DE205007C - - Google Patents

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DE205007C
DE205007C DENDAT205007D DE205007DA DE205007C DE 205007 C DE205007 C DE 205007C DE NDAT205007 D DENDAT205007 D DE NDAT205007D DE 205007D A DE205007D A DE 205007DA DE 205007 C DE205007 C DE 205007C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J25/00Actions or mechanisms not otherwise provided for
    • B41J25/02Key actions for specified purposes
    • B41J25/18Tabulating

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  • Replacement Of Web Rolls (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 15^. GRUPPE
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum. Schreiben in Tabellen mit mehreren Kolonnen für Schreibmaschinen, die ein Anhalten des Papierwagens an derjenigen Kolonne bewirkt, in deren Feld eine entsprechende Eintragung erfolgen soll! Bei den bekannten Vorrichtungen solcher. Art müssen die einzelnen Kolonnenanschläge entweder von besonderer Gestaltung sein, oder die sie tragende Anschlagwelle muß, je nach der Kolonne, an der der Papierwagen halten soll, verschieden große Schwingungen machen. Diese Anordnungen sind alle etwas/mehr oder weniger umständlich. Der Erfindungsgegeristand beseitigt diesen Nachteil. Die Kolonnenanschläge können alle von gleicher Gestalt sein. Sie wirken mit einem Gegenanschlagglied zusammen, das durch die Bewegung des Papierwagens derart beeinflußt wird, daß es so viele Kolonnehanschläge vorbeigehen läßt, als notwendig ist, und erst dann ein Halten des Papierwagens an demjenigen Kolonnenanschlag verursacht, der der angeschlagenen Kolonnentaste entspricht. Die Art der Anordnung der zusammenwirkenden Anschläge kann dabei beliebig erfolgen.
In den Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand in den Fig. ι bis 6 "veranschaulicht. Es zeigen
Fig. ι einen senkrechten Schnitt durch eine mit dem Erfindungsgegenstand versehene Schreibmaschine,
Fig. 4 eine Vorderansicht auf die wesentlichsten Teile des Erfindungsgegenstandes,
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Fig. 2, 3, 5 und 6 einzelne Teile der Vorrichtung.
Das Gestell der Maschine besteht aus den Seitenplatten i, der hinteren Plattet, der vorderen Platte 3 und dem Tastenbrett 4. Die Pfosten 5 sind an ihren oberen Enden durch die Stangen 6 verbunden und tragen die Kopfplatte 7. Auf dieser befinden sich die Arme 8, die eine feste Schiene 9 tragen, welche mit den Schienen 11 des Papierwagens zusammenwirkt. Kugeln 10 sind in üblicher Weise zwischen den Schienen 9 und 11 vorgesehen. Der Papierwagen zeigt die Seiteriteile 12, in denen die Achse der Papierwalze 13 gelagert ist. Die Schiene 9 ist nach vorn unter einem Winkel von etwa 450 geneigt. An der unteren Schiene 11 sitzt eine Zahnstange 14, die mit zwei Zahnrädern 15 und 16 in Eingriff steht, welche auf einer Welle 17 lose aufsitzen. Diese Welle ist in den Platten 18 und 19, die an der Kopfplätte 7 sitzen, gelagert (Fig. 1). Das Zahnrad 15 ist in 'irgendeiner Weise mit einet Feder 20 verbunden, die in einer Trommel 21 eingeschlossen ist, welche sich ebenfalls auf der Welle 17 befindet. Die Feder wirkt in üblicher Weise durch das Zahnrad 15 auf den Papierwagen ein und bewirkt seine Bewegung in der gewöhnlichen Richtung. , Eine Schaltvorrichtung wirkt hierbei entsprechend ein, und zwar besteht diese im wesentlichen auseinem Schaltrad, das auf der Welle 22 sitzt. Diese ist in den Platten 18 und 19 gelagert. Die Welle 22 weist ein Zahnrad 23 auf, das sich auf der Welle drehen kann, aber gegen
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eine Bewegung in der Längsrichtung derselben gesichert ist. Dieses Rad 23 steht mit dem Zahnrad 16 in Eingriff. An der Nabe dieses Rades 23, oder sonstwie befestigt, sitzt eine Zahnkupplung, die mit entsprechenden Kupplungszähnen des Ringes 24 in Eingriff steht. Dieser Ring sitzt verschiebbar auf der Welle 22. Der Ring 24 ist federnd im Eingriff mit der Nabe des Rades 23 durch eine
ίο Feder 26 gehalten, die zwischen dem Kupplungsring 25 und einem fest auf der. Welle 22 angeordneten Ring 24 zusammengepreßt ist. Die Anordnung der Teile ist hierbei derart, daß der Papierwagen, wenn die Welle 22 gegen Drehung gesichert ist, an einer Bewegung durch die Federtrommel 21 gehindert wird. Wird der Wagen jedoch nach rechts bewegt, so gleiten die Kupplungszähne am Rad 23 und am Ring 24 übereinander. Damit der Papierwagen von der Schaltvorrichtung ausgelöst werden kann, ist es nur erforderlich, den Kupplungsring 24 nach der hinteren Seite der Maschine entgegen der Spannung der Feder 26 zu drücken. Zu diesem Zweck ist der Ring 24 mit einer ringförmigen Nut versehen, in die das Ende eines Armes 27 eintritt, der an einem schwingbaren Glied 28 sich ■ befindet. Dieses ist in den Armen 29 und 30 gelagert, die nach vorn zu von der Platte 19 sich erstrecken (Fig. 1 und 4). Wenn also der Arm 27 nach dem hinteren Teil der Maschine gepreßt wird, so wird der Papierwagen von seiner Schaltvorrichtung freigegeben.
