DE2064183B2 - Handetikettiergerät - Google Patents

Handetikettiergerät

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DE2064183B2
DE2064183B2 DE2064183A DE2064183A DE2064183B2 DE 2064183 B2 DE2064183 B2 DE 2064183B2 DE 2064183 A DE2064183 A DE 2064183A DE 2064183 A DE2064183 A DE 2064183A DE 2064183 B2 DE2064183 B2 DE 2064183B2
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Josef Weissenbach Grasmann (Oesterreich)
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    • B65C11/00Manually-controlled or manually-operable label dispensers, e.g. modified for the application of labels to articles
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Handetikettiergerät zum Bedrucken und Ausgeben von auf einem Trägerband haftenden Selbstklebeetiketten, mit einer Umlenkvorrichtung, an der sich das auszugebende Etikett vom Trägerband löst, einer Andruckrolle zum Aufwalzen des gespendeten Etiketts und einer das Etikettenband bewegenden Förderwalze, welche an ihrem Umfang Mitnehmervorsprünge aufweist, die in Ausnehmungen des EtikeUenbandes eingreifen, und die mit einer drehbaren Druckeinrichtung über Mitnehmer derart gekuppelt ist, daß bei jedem Umlauf der Druckeinrichtung ein Etikett bedruckt, das Etikettenband um einen Etikettenabstand gefördert und die Drucktypen von einer Farbwalze eingefärbt werden.
Ein Handetikettiergerät dieser Art ist aus der US-PS 30 207 bekannt. Bei diesem Gerät wird die Förderwalze durch Einschwenken und Ausschwenken eines gegen die Wirkung einer Rückstellfeder einschwenkbaren Handhebeis über Kiinkcn derart angetrieben, daß während eines Bedienungszyklus das Etikettenband um einen Etikettenabstand gefördert wird und ein Etikett von dem drehbaren Druckwerk, das über Zahnräder mit der Förderwalze gekuppelt ist, bedruckt wird. Wegen "» der ständigen Kupplung des Druckwerks mit der Förderwalze und wegen der Notwendigkeit, daß während des Drückens die Umfangsgeschwindigkeit der Drucktypen gleich der Fördergeschwindigkeit des Etikettenbandes sein muß, kann bei dem bekannten
m Etikettengerät nur ein relativ kleines Druckwerk verwendet werden.
Aus der DE-PS 2 52 426 ist eine Vorrichtung zum Aufkleben von zu einem aufgewickelten Band vereinigten Etiketten bekannt, bei welcher das Etikettenband mittels Vorschubwalzen von der Vorratsrolle abgezogen und einer Aufklebewalze zugeführt wird. Das Etikettenband ist durch Perforierungen in einzelne Etiketten unterteilt, die vor dem Aufkleben angefeuchtet und nach dem Ankleben vom Band abgerissen
2» werden. Durch ein von Hand verschiebbares Zahnrad können die Vorschubwalzen mit der Aufklebewalze gekuppelt werden, so daß sich deren Drehung auf die Vorschubwalzen überträgt. Ein Druckwerk ist bei diesem Gerät nicht vorgesehen.
2r> Aus der DE-PS 8 98 002 ist eine Maschine zum Bedrucken von Zetteln aus vorgelochtem Streifenmaterial bekannt, bei der das Druckorgan aus einem drehbaren, im Querschnitt sektorförmigen, teilzylindrischen Körper besteht, der auf seiner gewölbten
«ι Außenfläche auswechselbare Typen trägt und bei der das zu bedruckende Zettelmaterial von einer drehbaren Gegendruckwalze abgestützt ist. Beim Durchgang der Drucktypen durch den Druckspalt wird durch Reibungskontakt auch die Gegendruckwalze gedreht und das
Γ) Zettelmaterial gefördert.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das zuerst beschriebene gattungsgemäße Etiketiiergerät so auszubilden, daß es bei möglichst einfacher Handhabung und kompaktem Aufbau die Verwendung eines einstellbaren Druckwerks gestattet.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die Andruckrolle mit der als einstellbares Druckwerk ausgebildeten Druckeinrichtung gekuppelt ist. daß die Kupplung zwischen Druckwerk und Förderwalze so ausgebildet ist, daß sie nur während eines Teils des Druckwerkumlaufs wirksam ist und daß das Druckwerk mit einer Aufzugsfeder zusammenwirkt, die eine Ruhelage des Druckwerkes festlegt und die derart angeordnet ist, daß sie zu Beginn des Etikettiervorgan-
w ges gespannt wird, bis die größte Spannung erreicht ist, und nach Überschreiten eines Totpunktes das Druckwerk in die Ruhelage zurückstellt.
Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Yt Das erfindungsgemäße Handetikettiergerat hat den Vorteil, daß ein gegen die Wirkung einer Rückstellfeder einschwenkbarer Handhebel entfällt und durch ein einfaches, ohnehin notwendiges Abrollen der Andrückrolle auf der mit einem Etikett zu versehenden Fläche
Mi sowohl ein Bedruckvorgang als auch ein Fördervorgang um einen Etikettenabstand ausgelöst werden. Die Handhabung des Etikettiergerätes ist besonders einfach, weil eine exakte Abrollstrecke zur Bewirkung eines Bedruck- und Fördervorganges nicht eingehalten zu
hr> werden braucht und weil für das Fördern des Etikettenbandes und das Bedrucken eines Etiketts nur eine geringe Kraft erforderlich ist.
Weil nur während des Durchganges der Drucktypen
durch den Druckspalt das Druckwerk mit der Förderwalze gekuppelt ist, kann das Druckwerk voluminös und beispielsweise als Bänderdruckwerk ausgebildet sein.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den ■"> Zeichnungen dargestellt Diese zeigen in
Fig. 1 eine Seitenansicht eines Handetikettiergerätes bei abgenommenem Gehäusedeckel
Fig.2 einen Grundriß zu Fig. 1, jedoch mit angedeutetem (im Schnitt dargestellten) Gehäuse
F i g. 3 eine Ansicht ähnlich der F i g. 1, jedoch auf die Rückseite der Tragplatte
F i g. 4 eine vergrößerte Darstellung einer Einzelheit aus F i g. 1
Fig. 5 eine Ansicht nach der Schnittlinie V-V in ir> Fig. 1
F i g. 6 und 7 eine abgeänderte Ausführungsform des Druckwerks im Aufriß und Grundriß
F i g. 8 und 9 ein Etikettenband in Draufsicht und von der Seite. η
Wie F i g. 2 zeigt, ist eine Trag- oder Chassisplatte 1 in einem flachen Gehäuseteil 2 gesichert. Das Gehäuse des Etikettiergerätes ist von einem leicht wegnehmbaren Deckel 3 verschlossen. Die Chassisplatte 1 besitzt einen Flansch 4, der in den Gehäuseteil 2 paßt.
Das Etikettenband 5 besteht aus einem Tragband 6 und in Reihe darauf haftenden Etiketten ". Der Bandwickel (in F i g. 2 weggelassen) sitzt auf einem festen Dorn 8, der mit einem Halteflansch 9 und Schlitzen 10 versehen ist. Der Bandwickel kann übsr m den Flansch 9 geschoben werden und hält dann ohne weiteres auf dem Dorn 8.
Das Etikettenband 5 läuft zwischen Führungsteilen 12, 13, die auch die Aufgabe haben, das Einfädeln des Bandes 5 zu erleichtern, über einen Teil des Umfangs r> der Förderwalze 14, von dort unter einer leer mitlaufenden Rolle 15 zur Andruckrolle 17, in deren Nachbarschaft eine Umlcnkkante 18 angeordnet ist.
Das Druckwerk 20 besteht — wie die Fig. 4 und 5 zeigen — aus zwei parallel im gegenseitigen Abstand angeordneten Walzen 21, 22, über welche Typenbänder 23 gelegt sind. Die Bänder sind einzeln einstellbar.
Das Druckwerk 20 ist um die Achse 24 drehbar. Die Abmessungen des Druckwerks 20 und dessen Abstände zu der Förderwalze 14 und einer Farbwalze 26 sind so 4r> gewählt, daß es bei Durchführung einer Drehung um die Achse 24 sowohl mit der Farbwalze 26 als auch mit dem auf der Förderwalze 14 liegenden Etikettenband 5 in Berührung kommt, wobei die jeweils am weitesten von der Drehachse 24 befindlichen wirkenden Typen 5<> eingefärbt werden und ein Etikett 7 bedruckt wird.
