieus und der nicht verbrauchten Kohlenwasserstoffe, die gegebenenfalls in Form einer separaten Phase vorhanden sind; diese Abtrennung kann man
auf an sich bekannte Weise durchführen, beispielsweise durch Dekantierung, Filtrieren und/oder Zentrifugieren.
3.)Waschung (in Berührungbringen) der erhaltenen Mikroorganismen,
die man am Ende der zweiten Stufe erhalten hat mit einer Kohlenwasserstoffraktion, die zumindest zu 70 Gew.^ und vorzugsweise zumindest zu 85 ^ lineare paraffinische Kohlenwasserstoffe enthält.
Man trennt sodann die konzentrierte Phase der Mikroorganismen von der Kohlenwasserstoff-Fraktion, welche anschließend als
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• Beschickungscharge In den Apparat geleitet wird, in dem die
erste Stufe dee Verfahrens durchgeführt wird. Diese Abtrennung wird auf an sich bekannte Art und Weise durchgeführt,
wie dies beispielsweise unter Ziffer 2 oben beschrieben ist·
k.) Das Inberührungbringen der am End· der vorangegangenen Stufe
erhaltenen Mikroorganismen mit einen wässrigen Nährmilieu, beispielsweise mit einem solchen, wie es unter Ziffer 1 bev
schrieben ist, sowie mit einem Gas, das molekularen Sauerstoff enthält.
Stets wird ein Maximum an Vorteilen bein Verfahren dann erreicht, wenn man folgendes verwendet ι
- Zumindest einen Teil des wässrigen Nährmilieus, das man im
Verlauf der Trennung in der zweiten Stufe erhalten hat,
- zumindest einen Teil dee Gases, das molekularen Sauerstoff
enthält, der im Verlauf der ersten Stufe nicht verbraucht wurde.
5.) Abtrennung der solchermaßen erhaltenen Mikroorganismen, indem man beispielsweise eines der unter Ziffer 2 oben beschriebenen Verfahren anwendet.
lsi folgenden werden noch wesentlich genauer die bevorzugtermaßen durchzuführenden Verfahrensbedingungen .beschriebenι
a) Während der ersten Stufe wird die Temperatur vorzugsweise zwischen 20 und 4o°C, und insbesondere zwischen 27 und
33°C und der pH-Wert unterhalb 7 und vorzugsweise zwischen 3 und 5 gehalten. Diese letztere Bedingungen wird beispielsweise durch kontinuierliche oder periodische Zuspeisungen von alkalischen, beispielsweise ammoniakalisehen
Lösungen erreicht, wenn Stoffwechseiproduktβ eine Ansäuerung der Kultur hervorrufen sollten.
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Die als Charge verwendete Kohlenwasserstoff-Fraktion
kann man durch Deparaffinierung einer Kohlenwasserstoff-Fraktion
von der Art des Gasöls» des Kerosins
oder von Schmierölen, d,h„ von Kohlenwasserstoffen„
die zumindest 9 Kohlenstoffatom© pro Molekül aufweisen,, erhalten.
Die Stickstoffquelle kann beispielsweise ±n Form von
Ammonium-Ionen NEL , Nitrat-Ionen NO_ oder in Fora
Von Harnstoff vorliegen", die Phosphor quell® kann in
Form von Phosphat- Ionen vorliegen* die Oligoelemente,
(Spurenelemente) d.h. die Ionen der in sehr geringen
Quantitäten notwendigen Metall® und Nichtmetalle, beispielsweise das Eisen und das Kupfer finden sich in
Form von Spuren} die Wachstumsfaktoren sind Kompositionen vom Typ des Vitamins Bfdi@ man beispielsweise in Form von
Hefeextrakten erhält; die anderen wesentlichem mineral!=
sehen Elemente finden sieb im allgemeinen im der Form von
Ionen; diese essentiellen mineraIisehen Elemente hängen
von der Art der asu kultivierendem Mikroorgamlsmenstämm©
ab. '
Di« Erfindung umfaßt nicht die Aisswahl der Elemente a) b) c)
und d) (Paragraph 1 oben) im einzelnen. Diese Elemente sind
den Fachleuten gut bekannt und raam wird zahlreich© Beisplde
von wässrigen Nährgailieus In der Literatur und in früheren Patenten
finden· Es iat leicht d«r©ii einen Versuch von vorrangig
einfacher Kultur nachzuprüfen, da© diese Milieus vollständig der Kultur von diesen oder jenen Mikroorganismen angepaßt sind*
Zum Beispiel kann das Nährmiliou ander® wesentliche mineralisch®.