Am' Papierwagen befindet sich eine Kolonnenanschlagstange 31, die von den Armen 32 getragen wird, welche an einer Stange 33 sitzen. Diese Stange vereinigt die seitlichen
. Platten 12 des Papierwagens an ihren oberen Enden. Die Arme 32 hängen fast senkrecht, und die Anschlagstange 31 liegt hinter und fast in einer Ebene mit der Kopfplatte 7 der Maschine. Die Stange 31 ist an ihrer oberen und unteren Fläche mit Einschnitten versehen, die um eine einfache Schaltweite des Papierwagens voneinander entfernt sind. Auf der Stange 31. sitzen die Kolonnenanschläge 34 (Fig. i, 2 und 4). Diese Anschläge sind gegabelt und werde.n von hinten über die Stange geschoben. Die Gabeln umfassen die Stange und passen genau in die Einschnitte der letzteren hinein. Jeder der Anschläge ist im Ausführungsbeispiel mit einer federnden Platte 35 versehen, die in den Einschnitt an der unteren Seite der Stange eintritt. Infolge der Nachgiebigkeit dieser federnden Platte wird eine reibende Verbindung zwischen dem Anschlag und den. Kanten des Einschnittes gebildet^ so daß eine willkürliche Verschiebung des Anschlages auf der Stange ausgeschlossen ist.
Jeder der Anschläge 34 weist einen Ansatz auf, der nach der Vorderseite der Maschine etwas über die Stange 31 hinaustritt. Diese Ansätze können mit Anschlägen oder Zähnen
36 zusammenstoßen, die sich an einem drehbaren Anschlagglied 37 befinden. Dieses Glied
37 sitzt starr auf einer senkrechten Welle 38, deren oberes Ende in der Kopfplatte 7. gelagert ist und deren anderes Ende durch die Gestellplatte 2 hindurchgeht. Das untere Ende ruht in einem Lager 39, das an der Platte 2 befestigt ist (Fig. 1 und 4). Das Anschlagglied 37 kann mit. den' Kölonnenanschlägen 34 zusammenwirken. Im Ausführungsbeispiel sind die Kolonnenanschläge als sogenannte Tabellenanschläge und das drehbare Anschlagglied als Gegenanschlag ausgebildet. Die Anschläge 34 und die Gegenanschläge 36 wirken für gewöhnlich nicht zusammen. Es sind besondere Glieder an der Maschine vorgesehen, die ein solches Zusammenwirken zustande bringen. Jeder der Anschläge 34 ist für gewöhnlich außerhalb der Bahn des Anschlaggliedes 37, aber es kann eine Bewegung des letzteren in die Bahn der Anschläge 34 stattfinden. Im vorliegenden Fall ist es also das Gegenanschlagglied, das beweglich gemacht ist und in die Bahn der anderen Anschläge gebracht werden kann. Zu diesem Zweck kann sich die Welle 38 in ihren Lagern auf- und abwärts bewegen. Die Aufwärtsbewegung der Welle 38 wird durch Berührung des Gliedes 37 mit dem oberen Lager der Welle begrenzt, die Abwärtsbewegung dagegen durch einen Ring 40, der in Berührung ; mit dem Lager 39 kommt. Für ■ gewöhnlich befindet sich die Welle in der unteren Lage, wie aus Fig. 1 und 4 ersichtlich ist. Die Zähne 36 sind dann außer Eingriff mit den Kolonnenanschlägen 