DE2127175C2 - Verfahren zur Herstellung von in unpolaren Kohlenwasserstoffen löslichen gemischten Kupferseifen und ihr Verwendung - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von in unpolaren Kohlenwasserstoffen löslichen gemischten Kupferseifen und ihr VerwendungInfo
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Description
(a) elementares Kupfer in Gegenwart eines Oxidationsmittels oder eine Kupferverbindung mit einem
Gemisch aus mindestens zwei aliphatischen und bzw. oder olefinisch ungesättigten, gegebenenfalls
substituierten Monocarbonsäuren mit mindestens 5 C-Atomen von verschiedenem Strukturtyp oder
mit löslichen Salzen dieser Säuren umsetzt, oder
(b) eine Lösung aus mindestens zwei einheitlichen Kupferseifen, die als Säurereste die Reste der in (a)
genannten Säuren von verschiedenem Strukturtyp enthalten, herstellt und die Kupferseifen durch
Entfernen des Lösungsmittels oder durch gleichzeitiges Ausfällen gewinnt.
Die Erfindung betrifft ferner die Verwendung von Lösungen der erfindungsgemäß hergestellten Kupferseifen
als Zusätze in Kohlenwasserstofftreibstoffen und in Heizölen.
Es ist oft nicht möglich, die genaue Struktur der nach dem erfindungsgemäßen Verfahren erhaltenen Kupferseifen
zu bestimmen, das heißt, anzugeben, ob die Verbindungen als gemischte Kupferseifen, als Mischfällung
zweier einheitlicher Kupferseifen oder als Mischfällung einer gemischten Kupferseife und der beiden
einheitlichen Kupferseifen vorliegen. Der Begriff »einheitliche Kupferseife« bedeutet hier die Kupferseife
einer einzigen Säure, z. B. Kupfer-2-ethylhexanoat. Mit »Mischfällungs-Kupferseife« wird ein Gemisch zweier
Kupferseifen bezeichnet, das durch Entfernen des Lösungsmittels einer die beiden Kupferseifen enthaltenden
Lösung oder durch gleichzeitiges Ausfällen aus einer solchen Lösung erhalten wird (vgl. Ausführungsform b) des Verfahrens der Erfindung).
Während die einheitlichen Kupferseifen unlöslich sind, sind die im erfindungsgemäßen Verfahren hergestellten
gemischten und/oder Mischfällungs-Kupferseifen bei Raumtemperatur in unpolaren, mit öl mischbaren
Flüssigkeiten löslich und ergeben bei Raumtemperatur stabile Lösungen.
Die erfindungsgemäß hergestellten gemischten Kupferseifen und/oder Mischfällungs-Kupferseifen lösen
sich in ölen, unpolaren Kohlenwasserstoffen und unpolaren halogenierten Kohlenwasserstoffen leichter
als Gemische einheitlicher Kupferseifen derselben Säuren. Ferner zeigen Lösungen, die die erfindungsgemäß
hergestellten gelösten Kupferseifen enthalten, eine niedrigere Viskosität als Lösungen, die nur eine
einheitliche Kupferseife derselben Säuren in denselben Gesamtmengenverhältnissen enthalten.
Diese Viskositätsabnahme führt zu verbesserten Produkten, die leichter gehandhabt, vermischt und
anderweitig verarbeitet werden können.
Die erfindungsgemäß hergestellten gemischten und/oder Mischfällungs-Kupferseifen haben andere
Eigenschaften als ein physikalisches Gemisch einheitlicher Kupferseifen derselben Säuren von verschiedenem
Strukturtyp. Die erfindungsgemäß hergestellten Kupferseifen sind nicht körnig und kristallin wie die meisten
einheitlichen Kupferseifen der genannten Säuren, sondern stellen weiche, nicht kristalline plastische
Massen dar. Ein physikalisches Gemisch einheitlicher Kupferseifen löst sich in vielen Fällen in einem
unpolaren Lösungsmittel nicht so rasch wie die entsprechenden erfindungsgemäß hergestellten Kupferseifen.
Im allgemeinen können zahlreiche Gemische einheitlicher Kupferseifen durch Auflösen, z. B. in
Lackbenzin, unter Erhitzen erhalten werden, wobei sich eine stabile Lösung bildet. Die Mischfällungs-Kupferseifen
können aus solchen Lösungen durch Verdampfen des Lösungsmittels erhalten werden.
Es wird angenommen, daß die im erfindungsgemäßen Verfahren hergestellten gemischten Kupferseifen die
folgende allgemeine Strukturformel
R-COO-Cu-OOC-R'
aufweisen, in der R und R' aliphatische oder olefinsich
ungesättigte Kohlenwasserstoffreste von verschiedenem Strukturtyp bedeuten. Die Reste R-COO und
R'—COO stellen die um ein C-Atom verlängerten entsprechenden Monocarbonsäurereste dar.
