DE207724C - - Google Patents
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- DE207724C DE207724C DENDAT207724D DE207724DA DE207724C DE 207724 C DE207724 C DE 207724C DE NDAT207724 D DENDAT207724 D DE NDAT207724D DE 207724D A DE207724D A DE 207724DA DE 207724 C DE207724 C DE 207724C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A23—FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
- A23B—PRESERVATION OF FOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES; CHEMICAL RIPENING OF FRUIT OR VEGETABLES
- A23B9/00—Preservation of edible seeds, e.g. cereals
- A23B9/08—Drying; Subsequent reconstitution
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A23—FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
- A23B—PRESERVATION OF FOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES; CHEMICAL RIPENING OF FRUIT OR VEGETABLES
- A23B5/00—Preservation of eggs or egg products
- A23B5/02—Drying; Subsequent reconstitution
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Description
KAISERLIC
Es ist in der Industrie bekannt, Samenkörner, insbesondere Getreide, behufs Erhöhung
der Lagerbeständigkeit oder zu den Zwecken der Brauerei durch trockene Erhitzung auf
höhere Temperatur zu bringen. Man führt diese Erhitzung z. B. so aus, daß man das
Getreide durch Rohre hindurchführt, die von außen geheizt werden, oder daß man eiserne
Unterlagen, auf denen das Getreide liegt, in
ίο geeigneter Weise erhitzt. Diesen Verfahren
der Trockenerhitzung haftet aber, wenn man die zur Keimabtötung notwendigen Temperaturen
erreichen und halten will, der Ubelstand an, daß sehr leicht eine mit Bräunung,
Röstung verbundene Veränderung des Getreidekorns und ein Gewichtsverlust desselben herbeigeführt
wird. Außerdem sind bei diesem Trockenverfahren zur Bewältigung größerer Mengen Getreide verhältnismäßig große Heizflächen
erforderlich.
Es ist ferner bekannt, Getreide durch Einleiten von Wasserdampf auf eine höhere Temperatur
zu bringen und so lange auf derselben zu erhalten, als die vollkommene Abtötung der Keime erfordert. Diesem Verfahren haftet
wieder der Nachteil an, daß das Getreide
unter der längeren Einwirkung des Wasserdampfes zu. viel Feuchtigkeit in sich aufnimmt und auf diese Weise der Wassergehalt,
30.. also dadurch das Gewicht des Getreides in
unerwünschter und unzulässiger Weise erhöht wird. Besonders ist dies der Fall, wenn die
Anfangstemperatur des Getreides, wie beispielsweise im Winter, sehr niedrig ist und somit
eine starke Kondensation des eingeführten Wasserdampfes auftritt.
Um dies zu vermeiden, ist gemäß vorliegender Erfindung als vorteilhaft erkannt worden,
die Abtötung der Keime durch Einleitung von Dampf mit einer trockenen Erhitzung
durch Heizwände o. dgl. zu vereinigen, welch * letztere entweder der Dampfeinführung nachfolgen
oder ihr zur Vorwärmung vorausgehen kann.
Auf der Zeichnung ist eine Anordnung zur Durchführung des neuen Verfahrens mit vorangehender Vorwärmung des Getreides veranschaulicht.
In der Figur bezeichnet β einen Elevator, durch welchen das zu behandelnde
Getreide in den Einwurftrichter t eines nach oben erweiterten rohrförmigen Behälters befördert
wird. In den oberen erweiterten Teil dieses Behälters ist ein von außen mit Dampf
erhitzter Vorwärmer s eingebaut. Das Getreide gelangt zunächst durch das Rohrsystem
dieses Vorwärmers und wird hier auf die. erforderliche Temperatur gebracht. Alsdann
gelangt das Getreide in das engere Rohr r des Behälters. Am oberen Ende dieses Rohres
ist ein ringförmiges Rohr 0 angebracht, das mit feinen Löchern versehen ist, durch welche '
ständig Dampf in das Innere des Behälters einströmt. An diesem Dampf sinkt das' Getreide
allmählich vorbei und tritt aus der unteren' öffnung m des Rohres in einem standigen
Fluß aus. Die Wärmezufuhr und die
Abmessungen des Rohres sowie des Querschnittes der Öffnung m sind derart, daß das
Getreide keiner höheren Temperatur ausgesetzt und nicht länger im erhitzten Zustande
erhalten wird, als zur Abtötung genügt. Das so behandelte Getreide wird im vorliegenden
Beispiel durch einen Luftstrom, der durch das Gebläse g unterhalten wird, in einen
höher liegenden Behälter gefördert und dabei gleichzeitig abgekühlt, also lagerfähig gemacht. . .'■■-■
Statt die trockene Erhitzung des Getreides der Behandlung mittels Dampf vorangehen
zu lassen, kann dieselbe auch erst nach der Erhitzung des Getreides durch Dampf und
der hierdurch bewirkten Abtötung der Keime erfolgen.
Claims (2)
1. Verfahren, Getreide durch Erhitzung keimunfähig zu machen, dadurch gekennzeichnet,
daß das Getreide zum Zwecke, eine unzulässige. Erhöhung seines Wassergehaltes zu vermeiden, zunächst einer
trockenen Erhitzung mittels Heizflächen
0. dgl. und alsdann der direkten Einwirkung von Dampf zum Abtöten der Keime
ausgesetzt wird.
2. Verfahren, Getreide durch Erhitzung
keimunfähig zu machen, dadurch gekennzeichnet, daß das Getreide zunächst einer
Erhitzung durch direkt eingeleiteten Dampf zum Abtöten der Keime und alsdann einer
trockenen Erwärmung durch Heizflächen ausgesetzt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE207724C true DE207724C (de) |
Family
ID=469802
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT207724D Active DE207724C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE207724C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1999059418A1 (en) * | 1998-05-19 | 1999-11-25 | Cargill Incorporated | Method for sterilising cereal and leguminous products |
| WO2001047364A1 (en) * | 1999-12-15 | 2001-07-05 | Cargill Incorporated | Method for malting seeds |
-
0
- DE DENDAT207724D patent/DE207724C/de active Active
Cited By (2)
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| WO2001047364A1 (en) * | 1999-12-15 | 2001-07-05 | Cargill Incorporated | Method for malting seeds |
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