DE211993C - - Google Patents

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DE211993C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43CFASTENINGS OR ATTACHMENTS OF FOOTWEAR; LACES IN GENERAL
    • A43C11/00Other fastenings specially adapted for shoes
    • A43C11/08Hook fastenings; Rotary hooks

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-M 211993-KLASSE 71 δ. GRUPPE
Zusatz zum Patente 200551 vom 16. August 1907.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 7. August 1908 ab. Längste Dauer: 15. August 1922.
Die Erfindung betrifft eine Klemmvorrichtung, insbesondere für Schnürbänder, nach Patent 200551, mit Hilfe derer es möglich ist, festen Verschluß herzustellen, ohne daß die Schnürbänder zu einem Knoten gebunden werden müssen. Die den Gegenstand der Erfindung bildende Verbesserung der Klemmvorrichtung besteht darin, daß die an ihrem vorderen Teil umgebogene Zunge auf dem Schnürband nach beiden Seiten verschiebbar angebracht ist, derart, daß sie in das auf dem Schuhwerk ο. dgl. befestigte Führungsstück auch noch während ihrer Befestigung regelbar eingeklemmt werden kann. Bei den bekannten Einrichtungen dieser Art wird dagegen die Länge des Schnürbandes durch Knüpfen eines Knotens und Abschneiden des überhängenden Teils festgelegt.
Die Zeichnung veranschaulicht in den Fig. 1 bis 13 verschiedene Ausführungsformen der Erfindung.
Die' Klemmvorrichtung besteht aus zwei Teilen, und zwar aus dem Führungsstück, das auf dem Schuhwerk, der Gamasche o. dgl.
befestigt wird, und der Zunge, die auf dem Schnürband oder Riemen angebracht wird. Diese Zunge besitzt Lappen b zur Befestigung an dem Schnürband α, die derart um das Schnürband gebogen sind, daß sie eine Ver-Schiebung der Zunge auf dem Bande zulassen. Zur Erleichterung der Gleitbewegung können die Lappen b mit Aussparungen versehen sein (Fig. 4). Anstatt der Lappen können auch zwei längliche Ausschnitte g (Fig. 2) oder runde Ausschnitte h (Fig. 3) vorgesehen sein, durch die das Schnürband hindurchgeführt ist. Die an dem Schnürband angebrachte Zunge (Fig. 1 bis 4) führt man in das Führungsstück e (Fig. 1) ein, welches an dem Schuhwerk befestigt ist, und bringt sie sodann auf dem Schnürband zum Gleiten, bis die gewünschte Spannung erreicht ist, worauf man die Zunge in das Führungsstück e hineindrückt, so daß das Schnürband im. gespannten Zustand festliegt. Zum Festhalten der Zunge auf einem Bande von kreisförmigem Querschnitt wird die Zunge und das Führungsstück rund oder oval (Fig. 6) ausgeführt. An dem vorderen Ende der Zunge sind . mehrere Lappen f vorgesehen, die an ihren freien Enden Zähne aufweisen, die sich in das Band einlegen (Fig. 6, S, C). Zur Verwendung für runde Gegenstände besitzt die Klemmvorrichtung eine gebogene Form (Fig. 5).
Bei der Ausführungsform nach Fig. 7 und 9 sind die winklig abgebogenen Lappen d an ihrem Ende mit zwei Verlängerungen I versehen, die den hinteren Teil q der Zunge beim Vorwärtsschieben der letzteren festhalten und so ein Herausgleiten der Zunge nach vorn aus dem Führungsstück verhindern. Die Atfsführungsform nach Fig. 7 ist hauptsächlich für Krawatten bestimmt. Die vier Lappen c des Führungsstückes e sind mit kleinen Löchern
versehen, die zum Annähen des Führungsstückes an der Krawatte dienen.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 8 stößt die Zunge mit ihren seitlichen Lappen η an die umgebogenen Lappen k, wodurch ein Herausgleiten der Zunge aus dem Führungsstück verhindert wird.
Bei der Ausführungsform nach Fig. io wird das Herausgleiten der Zunge nach vorn durch Nasen r, s verhindert, welche entweder innen oder außen angeordnet sind.
Die Fig. xi, A veranschaulicht das Führungsstück in Form eines Bügels mit seitlichen Ausschnitten t. In diese Ausschnitte wird die Zunge (Fig. 11, B) eingeführt und sodann die Lappen u parallel zu den Seitenflächen des Bügels umgebogen.
In Fig. 12 befinden sich die Ausschnitte in der Vorderfläche des Führungsstückes.
Die Klemmvorrichtung nach Fig. 13, die sich besonders für Hosenträger und Strumpfbänder eignet, besteht aus der Zunge und einem Führungsstück mit zwei länglichen Ausschnitten v, die zum Annähen an den Hosenträger dienen.

Claims (2)

Patent-Ansprüche: * .
1. Klemmvorrichtung, insbesondere für Schnürbänder, nach Patent 200551, dadurch gekennzeichnet, daß die an ihrem vorderen Teil umgebogene Zunge auf dem Schnürband, Riemen o. dgl. nach beiden Seiten verschiebbar angebracht ist, derart, daß sie in das aus dem Schuhwerk, der Gamasche o. dgl. befestigte Führungsstück auch noch während ihrer Befestigung regelbar eingeklemmt werden kann.
2. Klemmvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung von Bändern von kreisförmigem Querschnitt zum Festhalten der Zunge auf dem Bande die verschiebbare, rund um das Band geführte Zunge an ihrem vorderen Ende mit mehreren Lappen versehen ist, die an ihren freien Enden Zähne aufweisen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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