DE207772C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE207772C DE207772C DENDAT207772D DE207772DA DE207772C DE 207772 C DE207772 C DE 207772C DE NDAT207772 D DENDAT207772 D DE NDAT207772D DE 207772D A DE207772D A DE 207772DA DE 207772 C DE207772 C DE 207772C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- alternating current
- resistance
- phase
- excitation
- transformers
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02P—CONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
- H02P9/00—Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output
- H02P9/14—Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output by variation of field
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Control Of Eletrric Generators (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-JVI 207772 KLASSE 21 α. GRUPPE
Da bei Wechselstromerzeugern bei wachsender Belastung der Maschine die Spannung an'.
sich sinken würde, muß man, um sie konstant zu halten, die Erregung der Maschine
steigern, und dies geschieht entweder, indem man einen in der Erregerleitung befindlichen
Widerstand vermindert oder die Klemmspannung der Erregermaschine erhöht.
Vorliegende Erfindung ist eine Verbesserung
ιό bei ' derjenigen Anordnung zum selbsttätigen
Spannungsregeln, die darin besteht, in den Erregerstromkreis der Wechselstrommaschine oder
ihrer Erregermaschine einen veränderlichen Widerstand einzuschalten, der gleichzeitig von
dem erzeugten Wechselstrom der Häuptmaschine abhängig gemacht ist, und zwar entweder
von diesem Wechselstrom selbst oder von dem Sekundärstrom eines Transformators, der an den Wechselstrom angeschlossen ist.
Bei dieser Anordnung besteht der Nachteil, daß der Erregergleichstrom nicht nur durch
die Feldwicklung der Wechselstrommaschine oder Erregermaschine und den besonderen
Widerstand hindurchgeht, sondern auch in den parallel zu diesem Widerstand liegenden Transformator
hineingeht und dessen magnetischen Stromkreis mehr oder weniger sättigt. Es muß dann der Wechselstrom, um sich zur
Geltung zu bringen, viel stärker sein, und dies zieht wieder eine Vergrößerung des ganzen
""Transformators und des ganzen Leitungssystems von demselben bis zu dem veränderlichen
Widerstand nach sich.
Gemäß vorliegender Erfindung wird dieser Übelstand dadurch beseitigt, daß man außer
dem bereits gebräuchlichen, vom Erregerstrom und Wechselstrom zusammen durchflossenen
veränderlichen Widerstand noch einen weiteren Widerstand in dem Sekundärstromkreis des
Transformators vorsieht, der den Zweck hat, das Eindringen des Erregergleichstromes in
den Transformatorkreislauf zu verhindern und ferner gleichzeitig dazu benutzt werden kann,
den die Regelung bewirkenden veränderlichen Widerstand in seiner Wirkung zu unterstützen.
Außerdem empfiehlt es sich, dem Transformator selbst einen möglichst offenen magnetischen
Kreislauf zu erteilen, so daß etwa in den Transformatorstromkreis eindringender Erregergleichstrom
das Eisen des Transformators nicht sättigen und so den Wirkungsgrad des
Transformators herabsetzen kann.
In den beiliegenden Zeichnungen ist die Erfindung schematisch an drei -Ausführungsbeispielen
dargestellt. In dem ersten in Fig: 1 dargestellten Beispiel ist eine einphasige
Wechselstrommaschine 1 dargestellt, in deren Leitungsnetz 2 ein Transformator 3 eingeschaltet
ist. Von der Sekundärwicklung dieses Transformators führt die Leitung 6 zu dem besonderen Widerstand 4 und dann eine weitere
Leitung durch den zweiten Zusatzwiderstand 5 hindurch zu dem Transformator zurück, und
zwar werden hier Widerstände verwendet, deren Leitfähigkeit bei. steigender Erwärmung
zunimmt. Die Erregergleichstrommaschine 7
speist die Feldwicklung ii der Wechselstrommaschine
mittels der Leitung 12 und ihre eigene Feldwicklung 8 mittels des Regelungswiderstandes
9 und der Leitung io, die ebenfalls über den veränderlichen Widerstand 4
geht. Dabei kann dieser Widerstand 4 entweder in Reihe oder parallel mit der Feldwicklung
