DE207376C - - Google Patents

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DE207376C
DE207376C DE1907207376D DE207376DA DE207376C DE 207376 C DE207376 C DE 207376C DE 1907207376 D DE1907207376 D DE 1907207376D DE 207376D A DE207376D A DE 207376DA DE 207376 C DE207376 C DE 207376C
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DE
Germany
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shunt
working
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DE1907207376D
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Publication of DE207376C publication Critical patent/DE207376C/de
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P23/00Arrangements or methods for the control of AC motors characterised by a control method other than vector control
    • H02P23/24Controlling the direction, e.g. clockwise or counterclockwise

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Ac Motors In General (AREA)
  • Control Of Multiple Motors (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVI 207376 -KLASSE 21 c. GRUPPE
und ähnliche Antriebe.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. November 1907 ab.
Bei Werkzeugmaschinen und ähnlichen Antrieben, bei denen Arbeitsperiöden mit Leerlaufperioden abwechseln, ist es häufig erwünscht, einerseits für den Hingang (Arbeitsgang), andererseits für den Rückgang (Leergang) verschiedene Geschwindigkeiten zu besitzen. Eine dieser Geschwindigkeiten, z. B. die sogenannte Arbeitsgeschwindigkeit, soll mög·^ liehst unabhängig von der Last sein, die andere
ίο Geschwindigkeit, z. B. die sogenannte Leergeschwindigkeit, soll meist größer als die Arbeitsgeschwindigkeit, jedenfalls aber abweichend von dieser sein. Auf ein ganz genaues Festhalten der Geschwindigkeit kommt es. dabei nicht an. Diesen besonderen Bedingungen kann man bei Gleichstrom z.B. dadurch genügen, daß man eine Regelung des Feldes herbeiführt, bei Drehstrommotoren dadurch, daß man die Polzahl der Maschine wechselt.
so Nach der Erfindung wjrd beim Antriebe durch Wechselstromkollektormotoren die Aufgabe dadurch gelöst, daß die Motoren für die eine Periode (Arbeitsperiode) in Nebenschlußcharakteristik, für die andere Periode (Leerperiode) in Reihenschlußcharakteristik laufen. Wechselstromkollektormotoren können im Gegensatz zu Gleichstrommotoren so gebaut werden, daß ein und derselbe Motor sowohl bei Reihen- wie bei Nebenschluß- bzw. Kompoundschaltung gut funktioniert. Wo dies die Wicklungsverhältnisse nicht unmittelbar gestatten, kann man die Reihen- oder die Nebenschlußschaltung durch einen Transformator vermitteln lassen bzw. bei beiden Schaltungen das Übersetzungsverhältnis des Transformators anders wählen. Die Umschaltung von der Nebenschluß- zur Reihencharakteristik bzw. umgekehrt kann bei den Wechselstromkollektormotoren häufig in sehr einfacher Weise ■ bewirkt werden. Bei dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel, in welchem a die Ständerwicklung eines Motors mit Kurzschlußbürsten δ und Erregerbürsten e und t einen Reiheneiregertransformator bedeutet, ist nur die öffnung bzw. Schließung des einpoligen Schalters s erforderlich, welcher im geschlossenen Zustande eine Erregerbürste mit einem Punkt der Ständerwicklung verbindet und eine Kompoundschaltung mit Nebenschlußcharakteristik herstellt. Beim öffnen des Schalters kann die Reihencharakteristik gleichzeitig durch Änderung der dem Motor zugeführten Spannung oder durch Änderung des Übersetzungsverhältnisses des Erregertransformators oder in irgendeiner anderen Weise geändert und hierdurch insbesondere auch ein Durchgehen des Motors verhindert werden. Die Umschaltungen können in irgendeiner Weise vom Arbeitsvorgang der Werkzeugmaschine selbst abhängig gemacht werden durch geradlinig bewegte oder rotierende Gleitkontakte oder Anschläge usw.
Es ist zweckmäßig, daß der Stahl an das Werkstück mit keiner größeren Geschwindigkeit herantritt als mit derjenigen, welche der Arbeitsgeschwindigkeit entspricht. Unter Umständen kann es sogar zweckmäßig sein, für den ersten Angriff diese Geschwindigkeit zu vermindern. Dies läßt sich bei der elektrischen
Umschaltung sehr leicht dadurch erreichen, daß man die Umschaltung voreilen läßt, so zwar, daß entweder die Arbeitsgeschwindigkeit schon im. letzten Teil der Leerperiode auftritt oder aber, daß in diesem letzten Teil der Leerperiode eine geringere Geschwindigkeit herrscht als diejenige, welche der Arbeitsperiode zukömmt. Dies ist bereits für Gleichstromnebenschlußmotoren bekannt, welche zum Antriebe von
ίο Werkzeugmaschinen, dienen . und' deren Geschwindigkeit beim Übergang von der Arbeits- : zur Leerperiode bzw·, umgekehrt durch Änderung des Feldwiderstandes geregelt wird, und kann zweckmäßig auch bei der vorstehend beschriebenen Umschaltung von Wechselstromkollektormotoren angewendet werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zum Betriebe von Wechselstromkollektormotoren für Werkzeugmaschinen und ähnliche Antriebe/ bei denen Arbeitsperioden mit Leerlaufperioden abwechseln, dadurch gekennzeichnet, daß für die eigentliche Ärbeitsperiqfle' die Maschine in Nebenschlußcharakteristik, für die Leerperiode in Reihenschlußcharakteristik läuft, wobei die Geschwindigkeiten den Erforder-. riissen beliebig angepaßt werden können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1907207376D 1907-11-04 1907-11-04 Expired DE207376C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
AT40812D AT40812B (de) 1907-11-04 1909-02-27 Einrichtung zum Betriebe von Wechselstromkollektormotoren für Werkzeugmaschinen und ähnliche Antriebe.

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DE207376C true DE207376C (de) 1900-01-01

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ID=469478

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DE1907207376D Expired DE207376C (de) 1907-11-04 1907-11-04

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