ELttinente enthalten, Kalium, Schwefel,s.3. in Form von Sulfat·»
L.,aon und Magnesium, auch Natrium, ICaiaiuns -und Chlor-Jonen»
i-.a Verlauf dieser ersten Stui'e entwickeln slsh die Mikroorganismen,
d. h. , daß ale waehssn nsul si oh 'vermehren mach einem
Rhythmus, der vorteilhaft dar oh die als Charge eingeführte Menge
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- Blatt 7 -
der linearen, paraffin!erten Kohlenwasserstoffe gesteuert
dat.
Auf allgemeine Veiae liegt der Gehalt der stickstoffhaltigen
Verbindung (z. B. Ammoniumsulfat) dea wässrigen Milieus vorteilhaft zwischen 0,1 g und 60 g pro Liter, vorzugsweise
zwlsohen 1 g und 20 g pro Liter, ohne daß diese Werte begrenzt sind.
Der Gehalt an Phosphat ausgedruckt als P2 0K* wird gewöhnlich
zwischen 0,1 und 10 g pro Liter betragen, vorzugsweise wird
man in das wässrige Nährmilieu stickstoff- und phosphorhaltige
Quellen in der Form von Ammoniumphosphat zugeben. Während die
früheren Verfahren diese erste Stufe bei Atmoephärendruck
durchführten, begünstigt ein Sauerstoff überdruck, gemäß einer
bevorzugten Ausf Uhrungeform der Erfindung das Wachstum der Mikroorganismen; er erlaubt darüber hinaus die direkte Wiederbenutzung des Gases, das dieser ersten Stufe entstammt, im Verlauf der vierten Stufe.
Zur Durchführung dieser ersten Stufe kann man Jeden Apparat
benutzen, der den Kontakt der genannten Phasen fördert, z.B ein
Apparat wie er im französischen Patent 1 529 536 oder vorzugsweise in der französischen Patentanmeldung 1 77 77*» t eingereioht durch die Anmelderin am 11. Dezember 1968 (veröffentlicht in den Niederlanden unter der Nummer 6918576) beschrieben ist.
Diese Anmeldung beschreibt einen industriellen Apparat, der
besonders einen innigen Kontakt zwischen mehreren flüssigen, nicht mischbaren Phasen zu realisieren erlaubt, z.B. eine Gasphase und eine feste Phase (z.B. Hefen)ι man führt kontinuierlich eine Erdölcharge, ein NKhrmilieu, welches alle Elemente
im Überschuß beinhaltet, abgesehen von denen der Kohlenstoffquellen, die im Unterschuß zugegeben sein muß, zu, um eine
Mikroben-Impfung zu bewirken, und einen Rhythmus der Vcrmeh-
.....~v..j;α ΘΘ988 4/02 4 7 - β -
rung zu gewährleisten, der der kontinuierlichem, Entnahme der
Mikroorganismen entspricht*
Wie man gesehen hat, steigert der -Überdruck des Gases, welches
Sauerstoff enthält, di© übertragungsgeschwindigkeit dieses
Sauerstoffs in wässrigen Medien zu den sich vermehrenden Zellen
der Mikroorganismen! man fängt daa Gas am Ausgang des Reaktionsgefäßes auf, um es unter Druck in der Folg© von Maßnahmen wie sie
unten genau beschrieben werden nutzbar zu machen, gemäß einer
bevorzugten Methode der Erfindung«
b) Die zweite Stufe kann durch einfaches Abgießen realisiert werdent dieses ist überdies nur möglich, wenn die erste Stufe
naoh den oben genau beschriebenen Bedingungen eingeleitet wurde, besonders, wenn die Kohlenwasserstoff-Charge mindestens
70 i» von linearen Paraffinen beinhaltet·
Unmittelbar nach dieser zweiten Stufe sind die Mikroorganismen,
die in teigiger oder cremeartiger Form mit gewöhnlich 5 $ bis
30 Gew.?» (im getrocknetem Zustand gerechnet) an Mikroorganismen
vorliegen, noch mit flüssigem Medium und Kohlenwasserstoffen behaftet, die auf die Mikroorganismenzellwände adsorbiert sind·
Diese Kohlenwasserstoff« sind in der Mehrzahl verzweigte Kohlenwasserstoffe, weil die linearen Kohlenwasserstoffe vorzugsweise
verbraucht worden sind» Außerdem beinhalten die Mikroorganismen Oxydations-Nebenprodukte, wi· Fettsäuren, auf deren Elimination
die weiteren Verfahreneschritte hinzielen, ebenso wie auf die
Entfernung adsorbierter Kohlenwasserstoffe.