Die Monocarbonsäurereste können verzweigt oder unverzweigt sein; die verzweigten Monocarbonsäurereste
können in α-Stellung, wie 2-Äthylhexansäure, in jS-Stellung, wie 3,5,5-Trimethylhexansäure, in y-Stellung,
wie 4-Äthyl-5,5-dimethylhexansäure, und in o-Stellung,
wie 5-Äthyl-6-methylheptansäure, verzweigt sein.
Es wurde festgestellt, daß die Position und selbst das Vorhandensein zusätzlicher Verzweigungen an der
Kette, die wei :r als 5 C-Atome von der Carboxylgruppe entfernt sind, nur einen geringen oder keinen Einfluß
auf die Bildung der gemischten öllöslichen Kupferseife haben. Auch die Viskosität einer Lösung, die eine solche
Kupferseife enthält, ist nicht niedriger als die einer Lösung, die eine Kupferseife aus unverzweigten
Monocarbonsäuren enthält.
Die Monocarbonsäurereste der erfindungsgemäß hergestellten Kupferseifen enthalten vorzugsweise 5 bis
20 C-Atome und insbesondere 6 bis 11 C-Atome. Die obere Grenze von einer 20 C-Atomen stellt keine
Grenze bezüglich der Bildungsmöglichkeit einer löslichen Kupferseife dar. Bei Kupferseifen, die mehr als 20
C-Atome enthalten, wird jedoch ein Punkt erreicht, bei dem die Verwendung einer solchen Kupferseife als
Kupferquelle wegen des niedrigen Kupfergehalts, bezogen auf das Gesamtmolekül, unwirtschaftlich wird.
Die unsubstituierten aliphatischen gesättigten Monocarbonsäuren sind zur erfindungsgemäßen Herstellung
der gemischten Kupferseifen bevorzugt, da sie am leichtesten und zu den niedrigsten Preisen erhältlich
sind. Die gemischten Kupferseifen können jedoch auch substituierte Monocarbonsäurereste von Kohlenwasserstoffen
enthalten, wobei die Haupt- oder Seitenkette substituiert sein kann. Solche Substituenten sind z. B. die
Halogenatome oder Sauerstoff, der in Form von Ätherbrücken in der Hauptkette oder in einer der
-, Seitenketten enthalten sein kann. Unter den Halogenatomen ist Chlor bevorzugt.
Im Verfahren der Erfindung können als aliphatische Monocarbonsäuren die unverzweigten gesättigten Fettsäuren,
wie
κι Valeriansäure,
Capronsäure,
Caprylsäure (n-Octansäure),
Pelargonsäure,
n-Decansäure,
ι -, Undecansäure und Lnurinsäure,
Pelargonsäure,
n-Decansäure,
ι -, Undecansäure und Lnurinsäure,
in «-Stellung verzweigte gesättigte Fettsäuren, wie 2- Äthylbutansäure,
2-Äthy!-4-methylpentansäure,
2-Äthylhexansäure,
2,2,4,4-Tetramethylpentansäure,
2-Äthy!-4-methylpentansäure,
2-Äthylhexansäure,
2,2,4,4-Tetramethylpentansäure,
2-Isopropyl-2,3-dimethylbutansäure, 2-Propyl-4-methylpentansäure, 2-Propylheptansäure,
2-Methylbutansäure,
r> 2-Methylpentansäure,
2-Methylbutansäure,
r> 2-Methylpentansäure,
2,3- Dimethylpentansäure,
2,2- Dimethylpentansäure,
2-ÄthyI-3-methytoutansäure,
2,5-Dimethylhexansäure,
κι 2,2-Dimethylheptansäure,
2,2- Dimethylpentansäure,
2-ÄthyI-3-methytoutansäure,
2,5-Dimethylhexansäure,
κι 2,2-Dimethylheptansäure,
2-Äthyl-5-methylhexansäure,
2-Methylnonansäure,
2-Äthyloctansäure,
2-PropyIhexansäure und
j-, 2-Propyl-5-rnethylhexansäure,
2-Methylnonansäure,
2-Äthyloctansäure,
2-PropyIhexansäure und
j-, 2-Propyl-5-rnethylhexansäure,
in ^-Stellung verzweigte gesättigte Monocarbonsäuren,
wie
3-Methylbutansäure,
3,3-Dimethylbutansäure,
4(i 3,3-Dimethylpentansäure,
3-Methylbutansäure,
3,3-Dimethylbutansäure,
4(i 3,3-Dimethylpentansäure,
3-Äthylpentansäure,
3,5- Dimethylhexansäure,
3-Äthyl-4-methylpentansäure,
3-Methyloctansäure,
4-, 3-Propylhexansäure,
3,5- Dimethylhexansäure,
3-Äthyl-4-methylpentansäure,
3-Methyloctansäure,
4-, 3-Propylhexansäure,
3,5,5-Trimethylhexansäure und
3-Äthylnonansäure,
und in γ- und ό-Stellung verzweigte gesättigte
Monocarbonsäuren, wie
4-Methylpentansäure,
4-Methylhexansäure,
5-Methylhexansäure,
5-Methylheptansäure,
4-Äthyloctansäure,
4-Methylpentansäure,
4-Methylhexansäure,
5-Methylhexansäure,
5-Methylheptansäure,
4-Äthyloctansäure,
ι-, 4-ÄthyI-5,5-dimethylhexansäure,
4-Methyldecansäure und
4,8-Dimethylnonansäure,
eingesetzt werden. Als olefinisch ungesättigte Monocarbonsäuren können z. B. 4-Pentensäure, 3-Hexensäure,
bo 2-Äthyl-2-hexensäure und 10-Undecensäure eingesetzt werden.
