DE207320C - - Google Patents

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DE207320C
DE207320C DENDAT207320D DE207320DC DE207320C DE 207320 C DE207320 C DE 207320C DE NDAT207320 D DENDAT207320 D DE NDAT207320D DE 207320D C DE207320D C DE 207320DC DE 207320 C DE207320 C DE 207320C
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Germany
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plug
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DENDAT207320D
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23QIGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
    • F23Q21/00Devices for effecting ignition from a remote location

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Feeding And Controlling Fuel (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 4</. GRUPPE 9,
Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. Januar 1908 ab.
Es ist bekannt, Gashähne durch Änderung des Luftdruckes in einer besonderen Hilfsleitung zu steuern, so daß entweder das Gas aus dem Brenner austreten und sich z. B. an einer dauernd brennenden Zündflamme entzünden kann oder die Gasflamme gelöscht wird
Bei den bekannten Vorrichtungen dieser Art muß der Steuerkolben entweder eine hin und her gehende Bewegung machen, oder es sind ίο zu einer Drehbewegung des Steuerkolbens umständliche Ubertragungsteile erforderlich.
Nach der Erfindung erhält der wie bei einigen älteren Vorrichtungen wagerecht gelagerte Steuerkolben eine Drehbewegung unter Anwendung einfacher Mittel, die eine große Betriebssicherheit gewährleisten.
Auf" der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung veranschaulicht.
Fig. ι zeigt im Schnitt die am Brennerrohr angebrachte Stellvorrichtung sowie die mit dieser durch eine Leitung verbundene Luftpumpe.
Fig. 2 zeigt einen um 90 ° gedrehten senkrechten Schnitt des oberen Teiles der Fig. 1. Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende:
Durch Einschieben des Kolbens α in den Zylinder b mittels des Knopfes c wird in der Leitung d ein gewisser Überdruck erzeugt. Die Leitung d ist luftdicht am Gehäuse e angeschlossen, in welches das drehbare, mit der Bohrung / versehene Hahnküken g hineinragt.
Dieses Küken g trägt einen radialen Flügel h, der an der Innenwand des Gehäuses e dicht ,35 anliegt, jedoch sich an ihr ohne nennenswerte Reibung entlang bewegen kann. Der vollwandige Teil des Gehäuses e, welcher die Kammer i zur Aufnahme des Flügels h enthält, hat noch eine Bohrung k& durch welche die Druckleitung d mit der Kammer i in Verbindung steht.
Zur Vermeidung der Kompression der im Raum i bei der in Fig. 1 gezeigten Stellung enthaltenen Luft ist eine dünne Bohrung I vorgesehen, welche das Entweichen der vom1 Flügel h vor sich hergetriebenen Luft und deren Wiederansaugen beim Zurückgehen des Flügels gestattet.
Bei der in Fig. 1 gezeigten Stellung des Flügels h ist der Gashahn geöffnet; seine Bohrung f ist in die senkrechte Achse der Leitung m eingestellt, so daß Gas zu dem Brenner strömen und sich an der Dauerflamme des Zündflammenrohres η oder der sonstigen Zündvorrichtung (Selbstzünder) entzünden kann.
Zur Kenntlichmachung der jeweiligen Stellung der Bohrung des Kükens trägt dieses einen außenliegenden, mit zwei gleich schweren Armen versehenen Zeiger 0.
Soll nun z. B. beim Verlassen des Zimmers der Gaszufluß unterbrochen werden, so drückt man auf den Knopf c und erzeugt auf diese Weise in der Leitung eine Druckspannung. Infolgedessen wird sich der Flügel h nach rechts bewegen, wobei durch die dünne Bohrung I Luft aus dem Raum i entweicht. Die Bohrung f des Kükens g stellt sich dann in die Horizontalebene senkrecht zur Leitungsachse m ein, so daß der Gaszutritt unterbrochen ist und nur die regelbare Zündflamme weiterbrennt, falls solche angewendet wird.
Natürlich ist, die Einrichtung auch um1
kehrbar, so daß je nach Lage des Kanals k rechts oder links auch die umgekehrte Wirkung eintreten kanrt, so daß die Leitung beim Herausziehen des Kolbens α geschlossen und beim Hineindrücken geöffnet wird.
Die Leitung selbst besteht aus- dünnwandigem Kupfer- oder Messingrohr von. 1,5 bis 2 mm Durchmesser, welches sich in jeder gewünschten Weise ohne scharfen Knick biegen und anbringen läßt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Durch Änderung des Luftdruckes-in der Arbeitsleitung zu steuernder Gäszündhahn, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Hahnküken (g) ein radial gerichteter Flügel (h) sitzt, der' in einer an die Arbeitsleitung (d) angeschlossenen Kammer (i) des Hahngehäuses luftdicht geführt ist und die Drehung des Kükens bewirkt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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