DE207240C - - Google Patents

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DE207240C
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wheels
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60PVEHICLES ADAPTED FOR LOAD TRANSPORTATION OR TO TRANSPORT, TO CARRY, OR TO COMPRISE SPECIAL LOADS OR OBJECTS
    • B60P1/00Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading
    • B60P1/04Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading with a tipping movement of load-transporting element
    • B60P1/06Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading with a tipping movement of load-transporting element actuated by mechanical gearing only
    • B60P1/12Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading with a tipping movement of load-transporting element actuated by mechanical gearing only with toothed gears, wheels, or sectors; with links, cams and rollers, or the like

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Handcart (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
'■- JVl 207240 '-KLASSE 63 h. GRUPPE
Um einen Längssteg kippbarer Kastenwagen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. November 1907 ab.
Es ist bekannt, Wagenkästen mittels mehrerer Querstege auf dem Wagenuntergestell drehbar zu befestigen, so daß dieselben zwecks Entleerung um die. Längsachse des Fahrzeugs nach rechts oder links gekippt werden können. Solche Fahrzeuge müssen aber, um den Kasten kippen zu können, niedrige Räder haben, und der Kasten muß sehr breit bemessen sein, wenn die Räder beim Kippen von der Ladung
ίο nicht verschüttet werden sollen, so daß die Einrichtung nur für sogenannte Rollwagen verwendbar ist Der Erfindungsgegenstand ist ein mit Kippvorrichtung versehener Wagen, dessen Kasten sich unabhängig von der Höhe der Räder nicht nur nach beiden Seiten neigen läßt, sondern auch verhältnismäßig schmal sein kann, ohne beim Entleeren die Räder zu verschütten. Dies wird dadurch erreicht, daß zwischen dem Wagenkasten und dem Wagenuntergestell ein auf diesem schwingbar gelagerter, die Räder überragender Steg eingeschaltet ist, der beim Schwingen den Kasten nicht nur in eine schiefe Lage bringt, sondern ihn auch seitlich■ verschiebt, wodurch auch verhältnismäßig schmale Kästen, die sonst, d. h. bei Benutzung der bekannten Kippvorrichtung, mit ihrer Seitenkante in den Bereich der Räder kommen und diese beim Entleeren verschütten würden, beim Kippen gleichzeitig so weit über die Räder hinausgeschoben werden, daß die Ladung außerhalb der Radspur niederfallen muß.
Fig. ι der Zeichnung zeigt den Gegenstand der Erfindung in Seitenansicht und
Fig. 2 in Hinteransicht.
Der Kasten α bzw. die Plattform des Wagens ruht auf einem aus einer Bohle bestehen- · den Steg b, an dessen Unterkante sich die Lager c befinden, welche in den Schalen d auf der Mitte der Vorder- und Hinterachse ruhen und durch einen aus zwei Teilen bestehenden Bügel e in ihrer Lage festgehalten werden. Der Steg b überragt die Wagenräder in einer Höhe, welche ein derartiges seitliches Neigen gestattet, daß die Ladung seitlich vom Wagen über die Räder hinausfällt.
Die Plattform ist durch eine entsprechende Anzahl Stützen f. gegen den Steg b verstrebt, wodurch genügende Festigkeit erreicht wird. Das Gewicht des Wagens bzw. Kastens a ruht auf dem Steg δ auf der Mitte der Achsen und wird durch die beiden dreiteiligen Laststäbe g in wagerechter Stellung festgehalten und gleichzeitig durch die Achsschenkel mitgetragen. .
Am Steg b befindet sich oben über der Hinterachse ein kleines Zahngetriebe h, über dasselbe hinweg zieht sich ein Zahnkranz i, welcher an seinen Enden j mit den Holzteilen der Hinterachse verbunden ist.
Das Getriebe h befindet sich an der in dem Steg b gelagerten Welle /, an deren hinterem Ende sich ein größeres Zahnrad m befindet; in letzteres greift wieder ein kleines Zahn-/ rad η ein, auf dessen Welle k sich eine Handkurbel 0 befindet. Auf diese Weise wird durch das Zahnrad h der Steg b und der Kasten ά nach Lösen der Laststäbe g von
den Achsen an dem Zahnkranz i nach rechts oder links geneigt und nach Entladung wieder in die richtige Stellung gebracht.
Die Seitenwände fi des Kastens α sind Umklappbar, so daß der Boden des Kastens eine Ebene bildet und die Ladung leicht abgleiten .kann.
Dieser Wagen bietet den Vorteil, daß man eine beliebig große Anzahl Fuhren (ohne
ίο Gleisanlage, wie z. B. durch Kippkarren) durch einfaches Heranfahren des Kastenwagens zu einem großen Haufen schütten kann, während man bei gewöhnlichen Wagen zur Erlangung gleichen Zweckes schon mit der zweiten
l-S Fuhre auf die erst abgeladene auffahren und den Wagenkasten auseinandernehmen muß, oder die Ladung herunterheben oder wie bei den bisher bekannten Selbstabladern, welche nach hinten entladen, erst den beladenen Wagen rückwärts an das bereits Abgeladene heranbringen muß.
Bei den unmittelbar nach unten schüttenden Selbstabladern läßt sich ein großer Haufen, ohne daß der Wagen auf denselben auffährt, gleichfalls nicht schütten.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Um einen Längssteg kippbarer Kastenwagen, dadurch gekennzeichnet, daß der Wagenkasten mit einem auf dem Wagenuntergestell schwingbar gelagerten, die Räder in der Höhe überragenden Steg (b) ' fest verbunden ist, der beim Schwingen den Kasten nicht nur in eine schräge Lage bringt, sondern ihn auch seitlich verschiebt, zu dem Zweck, auch verhältnismäßig schmale Kästen, die sonst beim einfachen Kippen um ihre Längsachse in den Bereich der Räder kommen würden, beim Kippen gleichzeitig so weit über die Räder hinauszuschieben, daß die Ladung außerhalb der Radspur ausgeschüttet wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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