Die Anwesenheit oder das Fehlen einer olefinischen Doppelbindung in den Monocarbonsäuren ist bezüglich
des verschiedenen Strukturtyps der Monocarbonsäuren b5 in den erfindungsgemäß hergestellten Kupferseifen
nicht von Bedeutung. Der Strukturtyp wird durch die Anwesenheit und Stellung der Verzweigung bestimmt,
falls eine solche vorhanden ist. So wirkt sich z. B.
ΙΟ-Undecensäure in den erfindungsgemäß hergestellten
Kupferseifen bezüglich des Strukturtyps gleich aus wie n-Nonansäure.
Als Kupferverbindungen werden im Verfahren der Erfindung Kupfersalze oder ein Kupferhydroxid und als
lösliche Salze der Monocarbonsäuren vorzugsweise deren Natriumsalze eingesetzt Die Umsetzungen
werden vorzugsweise in einem unpolaren, mit öl mischbaren Lösungsmittel durchgeführt, wobei direkt
eine mh öl mischbare konzentrierte Lösung der Kupferseife erhalten wird. Die Umsetzung kann auch in
einem Alkohol und bzw. oder in Wasser durchgeführt werden, wobei die gemischte Kupferseife als Feststoff
aus dem Reakfionsgemisch abgetrennt und anschließend in einem mit öl mischbaren Lösungsmittel
aufgelöst wird.
Zur erfindungsgemäßen Herstellung der gemischten Kupferseifen aus elementarem Kupfer werden äußerst
fein verteiltes Kupfer und mindestens zwei Monocarbonsäuren von verschiedenen Strukturtyp in einem
Gemisch aus Lackbenzin und Wasser dispergiert. Das so erhaltene Gemisch wird auf etwa 60 bis 900C erwärmt
und auf dieser Temperatur gehalten. Durch das Gemisch wird unter Rühren Luft oder Sauerstoff als Oxydationsmittel
geleitet. Nach vollständiger Umsetzung wird das Wasser abdestilliert. Auf diese Weise wird eine Lösung
der gemischten Kupferseife in Lackbenzin erhalten. Die oben beschriebene Umsetzung läßt sich durch folgende
allgemeine Reaktionsgleichung beschreiben:
Cu+I
+ HA + HB
CuAB + H,0
in der HA und HB die strukturell verschiedenen Monocarbonsäuren bedeuten. r>
Die gemischten Kupferseifen können auch durch Umsetzen von Kupferhydroxid mit einem Gemisch aus
mindestens zwei Monocarbonsäuren in Lackbenzin hergestellt werden. Auch hierbei wird direkt eine
Lösung der gemischten Kupferseife erhalten. Die Umsetzung wird bei etwa 30 bis 700C durchgeführt.
Nach beendeter Umsetzung wird das bei der Reaktion entstandene Wasser abdestilliert. Anstelle von Kupferhydroxid
kann auch basisches Kupfercarbonat mit der Formel -n
CuCO3 ■ Cu(OH)2
verwendet werden.
Die gemischten Kupferseifen können auch durch doppelte Umsetzung von Kupfersulfat mit einem ,0
Gemisch der Natriumsalze der beiden Monocarbonsäuren in einem wäßrigen Medium hergestellt werden.
Hierbei entsteht ein Gemisch aus Natriumsulfat und der gemischten Kupferseife. Das Natriumsulfat bleibt in
dem wäßrigen Medium in Lösung, während die gemischte Kupferseife ausfällt und daher leicht abgetrennt
werden kann.
Die gemischten Kupferseifen können erfindungsgemäß auch dadurch hergestellt werden, daß man eine
gesättigte Lösung von Kupferacetat in heißem Wasser bo
mit heißem Äthanol versetzt. Bevor ein Niederschlag ausfällt, wird das Gemisch mit einer erwärmten Lösung
der beiden Monocarbonsäuren in Alkohol versetzt. Die so erhaltene Lösung wird etwa 15 Minuten bei etwas
erhöhter Temperatur gehalten. Die entstandene ge- bi
mischte Kupferseife wird anschließend vom Lösungsmittel abgetrennt.
In sämtlichen der genannten Verfahren werden die Monocarbonsäuren in äquimolarem Verhältnis eingesetzt.
Vorzugsweise wird das Verfahren mit einem geringen Überschuß der Säuren, bezogen auf das
Kupfer, und insbesondere mit einem Oberschuß von 5 bis 15 Molprozent, durchgeführt Die Anwesenheit
höherer Säuremengen stört die Reaktion nicht ist aber unwirtschaftlich.