34. Sollen die beiderseitigen Anschläge· in Eingriff miteinander kommen, so muß ein Anheben, der Welle 38 bewirkt werden. Die Kopfplatte 7 zeigt an ihren Seiten in üblicher Weise einen herabhängenden Flansch 41. Wie aus Fig. 4 ersichtlich ist, ist dieser Flansch mit einem Ausschnitt versehen, in den das Glied 37 eintreten kann. An ihrem unteren Ende sitzt fest auf der Welle 38 ein Zahnrad 42, das mit den Zähnen 43 an der vorderen Fläche einer in Richtung der Papierwalzenachse durch die Maschine sich erstreckenden, wagerecht angeordneten, im Querschnitt quadratischen Stange 44 in Eingriff kommt. Diese Stange 44 gleitet in Ansätzen 45 und 46, die sich an der Vorderfläche der Platte 2 befinden. Die Führungsansätze 45 und 46 sind mit Deckeln 47 und: 48 versehen, welche mittels der Schrauben 49 an den vorderen Flächen der Ansätze 45 und 46 befestigt sind und die Stange 44 in ihrer Lage halten. Das Rad 42 ist von solcher Breite, daß es mit den Zahnen 43 der Stange 44, in Eingriff bleiben muß, gleichgültig, ob die Welle
38 in ihrer unteren oder in ihrer oberen Lage sich befindet. Die Stange 44 erstreckt sich bis nahe an die rechte Gestellplatte der Maschine. Am rechten Ende dieser Stange ist an der unteren Seite ein Stück weggeschnitten, so daß ein Anschlag 50 gebildet ist (Fig. 4). Dieser kann von irgendeinem der Anschläge angehalten werden, die von denr aufwärts gekrümmten Enden ^i der Kolonnentastenhebel 52 gebildet werden. Diese Hebel erstrecken sich nach dem vorderen Teil der Maschine und sind ungefähr in ihrer Mitte an einem Zapfen 53 befestigt, der an einer Büchse 54 * sitzt (Fig. 3). Jeder Tastenhebel 52 ist mit einem Tastenstiel 56 verbunden (Fig. 1), der durch das.Tastenbrett 4 hindurchgeht und am oberen Ende in üblicher Weise eine Taste 57 trägt. Im Ausführungsbeispiel sind die Hebel 52 dicht nebeneinander gelagert. An ihren hinteren Enden sind alle Hebel, mit Ausnahme des ersten, etwas gekrümmt (s. Fig. 3), so daß zwischen den als Anschlag dienenden Hebelenden 51 ein genügender Zwischenraum verbleibt. An den vorderen Enden sind die Hebel 52 derart gekrümmt, daß alle Tasten 57 in einer geraden Reihe liegen. Die hinteren Enden der Hebel 52- sind in senkrechten Schlitzen 58' geführt, die sich in der Deckplatte 48 vorfinden. Die Tastenhebel werden infolge der Wirkung der Federn 59 in ihre Ruhelage zurückgeführt. Dal eine Ende dieser Federn, sitzt an den Hebeln und das andere Ende an einem Stift 60, der sich von der Seitenplatte ι der Maschine aus erstreckt. Damit die Stange 44 in ihre Ruhelage nach rechts zurückkehren kann, ist das linke Ende, wie aus Fig. 4 ersichtlich ist, rund ausgebildet und von einer Feder 61 umgeben. Diese ist zwischen dem Ansatz 62 der Stange 44 und einem Arm 63 zusammengepreßt, in welchem das linke Ende der Stange gleitbar, angeordnet ist.