c) Die Waschung verait-tele einer an η-Paraffinen reichen Kohlenetoff-Charge, welche den Gegenstand der dritten Stufe darstellt,
wird vorzugsweise in Gegenwart von Sauerstoff durchgeführt.
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Diese Stufe hat das Ziel, die Kohlenwasserstoffe (zum größten
Teil verzweigte Kohlenwasserstoffe, die nicht assimilierbar sind oder nur zu einem sehr geringen Teil), die die äußere
Oberfläche der Mikroorganismenzellen verschmutzen, durch Kohlenwasserstoffe, die einen größeren Gehalt an paraffinischen
linearen Kohlenwasserstoffen aufweisen, die Kohlenstoffquellen, die für den weiteren Schritt notwendig sind, der auoh
sekundäre Fermentation genannt wird, darstellen, zu ersetzen.
Man benützt gewöhnlich ein Gewiohtsverhältnis der Kohlenwasserstoff-Charge/Zellen (Trockengewicht), das zwischen 0,5 und
5 liegt. Unter 0,5 ist der Austausch der adsorbierten Kohlen-Wasserstoffe weniger vollständig, während über 5 die zu verändernden Volumina bedeutend werden, ohne daß ein spürbares
Auswachsen des Reinigungsgrades erreioht wird.
Diese Waschung wird vorzugsweise in einer Kolonne vom Typ der
z. B. für die Flüssig-flüssig-Extraktion benutzten Kolonne vorgenommen t die Mikroorganismen Werden in den oberen Teil dieser
Kolonne eingespeist und an deren Boden die Waschflüssigkeit zugegeben; die Mikroorganismen sinken durch die Schwerkraft auf
den Boden der Kolonne herab, von wo man sie im Gegenstrom zur hinaufströmenden Waschflüssigkeit entnimmt. Die Waschflüssigkeit, die aus Kohlenwasserstoff mit starkem Gehalt an n-Pareffinen besteht, unterscheidet sich nun von den Waschflüssigkeit en, die in einigen bekannten Verfahren benutzt werden, und
die aus Wasser, oberflächenaktiven Stoffen oder flüchtigen organischen Lösungsmittel bestehen«
d) Die zweite Stufe der Fermentation, die die vierte Stufe des
gesamten Verfahrens ist, wird in dem gleichen Apparat durchgeführt, in dem die erste Stufe durchgeführt wurde, oder in einem
anderen Apparat} diese Stufe besteht darin, daß man die Mikroorganismen, die aus der Stufe c hervorgehen mit einem Gas,
welches molekularen Sauerstoff enthält und mit einen wässrigen Nährmilieu in Berührung bringt.
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Gemäß einer bevorzugten Ausfübrungefox*m der Erfindung geht
wenigsten ein Teil dea bezüglieh Sauerstoff angereicherten
Oases aua der ersten Stufe der Fermentation und wenigstens
ein Teil des wässrigen Mährmilieue naoh der Trennung der zweiten Etappe des Verfahrene„ hervor«
Vorzugsweise wird die Gesamtheit der swei Ströme in den zweiten Fermentator geleitet« wo die Zellen der Mikroorganismen
sich wieder durch Vervielfältigung und Teilung vermehren.
