DE209230C - - Google Patents

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DE209230C
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contact
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sliding contact
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01CRESISTORS
    • H01C10/00Adjustable resistors
    • H01C10/30Adjustable resistors the contact sliding along resistive element
    • H01C10/32Adjustable resistors the contact sliding along resistive element the contact moving in an arcuate path

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Adjustable Resistors (AREA)

Description

WwwWm- ^vTH
ι Λ
^ATSEKtICHES
PATENTAMT.
Patentschrift
- M 209230 KLASSE 21 e. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 29. März 1908 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf einen Präzisionswiderstand, der bei gleicher Genauigkeit wie die teuren Präzisionswiderstände gleichen Widerstandsbereiches doch wesentlich einfächer, daher weitaus billiger wird als diese.
Der Gegenstand der Erfindung dient zum
Vor- oder Nebenschalten von o,i Ohm bis i,5 Ohm in Stufen von je 0,005 Ohm, wobei 0,001 Ohm noch abschätzbar sind, wird also überall dort zur Verwendung gelangen können, wo es sich um Genauigkeit bis zur vierten Dezimalstelle handelt.
Das bei der Erfindung zur Erhöhung und Sicherung der Genauigkeit in Anwendung gebrachte Prinzip ist folgendes:
Wird ein ganz gleichmäßig dicker Schleifkontakt an einem Drahte, welcher nur in einer einzigen Schraubenwindung von geringer Steigung um den Mantel einer zylindrischen
ao Scheibe gelegt ist, entlang geführt und dabei in Richtung der Achse der Zylinderscheibe nicht verschoben, so bleibt die Auflagefläche des Kontaktes auf dem Drahte, selbst bei einer völligen Abnutzung des Kontaktes, immer eben, da eine nutenförmige Abnutzung hierdurch verhindert wird. Dadurch ist es möglich, die wenn auch geringe Abnutzung so zu regeln, daß hierbei der Übergangswiderstand konstant, die Abnutzung der Kontaktteile also ohne jeden Einfluß auf die Angaben des Instrumentes bleibt.
Es sind Präzisionswiderstände bekannt, bei welchen der Draht ebenfalls in Schraubenwindungen um einen Zylindermantel herumgeführt wird und das Kontaktstück denselben entlang gleitet. Während aber in diesem Falle die Anordnung den Zweck hat, die Unterbringung einer entsprechend großen Zahl von Windungen am Zylindermantel zu ermöglichen und das Kontaktstück in der Richtung der Zylinderachse eine Verschiebung erleidet, liegt das Neue der Erfindung in der Anordnung des Drahtes in nur einer Schrauben win dung, und zwar von mäßiger Steigung, und in der Unverschieblichkeit des Kontaktstückes in der Zylinderachsenrichtung. Dabei besitzt das Kontaktstück zweckmäßig die Form eines vierseitigen Prismas, dessen eine Schmalseite als Kontaktfläche dient, die im Gebrauch entsprechend der Steigungshöhe der Schraubenwindung bis etwa zwei Drittel der Höhe des. Kontaktstückes gleichmäßig abgenutzt wird.
Die Zeichnung stellt den Erfindungsgegenstand in einer Ausführungsform dar und zeigt in Fig. ι einen Grundriß des Präzisionswider-Standes, in Fig. 2 einen durch die Achse A-B der Fig. 1 geführten Längsschnitt und in Fig. 3 eine Vorderansicht auf Fig. 1.
Ein achsial durchbohrtes, zylindrisches Messingstück 1 ist auf ein Holzbrett 2 aufgeschraubt. Das Messingstück 1 dient als Träger einer zylindrischen Schieferplatte 3. Um den Rand derselben ist halb in einer Nut eingelassen ein einige Stunden auf 1400 C. erhitzter Manganindraht 7 schraubenförmig mäßig ansteigend, und zwar in nur einer Schraubenwindung eingelegt, so daß die Enden des Drahtes, welche in einer seitlichen Entfernung von wenigen Millimetern an dem Mantel der Schieferplatte angeschraubt sind, einen Höhenunterschied von ebenfalls nur wenigen Millimetern aufweisen. Der Temperaturkoeffizient
ist so minimal, daß er für diesen Apparat nicht in Betracht kommt.
Das Messingstück ι dient ferner als Achse . eines Messinghebels 4, der an seinem Ende den auf der Achse 13 als doppelarmigen Hebel spielenden Kontaktarm 6 mit dem an seinem unteren Ende eingelassenen Platiniridiumkontakte 5 trägt. Der letztere hat eine gleichmäßige Breite, die vorzugsweise einen halben Millimeter beträgt. Ein Hartgummigriff am freien Ende des Messirighebels 4 dient zum Herumführen des Kontaktes um den Draht. Der Kontakt wird an den Draht gedrückt durch eine einerseits am Messinghebel 4, andererseits am oberen Hebelarme des Kontaktarmes 6 befestigte Feder 9, welche U-förmige Gestalt hat. Dieselbe ist derart angebracht, daß zwischen den beiden Befestigungspunkten der kleinst zulässige Spielraum gewählt ist, wodurch ein stets gleich starkes Anpressen des Kontaktes 5 an den Draht 7 gesichert ist.
Die Zuleitung des Stromes geschieht durch die beiden Klemmen 15 und 16. Die Klemme 15 ist unter Vermeidung jedes veränderlichen Ubergangswiderstandes mittels der Kupferkordel 8 mit dem Messinghebel 4 und dieser mittels der nächst dem Kontaktarm 6 aufliegenden Kupferkordel 10 direkt mit dem Platiniridiumkontakte 5 verbunden, während die Klemme 16 direkt mit dem einen Ende des Manganindrahtes 7 verbunden ist.
Die durch die Bohrung des Messingstückes 1 gehende Kupferkordel 8 sowohl als auch die nächst dem Kontaktarm 6 anliegende Kupferkordel 10 ist genügend biegbar und verdrehungsfähig. Es ist somit durch die Anordnung dieser Kupferkordeln dafür gesorgt, daß mit Ausnahme des Schleifkontaktes selbst kein veränderlicher Übergangswiderstand am Apparat vorhanden ist. Über der auf, der Schieferplatte 3 angeordneten, in 0,005 Ohm geteilten Skala spielt ein Zeiger 14, der aus einem Metallrahmen mit über seine Öffnung gespanntem Faden besteht.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Präzisionswiderstand zum Einschalten kleinster Widerstandsmaße, bei welchem ein Schleifkontakt an einem in die Nut eines Zylindermantels eingelegten Widerstandsdraht entlang geführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Draht nur in einer einzigen gleichmäßig schwach ansteigenden Schraubenwindung um den Zylindermantel herumgelegt und das vorzugsweise vierseitig prismatisch geformte Kontaktstück in der Richtung der Zylinderachse unverschieblich ist, zu dem Zwecke, den Übergangswiderstand zwischen Widerstandsdraht und Schleifkontakt stets gleich groß zu halten.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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