Die Monocarbonsäuren können auch in anderen als in äquimolaren Mengen eingesetzt werden. Dies führt
jedoch zu einer Kupferseife, die aus einem Gemisch der gemischten Kupferseife und der Kupferseife der im
Überschuß vorhandenen Säure besteht Es wurde festgestellt, daß solche Gemische, die einen Überschuß
bis zu 200 Molprozent einer der Säuren enthalten, öllöslich sind. Der Überschuß einer bestimmten Säure,
bei dem noch eine öllösliche Kupferseife erhalten wird, ist mindestens teilweise von der Löslichkeit der
entsprechenden einheitlichen Kupferseife im Lackbenzin oder öl abhängig. So können selbst einheitliche
Kupferseifen mit äußerst geringer Löslichkeit in einem gewissen Überschuß vorliegen, da offensichtlich die
gemischten Kupferseifen als Lösungsvermittler wirken. Zweckmäßig beträgt aber der Überschuß an der einen
Monocarbonsäure in solchen Fällen maximal etwa 150 Molprozent. Im allgemeinen können selbst jene
Carbonsäuren, deren entsprechende einheitliche Kupferseifen nur äußerst gering löslich sind, bis zu einem
Überschuß von etwa 50 Molprozent vorliegen.
Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren beträgt das Molverhältnis von Kupfer zu Säuretyp A zu Säuretyp B
vorzugsweise 1 :0,8 : 1,2 bis 1 :1,2 :0,8. Wenn mehr als
zwei strukturell verschiedene Monocarbonsäuren vorliegen, die jedoch nur zwei Strukturtypen zuzuordnen
sind, z. B. n-Octansäure, n-Nonansäure und 2-Äthylhexansäure,
so werden die Säuren desselben Strukturtyps zur Bestimmung des obengenannten Verhältnisses
addiert. So ergibt z. B. ein Gemisch aus 0,5 Mol n-Octansäure, 0,6 Mol n-Nonansäure und 1,1 Mol
2-Äthylhexansäure ein Molverhältnis von Säuretyp A zu Säuretyp B von 1:1.
Es wird angenommen, daß die erfindungsgemäß hergestellten gemischten Kupferseifen in Form reiner
Verbindungen existieren und daß diese Kupferseifen nicht nur eine feste Lösung zweier einheitlicher
Kupferseifen darstellen. Es ist jedoch wahrscheinlich, daß wegen der Gleichgewichtsverteilung der Reaktionsprodukte
aus solchen Reaktionen ein Gemisch der gemischten Kupferseife und der einheitlichen Kupferseifen
der beiden Säuren vorliegt.
Zur Herstellung von Mischfällungs-Kupferseifen (Ausführungsform b) der Erfindung) kann ein Gemisch
einheitlicher Kupferseifen aufgelöst werden. Die gelösten Kupferseifen werden anschließend, z. B. durch
Entfernen des Lösungsmittels, gleichzeitig ausgefällt
Die Mischfällungs-Kupferseifen sind ebenfalls in den für die gemischten Kupferseifen gemäß Ausführungsform a) der Erfindung beschriebenen Mengenverhältnissen
löslich.
Die Lösungen der gemischten Kupferseifen in Lackbenzin enthalten etwa 6 bis 15 Gewichtsprozent
und vorzugsweise etwa 8 bis 12 Gewichtsprozent Kupfer.
Die so hergestellten konzentrierten Lösungen gemischter
Kupferseifen in Lackbenzin eignen sich als Zusatz zur Rußentfernung zum direkten Vermischen
mit Heizölen oder anderen Kohlenwasserstoffbrennstoffen. Im allgemeinen wird ein Teil einer 8
Gewichtsprozent Kupfer enthaltenden Lösung mit 1000
Teilen Heizöl vermischt. Für höhersiedende Brennstoffe und für die halbfesten Rückstandsöle, die im allgemeinen
einen höheren Kohlenstoffgehalt aufweisen, sind etwas höhere Mengen einer konzentrierten Lösung
einer gemischten oder Mischfällungs-Kupferseife notwendig, z. B. etwa 1 Teil der konzentrierten Kupferseifen-Lösung
auf 200 bis etwa 800 Teile Brennstoff. Vorzugsweise wird ein Teil einer konzentrierten
Kupferseife-Lösung etwa 200 bis etwa 2000 Teilen Heizöl zugesetzt.
Die Beispiele erläu'ern die Erfindung.
1,07 Mol 2-Äthylhexansäure, 1,07 Mol 3,5,5-Trimethylhexansäure
und 1,0 Mol Kupfer(II)-hydroxid werden in Lackbenzin vermischt. Das Gemisch wird von Raumtemperatur
bis auf 70°C bis zur praktisch vollständigen
Umsetzung erhitzt. Das erhaltene Gemisch wird anschließend zur Entfernung des bei der Umsetzung
entstandenen Wassers auf 120°C erhitzt. Das Gemisch wird zur Entfernung von nicht umgesetztem Kupfer(II)-hydroxid
filtriert. Anschließend wird die Lösung mit soviel Lackbenzin versetzt, daß eine Lösung mit einem
Kupfergehalt von 8 Gewichtsprozent erhalten wird.