φ Einer der Vorteile dieser Technik rührt daher, daß das Gas, normalerweise Luft, das in der ersten Stufe der Fermentation (sxafce
Etappe) zum Aufbau von Mikroorganismen geführt hat, nun auf direktem Weg ih die zweite Stufe der Fermentation (gleich der
vierten Etappe des Verfahrens) ohne eine Zwlsohenkompression
geleitet wird, was eine beträchtliche Erhöhung der Wirtschaftlichkeit der Kompresslonsanlaga darstellt» Man sieht gleichzeitig» dad in diesem Fall das wässrige Milieu oder wenigstens ein
Teil desselben nacheinander in den zwei Stufen der Fermentation gebrauoht wird. Außerdem verbrauchen die Mikroorganismen praktisch nur adsorbierte Kohlenwasserstoffe im Verlauf dieser zweiten Fermentation, well es keine freie Kohlenwasser-Phase
.ι* - gibt» es wurde festgestellt, daß diese adsorbierten Kohlenwasser«
stoffe aufgrund der Waschung der Stufe ο reich an linearen Paraffinen sind; es folgt daraus, daß dieser Verbrauch schneller und
vollständiger ist, als bei Gegenwart von verzweigten Kohlenwasserstoffen und außerdem, daß die Entstehung dieser Nebenprodukte in beträchtliche«: Maße verringert, wenn nicht ganz unterdrückt wird. Die Vevweilzeit ist für jede Fermentationsetapp®
- wahlweise einzustallen und beträft gewÜSmlleh 1-10 Stunden. Es
sei betont, daß zu den gemäß der Erfindung benetzbaren Mikroorganismen Hefen» Bakterien und Schlme«l$il8e oder deren Mieöhun-
; gen gehören. Ee seien »le Β·Ι·ρ1®1· «li«»«r drei Kategorien von :
Mikroorganismen folgende genannte
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- Blatt 11-
a) Von dan Hefent
Die Familie der Endomycetaceae und in besonderen die Unterfamilie der Saccharomycetoideae, der die Art der Pichia, HanSenula,
Debaryomyoes angehören« ferner die Unterfamilie der Lipomycetoideae und besondere die Art Lipomyces.
Die Familie der Cryptocoocaceae, besondere die Unterfamilie der
Cryptococcoideae und besonder« davon die Arten Torulopsis und
Candida, die Unterfamilie, der Rhodotoruloldeae und davon die
Art Rhodotorula«
b) Von den Bakterlent
Die Ordnung der Pseudomonadalea, besonders die Familie Paeudomonadaceae, davon die Art der Pseudomonas und unter diesen
folgende Speciest
- Pseudomonas fluoresoens,
- Pseudomonas ovalle,
- Pseudomonas eruciviae.
Die Ordnung der Bubaoterialee, deren Familie Aohromobaoteraoeae ^
und besondere die Art Achromobacter, die Art Flavo bacterium und
davon die Speciest
- Flevobacterium aquatile,
- Flftvobacterium lutesoen·,
- Flavobaoterium marinum,
Die Familie der Miorooocoaceae, besondere die Arten der
Microoocous luteua und Microoocous flavus, die Familie der Brevibacteriaoeae, davon die Art Brevibacterium.
Die Ordnung der Actinomycetales, davon die Familie Myoobaoteriaoeae und Actinomyoetaoeae. .
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* »I
• ■ · t ι
* Blatt 12 -c) Von den Schimmelpilzen>
- Von der Familie der Muooracees die Art Rhizopus,
- von der Familie der Aapergillales die Arten Aapergillus und Penioillium.
Die der vorliegenden Anmeldung beigefügte Zeichnung zeigt die Aneinanderreihung der Verfahrensschritte, wie aie vorher beschrieben wurden·
If 2» 3» Ί und 5 sind die Apparate in welchen die fünf Etappen
dea Verfahrene jeweils durchgeführt werden«
Vie man in der Zeichnung erkennt, wird der Fermentator 1 mit
einem unter Druck stehenden Gas, das molekularen Sauerstoff enthält (Leitung 6), ferner mit einem wässrigen Nährmilieu
(Leitung 7) und mit der Kohlenwasserstoff-Charge (Leitung 8),
die aus dem Waschapparat 3 hervorgeht, wie oben beschrieben
ist, versorgt·
Das Gasgemisch, das teilweise an Sauerstoff erschöpft ist und noch unter Druck steht, wird durch Leitung 9 abgeführt· Die aus
dem Fermentator auafHeuende Flüssigkeit wird durch Leitung
in den Trennapparat 2 geschickt{ dort wird die Trennung zwischen den durch die Leitung 11 abgezogenen Mikroorganismen, die in
die Vaachaone 3 geleitet wurden,von dem wässrigen Milieu, das
durch die Leitung 12 dem Fermentator k zugeapeiat wurde, durchgeführt .
