DE204292C - - Google Patents

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DE204292C
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etching
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41MPRINTING, DUPLICATING, MARKING, OR COPYING PROCESSES; COLOUR PRINTING
    • B41M9/00Processes wherein make-ready devices are used

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  • ing And Chemical Polishing (AREA)
  • Weting (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
JV* 204292 KLASSE 15 k. GRUPPE
Kreidereliefzurichtungen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. November 1907 ab.
Gegenstand der Erfindung ist ein Apparat zum Ätzen der Lankes und Schwärzlerschen Kreidereliefzurichtungen. Diese Ätzungen wurden bisher in flachen Ätzschalen so vorgenommen, daß die auf beiden Seiten bedruckten Folien, welche aus starkem, zweiseitig mit Kreide überzogenem Karton bestehen, zwischen den Daumen und Zeigefingern beider Hände gehalten und etwa 8 bis
ίο io Minuten durch die Ätzflüssigkeit gezogen wurden. Diese Ätzflüssigkeit besteht aus einer starken Chlorlösung, deren Einwirkung auf die Lungen bekannt ist. Die Arbeiten nach
.. diesem System sind daher ungemein gesundheitsschädlich, da die aufsteigenden Chlordämpfe die Lungen der meist jugendlichen Arbeiter in verhältnismäßig kurzer Zeit zerstören. Der. Gegenstand der Erfindung, ist bestimmt, diese Übelstände zu beseitigen.
Die Vorrichtung ist in der Zeichnung in einer Ausführungsform dargestellt, und zwar in Ansicht mit aufgeklapptem Deckel.
Der Apparat besteht aus einem innen mit Blei ausgeschlagenen Kasten a, welcher die Ätzflüssigkeit aufnimmt. In diesem Kasten ist eine mittels einer Km bei 0 drehbare Welle b, die zweckmäßig aus Messing hergestellt ist, in Lagern c gelagert. Auf . der Welle sind zwei durch Schrauben seitlich verstellbare Holzräder d mit Naben e angeordnet. Ein schwacher Messingstab f, der quer über die Räder d gelegt und durch Ösen g, welche unter dem Einfluß von Federn h ; stehen, auf den Umfang der Holzräder gedrückt wird, dient zum Festhalten der Folie. Der Kasten α hat einen. Deckel fi, der den Arbeiter vor den aufsteigenden Chlordämpfen schützt. Der Deckel ist mit zwei Glasscheiben m versehen, . durch welche der Arbeiter den Verlauf des Ätzprozesses verfolgen kann.
Der Arbeitsvorgang, ist folgender: Die Folie wird durch den Messingstab f auf den Umfang der Holzscheiben d gepreßt, die zum Festhalten der Folie mit Rillen versehen sein können. Der Deckel des Kastens wird hierauf geschlossen und die Kurbel 0 gedreht. Bei dieser Drehung taucht die Folie durch die Ätzflüssigkeit und wird deren Einwirkung völlig gleichmäßig ausgesetzt. Durch diese gleichmäßige Behandlung wird die Schnelligkeit und Sauberkeit des Ätzvorganges erheblich erhöht. Außerdem wird natürlich durch den völligen Abschluß der Ätzflüssigkeit nach außen die Gesundheit des Arbeiters nicht mehr angegriffen. Um auch beim Füllen und Entleeren des Apparates den Arbeiter nicht in die Notwendigkeit zu versetzen, die Ätzflüssigkeit zu berühren oder deren Dämpfe einzuatmen, werden zweckmäßig Rohrleitungen angeordnet, durch die der Apparat leicht gefüllt und entleert- werden kann.
Zweckmäßig ist es, wenn die zu ätzende Folie an drei Seiten einen etwa 3 bis 4 Cicero breiten weißen Rand hat, bei kleinen Bildern oder Folien ist wohl auch ein 2-Cicerorand breit genug...

Claims (6)

  1. Patent-An Sprüche:
    ι. Ätzapparat, vorzugsweise zum Ätzen der Lankes und Schwär'zlerschen Kreidereliefzurichtungen, ■ gekennzeichnet durch einen geschlossenen Behälter, in dem sich mechanische Vorrichtungen zur Be^ wegung der zu'ätzenden Folie befinden, zum Zwecke, die von der Ätzflüssigkeit aufsteigenden Dämpfe nicht in die Luft austreten zu lassen.
  2. 2. Ätzapparat nach · Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel des die Ätzflüssigkeit aufnehmenden Behälters mit Glasscheiben zur Beobachtung des Ätzprozesses versehen ist.
  3. 3. Ätzapparat nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in dem die Ätzflüssigkeit aufnehfnenden Behälter eine von außen drehbare Welle angeordnet ist, welche ' zwei zur Aufnahme der Folie dienende Holzscheiben trägt, die z. B. durch Schrauben gegeneinander verstellt werden können.
  4. 4. Ätzapparat nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Folie auf dem Umfange der Scheiben durch einen Stab festgeklemmt wird, welcher durch Federn oder ähnliche Mittel an die Scheiben gedrückt wird.
  5. 5. Ätzapparat nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Umfang der Scheiben mit Rillen versehen ist, welche dem zum Festklemmen zur Folie dienenden Stabe eine feste Lage geben.
  6. 6. Ätzapparat nach Anspruch 1 bis 5, gekennzeichnet durch Füllungs- und EntleerungSrohre für die Ätzflüssigkeit.
    Hierzu 1 Ölatt Zeichnungen.
DENDAT204292D Active DE204292C (de)

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DE (1) DE204292C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3348557A (en) * 1965-07-01 1967-10-24 Kenneth W Adamson Apparatus for etching metal
DE1471046B1 (de) * 1962-08-01 1969-11-13 Westinghouse Electric Corp Mehrphasiger permanentmagnetischer Werkstoff sowie Verfahren zu dessen Herstellung

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DE1471046B1 (de) * 1962-08-01 1969-11-13 Westinghouse Electric Corp Mehrphasiger permanentmagnetischer Werkstoff sowie Verfahren zu dessen Herstellung
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