Damit die Welle 38 gehoben werden kann und die Anschläge oder Zähne 36 in die Bahn del: Kolonnenanschläge 34 gelangen können, ist die Nabe 64 des Rades 42 mit einer Ringnut versehen. In diese treten zwei Stifte 65 ein, die sich an einem .gegabelten Arm 66 befinden (Fig. 6). Dieser Arm 66 sitzt auf einer Welle 67,' die.sich quer durch die Maschine erstreckt. Die Welle 67 ist mit ihrem einen Ende in dem Arm 63 und mit dem anderen Ende in einem Arm 68 an der hinteren Platte 2 der Maschine gelagert (Fig. 6): Die Welle 67 geht an ihrem rechten Ende hinter den hinteren Enden der Tastenhebel 52 vorbei und ist nach vorn · bei 69 umgebogen. Das letzte Wellenende erstreckt sich wieder nach links über die Tastenhebel 52 hinweg und bifdet eine Art Universalschiene 70. Die Anordnung der Teile ist derart getroffen, daß bei einer Bewegung der Kolonnentastenhebel infolge Anschlages auf die zugehörige Taste 57 die Universalschiene 70 gehoben wird. Die Welle 67 wird darauf nach rückwärts geschwungen und die Welle.38 durch den Arm 66 angehoben. Auf diese Weise gelangen die Anschläge oder Zähne 36 in die Bahn der Kolonnenanschläge 34. Damit der Papierwagen beim Anschlag einer Kolonnentäste frei bewegt werden kann, ist an der Welle 67 ein herabhängender Arm 71 vorgesehen (Fig. 4). Dieser wirkt"mit einem Querstück 72 zusammen, das am unteren Ende eines Armes 73 sich befindet. Dieser besitzt eine Nabe 74, die auf dem Zapfen 75 gelagert ist. Dieser Zapfen sitzt an einem U-förmigen Stück 76 an der unteren Seite der Platte 2. Die Nabe 74 zeigt weiter einen Arm yy,, der sich aufwärts erstreckt und an die vordere Fläche des Armes 27 anstößt. Das Ende des letzteren liegt in einer Ringnut des Ringes 24 (Fig. 4). Die Anordnung der Teile ist derart getroffen, daß beim Schwingen der Welle 67 durch irgendeinen der Hebel 52 der Arm 27 nach hinten gedruckt wird und die Kupplungszähne am Ring 24 außer Eingriff mit den Kupplungszähnen an der Nabe des Rades 23 kommeii. Der Papierwagen wird auf diese Weise von' seiner Schaltvorrichtung freigegeben und kann sich unter dem Einfluß der Feder 20 bewegen. Um zu verhindern, daß der Papierwagen ausgelöst wird, bevor die Anschläge oder Zähne 36 des Gliedes 37 in die Bahn der Kolonnenanschläge gebracht werden, findet eine Leerbewegung zwischen dem Arm 71 und dem Glied 72 statt, wie aus Fig. 1. ersichtlich ist; Die Anschläge oder Zähne 36 sind derart angeordnet, daß'jeder der Kolonnenanschläge 34 beim Vorübergehen mit einem der Zähne 36 zusammenstößt und das ganze Glied 37 um eine Einheit . dreht.. Hierdurch kommt der nächstfolgende Anschlag 36 in eine Lage, in der er mit dem nachfolgenden Kolonnenanschlag 34 zusammenstößt, und es erfolgt ein Drehen der Welle 38. ; Diese Welle und das Rad 42 ziehen die Stange 44 nach links, bis der Anschlag 50 durch den Arischlagteil 51 des entsprechenden Tastenhebels angehalten wird. Wenn der erste Kolonnentastenhebel rechts herabgedrückt ist, bleibt .die Stange 44 in ihrer Ruhelage. Wenn der zweite Kolonnentastenhebel angeschlagen wird, so wird der Ansatz 50 aufgehalten, sobald der zweite Zahn 36 von dem zweiten Kolonnenanschlag 34 in its Stellung gebrächt ist. Der Papierwagen wird dann aufgehalten, sobald die zweite Kolonne der Tabelle an die Druckstelle gelangt ist. Wenn der dritte oder vierte Kolonneritastenhebel bewegt werden,so wird der Papierwagen durch den dritten bzw. vierten Kolonnenanschlag aufgehalten, und es befindet sich die
dritte bzw. vierte Kolonne der Tabelle an der Druckstelle.