Ea ist hier festzustellen, da0 man gegegebenfalls im Trennapparat 2 eine dritte Phase erhalten kann, die eich von den beiden
anderen Phasen unterscheidet; ea handelt sich dann bei dieser dritten Phase um eine Kohlenwaaaeratoff-Phaee, die aioh aua
nicht verbrauchten Kohlenwaeaeratoffen gebildet hat·
- 13 -
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- Blatt 13 -
Diese gegebenenfalls vorhandene dritte Phase kann wieder der
ersten Fermentationsstufe zugeführt bzw. zurückgeleitet werden.
Der Waschapparat 3 wird durch die Leitung 13 mit einer Kohlen» wasserstoff-Fraktion versorgt, die zumindest zu 70 # und vorzugsweise zu 85 i>
aus linearen Paraffinen besteht·
Die Waschflüssigkeit wird durch die Leitung Ik abgeführt. Ein
Teil derselben wird als Charge durch die Leitung 8 in den ersten Fermentator eingeleitet· Der übrige Teil, der durch die Leitung
15 abgezogen wird, kann anderen Verwendungszwecken zugeführt werden·
Nach einer anderen Ausführungsform wird ein Teil der frischen Kohlenwasserstoff-Charge direkt dem Fermentator t zugeleitet}
nach einer weiteren Ausführungsform wird die Gesamtheit der den
Apparat 3 verlassenden Waschflüssigkeit in den Fermentator 1 geleitet.
Die gewaschenen Mikroorganismen werden durch die Leitung 16 von
der Waschzone in den zweiten Fermentator 4, der durch Luft gespeist wird, die aus dem ersten Fermentator duroh die Leitung 9
herbeigeführt wird·
Das aus diesem zweiten Fermentator Ausströmende wird durch die Leitung 17 in den Trennapparat 5 geführt, von wo man die gereinigten Mikroorganismen duroh die Leitung 18 und da« wässrige
Milieu duroh die Leitung 19 abzieht·
Ein Teil dieses wässrigen Milieus, das durch die Leitung 19 abgeleitet wird, kann wieder der ersten oder zweiten Fermentationsstufe zugeleitet werden, d.h. wieder in die Apparate 1 und k
gehen.
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- Blatt It» -
• Kulturverfahren durch jede an eich bekannt Endstufe ergänzt
bzw» kompletiert werden kann; beispielsweise kSnnera die der
fünften Etappe entstammenden Mikroorganismen einer oder mehreren Wasohungen mit Wasser unterzogen werden, das gegebenenfalls oberflächenaktive Mittel enthält| als Waschmittel können
auoh organische Lösungsmittel oder Gemische solcher Lösungsmittel verwendet werden. Die Mikroorganismen künnen ferner einem
sogenannten Auflösungsverfahren (Lyse) unterworfen «erden, d.h.
einer aolchen Behandlung, bei der die Zellwände aufgerissen
werden. Die Trocknung der Mikroorganismen beendet im allgemeinen diese abschließenden Behandlungen·
Die erste Etappe wird in einem zylindrischen Reaktor eines Fassungsvermugens von 1 m durchgeführt, der mit einem Rtihrayatem
ausgestattet ist} seine Luftversorgung wird durch einen Kompreseor sichergestellt,der 100 m/Stunde Luft zuführt} der Brück im
Reaktor wird bei 2,5 Atmosphären, seine Temperatur bei 3O0C -1°C gehalten· .
Diese erste Etappe besteht in einer kontinuierlichen Kultur der
Hefe Candida lipolytica einer Abwandlung von Endonycopsis lipolytica wobei das Wachstum begrenzt wird und als Waehstumgabegrenzungsmittel eine Erdfllfraktion eingesetzt wird, die reich
ist an normalen Paraffinen (Haupt-Substrat)·
Die'Kohlenwasserstoff-Charge, die zum Einsatz gelangt, bat man
duroh Paraffinftbspaltung aus einem Gasöl erhalten! diese Kohlen«
wasserstoff-Fraktion besteht zu £0 # aus n-Baraiffinew «ad zu ;
10 % aus einem Gemisch verzweigter Paraffine, ferner von Naphtha
nen und aromatischen Stoffen« Diese Charge ist am Punkt j des
Reaktors in einem Verhältnis von 1 kg/Sitund* eingespeist*.
