DE211332C - - Google Patents

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DE211332C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05GSAFES OR STRONG-ROOMS FOR VALUABLES; BANK PROTECTION DEVICES; SAFETY TRANSACTION PARTITIONS
    • E05G1/00Safes or strong-rooms for valuables
    • E05G1/02Details
    • E05G1/024Wall or panel structure

Landscapes

  • Door And Window Frames Mounted To Openings (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT,
PATENTSCHRIFT
-Jig 211332-KLASSE 68 e. GRUPPE
FRIEDRICH KÄRCHER in PFORZHEIM.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 18. Oktober 1908 ab.
Gegenüber den mit allen Mitteln der heutigen fortgeschrittenen Technik arbeitenden Einbrechern haben sich die bisherigen Konstruktionen von Wänden oder Türen für Geldschränke, Tresors usw. insofern als nicht sicher erwiesen, als sie mit den modernsten Schneidbrennern (z. B. mit Wasserstoff und Luft oder anderen Gasen arbeitend) in kürzester Zeit durchgebrannt werden. Es ist
ίο auch bekannt, den Zwischenraum zwischen der vorderen Eisenplatte einer solchen Wand oder Tür und der hinteren Stahlplatte durch eine nicht durch solche Schneidbrenner anzugreifende Füllung auszufüllen, jedoch ist die Befestigung dieser Füllung bisher in ungenügender Weise erfolgt, insofern dieselbe mittels I-Eisen erfolgt, deren Höhe je die ganze Tiefe des Raumes der Füllung ausfüllt. Dabei kann dann leicht mittels Schneidbrenners der Steg dieses Eisens durchschnitten und damit die Füllung zwischen den einzelnen Eisen gelöst werden; die Füllung hat also nicht den gewünschten Erfolg, die hintere Stahlplatte absolut zu schützen.
Dies sowohl wie einen besseren Schutz der ganzen Wand oder Tür soll nun die vorliegende Erfindung bezwecken. Sie besteht darin, daß zwischen die vordere und die hintere Platte derart geformte Stege eingebaut werden, daß sie die Füllung unter allen Umständen festhalten, auch wenn derjenige Eisenteil, der an der vorderen Platte anliegt, nach deren Durchschneiden ebenfalls durchschnitten ist.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise ge-
wählte Ausführungsform für eine Tresortür in einem Horizontalschnitt dargestellt, aus dem das Wesen der vorliegenden Erfindung klar ersichtlich ist.
α stellt die vordere Platte der Tür dar., deren Drehzapfen rechts gezeichnet ist. Hinter der Platte α befindet sich die noch näher zu beschreibende, für Schneidbrenner nicht durchdringbare, auch nur sehr schwer meißelbare Schicht, die bis zur hinteren Stahlplatte d reicht. An diese schließt sich eine Luftschicht e an, die durch eine durch senkrechte Eisenstangen f gesicherte Platte g abgeschlossen wird, die als Schutz für den Tresoreingang und das hinter ihr angebrachte Schloß b mit Riegeln c dient. Der Abschluß der Tür nach innen wird durch eine weitere Platte h bewirkt.
Die undurchschmelzbare Schicht zwischen a und d besteht aus äußerst festen, den hochsten Temperaturen widerstehenden Formsteinen I, die zweckmäßig speziell für diesen Zweck hergestellt sind, und die eine derartige Form besitzen, daß sie auch nach Wegnahme der Platte α zuverlässig in den Eisen gehalten werden, die die Verbindung zwischen α und d herstellen. Diese Eisen sind so geformt, daß nicht ein durchgehender Steg von der vorderen zur hinteren Platte führt, sondern daß der Steg i, der an der Platte α anliegt, nur etwa bis zur Mitte dieser Schicht reicht und der Steg k gegen i seitlich versetzt wird, so daß es unmöglich ist, mit einem Schneidbrenner nach Durchbrennen von i in Pfeilrichtung ι oder 2 auch k zu durchschneiden,
denn k wird alsdann durch den davorliegenden Vorsprung des entsprechenden Formsteines I geschützt. An dem hinteren Steg k bzw. dem Flansch desselben nach vorn zu ist ein Vorsprung derart vorgesehen, daß er in den Formstein I genügend tief hineingreift und ihn festhält. Dieser liegt außerdem fest durch seinen Vorsprung I1, der sich hinter den Verbindungsflansch von k und i legt. In der
ίο Zeichnung sind beispielsweise Z-Profile gewählt, doch können natürlich auch andere Profile gewählt werden, wenn sie so angeordnet werden, daß sie die Formsteine I in der angedeuteten Weise unter allen Umständen festhalten.
Auch die Anordnung der Luftschicht e ist wesentlich, insofern sie es erschwert, die Platte g durchzuschmelzen, wenn wirklich durch Anwendung von äußerster Gewalt die Formsteine und die Platte d durchbrochen sein sollten.
In beliebigem Abstand von der Sicherheitstür sind dann die Flügel der Tagestür angebracht.
Anstatt der Befestigung der Schutzsteine mit Hilfe von Eisenstegen kann man dieselben auch mittels Schwalbenschwänze an der vorderen α und der hinteren Platte d befestigen, die an diesen Platten angesetzt werden und in die Steine eingreifen, oder in ähnlicher Weise, wobei nur Bedingung ist, daß kein direkt durch dieselben ganz hindurchgehendes Eisen vorhanden ist, das mit Schneidbrennern leicht beseitigt werden könnte. In Fig. 2 ist
. eine solche Anordnung beispielsweise angedeutet, wobei die Schwalbenschwänze an a und d gegeneinander versetzt sind, so daß keine gerade, sondern eine gebrochene Stoßfuge zwischen den Formsteinen entsteht. Versetzt man die Schwalbenschwänze nicht gegeneinander, so kann man auch die Steine in der Mitte der Stoßfuge mit Nut und Feder ineinandergreifen lassen, so daß eine gerade verlaufende Stoßfuge vermieden ist, die bei nicht scharf ineinanderstoßenden Steinen gefährlich werden könnte.

