DE2058366A1 - Geraet zur Aufnahme gaerender Teigstuecke,insbesondere bei der Herstellung von Weissbrot nach franzoesischer Art - Google Patents

Geraet zur Aufnahme gaerender Teigstuecke,insbesondere bei der Herstellung von Weissbrot nach franzoesischer Art

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DE2058366A1
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dough
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English (en)
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Adam Bremer
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WENZ MICHAEL FA
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WENZ MICHAEL FA
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A21BAKING; EDIBLE DOUGHS
    • A21CMACHINES OR EQUIPMENT FOR MAKING OR PROCESSING DOUGHS; HANDLING BAKED ARTICLES MADE FROM DOUGH
    • A21C13/00Provers, i.e. apparatus permitting dough to rise
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A21BAKING; EDIBLE DOUGHS
    • A21BBAKERS' OVENS; MACHINES OR EQUIPMENT FOR BAKING
    • A21B3/00Parts or accessories of ovens
    • A21B3/15Baking sheets; Baking boards

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Manufacturing And Processing Devices For Dough (AREA)

Description

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Firma Michael W e η ζ 8725 Arnstein (Ufr.), den 25. 11. 1970
Gerät zur Aufnahme gärender Teigstücke, insbesondere bei der Herstellung von Weißbrot nach französischer Art
Bei der Herstellung von Backwaren, wie Brot, kommt dem Prozeß der Gärung der geformten Teigstücke besondere Beudeutung zu. Je nach Art und Sorte bestehen die Teigstücke aus Teig unterschiedlicher Festigkeit und bedürfen je nach Art und Sorte verschieden lange Gärzeiten.
Während des Gärprozesses werden die Teigstücke meist in sogenannte Gärgeräte gelegt, um zu verhindern, daß die Teigstücke in der Gare breitlaufen und die vorbestimmte Form verlieren, eine Gefahr, die um so größer ist, je weicher der Teig ist, d. h. je mehr Feuchtigkeit er enthält und je länger die Gärzeit dauert.
Gärgeräte sind in den verschiedensten Ausführungen bekannt. Ganz allgemein haftet den gebräuchlichen Ge-
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raten aber der Nachteil an, daß ihre Bedienung und manuelle Handhabung verhältnismäßig schwierig ist. Außerdem sind diese Geräte in der Regel für automatische Gär- und Backanlagen ungeeignet.
Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, ein Gärgerät zu entwickeln, welches für die Verarbeitung von extrem weichen Teigen mit sehr langen Gärzeiten, wie sie insbesondere für die Herstellung von Weißbrot nach französischer Art in Betracht kommen, besonders gut geeignet ist, das also einfach zu handhaben ist und in halb- und vollautomatischen Gär- und Backanlagen zum Einsatz kommen kann, ohne daß die Formgebung der Teigstücke leidet und der Gärprozeß irgendwie ungünstig beeinflußt wird. Das Gärgerät kann in dieser Ausführung anderen Brotsorten angepaßt werden und ist dabei ebenso wirtschaftlich und praktisch anzuwenden.
Das Gärgerät der Erfindung besteht aus zwei, ggf. durch Querträger versteiften Längsschienen, zwischen denen paarweise eine Mehrzahl von Stangen oder dgl. angeordnet ist, die in den einzelnen Paaren jeweils durch ein Tuch mit etwa der Stangenlänge verbunden sind, dessen Durchhang durch Verringern oder Vergrößern des Abstandes der Stangen relativ zueinander in der Weise verändert werden kann, daß das Tuch in der einen Extremstellung
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eine Art Rinne oder offene Wanne zur Aufnahme der Teigstücke bildet, in der anderen das Tuch dahingehend gestrafft wird, daß eine das Abheben der Teigstücke gestattende plane Unterlage entsteht.
Die Änderung des relativen Abstandes der Stangen kann in der Weise bewerkstelligt werden, daß die einen Stangen der Stangenpaare fest in den Längsschienen verankert und die anderen Stangen auf parallel zu den Längsschienen verschiebbaren Innenschienen befestigt werden, die mit Langlöchern versehen sind, durch die die festverankerten Stangen hindurchgreifen.
Eine andere Möglichkeit besteht darin, die einen Stangen der Stangenpaare auf zweiarmigen Hebeln zu befestigen, die in ihrem Zentrum mit Zapfen in den Längsschienen gelagert sind und die durch Verdrehen um 180° das Straffen bzw. Lockern der Tücher besorgen. Diese Bauweise gibt die Möglichkeit, das freie Ende zusammengehöriger Hebel durch ein Flacheisen zu verbinden, das im gestrafften Zustande der Tücher den oben auf den Tüchern liegenden Teigstücken eine steifere Unterlage als das Tuch allein gibt.
Beide Lösungen können bei automatischen Durchlaufgärschränken eingesetzt werden, wenn diese für die Aufnahme von Geräten der oben geschilderten Rahmenkonstruktion ausgelegt sind. Bei vollautomatischen Durchlaufgärschränken
