DE211332C - - Google Patents
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- DE211332C DE211332C DENDAT211332D DE211332DA DE211332C DE 211332 C DE211332 C DE 211332C DE NDAT211332 D DENDAT211332 D DE NDAT211332D DE 211332D A DE211332D A DE 211332DA DE 211332 C DE211332 C DE 211332C
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05G—SAFES OR STRONG-ROOMS FOR VALUABLES; BANK PROTECTION DEVICES; SAFETY TRANSACTION PARTITIONS
- E05G1/00—Safes or strong-rooms for valuables
- E05G1/02—Details
- E05G1/024—Wall or panel structure
Landscapes
- Door And Window Frames Mounted To Openings (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT,
PATENTSCHRIFT
-Jig 211332-KLASSE 68 e. GRUPPE
FRIEDRICH KÄRCHER in PFORZHEIM.
Gegenüber den mit allen Mitteln der heutigen fortgeschrittenen Technik arbeitenden
Einbrechern haben sich die bisherigen Konstruktionen von Wänden oder Türen für Geldschränke, Tresors usw. insofern als nicht
sicher erwiesen, als sie mit den modernsten Schneidbrennern (z. B. mit Wasserstoff und
Luft oder anderen Gasen arbeitend) in kürzester Zeit durchgebrannt werden. Es ist
ίο auch bekannt, den Zwischenraum zwischen
der vorderen Eisenplatte einer solchen Wand oder Tür und der hinteren Stahlplatte durch
eine nicht durch solche Schneidbrenner anzugreifende Füllung auszufüllen, jedoch ist die
Befestigung dieser Füllung bisher in ungenügender Weise erfolgt, insofern dieselbe mittels
I-Eisen erfolgt, deren Höhe je die ganze Tiefe des Raumes der Füllung ausfüllt. Dabei
kann dann leicht mittels Schneidbrenners der Steg dieses Eisens durchschnitten und damit
die Füllung zwischen den einzelnen Eisen gelöst werden; die Füllung hat also nicht den
gewünschten Erfolg, die hintere Stahlplatte absolut zu schützen.
Dies sowohl wie einen besseren Schutz der ganzen Wand oder Tür soll nun die vorliegende
Erfindung bezwecken. Sie besteht darin, daß zwischen die vordere und die hintere
Platte derart geformte Stege eingebaut werden, daß sie die Füllung unter allen Umständen
festhalten, auch wenn derjenige Eisenteil, der an der vorderen Platte anliegt, nach
deren Durchschneiden ebenfalls durchschnitten ist.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise ge-
wählte Ausführungsform für eine Tresortür in einem Horizontalschnitt dargestellt, aus dem
das Wesen der vorliegenden Erfindung klar ersichtlich ist.
α stellt die vordere Platte der Tür dar.,
deren Drehzapfen rechts gezeichnet ist. Hinter der Platte α befindet sich die noch näher
zu beschreibende, für Schneidbrenner nicht durchdringbare, auch nur sehr schwer meißelbare
Schicht, die bis zur hinteren Stahlplatte d reicht. An diese schließt sich eine Luftschicht e
an, die durch eine durch senkrechte Eisenstangen f gesicherte Platte g abgeschlossen
wird, die als Schutz für den Tresoreingang und das hinter ihr angebrachte Schloß b mit
Riegeln c dient. Der Abschluß der Tür nach innen wird durch eine weitere Platte h bewirkt.
Die undurchschmelzbare Schicht zwischen a und d besteht aus äußerst festen, den hochsten
Temperaturen widerstehenden Formsteinen I, die zweckmäßig speziell für diesen Zweck
hergestellt sind, und die eine derartige Form besitzen, daß sie auch nach Wegnahme der
Platte α zuverlässig in den Eisen gehalten werden, die die Verbindung zwischen α und d
herstellen. Diese Eisen sind so geformt, daß nicht ein durchgehender Steg von der vorderen
zur hinteren Platte führt, sondern daß der Steg i, der an der Platte α anliegt, nur
etwa bis zur Mitte dieser Schicht reicht und der Steg k gegen i seitlich versetzt wird, so
daß es unmöglich ist, mit einem Schneidbrenner nach Durchbrennen von i in Pfeilrichtung
ι oder 2 auch k zu durchschneiden,
denn k wird alsdann durch den davorliegenden Vorsprung des entsprechenden Formsteines
I geschützt. An dem hinteren Steg k bzw. dem Flansch desselben nach vorn zu ist
ein Vorsprung derart vorgesehen, daß er in den Formstein I genügend tief hineingreift und
ihn festhält. Dieser liegt außerdem fest durch seinen Vorsprung I1, der sich hinter den Verbindungsflansch
von k und i legt. In der
ίο Zeichnung sind beispielsweise Z-Profile gewählt,
doch können natürlich auch andere Profile gewählt werden, wenn sie so angeordnet
werden, daß sie die Formsteine I in der angedeuteten Weise unter allen Umständen
festhalten.