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"»,'«.'■«■ 2032ΤΛ2
- Blatt 15 -
Am Punkt 7 des Reaktors wird gleichzeitig eine anorganische
•Lösung (etwa I50 l/Stunde) eingespeist, die derart zusammengesetzt iet, daß gleichseitig pro Stunde kO kg Phosphor (berechnet als P2O.), 35 e Kalium (berechnet als K2O) und 1 g
Magnesium (berechnet als MgO) sugeftthrt werden. Die Regulierung des pH-Wertes, den stan auf 4,0- 0,1 einstellt, wird durch
Zugabe einer Aaunoniaklttsung durchgeführt, wodurch die Zuführung einer Menge von 100 g Stickstoff (N) pro Stunde sichergestellt wird«
Die anorganische Lesung führt ferner in ausreichender Quantität
auch die für das Wachstum notwendigen anderen Mineralischen Salsa hinsu.
Aa Punkt 8 des Reaktor« führt ,Man eine Kohlenwasserstoff-Charge
in einer Menge von 6OO g/Stunde hlnsu, die aus der dritten
Etappe stMust.
Das as Punkt 10 aus dem Reaktor Ausströmende entspricht 1,5
pro Stunde an Hefe (Trockengewicht) 150 l/Stunde einer anorganischen US sung die 5 β Phosphor (berechnet als P2°5^ enthält,
die jedoch praktisch weder Kalium noch Magnesium aufweist 1 das
Ausströmende enthält ferner 0,1 kg an Kohlenwasserstoffen pro
Stunde·
Die sweite Etappe besteht aus einer einfachen Dekantierungeoperation, die es gestattet eine Hefecreme (20 l/Stunde) Von
einer anorganischen Lösung (13Ο l/Stunde) su trennen.
Die Waschung, die die dritte Stufe darstellt, wird in einer
Zentrifuge durchgeführt, wobei die Hefecreme und ein Waschmittel im Gegen*trom aneinander geführt werden, welch letsteree
aus der gleichen Kohlenwasserstoff charge besteht, die in den
- 16 -
00-988.4/0247-"'
era ten Meaktor eingeführt wird, t7ob©£
etwa 20/1 betrügt; das K©tol®»?a©s©imfö®iT°ifcQ©li«±tt«l0 dae die Zentrifuge verläßt, wird <ämm M©akfe®r u@r ©rst©si Etappe zugeführt»
etwa 20/1 betrügt; das K©tol®»?a©s©imfö®iT°ifcQ©li«±tt«l0 dae die Zentrifuge verläßt, wird <ämm M©akfe®r u@r ©rst©si Etappe zugeführt»
Die vierte
wird vorzugsweise in ©iaee eylimderffönaieeiä Reaktor sines Itatzv© lumens von
3 ■ ·
0,5 μ t der mit einem RtthreysteB aweg©eifeatt©t ist, durchgeführt?
seine Beschickung mit Luft wird dur@h die Einspeisung des gasförmigen
Ausströmendem eiebergestellt, de© in ©imer Meng© von
100 m*yStunde aue ^®r ersten Etappe etaneoite In diesem Reaktor
herrscht Atmoaphärendruokg eeime T©Bpej?at«r wirä bei 300C ί 1°C
gehalten.
