DE207376C - - Google Patents
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- DE207376C DE207376C DE1907207376D DE207376DA DE207376C DE 207376 C DE207376 C DE 207376C DE 1907207376 D DE1907207376 D DE 1907207376D DE 207376D A DE207376D A DE 207376DA DE 207376 C DE207376 C DE 207376C
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- motors
- idle
- shunt
- working
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- Expired
Links
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02P—CONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
- H02P23/00—Arrangements or methods for the control of AC motors characterised by a control method other than vector control
- H02P23/24—Controlling the direction, e.g. clockwise or counterclockwise
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Control Of Ac Motors In General (AREA)
- Control Of Multiple Motors (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVI 207376 -KLASSE 21 c. GRUPPE
und ähnliche Antriebe.
Bei Werkzeugmaschinen und ähnlichen Antrieben, bei denen Arbeitsperiöden mit Leerlaufperioden
abwechseln, ist es häufig erwünscht, einerseits für den Hingang (Arbeitsgang),
andererseits für den Rückgang (Leergang) verschiedene Geschwindigkeiten zu besitzen.
Eine dieser Geschwindigkeiten, z. B. die sogenannte Arbeitsgeschwindigkeit, soll mög·^
liehst unabhängig von der Last sein, die andere
ίο Geschwindigkeit, z. B. die sogenannte Leergeschwindigkeit,
soll meist größer als die Arbeitsgeschwindigkeit, jedenfalls aber abweichend
von dieser sein. Auf ein ganz genaues Festhalten der Geschwindigkeit kommt es. dabei
nicht an. Diesen besonderen Bedingungen kann man bei Gleichstrom z.B. dadurch genügen,
daß man eine Regelung des Feldes herbeiführt, bei Drehstrommotoren dadurch, daß man die Polzahl der Maschine wechselt.
so Nach der Erfindung wjrd beim Antriebe
durch Wechselstromkollektormotoren die Aufgabe dadurch gelöst, daß die Motoren für die
eine Periode (Arbeitsperiode) in Nebenschlußcharakteristik, für die andere Periode (Leerperiode)
in Reihenschlußcharakteristik laufen. Wechselstromkollektormotoren können im Gegensatz
zu Gleichstrommotoren so gebaut werden, daß ein und derselbe Motor sowohl bei
Reihen- wie bei Nebenschluß- bzw. Kompoundschaltung gut funktioniert. Wo dies die Wicklungsverhältnisse
nicht unmittelbar gestatten, kann man die Reihen- oder die Nebenschlußschaltung
durch einen Transformator vermitteln lassen bzw. bei beiden Schaltungen das Übersetzungsverhältnis des Transformators anders
wählen. Die Umschaltung von der Nebenschluß- zur Reihencharakteristik bzw. umgekehrt
kann bei den Wechselstromkollektormotoren häufig in sehr einfacher Weise ■ bewirkt
werden. Bei dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel, in welchem a die
Ständerwicklung eines Motors mit Kurzschlußbürsten δ und Erregerbürsten e und t einen
Reiheneiregertransformator bedeutet, ist nur
die öffnung bzw. Schließung des einpoligen
Schalters s erforderlich, welcher im geschlossenen Zustande eine Erregerbürste mit einem Punkt
der Ständerwicklung verbindet und eine Kompoundschaltung mit Nebenschlußcharakteristik
herstellt. Beim öffnen des Schalters kann die Reihencharakteristik gleichzeitig durch Änderung
der dem Motor zugeführten Spannung oder durch Änderung des Übersetzungsverhältnisses
des Erregertransformators oder in irgendeiner anderen Weise geändert und hierdurch
insbesondere auch ein Durchgehen des Motors verhindert werden. Die Umschaltungen können
in irgendeiner Weise vom Arbeitsvorgang der Werkzeugmaschine selbst abhängig gemacht
werden durch geradlinig bewegte oder rotierende Gleitkontakte oder Anschläge usw.
Es ist zweckmäßig, daß der Stahl an das Werkstück mit keiner größeren Geschwindigkeit
herantritt als mit derjenigen, welche der Arbeitsgeschwindigkeit entspricht. Unter Umständen
kann es sogar zweckmäßig sein, für den ersten Angriff diese Geschwindigkeit zu
vermindern. Dies läßt sich bei der elektrischen
Umschaltung sehr leicht dadurch erreichen, daß man die Umschaltung voreilen läßt, so zwar,
daß entweder die Arbeitsgeschwindigkeit schon im. letzten Teil der Leerperiode auftritt oder
aber, daß in diesem letzten Teil der Leerperiode eine geringere Geschwindigkeit herrscht als
diejenige, welche der Arbeitsperiode zukömmt. Dies ist bereits für Gleichstromnebenschlußmotoren
bekannt, welche zum Antriebe von
ίο Werkzeugmaschinen, dienen . und' deren Geschwindigkeit
beim Übergang von der Arbeits- : zur Leerperiode bzw·, umgekehrt durch Änderung
des Feldwiderstandes geregelt wird, und
kann zweckmäßig auch bei der vorstehend beschriebenen Umschaltung von Wechselstromkollektormotoren
angewendet werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Verfahren zum Betriebe von Wechselstromkollektormotoren für Werkzeugmaschinen und ähnliche Antriebe/ bei denen Arbeitsperioden mit Leerlaufperioden abwechseln, dadurch gekennzeichnet, daß für die eigentliche Ärbeitsperiqfle' die Maschine in Nebenschlußcharakteristik, für die Leerperiode in Reihenschlußcharakteristik läuft, wobei die Geschwindigkeiten den Erforder-. riissen beliebig angepaßt werden können.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT40812D AT40812B (de) | 1907-11-04 | 1909-02-27 | Einrichtung zum Betriebe von Wechselstromkollektormotoren für Werkzeugmaschinen und ähnliche Antriebe. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE207376C true DE207376C (de) | 1900-01-01 |
Family
ID=469478
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1907207376D Expired DE207376C (de) | 1907-11-04 | 1907-11-04 |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE207376C (de) |
-
1907
- 1907-11-04 DE DE1907207376D patent/DE207376C/de not_active Expired
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