Die klare Lösung wird anschließend durch Destillation auf einen Kupfergehalt von 10 Gewichtsprozent
konzentriert. Die Viskosität dieser Lösung beträgt £(1.25 cmVs) auf der Gardner-Holdt-Skala. Das verwendete
Lackbenzin besteht aus 6,7 Prozent aromatisehen Kohlenwasserstoffen. 91,3 Prozent aliphatischen
Kohlenwasserstoffen und 2 Prozent olefinisch ungesättigten Kohlenwasserstoffen.
Das Lösungsmittel wird anschließend abdestilliert, wobei die feste gemischte Kupferseife erhalten wird.
Diese Kupferseife ist grün gefärbt und von weicher, plastischer Beschaffenheit. Die Kupferseife wird anschließend
bei Raumtemperatur in soviel Lackbenzin gelöst, daß eine Lösung mit einem Kupfergehalt von 8
Gewichtsprozent entsteht. Diese Lösung ist stabil.
Das Verfahren von Beispiel 1 wird wiederholt, wobei mit verschiedenen Molverhältnissen von 2-Äthylhexansäure
zu 3.5,5-Trimethylhexansäure gearbeitet wird. Nach dem Abkühlen der erhaltenen Lösungen der
gemischten Kupferseife in Lackbenzin werden die nachfolgenden Ergebnisse registriert:
| Molverhältnis \on 2-Äthylhexan säure zu 3.5,5-Tnmethyihexansäure |
Be i s ο i el | Ergebnis | 3 | 55 |
| 0,388 | dunkelgrünes körniges Produkt |
|||
| 0.5 | stabile Lösung | |||
| 0,612 | stabile Lösung | |||
| 0,756 | etwas dunkelgrünes Produkt fällt aus |
50 g feinverteiites Kupfer (98 Prozent siebbar durch
ein Sieb mit einer Maschenweite von 44 μ) werden mit 118 g 2-Äthylhexansäure und 129.5 g 3.5.5-Trimethylhexansäure
vermischt. Das Gemisch wird in einem ILiter-Dreihals-Rundkolben, der mit einem Rückflußkühler, einem Propellerrührer und mit einem bis auf den
Boden des Kolbens reichenden Lufteinlaßrohr mit einer Glasfritte versehen ist, in dem in Beispiel 1 verwendeten
Lackbenzin dispergiert. Die Dispersion wird dann auf 800C erhitzt. Nach Versetzen der Dispersion mit 25 g
Wasser wird unter heftigem Rühren Luft durch das Gemisch geblasen. Nachdem die Reaktion annähernd
vollständig abgelaufen ist, wird das zurückbleibende feste Material abfiltriert. Das Filtrat wird zur Entfernung
des enthaltenen Wassers bei 1000C und 33,3 mbar
destilliert.
Durch Eindampfen des Lackbenzins wird das feste Kupfer-2-äthylhexanoat-3,5,5-Trimethylhexanoat erhalten.
Die Verbindung löst sich leicht in Lackbenzin und kann durch Zugabe von weiterem Lackbenzin auf einen
Kupfergehalt von 8 oder 10 Gewichtsprozent verdünnt werden. Die dunkelgrüne Lösung hat dieselben
Eigenschaften wie die in Beispiel 1 erhaltene Lösung.
1,07 Mol Natrium-2-äthylhexanoat und 1,07 Mol Natrium-3,5,5-trimethylhexanoat werden in Wasser
gelöst. Diese Lösung wird mit 1 Mol Kupfer(II)-sulfat versetzt. Das Gemisch wird auf 700C erhitzt. Kupfer-2-äthylhexanoat-3,5,5-trimethylhexanoat
fällt aus und kann leicht aus dem Reaktionsgemisch abgetrennt werden. Die erhaltene weiche, plastische Masse ist
identisch mit dem in Beispiel 1 hergestellten Produkt. Die Masse wird getrocknet und anschließend in dem in
Beispiel 1 verwendeten Lackbenzin unter Bildung einer stabilen Lösung aufgelöst.
Es wird eine gesättigte Lösung von 1 Mol Kupfer(II)-acetat in heißem Wasser hergestellt. Diese
Lösung wird mit 200 ml Äthanol von 700C versetzt. Bevor sich ein Niederschlag bildet, wird die erhaltene
Lösung mit einer Lösung von 1,11 Mol 2-Äthylhexansäure
und 1,11 MoI 3,5,5-Trimethylhexansäure in Alkohol versetzt Das Gemisch wird etwa 15 Minuten
bei 70°C gehalten. Nach Verdampfen des Alkohols und des Wassers wird die gemischte feste Kupferseife
erhalten.