Das Druckwerk 20 besitzt einen Mitnehmer 27, der mit entsprechenden Mitnehmern 28 der Förderwalze 14 zusammenwirkt. Die Anordnung ist so getroffen, daß bei jeder vollen Drehung des Druckwerks 20 im v·, Pfeilsinne die Förderwalze 14 um einen Etikettenabstand mitgenommen wird. Während dieses Durchganges des Druckwerkes 20 bildet es kurzzeitig mit der Förderwalze 14 einen Druckspalt und bedruckt das in diesem Spalt befindliche Etikett unter gleichzeitigem mi Vorschub des Etikettenbandes 5 um einen Etikettenabstand.
Um zu sichern, daß die Etiketten richtig bedruckt werden, ist das Etikettenband 5 mit seitlichen Einschnitten 30 (Fig. 5, 8 und 9) versehen, in welche hr> Mitnehmervorsprünge 31 der Förderwalze 14 greifen.
Das Druckwerk 20 ist mittels eines nach außen »eführten Griffes 33 so um die Achse 24 drehbar, daß der jeweilige druckende Bereich des Druckwerkes, d. h. jener, der von der Achse 24 den größeren Abstand hat, in Fig. 1 nach oben gedreht werden kann. Dieser Abschnitt erscheint dann hinter einem Schiebefenster 11 des Gehäuses 3 (F ig. 4).
Der Antrieb des Druckwerks 2O und die Herbeiführung des Bandvorschubes geht wie folgt vor sich:
Durch Abrollen der Andruckrolle 17 auf der Oberfläche des zu etikettierenden Gegenstandes gerät die Andruckrolle 17 in Drehung. Um dies mit Sicherheit zu gewährleisten, ist sie mit einem griffigen Überzug, z. B. aus Weichgummi, versehen.
Diese Drehung wird über die Rollenachse 34 und dem Zahnrad 35 und über ein Zwischenzahnrad 36 auf ein Zahnrad 37 übertragen, das auf der Welle 24 des Druckwerkes 20 sitzt. Wenn das Gerät in Richtung des Pfeiles S(F i g. 1) bewegt wird, drehen die Räder 35 und 37 im Sinne der eingezeichneten Pfeile. Unter der Annahme, daß das Druckwerk 20 zunächst die aus Fig. 1 ersichtliche Ruhestellung einnimmt, bewirkt seine Drehung über die Teile 27, 28 eine Drehung der Förderwalze 14 und eine Förderung des Etikettenbandes. Gleichzeitig wurde im Druckspalt zwischen den Teilen 14 und 22 ein Etikett bedruckt und ein schon früher bedrucktes Etikett erscheint unter der Andruckrolle 17, so daß es von dieser auf den Gegenstand gedrückt werden kann.
Die Drehung des Rades 37 hat ein Spannen einer Aufzugsfeder 40 bewirkt, die zwischen dem Chassis-Fixpunkt 41 und einem Stift 42 des Zahnrades 37 gespannt ist. Nach Drehung des Rades 24 um ca. 180° nimmt — wie F i g. 3 zeigt — der Stift 42 der Feder 40 ungefähr die Lage 42' und die Feder 40 die Lage 40' ein. Wenn man nun das Gerät weiter in Richtung des Pfeiles B bewegt, d. h. die Drehung der Räder 35, 36 und 37 fortsetzt, so überfährt der Ankerzapfen 42 seine Totlage: Die Aufzugsfeder 40 entspannt sich unter schneller Mitnahme des Druckwerks 20 und nimmt schließlich wieder die in vollen Linien gezeichnete Lage ein, in der das Druckwerk 20 die Ausgangsposition nach F i g. 1 erreicht hat. Die Aufzugsfeder 20 sichert demnach einerseits diese Ausgangs- oder Totlage und bewirkt andererseits, daß der für den Druckvorgang einen reinen Leerweg vorstellende Teil des Weges des Gerätes erheblich verkürzt werden kann. In der praktischen Handhabung des Gerätes bedeutet dies, daß man nach Ausgabe des Etiketts und dem Bedrucken eines Etiketts das Gerät nicht mehr weiter in Richtung des Pfeiles Bbewegen muß; man kann es von dem fertig etikettierten Gegenstand wegnehmen, worauf die Aufzugsfeder 40 dafür sorgt, daD das Druckwerk 20 sofort in die für den nächsten Druck- und Etikettiervorgang richtige Ausgangslage gebracht wird.
