DE2100501A1 - Aufhangung fur Kernreaktor Brennstabe - Google Patents
Aufhangung fur Kernreaktor BrennstabeInfo
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Description
PATENTANWALT
6. Januar 1971 Anw.-Akte: 27.10
Anielderin; The Babcock & Wilcox Company Corporation,
161 East 42nd Street, New York, N.Y. 10017
Die Erfindung betrifft eine Aufhängung fUr Kernreaktor-Brennstäbe,
wie sie in dem Kern eines Atomreaktors eingesetzt wird und die dazu dient, die Brennstäbe in einem bestimmten parallelen Abstand innerhalb
des Reaktors zu halten.
Es ist bekannt, die in einem Reaktor in großer Anzahl vorhandenen Brennstäbe und die Führungsrohre für die Regelstäbe starr an dem
oberen und unteren Rost zu befestigen. Beim Ausbau von FUhrungsrohren und beim Ersatz von Brennstäben ist es schwierig und zeitraubend,
den Rost zu entfernen, weil jeder Brennstab und jedes Führungsrohr einzeln von diesem geläst werden muß, um nur einige wenige
auszubauen oder zu ersetzen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den Ein- und Ausbau von Brennstäben oder FUhrungsrohren in einem vorhandenen Reaktor zu
vereinfachen und zu verbilligen. Diese Aufgabe wird erfindungsge-■äß dadurch geläst, daß jeder Brennstab in einem mit Nuten verse-
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henen oberen Rost an einem Halterungsteil aufgehängt ist. Dabei ist
erfindungsgemäß ein mit dem oberen Rost durch lösbare Haltemittel verbundener Unterrost vorgesehen, der die unteren Enden der Brennstäbe
aufnimmt und sie an einer gegeneinandergerichteten seitlichen Bewegung hindert.
Zweckmäßigerweise werden die Brennstäbe in parallelen Reihen angeordnet
und die Halterungsteile aller Brennstäbe in jeder Reihe gleich ausgebildet und zueinander in Achsrichtung angeordnet, um
diese in entsprechenden Nuten des oberen Rostes zu halten. Dabei sind die Nuten in parallelen Reihen angeordnet mit der Maßgabe,
den Ein- und Ausbau des Rostes allein durch eine Querverschiebung zu den Längsachsen der Brennstäbe zu ermöglichen.
Es hat sich als zweckmäßig erwiesen, die Nuten profilförmig, beispielsweise
T-formig auszubilden und die Halterungsteile dementsprechend
in ihrem Längsschnitt zu formen.
Es ist vorteilhaft, die lösbaren Haltemittel, die den unteren mit dem oberen Rost verbinden, aus den FUhrungsrohren fUr die Regelstäbe
zu bilden, die entsprechend lösbar an den Enden sowohl mit dem oberen als auch mit dem unteren Rost zu verbinden sind.
Bei der erfindungsgemäßen Aufhängung können beide Endroste zum Zwecke des Zuganges zu den Brennstäben und FUhrungsrohren einfach
dadurch entfernt werden, daß die Verbindungen der Führungsrohre, die viel weniger zahlreich sind als die Brennstäbe, gelöst
werden.
Die Brennstäbe werden hängend in dem oberen Endrost befestigt und gehaltert, während der untere Endrost von dem oberen Endrost durch
die Fuhrungsrohre getragen wird.
Da die Brennstäbe ebenso wie die Nuten des Oberrostes in parallelen
Reihen angeordnet sind, kann der Oberrost, wenn die Haltemittel der Brennstäbe in Deckung mit den Teilnuten stehen, dadurch eingebaut
werden, daß nan ihn einfach entlang einer Richtung schiebt, die im allgemeinen senkrecht zu den Achsen der Brennstäbe liegt. Der Ausbau
kann dadurch erfolgen, daß der Rost in der entgegengesetzten Richtung bewegt wird. Ein besonderer Vorteil der Erfindung besteht
darin, daß, wenn das Brennelement einer normalen Bewegung ausgesetzt wird, bei der es von seinem Oberrost angehoben wird, das Gewicht
der Brennstäbe direkt vom Oberrost getragen wird. Dadurch wird die Beanspruchung der Fuhrungsrohre auf ein Geringstmaß herabgesetzt
und die Sicherheit des gesamten Elementes beträchtlich erhöht.
Ein Ausfuhrungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt
und wird im folgenden näher beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 einen Aufriß der Aufhängung, teilweise im Schnitt; Fig. 2 eine Draufsicht gemäß Fig. 1;
Fig. 3 eine perspektivische Teilansicht des oberen Endrostes von unten gemäß Fig. 1 und 2;
Fig. 4 eine perspektivische Teilansicht des unteren Endrostes von oben.