Das Verfahren wird gemäß Beispiel 1 durchgeführt, wobei jedoch 2-Äthylhexansäure durch 2-Äthyl-4-methylpentansäure
ersetzt wird. Die gemischte Kupferseife wird als grüne plastische Masse erhalten, die sich
leicht in Lackbenzin unter Bildung einer stabilen Lösung mit einem Kupfergehalt von 8 Gewichtsprozent
auflösen läßt
Beispiele 7 bis 17
Gemäß dem in Beispiel 1 beschriebenen Verfahren werden die in Tabelle I aufgeführten Monocarbonsäuren
in den angegebenen Mengenverhältnissen umgesetzt Es werden jeweils 49 g Kupfer(II)-hydroxid
eingesetzt Es wird jeweils eine stabile Lösung mit einem Kupfergehalt von 8 Gewichtsprozent hergestellt
ίο
Beispiel Säure
Säure Λ Säure B Lackbenzin Gewicht der
Kupferscil'enlösung
Ausbeute
7 A) 2,2-Dimethylpentansäure B) 3,5,5-Trimethylhexansäure
8 A) 2-Äthyl-4-methylpentansäure B) 3,5,5-Trimethylhexansäure
9 A) 4-ÄthyI-5,5-dimethylhexan-
säure
B) 3,5,5-Trimethylhexansäure
B) 3,5,5-Trimethylhexansäure
10 A) n-Nonansäure
B) 3,5,5-Trimethylhexansäure
11 A) 10-Undecensäure
B) 3,5,5-Trimethylhexansäure
12 A) 2-Äthyl-2-hexensäure
B) 3.5.5-Trimethylhexansäure
13 A) 4-Äthyl-5,5-dimethylhexan-
säure
B) 2-Äthylhexansäure
B) 2-Äthylhexansäure
14 Λ) n-Nonansäure
B) 2-Äthylhexansäure
15 A) 4-Methylpentansäure B) n-Hexansäure
16 A) 4-Methylpentansäure
B) 3,5,5-Trimethylhexansäure
17 A) 2-Äthylbutansäure
B) 3,5,5-Trimethylhexansäure
68
75
90
82,5
97
75
90
82,5
82,5
82,5
82,5
82,5
82.5
82,5
82,5
82,5
82,5
75
215,5
208,5
193,5
208,5
193,5
201
186,5
208,5
201
382
385
393
385
393
395
377
| 82,5 | 75 | 208,5 | 392 |
| 60,5 | 60,5 | 245 | 382 |
| 60,5 | 82,5 | 223 | 381 |
| 60,5 | 82,5 | 233 | 381 |
96,0 96,8 98,8
99,2 94,8
dickflüssige nicht aber klare bestimmt, Lösung auf über
90 Prozent geschätzt
395 99,2
98,5 96,0 95,7 95,7
Die obigen Beispiele zeigen, daß gemischte Kupferseifen organischer Säuren, deren entsprechende einheitliche
Kupferseifen bei Raumtemperatur nicht löslich sind oder die in Lackbenzin keine stabilen Lösungen
bilden, überraschenderweise öllöslich sind und bei 45
Raumtemperatur in Lackbenzin stabile Lösungen ergeben. Gemischte Kupferseifen, die unter Verwendung
zweier Monocarbonsäuren vom gleichen Strukturtyp hergestellt werden, sind jedoch nicht öllöslich.
Vergleichsbeispiel A
Das Verfahren wird gemäß Beispiel 1 unter erhaltene Produkt fällt sofort in Form einer dunkelgrü-
Verwendung von 2-Äthylhexansäure und einem Ge- nen körnigen Masse aus und ergibt keine stabile Lösung,
misch der in α-Stellung verzweigten Säuren 2£4,4-Te- Das Ausfallen tritt bereits bei Temperaturen des
tramethylpentansäure (56 Prozent) und 2-Isopropyl-23- 55 Reaktionsgemisches von etwa 95 bis 1000C ein.
dimethylbutansäure (27 Prozent) durchgeführt Das
Vergleichsbeispiel B
Das Verfahren wird gemäß Beispiel 1 unter Verwendung von Caprylsäure und Pelargonsäure
durchgeführt. Das Produkt fällt beim Abkühlen auf Raumtemperatur sofort in dunkelgrüner Form aus und
kann in Lackbenzin nicht aufgelöst werden.
Vergleichsbeispiele C bis E
Das Verfahren wird gemäß Beispiel 1 unter Verwendung der in Tabelle II aufgeführten Säurepaare
in den angegebenen Mengen durchgeführt. Die Säurepaare gehören dem gleichen Strukturtyp an. Die
Ergebnisse sind in Tabelle II zusammengestellt:
It
| Tabelle II | Säure | Säure g |
Lackbenzin g |
Löslichkeit der gemischten Kupferseife in Lackbenzin |
| Vergleichs beispiel |
2-Äthylhexansäure 2-Äthyl-4-methylpentansäure 2-Äthylhexansäure 2-Äthyl-2-hexensäure 2-Äthylhexensäure 2,2-Dimethylpentansäure |
75 75 75 75 75 68 |
216 216 223 |
kristallisiert bei 100 bis 110'C kristallisiert bei 100 bis 110' 1C kristallisiert teilweise bei 100 bis llO'C; stärkere Kristallisation bei |
| C D E |
||||
Raumtemperatur
Aus den Vergleichsbeispielen A bis E ist ersichtlich, daß gemischte Kupferseifen von Säuren, die dem
gleichen Strukturtyp angehören, nicht öllöslich sind.