Dieser Reaktor wird kontinuierlich m±t einer anorganischen Lösung (13Θ l/Stunde) versorgt, €i© aue der zweiten Etappe stammt;
ferner wird die Hefe@rem® augüftthrt 0 (SO i/Sttande) die aus dem
VasohproaseB stamtrt·
Dieser sekundäre Fermentator wird durch Zugabe von Ammoniak,
wie dies bereite oben angegeben wurde, auf einem konstanten pH-Wert
gehalten·
Das in einer Menge von etwa 15© I/Stnmd® Au@stri5m®nde enthält
in diesea Volumen 1,6 kg Hefe (Trockengewicht), ein® mineralische Lösung ohne Phosphorgehalt, sowie 1 g Kohlenwasserstoffe«
Man sieht also, daß die erhaltene Hefe nur noch einen äußerst geringen Gehalt an Kohlenwasserstoffen aufweist·
Gegebenenfalls kann man einen weiteren WasohprosseJS an sich bekannter
Art und Weise anschließen»
-17/Patentanfflprüche-
009884/0247
Claims (1)
- - Blatt 17 Patentansprüche1») Verfahren zur stufenweisen Herstellung von Mikroorganismen-Kulturen, dadurch gekennzeichnet, daß mana) in einer ersten Etappe eine Lage an Mikroorganismen in einem wässrigen Nährmilieu und einer Kohlenwasserstoff-Charge, die zumindest 70 Gew.# an linear gebauten paraffinischen Kohlenwasserstoffen enthält, welche Charge von der Etappe (c) dieses Verfahrene herrührt, mit einem molekularen Sauerstoff enthaltenden Gas in Berührung bringt, wobei die Zeitdauer dieser Berührung derart eingestellt wird, daß man einen Gesamtgehalt an linear gebauten paraffin!sehen Kohlenwasserstoffen erreicht, der 0,2 - 5 Gew. ^ der Kohlenwasserstoff-Charge beträgt, daß man .b) in einer zweiten Etappe eine an Mikroorganismen angereicherte Phase von dem zumindest größeren Teil des wässrigen Nährmilieus trennt, daß manc) in einer dritten Etappe die an Mikroorganismen angereicherte Phase mit einer Kohlenwasserstoff-Charge in Berührung bringt, die zumindest zu 70 Gew.^ linear gebaute paraffinische Kohlenwasserstoffe enthält und daß man anschließend die Mikroorganismen-Phase von der Kohlenwasserstoff-Charge trennt, welch letztere der ersten Etappe dieses Verfahrens zugeleitet wird, daß mand) in einer vierten Etappe die Mikroorganismen-Phase di« in der Etappe (o) erhalten wird mit einem wässrigen Nährmilieu und mit einem molekularen Sauerstoff enthaltenden Gas in Berührung bringt, und daß mane) in einer fünften Etappe di· Mlkroorgftniaitt®»™Phase» vom wässrigen Milieu abtrennt·2.) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennaeloimet, UmQdas.-..■■'. ■ « 18■ · ■ ·009884/02472032U2aus der ©rstea Etappeabsfcröseiride ©xy«Sbs?©8id« Gas als ©xydierende Gasquelle für die vieyt® Etappe benutzt wird«,ti3·/ Vörf (aiMreH n&Cbdas in der zweiten Etappe afegetrenmfte wässrige N&hrmilieu ala wässriges Nährailiew ftts» die fi®s"S@ Steppe wird.k,) Verfahren nach An®pria©li 2B dadurcte man das im Verlauf d®r erefen Et&ppo rende Gas als oxydieresafieis Gas für die vierte Etappe verwendet«5» f Verfahren nachdie Kohlenwasserstotf-Ctearg© sowohl dos· erstem-als der dritten Etappe jeweils staraimdaßf ®5 6ew.^ asu gebauten paraffinieehea Erofeleawaesors^ofiera6.) Verfahren nach ArasprmelE I9 dadlus·©!! gekeranzeiehnat, daß die dritte Etappe in Anwesenheit Ψ&Λ Sjsw.erstof'f' durchgeführt wird»7·) Verfahren nach Afssjpnsslx I9 dsdusreli gskeaanzeiehnet» daß die KohlenwEuaerstoff^S&arg© (SeE1 ört^tem S-Sapp© aus einer Kohlenwaasersteff-Abspaitmnag vosa feaSlB ICereslsi. odar Schmieröl erhalten ist®8«) Verfahren na Ghdas wässrige ÄteRBlliQia öqs· Qs»«t©^ tsmct friert®sa lä-fefispp® j®= weil» eine Qaelie für aasiifeilieribsaE1®® Stieisat®^f -und für aseimilieirbaroii kren und eea®ntlelle
enthttlt.203 ZH 2- Blatt 19 -§„) Verfahren nach Anspruch I3 dadurch gekennzeichnet, da§ dl« dritte Etepp» im-Gegen·trom-Prinsip durchgefUhrt. virdf wobei die M±kr©or^ft»4eeen iron &b®n. nmoli -unten-und die Kshlenwaaeeretöff« v©m unf«n iwoli ol»@n009884/0247Leerseite
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