der Erregermaschine geschaltet sein, und es kann gegebenenfalls auch fiir das Feld
der Erregermaschine eine Kompoundwicklung benutzt werden. "Hieraus ergibt sich folgende
Wirkungsweise der Regelungsvorrichtung:
Bei dem in Fig. 1 dargestellten Beispiel geht der Erregungsgleichstrom der Erregermaschine
durch die Leitung 10, zweigt sich dann in zwei Teile, von denen der eine durch den
Widerstand 4 und der andere auf dem Umweg über Leitung 6, Transformator 3 und Hilfswiderstand 5 geht. Beide Zweige vereinigt
gehen dann durch den Regelungswiderstand 9 und die Feldwicklung 8 zur Erregermaschine
zurück. Ferner wird durch · die Wechselstrommaschine im Transformator 3 ein Induktionswechselstrom erzeugt, proportional
dem von der Wechselstrommaschine gelieferten Strom, und dieser Induktionsstrom geht durch
die Leitung 6, den Widerstand 4 und den Hilfswiderstand 5 zur Sekundärspule des Transformators
zurück; Es legen sich also auf einem Teil ihres Weges der Gleichstrom und Wechselstrom
übereinander, und der effektive Wert des resultierenden Stromes ändert sich also
entsprechend dem erzeugten Wechselstrom. Dabei verursacht er eine mehr oder weniger
bedeutende Erhitzung dieser Widerstände 4
; und 5 und vermindert dadurch den Ohmschen
Widerstand derselben. Diese Verminderung des Ohm sehen Widerstandes verursacht
eine entsprechende Vermehrung des durch diese Widerständskörper hindurchgehenden
Gleichstromes von der Erregermaschine und mit der größeren Erregung derselben auch
eine größere Erregung tier Wechselstrommaschine, so daß also der Spannungsabfall der
letzteren verhindert wird. Das Eindringen des Wechselstromes in den weiteren "Kreislauf des
Gleichstromnetzes 12 wird durch die große
• Selbstinduktion der Erregungsspulenwicklung 8
verhindert.
Das Ausführungsbeispiel (Fig. 2) zeigt eine ganz ähnliche Anordnung, nur mit dem Unterschiede,
daß zu dem Widerstände eine Masse verwendet ist, deren Ohnischer Widerstand
mit steigender Temperatur' eine Vermehrung erfährt, statt der beim vorigen Beispiel eintretenden
Verminderung. Als solches Material kann beispielsweise Stahl benutzt werden. Bei
dieser Anordnung ist der Widerstand. 4 parallel geschaltet mit der Erregungswicklung der
Erregermaschine.' Der .Zusatzwiderstand 5 begrenzt in gleicher Weise das Eindringen des
Erregnngsgleichstromes in den Sekundärkreislauf des Transformators. Der effektive Wert
der die Widerstände 4 und 5 durchfließenden resultierenden Ströme vermehrt sich in gleieher
Weise mit dem von der Wechselstrom- · maschine erzeugten Wechselstrom und verursacht
infolgedessen eine Erwärmung dieser Widerstandskörper, die ihrerseits in diesem Falle eine Vergrößerung ihres O hm sehen
Widerstandes zur Folge hat. Die Vermehrung dieses Ohmschen Widerstandes in den Körpern
5 und ebenso im Körper 4 veranlaßt ein Anwachsen des durch die Erregungswicklung
hindurchgehenden Gleichstromes und infolgedessen eine Verstärkung der Erregung der
Wechselstrommaschine, die, wie im vorigen Beispiel, den Spannungsabfall verhindert.
Fig. 2 a zeigt eine der vorigen darin gleiche Anordnung, daß mit steigender Temperatur
der Widerstand der Regulierkörper sich vermehrt. Nur ist bei diesem Beispiel der
Widerstandskörper 4 in Reihe geschaltet mit einer Nebenschlußwicklung des Erregerfeldes,
das seinerseits der Hauptwicklung des Erregerfeldes entgegengeschaltef ist. Auch hier dient
der Zusaizwiderstandskörper 5 dazu; das Eindringen des Gleichstromes in den Sekundärkreis
des Transformators zu beschränken.
Bei den vorbeschriebenen Schaltungsanord- -nungen erfolgt die Regelung nur mit Rücksicht
auf die Stromstärke des gelieferten Stromes, aber ohne Rücksichtnahme auf die Phasenverschiebung. Um eine vollkommene
Regelung zu erreichen, ist es nötig, auch den Leistungsfaktor der Maschine zu berücksichtigen,
und dies geschieht, indem man dem Stromtransformator noch einen Spannungstransformator hinzufügt. Die Fig. 3 zeigt' die
Anwendung dieses Prinzips bei dem oben in. Fig. ι besprochenen Schaltungsschema.