398 g einer unter Verwendung von 165 g 3,5,5-Trimethylhexansäure und 49 g Kupfer(II)-hydroxid frisch
hergestellten Lösung von Kupfer-3,5,5-trimethylhexanoat in Lackbenzin mit einem Kupfergehalt von 8
Gewichtsprozent wird bei 1000C mit 398 g einer unter
Verwendung von 180 g 4-Äthyl-5,5-dimethylhexansäure
hergestellten erstarrten Lösung von Kupfer-4-äthyl-5,5-dimethylhexanoat mit einem Kupfergehalt von 8
Gewichtsprozent vermocht. Das Gemisch wird zur Bildung einer einheitlichen Lösung von 120°C erhitzt
und anschließend 5 bis 10 Minuten bei dieser Temperatur gehalten. Nach dem Abkühlen auf Raumtemperatur
wird eine klare und stabile Lösung erhalten. Aus dieser Lösung kann durch Verdampfen des
Lackbenzins eine Mischfällungs-Kupferseife hergestellt werden, die sich bei Raumtemperatur rasch in
Lackbenzin löst.
Beispiele 19 und 20
Das Verfahren wird gemäß Beispiel IS unter
Verwendung der in Tabelle III aufgeführten einheitlichen Kupferseifen durchgeführt. Die Gemische werden
zur Herstellung stabiler Lösungen bei den in Tabelle 111 jo angegebenen Temperaturen aufgelöst:
Beispiel Kupferseife A und
(Bedingungen)
(Bedingungen)
Kupferseife B und
(Bedingungen)
(Bedingungen)
Auflösungstemperatur
Ergebnis beim
Abkühlen auf
Raumtemperatur
Abkühlen auf
Raumtemperatur
19 Kupfer-3,5,5-trimethylhexaroat,
(Lösung, die nach 3-tägigem
Altern bei Raumtemperatur
langsam kristallisiert)
(Lösung, die nach 3-tägigem
Altern bei Raumtemperatur
langsam kristallisiert)
20 Kupfer-3,5,5-trimethylhexanoat
(Lösung, die nach 3-tägigem
Altern langsam bei
Raumtemperatur kristallisiert)
(Lösung, die nach 3-tägigem
Altern langsam bei
Raumtemperatur kristallisiert)
Kupfer-r.-nonanoat, 80°C
(bei Raumtemperatur voll erstarrte Lösung) Kupfercaprylat-n-nonanoat 74° C
(erstarrte Lösung,
Veigleichsbeispiel B)
(erstarrte Lösung,
Veigleichsbeispiel B)
klare und stabile
Lösung
Lösung
klare und stabile
Lösung
Lösung
Aus Tabelle III ist ersichtlich, daß in beiden Fällen
klare und stabile Lösungen erhalten werden. Durch Verdampfen des Lackbenzins werden Mischfällungs-Kupferseifen
erhalten, die in Lackbenzin wieder aufgelöst werden können.
55
1,07 Mol 2^-Dimethylpentansäure, 1,07 Mol 3,5,5-Trimethylhexansäure
und 1,0 Mol Kupfer(II)-hydroxid werden in o-Dichlorbenzol vermischt Das Gemisch 4,0
wird von Raumtemperatur bis auf 70° C bis zur praktisch
vollständigen Umsetzung erhitzt Die Lösung wird anschließend zur Entfernung des bei der Umsetzung
entstandenen Wassers auf 120° C erhitzt Die so
erhaltene Lösung wird mit o-Dichlorbenzol verdünnt, wobei eine klare grüne Lösung der Kupferseife mit
einem Kupfergehalt von 8 Gewichtsprozent erhalten wird.
Das Verfahren wird gemäß Beispiel 21 unter Verwendung von Xylol anstelle von o-Dichlorbenzol
durchgeführt Aus der erhaltenen Lösung der Kupferseife kann das Xylol rasch abgedampft werden. Dabei wird
die grüngefärbte, feste gemischte Kupferseife als weiche, plastische Masse erhalten. Dieses Produkt löst
sich bei Raumtemperatur rasch in XyIoL Es wird eine stabile Lösung mit einem Kupfergehalt von 8 Gewichtsprozent
hergestellt
Claims (2)
1. Verfahren zur Herstellung von in unpolaren Kohlenwasserstoffen löslichen gemischten Kupfer- ϊ
seifen, dadurch gekennzeichnet, daß man entweder
(a) elementares Kupfer in Gegenwart eines Oxidationsmittels oder eine Kupferverbindung mit κι
einem Gemisch aus mindestens zwei aliphatischen und bzw. oder olefinisch ungesättigten,
gegebenenfalls substituierten Monocarbonsäuren mit mindestens 5 C-Atomen von verschiedenem
Strukturtyp oder mit löslichen Salzen i> dieser Säuren umsetzt, oder
(b) eine Lösung aus mindestens zwei einheitlichen Kupferseifen, die als Säureresie die Reste der in
(a) genannten Säuren von verschiedenem Strukturtyp enthalten, herstellt, und die Kupfer- :o
seifen durch Entfernen des Lösungsmittels oder durch gleichzeitiges Ausfällen gewinnt.