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mit automatischer Befüllung und Entleerung empfiehlt es sich, die Stangen der Stangenpaare jeweils auf einem Winkelhebel zu montieren, dessen Schenkel um einen Zapfen, der in eine die starren Längsschienen ersetzende Hohlbolzenkette eingehängt wird, von einer V-förmigen Stellung in eine gestreckte Stellung zu verschwenken sind.
Die Erfindung und deren Einzelheiten werden im folgenden anhand der Zeichnung näher erläutert.
Fig. 1 zeigt eine Draufsicht auf das neue Gerät, wobei in der rechten Hälfte die die Teigstücke aufnehmenden Tücher im durchhängenden, in der linken Hälfte im gestrafften Zustand dargestellt sind,
Fig. 2 einen Schnitt durch die Fig. 1 in der Ebene A/B.
Einzelheiten des Verstellmechanismus1 zeigen die Fig. 3, 4 und 5 in vergrößertem Maßstabe in der Seitenansicht bzw. im Schnitt,
eine andere Form derselben die Fig. 6, 7 und 8.
Eine vor allem für vollautomatische Durchlaufgärschränke geeignete Form des Verstellmechanismus1 ist in den Fig. 9 und 10 bzw. 11 und 12 bei durchhängendem bzw. gestrafftem Tuch in der Seitenansicht und der Draufsicht dargestellt.
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Wie die Fig. 1 und 2 erkennen lassen, besteht das Gärgerät der Erfindung aus zwei Längsschienen 2, die durch Querträger 1 zu einem etwa 80 cm breiten rechteckigen Rahmen verbunden sind. Zwischen den Längsschienen 2 ist paarweise eine Mehrzahl von Stangen 3, 31 oder dgl. angeordnet, die in den einzelnen Paaren jeweils durch ein Tuch 4 mit etwa Stangenlänge verbunden sind. Der Durchhang dieses Tuches läßt sich durch Vergrößern oder Verringern des Abstandes der Stangen in der Weise verändern, daß das Tuch in der einen Extremstellung, die rechts im Bilde gezeigt ist, eine Art Rinne oder offene Wanne für die Aufnahme der zu gärenden Teigstücke bildet. Ist der Gärprozeß beendet, so werden die Stangen 31 in die im Bilde links gezeigte Extremstellung gebracht, bei der die Tücher so weit gestrafft sind, daß eine plane Unterlage entsteht, die das manuelle oder automatische Abheben der Teigstücke ohne Beschädigung gestattet.
Das Verschieben der Stangen erfolgt beispielsweise mit dem in den Fig. 3 bis 5 dargestellten Mechanismus. Er besteht aus zwei, jeweils auf der Innenseite der Längsschienen 2 angebrachten verschiebbaren Schienen 5> die die Träger der Stangen 31 der Stangenpaare bilden. Die Stangen 3 hingegen sind mit den Schienen 2 fest verankert und durch Langlöcher 51 in den Schienen 5 geführt. Werden die Schienen aus der in Fig. 3 gezeigten Lage nach links verschoben, so strafft sich infolgedessen das an den Stangen befestigte
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Tuch 4 und. gelangt schließlich in die Stellung der Fig. 4,
bei der das Tuch eine annähernd plane Unterlage bildet,
so daß die daraufliegenden Teigstücke ohne Schwierigkeiten entfernt werden können.
Der in den Fig. 6 bis 8 dargestellte Mechanismus zum Verschieben der Stangen enthält zwei zweiarmige Hebel 6, die mit Zapfen 8 in den beiden Längsschienen 2 gelagert sind, die die Stangen 3 der Stangenpaare tragen. An dem einen Ende des Hebels sind die Stangen 31 befestigt, an dem anderen ein Flacheisen 7, das zusammengehörige Hebel miteinander verbindet. Die Schienen 5 dienen hier als Kuppelstangen, d. h., werden die Schienen aus der in Fig. 6 gezeigten Stellung nach rechts bewegt, so nehmen sie die Stangen 3 mit und verschwenken unter Anheben die Hebel 6 um 180°, so daß das Tuch 4 die gestraffte Lage nach Fig. einnimmt. Gleichzeitig gelangt das Flacheisen 7 unter die Tuchmitte und gibt so den oben auf dem Tuch liegenden Teigstücken eine zusätzliche Unterstützung.
Bei automatischen Durchlaufgärschränken, die nicht mit herausnehmbarem Gärträger ausgerüstet sind, werden starre Längsschienen im allgemeinen störend sein. Hier ist deshalb die in den Fig. 9 bis 12 gezeigte Bauweise vorzuziehen, bei der die Stangen 3 und 31 auf einem Winkelhebel montiert sind, dessen Schenkel 9, 9' aus einer durch einen Anschlag 10 begrenzten V-förmigen Stellung
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in die Strecklage zu verschwenken sind. Den Drehpunkt bildet jeweils ein Zapfen 11, der in die bei Durchlaufgär schränken üblxchen, als Förderelement dienenden Hohlbolzenketten eingehängt wird, die sich zu beiden Seiten der Stangen 3, 31 befinden. Die Enden der Winkelhebel brauchen dann am Auslauf des Gärschrankes nur in der Weise über Gleitschienen geführt zu werden, daß die Winkelhebel aus der Stellung der Fig. 9 in die der Fig. gelangen, womit das Tuch 4 gespannt und die Teigstücke manuell oder automatisch abgenommen werden können.
- Patentansprüche -
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Claims (6)