Die Fig. 1 und 2 zeigen ein Brennelement 10 fUr einen nicht dargestellten
Kernreaktor; das Element weist eine Vielzahl länglicher, lotrechter Brennstäbe Π und Regelstab-FUhrungsrohre 12 auf, die
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durch Oberroste 13 und Unterroste 14 und durch einen oder mehrere Zwischenroste 15 zusammengehalten werden.
Bei der Fertigung des Brennelements 10 werden die Brennstäbe 11
und die FUhrungsrohre 12 in die Zwischenroste 15 eingeschoben, bevor die Endroste 13 und 14 eingebaut werden· Die FUhrungsrohre
12 dienen als Kanäle zum Einschub und zur Herausnahme von Regelstäben (nicht dargestellt); die Rohre 12, deren Anzahl weitaus
geringer ist als die Brennstäbe 11, werden zwischen den Stäben
an vorher festgelegten Stellen angeordnet. Die Roste 15 halten die Stäbe 11 und die Rohre 12 parallel zueinander und in zahlreichen
parallelen Reihen.
Nach dem Erfindungsgedanken werden die Brennstäbe 11 hängend von
dem oberen Endrost 13 getragen. Der untere Endrost 14 wird durch die FUhrungsrohre 12 (Haltemittel) mit dem oberen Endrost 13 verbunden
und dadurch getragen; jedes der FUhrungsrohre ist am oberen und am unteren Ende lösbar mit den Rosten 13 bzw. 14 verbunden.
Um die Verbindung der FUhrungsrohre 12 herzustellen, sind als wesentlicher
Bestandteil der Endroste 13 und 14 entsprechend angeordnete Fittings 16 vorgesehen, durch die die Rohre 12 sich in
das fertige Element 10 erstrecken. Die Einzelheiten dieser Fittings 16 kann man besonders in den Fig. 3 und 4 erkennen. Die
Verbindung der Rohre 12 mit den Rosten 13 und 14 erfolgt durch Gewindemuttern 17, die auf GewindeendstUcke der Rohre 12 geschraubt
werden, welche sich durch und Über die Fittings 16 hinaus erstrecken, um dadurch die Roste 13 und 14 mit dem Element
10 zu verbinden.
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Un die Brennstabe Π am Rost 13 aufzuhängen, ist an oberen Ende
eines jeden Stabs 11 ein Halterungsteil 18 voxgesehen, das in
einer entsprechenden Nut 19 des Rosts 13 aufgenommen wird. Das Halterungsteil 18 hat zweckmäßigerweise die Form eines zylindrischen
Schafts 20, der an einer zylindrischen Scheibe 21 so angeschlossen ist, daß das Teil 18 einen T-förmigen Längsschnitt
erhält, welcher von der T-förmigen Ausbildung in den Nuten 19 kraft- und formschlüssig aufgenommen wird. Zweckmäßigerweise
haben alle Teile 18 ebenso wie alle Nuten 19 die gleiche Form, wie sie beispielsweise in Fig. 3 dargestellt ist.
Beim Zusammenbau des Brennelements 10 werden die Stäbe 11 gleichmäßig
axial in Rosten 15 so angeordnet, daß die Teile 18 aller Stäbe 11 in jeder Reihe zueinander ausgerichtet sind. Die Nuten
19 werden in parallelen Reihen angeordnet und haben den gleichen seitlichen Abstand wie die entsprechenden Teile 18, so daß der
Rost 13 in die zusammengebauten Stäbe 11 eingebaut werden kann, indem er lediglich entlang eines Wegs quer zu den Längsachsen
der Stäbe 11 bewegt wird, bis die Teile 18 in den Nuten 19 sitzen. Wenn jedes Teil 18 in seiner zugehörigen Nut 19 aufgenommen
ist, werden die FUhrungsrohre 12 durch entsprechende Fittings 16 des Rosts 13 gesteckt und Muttern 17 werden auf die ti
Nachdem der Rost 13 so eingebaut ist, wird der untere Endrost 14 in Ausrichtung zu den unteren Enden der Rohre 12 gebracht
und axial vorgerückt, bis diese Rohrenden in entsprechenden Fittings 16 des Rosts 14 aufgenommen sind. Wie beim Rost 13
wird der Rost 14 durch Muttern 17 an den Rohren 12 befestigt. Der untere Rost 14 nimmt auch die unteren Enden der Brennstäbe
11 auf und hindert sie an einer Seitenbewegung zueinander.
