DE210079C - - Google Patents

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DE210079C
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sand
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DENDAT210079D
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61CLOCOMOTIVES; MOTOR RAILCARS
    • B61C15/00Maintaining or augmenting the starting or braking power by auxiliary devices and measures; Preventing wheel slippage; Controlling distribution of tractive effort between driving wheels
    • B61C15/08Preventing wheel slippage
    • B61C15/10Preventing wheel slippage by depositing sand or like friction increasing materials
    • B61C15/102Preventing wheel slippage by depositing sand or like friction increasing materials with sanding equipment of mechanical or fluid type, e.g. by means of steam

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Nozzles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
210079 -KLASSE 20 b. GRUPPE
Bei Sandstreuern, die mit Preßluft oder mit Dampf betrieben werden, wendet man bekanntlich Aufwühldüsen an, die den Zweck haben, den Sand im Sandkasten zu lockern und ihn der Sanddüse bzw. dem Abfallrohr zuzuführen.
Derartige Aufwühldüsen sind bei den bekannten Sandstreuern in die Richtung des Sandstromes gestellt, so daß der aus der Aufwühldüse austretende Druckluft- oder Dampfstrahl in achsialer Richtung bzw. parallel zu dieser Richtung oder in einer mit der Sandströmung konvergierenden Richtung in den Sandbehälter bläst. Diese Einrichtung hat
den Übelstand zur Folge, daß bei feuchtem bzw. nicht vorgetrocknetem Sande leicht eine Verstopfung auftritt, die trotz des starken Strahles der Aufwühldüse nicht beseitigt werden kann.
Gemäß vorliegender Erfindung wird dieser Übelstand dadurch vermieden, daß die Aufwühldüse schräg zu der Rutschfiäche des Düsengehäuses, gerichtet ist, so daß der Düsenstrahl gegen die Rutschfläche prallt und dabei auf dieser ausgebreitet wird, bevor er in den Sandkasten einströmt. Der Düsenstrahl ist hierbei zweckmäßig gegen eine Kante der Austrittsöffnung des Sandkastens gerichtet, so daß er ganz oder teilweise gegen die Kante prallt, wodurch der Wirkungsbereich des Strahles erheblich vergrößert ist. Vorteilhaft läßt man dabei den Strahl der Aufwühldüse gegen die untere Kante der Sandkastenöffnung blasen, deren anstoßende Fläche, in einer solchen Neigung nach unten verlängert ist, daß der Winkel der Neigung größer ist als der Böschungswinkel des Sandes.
Der Gegenstand der Erfindung ist auf, der Zeichnung in einer Ausführungsform beispielsweise veranschaulicht, und zwar zeigt:
Fig. ι einen senkrechten Schnitt und
Fig. 2 einen Schnitt längs der Linie A-A der Fig. 1.
Durch eine Leitung α wird die Druckluft oder der Dampf zugeführt. Die Leitung mündet in eine an sich bekannte Düse, die mit zwei Düsenöffnungen b und c versehen ist, von denen die eine, b, in bekannter Weise als Saugdüse zum Ansaugen des Sandes in Richtung des Sandabfallrohres d dient, während die andere, c, rechtwinklig zu jener Saugdüse gerichtet und dazu bestimmt ist, den Sand an der Entnahmestelle aufzuwühlen und dem Abfallrohr zuzuführen.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Aufwühldüse c vor der öffnung/ des Sandkastens g so angeordnet, daß. der Druckluft- oder Dampfstrahl der Düse c gegen eine Kante h der Austrittsöffnung/ des Sandkastens in schräger Richtung bläst, wodurch der Strahl ganz oder teilweise aus seiner ursprünglichen Richtung abgelenkt wird. An die Kante h schließt sich eine Rutschfläche i an, die in einem Winkel zur Horizontalen geneigt ist, der größer ist als der Böschungswinkel des Sandes.
Der Druckluft- oder Sandstrahl der Düse c kann dabei senkrecht oder schräg zur Aus-
(2. Auflage, ausgegeben am i. December 1911.J
trittsöffnung des Sandkastens gerichtet sein; wesentlich ist jedoch stets, daß er gegen eine Kante der öffnung prallt.
Die Kante h der öffnung ist zweckmäßig geradlinig, so daß sich der auf ' die Kante bzw. .auf die schräge Rutschfläche prallende Strahl nach beiden Seiten ausbreiten kann und auf einer längeren Strecke in den Sandkasten eintritt.
ίο Durch den in dieser Weise schräg gerichteten Druckluft- oder Dampfstrahl der Aufwühldüse wird eine größere Menge des im Sandkasten befindlichen Sandes an der Entnahmestelle aufgewühlt und der Saugdüse zu-
ϊ5 geführt. Dadurch wird auch die Verwendung von feuchtem bzw. nicht vorgetrocknetem Sand möglich; denn es ist klar, daß, je größer der Wirkungsbereich der Aufwühldüse ist, d. h. je mehr Sand durch den Strahl dieser Düse gelockert wird, der Sand um so leichter aus dem Behälter nach der Entnahmestelle wird abrutschen können, so daß ein Zusammenbacken an der Entnahmestelle ausgeschlossen ist. Auch etwaige Steinchen oder feste Klumpen werden die Wirkungsweise des Strahles der Aufwühldüse nicht beeinträchtigen, so daß Betriebsstörungen bei Anwendung der gemäß vorliegender Erfindung eingerichteten Sandstreuvorrichtung leicht vermieden werden.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Sandstreuer mit Druckluft oder Dampfbetrieb und mit einer unterhalb der an die Austrittsöffnung des Sandbehälters sich anschließenden schrägen Rutschfläche angeordneten Aufwühldüse, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufwühldüse (c) schräg zu der Rutschfläche (i) des Düsengehäuses gerichtet ist, so daß der Düsenstrahl gegen die Rutschfläche prallt und dabei auf dieser ausgebreitet wird, bevor er in den Sandkasten einströmt.
2. Sandstreuer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Kante (h) der Rutschfläche (i) eine gerade Linie bildet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE210079C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4621653A (en) * 1984-10-23 1986-11-11 Peter Aquino Windshell
US5022420A (en) * 1990-07-19 1991-06-11 Brim Walter L Lawn mower shade apparatus

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4621653A (en) * 1984-10-23 1986-11-11 Peter Aquino Windshell
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