2. Verwendung von Lösungen der Kupferseifen nach Anspruch 1 als Zusätze in Kohlenwasserstoff- 2>
treibstoffen und in Heizölen.
In unpolaren Kohlenwasserstoffen lösliche Kupferseifen sind sehr erwünschte Verbindungen und dienen
zur Herstellung kupferhaltiger Kohlenwasserstofföle. Im allgemeinen werden diese kupferhaltigen Kohlenwasserstofföle
durch Auflösen einer öllöslichen Kupferseife in dem Kohlenwasserstofföl erhalten. Die in
unpolaren Kohlenwasserstoffen löslichen Kupferseifen dienen insbesondere als Zusätze in Heizölen zur
Entfernung oder Verhinderung von Rußablagerungen beim Verbrennen des Öls in öfen oder anderen
Einrichtungen, z. B. in Lokomotiven und in ölbrennern. Diese Kupferseifen dienen ferner als Quelle für lösliches
Kupfer zur Verwendung als Katalysator bei verschiedenen organisch-chemischen Reaktionen in flüssiger
Phase, z. B. bei der Herstellung von Adipinsäure. Die in unpolaren Kohlenwasserstoffen löslichen Kupferseifen
werden auch bei der Herstellung von Fungiziden für Öle oder mit öl mischbare Produkte verwendet.
Es ist bekannt, daß zahlreiche Kupferseifen, z. B. die Kupferseifen der Sulfonsäuren des Erdöls (Mahagonisäuren)
und die Kupferseifen der Naphthensäuren öllöslich sind. Die diesen Kupferseifen zugrunde
liegenden Säuren haben im allgemeinen ein relativ hohes Molekulargewicht, so daß man zur Herstellung
eines Kohlenwasserstofföls mit einem erwünschten Kupfergehalt eine relativ große Menge der Kupferseife
verwenden muß. Es ist deshalb wünschenswert, Kupferseifen mit einem niedrigeren Molekulargewicht
zu verwenden, um bei einer gegebenen Menge der zugesetzten Kupferseife einen höheren Kupfergehalt in
der betreffenden Lösung zu erhalten. In der US-PS 26 22 671 sind Kupferseifen gewisser Säuren mit
niedrigerem Molekulargewicht beschrieben. Diese Kupferseifen sind in Terpentinöl löslich, und diese Lösungen
können auch in Heizölen aufgelöst werden. Diese Kupferseifen leiten sich von verzweigten, acyclischen
aliphatischen Carbonsäuren mit 5 bis 12 C-Atomen ab, wobei sich die Carboxylgruppe nicht am Zentralatom
53
w> der längsten Kohlenwasserstoffkette befindet. Es hat
sich jedoch gezeigt daß nicht alle diese Kupferseifen in unpolaren Kohlenwasserstoffen, z. B. in Lackbenzin,
löslich sind. In der genannten Patentschrift wird behauptet, daß die Kupferseifen in Terpentinöl löslich
seien und daß diese Lösung dann mit anderen unpolaren Lösungsmitteln vermischt werden könne. Da die
letztgenannten unpolaren Lösungsmittel im allgemeinen sehr viel bil'iger sind als Terpentinöl und deshalb
aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten häufiger eingesetzt werden, bleibt für die Verwendung vor Kupferseifen
in großen Volumina, z. B. in Heizölen, die Notwendigkeit bestehen, Kupferseifen mit einem relativ
hohen Kupfergehalt herzustellen, damit eine möglichst geringe Menge der Kupferseife zugesetzt werden muß.
Aufgabe der Erfindung war es daher, ein Verfahren zur Herstellung von in unpolaren Kohlenwasserstoffen
löslichen Kupferseifen zur Verfugung zu stellen, die die obengenannten Nachteile nicht aufweisen. Diese Aufgabe
wird durch die Erfindung gelöst.
Gegenstand der Erfindung ist somit ein Verfahren zur Herstellung von in unpolaren Kohlenwasserstoffen
löslichen gemischten Kupferseifen, das dadurch gekennzeichnet ist, daß man entweder
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
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| OD | Request for examination | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: NUODEX INC., PISCATAWAY, N.J., US |
|
| 8328 | Change in the person/name/address of the agent |
Free format text: JUNG, E., DIPL.-CHEM. DR.PHIL. SCHIRDEWAHN, J., DIPL.-PHYS. DR.RER.NAT. GERNHARDT, C., DIPL.-ING., PAT.-ANW., 8000 MUENCHEN |