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Zu diesem Zweck sind in dem Rost 14 zahlreiche Aussparungen 22 vorgesehen, die in Übereinstimmung mit der Ausbildung der Stäbe
11 angeordnet sind. Wie es besser der Fig. 4 entnommen werden
kann, nehmen diese Aussparungen 22 vorstehende Zapfen 23 der entsprechenden Stäbe 11 auf. Die Aussparungen 22 sind in
Bezug auf die Zapfen 23 so bemessen, daß sie dieselben und damit die unteren Enden der Stäbe 11 an einer Seitenbewegung hindern,
jedoch eine freie Längsdehnung der Stäbe 11 auf einer begrenzten Strecke erlauben, die konstruktiv etwas größer ist als
die vermutete maximale Wärmedehnung des Elements 10.
Dem Fachmann wird es klar sein, daß die oben beschriebenen Erfindungsmerkmale
zu einem Brennelement 10 fuhren, bei dem das Gewicht eines jeden der zahlreichen Brennstäbe 11 einzeln durch
den oberen Rost 13 getragen wird, während die FUhrungsrohre 12 nur das Gewicht des unteren Rosts 14 tragen und somit verhältnismäßig
gering beansprucht werden. Da die Brennstäbe 11 am oberen Rost 13 aufgehängt werden und sich frei in Längsrichtung im
unteren Rost 14 dehnen können, wird jede Differenz in der Wärmedehnung zwischen den Stäben 11 und den FUhrungsrohren 12 keine
zusätzliche Beanspruchung der FUhrungsrohre 12 mit sich bringen.
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Claims (6)
1.!Aufhängung für Kernreaktor-Brennstäbe, die in einem Core in
eines bestirnten parallelen Abstand gehalten sind, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Brennstab (TI) in
einem Mit Nuten (19) versehenen oberen Rost (13) an einen Halterungsteil (18) aufgehängt ist,
2. Aufhängung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß ein nit den oberen Rost (13) durch lösbare Haltemittel (12) verbundener unterer Rost (14) die unteren Enden
der Brennstäbe (11) aufninnt und sie an einer gegeneinander
gerichteten seitlichen Bewegung hindert.
3. Aufhängung nach Anspruch 1 und/oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Brennstäbe (11) in parallelen Reihen
angeordnet und die Halterungsteile (18) aller Brennstäbe (11) in jeder Reihe gleich ausgebildet und zueinander in Achs
richtung angeordnet sind, un in entsprechenden Nuten (19) des oberen Rostes (13) Aufnahme zu finden, wobei die Nuten in
parallelen Reihen angeordnet sind mit der Maßgabe, den Ein- und Ausbau des Rostes (13) durch eine Querverschiebung zu
den Längsachsen der Brennstäbe (11) zu ermöglichen.
4. Aufhängung nach Anspruch 1 und/oder einen der folgenden, dadurch
gekennzeichnet, daß die Nuten T-fömig ausgebildet sind und die Halterungsteile (18) dementsprechend
T-fömig im Längsschnitt geformt sind.
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5. Aufhängung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die lösbaren Haltemittel (12) die den unteren (14) mit dem oberen Rost (13) verbinden, FUhrungsrohre fUr Regelstäbe
sind.
6. Aufhängung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die FUhrungsrohre lösbar an den entsprechenden Enden sowohl mit dem oberen (13) als auch dem unteren Rost
(14) verbindbar sind.
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Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US276770A | 1970-01-14 | 1970-01-14 | |
| US276770 | 1981-06-24 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2100501A1 true DE2100501A1 (de) | 1971-07-29 |
| DE2100501B2 DE2100501B2 (de) | 1976-03-25 |
| DE2100501C3 DE2100501C3 (de) | 1976-11-11 |
Family
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| DE2100501B2 (de) | 1976-03-25 |
| JPS5145759B1 (de) | 1976-12-04 |
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| NL7100348A (de) | 1971-07-16 |
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| GB1340782A (en) | 1974-01-30 |
| SE379446B (de) | 1975-10-06 |
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| FR2076091A1 (de) | 1971-10-15 |
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| FR2076091B1 (de) | 1975-07-04 |
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| NL167262C (nl) | 1981-11-16 |
| NL167262B (nl) | 1981-06-16 |
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Legal Events
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Free format text: PAGENBERG, J., DR.JUR. FROHWITTER, B., DIPL.-ING., RECHTSANWAELTE GEISSLER, B., DIPL.-PHYS.DR.-JUR., PAT.- U. RECHTSANW. KROHER, J., DR. KOWAL-WOLK, T., DR.-JUR., RECHTSANWAELTE BARDEHLE, H., DIPL.-ING. DOST, W., DIPL.-CHEM. DR.RER.NAT. ALTENBURG, U., DIPL.-PHYS. HOFFMANN, W., DIPL.-PHYS. WALLINGER, M., DIPL.-ING. DR.-ING., PAT.-ANWAELTE, 8000 MUENCHEN |