Firma Michael W e η ζ 8725 Arnstein (Ufr.), den 25. 11. 1970 Patentansprüche
1. Gerät zur Aufnahme gärender Teigstücke, insbesondere bei der Herstellung von Weißbrot nach französischer Art, gekennzeichnet durch zwei, ggf. durch Querträger versteifte Längsschienen (2), zwischen denen paarweise eine Mehrzahl von Stangen (3, 31) oder dgl. angeordnet ist, die in den einzelnen Paaren jeweils durch ein Tuch (4) mit etwa der Stangenlänge verbunden sind, dessen Durchhang durch Verringern oder Vergrößern des Abstandes der Stangen (3» 3') relativ zueinander in der Weise verändert werden kann, daß das Tuch (4) in der einen Extremstellung eine Art Rinne oder offene Wanne zur Aufnahme der Teigstücke bildet, in der anderen das Tuch (4) dahingehend gestrafft wird, daß eine das Abheben der Teigstücke gestattende plane Unterlage entsteht.
- 9 20982 U /0294
2. Gärgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ■46H3 die einen Stangen (3) der Stangenpaare (3, 3') fest in den Längsschienen (2) verankert und die anderen Stangen (31) auf parallel zu den Längsschienen (2) verschiebbaren Innenschienen (5) befestigt sind, die mit Langlöchern (5') versehen sind, durch die die fest verankerten Stangen (3) hindurchgreifen.
3. Gärgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die einen Stangen (31) der Stangenpaare (3, 31) auf zweiarmigen Hebeln (6) befestigt sind, die in ihrem Zentrum mit Zapfen (8) in den Längsschienen (2) gelagert sind und durch Verdrehen um 180 das Straffen bzw. Lockern der Tücher (4) besorgen»
4. Gärgerät nach Anspruch 3» dadurch gekennzeichnet, daß das freie Ende zusammengehöriger Hebel (6) durch ein Flacheisen (7) verbunden ist, das in gestrafftem Zustande der Tücher (4) den oben auf den Tüchern liegenden Teigstücken eine zusätzliche Unterstützung gibt.
5. Gärgerät nach Anspruch 1, insbesondere für automatische Durchlaufgärschränke, dadurch gekennzeichnet, daß die Stangen (3, 3') der einzelnen Stangenpaare jeweils auf einem Winkelhebel montiert sind, dessen Schenkel (9, 9') um einen Zapfen (11), der in eine die starren Längsschienen ersetzende Hohlbolzenkette eingehängt
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wird, von einer V-förmigen Stellung in eine gestreckte Stellung zu verschwenken sind.
6. Gärgerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die V-förmige Stellung der Schenkel (9, 9f) der Winkelhebel durch einen Anschlag (10) begrenzt ist.
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DE19702058366 1970-11-27 1970-11-27 Geraet zur Aufnahme gaerender Teigstuecke,insbesondere bei der Herstellung von Weissbrot nach franzoesischer Art Pending DE2058366A1 (de)

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FR7142013A FR2115984A5 (en) 1970-11-27 1971-11-24 Proving rack - for unbaked loaves esp of french bread has cloth held taught or slack between cross rods
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