DE204562C - - Google Patents

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DE204562C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B5/00Forcing liquids, gases or vapours through textile materials to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing impregnating
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B2700/00Treating of textile materials, e.g. bleaching, dyeing, mercerising, impregnating, washing; Fulling of fabrics
    • D06B2700/17Passing liquid through fibrous materials in open containers with a form not determined by the nature of the fibrous material

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  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 204562 KLASSE Sa. GRUPPE
Zusatz zum Patente 177167 vom 9. Januar 1906.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 7. April 1908 ab. Längste Dauer: 8. Januar 1921.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine weitere Ausgestaltung der durch Patent 177167 geschützten Vorrichtung zum Färben, Bleichen usw. von Textilstoffen mit kreisender Flüssigkeit. Vom Gegenstand der Haupterfindung, nach welcher die Flotte mittels einer Pumpe durch den Arbeitsraum bzw. das Färbegut von unten nach oben gedrückt, von oben nach unten aber nur gesaugt, nicht aber auch durchgedrückt werden kann, unterscheidet sich der Gegenstand der Zusatzerfindung dadurch, daß bei dieser die Flotte durch das Färbegut auch von oben nach unten gedrückt werden kann, während ein Durchsaugen wie nach der Haupterfindung möglich ist.
Zu dem Zweck ist der Färbebottich mit einem luftdicht abschließbaren Deckel versehen, und kann das zur Überleitung der Flotte aus dem Flottenraum in den Warenraum dienende schwenkbare Rohr luftdicht an den Deckel des Färbebottichs oder an das seitlich vom Bottich angeordnete, unterhalb des Warenraumes mündende Rohr angeschlossen werden. Die sich ergänzenden Wirkungen der die Flotte fördernden Pumpe, d. h. das wechselweise Pressen und Saugen -der Flotte nach Belieben in jeder Richtung durch das Arbeitsgut beschleunigt den Färbeprozeß ganz wesentlich, außerdem wird das Arbeitsgut gleichmäßiger und besser von der Flotte durchdrungen, als dies bei der älteren Ausführung
der Fall ist, bei welcher die Flotte nur in einer Richtung durch die Ware gesaugt oder gepreßt werden kann.
Die Zeichnung veranschaulicht den Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel; dabei zeigt Fig. 1 denselben im lotrechten Längsschnitt und Fig. 2 im Grundriß.
Die Vorrichtung besteht wie beim Hauptpatent aus einem rechteckigen Behälter 1, der ebenso durch eine Querwand 2 in den Flottenraum 3 und den Warenraum 4 geschieden ist. In letzterem ist auch über dem eigentlichen Boden 5 in geeignetem Abstande der durchlochte Boden 6 angeordnet, gegen welchen das Färbegut von einem durchlochten Preßdeckel 7 gedrückt wird. Eine im unteren Teil der Wand 2 vorgesehene, mit einem Schieber 8 verschließbare Öffnung 9 verbindet den unter dem gelochten Boden verbleibenden Raum 10 mit dem durch einen Zwischenboden 11 vom Flottenraum 3 abgeschiedenen unteren Teil 12 desselben. In diesem Raum ist die Pumpe 13 untergebracht, welche bei geöffnetem Schieber 8 die Flotte durch das Druckrohr 14, welches als Schwenkrohr ausgebildet ist, in den Behälter 4 leitet. Während dieser aber beim Hauptpatent oben offen ist, ist er hier durch einen Deckel 15 luftdicht abgeschlossen, und mit diesem ist das Rohr 14 lösbar verbunden, so daß die Flotte von oben nach unten durch die Ware gepreßt werden kann.
Gleichzeitig saugt die Pumpe die Flotte aus dem Raum 12 und dem damit verbundenen Raum. 10 unterhalb des durchlochten Zwischenbodens 6 an, so daß die Flotte einen beständigen Kreislauf machen muß.
Wie beim Hauptpatent kann die Flotte auch in entgegengesetzter Richtung, d. h. von unten nach oben durch die Ware gepreßt werden. Zu dem Zweck ist das Schwenk-rohr 14 wie dort mit dem seitlich neben dem Bottich angeordneten, in den Raum 10 mündenden Rohr 16 zu verbinden, die Verbindungsöffnung 9 durch den Schieber 8 zu schließen und die Verbindung des Warenraumes 4 mit dem Flottenraum 3 und des letzteren mit dem Raum 12 durch Öffnen der Schieber 17 in der Querwand 2 und des Schiebers 18 in der Zwischenwand 11 herzustellen. Die Flotte wird dann von der Pumpe durch das Druckrohr 14 und das Rohr 16 von unten her in den Färbebottich eingepreßt, durchdringt die Ware und fließt durch die in der Querwand 2 gelassenen oberen Öffnungen τηα in den Flottenraum 3 und von hier durch die Öffnung des Zwischenbodens 11 zur Pumpe, um diesen Kreislauf von neuem zu beginnen.
Soll auch bei diesem Vorgang die Flotte gleichzeitig durch die Ware gesaugt werden, dann wird der Flottenraum mittels des Deckels nach oben luftdicht abgeschlossen. Die im unteren Teil des Flottenraumes untergebrachte Pumpe kann auch außerhalb desselben angeordnet sein, während die Regelung der Bewegungsrichtung der Flotte durch Einschaltung eines Dreiweghahnes bewirkt werden könnte. Der Deckel 15 wird zweckmäßig mittels einfacher umklappbarer Gelenkbolzen und Flügelmuttern rasch lösbar auf den Rand des Bottichs gepreßt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Vorrichtung zum Färben, Bleichen usw. von Textilstoffen mit kreisender Flüssigkeit nach Patent 177167, dadurch gekennzeichnet, daß der Warenraum (4) durch einen Deckel (15) luftdicht abgeschlossen werden kann, um die von der Pumpe (13) durch das Pumpenschwenkrohr (14) dem Warenraum (4) zugeführte Flotte durch das Färbegut gleichzeitig in beiderlei Richtung pressen und saugen zu können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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