Um eine Rückwärtsbewegung der Welle 38 zu verhindern, nachdem sie durch den einen der Kolonnenanschläge eine gewisse Drehung erfahren hat, und bevor der nächste Zahn 36 in Eingriff mit dem nächstfolgenden Kolonnenanschlag gekommen ist, ist eine Klinke 78 vorgesehen (Fig. 5 und 6). Diese sitzt in einem Ansatz 45, gerade über der Stange 44. Die Anordnung der Teile ist derart, daß, sobald die Welle 38 in ihrer gehobenen Lage sich befindet, das Rad 42 im Eingriff mit der Klinke 78 ist. Wenn die Teile jedoch in der Ruhelage sich befinden, befindet sich das Zahnrad 42 außer Eingriff mit der Klinke 78. Diese besteht aus einem viereckigen Stück, das in einer entsprechenden Öffnung in dem Ansatz 45 sitzt, und weist einen runden Teil 79 auf,
ao der in eine entsprechende Bohrung hineinpaßt. Der Schaft 79 ist hohl (Fig. 5) und dient zur Aufnahme einer Feder 80. Diese wird zwischen der Klinke 78 und dem inneren Ende der Bohrung zusammengepreßt. Die Feder ist bestrebt, die Klinke nach dem vorderen Teil der Maschine zu zu drücken. Die Bewegung der Klinke wird durch die Platte 47 begrenzt (Fig. 5). Das äußere Ende der Klinke ist quadratisch und paßt in eine ent-
.3° sprechende Aussparung hinein, damit eine Drehung der Klinke- verhindert wird. Das Ende der Klinke ist, wie aus Fig. 5 ersichtlich ist, mit einer Schneide versehen, die in die Lücke zwischen zwei Zähnen des Rades 42 eintreten kann. 'Die Schneide wird gebildet von einer annähernd senkrecht zum Teilkreis des Rades liegenden Fläche, die die Rückwärtsbewegung des Rades verhindert, und von einer geneigt dazu liegenden Fläche, welche die Klinke 78 durch einen Zahn.des Rades beweglich macht, wenn die Welle 38 durch einen Kolonnenanschlag 34 gedreht wird.
Die Wirkungsweise der ganzen Vorrichtung ist leicht verständlich. Jede beliebige Anzahl von Kolonnenanschlägen 34 kann auf der Stange 31 in geeigneter Weise angebracht werden, und zwar derart, daß die Anschläge voneinander unabhängig verstellt werden können. Wenn der Papierwagen beispielsweise an der dritten Kolonne angehalten werden soll, so wird die mit »3« bezeichnete Kolonnentaste niedergedrückt. Das hintere Ende" dieses Kolonnentastenhebels 52 hebt die Universalschiene 70 an, schwingt die Welle 67 und bewirkt ein Anheben der Welle 38. Der Papierwagen wird infolgedessen durch das Zusammenwirken des Armes 71 mit dem Glied 72 freigegeben. Das Anhebender Welie 38 hat die Zähne 36 dös Anschlaggliedes 37 in die Bahn der Kolonnenanschlä.ge 34 gebracht, und ebenso ist das Rad 42 in Eingriff mit der Klinke 78 gekommen. Der erste Kolonnenanschlag stößt an den ersten Anschlag 36 und bringt diesen aus der Bahn der Anschläge. Der zweite Zahn 36 kommt dabei in die Bahn der Anschläge, wodurch ein Drehen der Welle 38 um einen weiteren, stets. gleichbleibenden Winkel verursacht wird. Am Ende jeder Drehung der Welle 38 erfolgt ein Anhalten durch die Klinke 7& Der Ansatz 50 der Stange 40 befindet sich dicht an dem' angeschlagenen Kolonnentastenhebel. Der dritte Kolonnenanschlag ist daher nicht imstande, die Welle 38 zu drehen. Wenn die Kolonnentaste freigegeben wird, wird der Ring 24 nach der Vorderseite der Maschine bewegt und bringt seine Kupplungszähne wieder in Eingriff mit den Kupplungszähnen am Rad 23. Der Papierwagen wird jetzt in der Lage gesichert, in der er angehalten war. Die Welle 38 geht in ihre untere Lage h'erab, wodurch die Zähne 36 des Gliedes 37 aus der Bahn der Kolonnenanschläge 34 kommen. Der Papierwagen kann sich dann frei bewegen, ohne mit . den Anschlagende zusammenzustoßen. Das Rad 42 kommt von der Klinke 78 frei, und die Feder 61 führt die Stange 44 in die Ruhelage zurück. Ein Stift 81 der Stange 44 legt sich dann gegen die Platte 48. In dieser Lage nimmt der Zahn 36 die in Fig. 2 gezeigte Stellung ein. Wenn die Welle 38 jetzt wieder gehoben wird, so befindet sich der erste Zahn 36 in einer Lage, in der er mit dem ersten Kolonnenanschlag 34 zusammenstoßen kann.