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. Aus nicht schmelzbaren Formsteinen bestehende Schutzschicht für Tresor- oder Geldschranktüren und Wände, dadurch gekennzeichnet, daß die Formsteine (I) derart geformt sind, daß sie sich hinter geeignete Vorsprünge der Verbindungsstege zwischen der vorderen (a) und der zweiten Platte (d) der Tür oder Wand derart setzen, daß sie auch nach Wegnahme der vorderen Platte und der an diese angesetzten Stegteile (i) nicht herausgenommen werden können.
2. Schmelz- und einbruchsichere Schutzschicht gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an den Verbindungsschienen zwischen der vorderen und der hinteren Platte (d) die Stege (i, k) derart angeordnet sind, daß sie abgesetzt und die Teile (i, k) gegeneinander versetzt und fest miteinander verbunden angeordnet sind, während an der Verbindungsstelle Vorsprünge vorgesehen sind, die die Formsteine auch nach Wegnahme der vorderen Stegteile (i) sicher festhalten.
3. Schutzschicht gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verbindung der vorderen (a) und der hinteren Platte (d) zwei ungefähr gleich hohe Z-Eisen verwendet und derart aufeinander befestigt werden, daß an der Stoßstelle nach rechts und links Vorsprünge entstehen, die die Formsteine festhalten, wobei die Stege gegeneinander versetzt sind.
4. Schutzschicht gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die schmelzsicheren Formsteine mit Schwalbenschwanz o. dgl. Befestigungen, die nicht durch die Steine hindurchgehen, an der vorderen (a) und an der hinteren Wand (d) befestigt sind, wobei die Stoßfugen abgesetzt oder durch Nut und Feder zwischen den Steinen gebrochen verlaufend ausgeführt werden können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4640807A (en) * 1984-08-02 1987-02-03 Shell Oil Company Process for the preparation of silica spheres

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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US4640807A (en) * 1984-08-02 1987-02-03 Shell Oil Company Process for the preparation of silica spheres

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