Aus Fig.3 ist schließlich noch eine federbelastete Sperrklinke 45 erkennbar, die mit dem Zahnumfang des Rades 37 so zusammenwirkt, daß dieses Rad nur in der Pfeilrichtung gedreht werden kann, in der auch der Bandtransport vor sich geht. Auf diese Weise wird ein Rückdrehen der Förderwalze 14 vermieden.
Das Einfädeln des Etikettenbandes 5 erleichternde Führungsbleche 47,48 bewirken eine richtige, d. h. nicht zu weitgehende Umschlingung der Förderwalze 14. Die Fül.rungsbleche 48 greifen in einen Mittelspalt 49 der Förderwalze 14 (vgl. Fig.2). Eine aus den Fig. 1, 2, 4 und 5 ersichtliche Platine 60 dient der Lagerung der rotierenden Teile.
Die Fig. 6 und 7 zeigen ein Doppeldruckwerk mit einer eemeinsamen Drehachse 50. die über eine
Lagerkonstruktion 51 zwei obere Leitwalzen 52 und zwei untere Leitwalzen 53 für eine Anzahl von Drucktypen tragenden Bändern 54, trägt. Ein solches Doppeldruckwerk ist mit zwei Druckbereichen im Druckspalt wirksam.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Handetikettiergerät zum Bedrucken und Ausgeben von auf einem Trägerband haftenden Selbstklebeetiketten, mit einer Umlenkvorrichtung, an der sich das auszugebende Etikett vom Trägerband löst, einer Andruckrolle zum Aufwalzen des gespendeten Etiketts und einer das Etikettenband bewegenden Förderwalze, welche an ihrem Umfang Mitnehmervorsprünge aufweist, die in Ausnehmungen des Etikettenbandes eingreifen, und die mit einer drehbaren Druckeinrichtung über Mitnehmer derart gekuppelt ist, daß bei jedem Umlauf der Druckeinrichtung ein Etikett bedruckt, das Etikettenband um einen Etikettenabstand gefördert und die Di•ucktypen von einer Farbwalze eingefärbt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Andruckrolle (17) mit der als einstellbares Druckwerk (20) ausgebildeten Druckeinrichtung gekuppelt ist, daß die Kupplung zwischen Druckwerk (20) und Förderwalze (14) so ausgebildet ist, daß sie nur während eines Teils des Druckwerkumlaufs wirksam ist und daß das Druckwerk (20) mit einer Aufzugsfeder (40) zusammenwirkt, die eine Ruhelage des Druckwerks festlegt und die derart angeordnet ist, daß sie zu Beginn des Etikettiervorganges gespannt wird, bis die größte Spannung erreicht ist, und nach Überschreiten eines Totpunktes das Druckwerk (20) in die Ruhelage zurückstellt.
2. Handetikettiergerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Druckwerk (20) ein Bänderdruckwerk ist mit mehreren nebeneinander angeordneten einstellbaren Drucklypenbändern (23, 54).
3. Handetikettiergerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Bänderdruckwerke (52, 53, 54) zu einer um eine gemeinsame Achse (50) rotierende Einheit verbunden sind.
4. Handetikettiergerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß dem Druckwerk (20) eine Sperrklinke (45) zugeordnet ist, die ein Rückdrehen des Druckwerkes (20) verhindert.
DE2064183A 1970-01-16 1970-12-29 Handetikettiergerät Expired DE2064183C3 (de)

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DE2064183A1 DE2064183A1 (de) 1971-07-22
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DE2064183C3 DE2064183C3 (de) 1980-11-06

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CA2122098C (en) * 1993-04-27 1999-02-02 Michael John Camille Marsh Printing apparatus
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DE2239038A1 (de) 1973-02-22
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