Im Ausführungsbeispiel sind vier Kolon-· nentasten vorgesehen, es können aber auch mehrere Verwendung finden. Wenn jedoch im Ausführungsbeispiel mehr als vier Anschläge nötig werden sollten, so kann auch der Papierwagen trotzdem in eine entsprechende Lage gebracht werden. Wollte man z. B. den Wagen in eine siebente Kolonne . führen, so kann dies dergestalt-.geschehen, daß ^ erst die vierte Kolonnentaste angeschlagen und hierdurch der Wagen an die vierte Kolonne gebracht wird. Darauf wird die dritte Kolonnentaste bewegt, die den Wagen dann bis an den siebenten Kolonnenanschlag bringt. Aus der Fig. 4 ist ersichtlich, daß der Anschlag 50 der Stange 44 sich eine kurze Entfernung be-" wegen kann, bevor er von dem ersten Kolonnentastenhebel angehalten wird. Am Ende der Abwärtsbewegung der entsprechenden Taste geht der erste Zahn 36 ein wenig unter dem Einfluß des Kolonnenanschlages nach links. Wenn die Taste wieder freigegeben. wird, kehrt der Anschlag in seine Ruhelage zurück. Hierdurch und durch eine kleine Leergangbewegung zwischen dem Papierwagen und seiner Schaltvorrichtung kommt iao der Anschlag 34 nach links von dem Zahn 36. Wenn, also die Tabellenvorrichtung zweimal
bewegt' wird, ohne daß die Schaltvorrichtung beeinflußt wird, wird der zuerst angehaltene Kolonnenanschlag in einer Lage sein, wo er
..'· nicht beim zweiten Anheben der Welle 38
stören wird. , .
Die Schaltvorrichtung kann von beliebiger Art sein. Im Ausführungsbeispiel ist eine kleine Universalschiene 84 vorgesehen (Fig. 1), die an einem Hebel 85 sitzt und sich
10· nahe an der Druckstelle befindet. Sie wird hier durch den Anschlagteil 86 der Typenhebel 87 beeinflußt, wenn diese in die Druckstellung gelangen! Der Hebel 85 ist bei 88 an einem Arm 89 angelenkt, der an der vorderen Fläche der Platte 18 sitzt. . Im Arm 89 ist "eine Welle 90 gelagert, die an ihrem unteren Ende ein Schneckenrad 91 trägt. Dieses greift in ein Rad 92 ein, das auf der Welle 22 sitzt. Am oberen Ende trägt die Welle 90 einen Zahn 93,
20- der durch die Schaltklinke94 am.unteren Ende des Hebels 85 beeinflußt wird. Wenn die Universalschiene 84 durch einen Typenhebel getroffen wird, so schwingt der Hebel 85 und der Zahn 93 wird freigegeben. Die Welle 90 macht dann eine vollständige Drehung und bewegt so den Wagen um eine einfache Schaltweite. ■-,.·". .'
Wie eingangs erwähnt, spielt die Form oder Gestalt der einzelnen Glieder bei dervorliegenden Erfindung keine Rolle. Die Anordnung, dieser Glieder kann daher auch in anderer Weise erfolgen.

Claims (6)

  1. Pat.ent-Ansprüche:
    i. Vorrichtung zum Schreiben in Tabellen mit mehreren Kolonnen für Schreibmaschinen, bei der infolge Zusammenwirkens der Kolonnenanschläge mit einem einstellbaren Anschlagglied ein Anhalten des Wagens an der- der angeschlagenen Kolonnentaste entsprechenden Kolonne erfolgt; dadurch gekennzeichnet, daß das in die Bahn der Kolonnerianschläge gebrachte. Anschlagglied . durch die Kolonnenanschläge des in Bewegung gesetzten Wagens entsprechend der Zahl der zu überspringenden Kolonnenanschläge beeinflußt wird;
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede angeschlagene Kolonnentaste den Wagen um die der angeschlagenen Taste entsprechende Anzahl Kolonnenanschläge vorwärts bewegen läßt, unabhängig von der jeweiligen Stellung des Wagens.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Anschlagglied (37) mit Zähnen (36) versehen ist, von denen ein Zahn beim Niederdrücken einer Kolpnnentaste in die Bahn der Kolonnenanschläge gelangt und von diesen durch den von seiner Schaltvorrichtung freigegebenen Wagen der gedrückten Taste entsprechend schrittweise gedreht wird.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Haltevorrichtung (78) beim Anschlag einer Kolonnentaste mit dem gezahnten Anschlagglied (37) in Verbindung tritt und dasselbe gegen unbeabsichtigte Bewegung sichert.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Teile (37, 44) der Anschlagvorrichtung durch jeden Kolonnenanschlag (34) um einen sich gleichbleibenden Weg bewegt werden.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Welle (38) des Anschlaggliedes (37) in ihrer Längsrichtung bewegt wird, um es mit den Kolonnenanschlägen (34) in wirksame Stellung zu bringen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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