An die eine Leitung des Wechselstromnetzes ist die Primärwicklung des Stromtransformators
3 angeschlossen, dessen Sekundärstrom wie vorher durch die Leitung 6 und die beiden
Widerstandskörper 4 und 5 geht. Ferner liegt im Nebenschluß zu den beiden Leitungen des
Wechselsstromnetzes die Primärspule eines Spannungstransformators 13, dessen Sekundärstrom
ebenfalls durch Leitung 6 und die Widerstandskörper 4 und 5 geht. Der Stromtransformator
3 und der Spannungstransformator 13 können auch eine gemeinsame Sekundärwicklung
haben, wie die Figur zeigt. Der Strom transformator 3 ist mit einem magnetisch
offenen Kreislauf konstruiert und besitzt infolgedessen einen großen Leerlaufstrom, so
daß sein Sekundärkreis etwa 900 gegen den
erzeugten Wechselstrom verschoben ist. Der Spannungstransformator 13 dagegen besitzt
einen geschlossenen magnetischen Kreislauf, so daß sein erzeugter Sekundärstrom mehr
Claims (2)
1. Anordnung zur selbsttätigen Spannungsregelung von Wechselstrommaschinen
durch einen in den; Erregerstromkreis eingeschalteten und Von dem erzeugten
Wechselstrom abhängig gemachten Widerstandskörper (4) von veränderlichem Ohmschen
Widerstand, dadurch gekennzeichnet, daß in dem den Regelungswiderstand beeinflussenden
Wechselstromkreis ein weiterer Zusatzwiderstand (5) angeordnet ist.
2. Anordnung nach Anspruch i," dadurch
gekennzeichnet, daß auch der Zusatzwiderstand (5) aus einem Material hergestellt
ist, dessen Ohmscher Widerstand sich entsprechend
dem hindurchgehenden Strom ändert und somit den Regelungswiderstand
(4) in seiner Wirkung unterstützt.
Hierzu, ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE207772C true DE207772C (de) |
Family
ID=469848
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT207772D Active DE207772C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE207772C (de) |
-
0
- DE DENDAT207772D patent/DE207772C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE560781C (de) | Einrichtung zum Regeln der Spannung elektrischer Generatoren | |
| DE207772C (de) | ||
| DE1538176A1 (de) | Stromversorgungsvorrichtung,die eine Umwandlung der elektrischen Wellenform verwendet | |
| DE290457C (de) | ||
| DE941494C (de) | Magnetischer Verstaerker | |
| DE668108C (de) | Regeleinrichtung fuer Synchronmaschinen, deren Erregerenergie ueber gittergesteuerte Dampf- oder Gasentladungsstrecken aus dem Wechselstromnetz entnommen wird | |
| DE729683C (de) | Vorrichtung zur Erzeugung kurzzeitiger Spannungsimpulse | |
| DE731300C (de) | Anordnung zur Konstanthaltung einer Wechselspannung | |
| DE756138C (de) | Anordnung zur Einstellung des im ungesteuerten Zustand die Drosseln durchfliessendenArbeitsstromes von magnetischen Verstaerkern | |
| DE691817C (de) | Regeleinrichtung fuer ueber gittergesteuerte Entladungsgefaesse gespeiste elektrische Maschinen, insbesondere Gleichstrommotoren | |
| DE641920C (de) | Elektrische Lichtbogenschweisseinrichtung, bei der die zum Schweissen erforderliche Gleichstromspannung einem Wechselstromnetz entnommen wird | |
| DE207519C (de) | ||
| DE628995C (de) | Einrichtung zur Spannungs- oder Drehzahlregelung von elektrischen Maschinen | |
| DE956145C (de) | Gleichrichter-Schaltungsanordnung zur Speisung von Gleichstromverbrauchern mit elektrischem Lichtbogenbetrieb | |
| DE213843C (de) | ||
| DE255317C (de) | ||
| DE169375C (de) | ||
| DE951739C (de) | Kompoundierungseinrichtung eines Synchrongenerators | |
| DE234143C (de) | ||
| DE639147C (de) | Anordnung zur Gittersteuerung bei wechselstromgespeisten Umformungseinrichtungen mit Dampf- oder Gasentladungsgefaessen, insbesondere Umrichtern | |
| DE907436C (de) | Wechselstrom-Kommutatormaschine mit Nebenschluss- oder Fremderregung | |
| AT100396B (de) | Elektrische Gleichrichte- oder Regelanordnung. | |
| DE629058C (de) | Anordnung zur Aufrechterhaltung der gleichmaessigen Stromverteilung an Drehstromkommutatormotoren | |
| DE896523C (de) | Spannungsregeleinrichtung fuer einen Wechselstromgenerator | |
| DE671846C (de) | Einrichtung zur stabilen Regelung von Gleichstromnebenschlussgeneratoren fuer weitenRegelbereich |