Auch die Anordnung der Luftschicht e ist wesentlich, insofern sie es erschwert, die Platte g
durchzuschmelzen, wenn wirklich durch Anwendung von äußerster Gewalt die Formsteine
und die Platte d durchbrochen sein sollten.
In beliebigem Abstand von der Sicherheitstür sind dann die Flügel der Tagestür angebracht.
Anstatt der Befestigung der Schutzsteine mit Hilfe von Eisenstegen kann man dieselben
auch mittels Schwalbenschwänze an der vorderen α und der hinteren Platte d befestigen,
die an diesen Platten angesetzt werden und in die Steine eingreifen, oder in ähnlicher
Weise, wobei nur Bedingung ist, daß kein direkt durch dieselben ganz hindurchgehendes
Eisen vorhanden ist, das mit Schneidbrennern leicht beseitigt werden könnte. In Fig. 2 ist
. eine solche Anordnung beispielsweise angedeutet, wobei die Schwalbenschwänze an a
und d gegeneinander versetzt sind, so daß keine gerade, sondern eine gebrochene Stoßfuge
zwischen den Formsteinen entsteht. Versetzt man die Schwalbenschwänze nicht gegeneinander,
so kann man auch die Steine in der Mitte der Stoßfuge mit Nut und Feder ineinandergreifen
lassen, so daß eine gerade verlaufende Stoßfuge vermieden ist, die bei nicht scharf ineinanderstoßenden Steinen gefährlich
werden könnte.
Claims (4)
1. Aus nicht schmelzbaren Formsteinen bestehende Schutzschicht für Tresor- oder
Geldschranktüren und Wände, dadurch gekennzeichnet, daß die Formsteine (I) derart
geformt sind, daß sie sich hinter geeignete Vorsprünge der Verbindungsstege zwischen der vorderen (a) und der zweiten
Platte (d) der Tür oder Wand derart setzen, daß sie auch nach Wegnahme der
vorderen Platte und der an diese angesetzten Stegteile (i) nicht herausgenommen
werden können.
2. Schmelz- und einbruchsichere Schutzschicht gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß an den Verbindungsschienen zwischen der vorderen und der hinteren Platte (d) die Stege (i, k) derart
angeordnet sind, daß sie abgesetzt und die Teile (i, k) gegeneinander versetzt und
fest miteinander verbunden angeordnet sind, während an der Verbindungsstelle Vorsprünge vorgesehen sind, die die Formsteine
auch nach Wegnahme der vorderen Stegteile (i) sicher festhalten.
3. Schutzschicht gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verbindung
der vorderen (a) und der hinteren Platte (d) zwei ungefähr gleich hohe Z-Eisen
verwendet und derart aufeinander befestigt werden, daß an der Stoßstelle nach rechts
und links Vorsprünge entstehen, die die Formsteine festhalten, wobei die Stege gegeneinander versetzt sind.
4. Schutzschicht gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die schmelzsicheren
Formsteine mit Schwalbenschwanz o. dgl. Befestigungen, die nicht durch die Steine hindurchgehen, an der vorderen (a)
und an der hinteren Wand (d) befestigt sind, wobei die Stoßfugen abgesetzt oder
durch Nut und Feder zwischen den Steinen gebrochen verlaufend ausgeführt werden können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE211332C true DE211332C (de) |
Family
ID=473154
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT211332D Active DE211332C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE211332C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4640807A (en) * | 1984-08-02 | 1987-02-03 | Shell Oil Company | Process for the preparation of silica spheres |
-
0
- DE DENDAT211332D patent/DE211332C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4640807A (en) * | 1984-08-02 | 1987-02-03 | Shell Oil Company | Process for the preparation of silica spheres |
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